Pater Demaris, Katholiken ohne Priester (10 von 10)

Es ist, wie gesagt, ein großen Vorrecht in den Zeiten des Martyriums zu leben. Man erhält zusätzliche Gnaden und kann sich zusätzliche Verdienste erwerben. Seit DSDZ in der spirituell-kirchlichen Wüste seiner Diözese lebt, hat er einen exorbitanten geistlichen Fortschritt an sich erfahren. Nein, es war nicht sein Verdienst, er hat gelitten, leidet immer noch und bekommt auch dadurch immer mehr Einsicht und Gnaden. Eine win-win-situation sozusagen.

Es ist dennoch nicht nur das Schlimmste eingetreten, was er sich hätte ausmalen können, es ist mehrmals schlimmer gewesen. Was ist der Vorteil? Er hat keine Angst mehr, denn er hat schon (fast?) alles durchgemacht. Im Knast war er noch nicht, aber er hat keine Angst davor. Schlimmer als in seiner vorletzten Arbeitsstelle kann es gar nicht werden. Abgehärtet. Eine ihm bekannte Person hatte Angst vor bestimmten Dingen, die auch zu 90% eingetreten sind, dennoch weniger schlimm als sie sich es vorgestellt hat. Wenn wir uns um Gott kümmern und er hat wirklich wenige Bekenner hier unten, dann kümmert er sich auch um uns. Wir sind ja Seine Investition sozusagen. Was aber bei der göttlichen Vorsehung zu berücksichtigen ist, ist dies, dass diese unser Endziel, also die ewige Seligkeit im Sinne hat. Und alles, was wir in diesem Leben erleiden und manchmal ist es viel (Ausschluss aus dem Kaninchenverein, vom runden Geburtstag ausgeladen), dient in Gottes Pädagogik dazu, dass wir gerettet werden und nicht verloren gehen. Das Leiden, das die wahren Katholiken jetzt durchmachen dient dazu Novus Ordo auszuschwitzen und abzulegen. Wenn Sie krank sind, müssen Sie Fieber über sich ergehen lassen, welches das Unnötige verbrennt. Es ist ein Abwehrmechanismus des Organismus, obwohl schwächend und unangenehm. Jetzt erleben wir alles dieses Fieber, die wir geistliche noch nicht tot sind, d.h. die meisten Bischöfe erleben es nicht, bevor sich wohl die Antikirche von der wahren Kirchen trennen wird. Die Aufzeichnungen von Pater Demaris sollten auch in der Zeit gelesen werden, wo es noch schlimmer werden wird als es schon ist. Amen.

31. In jedem Jahrhundert ist sich die Kirche darüber einig, dass es nichts Herrlicheres und Heiligeres gibt, als den Namen Jesu Christi zu bekennen. Aber erinnert euch daran, meine lieben Kinder, ihn auf eine Weise zu bekennen, die der Krone würdig ist, welche wir begehren. Gerade in der Zeit, in der man am meisten leidet, muss man die größte Heiligkeit haben. Ich kann nichts Schöneres finden als die Worte des Heiligen Cyprian, wenn er all die christlichen Tugenden in den Bekennern Jesu Christi preist. „Ihr habt immer‟, sagt er zu ihnen, „das Gebot des Herrn mit einem Ernst gehalten, die eurer Standhaftigkeit würdig ist, ihr habt eure Einfachheit und Unschuld bewahrt, Nächstenliebe und Eintracht, Bescheidenheit und Demut. Ihr habt eure Mission mit Sorge und Genauigkeit erfüllt. Ihr wart so aufmerksam, denen zu helfen, die Hilfe brauchen, Mitleid mit den Armen zu haben, Standhaftigkeit, die Wahrheit und Zucht zu verteidigen, damit nichts zu wünschen übrig bleibt in diesen großen Beispielen der Tugend, die ihr bis jetzt gegeben habt. Durch euer Bekenntnis und großzügiges Leiden regt ihr eure Brüder über die Maßen zum Martyrium an und dazu, den rechten Weg zu zeigen.‟

32. Ich hoffe, meine Kinder, obwohl Gott euch nicht zum Martyrium beruft noch zu einem leidvollen Bekenntnis Seines Namens, eines Tages nach dem Beispiel dieses glorreichen Märtyrers sprechen zu können, als er zu den Bekennern Celerius und Areie sprach, und euch mehr für eure Demut als für eure Standfestigkeit zu preisen und euch mehr für eure Heiligkeit als für eure Leiden und Wunden zu ehren. Indem ihr euch auf diesen glücklichen Augenblick freut, nutzt meinen Rat und haltet an meinem Beispiel fest, wenn notwendig.

33. Gott wacht über uns; unsere Hoffnung ist berechtigt. Sie zeigt uns entweder, dass die Verfolgung aufhört, oder die Verfolgung wird unsere Krone sein. Sowohl in dem einen als auch in dem anderen sehe ich die Erfüllung unserer Bestimmung. Lasst Gottes Willen geschehen, denn auf welche Art auch immer Er uns ausliefert, Seine ewigen Gnaden lässt Er in uns strömen. Ich ende nun, meine lieben Kinder, indem ich euch umarme und Gott für euren und meinen Glauben bitte, und weil es meine aufrichtige Ergebung ist, keinen anderen Willen zu haben als den Willen Gottes.

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