Bergoglio verbietet den US-Bischöfen Vorgehen wegen Mißbrauch. Warum?

Wie die Nachrichtenagenturen informieren verbot Franziskus den US-Bischöfen bei ihrer derzeitigen Konferenz, über einen Maßnahmenkatalog gegen den sexuellen Mißbrauch abzustimmen.

Der Heilige Stuhl habe darauf bestanden die angekündigten Maßnahmen zu verschieben, bis die von Papst Franziskus einberufene Sondersitzung im Februar abgeschlossen sei. Bei diesem Treffen der Vorsitzenden aller Bischofskonferenzen weltweit wird die Missbrauchskrise beraten werden. (Kath.net)

Den US-Bischöfen steht aber das Wasser bis zum Hals, da sieben Generalstaatsanwälte von sieben US-Bundesstaaten, von 50 insgesamt, bereits eine Untersuchung führen und das Department of Justice oder das Ministerium für Gerechtigkeit soll ebenfalls involviert werden. Was bedeutet das alles? Da die US-Bundestaaten Informationen erhalten haben, dass Verbrechen (sexueller Missbrauch und Vergewaltigung, Menschenhandel, Prostitution, Vertuschung von Verbrechen)  jahrzehntelang innerhalb der Bundesstaaten und über deren Grenzen hinweg stattgefunden hat, so besteht rechtlich die Möglichkeit all diese Fälle mit Hilfe von FBI zu untersuchen, da diese Verbrechen mehrere Bundesstaaten betrafen und die RICO-Gesetze. Dies bedeutet, die amerikanische Antimafia-Gesetzgebung ist auf die katholische Kirche Amerikas anzuwenden. Was ist das besondere am RICO-Act? Wikipedia informiert uns:

Der RICO Act ermöglicht es Bundesanwälten darüber hinaus, Personen wegen ihrer Zugehörigkeit zu einer kriminellen Vereinigung anzuklagen, auch wenn sie Straftaten nur angeordnet, aber nicht selbst ausgeführt haben oder wenn sie innerhalb von zehn Jahren nur zwei von insgesamt 35 festgelegten Straftaten begangen haben.

Weil man die Mafiabosse nur selten mit einer rauchenden Pistole erwischte und deswegen man ihnen die Verbrechen, die sie befohlen hatten, nicht nachweisen konnte, so erlaubt dieses Gesetz auch jemanden gerichtlich zu belangen, der die Verbrechen nur angeordnet oder gedeckt/vertuscht hat. Was bedeutet dies für die US-Bischöfe?

Wenn sie einen Mißbrauchspriester gedeckt oder versetzt haben. Wenn sie seine Verbrechen vertuscht und nicht angezeigt haben, dann gehen sie – die Bischöfe – in den Knast.

So ist auch das jetzige Bestreben der US-Bischöfe zu verstehen möglichst schnell irgendwelche Gesetze zu verabschieden, um wenigstens der Presse zu zeigen, dass sie es jetzt, da die FBI vor der Tür steht, gut meinen, „lieb sind und es so schwer haben“. Franziskus unterbindet aber sogar diesen Versuch sich reinzuwaschen. Warum?

Weil er die irdische Kirche zerstören will!

Es gibt drei Möglichkeiten der Entwicklung des jetzigen Szenarios:

  1. Die Bischöfe halten sich an die Anweisungen aus dem Vatikan, verlieren jegliche Glaubwürdigkeit und werden anhand des RICO-Acts von den amerikanischen Behörden als eine verbrecherische Organisation eingestuft und verurteilt. Denn diese Organisation qua US-Bischöfe tut ja nachweislich nichts, um eine Selbstreinigung zu betreiben (Verbot aus Rom).
  2. Einige Bischöfe brechen aus, weil sie, wie Bischof McKnight sagte, „eine Verpflichtung ihren Gläubigen und Priestern gegenüber haben“. Es kommt zu einem kleinen US-Schisma.
  3. Der Vatikan wird von den US-Behörden als die Spitze der verbrecherischen Organisation der US-Bischöfe anerkannt und verurteilt und Franziskus wird gerichtlich belangt werden, was zumindest zur Auflösung aller diplomatischen Beziehungen zwischen Washington und dem Vatikan führen wird.

Trump ist durchaus in der Lage Nr. 3 zu verwirklichen und wird darin von der Mehrheit der US-Katholiken, seiner Wählerschaft, unterstützt werden. Die US-Bischöfe aber können jetzt nur verlieren und zwar wenn sie auf Bergoglio hören und wenn sie nicht auf ihn hören.

Warum hasst Bergoglio Amerika?

Abgesehen davon, dass er, wie fast alle Südamerikaner, einen tiefen antiamerikanischen Komplex hegt, sind die USA immer noch die Weltmacht Nummer 1. Die amerikanische Kirche ist nach Deutschland die zweitreichste der Welt, wobei die Erstere doch tatsächlich noch über gläubige und konservative Bischöfe und Gläubige verfügt. Die traditionalistische Bewegung  ist in den USA auch sehr stark. Die Amerikaner zahlen in den Vatikan viel ein, was sie nach den jüngsten Ereignissen (Papal Foundation) nicht mehr tun wollen. Wie die amerikanische Kirche nach Vat. II weltweit für die Zersetzung des Glaubens verantwortlich war (die deutsche war es vielmehr, aber lassen wir das), so kann ein konservativer US-Katholizismus, der dort neben dem liberalen Flügel anwesend ist, nach und nach eine orthodoxe Wende in der Kirche durch das Geld und den politischen Einfluß herbeiführen. Das darf natürlich aus Bergoglios Perspektive nicht sein und daher die Zerstörung der US-Kirche. Für jeden steht es außer Frage, wie die Washington Post darlegt, dass es wirklich der Vatikan ist, der die Reinigung des US-Kirche hindert.

Wer wird denn noch in diese Kirche eintreten wollen?

Richtig, niemand.

Franziskus betreibt das Schisma, indem er immer mehr unzumutbare Entscheidungen trifft (Amoris Laetitia, Mitis Iudex, Cor orans, Jugendsynode etc.), doch die Bischöfe sind dermaßen rückgratlos, dass sie sich nicht aufbäumen werden. Aber wird erstmal ein US-Bischof zwischen dem US-Knast und Widerstand gegen Franziskus wählen müssen, so wählt er wohl den Widerstand, da seine eigene Haut ihm teurer sein wird. Vielleicht legen die US-Bischöfe zusammen und organisieren einen Mafia-Killer, der Bergoglio umlegt? Dies ist nicht auszuschließen, da Leute schon wegen viel weniger ermordet wurden und US-Gefängnisse sehr schlimm sind, besonders für Bischöfe, die den Kindesmissbrauch deckten. Franziskus verglich ja selbst Abtreibung mit Auftragsmord, indem er sagte:

„Ist es richtig, einen Auftragsmörder anzuheuern, um ein Problem zu lösen?“, fuhr er abweichend von seinem Predigttext fort.

Wahrscheinlich hat er durch diesen Predigttext Vigano zu verstehen gegeben, dass er tatsächlich einen Auftragskiller angeheuert hat, um dieses Exempel zu statuieren. Aber umgekehrt geht es auch, und die Schweizer Gardisten werden sich wohl nicht in den Kugelhagel werfen.

Warum lässt Gott das zu?

Franziskus ist die Geißel Gottes, er ist die Säure, welche den ganzen nachkonziliaren Rost zersetzt, um herauszufinden, ob sich noch irgendwo Eisen und Stahl befinden. Er ist ein Waldbrand, der zurzeit alles in Kalifornien verschlingt. Er macht uns und insbesondere „unseren lieben Geistlichen“ deutlich, dass das Vat. II, welches jetzt vollendet wird, wirklich nichts anderes im Sinn hatte als die Zerstörung der Kirche.  Man hat Gott seines ihm schuldigen Lobopfers beraubt und das Opfer des makellosen Lammes, das Heiligkeit für die ganze Welt spendet, in eine „Kreuzfahrt Board-Show“ verwandelt, wie es Ann Barnhardt ausdrückte. Mühlen Gottes mahlen langsam, aber fein und jetzt werden wir alle mit gemahlen, angefangen bei den Ältesten – den Kardinälen und Bischöfen.

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Ein Gedanke zu „Bergoglio verbietet den US-Bischöfen Vorgehen wegen Mißbrauch. Warum?

  1. Da ruft mich ein guter Freund an und erklärt mir, was „Ricco“ – Gesetze sind. Es wird alles beschlagnahmt.
    Also ALLES: Konten, Grundbesitz. Da man kein Geld mehr für den Anwalt hat, bekommt man einen gestellt.

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