Tradition und Glauben

Die schlechten Päpste oder wider den päpstlichen Positivismus (5 von 5)

Praktische Gründe für den päpstlichen Positivismus Natürlich hat die katholische „Papstgläubigkeit“, um es so zu formulieren, ganz praktische Gründe. Fast niemand ist theologisch gebildet. Fast niemand hat die Zeit, die Aussagen eines jeden Papstes mit der Lehre der Kirche abzugleichen. Bisher, d.h. bis Benedikt XVI. haben die Päpste keine offensichtlichen Häresien verbreitet. Wären es wirklich Häresien, so sagen sich Viele, dann würden „unsere guten, katholischen Bischöfe und Kardinäle, die so lieb sind und es so schwer haben“ einspringen, es uns sagen und den Papst ermahnen oder gar absetzen. Durch den nachkonziliaren Zusammenbruch der Katechese hat wirklich kaum ein Katholik irgendwo auf der Welt, nicht nur in D, A und CH, ein ausreichendes Glaubenswissen, um seinen Glauben verteidigen zu können. Fast kein ausgebildeter Theologe, es sei denn er kann gut Latein und betreibt sehr viel Selbststudium, kennt die überlieferte Lehre der Kirche. Praktisch gesehen, gibt es verschiedene Kongregationen in Rom, z.B. die Glaubenskongregation (wenn sie nicht gerade Homo-Orgien feiert, denn es war ihr Gebäude), welche die öffentlichen Aussagen des Papstes auf Rechtgläubigkeit überprüfen, sodass es ein Einzelner nicht zu machen braucht. Bis Benedikt XVI. ist keine sententia haeretica aus dem Munde eines nachkonziliaren Papstes gefallen, obwohl lehramtlich und theologisch zwischen Johannes XXIII. und Benedikt XVI. die Weichen so gestellt wurden, dass die Kirche unter Bergoglio entgleist. Die Bischöfe und Kardinäle haben meist keine Ahnung von Theologie und kein Interesse am geistlichen Leben, diejenigen aber, welche die Häresien sehen, sind einfach zu feige irgendetwas dagegen zu unternehmen. So sieht es nun mal aus. Stellen Sie sich vor, irgendwo würde Feuer ausbrechen, aber die Feuerwehrmänner wären: Zu blind, Zu betrunken, Zu verkokst, Zu sehr in sodomitischen Akten gefangen, Zu faul, Zu feige, Zu dick und unbeweglich um das Feuer zu sehen und dagegen vorzugehen, diejenigen aber, die ausreichend sehen und fit wären, wären…

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