Tradition und Glauben

Kard. Bona: Die Unterscheidung der Geister. (35). Man erkennt aus den Werken.

Fünftes Kapitel Das Urteil bei dieser Unterscheidung ist nicht gewiss und untrüglich, wenn keine ausdrückliche Offenbarung hinzukommt. Es wird gar Vieles dazu erfordert, um auf künstliche Weise die verschiedenen Geister richtig zu unterscheiden. Es werden zu diesem Ende einige Regeln vorgeschrieben. Ganz am Ende seiner Darlegungen wird Kardinal Bona nochmals ganz sachlich und konkret, indem er sagt, dass wir ex effectibus – „von den Auswirkungen her“ den leitenden Geist erkennen können. Nehmen wir das erstbeste Beispiel – den Antipapst Franziskus. Machte er sich ganz am Anfang seines Pontifikats über die Rosenkranz zählenden, pelagianisch-prometheischen, sich wie Kaninchen vermehrenden Katholiken lustig? Ja. Ist die atheistisch-kommunistische Zeitung La Repubblica  seine einzige Lektüre? Ja. Ist der Atheist und La Repubblica-Chef Scalfari sein Freund? Ja. Ist Bergoglio ein die Kirche hassender Atheist? Ja. Seine Taten zeugen davon. Warum sträuben wir uns das zu glauben? Weil wir uns von Gefühlen leiten lassen, die wir rationalisieren, da wir gerne einen heiligen oder wenigstens normal-katholischen Papst hätten. Aber nichts da! Pustekuchen! Aber Bergoglio ist nicht vom Himmel gefallen. Wir wurden seit 1962 darauf vorbereitet die Augen vor der Realität zu verschließen und uns die kirchliche Wirklichkeit schön zu reden. Wir dachten, dass hinter der abstoßenden Fassade sich eine zweite Schicht von Heiligkeit oder Weisheit befindet. Aber da war nichts da. DSDZ (der Schreiber dieser Zeilen) erlebte erst in den letzten Jahren eine Befreiung, indem er realisierte, dass das Äußere wirklich zu 100% das Innere wiederspiegelt. Mehr ist nichts. Punkt. Wir alle sind Opfer des Stockholm-Syndroms und dessen, was man Gaslighting nennt. Wir halten uns für die Schuldigen („Weil wir zu wenig für unsere guten Geistlichen, die es so schwer haben, gebetet haben“) und übernehmen ihre Sicht der Dinge. Es ist wie beim Opfer eines Psychopathen. Nach einiger Zeit von Isolation und Quälerei hält sich das Opfer für schlecht und schuldig, den Psychopathen für gut, gerecht und heilig. Für jemanden, der niemals in einer solchen Situation war, ist diese Realitätsverzerrung unvorstellbar, aber viele Frauen erkennen bei Bergoglio dieselben Verhaltensmustern wie bei ihren psychopathischen Ex-Männern. Er nicht nur der Psychopath setzt uns einen Zerrspiegel vor. Der Teufel tut es auch, entweder direkt für die Beeinflussung unserer Gedanken oder durch andere Menschen, die uns vieles einreden. Aber dazu werden wir woanders mehr schreiben. Wir müssen bei der Geistesunterscheidung von der Realität ausgehen und diese lautet: wie sich jemand verhält, so denkt er, so ist er. Verhält sich ein Papst wie ein Atheist, so denkt er wie ein Atheist und so ist er ein Atheist. Er ist nicht nur privat ein Atheist, sondern ein die Kirche zerstörender den Atheismus lobender Atheist. Und wo ist die Assistentia negativa? Die gibt es bei Antipäpsten nicht. Amen….

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