Was kommt auf uns zu? Die Sperrung des Blogs.

Wie wir ungefähr seit März 2018 ankündigen dieser Blog für bald kostenpflichtig werden und alle, die ihn weiterhin lesen wollen, müssen sich:

  • registrieren,
  • ein Paket wählen,
  • es bezahlen.

Muss es sein?

Ja, es muss sein, denn es ist der Wille Gottes, aus diesem kleinen Blog ein katholisches Medienimperium zu kreieren mit dem Fernziel eine Online-Hochschule für Theologie und Philosophie zu errichten, damit die künftigen Priester und Theologen irgendwo die katholische Lehre erlernen und einen Abschluss erhalten können. Bis dahin ist es noch ein weiter Weg, aber irgendwann muss man damit anfangen, dass ein kleines Unternehmen das größere finanziert. Sicherlich ist es ein Sprung ins kaltes Wasser, aber jemand muss ja und Gott gibt uns auch keine Aufgaben, die er nicht an uns und durch uns erfüllen kann.

Es hat wirklich deswegen so lange gedauert, weil ein gut Ding eine Weile braucht, welche damit verbracht wurde:

  • eine Anstellung zu finden, welche ein Praktikum für die geplante Tätigkeit darstellte,
  • arbeitslos zu werden und einen Gründerzuschuss zu beantragen,
  • ein Existenzgründerseminar zu besuchen,
  • die Firma zu registrieren,
  • das Gewerbe anzumelden,
  • mit dem Finanzamt die Steuererklärungen für die Vorjahre abzuklären,
  • alle möglichen Anmeldungen und Ummeldungen vorzunehmen,
  • Software zu kaufen und bedienen zu lernen,
  • AGBs vom Anwalt erstellen lassen
  • Verträge mit den Zahlungsdienstleistern abzuschließen
  • den Blog auf die künftigen Abos umzustellen.

Da noch niemand diese Art der Aktivität durchführt, so muss man neue Wege gehen, vieles ausprobieren und alles selber machen. Wir wollen weiterhin Ihnen die Schönheit der katholischen Lehre und Kirche zeigen, alle Mißstände, hauptsächlich den Mißstand Bergoglio, offen ansprechen, Ihnen Wissen und Informationen vermitteln, die Sie anderswo nicht oder kaum erhalten, weitere ambitionierte Projekte anstreben. Um etwas gut zu tun, muss man es lange tun und ausschließlich tun, denn ein Liebhaber wird niemals ein Kenner oder Könner. Wir hoffen, dass wir zahlende Abonnenten finden werden und langfristig neue Autoren gewinnen und bezahlen können. Dann könnte man das Angebot, welches mindestens fünf neue Beiträge pro Woche umfasst, erweitern. 

Sicherlich werden viele Leser jetzt abspringen und von denen wollen wir uns verabschieden. Zwar wurden die Preise so kalkuliert, dass sich jeder diesen Blog oder wenigstens seine Teile auch von Hartz-IV leisten kann, aber jeder hat seine Prioritäten und das muss man akzeptieren. Da unser polnisches Hauptblog schon viel früher gesperrt wurde, so können wir berichten, dass sich dort eine starke Gemeinschaft von Menschen gebildet hat, die füreinander beten, sich um einander kümmern und einander das mitteilen, was sie woanders nicht sagen können. Vielleicht ist bei dem Tradition und Glauben-Blog dieselbe Entwicklung zu erwarten.

3 Gedanken zu „Was kommt auf uns zu? Die Sperrung des Blogs.

  1. Naja, die Preise sind an sich wirklich günstig, doch wenn man als katholischer Harz-IV-Empfänger noch wichtige katholische Hilfswerke wie Kirche in Not etc. finanziell unterstützt, was eine Christenpflicht ist, dann ist doch eine finanzielle Grenze erreicht, bei der Ihre Preise für einen katholischen Harz-IV-Empfänger noch zu hoch sind. Schade! Aber damit müssen wir dann leben, da wir dann für uns selbst auf etwas Wichtiges verzichten müssen, um unseren Brüdern und Schwestern helfen zu können! Mit Gottes und mit Mariens Hilfe und der Hilfe der Engel, Heiligen und Armen Seelen schaffen wir das schon!

    1. @Stjepan

      Dass „Kirche in Not“ zu unterstützen eine Christenpflicht sei, ist mir neu. Kirche in Not finanziert kath.net und dann sehen Sie was dabei herauskommt. Sie kennen auch die Verwaltungskosten von Kirche in Not nicht. Aber ich will nichts schlecht reden. Jeder entscheidet für sich.

  2. @Traditio et Fides

    Kirche in Not finanziert vor allem unsere Brüder und Schwestern, die Hilfe benötigen, und das steht im Vordergrund. Eine andere solche Hilfsorganisation gibt es halt nicht bzw. ich kenne keine andere.

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