Notre Dame brennt oder Sacco di Roma beginnt in Frankreich

Wie wir jetzt alle erfahren brennt die Kathedrale von Notre Dame von Paris, welche nicht nur das Wahrzeichen dieser Stadt, sondern auch eine der wichtigsten Kirchen der Christenheit ist. Zwischen 1163 und 1345 errichtet, hat sie somit 674 überdauert bis das Feuer des Bergoglio-Pontifikats kam. Bevor unsere rational-konservativen Freunde sagen:

Da soll man nicht allzuviel hineininterpretieren!

wollen wir genau dies tun und dieses Ereignis interpretieren. Denn was hat diese Kathedrale schon alles überdauert? Wie viele Könige, Aufstände, Revolutionen? Und sie stand dennoch. Vielleicht haben Sie auch überlegt, wie es möglich sei, dass all diese alten Kirchen: Kölner Dom, die Kathedrale von Straßburg, die Kathedrale von York oder Chartres dermaßen lange sich halten? Die Antwort lautet, weil sie extrem lange und solide gebaut wurden. Ferner stellen sie die höchsten Gebäude in ihrer Umgebung dar, sodass sie sozusagen wenige „natürliche Feinde“, von Fliegerbomben abgesehen, haben. Wenn also die Kathedrale von Notre Dame so lange überdauert hat, dann doch nicht ohne Grund. 

Was ist die Ursache des Brandes?

Das werden wir wohl niemals erfahren. Möglich ist:

  • Unfall,
  • Brandstiftung,
  • Terrorismus.

Wie kaum von der deutschen Presse berichtet, wird seit ungefähr Februar 2019 in Frankreich eine Kirche nach der anderen geschändet,  sodass der Brand von Notre Dame einen traurigen Höhepunkt dieser Entwicklung darstellt. Denn wäre diese Kathedrale so leicht niederzubrennen, dann wäre dies wohl schon früher geschehen. Renoviert wurde auch davor. Der Brand von Notre Dame fällt mit der bergoglianischen Politik des Bevölkerungsaustausches in Europa zusammen. Der Antipapst hasst Europa, weil es christlich ist, beziehungsweise christlich war, so ca. bis 1962. Sicherlich gehört Frankreich, das Land, welchem wir die Seuche der Französischen Revolution verdanken, zu den Gesellschaften, in denen Atheismus am meisten ausgeprägt ist. 200 Jahre von „Freiheit, Einheit und Brüderlichkeit“ ist an diesem Land nicht spurlos vorübergegangen. An der Kirche auch nicht, welche beim Vat. II zu der „rheinischen Koalition“ gehörte, der wir die „Konzilsreformen“ verdanken. Zuerst verloren die Franzosen ihren Glauben, dann ihre Identität und jetzt verlieren sie ihre Kirchen, um die keiner kämpft. 

Theologisch betrachtet muss man sagen, dass absolut nichts geschieht, ohne dass Gott es zulässt. Gott hat den Brand von Notre Dame zugelassen, weil er nicht will, dass diese seine Kirche weiterhin geschändet wird: durch Novus Ordo Messen, durch Fastenpredigten von Rabbinern, durch Femen-Aktivistinnen, etc. Gott zürnt mit uns, insbesondere mit unseren Hirten und nimmt ihnen die Kirchen weg. Diese Vorgehensweise fand schon im Alten Testament statt, denn da wo Israel sündigte, fielt dieses Volk samt all seinen Gebäuden in die Hände der Heidenvölker.

 

Wenn ihr kommt, um mein Angesicht zu schauen – wer hat von euch verlangt, daß ihr meine Vorhöfe zertrampelt? (Jes 1, 12)

Obwohl es die völlige Umstellung unseres modernen Kausalitätsdenkens fordert, so ist es dennoch richtig anzunehmen, dass alles Materielle und Sichtbare ein Abbild und Konsequenz des Spirituellen und Unsichtbaren ist. Anders formuliert: es muss gestern etwas Schreckliches in Rom passiert sein, wenn es diese Konsequenz in Paris gab? Vielleicht wurde von der neuen Liturgiekommission die „neue ökumenische Messe“ verabschiedet? Gott zerstört seine Kirchen doch nicht ohne Grund oder lässt zu, dass diese zerstört werden. Die äußere Profanierung durch die Vandalen ist nur das Abbild der inneren Profanierung durch Amoris Laetitia. Der Leib Christi wird mutwillig geschändet, indem man ihn wissentlich schweren Sündern reich, aufgrund eines antipäpstlichen Dekrets. Wenn in den Kirchen kein gottgewollter Gotteskult stattfindet, dann brauchen wir auch keine Kirchen als Treffpunkte des nachkonziliaren Miteinanders. Wie lesen wir auf onepeterfive 

 

„seit die Liturgie, die dieses Gebäude gebaut hat, verbannt wurde, ist [seine Zerstörung] nur logisch“.

Dagegen schrieb unlängst Benedikt XVI., dem profunde Liturgie-Kenntnisse nachgesagt werden:

 

Am Ende meiner Überlegungen möchte ich Papst Franziskus danken für alles, was er tut, um uns immer wieder das Licht Gottes zu zeigen, das auch heute nicht untergegangen ist. Danke, Heiliger Vater!

Und da sollen keine Kirchen brennen?

Wenn sie schweigen, werden die Steine schreien. (Luk 19,40)

Und die Steine schreien ja, denn sie verbrennen. Wir warnen hier spätestens seit Februar 2016 vor einem neuen Sacco di Roma , das heißt vor einer Zerstörung Roms seit der Abschlachtung unserer lieben Geistlichen, wie dies schon im Jahre 1527, also genau 10 Jahre nach dem Auftritt Luthers, stattfand. Erst dieses Ereignis leitete die Umkehr Roms ein, denn man konnte es gar nicht anders als eine Strafe Gottes deuten. Vielleicht wird dieses neue Sacco ein Sacco di Europa werden und flächenübergreifend sein? Mit der freundlichen Unterstützung der Flüchtlinge, die ein Kalifat Europa planen? Europa wird sich nicht wehren, denn es hat keine Identität und keinen Mut. Wer soll schon für McDonalds sterben? Diejenigen, die in der Karwoche das Alte Brevier lesen, werden durch die Wehklagen des Jeremias die Pädagogik Gottes kennenlernen. Gott straft ab, wenn man seine Anforderungen nicht erfüllt und so geschehen unheimliche Brände und ganze Wahrzeichen stürzen ein. Ist Gott an erster Stelle, dann ist alles an der richtigen Stelle. Ist Gott an letzter Stelle, dann stürzt alles ein. Amen.

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2 Gedanken zu „Notre Dame brennt oder Sacco di Roma beginnt in Frankreich

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