Tradition und Glauben

Heute, am 31. Mai, beten wir die Bußpsalmen für die Lösung des Bergoglio-Problems und für das Wiederaufleben der Kirche in DE, AT und CH

Es ist soweit: Die Bußpsalmen beten! Praktische Anweisung Man bete wie folgt: Man knie sich hin. Man mache das Kreuzzeichen. Man bete: „Im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.“ Man lese einfach all das laut vor, was auf den Seiten 179 bis 188 geschrieben steht. Man beende das Gebet mit einem Kreuzzeichen und Punkt (3) Ad 4. Unter „lautem Beten“ verstehen die frühen Rubriken des Offiziums, dass man die Lippen bewegen soll und sich selbst wenigstens hören sollte. Man braucht also nicht zu schreien. Sollte man zusammen mit jemanden beten, so kann man sich bei den Versen, Anrufungen der Litanei und anderen Gebeten abwechseln und während der eine laut betet, betet der andere im Geiste mit bis er an die Reihe kommt. So bestimmen es die Rubriken der alten Ablassgebete und so wird es richtig sein. Man kann sich die Texte ausdrucken oder am Handy beten. Wenn wirklich nicht knien kann? Sollte jemand alt und gebrechlich sein oder im Rollstuhl sitzen und wirklich nicht knien können, dann kann er dies halt nicht tun. Er kann sich eine andere machbare Abtötung für die Dauer des Gebets einfallen lassen. Die Rubriken sagen: flexis genibus – „mit gebeugten Knien“, dies bedeutet, dass, wenn jemand nicht kann, er auch mit gebeugten Knien teilweise sitzen kann, wie es in jeder Kirchenbank der Fall ist. Man kann sich auch auf ein Kissen knien, um es sich ein wenig einfacher zu machen. Aber je mehr Busse, desto größer unser Verdienst, siehe unsere Reihe. Was ist, wenn man kein Latein kann? Dann lernt man es eben dadurch, dass man es betet: learning by doing. Die Aussprache des Kirchenlateins ist wie folgt: C wird meistens wie K ausgesprochen (corpus – „korpusss“), außer Vor e, i, y, ae, oe, eu dann wir C wie z, c ausgesprochen (caeli – „zeli“) Q wird wie kw ausgesprochen (quoniam – „kwoniam“) Ngu, su wir wie ngw, sw (sanguis – „ssangwis“), aber das „w“ ist sehr leicht. X wie ks (capax – „kapaks“) Z wie s, stimmhaft (zizania – „sisania“) Ch wie ch (charta – „charta“) Ph wie f (philosophia – „filozofia“) Rh wie r (rhombus – „rombus“) Th wie t (thalamus – „talamus“) I am Wortanfang und vor einem Vokal wie j (iam – „jam“) Y wie y (thymiana – „tymiana“) V wie w (valde – „walde“) S am Wortanfang und Wortende wie ss (super – „ssuper“) S in Wortmitte wie das deutsche stimmhafte s (censebant – „zensebant“) Man kann die lateinische Aussprache bspw. bei den Mönchen von Le Barroux hören[3] oder in anderen Klöstern, die das vorkonziliare Offizium auf Lateinisch beten. Die Akzentuierung ist im Text angegeben. Bei Gloria Patri et Filio am Ende eines Psalms mache man eine leichte Verbeugung zur Ehre der Heiligen Dreifaltigkeit. Es geht hier um ein fürbittendes Gebet in einem wichtigen Anliegen und um keine Radioaufnahme. Auch wenn man Fehler macht, wird es Gott genehm sein und wenigstens wir – die Beter – werden dadurch geheiligt werden und vielleicht manch einer Bischof auch. Man kann seine Erfahrungen auf unserem Forum oder anderswo mitteilen. Man solle sich auch auf irgendwelche unerwartet auftretende Probleme und Schwierigkeiten, wie z.B. plötzlicher Familienstreit oder Streit am Arbeitsplatz gerade an diesem Tag einstellen. Dies wird ein gutes Zeichen sein, dass die Mächte der Finsternis diese Initiative bekämpfen. Man solle sich auch auf alle möglichen Zweifel am Sinn dieses Gebetsaufrufs und der eigenen Mitarbeit vorbereiten. Aber von nichts kommt nichts und der Verfall der Kirche in den deutschsprachigen Ländern scheint kaum noch steigerungsfähig. Jemand muss es herausreißen. Packen wir es an! [1] Und zwar mit diesen Beiträgen https://traditionundglauben.com/category/gebetsaktion-bischofskonferenz/ [2] Beispielsweise hier: http://rorate-caeli.blogspot.com/2015/09/deutschlandchurch-of-rich-or-church-of_16.html http://rorate-caeli.blogspot.com/2015/04/the-german-catholic-collapse-priests.html http://rorate-caeli.blogspot.com/2014/09/achtung-as-in-vatican-ii-germans-seem.html http://www.katholisches.info/2015/11/24/paepstliche-standpauke-fuer-deutsche-bischoefe-deutsche-kirche-nicht-die-fortschrittlichste-sondern-die-zerruettetste/ [3] http://www.barroux.org/fr/liturgie/ecoutez-nos-offices.html Ant.: Ne reminiscaris, Dómine, delícta nostra vel paréntum nostrórum, neque vindíctam sumas de peccátis nostris. Ant.: Herr, denke nicht an unsre und unsrer Eltern Sünden, und straf uns nicht für unsre Missetaten. Psalmus 6 Psalm 6 Dómine, ne in furore tuo árguas me, * neque in ira tua corípias me. Herr, straf mich nicht in Deinem Grimme, * Und züchtige mich nicht in Deinem Zorn! Miserére mei, Dómine, quóniam infírmus sum: * sana me, Dómine, quóniam conturbáta sunt ossa mea. Erbarm Dich meiner, Herr, den ich bin krank; * Mach mich gesund, o Herr, den morsch ist mein Gebein. Et ánima mea turbáta est valde: * sed tu, Dómine, úsquequo? Gar sehr bestürzt ist meine Seele. * Du aber, Herr, wie lange säumst du noch? Convértere, Dómine, et éripe ánimam meam: * salvum me fac propter misericórdiam tuam. Herr, wende Dich zu mir, errette mich, *Hilf mir in Deiner Güte! Quóniam non est in morte qui memor sit tui: * in inférno autem quis confitébitur tibi? Im Tode denkt ja keiner mehr an Dich, * Und in der Unterwelt, wer möchte dort Dich preisen? Laborávi in gémitu meo, lavábo per síngulas noctes lectum meum: * lácrimis meis stratum meum rigábo. Wie matt bin ich von meinem Seufzen, + mit Weinen netz ich jede Nacht mein Bett, * Mit Tränen bad ich meine Lagerstätte. Turbátus est a furóre óculus meus: * inveterávi inter omnes inimícos meos. Mein Auge ist vor Kummer trüb geworden, * Ich bin gealtert unter lauter Feinden. Discédite a me, omnes, qui operámini iniquitátem: * quoniam exaudívit Dóminus vocem fletus mei. Hinweg von mir, ihr Übeltäter alle, * Mein lautes Weinen hat der Herr erhört!…

Dieser Inhalt ist nur für Tageszugang, Zugang 7 Tage, Abo-30 Tage und Abo-1 Jahr Mitglieder abrufbar.
Einloggen Registrieren
Werbeanzeigen
error: Content is protected !!
%d Bloggern gefällt das: