Tradition und Glauben

22. Februar: Fest der Thronbesteigung des heiligen Petrus in Antiochia

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Predigt vom heiligen Bischof Augustinus. Die für heute eingesetzte Feierlichkeit hat von unseren Vorereltern den Namen Thronbesteigung erhalten, weil berichtet wird, dass Petrus als erster der Apostel heute den bischöflichen Thron bestiegen hat. Ganz richtig also feiern die Kirchen den Festakt jenes Thrones, den der Apostel zum Segen der Kirchen bestiegen hat aufgrund der Worte des Herren: Du bist ein Petrus und auf diesem Petrus (d. h. Felsen) will ich meine Kirche bauen.

Den Petrus also ernannte der Herr zum Fundament der Kirche; und deshalb ehr die Kirche dies Fundament mit Recht, über dem sich die Höhe des Kirchenbaus erhebt. Deshalb sagt ganz passend der Psalm, der gelesen worden ist: „Man soll in rühmen da, wo sich das Volk versammelt, und auf dem Stuhl der Älteren solle man ihn loben.“ Gepriesen sei Gott, der es angeordnet hat, dass der heilige Apostel Petrus gerühmt wird da, wo das Volk versammelt ist; denn es gehört sich, dass ein solches Fundament in der Kirche geehrt wird, durch das uns der Aufstieg zum Himmel ermöglicht wird.

Wenn also heute das Feld des Thornes begangen wird, wird dadurch das priesterliche Amt geehrt. Das erweisen sich die Kirche einander; denn umso mehr gewinnt notwendigerweise die Kirche an Würde, je mehr das Priesteramt an Ehre genießt. Da dieses Fest in den Kirchen mit Recht ein frommen Brauch eingeführt hat, staune ich, aus welchem Grunde bei manchen Ungläubigen heute ein so verderblicher Irrtum entstanden ist, dass man auf die Grabhügel der gestorbenen Speisen und Wein bringt, gleichsam als ob die aus den Leibern geschiedenen Seelen nach irdischen Speisen verlangten.

Kirchengebet: Oh Gott, der du deinem heiligen Apostel Petrus bei der Übergabe der Schlüssel des himmlischen Reiches die bischöfliche Binde- und Lösegewalt übertragen hast, verleihe uns die Gnade, dass wir mithilfe seiner Fürsprache von den Ketten, die uns unsere Sünden anlegen, befreit werden.

Quelle: Erzpriester Stephan, Das kirchliche Stundengebet oder das römische Brevier, Bd. II, Regensburg 1927, 842 f.

Wenn Sie o.a. Kirchengebet mit der Intention einer Ablassgewinnung beten, empfangen Sie einen Ablass, den Sie für sich selbst oder für die Armen Seelen verwenden können. (Enchiridion indulgentiarum (1999) Nr. 21 § 1: „Ein Teilablass wird einem Gläubigen gewährt, der an einem beliebigen Heiligentag, der im Kalender vermerkt wurde, zu Ehre dieses Heiligen fromm ein aus dem Messbuch entnommenes oder ein anderes rechtskräftig approbiertes Gebet verrichtet“) .

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