7. Oktober – Maria vom Rosenkranz

Rosenkranz beten – den Teufel ärgern

Hier ist ein Beitrag aus dem Jahre 2016, der in Nichts an Aktualität eingebüßt hat. Viele Leute, die sich nicht auskennen, meinen, dass der Rosenkranz der beste Exorzismus sei. Dies stimmt sehr bedingt bis gar nichts. Denn:

  1. Exorzismen hat es in der Kirche schon immer gegeben, auch bevor der hl. Dominikus (gest. 1221) den Rosenkranz erhielt. 
  2. Es sind liturgische Formeln von Exorzismen vorhanden, die viel älter als der Rosenkranz sind.
  3. Auch nach der Entstehung und Popularisierung der Rosenkranzes wurden und werden Exorzismen durchgeführt.
  4. Wenn man sich die Zusammenstellung der einzelnen Exorzismen anschaut, so entdeckt man, dass viele Gebete eine exorzistische Wirkung haben, wie z.B. Vater unser, Credo, Ave Maria, der Johannesprolog, Psalm 67 und andere Psalmen.

Der Rosenkranz hat aber insoweit eine exorzistische Wirkung, weil (a) der Teufel große Angst vor Maria hat und (b) im Rosenkranz diejenigen Heilsgeheimnisse betrachtet werden, die den Teufel bezwungen haben, wie die Menschwerdung Gottes, das Leiden und die Glorie Christi und Marias. DSDZ liest zurzeit verschiedene Exorzismen und stellt fest, dass in ihnen die Heilsgeheimnisse dem Dämon sozusagen auf den Kopf zugesagt werden und der Dämon wird während dieses Vorgangs mit seinen Niederlagen konfrontiert. Dieser Grundgedanke der “vergegenwärtigen Erzählung”, wie unsere Pastoralassistentin es ausdrücken würde, ist in allen Exorzismen vorhanden, denn die Heilsgeheimnisse wirken bis heute und in alle Ewigkeit, weil es erstens bei Gott keine Zeit gibt und zweiten die Erlösungstat Christi überzeitlich ist. Die Erlösung reicht von Golgotha zurück  bis Adam und Eva, sie reicht auch nach vorne bis zum Jüngsten Gericht. Beim Betrachten des Rosenkranzes senkt man sich überzeitlich in die Heilsgeheimnisse hinein. Was die moderne Physik und alte Theologie sehr deutlich zeigen. Die Zeit als das Vorher und Nachher der Bewegung ist eine menschliche Sicht der Dinge. Bei Gott und an sich findet alles gleichzeitig statt. Wenn Sie also zum Beispiel das Geheimnis der Verkündigung beten, dann findet diese gerade statt. Man sollte sich die zeitlichen Ereignisse nicht nacheinander, sondern übereinander denken. Denn durch die Menschwerdung Gottes wurden alle Ereignisse erlöst und geheiligt. Natürlich muss man dieses Angebot annehmen durch Bekehrung, Glauben, Taufe, tugendhaftes Leben Mitarbeit mit der Gnade etc. Aber es ist alles da. Das weiß auch der Dämon, wenn man ihm all seine Niederlagen zum Beispiel durch den Rosenkranz vor Augen stellt. Für ihn findet es auch gleichzeitig statt.  In welchem Kontext fiel doch die erste bergoglianische Bemerkung über die “selbstzufriedenen, prometheischen Pelagianer”? Jawohl, im Kontext des Rosenkranzes. Bergoglio hasst ihn, der Teufel auch. Wie der Herr, so das Gscherr. Also beten wir den Rosenkranz. 

Oktober ist traditionell der Rosenkranzmonat. Wann genau die Tradition angefangen hatte ausgerechnet diesen Monat dem Rosenkranzgebet zu widmen, wissen wir nicht, aber wir glauben dass es im XVI. Jahrhundert angefangen hat als das christliche Heer bei der Schlacht von Lepanto am 7 Oktober 1571 wider Erwarten die Flotte des islamischen Osmanenreiches (heute würde man der „Kulturbereicherer“ und „Flüchtlinge“ sagen) besiegt hatte. Dieser Sieg war so unverhofft und wunderbar, dass er dem Rosenkranzgebet der Gläubigen und nicht dem militärischen Können zugeschrieben wurde, daher ordnete Papst Pius V. am Jahrestag dieser Schlacht ein Rosenkranzfest zur Ehre der Muttergottes an.[1] Der militärische Hintergrund dieses Sieges interessiert uns durchaus und wir werden dazu noch nachforschen, aber an dieser Stelle bleibt festzuhalten, dass obwohl der Rosenkranz wenigstens seit der Zeit des hl. Dominikus im XIII. Jhdt. gebetet wurde (die Gebetsform an sich ist viel älter), so fing der Oktober als der Rosenkranzmonat erst im XVI. Jahrhundert, nach der Schlacht von Lepanto an.

Warum sollen wir den Rosenkranz beten?

Nicht nur deswegen, um die Gottesmutter zu ehren oder den letzten Teil unserer katholischen Identität zu behalten, sondern auch deswegen, um den Teufel zu ärgern. Der Teufel ist ein personenhaftes, spirituelles Wesen, welches uns direkt oder indirekt ärgert, sodass es gut und billig ist ihm mit Gleichem zu vergelten. Unsere katholische Weltanschauung umfasst auch die spirituelle Welt, in der es gute und gefallene Engel gibt. Die guten Engel beten Gott an und helfen den Menschen, die gefallenen hassen Gott und möchten die Menschen vernichten. Die dämonologische Horizonterweiterung des Schreibers dieser Zeilen sah wie folgt aus:

  1. Er glaubte recht lange an das personenhafte Böse nicht,
  2. Aufgrund einer Lektüre begann er daran zu glauben,
  3. sah aber all die Geschichten über den Teufel und Wüstenväter, Pfarrer von Ars und andere Heilige als Metaphern an, welche den geistigen Kampf theologisch deuten,
  4. gleichzeitig betrachtete er sie als eine theologische Interpretation von psychischen Zuständen,
  5. dann betrachtete er die „Teufelsgeschichten“ als tatsächliche Begebenheiten, welche in der frühen Zeit manchen, sehr heiligen Menschen tatsächlich widerfuhren uns aber nicht betreffen,
  6. jetzt aber sieht er diese „Teufelsgeschichten“ als ganz real an, weil er und nicht nur er seit einigen Jahren ähnliche Erlebnisse hat.

Interessanterweise teilt er diese Entwicklung der dämonologischen Wahrnehmung mit vielen Exorzisten, welche ebenfalls die Wende vom Theoretischen zum Praktischen schaffen mussten, weil sie praktisch mit dem Teufel täglich zu tun haben.

Nein, der Schreiber dieser Zeilen ist (noch?) kein Heiliger, aber er arbeitet daran, denn jemand muss ja. Er sieht nicht den Leibhaftigen wie die Wüstenväter und der Teufel zündet ihm sein Bett auch nicht an, aber er erlebt so viel, dass er aufgrund der eigenen Erfahrungen annehmen kann, dass die anderen in den Heiligenlebensläufen beschriebenen Erlebnisse durchaus real sein können. Der Schreiber dieser Zeilen ist psychisch gesund und recht nüchtern, sodass ein Wunschdenken bezüglich der dämonischen Angriffe auch bestritten werden kann. Er schreibt dies, weil einige Katholiken in derselben Lage sein können und von ihren Priestern keine Hilfe erfahren. Dabei ist es recht einfach, man müsste nur die richtige Diagnose stellen. Eine sehr große Hilfe in der Verifizierung der vermeintlichen Diagnose war das Buch Die Fülle der Gnaden von Pater Poulain SJ, das wir hier in Abschnitten vorstellen, in welchem Pater Poulain SJ anhand wirklich außerordentlich solider Recherche die verschiedenen Stufen der dämonischen Umsessenheit (obsessio, circumsessio) und Besessenheit (possessio) beschreibt. Er tut es im Kapitel V. Prüfungen beschaulicher Seelen, welche aus:

  1. Versuchungen
  2. Skrupeln
  3. Trockenheit
  4. Krankheit und Verfolgungen
  5. Teuflische Besessenheit
  6. Teuflische Beherrschung

bestehen. Im Punkt 5. wird mit „Besessenheit“, von uns Umsessenheit (obsessio) genannt, der Angriff von außen gemeint, also alle Angriffe, bei denen der Teufel sich nicht des Körpers dieser Person bedient. Laut Pater Poulain SJ ist der Übergang von Umsessenheit zu Besessenheit fließend, womit andere Autoren nicht übereinstimmen. Wir wollen diesen Sachverhalt woanders besprechen, es bleibt hier festzuhalten, dass es diese Angriffe, welche Pater Poulain SJ in der deutschen Fassung seines Buches auf 37 Seiten darlegt,[2] in der englischen Fassung sind es 28 Seiten,[3] wirklich gibt. Es ist nur so, dass nur wenige Menschen diese erfahren und noch weniger diese als dämonische Umsessenheit (obsessio) diagnostizieren können. Warum erfahren es nicht alle? Weil es nicht notwendig ist. Auch in der Dämonenwelt scheint eine Art Sparsamkeitsgesetz zu herrschen, wonach man sich nicht unbedingt mehr anstrengen muss als es notwendig ist. Lebt jemand in schwerer Sünde oder in langjähriger lässlicher Sünde, so braucht sich der Dämon in diesem Fall nicht anzustrengen oder zu erkennen geben, sondern er muss diesen Menschen bloß ihn in diesem Zustand halten. Bei einem geistigen Fortschritt lässt Gott diese Prüfungen zu, weil er entsprechend viel Gnade gibt, um sie auszuhalten. Irgendwo bei den Wüstenvätern wird die Geschichte beschrieben, dass der Teufel, wenn er etwas Gutes sieht, welches seitens einer Person kommt oder kommen wird, Gott der Ungerechtigkeit anklagt und Gott, im Rahmen der Chancengleichheit sozusagen, lässt die Versuchungen des Widersachers zu. Ähnliches sagen die Dämonen beim Exorzismus von Loudun, deren Aussagen wird hier auch vorstellen werden.[4] Der Schreiber dieser Zeilen hatte auch lange nicht an solche „Geschichten“ geglaubt, weil er sie selbst nicht erlebt hatte. Seitdem er sie aber in verschiedenem Ausmaß erlebt und er sie dank Pater Poulain SJ und anderen Geistlichen diagnostizieren kann, so weiß er, dass er (a) nicht verrückt ist und (b) solche Versuchungen im geistlichen Leben dazugehören. Er ist auch entspannter, weil er weiß, dass die Ursachen nicht natürlich sind und daher schnell vorübergehen können, ohne wirkliche Spuren zu hinterlassen. Wir schreiben es hier zum Trost und zur Information unserer Leser, die vielleicht Ähnliches erleben, manche tun es tatsächlich, und welche von ihren Beichtvätern keine Hilfe erfahren. Diese Erlebnisse sind real, sie betreffen aber aufgrund des Ratschlusses Gottes nicht alle Menschen. Diejenigen, welche es noch nicht erleben, können sich darauf einstellen, dass sie es mit dem geistlichen Fortschritt auch erleben werden. Möchten Sie mehr darüber wissen, so lesen Sie die englische Fassung des Buches von Pater Poulain SJ oder warten Sie bis wir diese Seiten hier vorstellen und kommentieren werden. Man braucht sich aber nicht zu fürchten, denn alles auf einmal wird nicht kommen und Gott weiß schon, was Er tut.

Der Teufel ärgert uns also. Punkt. Wir ärgern ihn also zurück und werden so sehen, wer den längeren Atem hat. Was ärgert den Teufel am meisten und woher wissen wir es? Wir wissen es von den Exorzismen, wie dem von Annelise Michel oder dem großen Exorzismus in der Schweiz in den 1970-gern.[5] Bei all diesen Aussagen, falls man ihnen glauben wird, spielt der Rosenkranz eine große Rolle, da der Teufel ihn wirklich hasst. Da es in der Heimat des Schreibers dieser Zeilen Exorzisten gibt, welche ab und zu Vorträge halten, so wissen wir aus diesen Quellen über die Abneigungen des Widersacher Gottes, denn dieselben Dämonen – dieselben Aussagen.

Warum hasst der Teufel den Rosenkranz?

Weil der Rosenkranz die Heilsgeheimnisse, die mit der Menschheit Christi zusammenhängen, aufruft. Es sind die Geheimnisse unseres Heils und unserer Erlösung, welche durch den Gott-Menschen vollbracht wurden. Es wird in der Theologie viel über die Ursache des Engelfalls spekuliert und die Hoffart, also Stolz, als die Sünde der Engel angenommen (sententia longe communior).[6]

„Ob den Engeln ein besonderes Prüfungsangebot gegeben wurde, etwa Christus in seiner menschlichen Natur anzubeten, lässt sich nicht ausmachen“, schreibt Diekamp-Jüssen.[7]

Manche Theologen nahmen aber dies an, dass alle Engel den Gekreuzigten als Gott, also Christus in seiner menschlichen Natur, anbeten sollten. Da aber die menschliche Natur sich dermaßen unterhalb der viel vollkommeneren Engelsnatur befindet, so sollen sich die gefallenen Engel geweigert haben dies zu tun, weil sie die menschliche Natur anwidert. Deswegen hasst der Teufel die Kruzifixe, mit dem Korpus des Gekreuzigten, weil ihn dieses Kreuz und nicht das nachkonziliare Auferstehungskreuz an seine Schmach erinnert, an den Engelfall wegen der vermeintlichen Anbetung des Gekreuzigten und den Sieg Christi am Kreuz.

Gerade im Rosenkranz werden alle Geheimnisse des Lebens Christi betrachtet, denn der Rosenkranz ist ein betrachtendes Gebet. Was bedeutet das? Dass man das Eine mündlich betet, das Andere aber, d.h. die Szenen der Rosenkranzgeheimnisse, mit den Augen seiner Seele betrachtet. Man stellt sich also die Szene z.B. der Christi Geburt, samt aller Einzelheiten vor, wie es der hl. Ignatius von Loyola in seinen Exerzitien vorschlägt.[8]

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Man kann natürlich alle anderen Rosenkranz-Geheimnisse ebenso gestalten, indem man eine Betrachtungsübung daraus macht. Sollte Ihnen ein Licht bei solch einer Betrachtung aufgehen (dass z. B. Maria so voll der Gnade war, dass diese Gnade in ihr sozusagen inkarnierte) und Sie beten allein, dann bleiben Sie stehen und betrachten diesen Aspekt zu Ende. Sollten Sie mit anderen beten, so betrachten Sie diesen Aspekt im Geiste, indem Sie bei der Betrachtung stehen bleiben, beten aber mündlich weiter. Dies ist aber keine Zerstreuung und keine Sünde, denn Sie beten mündlich und betrachten im Geiste. Weil das mündliche Rosenkranzgebet so einfach ist, daher erfordert es keine Konzentration, welche für die Betrachtung frei bleibt. Es ist also nicht verwunderlich, dass so viele Seelen alleine aufgrund des Rosenkranzes eine hohe Heiligkeit erreichten, weil sie wenigstens das betrachtende Gebet gepflegt haben. Also: die Vorstellungskraft beim Rosenkranz einschalten. Alle 15 Geheimnisse, d.h. der Freudenreiche, Schmerzensreiche und Glorreiche Rosenkranz, dauern beim normalen Sprechtempo 60 Minuten, ein Rosenkranz, im Sinne der einen Art der Geheimnisse, in etwa 20 Minuten. Falls man nicht täglich den ganzen Rosenkranz beten kann, so ist es üblich die Woche folgendermaßen zu gestalten:

  • Montag – Freudenreicher
  • Dienstag- Schmerzensreicher
  • Mittwoch – Glorreicher
  • Donnerstag – Freudenreicher
  • Freitag – Schmerzensreicher
  • Samstag – Glorreicher
  • Sonntag – Glorreicher

Fangen Sie in Oktober damit an, falls Sie es noch nicht tun, damit es Ihnen in Fleisch und Blut übergeht.

Was machte die katholische Identität der Amerikaner nach Michael Davies aus:

  1. Die Tridentinische Messe – haben wir nicht bis kaum.
  2. Der Papst – haben wir nicht bis kaum.
  3. Der Rosenkranz – haben wir.

Den Rosenkranz kann uns keiner wegnehmen und vom erweiterten Rosenkranz des Johannes Pauls II raten wir ab. Er ist nicht traditionell und diese Lichtgeheimnisse (Warum gerade diese und nicht andere?) muten irgendwie gnostisch an. Der Rosenkranz ist immer und überall zu beten, wozu ein Fingerrosenkranz, siehe das untere Bild, hilfreich sein kann.

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Er umfasst nur 10 Absätze, ist aber gut in der Tasche zu transportieren und kann diskret, während einer Sitzung oder irgendwie nebenbei gebetet werden.  Der Schreiber dieser Zeilen betet oft an seiner Arbeitsstelle eben einen solchen Fingerrosenkranz anstatt sich zu langweilen oder an Unnützes zu denken. Anliegen finden sich mehr als genug und es scheint, dass sich die geistige Atmosphäre seiner Arbeitsstätte langsam zum Besseren wandelt. Wir müssen wissen, dass jedes Gebet, besonders aber der Rosenkranz, den der Teufel so hasst, geistlich Raum einnimmt. Er hinterlässt sozusagen „geistliche Duftmarken“, welche die Dämonen meiden und die Menschen, welche von den Letzteren beeinflusst werden, meiden sie auch. Es ist wie mit Katzen. Sollten Sie Ihre Katze davon abhalten wollen bestimmte Stellen aufzusuchen, so legen Sie dort Zitronen oder Orangenschalen aus. Für die Katze ist es ein scharfer, unangenehmer Geruch, für uns nicht. Ebenso ist es mit dem Rosenkranz: die Dämonen werden sich fernhalten, die meisten Menschen nicht, einige schon, aber umso besser für uns. Durch das Rosenkranzbeten erreicht man:

  • dass Gott ein wohlgefälliges Gebet erreicht,
  • dass wir mehr Gnaden erhalten,
  • dass wir den Ort, wo wir beten, heiligen,
  • dass wir die Dämonen vertreiben und ärgern.

Also beten wir den Rosenkranz und ärgern den Teufel!

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[1] http://kirchensite.de/fragen-glauben/durch-das-jahr/rosenkranzmonat-oktober/

[2] Poulain, August SJ, Die Fülle der Gnaden. Ein Handbuch der Mystik, Bd. 2, Freiburg in Breisgau 1910, 186-223.

[3] Poulain, August SJ, The Graces of Interior Prayer. A Treatise on Mystical Theology, West Minster 1949, 428-456.

[4] Surin Jean-Joseph, Triomphe de l’amour divin sur le puissances de l’Enfer etc Science expérimentale des choses de l’autre vie 1653-1660, Grenoble : Million 1990

[5] Die deutsche Printausgabe Meyer, Bonaventur, Mahnung aus dem Jenseits. Aussagen von Dämonen auf Befehl der Hohen (August 1975 bis Juli 1977), Trimbach 1977. Die englische Fassung: http://www.tldm.org/News4/WarningsFromBeyond.1of3.htm

[6] Diekamp-Jüssen, Katholische Dogmatik, Alverna: Will 2012, 384.

[7] Ebd. 380.

[8] Hier zum runterladen.

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2 Gedanken zu „7. Oktober – Maria vom Rosenkranz

  1. Der klassiche Rosenkranz ist ja über jeden Zweifel erhaben! Aber wie steht es mit den (selbstgestrickten, hausgemachten) Rosenkränzen, die teilweise aus der charismatischen oder Gefühls-Ecke stammen, manche aber auch eine etwas längere Tradition haben, z. B. Arme-Seelen-Rosenkranz, Heilig-Geist-Rosenkranz, Barmherzigkeits-, St.-Josef-, Tränen-, Priester-, Rita-Rosenkranz oder Rosenkranz zum Kostbaren Blut, Fünf-Wunden-Rosenkranz und wie sie alle heißen. Ist hiervon ganz abzuraten oder sind selbige “mit Vorsicht zu genießen”? Ärgert den Teufel das ein oder andere dieser Rosenkranzgebete? Oder amüsiert er sich nur, da sie ohne Wirkung sind – sprich: keine Gnaden fließen?

    1. @ Maria Magdalena

      Man sollte den Grundsatz anwenden: Was zuviel ist, kommt vom Bösen. Sicherlich ist der Rosenkranz eine technische Hilfe etwas automatisch zählen zu können und bestimmte Geheimnisse zu betrachten, aber manchmal wird es bei Leuten irgendwie zwanghaft. Und bei Gott gibt es Freiheit. Für diesen Rosenkranz garantiert Maria und die Herkunft der anderen ist zumindest zweifelhaft. Wenn Menschen mehr beten möchten, so sollten Sie mit der Betrachtunge anfangen. Rosenkranz ist ja auch ein betrachtendes Gebet. Dieser Hunger nach den verschiedenen Rosenkränzen macht deutlich, dass die nachkonziliaren Gebete nicht “sättigend” sind, was man vom neuen Brevier sicherlich sagen kann.

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