Allein auf der weiten Flur oder was die anderen so schreiben

DSDZ (der Schreiber dieser Zeilen) hat eine zeitlang in einer Nachrichtenagentur gearbeitet, wo er mit der Kunst des “Nachrichtenmachens” vertraut wurde. Diese erfolgt wie folgt:

  1. Man kommt vormittags ins Büro und schaut sich die Depechen anderer Nachrichtenagenturen an.
  2. Daraus wählt man das aus, was man für richtig hält.
  3. Übersetzt sie und erstellt eigene Depechen.
  4. Lässt diese vom Chef absegnen.
  5. Und bietet diese den Zeitungen an
  6. Die Zeitung wählt daraus, was sie interessiert.
  7. Erstellt anhand dieser Depeche einen Artikel.
  8. Und verkauft diesen samt Zeitung an seine Leser

Nachrichten, liebe Leser, ist als immer Auswahl und Sicht des Journalisten. Je mehr Zeitungen eine Depeche verwenden, weil sie diese als wichtig erachten, desto mehr meint man mit einer objektiven Tatsache zu tun zu haben. Wenn also einfache Gemüter meinen:

Es steht drin. Dann ist es so!

dann haben sie keine Ahnung. Wenn es drin steht, dann ist es noch lange nicht so, wie es scheint.

All dieses Prozedere des Nachrichtenwesens muss man sich vor Augen stellen, um zu verstehen, warum wir auf solchen Mainstreamportalen wie kath.net, katholisches.de oder vatican.news kaum wahre Nachrichten über das Bergoglio-Pontifikat finden. Es wird ausgesiebt, verdreht, die Kommentarfunktionen werden gesperrt, viele User geblockt und bei manchen Kommentaren muss man sich fragen, ob es solche Menschen wirklich gibt oder ob kath.net sie doch selber verfasst. Ein Poster auf FB hat doch DSDZ mehrmals geschrieben: 

Es stimmt nicht, was Sie schreiben. Ich habe es auf kath.net gelesen!

Na und?

Wenn wir also niemanden glauben können, wie erkennt man, was wahr ist? Am Satz vom Widerspruch und der inneren Logik. Und wie lautet unsere Logik und Stringenz?

  1. Bergoglio ist ein Antipapst, Apostat und Häretiker.
  2. Kardinäle, Bischöfe und Priester wissen das auch, aber sie sind zu feige etwas gegen ihn zu unternehmen, um ihre Stellen nicht zu verlieren.
  3. Katholische Nachrichtenagenturen, Medien und Zeitungen zensieren Franziskus, unterschlagen viele seiner Aussagen und reden diese schön, um nicht die Leser zu verlieren, die irgendwie noch am Katholischen hängen und ihre Produkte kaufen. Auch deswegen nicht, um das Etikett “katholisch” durch den feigen Bischof (siehe 2.) zu verlieren.
  4. Es informieren richtig nur diejenigen, die nicht am kirchlichen Tropf hängen, unabhängig sind und nichts zu verlieren haben. Da sie nicht zahlreich sind, können sie auch nicht alles abdecken.

Wir haben schon vor längerer Zeit über die Samisdat-Presse berichtet und das jetzige Bergoglio-Regime erinnert doch tatsächlich sehr an das Kriegsrecht in Polen. Viele Journalisten verloren damals ihren Job, was im Sozialismus, wo ein Arbeitszwang herrschte, viel schlimmer war als jetzt. Aber sie konnten doch nicht so lügen und die erblickte Realität da draußen, welche meistens die Form eines Panzers hatte, leugnen. Es gibt für alles Grenzen, auch für journalistische Prostitution. Aus manch einem kommunistischen Saulus wurde ein antikommunistischer Paulus. Aber es war “nur” Politik und nicht der Glaube. DSDZ fragt sich, was wohl in den Köpfen der kath-net-Redakteure vorgehen muss, wenn sie dermaßen Bergoglio schönreden und einfach lügen? Denn Köpfe haben sie doch immer noch, oder? So schreibt Gandalf, wohl der Hauptzensor von kath.net unter dem Beitrag Fürstin Gloria zieht Unterschrift von Protestschreiben zurück!

Nur als Vorwarnung!
Sachliche Kommentare sind erwünscht, wenn einige aber wieder – wie gestern – völlig auszucken und auf völlig absurde Weise jetzt auch gg. den Bischof von Regensburg loslästern wollen, dann ist hier definitiv kein Platz, dann gibts a) entweder eine Sperre der Kommentarfunktion hier oder b) eine User-Sperre. Leider übertreiben manche wirklich “ein wenig” zur Zeit.

Was von einem Leser gleich untertänig begrüßt wird:

Geistesgegenwärtig
@Gandalf: Das war eine geistesgegenwärtige Entscheidung gestern, danke!
Vernunft und Glaube. Wo er nicht geschützt wird, wird es irrational.

Zu dem Rückzieher von Fürstin Gloria lesen wir hingegen solche Kommentare wie:

nazareth:

Beeindruckende Persönlichkeit
Eine wahrhaft suchende, aufrechte, gehorsame und mutige Frau. Anpassung und Menschenfurcht kann man dieser Frau wohl nicht vorwerfen… Schön, dass es sie gibt!

Authentisch: 

Wertschätzung und Mut
Sehr geehrte Frau Fürstin, ich bin beeindruckt. Große Wertschätzung!
Ihr Tun zeugt von Mut und Demut gleichermaßen.
Es spricht von Ihrem Glauben und “Gehorsam im Glauben”, letzten Endes Gott gegenüber. Bischof Voderholzers Beitrag in kath.net habe ich noch nicht gelesen – außer der Überschrift -. Dennoch habe ich mir gesagt, wenn S.E. BV diese Kritik an dem Protest äußert, dann ist dies reflektiert und dem Amt des Stellvertreters Jesu Christi hier auf Erden, dem Papst, geschuldet und schließt eine berechtigte Kritik an der einen oder anderen Handlung des Menschen im Amt des Papstes nicht von vornherein aus!
Danke kath.net. Danke Bischof Voderholzer. Danke Gloria von Thurn und Taxis.
Gottes Segen und im Gebet für die Heilige Kirche, für die Kirche Jesu Christi, die wir glaubend verwirklicht sehen in der röm.-kath. Kirche, verbunden! Stehen wir fest im Glauben und in der Lehre der kath. Kirche!

Selene:

Kluge und mutige Entscheidung
ich freue mich, dass Fürstin Gloria so reagiert hat und sich damit eindeutig hinter ihren Ortsbischof Voderholzer stellt.

Ich denke, das ist auch ganz im Sinne des mit ihr befreundeten Kardinal Müller.

Herbstlicht:

Zu meiner Unterschrift stehe ich.
Die Fürstin hat ihre Unterschrift zurückgezogen und das ist ihr gutes Recht.
Sie wird sich nicht gegen ihren Bischof stellen wollen, den auch ich schätze.
Bischof Voderholzer hat seine Sicht der Dinge, andere haben eine andere.

Zum Beispiel Weihbischof Athanasius Schneider.
Er empfahl das Sühnegebet wegen der Vorkommnisse um Pachamama.
Und auch das ist und war berechtigt und gut begründbar.
Die Verunsicherung und teilweise auch Empörung griff ja immer mehr um sich.

Bischof Voderholzer und WB Schneider:
An diesem Beispiel wird immer mehr offenbar, wie sehr die katholische Kirche in sich zerrissen und verwundet ist.

Wir wollen hier nicht unnötig Zitate häufen, denn man kann diese selbst auf kath.net nachlesen. Es stellt sich wirklich die Frage, ob diese Menschen tatsächlich diese Ansichten hegen? Wohl schon. Kath.net macht bei dieser Verwirrung und Desinformation mit, denn auf das Protestschreiben selbst wird nicht verlinkt, sodass man sich nicht selbst eine Meinung bilden kann. Unter dem Artikel, dass Bergoglio die Göttlichkeit Christi leugnet, was nach kath.net, die den Vatikan zitiert, gar nicht stimmt, er sei nur falsch zitiert worden, ist die Kommentarfunktion ausgeschaltet.

Vermittelt kath.net seinen Lesern eine konsistente Sicht der Dinge? Nein.

Ist es kath.net egal? Ja!

DSDZ hörte im Jahre 2013 auf, kath.net zu lesen und seine Kommentare wurden lange bevor er diese seinen jetzigen Ansichten entwickelte, geblockt. Natürlich ist die Entwicklung von kath.net nichts Neues, aber sie stellt uns alle vor Augen, dass das, was wir irgendwo lesen nur ein Auszug der ganzen Wirklichkeit ist, welche vom jeweiligen Redakteur zur der Wirklichkeit erklärt wurde. Es ist jedoch nicht so, dass die Menschen es nicht wirklich besser wissen, wie die Bischöfe um die Häresien des Antipapstes. Sie trauen sich nur nicht etwas zu unternehmen, weil sie zu bequem und zu feige sind. Woanders ist es nicht anders, wie treffend Ann Barnhardt berichtet, aber woanders ist es nicht der Glaube und das Seelenheil, um die es geht. Wir hatten innerhalb der letzten 50 Jahre eine absolute Negativauswahl bei der Beförderung und kirchlichen Karriere erlebt. Befördert wurden diejenigen Kleriker, die am meisten:

  • der eigenen Ansichten bar,
  • stromlinienförmig,
  • feige,
  • sodomitisch,
  • erpressbar,
  • psychopatisch.
  • beide Augen zudrückend waren.

Das erklärt auch den fehlenden Aufschrei und fehlende Unterschriften gegen Bergoglio. Was hilft es, wenn Bischof Schneider und Kardinal Burke weitere Interviews geben und beschwichtigend wirken. Vielleicht ist es gerade dies ihre Aufgabe, wenn sie nicht des Amtes enthoben irgendwo im Verlies sitzen. Wären sie dem Bergoglio-Regime nicht irgendwie genehm, dann wären sie gar nicht da. So einfach ist das. Und womit werden wir gefüttert? Mit einem defätistischen Quietismus, Sentimentalismus, Vertröstung auf den Triumph des Unbefleckten Herzens. Alles, um nicht selbst tätig werden zu müssen. Wenn man alleine auf der weiten Flur steht, dann ist man meistens im Recht, denn die Menge läuft dem Einfachen und Bequemen nach. Amen.

 

 

 

Kommentar verfassen