Amazonas-Synode oder Vorwärts in die Vergangenheit (3 von 7)

Instrumentum laboris im Lichte der kirchlichen Lehre

Das deutsche Pontifikat

DSDZ (der Schreiber dieser Zeilen) hat doch tatsächlich und endlich das Instrumentum laboris der Amazonassynode von A bis Z gelesen. Der erste Eindruck, der sich ihm aufzwingt, ist der deutsche Hintergrund dieses Dokuments und dieses Pontifikats. Es stimmt, dass man beim Bergoglio- Pontifikat bei von einem deutschen Pontifikat sprechen kann, weil die Fäden der abstrusen Freimaurerideen in Deutschland, in den Kabinetten der Think tanks der DBK gezogen werden. Es sind wirklich die unterschwelligen Häresien, die auf den deutschen Universitäten spätestens seit den 1960-gern vorbereitet wurden und als die sogenannte „Befreiungstheologie“ hauptsächlich nach Südamerika exportiert wurde, mithilfe der Spenden der deutschen Kirchensteuerzahler. Diese Häresien kommen jetzt bei der Amazonas-Synode ans Tageslicht und zwar so, dass sie in offizielle Dokumente Einlass finden. Daher ist es nicht verwunderlich, dass die deutsche Fassung des Instrumentum laboris mit dem Titel: Amazonien. Neue Wege für die Kirche und für eine ganzheitliche Ökologie von den Chefs von Adveniat und Misereor vorgestellt wird.

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(Al Bundy, weder bei Misereor noch bei Adveniat. Der verloren gegangene Zwillingsbruder von Pirmin Spiegel?)

Was man ausgestreut hat, sammelt man wieder ein. Aber auch die Sprache, die verwendet wird, erinnert an alle möglichen Pastoral-wie-auch-immer-Konferenzen samt dem obligatorischen Hagebuttentee und der bürstenschnittigen Pastoralreferentin. Vielleicht hat man die Dokumente gar nicht ins Deutsche übersetzt, sondern das Original war auf Deutsch? Wie früherer Trotzki die Revolution in alle Welt exportieren wollte, so exportiert die deutsche Kirche die Häresien durch ihre Hilfsprogramme in die ganze katholische Welt.

Warum tut sie es?

Manche wissen es nicht besser und meine etwas Gutes zu tun, andere sind durch und durch durchtriebene Okkultisten, die ganz genau wissen, was sie veranstalten. Durch die deutsche Kirchensteuerregelung hat die deutsche Kirche Geld und braucht den Gläubigen keine Rechenschaft über ihr Tun abzulegen. Wenn sie nicht kommen, so zahlen sie trotzdem. Die Gläubigen können der deutschen Kirche auch nicht den Geldhahn abdrehen, im Gegensatz zu anderen Ländern. Da in Deutschland Bischöfe Priester gleichzeitig hohe Staatsbeamte sind, so wird sich dieses System nur dann ändern, wenn der Staat sich von der Kirche trennt, denn die deutsche Kirche wird sich nie und nimmer von dem Staat trennen wollen. Warum sollte man den die Melkkuh abschlachten? Die Kirche in Deutschland verliert zwar ihre Mitglieder, sie verliert aber kein Geld und darauf kommt es doch an. Man muss doch wirklich mit einer gewissen Blindheit und geringer Intelligenz geschlagen sein, um dort zu arbeiten oder absolut zynisch und kalkuliert sein. Beide Typen gibt es: das blinde Kirchenvolk „an der Basis“ und durchtriebene spin doctors oben, meistens von jesuitischer Couleur. Uns allen sind diese Dinge sehr wohl bekannt, so wollen wir uns endlich dem Text widmen.

Das Instrumentum laboris ist ein langatmiges über weite Passagen hinweg sinnfreies Geschwafel welches dazu dient, die Leser mit Langeweile zu schlagen und einzulullen. Ja, Sie wissen schon, wie bei einer deutschen Novus-Ordo-Predigt, wo man gewillt ist wirklich alles zu unterschreiben, um es endlich hinter sich zu haben. Der Text scheint von mehreren Ghostwritern oder Gruppen von Ghostwritern geschrieben worden zu sein, denn es gibt die folgenden Themenbereiche:

  1. Umweltschutz als Religion oder Environmentalismus
  2. Befreiungstheologie
  3. Antiglobalismus und Antikapitalismus
  4. Feminismus

In all den Bereichen gibt es Passagen, die tatsächlich theologisch, obzwar stark häretisch sind. DSDZ würde das Instrumentum laboris überhaupt nicht zu theologischen Schriften zählen, da es irgendwie kulturwissenschaftlich und soziologisch anmutet. Sicherlich verwenden die Autoren mehrere Code-Wörter, die etwas ganz anderes bedeuten als sie vorgeben. Dass sich die bisherigen Synoden kaum an das Instrumentum laboris, das ihnen voranging, hielten, sondern eine andere und recht unverhoffte Agenda verwirklichten (wir erinnern uns: aus der Jugendsynode wurde eine Synode zur Synodalität), so kann es durchaus sein, dass die Amazonassynode noch wirrer wird als das Papier, das sie ankündigt. Es ist ebenso möglich, dass man diese Unmenge an Altpapier deswegen produzierte, um etwas Kleines durchzubringen. Vielleicht auch etwas, das gar nicht dort steht. Unter Franziskus haben die Worte ja keine Bedeutung und keinen Sinn. Dennoch zeigt das Instrumentum laboris, wie die Leute um Franziskus herum „ticken“. Wir gehen also chronologisch diejenigen Punkte durch, welche uns als theologisch-häretisch aufgefallen sind, da sie den Hintergrund dessen aufzeigen, was die Anti-Kirche denkt und was sie verwirklichen möchte.

 

 

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