Amazonas-Synode oder Vorwärts in die Vergangenheit (7 von 7)

Kirche mit dem Amazonas-Gesicht oder die gestrige Dämonenanbetung heute

Nach der Amazonas-Synode, welche mit Apostasie und Götzenverehrung endete, stellt man sich zwangsläufig die Frage, ob es noch etwas zu berichten gibt. Die Prälaten schweigen, ein Österreicher wirft die Pachamamas in den Tiber und geht jetzt damit an die Öffentlichkeit. Schön und gut, aber erst durch die Pachamama-Anbetung in den vatikanischen Gärten, durch die Pachamama-Prozession in der Sankt Peter Basilika und in der Maria Transpontina-Kirche wird einem manches klar. Es wird einem nicht nur das vorstellig, worauf die langjährige Vorbereitung der Amazonas-Synode hinzielte, sondern auch dies, worauf die ganze nachkonziliare Entwicklung abgesehen war. Auf die Apostasie und die Rückkehr zum Heidentum. In dem Instrumentum laboris finden sich zwar viele nachaufklärerisch-ökologisch-sozialistische Fragmente, wie sie in den deutschen theologischen Gelehrtenstuben in den letzten Jahrzehnten ausgebrütet wurden, wie:

  • Viri probati,
  • Aufhebung des Zölibats,
  • weibliche Diakone,
  • Frauenpriestertum,
  • Beteiligung der Basisgemeinschaften,
  • Befreiungstheologie,
  • und ähnlicher Unsinn

Man könnte auf den ersten Blick meinen, dass man mit dem deutschen Kirchensteuergeld überall diejenige Kirche schaffen möchte, die sich unsere fettwanstigen Prälaten wünschen:

  • eine Kirche ohne Gott,
  • eine Kirche des Miteinander,
  • die Nichts fordert,
  • keinen ausschließt,
  • und dafür schön abkassiert.

Eine Art Buddhismus light in deutscher Ausführung mit deutscher Perfektion ausgeführt.

Wollen das die Menschen? Gibt es dafür einen Markt?

Das ist unerheblich, denn das Kirchensteuergeld fließt sowieso. Und auf dieser Ebene wird wohl jeder kritische weltliche Journalist oder ein katholischer Neokonservativer halt machen und höchstens von dieser Perspektive heraus berichten: man schafft ein Produkt, dass die Menschen nicht wollen und die Kirche zusehends verlassen. Dies ist aber eine atheistisch-agnostische Sicht, welche den Bereich des übernatürlichen Glaubens ausschließt. Wenn man aber bedenkt, dass es Gott wirklich gibt und die gefallenen Engel, die Dämonen, welche angebetet werden möchten, ebenso, dann muss man auf eine höhere Ebene schreiten, die Ebene des Übernatürlichen eben, welche all die Paradoxa und Diskrepanzen erklärt. Wir haben hier schon mehrmals geschrieben, dass unsere lieben abgefallenen Geistlichen auf den höchsten Stellen Okkultisten sind. Dies bedeutet, dass sie weiterhin geistlich denken nur die Proportionen und die Sichtweise umgekehrt haben. Diabolus inverse legitur – „den Teufel soll man per Umkehrschluss lesen“, sagt die Theologie und im Satanismus herrscht die nietzeanische (von Nietzsche) „Umkehrung aller Werte“. Im Englischen gibt es den Begriff der upsite-downness, welche dieses satanische Denken beschreibt. Das Oben wird das Unten, das Unten – das Oben. Bleibt uns das verborgen? Nein, denn interessanterweise schreiben die Vertreter der Anti-Kirche in Instrumentum laboris ganz genau, was sie planen.

Das zweite Kapitel mit der Überschrift „das Territorium“ beginnt mit dem Zitat aus dem Exodus-Buch, wo Moses die Offenbarung Gottes zuteilwird:

„Leg deine Schuhe ab, denn der Ort, wo du stehst, ist heiliger Boden“ (Ex 3,5)

Was wollen uns die Verfasser sagen? Wohl das, dass der Amazonas-Boden heilig ist und dass dort der Kirche eine neue Offenbarung, das dritte Amazonas-Testament sozusagen, zuteilwerden wird.

Ist der Boden von Amazonas wirklich heilig?

Was versteht die Anti-Kirche unter heilig? Wie man leicht nachlesen kann, herrscht dort eine ausgeprägte Kultur des Todes mit der zweithöchsten Mordrate auf der Welt, eine Kultur des Kindermordes, wobei die Kinder bei lebendigem Leibe begraben werden und eine Kultur der sexuellen Perversionen, welche Sittenstrolche aus der ganzen Welt anzieht. Es ist also ein grauenhaftes Heidentum, bar jeder Zivilisation und Kultur, an dem wir uns orientieren sollen. Aber gerade das ist die satanische Hierarchie der Werte. Mit Menschenopfern, vorzugsweise Kinderopfern, mit sexuellen Perversionen aller Art. Die angebliche Kultur des Amazonas-Territoriums ist diejenige auf der Welt, welche dem Satanismus am nächsten steht und daher wurde sie zum Vorbild für die Anti-Kirche gewählt. So einfach ist das. Satanismus ist der umgekehrte Katholizismus. Wie man im Katholizismus die heilige Sukzession und die heiligen Weihen von heiligen Orten (Bethlehem, Nazareth, Wirkungsstätten der Heiligen), Menschen (Nachfolger der Apostel, Heilige, Ordensgründer) und Gegenständen (Reliquien) herleiten kann, so hat die Anti-Kirche auch ihre ungeistlichen Quellen, was wir in unserem Beitrag zu den Pachamamas in der Kirche Maria Traspontina erwähnt haben. Erst aus dieser okkultistischen Sicht heraus macht alles einen Sinn und ist gar nicht widersprüchlich, sondern sehr konsequent. Daher ist es auch konsequent, dass man wirklich heidnische Rituale, wie sehr treffend Ann Barnhardt zeigt, tatsächlich anwendet.

 

 

 

 

 

 

 

Wie die Verbreitung der Heiligkeit heilige Rituale benötigt, ebenso benötigt die Verbreitung des Dämonischen, im Sinne der dämonischen Präsenz und der dämonischen Einflussnahme, dämonische Rituale und Opfer. Dies bedeutet, dass all diese nach aufklärerisch-deutsche Agenda nur reine Augenwischerei ist. Es geht um die Einführung des Dämonenkultes in der Kirche, wie man es lange in seiner Freimaurerloge vorbereitet und gelernt hat. Denn solch ein okkultes Wissen liegt nicht einfach auf der Straße.

Frauenpriestertum oder Hexen am Altar

Warum ist man denn so darauf erpicht Frauen am Altar zu haben? Geht es nur um Feminismus und Emanzipation? Mitnichten. In allen paganen Kulten waren vornehmlich PriesterInnen Frauen, da sie leichter von Dämonen besessen werden als Männer.

 

 

 

Die Schamanin, die Bergoglio „segnete“, war ja auch eine Frau. In der Esoterik oder im Okkultismus sind vornehmlich Frauen tätig, da sie einfach über eine höhere auch spirituelle Sensibilität als Männer verfügen. Deswegen hat es auch immer viel mehr Mystikerinnen als Mystiker gegeben. Diese männliche Unempfindlichkeit ist aber ein gutes Schutzmittel, samt der Benutzung des Verstandes, gegen den Dämon. Wenn man die von Gott vorgegebene Hierarchie: Unterordnung der Frau unter den Mann, des Laien unter den Geistlichen, den geistlichen unter Gott umkehrt, wie nach Vat. II üblich, dann gibt man den Dämonen einen freien Zugang, da sie sich vornehmlich an die Unordnung und nicht an die Ordnung halten. Jede Verletzung der von Gott gegebenen Norm, auch der liturgischen Norm, ermöglicht es den Dämonen durch diese „Sicherheitslücken“ einzudringen. Wenn die Liturgie das höchste ist, was der Mensch auf Erden verrichtet, dann ist die Verletzung der liturgischen Normen die höchste Normverletzung auf Erden. Das verstehen diejenigen unserer lieben Geistlichen nicht, welche Atheisten oder Agnostiker sind, wie die meisten, das verstehen aber die restlichen Okkultisten ganz genau und nutzen es aus. Wo eine von Menschen gemachte Unordnung herrscht, da haben die Dämonen ein Anrecht darauf diese Menschen zu versuchen oder von ihnen Besitz zu ergreifen. Der Schreiber dieser Zeilen liest zurzeit das berühmte Handbuch der Exorzisten (Manuale Exorcistorum) von Candido Brognoli aus dem Jahre 1654. Es ist ein sehr trockenes Buch, welches am ehesten an juristische Traktate erinnert. Es geht daraus hervor, wie auch aus vielen Mitschriften von Exorzismen, dass es eine objektive spirituelle Ordnung gibt, welche die Menschen absichert. Dies ist auch die Erfahrung aller Naturvölker. Man muss bestimmte Dinge tun und andere lassen, um vor den Dämonen sicher zu sein. Es scheint, dass die Befragung der Dämonen während eines Exorzismus nach der Art und Weise einer Befragung durch einen Staatsanwalt zu erfolgen hat. Man muss so fragen, dass sie keine ausweichenden Antworten geben können und keine Gesetzeslücken finden. Dies erklärt auch, warum Pater Amorth als Exorzist so erfolgreich gewesen ist. Er war ja ein studierter Jurist. Man konfrontiert den Dämon mit der Ordnung, der er, wenn richtig befragt, nicht ausweichen kann. Aber die meiste dämonen-sichere Ordnung schafft die Liturgie. Denn jede Geste und jede Zeremonie hat bei der heiligen Messe oder bei anderen Sakramenten die Bedeutung und die Wirkung eines Sakramentale. Es bewirkt Gnade ex opere operantis zusätzlich und abgesehen vom Sakrament selbst. Dies erklärt auch, warum all diese Riten, d.h. die Sakramentalien, in der Novus Ordo Messe abgeschafft oder stark reduziert wurden. Wären sie wirklich wirkungslos, dann wäre es unnötig gewesen.

Was hat man uns doch alles erzählt?

  • Abschaffung der alten Messe – ohne Bedeutung, es geht um das Große und Ganze
  • Änderung der Zelebrationsrichtung – ohne Bedeutung, es geht um das Große und Ganze
  • Tabernakel vom Hauptaltar entfernt – ohne Bedeutung, es geht um das Große und Ganze
  • Ministrantinnen und andere Frauen am Altar – ohne Bedeutung, es geht um das Große und Ganze
  • Pferdedecken statt Ornate – ohne Bedeutung, es geht um das Große und Ganze
  • Stehende Kommunion – ohne Bedeutung, es geht um das Große und Ganze
  • Handkommunion – ohne Bedeutung, es geht um das Große und Ganze
  • Kommunionhelfer – ohne Bedeutung, es geht um das Große und Ganze
  • Frau am Altar in Stola, die mitzelebriert – ohne Bedeutung, es geht um das Große und Ganze
  • Händchenhalten im Kreis im Presbyterium – ohne Bedeutung, es geht um das Große und Ganze

Was ist das Große und Ganze? Die Pachamama!

Es ging also nicht nur, um die zunehmende Desensibilisierung und das Vergraulen von Gläubigen aus der Kirche, denn so etwas will sich keiner anschauen. Es ging um die spirituelle Vorbereitung des Dämonenkultes durch die sakrilegische Vorbereitung des Bodens. Es war die Vorbereitung der neuen Religion des Dämonenkultes. Diese neue Religion wurde bei der Amazonas-Synode initiiert oder sie kam endlich ans Tageslicht.

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