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Augustin Poulain SJ, Die Fülle der Gnaden (47). Vereinigung und Exstase sind wahr

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Erlebt man das Gebet der Vereinigung und die davor erfolgenden Ekstasen, so ist es unmöglich daran zu zweifeln, dass diese Erlebnisse wirklich sind. Die ersten Traktate über das mystische Leben wurden vor den griechischen Kirchenvätern mit der stoischen Terminologie wiedergegeben (z.B. Clemens Alexandrinus oder Origenes), welche das Wort heksis verwendeten, das einen quasi ein gebrannten physischen Zustand wiedergibt. Wie Kardinal Bona von den echten Offenbarungen schreibt, dass sie auch nach Jahren von den Sehern als wirklich in Erinnerung bleiben, so tragen auch die echten mystischen Zustände den untrügliche Stempel der Wahrheit. So war die ungelernte heilige Teresa von Avila absolut überzeugt, dass Gott, auch anders als nur durch Gnade, in der Seele tatsächlich wohnen kann. Zwar bei wenigen, zwar nur bei den Mystikern, aber dies ist möglich. Weil Gott selbst die Wahrheit ist, der sich nicht irren oder in die Irre führen kann, so sind die Erlebnisse, die wirklich von ihm kommen, auch wahr.

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