Tradition und Glauben

Bäumer, Geschichte des Breviers. (19) Einleitung: § 4. Einteilung und Gliederung des Stoffes.

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Welche Perioden in der Breviergeschichte gab es?

Nach Pater Bäumer:

  1. Von der Apostelzeit bis zum Gregor dem Großen (VII Jhd).
  2. Von Gregor dem Großen (VII Jhd.) bis zum Tridentinischen Konzil (1545-1562)
  3. Vom Tridentinischen Konzil bis zur Zeit von Pater Bäumer.

Wir wissen aber mehr und können die folgende Aufteilung vornehmen:

  1. Von der Apostelzeit bis zum Gregor dem Großen (VII Jhd).
  2. Von Gregor dem Großen (VII Jhd.) bis zum Tridentinischen Konzil (1545-1562)
  3. Vom Tridentinischen Konzil bis zu Reformen des Pius X. (1910)
  4. Von Pius X. bis zum Pianischen Brevier (1955)
  5. Vom Pianischen Brevier (1955) bis zum Brevier des Johannes XIII (1970)
  6. Vom Brevier des Johannes XIII. bis zum Stundenbuch (kein Brevier mehr!) des Pauls VI. (1970).
  7. Vom Stundenbuch des Pauls VI. bis in den heutigen Abgrund (2020).

Kurz und gut: wir hatten im XX Jahrhundert mehr Brevierreformen zusammengenommen als in der ganzen Kirchengeschichte davor. Pius X. legte den Schalter um und seit dem geht es nur noch abwärts. Wie kann denn die Beständigkeit der Lehre und der Spiritualität der Kirche gesichert werden, wenn man ihr liturgisches Gebet dermaßen oft ändert? Natürlich nicht, aber es war kein Kollateralschaden, sondern geplante Zerstörung. Wenn DSZD sein Brevier betetet, aus dem Jahre 1896, so weiß er, dass exakt dieselben Psalmenverse alle Heiligen vom hl. Hieronymus angefangen gebetet haben. Diese und nicht andere und dass dieses Brevier alle nachtridentinischen Heiligen gebetet haben. Dasselbe Training, dieselbe Nahrung, es ist also machbar. Amen.

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