Bäumer, "Geschichte des Breviers" Premium-Archiv:

Bäumer, Geschichte des Breviers. (20) Einleitung: § 5. Quellen und Literatur

Die Unmenge an Literatur, die von Pater Bäumer OSB angeführt wird, bezeugt die Tatsache, dass man darüber schreibt und forscht, was man liebt, da es auch den Teil eines selbst ausmacht. Man hat zu allen Zeiten über das Brevier geschrieben und bezeichnend ist der Titel des Werkes von Roskovany “Coelibatus et Breviarium”. Ja, es geht Hand in Hand. Wenn man falsch und zu wenig betet, weiß man mit sich selbst nicht anzufangen und kommt auf dumme Gedanken. Die Brevierreform von 1962 zog bald Zölibatsopfer nach sich, die von 1970 erst recht. DSDZ ist davon überzeugt, dass es einen Zusammenhang zwischen dem klerikalen Missbrauch und der Brevierreform gibt, denn die eigentlichen Ursachen sind immer spiritueller Natur bevor sie sich materialisieren. Man schrieb über das Brevier, weil man von dessen Fülle benommen war und sich seine Entstehung erklären wollte. DSDZ kennt keine Werke über das neue Brevier, weil es wohl keine gibt. Höchstens etwas staubtrockenes, warum das Neue das Bessere ist, in der “Romantik” der deutschen Einbauküche um 1970 gehalten. Ja, ja, das war Ratzingers Glanzzeit. Mit dem Schnitt von 1970 wurde all die unten angegebene Literatur irrelevant, weil das Überlieferte auf einmal nichts mehr galt. Wenn aber die Kirche sich wieder erholten wird und das wird sie, so wird das Irrelevante wieder relevant werden, denn minus wird zum plus und umgekehrt.

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