Tradition und Glauben

Bäumer, Geschichte des Breviers. (41) III. Kapitel. Die nachnicänische und patristische Zeit. (vi) hl. Athanasius über die Gebetszeiten

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Der Mönchs- und Jungfrauenstand ist wirklich die Elite-Truppe der Kirche, beziehungsweise war es bis zu dem großen Meteoriteneinschlag, auch Vat. II genannt. Früher, also zu Zeiten von hl. Athanasius (gest. 373) wurden die Psalmen in der Nacht im Stehen rezitiert, nach jedem Psalm eine Kniebeuge. Dazu brauchte man körperliche Fitness, die man auch dadurch erreichte.

Warum diese Nachtgebete?

Um sich selbst, der Kirche und der Welt die Dämonen – die Mächte der Finsternis – vom Leib zu halten, die gerade zwischen Mitternacht und Morgengrauen, vornehmlich um 3 Uhr umtriebig werden. Viele Menschen berichten darüber, dass sie gerade um 3 Uhr durch Albträume geplagt aus dem Bett fahren. DSDZ (der Schreiber dieser Zeilen) macht das auch regelmäßig durch, doch seit ein paar Monaten hat es nachgelassen. Ja, Sie Armer, Sie Arme, sie haben Albträume, weil kaum jemand in der Nacht für Sie betet, obwohl Sie brav die Kirchensteuer zahlen. Aber Franziskus will jetzt wohl alles auflösen, was sich dazu bequemt in der Nacht aufzustehen und zu beten, was natürlich alles andere als unbequem ist.

Sie müssen es also selbst tun und sollten Sie Nachts durch Albträume aufwachen oder gar nicht schlagen können, dann stehen Sie auf und beten die Matutin, am besten des Tridentinischen Breviers, das Sie hier finden, denn das sind die ältesten und längsten kanonischen Gebete im Westen und schießen so zurück.

Es wirkt und DSDZ kennt diese „Umrechnung“:

  • eine durchgebetene Nacht,
  • 6 Wochen ruhiges Schlafen

Sie müssen auch nicht die ganze Nacht beten, es genügt nur die Matutin zu rezitieren, danach dürfen Sie wieder ins Bett. DSDZ hat schon 2010 bei sich beobachtet, dass er genau um 3 Uhr von Albträumen geplagt aufwachte, danach nicht einschlafen konnte und erst beim ersten Sonnenstrahl wieder in den Schlaf fiel.

Das ist höchst seltsam und gegen den Nachtrhythmus, denn der Melatonin-Spiegel ist gerade zu um 3 Uhr nachts sehr hoch und Melatonin ist das Schlafhormon, das gerade bei den Morgenstunden abfällt, sodass wir automatisch bei den ersten Sonnenstrahlen aufwachen. Aber die Dämonen sind gegen alles Natürliche, sodass man dort vergeblich nach Ordnung sucht. Erst nach und nach entdeckte DSDZ die wahre Ursache seiner „Schlafstörungen“, die sich immer nach Nachtgebeten legten.

Ja, es ist mühevoll und kostet etwas, aber ist besser als Schlafmittel einzunehmen und da man ohnehin nicht schlafen kann, dann verbringt man die Zeit sinnvoll beim Beten. Früher als es noch Geistliche gab konnten Laien durchschlafen, um die Kirchensteuer für die Ersteren erwerben zu dürfen, heute zahlen wir nur und haben nichts davon von Ärger und Skandalen abgesehen. Aber Katholizismus ist kein All-Inclusive-Urlaub, wo man nur herumliegt und bedient wird, sondern ein hartes Erwerben von Verdiensten, was sich wiederum im Fegefeuer bezahlt machen wird.

Also nicht jammern, bei Schlafstörungen aufsehen und die Matutin beten. Jemand muss ja.

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