Tradition und Glauben

Bäumer, Geschichte des Breviers. (3) Inhaltsverzeichnis

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Da das Lebensbild von P. Suitbert Bäumer samt unserer Einführung nur sehr selten angeklickt wurde, so machen wir uns keine großen Hoffnungen, dass es dem nüchternen Inhaltsverzeichnis besser ergehen wird. Warum soll man es lesen? Um daraus zu lernen und mit dem Gebet schöner zu werden. Die Liturgie hat ja nicht erst 1962 angefangen. Sie fing auch nicht mit dem neuen Brevier aus dem Jahre 1970 an, welcher den jetzigen Verfalls sicherlich beschleunigt und kaum aufgehalten hat. Es gab früher Besseres und Reichhaltigeres. Und der Satz: „dass früher alles besser war“, bezieht sich leider auf die kirchliche, vorkonziliare Zeit. Denn gesündigt wurde auch früher, aber wohl nicht so viel wie jetzt und katholische Synoden schrieben keine häretischen oder der Häresie nahen Schlußberichte (Relatio synodi), worauf wir vielleicht noch später eingehen werden. Zuerst kommt ja das ora, danach das labora und man betet, wie man glaubt, beziehungsweise man glaubt, wie man betet.

Da der Schreiber dieser Zeilen im Jahre 2012 angefangen hat das Brevier von 1962 zu beten, im Jahre 2013 das Brevier von 1911 „Divino afflatu“ und seit 2014 betet er das tridentinische Brevier, so weiß er aus eigener Erfahrung zu sagen, wie sehr er ausschließlich durch diese Veränderung geistlich gewachsen ist. Ja, es ist wahr. Das nachkonziliare Brevier aus dem Jahre 1970 hat er über zwanzig Jahre beinahe täglich gebetet, so hat er wirklich Vergleichsmöglichkeiten. Welche Inspirationen erhält man doch bei den alten Brevieren! Welche Lichteinblicke! „Es wirkt tatsächlich“, wie wir es manchmal in der Werbung hören können. Kaum zu glauben, aber wahr. Der Glaube wächst, die katholische Identität mit und was für Perlen diese Breviere doch erhalten. Daher ist es möglich, dass die früheren Generationen der Brevierbeter heiliger waren, weil sie einfach die bessere geistliche Nahrung zur Verfügung hatten. Tja, wer hat, der hat, auch im Geistlichen. Ein Teil der Kirche muss doch für die anderen beten und die Gnaden Gottes für die weniger betenden erflehen. Das ist auch der Grund für die Existenz der Orden, besonders der kontemplativen Orden. Jemand muss einfach Gott das Bitt- und Lobopfer bringen. Seitdem das Brevier reduziert wurde, geht wirklich alles den Bach runter und unsere „Synodenväter“, besonders die deutschen entscheiden, wie sie entscheiden. Kein Glaubensleben führt zu keinem Gebetsleben und kein Gebetsleben führt zu keinem Glaubensleben. Dann kommt die Sünde, der Fall, der Zerfall, mit welchem man auch andere, wie die Dämonen anstecken und verderben möchte. Also mehr beten, richtig beten und von den betenden Generationen lernen.

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