Benedikt XVI: 1184 Seiten und ein Deutschland-Besuch

Zugegeben: wir kümmern uns immer weniger um die laufenden Ereignisse und das aus zweierlei Gründen:

  1. Es ist langweilig sich ständig zu wiederholen.
  2. Sie sind so niederschmetternd, dass man sie um der psychischen Hygiene willen besser übergeht, weil man nur zum Schimpfen kommt und
  3. siehe 1.

Es ist viel hilfreicher etwas Positives zu schreiben, was einen Langzeit- wenn nicht unbedingt einen Ewigkeitswert vorzuweisen hat und uns selbst auferbaut. DSDZ ist in der letzten Zeit genötigt sich mit Nicht-Theologischem, aber Sinnvollem zu befassen, was zwar recht zeitraubend ist, aber ihm auch nützt. Sie glauben gar nicht, liebe Leserinnen und Leser, wie niederschmetternd es ist immer diese negativen Nachrichten aus dem Leben der dahinsiechenden Kirche zu lesen und darüber schreiben zu müssen. Ja, es gibt nur diese oder es ist gelogen. Tertium non datur.

DSDZ hat ein wenig mathematische Einstellung und dort, wo eine Lösung gegeben wurde, braucht sie nicht wiederholt zu werden, sondern man wendet sich anderen noch ungelösten mathematischen Problemen zu. Fassen wir aber das bisherige kurz zusammen:

  1. Bergoglio ist ein Antipapst.
  2. Benedikt ist immer noch Papst, obwohl er feige davongelaufen ist und sich ausschließlich um seine eigene Bequemlichkeit kümmert.
  3. Alle Kardinäle, Bischöfe und Priester befinden sich wenigstens materiell durch ihre Zustimmung in der Apostasie.
  4. DBK befindet sich in Häresie, Apostasie und Schisma und braucht uns nicht zu kümmern.
  5. Es gibt keine Corona-Krise, da es keine Corona gibt.

ad 2.

Obwohl Benedikt XVI immer noch der Papst ist, ist er kein guter Papst. Er ist wirklich der schlimmste Papst der gesamten Kirchengeschichte, wenn man sie die Konsequenzen seines Pontifikats (Aufstieg der Sodo-Mafia) und der Rücktritts (Bergoglio und die Sodo-Mafia) anschaut. Er tut in seinem sog. Exil, der in einer luxuriösen Villa im Vatikan besteht, nichts, um die Kirche zu retten, weil ihm die Gläubigen einfach egal sind. Ja, wir müssen es deutlich sehen, denn die Augen von Ann Barnhardt sind derzeit durch die Pius-Freundlichkeit (keine Beiträge zum Missbrauch in der FSSPX – eine Schande) und Sentimentalität getrübt. Bei Benedikt muss man nicht das beachten, was über ihn geschrieben wird, denn das ist meistens gelogen, nicht das, was er sagt, sondern das, was er tut.

Und was tut er? Nichts, um der Kirche zu helfen, alles um sich selbst Gutes zu tun.

Er hatte doch die Zeit und Musse Peter Seewald sage und schreibe 1184 Seiten über sein Leben zu diktieren. Unter Bergoglio! Nach Pachamama! Nach Sodom und Gomorrha! Nach und während Corona! Nach der Aufgabe des Gotteskultes!

Um wen kümmer sich denn Benedikt? Um sich selbst!

Er war es sich nicht zu schade, in der Corona-Zeit nach Deutschland zu jetten, um seinen 96 alten Bruder zu besuchen. Der Bruder wäre im März in den Vatikan gekommen, wäre es nicht Corona gewesen. Das sind also Benedikts Prioritäten drei Länder: Vatikan, Italien, Deutschland in Verwirrung in setzen, alle möglichen Diplomatenprivilegien für sich gelten zu machen (denn in die vorgeschriebene Quarantäne kam er nicht) und den deutschen Kirchensteuerzahler wieder mal zur Kasse zu bitten. Denn für diesem Bruder-Trip bezahlen Sie und ich!

Ist es wirklich die Hauptaufgabe eines Papstes in der dunkelsten Stunde der Kirchengeschichte sich um seinen leiblichen Bruder zu kümmern?

Ist er ihm näher als wir – die Gläubigen? Natürlich ist er das, denn Blut ist nicht nur dicker als Wasser, sonder auch als ein Pontifikat, die Papstwürde und die Kirche. Der Georg Ratzinger is 96 und er wird sterben. Irgendwann mal, wie Sie uns ich. Gibt es keine virtuellen Möglichkeiten wie Facebook oder Skype, um ihn zu kontaktieren? Muss man solch einen Aufwand wirklich auf sich nehmen? Natürlich nicht, wenn man an das Wohl der Kirche denkt. Aber es ist ganz im Sinne Bergoglios die Kirche noch lächerlich zu machen und Benedikt war immer ein guter Teamplayer. Es ist wirklich nur peinlich es mitansehen zu müssen und völlig falsch irgendwelche spirituellen Theorien zu konstruieren, wie die jüngste Mazza-These, zu der wir noch Stellung nehmen werden, da sie Unsinn ist.

Das einzig Positive an Benedikt besteht darin, dass er kein formellen Häresien verbreitet und das war’s schon. Es bringt niemanden die Augen vor der Wirklichkeit zu verschließen und ihn zu jemanden hochzustilisieren, der er nicht ist. Er ist ein alter, egoistischer, narzisstischer Mann, der nur an sich selbst denkt, siehe 1184 Seiten und davon überzeugt ist, dass sich die Welt um ihn dreht, was sie auch tut, wenn er es will, siehe der Deutschlandtrip. Wenn er also etwas möchte, wie seine Memoiren aufsetzen oder seinen Bruder mit der ganzen Entourage eines Papa emeritus besuchen, dann tut er es. Wenn er etwas nicht möchte, wie die Häresien Bergoglios ankreiden, dann tut er es halt nicht. Er mag es gerne bequem und stylisch, der Benedikt. Aber eine Rechnung dafür wird er schon in der Todesstunde von Gott erhalten. DSDZ glaub nicht an Bekehrung und Reue am Todesbett. Nein, das wir es nicht geben, leider.

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