Benedikt XVI., Sodom und Martel oder die Hintergründe des Rücktritts

Am 29.09 gab der französische Autor des Buches Sodom: Macht, Homosexualität und Doppelmoral im Vatikan dem Deutschlandfunk ein Interview , in dem er unter anderem Folgendes sagte:

Hatte Benedikts Rücktritt mit Homosexualität zu tun?

Weber: Sie führen auch den Rücktritt von Papst Benedikt zwar nicht ausschließlich, aber doch in ganz großen Teilen auf das Themenfeld Homosexualität zurück. Reduzieren Sie da nicht komplexe Vorgänge auf das alte Skandalthema Sex?

Martel: Fakt ist: Ein Papst tritt zurück, zum ersten Mal seit Jahrhunderten. Da gibt es viele Faktoren, wie Sie sagen. Die Gesundheit hat eine Rolle gespielt, die Unfähigkeit von Staatssekretär Kardinal Bertone, die Schwierigkeiten, die er durch die Missbrauchsskandale erlebt, die Probleme, die er in Mexiko und Kuba entdeckt – kurz gesagt, viele Themen.

Aber ich beweise, dass auch eine Reihe von Fragen in Zusammenhang mit Homosexualität eine Rolle gespielt haben. Und warum? Ich halte Benedikt XVI. für einen aufrichtigen Mann, weitaus weniger heuchlerisch als andere. Er hatte einen sehr ehrlichen Umgang mit Sexualität und sagte den Homosexuellen: Wenn ihr dieses Problem habt, das euch als Sünde in die Hölle bringen kann, bleibt keusch. Für ihn ist eigentlich ein Heiliger, wer keusch lebt. Das ist doch wunderbar.

Ich mochte Benedikt XVI. immer, denn er spricht von sich selbst. Deshalb stelle ich – zusammen mit vielen anderen– die Hypothese auf, dass er homophil war, also Neigungen hatte. Er ist höchst wahrscheinlich keusch, aufrichtig und Junggeselle geblieben, aber er hat gegen die Homosexualität gekämpft, weil er gegen sich selbst kämpft. Das ist nun das Denken einer anderen Zeit. Er ist heute 92 Jahre alt. Das ist jemand, den man mit den Codes der 30er-, 40er- und 50er-Jahre verstehen muss, nicht mit denen von 2019.

Da wir in einer Zeit der politisch-korrekten Zensur leben, wo ein staatlicher Sender einen Autor und Verfechter der vatikanischen Homo-Lobby interviewt, so bietet es sich an dieses Interview richtig zu deuten und um das Nicht-Gesagte zu ergänzen. Das machen wir und die bunten Einschübe in [] stamme von uns. 

Hatte Benedikts Rücktritt mit [seiner eigenen aktiven] Homosexualität zu tun?

Weber: Sie führen auch den Rücktritt von Papst Benedikt zwar nicht ausschließlich, aber doch in ganz großen Teilen auf das Themenfeld [seiner eigenen gelebten] Homosexualität [und der Homosexualität seines Umfeldes] zurück. Reduzieren Sie da nicht komplexe Vorgänge [wie politischer Globalismus, Verwirklichung der UN-Agenda durch den Vatikan und die Finanzierung durch Soros und Co.] auf das alte Skandalthema Sex?

Martel: Fakt ist [Sex spielt immer eine große Rolle. Ich kann es sagen.]: Ein Papst tritt zurück, zum ersten Mal seit Jahrhunderten. Da gibt es viele Faktoren, wie Sie sagen. Die Gesundheit hat eine Rolle gespielt, die [allseits seit Jahrzehnten bekannte] Unfähigkeit von Staatssekretär Kardinal Bertone, die Schwierigkeiten, die er durch die Missbrauchsskandale erlebt, die Probleme, die er in Mexiko und Kuba entdeckt – kurz gesagt, viele Themen.

Aber ich beweise, dass auch eine Reihe von Fragen in Zusammenhang mit Homosexualität [Benedikts mit der er erpresst wurde] eine Rolle gespielt haben. Und warum? Ich halte Benedikt XVI. für einen aufrichtigen Mann [und daher will ich ihn nicht outen, weil ein Schwuler einem anderen Schwulen das nicht antut, da er mir sympathisch ist], weitaus weniger heuchlerisch als andere [er war zu uns Schwulen gut]. Er hatte einen sehr ehrlichen Umgang mit Sexualität [die er auslebte] und sagte den Homosexuellen: Wenn ihr dieses Problem habt, das euch als Sünde in die Hölle bringen kann [was sie aber nicht tut], bleibt keusch. Für ihn ist eigentlich ein Heiliger, wer keusch lebt [er selbst tat es nicht]. Das ist doch wunderbar.

Ich mochte Benedikt XVI. immer [wir wissen warum!], denn er spricht von sich selbst [Stimmt!]. Deshalb stelle ich – zusammen mit vielen anderen [wie David Berger]– die Hypothese auf, dass er homophil war, also Neigungen hatte [die er auch auslebte]. Er ist höchst wahrscheinlich [so?] keusch, aufrichtig und Junggeselle geblieben, aber er hat gegen die Homosexualität gekämpft [womit hat man ihn dann erpresst], weil er gegen sich selbst kämpft. Das ist nun das Denken einer anderen Zeit. Er ist heute 92 Jahre alt. Das ist jemand, den man mit den Codes der 30er-, 40er- und 50er-Jahre verstehen muss, nicht mit denen von 2019 [Jetzt ist Sodomie ja etwas Gutes!].

 

DSDZ (der Schreiber dieser Zeilen) liest jetzt ein Buch, das er lange vor sich her schob, weil der Inhalt dermaßen widerlich ist. Es handelt sich um Rite of Sodomy von Randy Engel, in dem minutiös und absolut mit Quellen belegt die Unterwanderung der katholischen Kirche in den USA durch die Homomafia dargestellt wird. Die Beispiele stammen zwar aus den USA, aber es ist überall dasselbe. Eines der Argumente, welches dort fällt und beantwortet wird lautet:

Ein nicht-homosexueller Laie hat keinen Zugang zu homosexuellen Klerikerkreisen!

Dies ist wahr, aber die homosexuellen Klerikerkreise waren in der Vergangenheit nicht allzu diskret, wie Randy Engel zeigt, sodass viel heraussickern konnte. Aber ein homosexueller Laie, wie z.B. David Berger oder Martel, hat viel eher Zugang zu den homosexuellen Klerikerkreisen, zumal diese Kreise den Autor Martel direkt einladen und hofieren. Es stellt sich jedoch die Frage, wie Martel erkennen kann, dass ein 92-jähriger in seiner Jugend in den 1930ern und 1940ern “homophil” gewesen ist, aber sein Leben lang keusch lebte. Das ist so ähnlich als würde jemand sagen, dass sich jemand im Alter von 8 oder 9 Jahren stark zum Rauchen hingezogen fühlte, aber niemals rauchte, sodass man ihm jetzt mit 92 ansehen kann, dass er zwar “zigarretenphil”, aber Nichtraucher gewesen ist, weil er “dagegen kämpfte”. Homosexuelle erkennen einander, aber man weiß nicht richtig woran. Wahrscheinlich entwickelt man mit der Zeit diese Art der Wahrnehmung, was die Menschen eines bestimmten Schlags betrifft. Bei Homosexuellen ist es wohl nicht anders. Aber bei Homosexuellen nicht bei Homophilen. Die Aussage Martels ist wie folgt zu deuten:

Die Homosexualität Benedikts ist dermaßen bekannt, dass es brummte. Er wurde damit erpresst, aber wir sind nett und sagen es nicht weiter.

Denn, wenn:

  1. Homosexualität beim Rücktritt eine Rolle spielte,
  2. Benedikt selbst nicht homosexuell ist,
  3. Wessen Homosexualität spielte dann beim Benedikts Rücktritt eine Rolle?

Warum hat Benedikt die Homos aus dem Homodossier nicht einfach rausgeworfen? Weil er erpressbar war und an schwerer Furcht litt. Daher ist sein Rücktritt nicht gültig, weil er nicht freiwillig war. 

Kan. 188 Ein Verzicht, der aufgrund schwerer, widerrechtlich eingeflößte Furcht, arglistiger Täuschung, eines wesentlichen Irrtums oder aufgrund von Simonie erfolgte, ist von Rechts wegen ungültig.

Benedikt XVI. ist demzufolge weiterhin Papst, weil sein Rücktritt ungültig ist. Daher spielt das, was Bergoglio veranstaltet, für das Dogma vom Petrusamt und der negativen Assistenz keine Rolle. Er ist kein Papst!

Auf die eventuelle Frage:

Wie wahrscheinlich ist es, dass Martel die Wahrheit sagt?

Antworten wir mit der Gegenfrage:

Wie wahrscheinlich ist es, dass Benedikt in dem Homo-Dossier nicht seinen eigenen Namen sah, aber dennoch zurücktrat?

Eine andere Frage kann lautet:

Wenn Benedikt homosexuell war und ist, warum wurde es nicht bekannt?

Vielleicht war es bekannt, nur nicht uns. Wer sollte es denn schon verbreiten?

  • Die Homosexuellen?
    • Man hält dicht.
  • Die Konservativen und Tradis?
    • Benedikt ist doch der “Panzerkardinal” (hüstel, hüstel) und der gute Summorum-Pontificum Geber.
  • Die Progressiven?
    • Sie warteten auf den richtigen Zeitpunkt, um die Katze aus dem Satz zu lassen. Vielleicht ist es unter ihnen so verbreitet, dass es nicht weiter auffällt?

Die gläubigen Katholiken werden sich lange gegen diese Möglichkeit wehren, weil Benedikt “lieb” ist und ihnen “sympathisch” ist und man wählt diese Version, die einen emotional nicht verunsichert. Kurz gesagt: Man glaubt, was man will, weil es den eigenen Eigenwert bestärkt. Sicherlich fällt Martels Interview in eine Zeit, wo man den Katholiken weismachen will:

Die sind eh alle schwul .. Keiner hält sich an den Zölibat. Schaffen wir ihn endlich ab! Es ist eine Farce!

 Mit dem Sich-Nicht-Daran-Halten stimmt zwar weitgehend, mit der Homo-Dichte auch, aber der Zölibat ist dennoch zu halten, weil es ein Bestandteil des katholischen Priestertums ist. Die jetzige Novus-Ordo-Priestergeneration muss aber aussterben, bevor Zölibat haltende Priester kommen, die ihrer Berufung würdig sind. Warten wir es ab!

 



 

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