Tradition und Glauben

Betrachtungen zum Evangeliumstext der Alten Messe

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Evangelium des neunten Sonntags nach Pfingsten

Lk 19, 41 – 47 a

Als Jesus näherkam und die Stadt erblickte, weinte er über sie und sprach: „Möchtest du es doch erkennen und zwar an diesem deinen Tage, was dir zum Frieden dient! Nun aber ist es vor deinen Augen verborgen. Denn es werden Tage über dich kommen, da deine Feinde einen Wall um dich aufwerfen, dich ringsum einschließen und dich von allen Seiten bedrängen werden. Sie werden dich und deine Kinder, die in dir sind, zu Boden schmettern und keinen Stein in dir auf dem andern lassen, weil du die Zeit deiner Heimsuchung nicht erkannt hast.“

Dann ging er in den Tempel und trieb die [Käufer und] Verkäufer hinaus. Er rief ihnen zu: „Es steht geschrieben: Mein Haus ist ein Bethaus, ihr aber habt es zu einer Räuberhöhle gemacht.“

Täglich lehrte er im Tempel.

Betrachtung zum Evangelium des neunten Sonntags nach Pfingsten

Wenn der Verstand unserer Mitmenschen von schädlichen Vorurtheilen und Irrthümern verblendet, ihr Herz von bösen Neigungen und Leidenschaften bethört, ihr Wille zum Bösen geneigt ist, so suchen wir, wie Jesus, ihrer Verblendung und Verhärtung liebvoll abzuhelfen, wenn es auch scheinen sollte, daß alle unsere Bemühungen vergeblich sind. — Wohl ist das das größte Elend, wenn man Sünder ist und es nicht erkennt; wenn man den falschen Frieden, welchen man bei der Befriedigung seiner Leidenschaften findet, jenem wahren Frieden vorzieht, den man beim Bußethun fände. Laßt uns darum das Licht des Glaubens jetzt noch gebrauchen! denn wir könnten sonst desselben beraubet werden. Noch ist es Zeit, zu Gott zurück zu kehren. Verschieben wir es nicht! Schrecklich war die Strafe, welche sich die Juden durch ihre Verstocktheit und Unbußfertigkeit zugezogen haben. Tempel und Stadt wurden erstürmt; Alles, ja selbst die Kinder ermordet, und kein Stein blieb auf dem andern. So ging die Prophezeiung Jesu wirklich in Erfüllung. Den Tempel Gottes sollen wir nur mit Ehrfurcht betreten, da dort die heil. Sakramente ausgespendet, das Opfer des neuen Bundes verrichtet, Gottes Wort verkündet wird und Christus zugegen ist im heiligen Sakramente des Altares.

Kirchengebet

Barmherziger Gott, erhöre unser Flehen! Damit Du uns aber verleihest, um was wir Dich bitten, so laß uns nur um das bitten, was Dir wohlgefällig ist! Amen.

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