Tradition und Glauben

Betrachtungen zum Evangeliumstext der Alten Messe – Festtage I – Allerheiligen

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Evangelium vom Fest Allerheiligen

Mt 5, 1 – 12

Als aber Jesus die Schaaren sah, stieg er den Berg hinan, und als er sich niedergesetzt hatte, traten seine Jünger zu ihm. Und er tat seinen Mund auf, lehrte sie und sprach:

Selig die Armen im Geiste; denn ihrer ist das Himmelreich!Selig die Sanftmütigen; denn sie werden das Land besitzen!

Selig die Trauernden; denn sie werden getröstet werden!

Selig, die hungern und dürsten nach der Gerechtigkeit; denn sie werden gesättiget werden!

Selig die Barmherzigen; denn sie werden Barmherzigkeit erlangen!

Selig, die reinen Herzens sind; denn sie werden Gott schauen!

Selig die Friedfertigen; denn sie werden Kinder Gottes genannt werden!

Selig, die um der Gerechtigkeit willen Verfolgung leiden, denn ihrer ist das Himmelreich!

Selig seid ihr, wenn euch die Menschen schmähen und verfolgen, und alles Böse mit Unwahrheit wider euch reden um meinetwillen! Freuet euch, und frohlocket! Denn euer Lohn ist groß im Himmel! Denn ebenso haben sie die Propheten verfolgt, die vor euch waren.

Predigtext des Kirchenvaters
In den Lesungen feiert der heilige Beda (Predigt 18 über die Heiligen) die Heiligen als Kinder der Kirche, zu der wir auch gehören, um uns zur Nachahmung derselben anzuspornen, und zwar

in der 4. Lesung zeigt er, daß die Heiligen ihrer Heiligkeit der Sorge der Kirche um sie verdanken:
Predigt vom heiligen Priester Beda dem Ehrwürdigen. Heute begehen wir, Geliebteste, mit einer freudigen Feier die Festlichkeit von allen Heiligen; und über deren Gemeinschaft frohlockt der Himmel, über deren Fürbitte freut sich die Erde, mit deren Triumphen wird die Kirche umkränzt; und deren Streit für den Glauben ist, je mehr Mut er zeigt im Leiden, desto feierlicher in der Ehrung; denn wenn der Kampf größer wird, wird auch größer der Ruhm der Kämpfenden, und der Triumph des Martyriums wird durch die vielfache Art der Leiden mehr geziert; und infolge der schlimmen Peinen sind auch bedeutender die Belohnungen gewesen. Denn unsere Mutter, die katholische Kirche, die auf dem ganzen Erdkreis weit und breit sich ausdehnt, hat es an ihrem Haupte Jesus Christus gelernt, Beschimpfungen, Kreuz und Tod nicht zu fürchten; und immer mehr gekräftigt, hat sie allen, die als eine erlauchte Schar der peinigende Kerker umschloß, in stets sich gleichbleibender Wärme, die Kraft wirkt zur Durchführung des Kampfes, das Verlangen nach Siegesruhm eingegeben.

V. Du aber, o Herr, sei uns gnädig.
R. Gott sei Dank gesagt.

Kirchengebet

Allmächtiger, ewiger Gott, Du lässest uns die Verdienste aller Deiner Heiligen zusammen in einer Feier verehren; da bitten wir Dich nun: Schenk uns auf die Bitten so vieler Fürsprecher die ersehnte Überfülle Deiner Gnade. Durch unsern Herrn. Amen.

Quelle: Erzpriester Stephan, Das kirchliche Stundengebet Teil II, S. 1228 – 1229

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