Tradition und Glauben

Betrachtungen zum Evangeliumstext der Alten Messe – Festtage I – Hl. Anna, Mutter der hl. Maria

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Evangelium am Fest der Hl. Anna, Mutter der heiligen Jungfrau Maria

Mt 13, 44 – 52

Das Himmelreich ist gleich einem Schatze, der im Acker verborgen ist; wenn diesen ein Mensch findet, hält er ihn geheim, und geht in der Freude darüber hin, und verkauft alles, was er hat, und kauft jenen Acker.

Abermal ist das Himmelreich gleich einem Kaufmanne, der gute Perlen sucht. Wenn er aber eine kostbare Perle findet, geht er hin, verkauft alles, was er hat, und kauft sie.

Abermal ist das Himmelreich gleich einem Netze, das in‘s Meer geworfen wird und aller Art Fische einfängt. Wenn es angefüllt ist, zieht man es heraus, setzt sich an das Ufer, und sammelt die guten in Gefäße, die schlechten aber wirft man hinaus.

So wird es auch am Ende der Welt gehen. Die Engel werden ausgehen, und die Bösen aus der Mitte der Gerechten absondern, und sie in den Feuerofen werfen; da wird heulen und Zähneknirschen sein.

Habt ihr das alles verstanden? Sie sprachen zu ihm: Ja!

Und er sprach zu ihnen: Darum ist jeder Schriftgelehrte, der über das Himmelreich unterrichtet ist, einen Hausvater gleich, der aus seinem Schatze Neues und Altes hervorbringt.

Predigtext des Kirchenvaters
In den Lesungen wünscht der heilige Johannes von Damaskus (Rede 2 über Mariä Geburt) der heiligen Anna Glück zu der ihr gewährten Auszeichnung, und zwar in der 4. Lesung preist er sie im allgemeinen, daß sie, wo sie bisher kinderlos war, nun Mutter geworden ist:
Predigt vom heiligen Johannes von Damaskus. Es wird uns vorgehalten das eheliche Gemach der heiligen Anna, das uns ein Vorbild des Ehelebens und zugleich des jungfräulichen Lebens bietet, jenes in der Mutter, dieses in der Tochter; von diesen ist die eine kürzlich von der Kinderlosigkeit befreit worden; die andere aber sollte ein gut Teil später das Kind Christus, gemäß unserem menschlichen Sein auf göttliche Einwirkung hin gebildet, in übernatürlicher Weise zur Welt bringen. Mit Recht also singt Anna voll vom Heiligen Geiste mit frohem und heiterem Sinn: Freuet euch mit mir, da ich den verheißenen Sproß aus unfruchtbarem Schoß geboren habe und die segensvolle Frucht an meiner Brust, wie ich gewünscht habe, ernähre. Das Trauerkleid der Kinderlosigkeit habe ich ausgezogen und das Freudenkleid der Fruchtbarkeit angelegt. Mag heute mit mir Freude haben jene Anna, die die Phenenna zur Gegnerin hatte, und mag sie das neuartige Wunder, das in mir geschehen ist, nach ihrem Vorbilde zusammen mit mir feiern.

V. Du aber, o Herr, sei uns gnädig.
R. Gott sei Dank gesagt.

Kirchengebet

O Gott, Du hast der hl. Anna huldvoll die Gnade verliehen, die Mutter Deines eingeborenen Sohnes zu gebären; nun gib in Deiner Güte, daß die von uns heute gefeierte Heilige durch ihre Fürbitte bei Dir uns helfe. Durch Ihn, unsern Herrn. Amen.

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