Tradition und Glauben

Betrachtungen zum Evangeliumstext der Alten Messe – Festtage III – Auffindung des Hl. Kreuzes

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Evangelium zur Auffindung des Hl. Kreuzes

Joh 3, 1 – 15

Es war aber ein Mensch unter den Pharisäern, Nikodemus mit Namen, ein Vorsteher der Juden. Dieser kam zu Jesus des Nachts und sprach zu ihm: Rabbi! Wir wissen, daß du von Gott gekommen bist als Lehrer; denn Niemand kann diese Wunder wirken, welche du thuest, wenn nicht Gott mit ihm ist.

Jesus antwortete, und sprach zu ihm: Wahrlich, wahrlich, ich sage dir, wenn Jemand nicht von neuem geboren wird, so kann er das Reich Gottes nicht sehen!

Da sprach Nikodemus zu ihm: Wie kann ein Mensch geboren werden, wenn er alt ist? Kann er etwa in seiner Mutter Schooß nicht einmal eingehen und wiedergeboren werden?

Jesus antwortete: Wahrlich, wahrlich, ich sage dir, wenn jemand nicht wiedergeboren wird aus dem Wasser und dem heiligen Geiste, so kann er in das Reich Gottes nicht eingehen!

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Predigtext des Kirchenvaters, des heiligen Papstes Gregor.
4. Lesung:
Nach dem herrlichen Siege, den Kaiser Konstantin unter dem von Gott erhaltenen Zeichen des Kreuzes des Herrn über Maxentius davongetragen hat, erhielt Helena, die Mutter Konstantins, im Schlafe eine Mahnung und kam nach Jerusalem mit dem Verlangen, das Kreuz aufzusuchen. Hier ließ sie ein Marmorstandbild der Venus, das am Orte des Kreuzes von den Heiden aufgestellt worden war zur Beseitigung des Andenkens an den leidensvollen Tod des Herrn, nach ungefähr 180 Jahren umwerfen. Dasselbe tat sie bei der Krippe des Heilandes und am Orte der Auferstehung, indem sie dort des Adonis, hier des Jupiter Bild entfernen ließ.

V. Du aber, o Herr, sei uns gnädig.
R. Gott sei Dank gesagt.

5. Lesung:

Nachdem sie so den Ort gereinigt hatte, an dem das Kreuz gestanden, wurden aus der Tiefe drei Kreuze ausgegraben und herausgeholt; und getrennt von ihnen wurde der Titel vom Kreuze des Herrn gefunden. Und da nicht zu sehen war, an welchem von den dreien dieser angebracht gewesen war, hob diesen Zweifel ein Wunder. Denn Bischof Makarius von Jerusalem ließ, nachdem er zu Gott gebetet, die einzelnen Kreuze einer schwer kranken Frau auflegen; und wo ihr die anderen nichts genutzt hatten, gab ihr das angelegte dritte Kreuz sofort die Gesundheit zurück.

V. Du aber, o Herr, sei uns gnädig.
R. Gott sei Dank gesagt.

6. Lesung:
Helena ließ, nachdem sie das heilbringende Kreuz gefunden, dort eine prachtvolle Kirche bauen, in der sie einen Teil des Kreuzes in silbernen Behältern eingeschlossen zurückließ, während sie einen Teil ihrem Sohne Konstantin überbrachte. Dieser wurde in Rom aufbewahrt in der Kirche des heiligen Kreuzes zu Jerusalem, die in den Gemächern des Sefforian erbaut wurde. Sie brachte ihrem Sohn auch die Nägel, mit denen der heiligste Leib Christi angeheftet war. Von dieser Zeit an erließ Konstantin das Gesetz, daß das Kreuz bei niemandem mehr als Werkzeug der Hinrichtung angewendet werden dürfe. So fing das, was vorher für die Menschen als eine Schmach und Schande galt, an, ein Gegenstand der Verehrung und des Ruhmes zu werden.

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V. Du aber, o Herr, sei uns gnädig.
R. Gott sei Dank gesagt.

Kirchengebet

Gott, der Du in der ruhmreichen Auffindung des heilbringenden Kreuzes die Wunder Deines Leidens auferwecktest, gib, dass wir durch den Kaufpreis des lebendigen Holzes die Hilfen zum ewigen Leben erlangen, durch Christus. Amen.

Wenn Sie o.a. Kirchengebet mit der Intention einer Ablassgewinnung beten, empfangen Sie einen Ablass, den Sie für sich selbst oder für die Armen Seelen verwenden können. (Enchiridion indulgentiarum (1999) Nr. 21 § 1: „Ein Teilablass wird einem Gläubigen gewährt, der an einem beliebigen Heiligentag, der im Kalender vermerkt wurde, zu Ehre dieses Heiligen fromm ein aus dem Messbuch entnommenes oder ein anderes rechtskräftig approbiertes Gebet verrichtet“) .

 

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