Tradition und Glauben

5. August – Fest der Einweihung der Kirche Maria Schnee

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Evangelium am Fest Maria Schnee

Lk 11, 27 – 28

Es geschah aber, als er dies redete, erhob ein Weib unter dem Volke ihre Stimme und sprach zu ihm: Selig der Leib, der dich getragen hat, und die Brust, die dich genährt hat!

Er aber sprach: Ja, freilich selig, welche Gottes Wort hören, und es beobachten!

Predigtext des Kirchenvaters
4. Lesung Unter dem Papste Liberius weihte der römische Patrizier Johannes und seine aus gleichem Adel stammende Gattin, da sie keine Kinder hatten, die sie als Erben ihres Vermögens hinterlassen konnten, ihren Besitz der heiligsten, jungfräulichen Gottesmutter und flehten sie ständig mit den heißesten Bitten an, sie möchte in irgend einer Weise andeuten, zu welchem frommen Werke sie das Geld verwendet wissen wollte. Ihre von Herzen kommenden Bitten und Wünsche hörte die Jungfrau Maria in Güte an und billigte sie durch ein Wunder.

V. Du aber, o Herr, sei uns gnädig.
R. Gott sei Dank gesagt.

5. Lesung Am 5. August also, zu einer Zeit, wo in der Stadt die Hitze am größten zu sein pflegt, bedeckte in der Nacht Schnee einen Teil des Monte Esquilino. In derselben Nacht forderte die Gottesmutter gesondert Johannes und seine Gattin im Traume auf, sie sollten an dem Orte, den sie mit Schnee bedeckt sähen, eine Kirche bauen, die zu Ehren der Jungfrau Maria geweiht werden sollte; sie wolle nämlich auf diese Weise von ihnen zu Erben eingesetzt werden. Dies meldete Johannes dem Papst Liberius, der bestätigend berichtete, daß dasselbe im Traum sich auch ihm ereignet habe.

V. Du aber, o Herr, sei uns gnädig.
R. Gott sei Dank gesagt.

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6. Lesung Am Daher kam er in einem feierlichen Bittgang der Priester und des Volkes an den mit Schnee bedeckten Hügel und umschrieb dort einen Raum für die Kirche, die vom Gelde des Johannes und seiner Gattin gekauft und später vom Sixtus III. erneuert wurde. Zunächst hatte sie verschiedene Namen: Basilika des Liberius, St. Maria ad Paesepe. Aber da schon mehrere Kirchen in der Stadt zu Ehren der heiligen Jungfrau waren, nannte man die Basilika, die durch die Eigenart des Wunders und durch ihre Würde vor den übrigen Kirchen dieses Namens hervorragte, um ihre bevorzugte Stellung auch durch den Namen anzudeuten, Kirche S. Maria Maggiore (d.h. die größere). Die Einweihung derselben wird wegen des am heutigen Tage wunderbar gefallenen Schnees durch eine jährliche Gedächtnisfeier begangen.

Kirchengebet

Wir bitten Dich, Herr, unser Gott: gib, daß wir, Deine Diener, uns ständiger Gesundheit des Leibes und der Seele erfreuen, und daß wir durch die glorreiche Fürsprache der seligen, allzeit reinen Jungfrau Maria von der Trübsal dieser Zeit befreit werden und die ewige Freude genießen. Durch unsern Herrn. Amen.

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