Betrachtungen zum Evangeliumstext der Alten Messe – Sonntage III – 2. Sonntag nach Epiphanie

Evangelium des zweiten Sonntags nach dem Feste der Heil. Drey Könige

Joh 2, 1 – 11 Am dritten Tage war eine Hochzeit zu Kana in Galiläa. Die Mutter Jesu war zugegen, und auch Jesus und seine Jünger waren zur Hochzeit geladen. Als der Wein ausging, sprach die Mutter Jesu zu ihm: „Sie haben keinen Wein mehr.“ Jesus erwiderte ihr: „Was willst du von mir, Frau? Meine Stunde ist noch nicht gekommen.“ Da sprach seine Mutter zu den Dienern: „Was er euch etwa sagt, das tuet!“ Nun standen dort sechs steinerne Wasserkrüge, wie sie bei den Juden für die Reinigungen üblich waren. Jeder von ihnen faßte zwei bis drei Maß. Jesus gebot ihnen: „Füllt die Krüge mit Wasser.“ Sie füllten sie bis zum Rande. Dann sprach er zu ihnen: „Schöpft jetzt davon und bringt es dem Speisemeister.“ Sie brachten es hin. Der Speisemeister kostete nun das Wasser, das zu Wein geworden war. Er wußte aber nicht, woher der Wein war; nur die Diener, die das Wasser geschöpft hatten, wußten es. Da rief der Speisemeister den Bräutigam und sagte zu ihm: „Jedermann setzt zuerst den guten Wein vor und erst, wenn die Gäste trunken geworden, den geringeren; du aber hast den guten Wein bis jetzt aufbewahrt.“ So machte Jesus zu Kana in Galiläa den Anfang mit seinen Wundern. Er offenbarte dadurch seine Herrlichkeit und seine Jünger glaubten an ihn.

Predigttext des Kirchenvaters

In der Auslegung stellt der heilige Augustinus (Abhandlung 9 zu Job) die Lehre der katholischen Kirche von der Ehe dar, und zwar n der 7. Lesung verteidigt er die Erlaubtheit der Ehe:

In der 8. Lesung handelt der Heilige von der Unerlaubtheit der Ehescheidung:

In der 9. Lesung erklärt der Heilige die sinnbildliche Bedeutung der Gegenwart des Herrn auf der Hochzeitsfeier und behandelt die Erhebung der Ehe zu einem Sakrament. (Dabei scheint er die Worte des Herrn von der Aufbewahrung des besseren Weines nach dem minderwertigen auf die höhere Würde der Ehe im Neuen Bunde gegenüber dem Alten anzuwenden):

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