Die Don-Leone-Sex-Wochenbeilage

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Anhand der Diskussionen, die unsere Zölibatsreihe auf gloria.tv auslöst, stellen wir fest, dass die allermeisten Katholiken die katholische Lehre über die Ordnung des Geschlechtlichen, um das vermaledeite Wort „Sexualität“ an dieser Stelle nicht zu verwenden, überhaupt nicht kennen. Und interessanterweise diejenigen, die sich für sehr katholisch halten. Die nachkonziliare Kirche hat wirklich die ganze Arbeit geleistet, da wir solche Sätze lesen wie:

„Sexualität hat ihren Ursprung in Gott.“

„Zölibat gab es in der Urkirche nicht. Es ist eine spätere Erfindung.“

Beides stimmt nicht. Beides ist Mainstreamdenken der deutschen Schnittmenge Staat-Staatskirche. Wir werden noch viel, viel schreiben müssen, um überhaupt die katholische Ehelehre darzustellen, denn wenn man sie überhaupt kennt, so kann man sie entweder annehmen oder verwerfen.

Was ist der primäre Ehezweck?

Das Zeugen der Kinder, um:

  1. das Menschengeschlecht zu erhalten,

  2. Seelen Gott und der Kirche zuzuführen,

  3. die Zahl der Erwählten zu vollenden.

     

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„Schach“: Todesstrafe und McCarrick

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In unserem Beitrag McCarrick-Affäre  warum gerade jetzt wurde festgestellt, dass der McCarrick-Skandal vom Vatikan angestoßen wurde, obwohl das Treiben McCarricks mindestens seit 30 Jahren Vatikan bekannt war. Wir nahmen an, dass den unmittelbaren Kontext die Jugend-Synode, welche wohl die Normalisierung der Sodomie einführen wird (McCarricks dieser Welt brauchen ja „Frischfleisch“) sowie die Amazonas-Abschaffung-des-Zölibats-Synode darstellen.  Dies ist sicherlich nicht falsch, doch den tatsächlich unmittelbaren Kontext bildet die Ächtung der Todesstrafe in allen Fällen – eine neue Häresie von Franziskus – samt Änderung des Katechismus. Und hier ein kleines Frage-Antwort-Spiel: Weiterlesen

Predigten zum Evangeliumstext der Alten Messe – Sonntage 1 – Neunter Sonntag nach Pfingsten

Evangelium des neunten Sonntags nach Pfingsten

Lk 19, 41 – 47 a Als Jesus näherkam und die Stadt erblickte, weinte er über sie und sprach: „Möchtest du es doch erkennen und zwar an diesem deinen Tage, was dir zum Frieden dient! Nun aber ist es vor deinen Augen verborgen. Denn es werden Tage über dich kommen, da deine Feinde einen Wall um dich aufwerfen, dich ringsum einschließen und dich von allen Seiten bedrängen werden. Sie werden dich und deine Kinder, die in dir sind, zu Boden schmettern und keinen Stein in dir auf dem andern lassen, weil du die Zeit deiner Heimsuchung nicht erkannt hast.“ Dann ging er in den Tempel und trieb die [Käufer und] Verkäufer hinaus. Er rief ihnen zu: „Es steht geschrieben: Mein Haus ist ein Bethaus, ihr aber habt es zu einer Räuberhöhle gemacht.“ Täglich lehrte er im Tempel.

Predigttext des Kirchenvaters

Auslegung vom heiligen Papste Gregor:

Daß von dem weinenden Herr jene Zerstörung Jerusalems geschildert wird, die unter den römischen Fürsten Vespasian und Titus geschehen ist, ist keinem, der die Geschichte der genannten Zerstörung liest, unbekannt. Die römischen Fürsten werden nämlich bezeichnet, wenn es heißt: „Ach, es werden Tage über dich kommen, wo deine Feinde dich mit einem Walle einschließen.“ Auch das, was angefügt wird: „Man wird keinen Stein auf dem anderen lassen“, bezeugt schon die Verlegung der genannten Stadt selbst; denn da sie nun an dem Orte aufgebaut ist, wo der Herr „außerhalb des Tores“ ans Kreuz geschlagen wurde, ist jenes frühere Jerusalem sozusagen von Grund auf zerstört.

V. Du aber, o Herr, sei uns gnädig. R. Gott sei Dank gesagt.

Kirchengebet

Barmherziger Gott, erhöre unser Flehen! Damit Du uns aber verleihest, um was wir Dich bitten, so laß uns nur um das bitten, was Dir wohlgefällig ist! Amen.

Parole: Durchhalten mit Seiko-Uhr und Maria

 

B.Bonfigli u.a., Schutzmantelmadonna - Madonna of Protecting Cloak / Bonfigli -

Heute kam dem Schreiber dieser Zeilen (DSDZ) die Idee, dass Bergoglio in den Plänen Gottes die Rolle der Geißel und des Zahnarztbohrers einnimmt. Warum das Letztere? Um die Kirche vom Karies des Novus Ordo zu reinigen und freizulegen.

Da bleibt aber nichts übrig!

werden Sie zurecht ausrufen und genauso wird es sein. Denn der Novus Ordo-Karies hat den Zahn der Kirche dermaßen gründlich zersetzt, dass wohl 99,9% der Zahnstruktur abgetragen werden muss, sei es durch Säure, sei es durchs Bohren. Dennoch ist das, was abgetragen wird, ohnehin schon tot, wenn wir das Gnadenleben berücksichtigen. Bergoglio und die Seinen werden noch mehr Skandale verursachen, noch mehr Skandale aus der „guten, alten Zeit des Pontifikats von Johannes Paul II“, wie die Kardinal McCarrick-Affäre werden offenbar werden, denn all das dient der Zerstörung der irdischen Kirche. Sehr viele Menschen werden den Glauben verlieren, diejenigen aber, die überleben, werden sehr widerstandsfähig sein und in der Lage den Glauben, ja den richtigen katholischen Glauben, weiterzugeben. Das geistliche Leben und der Glauben von DSDZ ist seit dem Franziskus-Pontifikat exponentiell gestiegen, andere Menschen bezeugen dasselbe. Man weiß jetzt, wo der Feind steht, nachdem man lange Zeit im postkonziliaren Nebel herumgeirrt ist und jetzt heißt es: „Zuschlagen!“

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Podcasts. Vorträge. 1. Gründonnerstag. Lamentationes der Tenebrae. Rating: *

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Da wir alle mehr oder weniger in einem „pastoralbesetztem Raum“, wie sich jemand ausdrückte leben, so werden wir wohl kaum in den ästhetisch-spirituellen Genuß kommen die Tenebrae der Kartage, auf Deutsch auf Karmetten genannt, zu beten und zu hören. Wir können Sie natürlich selbst privat beten, wir können in ein paar Klöster auf der Welt fahren, wo Sie auf Lateinisch im Alten Ritus nach den Brevieren von 1960 gebetet werden, aber in unserer schönen Amtskirche haben wir so etwas nicht. Seit DSDZ (der Schreiber dieser Zeilen) die Tenebrae als Beter entdeckt hat, musikalisch kannte er sie schon lange, so bedauert er es, dass andere diese Fülle nicht erfahren können, wie ein Radioreporter, der immer bedauerte, dass die Zuhörer das, was er sieht, nicht sehen können. Deswegen möchte er auf diesem Wege so gut es geht dieses Erlebnis mitteilen, indem er die Wehklagen des Jeremias, die den ersten Teil der ersten Matutin des Gründonnerstags bilden, vorstellt und kommentiert. Dieser Podcast ist kein akademischer Vortrag, sondern etwas ruhig-spirituelles Erbauliches, der Podcast-Kategorie:

Ebene 1 – Einfach: Kein Studium, kein Abitur, keine Fremdworte oder diese sehr behutsam und erklärt eingesetzt. Kennzeichnung/Rating: *

Es ist auch Musik vorgesehen, sodass Sie diesen Podcast ein wenig als Ersatz für all das ansehen können, was Ihnen die postkonziliare, reformierte Kirche nicht bietet, obwohl Sie dafür bezahlen. Wir hoffen, dass dieser Podcast Sie in die Tiefen der Liturgie, welche die Geheimnisse unserer Erlösung abbildet, einführt.

 

Podcast:

Gründonnerstag – Matutin

 

 

Vom Schmutz und den Abwehrkräften

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Bei der Durchsicht der traditionellen Seiten oder der überhaupt konservativ-religiösen Seiten macht sich Unmut und Verzweiflung breit, weil man fast ausnahmslos den Schmutz des Franziskus-Pontifikats, seine Skandale und dementsprechend scharfe Polemik findet. Das ist normal, denn auf Aktion folgt Reaktion. Der vermeintlich konservative Katholizismus schmilzt zusammen, wie der Schnee in der Frühlingssonne, der Kaiser ist nackt, was uns gar nicht fröhlich stimmt. Viele Menschen verlieren den Glauben, manche Neokonservative werden zu Traditionalisten und viele Seelen rasen auf die Hölle zu. Als der hl. Paulus der Einsiedler mit 15 während der arianischen Apostasie in seine Höhle kroch, wo er mit 105 starb, so hat er wirklich nichts verpasst, sondern seine eigene Seele gerettet und den hl. Antonius am Lebensende unterrichtet, der dieses Wissen an seine eigenen Schüler weitergab.

Wir geben uns Mühe, wenig vom und aus dem Vatikan zu berichten, weil es niemandem hilft und unseren Seelen nur schadet. Ist es nicht besser für die eigene Heiligung zu sorgen und sich eine kleine, heile Welt in seiner eigenen Einsiedlerhöhle zu schaffen, wie einst der hl. Paulus der Einsiedler? Natürlich ist es das! Seien wir Gott für Franziskus dankbar, denn er ist wie eine Seuche, welche die Krankheit der nachkonziliaren Kirche offenlegt und diese jetzt konsequent zerstört. Stichwort Amazonas-Synode, Abschaffung des Zölibats, die Neue Ökumenische Messe.

Warum lässt Gott es zu?

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Fröhliches Weihnachten!

 

Christi Geburt 2017

Bei all der Apostasie, Krise und Skandalnachrichten aus dem Vatikan ist doch das Wichtigste, dass Christus der Herr geboren wurde, dass er in jeder gültigen Messe Fleisch annimmt und dass der Feind dem nicht entgegenwirken kann. Unsere Sünden wurden vergeben und wir haben immer die Möglichkeiten ihre Vergebung zu erlangen. Was soll uns denn noch anderes kümmern? Seien wir dankbar, dass wir glauben dürfen, dass uns Gott bis hierhin geführt hat, dass wir einander haben, dass wir auf dem Weg sind, dass wir uns im Kampf bewähren können. Erholen wir uns, essen gute Speisen, trinken guten Wein und freuen wir uns an der Geburt Christi.

Ihnen allen ein gesegnetes Weihnachtsfest!

 

 

Unsere Gebetsanliegen

Da wir alle unsere Nöte haben, so wollen wir an dieser Stelle unsere Gebetsanliegen vorstellen.

Personen, die möchten, dass für sie gebetet wird, sollen:

  1. Ihr Anliegen als Kommentar schreiben, indem sie darlegen wofür konkret gebetet werden soll.
  2. Den Tag oder den Zeitraum angeben, an dem für sie gebetet werden soll.
  3. Personen, die für dieses Anliegen beten wollen, kennzeichnen diesen Kommentar als „gefällt mir“, sodass klar wird wieviel Personen für einen beten.

Welche Vorraussetzungen muss ich erfüllen, damit für mich gebetet wird?

Keine, Gott ist sehr gütig und manchmal werden harten Sündern und Atheisten große Gnaden zuteil. Dennoch wäre es besser, dass Sie katholisch sind und im Gnadenstand leben. Warum? Damit die Personen, die für sie beten Ihnen mehr Gnaden sozusagen „zusenden“ können. Ja, der Gnadenstand derjenigen Personen für die man betet, ist spürbar. Auch der Gnadenstand des Beters spielt eine Rolle. Je heiliger Sie sind, desto größer die Wahrscheinlichkeit, dass Ihre Gebete erhört werden. Weiterlesen

„Am deutschen Wesen mag die Welt genesen“: Görres, Dämonen, Novus Ordo und das Barnhardt-Axiom (4 von 4)

Bonifatius

Novus Ordo – ein Werk von besessenen Geistlichen?

Wir haben auf diesem Blog mehr als einmal die Frage gestellt, wie es möglich sei, dass die nachkonziliaren Reformen dermaßen gründlich und effizient die Kirche zerstörten. Als wüsste jemand ganz genau, wo man den Hebel anzusetzen habe oder die Schraube drehen sollte, damit der Welt durch die Kirche weniger Gnade und Heiligung zukommt. Wie wir aus der gegenwärtigen exorzistischen Praxis wissen, wirkt wirklich all das antidämonisch, was nach dem Konzil abgeschafft wurde. Man lese beim Fall Klingenberg nach. Es handelt sich um:

  • Die Gebete zum Erzengel Michael
  • Verehrung der Jungfrau Maria
  • Kruzifixe
  • Weihwasser
  • Knien
  • Rosenkranz
  • Prolog des Johannesevangeliums
  • Und vieles, vieles mehr.

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„Am deutschen Wesen mag die Welt genesen“: Görres, Dämonen, Novus Ordo und das Barnhardt-Axiom (3 von 4)

Bonifatius

Joseph Görres und das katholische Deutschtum

Da, wie bereits erwähnt, die fast gesamte deutschsprachige Geschichtsschreibung vom Primat und der absoluten Gutheit der Französischen Revolution ausgeht, hegelianisch oder nur pekuniär-pragmatisch unterfüttert, so sind Abhandlungen zu denjenigen Autoren, welche nicht der breiten Straße der Geschichte folgten, sehr dürftig. Der Schreiber dieser Zeilen hat die überaus reiche Görres-Sekundärliteratur weder gelesen noch ausgewertet, er geht aber davon aus, dass er mit seiner Anfangsthese nicht so falsch liegen kann. Görres wird höchstens als ein Mann seiner Zeit gewürdigt, der sich der Französischen Revolution, und somit der „Moderne“, entgegenstellte irgendwie aber selbst modern war. Als Beispiel dieser Einstellung soll das Fazit aus der Wikipedia dienen:

Görres war einer der einflussreichsten (katholischen) politischen Publizisten der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Seine Motivation, eine christlich inspirierte Demokratie in einem vereinten Deutschland zu schaffen, veranlasste Görres in einer späten Publikation, eine anti-judaistische Position einzunehmen. In dem von ihm gemeinsam mit dem Kirchenrechtler Georg Phillips herausgegebenen Pamphlet Der ewige Jude in Sachsen und das Concil in Schwaben sind entsprechende Tendenzen zu erkennen (in: Historisch-politische Blätter für das katholische Deutschland, Bd. 16, 1845, S. 503–505). Sie wurden nach Görres‘ Tod kaum mehr beachtet, da sie in seinem Gesamtwerk keine Rolle spielen. Hier zeigte sich Görres vielmehr tolerant und aufgeschlossen gegenüber andersartigen Kulturen, die er systematisch und mit großem Eifer erforschte (Mythengeschichte der asiatischen Welt). Der Katholik vertrat dabei die These, dass sich kulturelle Besonderheiten und Mentalitäten in den politischen Systemen widerspiegeln sollten.

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