Rituale Romanum als pdf – teilweise auf Deutsch

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Dank des Einsatzes eines unserer polnischen Lesers, der all diese Seiten eingescannt und in pdf-Dateien umgewandelt hat, können wir hier stolz das Rituale Romanum Ecclesiis Poloniae präsentieren, dessen manche Seiten auf Deutsch übersetzt sind. Da es sich um eine Ausgabe aus dem Jahre 1927 für Polen handelte, so ist es ersichtlich, dass die meisten Übersetzungen das Polnische betreffen. Dennoch sind Teile des Taufritus zum Beispiel auch ins Deutsche übersetzt. Für alle unsere Leser, welche sich die Wohnung segnen lassen wollen oder gar Privatkapellen einrichten, ist dieses Rituale sehr hilfreich, da man sich kein eigenes für 79 EUR zu kaufen braucht. Wir hoffen, dass unsere Leser diesen Dienst schätzen und ihre Dankbarkeit auch in Spenden ausdrücken werden. Wir bitten Sie ebenfalls für den Macher dieses Rituale zu beten. Denn, obwohl er ein Studierter ist, der lange Zeit im Finanzsektor arbeitete, so ist er durch die Fügung Gottes seit mehreren Monaten arbeitslos. Er hat Familie, mehrere Kinder, das letzte Kind wurde nach vielen Kämpfen im Alten Ritus getauft, sodass er die Arbeit wirklich braucht. Andererseits hätte er welche, so hätte er keine Zeit all die viele Arbeit für unsere Blogs zu bereiten. Beten Sie bitte für ihn, dass Gott sich seiner erbarmt und ihm all das Gute vergilt.

Die Datei ist sehr groß, 850 MB, so bitten wir Geduld beim download zu haben.

Hier geht es zu der großen Datei:

Dank einer deutsch-polnischen Zusammenarbeit können wird den Link von  „RITUALE ROMANUM – ECCLESIIS POLONIAE” – in der PDF Datei in einer verbesserten Fassung (147MB) anbieten

RITUALE ROMANUM – ECCLESIIS POLONIAE (PDF)


Hier geht es zu „RITUALE ROMANUM – ECCLESIIS POLONIAE” – in der DJVU-Datei (18MB)

RITUALE ROMANUM – ECCLESIIS POLONIAE (DjVu)

Funktioniert dann, wenn Sie einen DjVu-Reader haben. Sie finden einen z.B, hier.

 

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Leseempfehlung und der hl. Bonaventura

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Allen unseren Lesern, die nur fromme Inhalte lesen wollen und Ihre Seelen von ein Konsequenzen von Vat. II und des jetzigen Pontifikates freihalten wollen, empfehlen wir die Seite katholischglauben.info, welche, so scheint es, Auszüge aus alten katholischen Büchern im Hinblick auf den vorkonziliaren, liturgischen Kalender veröffentlicht. Gut so! Und so finden wir dort heute einen Beitrag über den heiligen Bonaventura, den wir heute, am 14.07, im alten Kalender begehen, wie er bei Otto Bitschnau, Das Leben der Heiligen Gottes, 1881, S. 528-530 zu finden ist. Als DSDZ [der Schreiber dieser Zeilen] gerade mit seinem Theologiestudium fertig war, so dachte er auch, dass das Lesen solcher Schriften die Seelen zu Gott führen wird. Dies tut es sehr bedingt, weil wir bei solch einem Heiligenlebenslauf, der natürlich wahr ist es mit dem Endresultat zu tun haben, der noch zusätzlich verklärt und „geschnitten“ wurde. Mit „Schnitt“ ist hier die Verarbeitung eines Films gemeint. Solch ein Heiligenlebenslauf ist wirklich mit dem Prozess des Filmemachens vergleichbar, dessen Endresultat – den Film – wir im Kino oder im Fernsehen zu sehen bekommen. Jeder, der selber Filme machte, weiß, was diesem Endresultat voranging, dass z.B. die ergreifendste Szene bei der 60. Wiederholung gefilmt werden konnte, obwohl die Hauptdarsteller völlig zerstritten waren, der Regisseur am Rande des Nervenzusammenbruchs stand, der Make-up Artist beim Dealen erwischt und von der Polizei abgeführt wurde, sodass die Praktikantin die ganze Arbeit übernehmen musste, dann hat noch jemand dem Drittproduzenten den Geldhahn abgedreht und der Hund, den sie bringen sollten, ist niemals erschienen. Davon sieht man aber im Film nichts. Das wissen nur die, die dabei waren, welche sich wieder wundern, was sie alles überstehen mussten. Ist ein Film gelogen? Nein, es ist nur die Montage von Teilaspekten.

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The Dictator Pope – keine Pflichtlektüre

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Als der Schreiber dieser Zeilen letzte Woche für einen Tag siech daniederlag, so war er doch in der Lage das zurzeit vielbesprochene Buch The Dictator Pope für 7 € nochwas als Ebook zu lesen.  Wenn Sie regelmäßig katholisches.info, onepeterfive, Hilary White, eponymous flower, Rorate Caeli und uns lesen, dann brauchen Sie dieses Buch nicht, denn es besteht zu 90% aus Presseberichten, die woanders veröffentlicht wurden. Wenn Sie darüberhinaus noch gut Italienisch können und die italienischen Blogs lesen, dann brauchen Sie es überhaupt nicht, denn Sie wissen ja alles. Für jemanden aber, der die Nachrichten und die Ereignissen des jetzigen, Gott sei’s geklagt, Pontifikats nicht dermaßen verfolgt, ist es eine gute Lektüre, um die Frage zu beantworten:

„Was wollen denn diese bösen Katholiken von diesem guten, armen Menschen?“

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Buchempfehlung: Don Pietro Leone, Angriff auf die Ehe

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Wir freuen uns wirklich sehr ein Buch auf Deutsch vorstellen zu können, welches von einem der wenigen katholischen Theologen stammt, die international publizieren und international bekannt sind. Wir sprechen hier von einem italienischen Priester, der unter dem Pseudonym Don Pietro Leone publiziert und dessen Aufsatz über die „Theologie des Leibes“ von Johannes Paul II in der Übersetzung von Eugenia Roth bereits bei uns veröffentlicht haben. Don Pietro Leone publiziert vornehmlich auf Englisch auf Rorate Caeli und seine Beiträge zeichnen sich durch die folgenden Kriterien aus, welche in der heutigen Kirche sehr selten sind:

  1. Gute Kenntnis der vorkonziliaren – traditionellen – Theologie.
  2. Fähigkeit selbständige Vergleiche und Analysen anzustellen.
  3. Einfachheit der Sprache und der Darstellung.
  4. Subtile, wenn auch fundierte Kritik.
  5. Frömmigkeit und Liebe zur Kirche.

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Buchempfehlung: Romano Amerio, Iota unum.

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Unsere bisherigen Buchempfehlungen machte der Umstand aus, dass die Bücher, die wir empfehlen nicht auf Deutsch veröffentlicht wurden. Dies geschah nicht aus Gründen der Bosheit oder der Überheblichkeit der Blog-Redaktion, sondern es trifft sich einfach so, dass Autoren, die dem Konzil kritisch gegenüber stehen auf Deutsch kaum veröffentlicht werden. Es gibt auch glorreiche Ausnahmen, wie das Buch von Romano Amerio: Iota Unum. Eine Studie über die Veränderungen in der Katholischen Kirche im XX. Jahrhundert, welches im Jahre 1985 auf Italienisch und im Jahre 2000 auf Deutsch veröffentlicht wurde. Der Schreiber dieser Zeilen besitzt die zweite Ausgabe aus dem Jahre 2011, die beim Sarto-Verlag der Piusbruderschaft, für die wir keine Werbung machen wollen, aber manche Bücher sind fast nur dort zu finden.[1] Weiterlesen

Buchempfehlung: Louis Bouyer „Tagebücher“

Purgatorio[7

 

Wenn der Schreiber dieser Zeilen bei der Sonntagsmesse in seiner Gemeinde anwesend ist und wieder einmal die nicht nach den Rubriken zelebrierte Novus Ordo Messe über sich ergehen lässt, in welcher, so spürt er, außer der Wandlung und Teilen des Eucharistischen Hochgebetes wenig Heiligkeit ausströmt, so fragt er sich unbewusst und verärgert, wem wir das alles zu verdanken haben. Die Schuldigen sind schnell ausgemacht und genannt. Diejenigen, die die Neue Messe konzipiert haben, waren:

  • Anibale Bugnini CM,
  • Carlo Braga CM,
  • Joseph Jungmann SJ
  • G. Marimort,
  • Vagagini O.S.B.,
  • Schmidt A. P., SJ,
  • P. -M. Gy, OP,
  • B. Botte, OSB,
  • Louis Bouyer.

Alles mit der tatkräftigen Unterstützung von kard. Montini, des späteren Paul VI. Die oben genannte Liste ist nicht ganz vollzählig. [1] Denn seit der Konstituierung des Conciliums am 11 bis 12 Oktober 1961 – der Kommission also, welche die liturgische Reform in Angriff nehmen sollte – sind einige Namen hinzu- andere wiederum weggekommen. Dies soll uns aber an dieser Stelle nicht weiter interessieren. Ebenso wenig interessieren uns näher die Namen der protestantischen Beobachter, welche ebenfalls an den Arbeiten des Conciliums teilnahmen. Wir wollen sie dennoch nennen. Es waren:

  • Ronald Jasper,
  • Massey Shepherd,
  • Raymon George,
  • Friedrich Künneth,
  • Eugene Brand,
  • Max Thurian.[2]

Wir werden diese Themen irgendwann einmal aufgreifen und vertiefen. Man muss sich fragen, warum gerade es diese Männer wagten die Hand an die Heilige Messe zu legen. An die Messe, das Wertvollste und Heiligste, was die Kirche besitzt, deren Grundstruktur ins VI. Jahrhundert zurückreicht, deren Kanon aus der Apostelzeit überliefert wurde, welche vom Konzil von Trient dogmatisiert wurde, damit ja nichts verändert wird. Sie haben dieses Verbot dadurch umgangen, indem sie ihre eigene Messe machten und zwar eine solche, welche die eventuell anwesenden Protestanten nicht beleidigt. Die neu-katholische Liturgie wird also nach dem Geschmack der nicht-anwesenden Protestanten (Denn wieviele Protestanten sind schon bei einer katholischen Messe zugegen?) ausgerichtet. Eine Kommission traut sich also den Kanon der Messe selbst zu konzipieren und all das „nicht mehr Zeitgemäße“ rauszuwerfen. Man muss sich wirklich fragen, ob diese Geistlichen überhaupt ein geistliches Leben führten, wenn sie so etwas in Angriff nahmen. Wohl kaum. Benn bisher hat es niemand in der Kirchengeschichte gewagt die Messe, das Heiligste, was die Kirche besitzt, umzuschreiben und neu zu entwerfen. Es wurde höchstens kodifiziert. Spürten diese Männer nicht die Gnade, welche aus all den Teilen der Tridentinischen Messe ausströmt? Die Heiligkeit dieser Texte? Waren sie jeglichen sensus fidei bar? Wie kommt es, dass es andere im Vatikan es nicht erkannten? Gab es schon damals dort keine Heiligkeit mehr?

41WHUufQEEL._SX331_BO1,204,203,200_Vor einiger Zeit schrieb uns ein Leser, dass wir über die Absichten des Conciliums zu positiv schreiben, worauf wir entgegneten, dass ohne ein Quellenstudium über diese Absichten sich nichts Bestimmtes sagen lässt. Ein Quellenstudium ist aber durchaus möglich, weil seit kurzem die Tagebücher von Loius Bouyer, eines Concilium-Mitglieds, ins Englische übersetzt worden sind.[3] Auf Französisch waren sie schon länger erhältlich. Bouyer selbst, der über eine spitze Feder verfügt, wollte diese Memoiren nicht zu seinen Lebzeiten veröffentlichen. Die Übersetzung ins Englische scheint, aufgrund der sprachlichen Schwierigkeiten des französischen Originals, eine translatorische Meisterleistung zu sein. Denn die Memoiren Bouyers scheinen der Gattung der Literatur anzugehören.

Der Schreiber dieser Zeilen wird wohl kaum in der nächsten Zeit dazu kommen sich diese Tagebücher auf Englisch durchzulesen, denn sein Französisch ist zu schwach, um diesem Text tatsächlich genießend gerecht zu werden. Es interessiert uns hier aber nicht die literarische Hülle, sondern der theologische Inhalt und zwar stellt sich die Frage: Welche spirituelle Grundstruktur hatte ein Mensch, der das Zweite Eucharistische Hochgebet[4] an einem Abend am Tisch einer römischen Taverne mit dem Benediktiner Botte geschrieben hatte?[5] Er schreibt über dieses Vorkommnis angeblich selbst in seinen Memoiren. Er schrieb also den Kanon der Heiligen Messe nicht in einer Verzückung, nach langem Fasten, sondern an einem Abend bei Wein und Pizza. Und das wird in den Kirchen gebetet. Vergleichen wir doch irgendwann einmal dieses Hochgebet mit dem römischen Kanon. Das ist doch kein Vergleich: menschengemacht gegen göttlich.

Die Tagebücher geben uns nähere Auskunft über Pater Boyuer und diejenigen, die sie gelesen und auf amazon.fr kommentiert haben, sind wenig von seiner Spiritualität begeistert.[6] Der Kommentator Par johan schreibt:

„Ein Buch, das Unbehagen verbreitet und wirklich betrüblich ist. […] Wenn „ein Mann Gottes“ seine Biographie veröffentlich, so ist es normalerweise kein sehr gutes Zeichen (Ich-Kult, Sünde des Stolzes), es sei denn dieses Buch ist erbaulich. Aber in den Memoires von Loius Bouyer gibt es keine Spur von Nächstenliebe, Vergebung nach dem Maß des Evangeliums, Dienst an Kleinen und Armen. Kein inneres Leben, welches ja, an die vorher genannten Tugenden gebunden würde. Es ist ein Buch, welches völlig den Bekenntnissen von Augustinus, den autobiographischen Schriften der beiden Theresas oder gar denen von Thomas Merton entgegensteht. Bei Bouyer ist es das „Ich“, egotisch oder grausam, es werden bittere Urteile oder Bosheiten (insbesondere dort deplatziert, wo sie körperliche Gebrechlichkeit von Menschen betreffen) fallen gelassen. War eigentlich Pater Bouyer in einem normalen Geisteszustand als er dies geschrieben hat? […]“

Dieser Kommentator beschreibt das Leben eines Intellektuellen, der nach dem Konzil verschiedene Reisen zu amerikanischen Universitäten unternimmt, von seinem Ruhm zehrt und sich ästhetischen Betrachtungen hingibt. Solche Biographien gibt es von Literaten zu Genüge, aber Bouyer ist der Mann, welcher die Messe verändert hat und dessen „Kanon“ die Kirche vor der Wandlung betet!!! War er ein gotterfüllter Heiliger? Sicherlich nicht. Warum also sollte er für uns die Liturgie machen? Welche Kompetenzen hatte er diesbezüglich. Anscheinend keine oder gerade die falschen: laizistisch – zerstörerisch. Er war einfach, als ein Konvertit vom Protestantismus und ein späterer Orionist, zur richtigen Zeit an der richtigen Stelle. Ein ästhetisierender Geistlicher, ein bisschen Schriftsteller, ein bisschen Philosoph, ein bisschen Dies-und-Das, ein bisschen Theologe auch noch. Ein bequemes weltliches Leben unter dem Deckmantel des geistlichen Standes führend. Wie viele andere auch. In der Ostkirche haben nur Heilige die heilige Liturgie verfasst: der Heilige Chrysostomus und der Heilige Basilios, beide große Kirchenväter und sog. Magni Egregii. Die Tridentinische Messe reicht bis in die Apostelzeit zurück und ist größtenteils anonym entstanden, unter der tatsächlichen Eingebung des Heiligen Geistes. Ist es nicht möglich, dass diese menschengemachte Messe und der Kanon von Louis Boyuer Gott beleidigt? Warum schreibt denn nicht jeder von uns eine Messe? Was einmal möglich war, kann man doch wiederholen.

Jeder möge sich selbst auch diese Frage antworte und falls er mag die Memoiren von Bouyer durchlesen, damit wir wissen, wer uns dies eingebrockt hat.

[1] Zusammengestellt nach Cekada, A., Work of Human Hands. A theological Critique of the Mass of Paul VI, Ohio 2010, 70. http://www.newliturgicalmovement.org/2014/02/the-consilium-ad-exsequendam-at-50_12.html#.Vjhsnm5_Sss

[2] Cekada, Work, 75 Fußnote 80.

[3] http://rorate-caeli.blogspot.com/2015/08/louis-bouyers-memoirs-available-again.html http://rorate-caeli.blogspot.com/2015/08/a-long-awaited-publishing-event-full.html http://rorate-caeli.blogspot.com/2015/07/the-catholic-church-in-crisis-1978.html http://www.amazon.de/Memoirs-Louis-Bouyer-Conversion-Liturgical/dp/1621381420/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1446544014&sr=8-1&keywords=bouyer

[4] http://www.kathpedia.com/index.php?title=Hochgebet_II

[5] http://www.newliturgicalmovement.org/2014/09/fr-louis-bouyer-on-liturgical-reform.html#.Vjh1GW5_Sss

[6] http://www.amazon.fr/M%C3%A9moires-Jean-Duchesne/product-reviews/2204098752/ref=dpx_acr_txt?showViewpoints=1

Buchempfehlung: Documenta Catholica Omnia

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Viele Menschen fragen sich heute, was ist wirklich katholisch und wo kann ich diese Quellen finden. In der Datenbank: Documenta Catholica Omnia – Alle katholischen Dokumente, vorrausgesetzt, dass ich gut Latein kann, da die meisten Dokumente in dieser Sprache verfasst sind. Es handelt sich also eher um eine Datenbank für Fachleute  oder gute Lateinkenner, die es noch vielleicht abseits der akademischen Welt irgendwo gibt.

Man kann die Quellen downloaden und sich teilweise ausdrucken, wass der Schreiber dieser Zeilen mit der Moraltheologie vom Hl. Alfons von Liguori neulich gemacht hat. Es gibt auch Dokumente, die auf Englisch, Französisch, Italienisch, Portugiesisch und Deutsch vorhanden sind, was man beim längeren Durchklicken findet. Die Webpage ist optisch vielleicht nicht sehr ansprechend, aber dafür gut strukturiert und daher ist alles auffindbar. Und dies ist die Antwort auf die Frage, die sich manch einer im Lateinunterricht stellte: „Werde ich es jemals gebrauchen können?“ Die Antwort lautet: „Ja, und wie!“

Die Adresse lautet: http://www.documentacatholicaomnia.eu/_index.html

Buchempfehlung: Bibliothek der Kirchenväter online

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Im Zuge der Buchempfehlungen möchten wir unsere Definition des Buches erweitern und unter diesem Begriff auf digitale Publikationen vorstellen, von denen wir annehmen, dass sie vielleicht nicht allen bekannt, doch den meisten nützlich sein können.

Zu dieser Kategorie gehört die Bibliothek der Kirchenväter (BKV), eine Reihe mit Übersetzungen der Kirchenväter, Kirchenschriftsteller und kirchlicher Autoren, welche Anfang des XX Jhds. heraugegeben worden ist.  Sie ist unter dieser Adresse zu finden: https://www.unifr.ch/bkv/ und wird von der Universität Fribourg ständig aktualisiert.  Alle Werke aller Kirchenväter sind dort zwar nicht zu finden, aber wirklich mehr als reichlich. Für die wissenschaftliche Arbeit sind diese Übersetzungen zu 90% zu empfehlen, da manche Werke später neu und tatsächlich besser übersetzt worden sind. Da aber die Deutschen fast immer sehr kompetente und sprachlich gewandte Philologen und Theologen hatten, so lesen sich die meisten Werke wirklich sehr gut, wenn man mit der Sprache von Anfang des XX Jhds. vertraut ist. Man kann sich sicherlich manches ausdrucken und meditieren, da die Buchausgabe der BKV nicht so leicht auffindbar ist.

 

Buchempfehlungen: Cekada, Work of Human Hands

work-of-human-hands-cover-for-webIn dieser Kategorie wollen wir empfehlenswerte Bücher vorstellen, von denen wir annehmen, dass sie unseren Lesern das Verständnis der heutigen kirchlich-theologischen Situation erleichtern. Wir werden uns bemühen hauptsächlich deutsch- oder englischsprachige Bücher vorzustellen, da dies ein deutschsprachiger Blog ist, auf dem man die Kenntnis dieser zwei Sprachen bei den meisten Lesern wohl voraussetzen kann. Andere westeuropäische Sprachen wie Französisch oder Italienisch werden seltener vorkommen.

Das erste Buch dieser Reihe stammt von Anthony Cekada und heißt Work of Human Hands: A Theological Critique of the Mass of Paul VI zu Deutsch in etwa Das Menschenwerk: Eine theologische Kritik der Messe des Pauls VI. Es ist eine theologische, dennoch aber allgemein verständlich gehaltene Abhandlung über die Entstehung und Theologie der Neuen Messe, welche wirklich allen wissenschaftlichen Standards entspricht und, wie es bei amerikanischen Autoren oft der Fall ist, die Einfachheit der sprachlichen Ausdrucksmittel mit Gelehrsamkeit und Kommunikativität verbindet. Es findet also etwas statt, was einen nach der nachrahnerischen, verklausulierten Theologensprache wirklich aufatmen lässt. Der Autor ist ein Priester, ehemals gehörte er als einer der Oberen der Piusbruderschaft, er wandte sich aber schon Anfang der 1980-ger Jahre dem Sedisvakantismus zu und stellt seitdem eine recht bekannte Gestalt in diesen Kreisen dar. Er unterrichtet u.a. Liturgik im sedisvakantistischen Seminar auf Florida und ist Autor mehrere Abhandlungen und Bücher. Trotz dieses Hintergrunds ist Work of Human Hands von jeglichem sedisvakantistischen und übertriefen polemischen Geist (fast?) frei und wer andere Schriften von Father Cekada kennt, der weiß, wie sehr er sich in dieser Publikation zusammennehmen musste.

Die zusammengetragene Literatur und die ausgearbeitete theologisch-liturgische Tiefe dieses Werkes, von welchem der Autor behauptet es über 30 Jahre geschrieben zu haben, ist in der bisherigen Vatikanum kritischen Literatur beispiellos. Auch ein Leser, der die Thematik der Neuen Messe seit langem verfolgt, findet bei Cekada Neues und Interessantes. Das Buch erhielt sehr gute Rezensionen auf Rorate Caeli,[1] sowie bei New Liturgical Movement[2] und diesem Lob kann sich der Schreiber dieser Zeilen, der es zu ¾ durchgearbeitet hat vorbehaltlos anschließen. Wir glauben zwar, dass die Neue Messe richtig zelebriert gültig sein kann und die neue Form den Vollzug des Sakraments ermöglicht. Nichtdestotrotz findet wirklich, wie detailliert der Autor dieses Buches darlegt, durch die Neue Messe die Schwächung der katholischen Doktrin statt, deren Auswirkungen wir heute alle beobachten können. Wir werden Work of Human Hands hier oft, zusammen mit anderen Werken, zitieren und anwenden, sodass es nach und nach unseren Lesern bekannt sein wird. Will man es selbst lesen, so muss man es leider direkt in den USA bestellen. Die Lieferung dauert in etwa 4 bis 6 Wochen, doch diese Zeit sollte man sich schon nehmen. Es ist wirklich ein Must have für alle, die an liturgischen Fragen interessiert sind und daher empfehlen wir es herzlich.

[1] http://rorate-caeli.blogspot.com/2010/07/work-of-human-hands.html

[2] http://www.newliturgicalmovement.org/2011/07/book-review-work-of-human-hands.html