Meine Auxilium christianorum Ecke

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Da sich die Leserzuschrifen mit der eigenen Auxilium christianorum Ecke in Grenzen halten, mit den Hausaltären leider auch, so fügen wir hier eine ACH-Ecke einer polnischen Leserin bei, um mit guten Beispiel voranzugehen. Diese ACH-Ecke ist sicherlich noch ausbaufähig, denn nach der richtigen Ikone zum orangen Hintergrund wird noch gefahndet, aber diese Ecke stellt schon ein guten Anfang dar.

Warum bekommen wir keine ACH-Zuschriften?

a. Weil unsere Leser sich keine ACH-Ecke halten, da sie keine ACH-Gebete verrichten.

b. Weil sie noch an der Vollkommenheit des architektonisch-sakralen Ausdrucks feilen.

c. Weil sie keine Zeit haben es richtig zu fotografieren.

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Wir basteln uns einen Kreuzweg

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Was kann man erreichen?

Die Betrachtung des Kreuzweges ist eine heilbringende und heiligende Tätigkeit, welche mit der Gewinnung eines Vollablasses, unter den üblichen Bedingungen verbunden ist. So bestimmt das lateinische Enchiridion indulgentiarum, d.h. die aktuelle Zusammenstellung der Ablässe, unter Nummer 63: Viae Crucis exercitium wie folgt:

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Auxilium christianorum – Podcasts

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Für all unsere Leser, welche sich der Initiative Auxilium christianorum angeschlossen haben und die ACH-Gebete auf Lateinisch beten wollen, aber kein Latein können, bieten wir hiermit Podcasts mit den lateinischen Gebeten an.

Warum auf Lateinisch beten?

Weil die lateinische Sprache über solche Schwingungen oder Vibrationen, wie man in der Esoterik-Szene sagen würde, verfügt, welche (1) die Dämonen vertreiben und (2) die Engel anziehen.

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Meine Auxilium christianorum Ecke

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Gleichsam als Antwort auf den gestrigen Beitrag zur Vermeidung des Schmutzes schickte uns unser Leser und Mitarbeiter Davillatollkuehn den Beitrag zu seinem Hausaltar/Auxilium christianorum-Ecke samt Bildern.  Die Gebetsecke ist in diesem Falle nicht freistehend, sondern in ein Regal eingepasst, was dem Beter bei Tageslicht mehr Konzentration abverlangt. Die selbstgemachte Kniebank gibt dem ganzen eine monastisch-männlich strenge Note, wie es sich für die kämpfende Kirche gehört.  Wir hoffen, dass diese Gebetsecke andere Leser inspiriert und diese uns ebenfalls ihre Bilder samt Kommentar schicken.

Der Mensch

braucht ein Plätzchen,

und wär`s noch so klein,

von dem er kann sagen:

„Sieh hier Dies ist mein!“

Hier leb ich,

hier lieb ich,

hier ruh ich mich aus

hier ist meine Heimat

hier bin ich zu Haus!

Als Kind habe ich diesen in ein Bild eingepassten Spruch im Haus meiner Großeltern im Harz immer bewundert. Dort (bei meinen Großeltern) verbrachte ich ganze Winter und Sommer, jeweils in den Ferien, die in der DDR sehr lang waren. Meine Oma starb im vorletzten Jahr und das für mich wichtigste Erbstück ist dieses Bild.  Seit meiner Hinwendung zur Tradition ist die Gebetsecke, die mir immer mehr zu dieser Heimat und zu diesem Platz, an dem ich mich ausruhe, wird, gewachsen, hat sich verändert und wird langsam zum Hausaltar, den ich hier kurz vorstellen will.  In meinem Arbeitszimmer gibt es an der Wand die nach Osten geht (die liturgische Richtung, aus der wir den wiederkehrenden Christus erwarten und in die die Liturgie gefeiert wird) eine große Bücherwand, in die ich die Gebetsecke eingepaßt habe.  Den Betstuhl nebst Sitzbank habe ich für meine Größe angepasst selbst gezimmert (für handwerklich geschickte eine preiswerte Alternative, allerdings ohne wesentliches „Ambiente“). Nach den Anregungen Tradition und Glaubens habe ich mir dann die Skulpturen besorgt und kann hier noch einmal den folgenden Shop[1] empfehlen. Die Kerzen sind schon geweiht (mit Drei Königs Wasser, dessen Weihe 70 Minuten dauert: viel hilft viel) die Skulpturen folgen demnächst.

Das Innerste des Altarbildes ist das wunderbare Christus Bild von Manopello[2], das mir/uns Christus in seiner Menschheit authentisch zur Anbetung offenbart. Dem Heiligen Josef verdanke ich inzwischen schon 2 sehr bedeutsame und schwerwiegende Gebetserhörungen, eines davon in aussichtsloser Lage, deshalb kommt er hier zu Ehren. Der Erzengel Michael ist in vielfach erprobter Unruhe- und Dämonenverjagung ein von mir oft angerufener Helfer. Die Immaculata verehre ich als meine Himmlische Mutter und Königin tief und innig, deshalb thront sie als Gnadenmittlerin über allem. Die Ikone ist aus Griechenland und wurde mir vor Jahren von meinem Sohn, der es von einem Freund bekam, geschenkt. Mein 7 jähriger Sohn, der Kleinste kommt oft zu mir und wir beten seine Morgen und Abendgebete hier. Für längere Gebetszeiten nutze ich die geweihten Kerzen. Für die kürzeren Morgen- und Abendgebete habe ich mir eine elektrische Alternative installiert. Anbei einige Fotos, die das Geschriebene verdeutlichen können.

 

 

[1]     https://www.krippenfiguren-holzschnitzereien.de/

[2]     ZB: https://antlitz-christi.de/

 

Vom Schmutz und den Abwehrkräften

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Bei der Durchsicht der traditionellen Seiten oder der überhaupt konservativ-religiösen Seiten macht sich Unmut und Verzweiflung breit, weil man fast ausnahmslos den Schmutz des Franziskus-Pontifikats, seine Skandale und dementsprechend scharfe Polemik findet. Das ist normal, denn auf Aktion folgt Reaktion. Der vermeintlich konservative Katholizismus schmilzt zusammen, wie der Schnee in der Frühlingssonne, der Kaiser ist nackt, was uns gar nicht fröhlich stimmt. Viele Menschen verlieren den Glauben, manche Neokonservative werden zu Traditionalisten und viele Seelen rasen auf die Hölle zu. Als der hl. Paulus der Einsiedler mit 15 während der arianischen Apostasie in seine Höhle kroch, wo er mit 105 starb, so hat er wirklich nichts verpasst, sondern seine eigene Seele gerettet und den hl. Antonius am Lebensende unterrichtet, der dieses Wissen an seine eigenen Schüler weitergab.

Wir geben uns Mühe, wenig vom und aus dem Vatikan zu berichten, weil es niemandem hilft und unseren Seelen nur schadet. Ist es nicht besser für die eigene Heiligung zu sorgen und sich eine kleine, heile Welt in seiner eigenen Einsiedlerhöhle zu schaffen, wie einst der hl. Paulus der Einsiedler? Natürlich ist es das! Seien wir Gott für Franziskus dankbar, denn er ist wie eine Seuche, welche die Krankheit der nachkonziliaren Kirche offenlegt und diese jetzt konsequent zerstört. Stichwort Amazonas-Synode, Abschaffung des Zölibats, die Neue Ökumenische Messe.

Warum lässt Gott es zu?

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Großer Exorzismus als pdf Datei

Da viele von uns sich in Situationen befinden, wo man den Exorzismus zur Selbstanwendung zur Hand haben sollte, so veröffentlichen wir hier den Großen Exorzismus aus dem Rituale romanum.  Am besten auf Handy laden und zur Hand haben. In Not nicht alles beten, sondern nur die Teile ab Exorciso te. Nicht andere Menschen exorzismieren, sondern nur für die eigenen Anliegen beten. Es ist sehr wirkungsvoll und praktisch erprobt.

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Exorcismus z Rituale romanum – Kopie

 

Father Ripperger, Gebete gegen dämonische Umlagerung 

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Bevor wir das Gebet von Father Ripperger gegen dämonische Angriffe auf unser Hab und Gut vorstellen, muss zuerst dargestellt werden, dass es, sogar im Lateinischen keine einheitliche Terminologie für verschiedene Angriffe des bösen Geistes gibt. Auch in der jeweiligen Landessprache sind die Termini manchmal fließend, was ihre korrekte Übersetzung ins Deutsche schwierig macht.

Dämonologische Terminologie

  1. Versuchung (tentatio)

Die erste unterste Angriffsstufe des Dämons ist die Versuchung (tentatio), welche er auf alle anwendet. Der Teufel gaukelt uns etwas vor, hat aber weder auf unseren Körper noch unser Hab und Gut einen Einfluss.

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Father Ripperger, FSSP: Weihe der weltlichen Güter an Maria

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Anbei wieder ein wirksames Gebet von Father Ripperger, FSSP an Maria, in welchem der Mutter Gottes alle unseren weltlichen Güter zur Verfügung gestellt werden und ihr Schutz für diese erfleht wird.

Wozu ist das gut?

Weil der Teufel, der unser äußeres Vermögen, siehe Hiob, angreifen kann von der Mutter Gottes große Angst hat, sodass er sich nicht trauen wird etwas anzufreifen, was ihr gehört. Warum? Weil sie ihn besiegt hat, sie hat seinen Kopf zertreten und tut es immer wieder. Stellen Sie sich vor, dass Kleinkriminelle immer wieder ihr Auto beschädigen bis sie dieses Auto einem einflußreichen Mafiaboss überschreiben, alle davon in Kenntnis setzen und es aber weiterhin nutzen. Was passiert? Die Kleinkriminellen bleiben weg, weil sie von diesem Mafiaboss Angst haben. Weiterlesen!

Meine Auxilium christianorum Ecke

Anbei die Auxilium christianorum Ecke von Eugenie Roth. Mehr als mit gutem Beispiel vorangehen, können wir wirklich nicht.

… ich  habe mich „anstecken“ lassen … und mir am 8. November die Figuren für die ACH-Gebete bestellt:
Eine Muttergottesstatue und den Hl. Erzengel Michael.
Die Figuren lassen auf sich warten. Eines Tages ein Anruf: Der Paketdienst hatte meine Adresse nicht gefunden* und die Figuren gingen zurück an die verantwortliche Firma – immerhin an die in Deutschland, die Figuren sind aus Südtirol. Nach einem zweiten Anruf werden mir die Figuren ein zweites Mal zugesandt – und kommen ausgerechnet in den 10 Minuten an, in denen ich beim Einkaufen bin. Aber jetzt kann ich sie beim Paketshop abholen.
Endlich, am 29.11.: Ich halte das Päckchen in meinen Händen …
Nach dem Auspacken stelle ich sie provisorisch auf einen Platz, an dem ich sie später auch fotografieren werde. Der endgültige Platz ist zum Fotografieren nicht geeignet, soviel steht schon fest …
Wo ist der beste Platz für die Figuren – in dieser kleinen Wohnung? (knapp unter) neben einem an der Wand hängenden Kreuz auf einem Eckbrett??? …
Eine Seite des Eckbretts würde an der Wand befestigt, die andere „Wand“ ist die Seite des Kleiderschranks.
Da ich entweder in der Küche bete oder auf dem Bett sitzend, bietet sich diese Lösung an („Bettlösung“) … oder …
Am Küchentisch sitzend ist mir die Uhr im Blickfeld wichtig, das Kreuz in der Küche hängt über dem Küchentisch an der seitlichen Wand, zu diesem Kreuz kann ich die beiden schlecht stellen … oder ein winziges Regalbrett unter das Kreuz?
… interessanterweise wäre das Eckbrett im Zimmer rechts unterhalb des Kreuzes, in der Küche tendiere ich dazu, dieses Regalbrett etwas links unter das Kreuz zu hängen.
Beide Christusfiguren sehen vom Betrachter aus nach links … d. h. das sind keine Kreuze sondern Kruzifixe … Egal zu welchen Kruzifix ich die Figuren stelle, beide Male befinden sie sich – auch wenn ich stehe – über meinem Kopf, die Figuren sind hierfür eher zu klein, daher kommen die Figuren auf den zuvor erwähnten Platz, der zum Fotografieren nicht geeignet ist, – auch wenn dann kein Kreuz in unmittelbarer Nähe ist.
Auch die Muttergottes mit dem Kind auf dem Arm und der Hl. Erzengel Michael schauen vom Betrachter aus nach links, es gibt also nicht die Möglichkeit die Figuren so zu positionieren, dass sie gewissermaßen zueinander schauen …
Da es bei den gegebenen Lichtverhältnissen schwer ist, so kleine Figuren „blendfrei“ zu fotografieren, so dass man Einzelheiten erkennen kann, möchte ich sie etwas beschreiben:
Ab hier „rechts“ und „links“ der Figur, nicht vom Betrachter aus:
Der Hl. Erzengel Michael hat beinahe ein weiches Gesicht, jedoch erkennt man seine Entschlossenheit an den zusammengezogenen Augenbrauen und der faltigen Stirn – trotz der nur 8 cm hohen Figur!
Er steht auf der rechten Schulter und dem linken Flügel des als bösen Mann dargestellten gehörnten Teufels, dessen höllische Feuersglut am Saum des Gewandes des Hl. Erzengels Michael „leckt“, es aber nicht entzünden kann. Er ist auch seitlich, unter seinen Flügeln von Feuerflammen umgeben …
Der Hl. Erzengel Michael trägt einfache „Römersandalen“, in seiner Linken eine Waage, und mit dem langen Speer in seiner Rechten will er gerade durch den Rücken in das Herz des Teufels stechen. Seine goldenen Flügel sind zum einfachen Transport nur eingesteckt (man kann sie natürlich noch selbst einkleben, aber so bricht beim Transport nichts ab. Ich werde sie nicht ankleben).
Die Mutter Gottes habe ich mir bekleidet mit dem Ordensgewand der Karmelitinnen ausgesucht. Sie trägt in ihrer Rechten das Skapulier, das Kind auf ihrem linken Arm trägt das Skapulier in seiner Linken.
Maria steht mit unbekleideten Füßen auf einer Halbkugel und schaut mild, aber ernst, auf den Betrachter. Auch im Blick des kleinen Jesus‘ ist viel Liebe.
Die Krone auf dem Kopf der Mutter Gottes hat 8 Zacken, das ist die Zahl der Unendlichkeit.
* Das gleiche ist mir dieses Jahr mit dem Kalender des Franziska-Verlags passiert, ich habe dort 4 Adressen angegeben, dreimal ging der Kalender an den Absender zurück – bis der Kalender endlich an der auf dem Paket angegebenen Adresse ankam. Der Kalender hatte dann in einem Privatfahrzeug noch eine 400 km lange Reise mit Grenzübertritt, bis ich ihn in Empfang nehmen konnte … Die Konkurrenz schläft nicht!!!
… Sancta Maria, Mater Dei, ora pro nobus peccatoribus, nunc et in hora mortis nostrae!
(Schlussbitte des Gegrüßet seist du, Maria).
Amen.

Manchmal gibt’s auch Blumen:

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Father Ripperger, FSSP: Bindegebete

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Anbei stellen wir sog. Bindegebete, welche der amerikanische Exorzist Father Chad Ripperger FSSP verfasst hat. Diese Gebete sind sehr wirkungsvoll, was wir wissen, da wir sie an uns selbst ausprobiert haben.

Father Chad Ripperger wurde im Jahre 1997 in der Petrusbruderschaft zum Priester geweiht, anschließend nach Rom zum Promotionsstudium geschickt, welches er mit einer Doktorarbeit im Fach Philosophie abschloss. Er unterrichtete 10 Jahre lang als akademischer Lehrer in den Seminaren der Petrusbruderschaft, scheint sich von dieser getrennt zu haben und errichtete seinen eigenen Orden, the Doloran Fathers, welche u.a. als Exorzisten  wirken, natürlich mit der Erlaubnis der Kirche. Sie wirkten in USA in der Diözese Tulsa, bis der neue, progressive Bischof sie der Diözese verwies. Father Ripperger betreibt seine eigene Internetseite Sensus Traditionis, die wir uneingeschränkt empfehlen können, gründete einen kleinen Verlag und ist ein gefragter Redner, der katholische Vorträge hält. Der Schreiber dieser Zeilen hat noch nicht alles von Ripperger gelesen oder gehört, aber davon, was er bereits gehört  oder gelesen hat, ist er hell begeistert. Weiterlesen!