Tradition und Glauben

Proprium missae – Fronleichnamsfest – Festum Sanctissimi Corporis Christi

Divinum Officium – Sancta Missa INTROITUS Ps 80:17 Cibávit eos ex ádipe fruménti, allelúia: et de petra, melle saturávit eos, allelúia, allelúia, allelúia.Ps 80:2 Exsultáte Deo, adiutóri nostro: iubiláte Deo Iacob. V. Glória Patri, et Fílio, et Spirítui Sancto. R. Sicut erat in princípio, et nunc, et semper, et in saecula saeculórum. Amen Ps 80:17 Cibávit eos ex ádipe fruménti, allelúia: et de petra, melle saturávit eos, allelúia, allelúia, allelúia. Mit bestem Weizen nährt Er sie, alleluja, und sättigt sie mit Honig aus dem Felsen, alleluja, alleluja, alleluja. Gott, unserem Helfer, jauchzet zu, jubelt entgegen dem Gotte Jakobs. V Ehre sei dem Vater und dem Sohne und dem Heiligen Geiste. R Wie es war im Anfang, so auch jetzt und allezeit und in Ewigkeit. Amen Mit bestem Weizen nährt Er sie, alleluja, und sättigt sie mit Honig aus dem Felsen, alleluja, alleluja, alleluja. GRADUALE Ps 144:15-16 Oculi ómnium in te sperant, Dómine: et tu das illis escam in témpore opportúno, V. Aperis tu manum tuam: et imples omne animal benedictióne. Aller Augen warten auf Dich, o Herr, und Du gibst ihnen Speise zur rechten Zeit. V Du öffnest Deine milde Hand und füllest alles, was da lebt, mit Segen. ALLELUIA Allelúia, allelúia, Ioannes 6:56-57 Caro mea vere est cibus, et sanguis meus vere est potus: qui mandúcat meam carnem et bibit meum sánguinem, in me manet et ego in eo. Alleluia. Alleluja, alleluja. V Mein Fleisch ist wahrhaft eine Speise und Mein Blut ist wahrhaft ein Trank. Wer Mein Fleisch ißt und Mein Blut trinkt, der bleibt in Mir und Ich in ihm. Alleluja SEQUENTIA Lauda, Sion, Salvatórem, lauda ducem et pastórem in hymnis et cánticis.Quantum potes, tantum aude: quia maior omni laude, nec laudáre súfficis. Laudis thema speciális, panis vivus et vitális hódie propónitur. Quem in sacræ mensa cenæ turbæ fratrum duodénæ datum non ambígitur. Sit laus plena, sit sonóra, sit iucúnda, sit decóra mentis iubilátio. Dies enim sollémnis agitur, in qua mensæ prima recólitur huius institútio. In hac mensa novi Regis, novum Pascha novæ legis Phase vetus términat. Vetustátem nóvitas, umbram fugat véritas, noctem lux elíminat. Quod in cœna Christus gessit, faciéndum hoc expréssit in sui memóriam. Docti sacris institútis, panem, vinum in salútis consecrámus hóstiam. Dogma datur Christiánis, quod in carnem transit panis et vinum in sánguinem. Quod non capis, quod non vides, animosa fírmat fides, præter rerum órdinem. Sub divérsis speciébus, signis tantum, et non rebus, latent res exímiæ. Caro cibus, sanguis potus: manet tamen Christus totus sub utráque spécie. A suménte non concísus, non confráctus, non divísus: ínteger accípitur. Sumit unus, sumunt mille: quantum isti, tantum ille: nec sumptus consúmitur. Sumunt boni, sumunt mali sorte tamen inæquáli, vitæ vel intéritus. Mors est malis, vita bonis: vide, paris sumptiónis quam sit dispar éxitus. Fracto demum sacraménto, ne vacílles, sed meménto, tantum esse sub fragménto, quantum toto tégitur. Nulla rei fit scissúra: signi tantum fit fractúra: qua nec status nec statúra signáti minúitur. Ecce panis Angelórum, factus cibus viatórum: vere panis filiórum, non mitténdus cánibus. In figúris præsignátur, cum Isaac immolátur: agnus paschæ deputátur: datur manna pátribus. Bone pastor, panis vere, Iesu, nostri miserére: tu nos pasce, nos tuére: tu nos bona fac vidére in terra vivéntium. Tu, qui cuncta scis et vales: qui nos pascis hic mortáles: tuos ibi commensáles, coherédes et sodáles fac sanctórum cívium.

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Instrumentum laboris zur Amazonas-Synode oder der bergoglianische Neusprech (1 von 5)

Der nachkonziliare Neusprech DSDZ (der Schreiber dieser Zeilen) ist ein Kind des Kommunismus und er erinnert sich noch gut an den kommunistischen Neusprech, den er in der der Parteipresse (es gab keine andere) oder bei den übertragenen Parteitagen hörte. Ja, es sind Kindheitserinnerungen aus der Heimat. Er fand es schon damals komisch und unnatürlich, nahm aber an, dass manche Erwachsene halt so sprechen, wenn es amtlich wird. Für alle, die den Begriff „Neusprech“ (Newspeak) nicht kennen, sei hier erwähnt, dass es sich um einen Begriff aus dem Roman „1984“ von George Orwell handelt, der darin einen totalitären Staat darstellt. Eine Internetquelle stellt Neusprech gekonnt wie folgt dar: Der Ausdruck Neusprech (englisch: Newspeak, in älteren Versionen als Neusprache übersetzt) bezeichnet eine Sprache, die aus politischen Gründen künstlich modifiziert wurde. Neusprech ist die eingeführte Amtssprache. Neusprech ist in drei Teile gegliedert. Teil A umfasst die Alltags­sprache, die von jeder politischen und ideologischen Bedeutung frei sein sollte. Teil B stellt das unabdingbare Minimum des ideologischen und politischen Wortschatzes dar. Teil C ist mit Abstand der umfangreichste und beinhaltet die technischen und wissenschaftlichen Fachausdrücke. Sie soll nach und nach die Alltagssprache (Altsprech) verdrängen und dient dazu, den Wortschatz zu reduzieren und so abgestuftes und schattiertes Denken zu unterbinden. Das zeigt der Satz „Altdenker unintusfühl Engsoz“ im Kommentar der Parteizeitung in Neusprech. Die bestmögliche Übersetzung in Altsprech lautet: „Derjenige, dessen Weltanschauung sich vor der Revolution geformt hat, kann die Prinzipien des Englischen Sozialismus niemals in seiner letzten Tiefe erfühlen und verstehen.“ Über den kommunistischen Neusprech, der viel länger als der Nazi-Neusprech dauerte, sind Unmengen an Tinte vergossen worden. Man stellte natürlich fest, dass Menschen, die im Exil lebten: Exilrussen, Exilrumänen, Exilungarn etc. eine ganz andere Sprache sprachen also ihre Landleute in der Heimat, da die Exilsprache von Neusprech frei war. DSDZ lebte eine lange Zeit außerhalb von Deutschland, sodass sich sein Deutsch, da weitgehend unbenutzt, nicht so weiterentwickelte als ob er in Deutschland gelebt hätte. Dies betraf, so dachte er, die Bildungssprache als die Alltagssprache. In der Anfangszeit als DSDZ wieder in Deutschland lebte, dachte er, dass sein Deutsch zu schlecht sei, weil seine Ausdrucksweise, insbesondere im theologischen Bereich, ganz anders als die seiner deutschen Mittheologen war. DSDZ brauchte eine längere Zeit, um dahinter zu kommen, dass die Mittheologen lediglich ein theologisches Neussprech sprachen, wie er unter der Schirmherrschaft der DBK gepflegt und verbreitet wird, welcher eine unkatholische Ideologie widerspiegelt. Nehmen wir hier ein x-beliebiges Dokument der DBK als Beispiel, das nämlich zum „synodalen Weg“. Einer seiner Fragmente lautet wie folgt: Deshalb wurde in Lingen ein Synodaler Weg beschlossen. Man war überzeugt: Die Kirche braucht ein synodales Voranschreiten. Papst Franziskus empfiehlt es. Auch die Kirche in Deutschland fängt dabei nicht am Nullpunkt an. Die „Gemeinsame Synode der Bistümer der Bundesrepublik Deutschland“ („Würzburger Synode“, 1971 bis 1975), die „Pastoralsynode der Katholischen Kirche in der DDR“ (1973 – 1975) und auch der Gesprächsprozess der vergangenen Jahre haben den Boden bereitet, auch für viele Herausforderungen von heute. Kardinal Reinhard Marx erklärte in der Abschluss-Pressekonferenz der Lingener Vollversammlung, dass man beschlossen habe, „einen verbindlichen synodalen Weg als Kirche in Deutschland zu gehen, der eine strukturierte Debatte ermöglicht und in einem verabredeten Zeitraum stattfindet und zwar gemeinsam mit dem Zentralkomitee der deutschen Katholiken. Wir werden Formate für offene Debatten schaffen und uns an Verfahren binden, die eine verantwortliche Teilhabe von Frauen und Männern aus unseren Bistümern ermöglichen.

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Predigten zum Evangeliumstext der Alten Messe – Sonntage II – Allerheiligste Dreifaltigkeit

Evangelium des Festes der Hl. Dreifaltigkeit (zugleich 1. Sonntags nach Pfingsten) Mt 28, 18 – 20 Jesus trat auf seine Jünger zu und sprach zu ihnen: „Mir ist alle Gewalt gegeben im Himmel und auf Erden. Darum geht hin und lehret alle Völker: Tauft sie im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes und lehrt sie alles halten, was ich euch geboten habe. Seht, ich bin bei euch alle Tage bis ans Ende der Welt.“ Predigttext des Kirchenvaters Auslegung vom heiligen Gregor von Nazianz. Wer von den Katholiken ist in Unkenntnis, daß der Vater in Wahrheit Vater, der Sohn in Wahrheit Sohn und der Heilige Geist in Wahrheit Heiliger Geist ist, wie der Herr selbst zu seinen Aposteln sagt: „Geht hin und taufet alle Völker im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes?“ Das ist die vollkommene Dreifaltigkeit, die in der Einheit besteht, die wir als eine Wesenheit bekennen. Denn wir nehmen nicht entsprechend dem Verhältnis bei den Körpern eine Teilung in Gott vor, sondern wir glauben, daß gemäß der Macht der göttlichen Natur, die keinen Stoff an sich hat, auch die verschiedene Namen tragenden Personen ein Dasein haben und bezeugen, daß in der göttlichen Wesenheit eine Einheit ist. Auch sagen wir nicht vom Sohne, daß es in ihm eine Ausdehnung eines Teiles von einem Teile gibt, wie einige gemeint haben; auch halten wir ihn nicht für ein Wort ohne Wirklichkeit, wie den Schall von etwas Gesprochenem, sondern wir glauben, daß die drei Namensträger und die drei Personen eine Wesenheit, eine Majestät, eine Macht sind. Und deshalb bekennen wir einen Gott, weil die Einheit der Majestät uns hindert, mit einem Vielheitsworte von Göttern zu reden. Außerdem nennen wir im katholischen Sinne den Vater und den Sohn; von zwei Göttern aber können und dürfen wir nicht reden. Nicht etwa, als ob der Sohn Gottes nicht Gott wäre, da er doch wahrer Gott vom wahren Gott ist; sondern weil wir wissen, daß der Gottessohn nicht von anderswo, als von dem einen Vater selbst stammt, deshalb reden wir von einem Gott. Das haben nämlich die Propheten, das haben die Apostel überliefert; das hat der Herr selbst gelehrt, wenn er sagt: Ich und der Vater sind eins. Das „eins“ bezieht er, wie ich gesagt habe, auf die Einheit des göttlichen Wesens, durch das „wir sind“ weist er auf die Personen hin. V. Du aber, o Herr, sei uns gnädig.R. Gott sei Dank gesagt. Kirchengebet Allmächtiger, ewiger Gott! Der Du uns, deinen Dienern, die Gnade verliehen hast, die Herrlichkeit der heiligen Dreieinigkeit im Bekenntniße des wahren Glaubens zu erkennen und in der Macht der Herrlichkeit die Einigkeit anzubeten: wir bitten Dich, daß wir Kraft dieses Glaubens von allen Widerwärtigkeiten allzeit geschützt werden, durch Christus unsern Herrn. Amen. Kirchengebet (für den 1ten Sonntag nach Pfingsten.) Gott, du Stärke derer, die auf Dich hoffen, sey gnädig unsern Bitten! und weil ohne Dich die sterbliche Schwäche nichts vermag, sende die Hilfe deiner Gnade, daß wir in Ausübung deiner Gebote Dir durch Gesinnung und Handlung gefallen! Amen....

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Peter Kwasniewski, Wiederaufbau des authentischen Katholizismus auf den Ruinen des Konzilsexperiments (1 von 2)

Anbei ein herzerwärmendes Interview von Peter Kwasniewski über die Alte Messe in der vorzüglichen Übersetzung von davillatollkuehn. Es wird zurecht Alice von Hildebrand zitiert, welche meint, dass der Teufel die Alte Messe hasst. Natürlich tut er das. Er hasst alles Gute, Schöne, Wahre und Heilige. Alles, wo sich ein Mensch laben und erbauen kann. Es lässt sich wirklich nicht leugnen, dass der Novus Ordo ganze Scharen von dämonischen Narzissten großzieht, wie immer wieder Ann Barnhardt wiederholt, da man einander in die Augen schaut. Die Gläubigen denken, dass es um sie geht und der Priester sie bespaßen muss. Der Priester denkt, dass es um ihn geht, weil die Menschen seinetwegen kommen. Missverständnis auf beiden Seiten und Gott bleibt außen vor. Im Cicero von Februar wird Wunnibald Müller, ein angeblich katholischer Theologe, zitiert, der sich mit den Missbrauchspriestern befasst. Seine Ansichten sind zwar nicht katholisch und er glaubt nicht an die Notwendigkeit oder gar die Möglichkeit des Zölibats, aber es sagt etwas Interessantes:  „Zwischen der Priesterweihe und dem ersten Übergriff vergehen in der Regel zehn bis fünfzehn Jahre. Man kann sagen, dass die Einsamkeit und der Mangel an Intimität diese Priester in besonderer Weise anfällig machen für sexuelle Übergriffe.“  Das ist doch höchst interessant und ein wenig beruhigend. Es werden also nicht immer Psychopathen und Pädophile geweiht, wie in einem Fall in Belgien, die sich gleich nach der Weihe an den Kindern und Jugendlichen vergehen. Man wird so nach 10 bis 15 Jahren des Priesterlebens. Nach 10 bis 15 Jahren von Novus Ordo. Erschütternd. Aber es kommt noch besser: Sie [die Täter] haben kein Schuldbewusstsein?Ja, typisch für diese Täter ist ein Mangel an Einfühlungsvermögen. Viele wissen nicht: Was tu ich den Kindern damit an? Ich bin Priestern begegnet, die der Meinung waren, sie hätten den Kindern noch etwas Gutes getan.  Nein. Doch, da kommen zwei Dinge zusammen: Der Mangel an Einfühlungsvermögen – und eine narzisstische Persönlichkeitsstruktur.  Nach 10 bis 15 Jahren Novus Ordo hat man eine narzisstische Persönlichkeitsstruktur, kein Einfühlungsvermögen und kein Gewissen. Wir wissen nicht, wie diese Männer früher gewesen sind, denn Wunibald Müller spricht mit ihnen, nachdem sie schon straffällig geworden sind. Der Novus Ordo hat sie weder einfühlsamer, noch heiliger oder besser gemacht, sondern umgekehrt.  War es denn früher wirklich besser? Diesbezüglich wohl schon, denn es ist die Menge an solchen Taten, welche das Faß wohl überall zum Überlaufen brachte. Die Menge und die fehlenden Strafen und Reaktionen der Bischöfe. Wir alle haben einen hohen Preis für den Novus Ordo zu zahlen. Ich wurde von der italienischen Zeitschrift Radici Cristiane, die von Roberto de Mattei herausgegeben wird, zu folgendem Interview eingeladen. Es erschien in der April-Ausgabe unter dem Titel „L‘ usus antiquior ci salverà – Intervista al dott. Peter Kwasniewski.“ Der englische Originaltext ist unten mit Genehmigung von Radici Cristiane wiedergegeben Radici Cristiane: Wir erleben eine historische Krise in der Kirche. Denken Sie nur an den Rückgang der Berufungen, die Kirchen werden von Tag zu Tag leerer, die Missbräuche in der Liturgie werden immer zahlreicher. In Kirchen, in denen die Messe im alten Ritus gefeiert wird, sind jedoch sehr viele junge Menschen anwesend. Wie ist das zu erklären? Dr. Kwasniewski: Das Phänomen ist nicht schwer zu erklären. Die heutige Welt bietet jungen Menschen ständige Versuchungen, sei es in der Anziehungskraft intellektueller Moden oder in den allgegenwärtigen moralischen Fallen der Unkeuschheit...

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Predigten zum Evangeliumstext der Alten Messe – Festtage II – Pfingstmontag

Evangelium des Pfingsmontags Joh 3, 16 – 21 „Denn so sehr hat Gott die Welt geliebt, daß er seinen eingeborenen Sohn dahingab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren gehe, sondern das ewige Leben habe. Denn Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, daß er die Welt richte, sondern damit die Welt durch ihn gerettet werde. Wer an ihn glaubt, wird nicht gerichtet; wer nicht glaubt, der ist schon gerichtet, weil er nicht glaubt an den Namen des eingeborenen Sohnes Gottes. Das aber ist das Gericht: Das Licht ist in die Welt gekommen, doch die Menschen hatten die Finsternis lieber als das Licht; denn ihre Werke waren böse. Denn jeder, der Böses tut, haßt das Licht und kommt nicht zum Lichte, damit seine Werke nicht zutage treten. Wer aber nach der Wahrheit handelt, kommt zum Lichte, damit offenbar wird, daß seine Werke in Gott getan sind.“ Predigttext des Kirchenvaters Auslegung vom heiligen Bischof Augustinus. Soweit es auf den Arzt ankommt, ist er gekommen, um den Kranken zu heilen. Selbst tötet sich derjenige, der die Vorschriften des Arztes nicht befolgen will. Der Heiland kam in die Welt. Wozu anders ist er Heiland der Welt genannt worden als dazu, daß er die Welt zum Heile führe, nicht daß er die Welt verurteile? Willst du nicht von ihm zum Heil geführt werden, so wirst du durch dich selbst verurteilt werden. Doch, was sage ich: du wirst verurteilt werden? Gib acht, was er sagt: „Wer an ihn glaubt, wird nicht verurteilt“. „Wer aber nicht glaubt“ – was erwartest du anders als daß er sagt: „Er wird verurteilt“. Wenn er nun hinzufügend sagt“ „Er ist schon verurteilt“, so ist das Urteil noch nicht offenkundig geworden, aber das Urteil ist schon geschehen. Der Herr kennt diejenigen, die zu ihm gehören; ihm ist es bekannt, wer zum Empfang der Krone bleibt und wer zum Brennen in den Flammen bleibt. Er kennt auf seiner Tenne den Weizen, er kennt auch die Spreu; Er kennt, was er gesät hat; er kennt auch das Unkraut. „Schon ist verurteilt derjenige, der den Glauben verweigert.“ Weshalb verurteilt? „Weil er den Glauben verweigert der Majestät des eingeborenen Gottessohnes. Das aber ist der Urteilsgrund, daß, wo derjeinge, der das Licht ist, in die Welt gekommen ist, die Menschen mehr die Finsternis geliebt haben, als das Licht; ihre Taten waren nämlich böse.“ Wie also haben einige Echtgutes getan und sind zum Licht gekommen? Und auch dieses steht im folgenden: „Wer Echtgutes tut, der kommt zum Licht“. V. Du aber, o Herr, sei uns gnädig. R. Gott sei Dank gesagt. Kirchengebet Erhöre, barmherziger Gott! mein Flehen und das Bitten der gesammten Christenheit, laß das Licht deiner Gnade über uns noch mehr, und über jene Völker, die noch in dir Dunkelheit leben, ganz neu leuchten! Amen....

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Predigten zum Evangeliumstext der Alten Messe – Festtage II – Pfingstsonntag

Evangeliumstext des Pfingstsonntags Joh 14, 23 – 31 In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: „Wer mich liebt, bewahrt mein Wort; mein Vater wird ihn lieben, und wir werden zu ihm kommen und Wohnung bei ihm nehmen. Wer mich nicht liebt, bewahrt meine Worte nicht. Und doch stammt das Wort, das ihr vernehmt, nicht von mir, sondern vom Vater, der mich gesandt hat. Dies habe ich euch gesagt, während ich noch bei euch bin. Der Beistand aber, der Heilige Geist, den der Vater in meinem Namen senden wird, der wird auch alles lehren und euch an alles erinnern,was ich euch gesagt habe. Den Frieden hinterlasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch. Nicht wie die Welt ihn gibt, gebe ich ihn euch. Euer Herz bange nicht und zage nicht! Ihr habt ja gehört, daß ich euch gesagt habe: Ich gehe hin und komme wieder zu euch. Wen ich mich liebtet, würdet ihr euch freuen, daß ich zum Vater gehe; denn der Vater ist größer als ich. Nun habe ich es euch gesagt, ehe es eintritt, damit ihr glaubt, wenn es eintritt. Ich werde nicht mehr viel mit euch reden; denn es kommt der Fürst dieser Welt. Über mich vermag er nichts; aber die Welt soll erkennen, daß ich den Vater liebe und so handle, wie der Vater mir aufgetragen hat. Predigttext des Kirchenvaters Auslegung vom heiligen Papste Gregor. Wir möchten, Geliebteste, die Worte des verlesenen Evangeliums in Kürze durchnehmen, um nachher länger bei der Betrachtung einer solchen Festlichkeit verweilen zu können. Heute ist nämlich der Heilige Geist unter einem plötzlichen Geräusch auf die Jünger gekommen und hat die Gemüter der fleischlich veranlagten umgewandelt, daß sie von seiner Liebe erfüllt wurden und durch die äußerlich sichtbaren Zungen wurden die Herzen glühend gemacht; denn während sie bei der Erscheinung des Feuers ein göttliches Wesen in sich aufnahmen, sind sie in lieblicher Weise in der Liebe aufgelodert. Denn der Heilige Geist ist selbst die Liebe; daher sagt ja auch der heilige Johannes: „Gott ist die Liebe“. Wer also mit ganzer Seele nach Gott verlangt, der hat schon den, den er liebt. Denn es könnte niemand die Liebe zu Gott haben, wenn er nicht denjenigen hätte, den der liebt. Und darum antwortet ein jeder von euch, wenn man ihn fragt, ob er Gott liebe, mit voller Zuversicht und ohne Bedenken: Ja, ich liebe ihn. Am Anfang der Lesung selbst aber habt ihr gehört, was derjenige sagt, der die Wahrheit ist: „Wer mich liebt, wird beachten, was ich sage“. Der Prüfstein der Liebe ist also das Vorzeigen der Tat. Daher sagt in seinem Briefe derselbe heilige Johannes: „Wer da sagt: ich liebe Gott, und dessen Gebot nicht beachtet, der ist ein Lügner. Nun lieben wir Gott in Wirklichkeit und wir beachten seine Gebote, wenn wir uns die rein sinnlichen Vergnügungen versagen. Denn wer sich noch im Verlangen nach verbotenen Dingen verliert, der liebt Gott gewiß nicht; denn der widerspricht ihm ja in seinem Willen. V. Du aber, o Herr, sei uns gnädig.R. Gott sei Dank gesagt. Kirchengesang von dem Heil. Geiste Komm‘ zu uns, o heiliger Geist, sende uns vom Himmel her deines Lichtes heil’gen Strahl! Komm‘, der Armen Vater Du, komm‘, der Himmelsgaben Quell, komm‘, der Menschen-Herzen Licht! Bester Tröster, komm‘ zu uns, Du der Seelen süßer Gast, und Erquickung unserm Geist! Ruhe...

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Änderungen, Aktuelles, Apokalyptisches und Historisches

Wie Sie unschwer erkennen können, gibt es wieder ein neues Layout, welches nüchterner und weniger schön ist, dafür aber über Möglichkeiten verfügt, die das alte nicht hatte. So kann man über dem aktuellsten Beitrag, Beiträge zu bestimmten Themenbereichen zusammenstellen, was neuen Lesern den Überblick erleichtert und bisherige Leser an diese Beiträge erinnert. Darunter finden Sie den hervorgehobenen Beitrag und die neueren Beiträge. Diese Layout sieht gut im Rechner oder auf dem Tablet aus, die Handy-Benutzer haben leider das Nachsehen, denn Sie müssen recht weit nach unten scrollen, um das Aktuelle zu entdeckten. Wir sind aber keine Nachrichtenagentur, so hält sich das Zeitgeschehen bei uns in Grenzen. Layout hin oder her, wir hoffen, dass unsere Leserschaft dadurch steigt und die Einnahmen ebenso. Vielleicht werden wir aber auch nach dem Vorbild von katholisches.info die Seite sperren und um Spenden betteln oder diese Tätigkeit auf Deutsch aufgeben in anderen Sprachen fortführen. Das wäre zwar schade, aber die Entwicklung wird es zeigen. Ein gloria.tv-Leser schrieb heute folgendes: Die Nachrichten haben fast alle einen vernichtenden Inhalt, betrifft wohl alle Zeitungen, aber dafür zahlt man nicht gerne. Um das deutlicher zu machen, müßte ich ordinäre Worte verwenden und das will ich nicht. Wessen schuld ist es denn? Der Wirklichkeit. Bei wem sollte man sich darüber beschweren? bei Bergoglio, bei den Kardinälen, bei den Bischöfen, bei den Priestern, bei den Gläubigen, bei Gott selbst. Wir berichten in der letzten Zeit kaum über Aktuelles, weil man dies auch aus anderen Quellen erfahren kann. Es ist ein wachsendes Siechtum, Apostasie und Verfall. Die gloria.tv-Leser, die wohl repräsentativ für den deutschsprachigen und nicht nur Katholizismus sind, reagieren auf diese Entwicklung mit: Kinder- und Katzenbildern, Privatoffenbarungen, noch mehr Privatoffenbarungen, samt zusätzlichen Privatoffenbarungen, zu den Privatoffenbarungen, Auszügen aus den vor Vat.II-Enzykliken oder Dogmatiken, „Hätten wir doch mehr für sie gebetet“-Aufrufen, Zynismus, Hoffnung auf ein Wunder bzw. „den Triumph des Unbefleckten Herzens“. Da DSDZ in der letzten Zeit auch andere Blogs, Portale, FB-Gruppen etc. erforscht hat, so stellt er fest, dass er sicherlich nicht der Einzige ist, der Katholisches online verkündet, er es aber auf seine eigene Weise tut, die spirituell und akademisch wirklich unterfüttert ist. Vielleicht schreibt er auch am Leser vorbei? Insbesondere beim zahlenden Leser. Kommentare werden hierzu erwünscht, wenn sich jemand traut. Aber die oben genannten gloria.tv-Reaktionen oder die fehlenden Reaktionen sind doch alle eine Vermeidungsstrategie. Man möchte sich seinen Glauben und die schöne, heile, katholische Welt nicht kaputt machen lassen. Siehe die o.a. Aussage des gloria.tv-Lesers. Aber solch ein Glauben ist nicht katholisch und die Welt ist nunmal nicht heil. Denn es gab: den Engelssturz, den Sündenfall, Es gibt: die Erbsünde, die persönlichen Sünde, die Dämonen, das Vat. II, die Apostasie der sichtbaren Kirche, und eine wirklich sehr antikatholische Welt da draußen. Keiner wird uns helfen, keiner wird uns retten. Gott prüft die Seinen wirklich hart und so wie es ohne Muskelkater keinen Muskelzuwachs gibt, so gibt es kein Wachstum in Heiligkeit ohne Kampf und Leiden. Die Erwartung eine „heile, katholische Welt“ irgendwo anzutreffen, ist dämonisch inspiriert, denn es ist der leiblose Spiritualismus, der die Gnosis aller Zeiten auszeichnete.Die gefallenen Engel sind ja körperlos und sie versuchen die Frommen durch das angeblich Fromme. Der Blogger mundabor überlegte in einem seiner Beiträge, wann es besser für ihn gewesen wäre zu leben. Vor Vat. II gab es zwei Weltkriege und ein

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Doppelt gemoppelt oder die Lösung für den nicht zahlenden Leser

Die Einführung der Bezahlschranke hat gezeigt, dass leider recht wenige bisherige Leser zu zahlenden Kunden wurden und wir zwar sehr gerne gelesen werden, wenn es diese Beiträge umsonst gibt. Sind unsere Leser so arm? Vielleicht ja, vielleicht nein. Sie sind nicht bereit uns für unsere Arbeit zu zahlen, was recht bitter ist. Dennoch wollen wir nicht jammern und diesem Blog noch eine Chance geben, statt sich unseren anderen Projekten zu widmen und daher wollen wir von anderen Medien lernen und eine doppelte Ausgabe eines jeden Beitrags einführen. Es wird immer eine kurze Zusammenfassung  des Beitrags geben, damit alle informiert bleibt, den man sich dann im Ganzen kostenpflichtig durchlesen kann. Wir lernen so von den weltlichen Medien, welche dieses System wohl erfolgreich betreiben. Das bedeutet, dass der arme DSDZ noch mehr arbeiten muss, denn er allein muss diese Zusammenfassungen für alle bisherigen 1.450 Beiträge verfassen, was einige Zeit in Anspruch nehmen wird. Es wird auch eine schriftstellerische Haiku-ähnliche Herausforderung sein etwas Sinnvolles in 200 Wörtern darzustellen, was eine Zusammenfassung von komplexen Themen sein wird. Aber in der Beschränkung zeigt sich bekanntlich der Meister. Wir hoffen, dass sich unsere Leser dafür mit Spenden erkenntlich zeigen. Wir hoffen, dass die Anzahl der Leser, auch Traffic genannt, wieder steigt. Wir hoffen, dass wir Anzeigen schalten können. Hat es Ihnen gefallen? Damit dieser Beitrag auch für andere frei zugänglich bleibt, können Sie uns etwas spenden.

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Himmelfahrt warum?

Da wir bei den Messen zum Himmelfahrtsfest über alles Mögliche hören werden nur nicht über die Himmelfahrt selbst, so wollen wir hier ganz kurz darlegen, warum Christus überhaupt gegen den Himmel aufgefahren ist. Ja, warum denn? Weil die Erde ein Jammertal ist und daher Christi erhöhter Natur nach seiner Auferstehung nicht entsprach. So in etwa fasst es Thomas von Aquin auf (Summ. theol. III, q. 57 a.1.) und ganz genau heißt es bei ihm wie folgt: b) Ich antworte, der Ort müsse dem im Orte befindlichen Wesen entsprechen. Nun ist der Ort, in dem wir wohnen, der Ort des Entstehens und Vergehens, nämlich der Vergänglichkeit; — der Himmel ist der Ort der Unvergänglichkeit. Also kam es Christo, der unvergängliches Leben angenommen hatte, dem Leibe nach zu, im Himmel zu sein. Christus ist Gott und Mensch und nach seiner Auferstehung in seiner Menschlichkeit verwandelt und erhöht. Er kehrt zum Vater von seiner Mission zurück und zeigt uns unsere eigentliche Heimat, welche im Himmel ist. Die Himmelfahrt Christi ist eine eindeutige Absage an den Horizontalismus des Deuterovatikanismus oder ohne Fremdwörter ausgedrückt: Es stimmt nicht, dass das Paradies auf Erden ist, das Körperliche besser als das Geistige und Christus ganz, ganz nahe bei uns sein wollte. Wäre dies der Fall, dann wäre er nicht gen Himmel aufgefahren. Er war und ist unsterblich, so hätte er auf der Erde bleiben können. Dies tat er jedoch nicht, um die richtigen Prioritäten zu setzen. Quae sursum sunt sapite- Danach, was oben ist, danach trachtet! (Kol 3,2) Nach dem hl. Thomas war Christus durch seine Himmelfahrt auf vielfache Weise die Ursache unseres Heils geworden: Ich antworte, das Aufsteigen des Herrn sei Ursache unseres Heiles 1. von unserer Seite her; 2. von Christi Seite her: 1. Von unserer Seite her; weil durch sein Aufsteigen unser Geist veranlaßt wird, zu Ihm sich hinzubewegen in Glaube, Hoffnung und Liebe (Art. 1.) und weil wir größere Ehrfurcht vor Ihm haben, da wir Ihn nicht mehr als einen irdischen, sondern als einen himmlischen Menschen anerkennen, nach 2. Kor. 5.: „Und wenn wir Christum nach dem Fleische (d. h. als sterblich) gekannt haben, nun erkennen wir Ihn nicht mehr so.“ 2. Von seiner Seite her ist Er Ursache unseres Heiles, weil er aufgestiegen: a) „damit Er uns den Platz bereite“ (Joh. 14, 2.; Mich. 2, 13.); denn da Er unser Haupt ist, müssen wir als Glieder Ihm folgen, wie Er selbst sagt: „Damit wo ich bin, auch ihr seid“ (Joh. 14.); und um dies auszudrücken hat Er die Seelen der Altväter mit Sich genommen in den Himmel, nach Ps. 67.: „Aufsteigend in die Höhe, hat Er gefangen genommen und mit Sich geführt die Gefangenschaft;“ — b) weil, wie der Hohepriester im Alten Bunde eintrat in das Allerheiligste, um für das Volk zu beten, Christus „in den Himmel eintrat, um unser Fürbitter zu sein;“ denn daß die menschliche Natur so im Himmel sich vorstellt, dies selbst ist eine gewisse Fürbitte für uns, daß Gott, der diese Natur in Christo so hoch erhoben hat, nun auch unserer sich erbarme, für die der Sohn Gottes die Natur des Menschen angenommen; — c) weil Er nun im Himmel thronend als Gott und Mensch, göttliche Gaben den Menschen zuteil, nach Ephes. 4.: „Er stieg auf über alle Himmel, daß Er Alles anfülle“ d. i. „mit seinen Gaben“ (Glosse).

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Lauretanische Litanei auf Lateinisch

Wie betet man eine Maiandacht? Man knie sich hin Schaue die Marienstatue, samt Blugemschmuck und angezündeter Kerzen an Man rezitiere den lateinischen Text links. Fertig! Da Maiandachten in vielen Kirchen und Diözesen durch Priester und Laien nicht mehr „bedient werden“, weil sie wohl zu katholisch sind, so muss man in seiner Hauskapelle selbst ran. Danke Vatikanum II! Litanie Lauretane Lauretanische Litanei Kyrie, elèison – Kyrie elèisonChriste, elèison – Christe elèisonKyrie, elèison – Kyrie elèisonChriste, àudi nos – Christe, àudi nosChriste, exàudi nos – Christe, exàudi nos Pàter de caelis, Deus – miserère nobisFìli Redèmptor mundi, Deus – miserère nobisSpìritus Sàncte, Deus – miserère nobis Sancta Trìnitas, ùnus Deus – miserère nobisSancta Marìa – ora pro nobisSancta Dèi Gènetrix – …Sancta Vìrgo vìrginum –Mater Christi –Mater Ecclesiae –Mater divìnae gratiae –Mater purissima –Mater castissima –Mater inviolata –Mater intemerata –Mater amabilis –Mater admirabilis –Mater boni consìlii –Mater Creatòris –Mater Salvatòris –Mater misericòrdiae –Virgo prudentissima –Virgo veneranda –Virgo praedicanda –Virgo pòtens –Virgo clèmens –Virgo fidèlis – Spèculum iustìtiae – ora pro nobisSèdes sapiéntiae –Causa nòstrae laetìtiae –Vas spirituale –Vas honorabile –Vas insìgne devotiònis –Rosa mystica –Turris davìdica –Turris ebùrnea –Domus àurea –Foèderis arca –Iànua caeli –Stella matutina –Sàlus informòrum –Refùgium peccatòrum –Consolatrix afflictòrum –Auxìlium christianòrum – Regina angelòrum –Regina patriarchàrum –Regina prophetàrum –Regina apostolòrum –Regina màrtyrum –Regina confessòrum –Regina vìrginum –Regina sanctòrum òmnium –Regina sine labe originali concepta –Regina in caelum assùmpta –Regina sacratìssimi Rosarii –Regina familiae –Regina pacis –Regina Mundi – ora pro nobis Àgnus Dei, qui tòllis peccàta mùndi – pàrce nobis, DòmineÀgnus Dei, qui tòllis peccàta mùndi – exàudi nos, DòmineÀgnus Dei, qui tòllis peccàta mùndi – miserère nobis. R. Ora pro nobis, sancta Dei Genitrix,V. Ut digni efficiamur promissionibus Christi. Herr, erbarme dich.Christus, erbarme dich.Herr, erbarme dich.Christus, höre uns.Christus, erhöre uns. Gott Vater im Himmel, erbarme dich unser. Gott Sohn, Erlöser der Welt Gott Heiliger Geist Heilige Dreifaltigkeit, ein einiger Gott Heilige Maria,bitte für uns.Heilige Mutter GottesHeilige Jungfrau der JungfrauenMutter ChristiMutter der KircheMutter der göttlichen GnadeDu reine MutterDu keusche MutterDu unversehrte Mutter Du unbefleckte MutterDu liebenswürdige Mutter Du wunderbare MutterDu Mutter des guten Rates Du Mutter des Schöpfers Du Mutter des ErlösersDu Mutter der Barmherzigkeit Du weise JungfrauDu ehrwürdige Jungfrau Du lobwürdige Jungfrau Du mächtige Jungfrau Du gütige JungfrauDu getreue Jungfrau Du Spiegel der göttlichen GerechtigkeitDu Sitz der WeisheitDu Ursache unserer FreudeDu Tempel des Heiligen GeistesDu Tabernakel der ewigen Herrlichkeit Du Wohnung, ganz Gott geweiht Du geheimnisvolle Rose Du Turm DavidsDu elfenbeinerner TurmDu goldenes Haus Du Arche des Bundes Du Pforte des HimmelsDu MorgensternDu Heil der KrankenDu Zuflucht der Sünder Du Trösterin der Betrübten Du Hilfe der Christen Du Königin der Engel Du Königin der PatriarchenDu Königin der Propheten Du Königin der ApostelDu Königin der Märtyrer Du Königin der BekennerDu Königin der Jungfrauen Du Königin aller Heiligen Du Königin, ohne Makel der Erbsünde empfangen Du Königin, in den Himmel aufgenommenDu Königin des heiligen Rosenkranzes Du Königin der FamilienDu Königin des Friedens Lamm Gottes, du nimmst hinweg die Sünden der Welt, verschone uns, o Herr. Lamm Gottes, du nimmst hinweg die Sünden der Welt, erhöre uns, o Herr. Lamm Gottes, du nimmst hinweg die Sünden der Welt, erbarme dich unser, o Herr. Bitte für uns, o heilige Gottesmutter.Auf daß wir würdig werden der Verheißungen Christi. Sancta Maria, succurre miseris, iuva pusillanimes, refove flebiles, ora pro populo, interveni pro clero, intercede pro devoto femineo sexu; sentiant omnes tuum iuvamen quicumque celebrant tuum sanctum patrocinium. OremusConcede nos famulos tuos, quaesumus, Domine Deus, perpetua mentis et corporis sanitate gaudere: et, gloriosa beatae Mariae semper Virginis intercessione, a praesenti liberari tristitia, et aeterna perfrui laetitia. Per Christum Dominum nostrum. Amen.Sub tuum praesidium confugimus, Sancta Dei Genitrix; nostras deprecationes

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Proprium missae – Fest vom hl. Joseph, dem Mann der Arbeit – Sancti Joseph Opificis

Divinum Officium – Sancta Missa INTROITUS Sap. 10:17 Sapiéntia réddidit iustis mercédem labórum suórum, et dedúxit illos in via mirábili, et fuit illis in velaménto diéi et in luce stellárum per noctem, allelúia, allelúia. Ps 126:1 Nisi Dóminus aedificáverit domum, in vanum labórant qui aedíficant eam. V. Glória Patri, et Fílio, et Spirítui Sancto. R. Sicut erat in princípio, et nunc, et semper, et in saecula saeculórum. Amen Sap. 10:17 Sapiéntia réddidit iustis mercédem labórum suórum, et dedúxit illos in via mirábili, et fuit illis in velaménto diéi et in luce stellárum per noctem, allelúia, allelúia. Die Wahrheit gab den Gerechten für ihre Mühen den Lohn und führte sie wunderbar ihren Weg. Sie war ihnen am Tag eine schützende Decke und Sternenschein in der Nacht, alleluja, alleluja. Wenn das Haus nicht bauet der Herr, die Bauleute mühen sich vergeblich. V Ehre sei dem Vater und dem Sohne und dem Heiligen Geiste. R Wie es war im Anfang, so auch jetzt und allezeit und in Ewigkeit. Amen. Die Wahrheit gab den Gerechten für ihre Mühen den Lohn und führte sie wunderbar ihren Weg. Sie war ihnen am Tag eine schützende Decke und Sternenschein in der Nacht, alleluja, alleluja. ALLELUIA Allelúia, allelúia. De quacúmque tribulatióne clamáverint ad me, exáudiam eos, et ero protéctor eórum semper. Allelúia. V. Fac nos innócuam, Ioseph, decúrrere vitam: sitque tuo semper tuta patrocínio. Allelúia. Alleluja, alleluja. In jeder Not, aus der sie mich rufen, erhöre ich sie; ihr Beschützer bin ich auf immerdar. Alleluja. V Laß uns, Joseph, das Leben schuldlos durcheilen; laß es gesichert sein in deinem ständigen Schutz. Alleluja.    OFFERTORIUM Ps 89:17 Bónitas Dómini Dei nostri sit super nos, et opus mánuum nostrárum secúnda nobis, et opus mánuum nostrárum secúnda, allelúia. Über uns sei die Güte des Herrn, unseres Gottes! Segne, Herr, unsrer Hände Werk; ja, gib Segen dem Werk unserer Hände, alleluja. COMMUNIO Matt 13:54-55 Unde huic sapiéntia haec et virtútes? Nonne hic est fabri fílius? Nonne mater eius dícitur María? Allelúia. Woher hat Dieser solche Weisheit und solche Kraft? Ist Er nicht des Zimmermanns Sohn? Heißt nicht Seine Mutter Maria? Alleluja.

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Notre Dame – Unsere Mutter hat uns verlassen …

Hier ein kurzer Beitrag von Anna Gallicana über den Notre Dame Brand. Aus der ersten Hand sozusagen. Es ist wohl schwierig sich vorzustellen, wie es für uns wäre, wenn unsere Lieblingskirche, in der die Hauptreliquien der Christenheit liegen, zu der wir gerade gehen wollten, in der Nacht abbrennen würde. Jetzt werden viele Prophezeiungen hervorgeholt, Schauungen und Visionen. Doch Lehre bleibt, dass wenn man etwas nicht zu schätzen weiß, dann nimmt es Gott einem weg. Aber nicht nur die unendlichen Touristenströme haben Notre Dame desakralisiert, sondern vor allem Novus Ordo. Der nachkonziliare „Mahltisch“ wurde ja beim Brand zerstrümmert , nicht der Hauptaltar. Wir sehen jetzt, wie geduldig doch Gott all die Jahre gewesen ist, eine Geduld, die wir als Nachsicht, Desinteresse oder gar Zustimmung zu den liturgischen und doktrinellen Greuel aufgefasst haben. Dem war aber nicht so. In ganz Frankreich brennen die Kirchen, doch die Verantwortlichen in Paris, konnten schon eine halbe Stunde nach dem Anfang des Brands völlig ausschließen, dass es sich um Brandstiftung handelt. Wie ist es möglich? So schnell? Ohne Untersuchung? Sehr unwahrscheinlich, es sei denn man weiß es besser und will keinen Bürgerkrieg provozieren. Unsere Mutter hat uns verlassen … Schutzmantelmadonna vom Monte di Berico Vicenza Nun, wie Sie inzwischen wissen, leben wir in Frankreich. Und als ich am Montag der Karwoche gerade vor meinen zahlreichen Mails saß, um noch vor Ostern etwas Ordnung in meine Papiere zu bringen und die Steuererklärung auszufüllen. Da kam eine Nachricht von Ann Barnhardt herein, dass Notre Dame de Paris brenne. Ich musste die Nachricht dreimal lesen, da ich nicht glauben wollte, was ich da las. Doch beim ersten Blick in die Nachrichten via Internet (wir gehören nämlich zu den Unverbesserlichen, die ohne Fernsehen oder Radio tatsächlich überleben …) kamen die schrecklichen Bilder, die Sie ja inzwischen alle kennen. Ja, DSDZ hat schon recht, wo kein Glaube, da braucht’s auch kein äußeres Zeichen. Doch gefühlsmäßig war das für uns viel schlimmer. Also erstens, weil wir am Karfreitag nach Notre Dame fahren wollten, um die Dornenkrone, die an diesem Tag durchgehend zur Verehrung ausgesetzt ist, zu verehren und dadurch Gnaden zu gewinnen. Wir haben schon öfters die Erfahrung gemacht, dass dadurch unschätzbare Gnaden zu erhalten sind und als sparsame Familienmutter muss man schon sorgfältig die Gnadenkonten aller Familienmitglieder auffüllen. Aber daraus wurde nun leider nix und da die Dornenkrone nun im Louvre im Tresor liegt (nicht mal ausgestellt!) sieht’s auch künftig schlecht aus. Ich verstehe nicht, warum man die Dornenkrone nicht in einer anderen Kirche aussetzen konnte, oder besser gesagt, das war wohl im Sinne des Erfinders. Wenn ich an all die Gnaden denke, die da verloren gehen, es ist zum Heulen und Wehklagen. Aber es ist ja noch viel, viel schlimmer. Ich weiß nicht, ob Sie die Marienerscheinungen von Pontmain kennen. Nun, falls Sie es noch nicht wissen, dort erschien die Gottesmutter 1871 während 3 Stunden vier Kindern. Sie stand über dem Dach einer Scheune, in der Nähe der kleinen Kirche in der das Bambina, also die künftige Gottesmutter als kleines Kind, verehrt wird und wurde. Sie sprach nicht, sondern die Botschaft erschien in einem Spruchband, Buchstabe für Buchstabe: „MAIS PRIEZ MES ENFANTS DIEU VOUS EXQUCERA EN PEU DE TEMPS. MON FILS SE LAISSE TOUCHER“ Was bedeutet: „Aber betet doch meine Kinder Gott wird euch in kurzer Zeit erhören. Mein Sohn lässt sich...

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Proprium missae – Ostermontag – Die II infra octavam Paschae

Divinum Officium – Sancta Missa INTROITUS Exod 13:5; 13:9 Introdúxit vos Dóminus in terram fluéntem lac et mel, allelúia: et ut lex Dómini semper sit in ore vestro, allelúia, allelúia. Ps 104:1 Confitémini Dómino et invocáte nomen eius: annuntiáte inter gentes ópera eius. V. Glória Patri, et Fílio, et Spirítui Sancto. R. Sicut erat in princípio, et nunc, et semper, et in saecula saeculórum. Amen Exod 13:5; 13:9 Introdúxit vos Dóminus in terram fluéntem lac et mel, allelúia: et ut lex Dómini semper sit in ore vestro, allelúia, allelúia. Es führte der Herr euch ins Land, das fließt von Milch und Honig, alleluja. Nun sei auch des Herrn Gesetz allzeit in eurem Munde, alleluja, alleluja. Preiset den Herrn, ruft an Seinen Namen; macht kund Seine Werke unter den Heiden. V Ehre sei dem Vater und dem Sohne und dem Heiligen Geiste. R Wie es war im Anfang, so auch jetzt und allezeit und in Ewigkeit. Amen. Es führte der Herr euch ins Land, das fließt von Milch und Honig, alleluja. Nun sei auch des Herrn Gesetz allzeit in eurem Munde, alleluja, alleluja.   GRADUALE Allelúia, allelúia. Ps 117:24; 117:2. Hæc dies, quam fecit Dóminus: exsultémus et lætémur in ea. V. Dicat nunc Israël, quóniam bonus: quóniam in sǽculum misericórdia eius. Allelúia, allelúia. Das ist der Tag, den der Herr gemacht hat; da laßt uns frohlocken und fröhlich sein. V Nun sage Israel: Ja, Er ist gut, denn ewig währet Sein Erbarmen. Alleluja, alleluja. ALLELUIA Matt 28:2. Angelus Dómini descéndit de cœlo: et accédens revólvit lápidem, et sedébat super eum. Ein Engel des Herrn stieg vom Himmel, trat hinzu, wälzte den Stein beiseite und setzte sich darauf. OFFERTORIUM Matt 28:2; 28:5-6 Angelus Dómini descéndit de cœlo, et dixit muliéribus: Quem quǽritis, surréxit, sicut dixit, allelúia. Ein Engel des Herrn stieg vom Himmel und sprach zu den Frauen: «Er, den ihr suchet, ist auferstanden, wie Er gesagt hat», alleluja. COMMUNIO Luc 24:34 Surréxit Dóminus, et appáruit Petro, allelúia. Der Herr ist auferstanden und dem Petrus erschienen, alleluja.

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Proprium missae – Ostersonntag – Dominica Resurrectionis

Divinum Officium – Sancta Missa INTROITUS Ps 138:18; 138:5-6. Resurréxi, et adhuc tecum sum, allelúia: posuísti super me manum tuam, allelúia: mirábilis facta est sciéntia tua, allelúia, allelúia. Ps 138:1-2. Dómine, probásti me et cognovísti me: tu cognovísti sessiónem meam et resurrectiónem meam. V. Glória Patri, et Fílio, et Spirítui Sancto. R. Sicut erat in princípio, et nunc, et semper, et in saecula saeculórum. Amen Resurréxi, et adhuc tecum sum, allelúia: posuísti super me manum tuam, allelúia: mirábilis facta est sciéntia tua, allelúia, allelúia. Auferstanden bin Ich und bin nun immer bei Dir, alleluja. Du legtest Deine Hand auf Mich, alleluja. Gar wunderbar ist Deine Weisheit, alleluja, alleluja. Herr, Du prüfest Mich, und Du durchschaust Mich, Du kennst Mein Ruhen und Mein Auferstehen. V Ehre sei dem Vater und dem Sohne und dem Heiligen Geiste. Wie es war im Anfang, so auch jetzt und allezeit und in Ewigkeit. Amen. Auferstanden bin Ich und bin nun immer bei Dir, alleluja. Du legtest Deine Hand auf Mich, alleluja. Gar wunderbar ist Deine Weisheit, alleluja, alleluja. KYRIE S. Kýrie, eléison. M. Kýrie, eléison. S. Kýrie, eléison. M. Christe, eléison. S. Christe, eléison. M. Christe, eléison. S. Kýrie, eléison. M. Kýrie, eléison. S. Kýrie, eléison. S. Kýrie, eléison. M. Kýrie, eléison. S. Kýrie, eléison. M. Christe, eléison. S. Christe, eléison. M. Christe, eléison. S. Kýrie, eléison. M. Kýrie, eléison. S. Kýrie, eléison. GLORIA Gloria in excelsis Deo Et in terra pax homínibus bonæ voluntátis. Laudámus te. Benedícimus te. Adorámus te. Glorificámus te. Grátias ágimus tibi propter magnam glóriam tuam. Dómine Deus, Rex coeléstis, Deus Pater omnípotens. Dómine Fili unigénite, Iesu Christe. Dómine Deus, Agnus Dei, Fílius Patris. Qui tollis peccáta mundi, miserére nobis. Qui tollis peccáta mundi, súscipe deprecatiónem nostram. Qui sedes ad déxteram Patris, miserére nobis. Quóniam tu solus Sanctus. Tu solus Dóminus. Tu solus Altíssimus, Iesu Christe. Cum Sancto Spíritu in glória Dei Patris. Amen. Ehre sei Gott in der Höhe. Und auf Erden Friede den Menschen, die guten Willens sind. Wir loben Dich. Wir preisen Dich. Wir beten Dich an. Wir verherrlichen Dich. Wir sagen Dir Dank ob Deiner großen Herrlichkeit. Herr und Gott, König des Himmels, Gott allmächtiger Vater! Herr Jesus Christus, eingeborener Sohn! Herr und Gott, Lamm Gottes, Sohn des Vaters! Du nimmst hinweg die Sünden der Welt: erbarme Dich unser. Du nimmst hinweg die Sünden der Welt: nimm unser Flehen gnädig auf. Du sitzest zur Rechten des Vaters: erbarme Dich unser. Denn Du allein bist der Heilige. Du allein der Herr. Du allein der Höchste, Jesus Christus, Mit dem Hl. Geiste, in der Herrlichkeit Gottes des Vaters. Amen. GRADUALE Ps. 117:24; 117:1 Hæc dies, quam fecit Dóminus: exsultémus et lætémur in ea. V. Confitémini Dómino, quóniam bonus: quóniam in saeculum misericórdia eius. Allelúia, allelúia. Das ist der Tag, den der Herr gemacht hat; da laßt uns frohlocken und fröhlich sein. V Preiset den Herrn, denn Er ist gut; denn ewig währet Sein Erbarmen. Alleluja, alleluja. ALLELUIA 1 Cor 5:7 V. Pascha nostrum immolátus est Christus. V Unser Osterlamm, Christus, ist geschlachtet. SEQUENTIA Víctimæ pascháli laudes ímmolent Christiáni. Agnus rédemit oves: Christus ínnocens Patri reconciliávit peccatóres. Mors et vita duéllo conflixére mirándo: dux vitæ mórtuus regnat vivus. Dic nobis, María, quid vidísti in via? Sepúlcrum Christi vivéntis et glóriam vidi resurgéntis. Angélicos testes, sudárium et vestes. Surréxit Christus, spes

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Resurrexit sicut dixit – ein frohes Osterfest!

Die Auferstehung Christi ist nicht nur eine Erfüllung der recht vagen Prophezeiungen des Alten Testaments diesbezüglich, sondern auch der eigenen Worte des Erlösers. Er hat es mehrmals gesagt (z.B. Mt 16, 21; Mk 8,31; Lk 9,22), doch die Jünger haben es nicht verstanden oder verdrängt. Vielleicht wussten sie schlicht nicht, was „auferstehen“ bedeutet (Mk 9,10), denn niemand hat es vorher oder nachher bewerkstelligt. So fassen wir zusammen: Christus hat angekündigt, dass er auferstehen wird und er ist auferstanden, Christus hat angekündigt, dass „die Mächte der Unterwelt werden sie nicht überwältigen“ (Mt 16, 18) und sie werden sie nicht überwältigen Während man wohl keine Zweifel bezüglich des ersten der oben genannten Punkte hat, zweifelt man an dem zweiten Punkt. Denn zu Ostern 2019 haben wir: keinen gläubigen Papst, keine gläubigen Kardinäle, keine gläubigen Bischöfe, keine gläubigen Priester, kaum gläubige Laien Woher wissen wir das? Weil der Glaube ohne Werke tot ist (Jk 2, 24). Wären sie gläubig, würden sie etwas tun. Sie tun nichts, weil sie nicht glauben, d.h. weil sie die übernatürliche Wirklichkeit der Glaubenswahrheiten nicht wahrnehmen, denn glauben bedeutet nicht sich etwas einzubilden, was nicht ist, sondern etwas, dank Gottes Gnade, wahrzunehmen und zu verstehen, was ist. Aber Gott wird es schon selbst richten oder? Nein, das wird er nicht, denn von der Welterschaffung aus dem Nichts (creatio ex nihilo) abgesehen, hat sich Gott bislang immer der Menschen bedient, um Menschen zu erlösen. Deswegen ist auch Gott Mensch geworden. Gott hat Menschen berufen, Abraham, Moses, die Propheten, die Apostel, die Heiligen, welche in mühevoller Kleinarbeit, nach und nach die Kirche – die Arche für die Welt – auferbauten. Er hat in ihnen und durch sie gewirkt, aber nur insoweit sie ihn ließen. Der hl. Paulus bringt die Lehre der Zusammenarbeit der menschlichen Natur mit der göttlichen Gnade auf den Punkt: Doch durch Gottes Gnade bin ich, was ich bin, und sein gnädiges Handeln an mir ist nicht ohne Wirkung geblieben. Mehr als sie alle habe ich mich abgemüht – nicht ich, sondern die Gnade Gottes zusammen mit mir. (1 Kor 15,10) Er hat sich nicht zurückgelehnt und gehofft, dass Gott selbst alles richtet, indem er mit Bischof Schneider sagte: Man muß in diesem seltenen und heiklen Fall dem Eingreifen der Göttlichen Vorsehung Raum lassen. Gott wird uns durch weitere Strafen und Züchtigungen, wie der Brand von Notre Dame, dazu bewegen, dass wenigstens manche von uns tätig werden die Wahrheit und die Heiligkeit der Kirche wieder aufzubauen und zwar dadurch, dass man sich der schlechten Hirten entledigt. So ist es immer gewesen. Die katholische Gegenreformation war nur deswegen möglich, weil durch die protestantische Reformation die schlechten Hirten: in Apostasie fielen, Protestanten wurden und die Kirche verließen, auf natürlichem Wege gestorben sind, in den Religionskriegen und durch Sacco di Roma niedergemetzelt wurden Dadurch also, dass eine „biologische Lösung“ bei den Schlechten erfolgte, konnten sich nach und nach die Guten langsam ausbreiten. Gott hat die Kirche, wie Christus, in der Vergangenheit mehrmals global und lokal auferweckt, weil es Menschen gab, die vorher dazu bereit waren sich für sie martern zu lassen und zu sterben. Bevor sich auch nicht jetzt welche finden, die etwas riskieren, wird es keine Auferstehung der Kirche geben. Denn Gott fordert unsere Mitwirkung. All unseren Abonnenten, Lesern und Gästen wünschen wir ein fröhliches Osterfest!

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Proprium missae – Karfreitag – Feria Sexta in Parasceve

Divinum Officium – Sancta Missa RESPONSORIUM 1 Domine, audivi auditum tuum, et timui: consideravi opera tua, et expavi. V. In medio duorum animalium innotesceris: dum appropinquaverint anni cognosceris: dum advenerit, tempus, ostenderis. V. In eo, dum conturbata fuerit anima mea: in ira, misericordiae memor eris. V. Deus a Libano veniet, et Sanctus de monte umbroso, et condenso. V. Operuit coelos maiestas eius: et laudis eius plena est terra. Herr, ich höre Deine Botschaft, und ich erschrecke; ich betrachte Deine Taten, und ich erbebe: V. Inmitten zweier Geschöpfe machst Du Dich offenbar; wenn die Jahre gekommen, wirst Du erkannt; wenn es an der Zeit ist, willst Du Dich zeigen. V. Vor Deinem Zorn muß meine Seele erbeben; aber gedenke Deiner Barmherzigkeit. V. Gott kommt vom Libanon: der Heilige vom Berg der düsteren Schatten. V. Seine Herrlichkeit ist ausgebreitet über die Himmel; und voll ist die Erde von Seinem Ruhm. RESPONSORIUM 2 Eripe me, Domine, ab homine malo: a viro iniquo libera me. V. Qui cogitaverunt malitias in corde: tota die constituebant praelia. V. Acuerunt linguas suas sicut serpentis: venenum aspidum sub labiis eorum. V. Custodi me, Domine, de manu peccatoris: et ab hominibus iniquis libera me. V. Qui cogitaverunt supplantare gressus meos: absconderunt superbi laqueum mihi. V. Et funes extenderunt in laqueum pedibus meis, iuxta iter scandalum posuerunt mihi. V. Dixi Domino, Deus meus es tu: exaudi, Domine, vocem orationis meae. V. Domine, Domine virtus salutis meae obumbra caput meum in die belli. V. Ne tradas me a desiderio meo peccatori: cogitaverunt adversus me: ne derelinquas me, ne unquam exaltentur. V. Caput circuitus eorum: labor labiorum ipsorum operiet eos. V. Verumtamen iusti confitebuntur nomini tuo: et habitabunt recti cum vultu tuo. Rette mich, Herr, vor dem bösen Menschen, vom gottlosen Manne befreie mich. V. Sie sinnen Böses in ihrem Herzen, den ganzen Tag erregen sie Streit. V. Wie die Schlangen machen sie scharf ihre Zunge, unter den Lippen haben sie Natterngift. V. Bewahre mich, Herr, vor der Hand des Sünders, vor gottlosen Menschen rette mich. V. Sie sinnen, wie ich käme zu Fall, die Stolzen, sie legen heimlich mir Schlingen. V. Sie spannen Netze zu meinen Füßen, an meinem Wege stellen sie Fallen. V. Ich sage zum Herrn: Mein Gott bist Du! Erhöre, o Herr, mein lautes Gebet! V. Herr, o Herr, Du meine mächtige Hilfe, am Tage des Kampfes beschirme mein Haupt. V. Gib mich nicht preis den Sündern, die gegen mich planen, verlaß mich nicht, auf daß sie nicht stolz sich erheben. V. Unheil reden die Lippen derer, die mich umlagern; möge es kommen über ihr eigenes Haupt. V. Doch die Gerechten werden Deinen Namen lobpreisen, die Guten werden wohnen vor Deinem Angesicht. ACCLAMATIO V. Ecce lignum Crucis, in quo salus mundi pependit. R. Venite, adoremus. V. Ecce lignum Crucis, in quo salus mundi pependit. R. Venite, adoremus. V. Ecce lignum Crucis, in quo salus mundi pependit. R. Venite, adoremus. V. Sehet das Holz des Kreuzes, an dem gehangen das Heil der Welt! R. Kommt, lasset uns anbeten! V. Sehet das Holz des Kreuzes, an dem gehangen das Heil der Welt! R. Kommt, lasset uns anbeten! V. Sehet das Holz des Kreuzes, an dem gehangen das Heil der Welt! R. Kommt, lasset uns anbeten! IMPROPERIA 1 V. Popule meus, quid feci tibi? aut in quo contristavi te? Responde mihi.

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Podcasts. Vorträge. 1. Gründonnerstag. Lamentationes der Tenebrae. Rating: *

Hier etwas Besinnliches vom letzten Jahr, was uns leider zeigt, dass unsere apokalyptischen Ahnungen in Paris wahr geworden sind. Da wir alle mehr oder weniger in einem „pastoralbesetztem Raum“, wie sich jemand ausdrückte leben, so werden wir wohl kaum in den ästhetisch-spirituellen Genuß kommen die Tenebrae der Kartage, auf Deutsch auf Karmetten genannt, zu beten und zu hören. Wir können Sie natürlich selbst privat beten, wir können in ein paar Klöster auf der Welt fahren, wo Sie auf Lateinisch im Alten Ritus nach den Brevieren von 1960 gebetet werden, aber in unserer schönen Amtskirche haben wir so etwas nicht. Seit DSDZ (der Schreiber dieser Zeilen) die Tenebrae als Beter entdeckt hat, musikalisch kannte er sie schon lange, so bedauert er es, dass andere diese Fülle nicht erfahren können, wie ein Radioreporter, der immer bedauerte, dass die Zuhörer das, was er sieht, nicht sehen können. Deswegen möchte er auf diesem Wege so gut es geht dieses Erlebnis mitteilen, indem er die Wehklagen des Jeremias, die den ersten Teil der ersten Matutin des Gründonnerstags bilden, vorstellt und kommentiert. Dieser Podcast ist kein akademischer Vortrag, sondern etwas ruhig-spirituelles Erbauliches, der Podcast-Kategorie: Ebene 1 – Einfach: Kein Studium, kein Abitur, keine Fremdworte oder diese sehr behutsam und erklärt eingesetzt. Kennzeichnung/Rating: * Es ist auch Musik vorgesehen, sodass Sie diesen Podcast ein wenig als Ersatz für all das ansehen können, was Ihnen die postkonziliare, reformierte Kirche nicht bietet, obwohl Sie dafür bezahlen. Wir hoffen, dass dieser Podcast Sie in die Tiefen der Liturgie, welche die Geheimnisse unserer Erlösung abbildet, einführt. Podcast: Gründonnerstag – Matutin...

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Proprium missae – Gründonnerstag – Feria Quinta in Coena Domini

Divinum Officium – Sancta Missa INTROITUS Gal 6:14 Nos autem gloriári opórtet in Cruce Dómini nostri Iesu Christi: in quo est salus, vita et resurréctio nostra: per quem salváti et liberáti sumus Ps 66:2 Deus misereátur nostri, et benedícat nobis: illúminet vultum suum super nos, et misereátur nostri. Gal 6:14 Nos autem gloriári opórtet in Cruce Dómini nostri Iesu Christi: in quo est salus, vita et resurréctio nostra: per quem salváti et liberáti sumus Wir aber sollen uns rühmen im Kreuze unseres Herrn Jesus Christus. / In Ihm ist uns Heil geworden und Auferstehung und Leben; / durch Ihn sind wir erlöst und befreit. Der Herr sei uns gnädig und segne uns; Er lasse Sein Angesicht über uns leuchten und schenke uns Gnade. Wir aber sollen uns rühmen im Kreuze unseres Herrn Jesus Christus. / In Ihm ist uns Heil geworden und Auferstehung und Leben; / durch Ihn sind wir erlöst und befreit. GRADUALE Phil 2:8-9 Christus factus est pro nobis oboediens usque ad mortem, mortem autem crucis V. Propter quod et Deus exaltávit illum: et dedit illi nomen, quod est super omne nomen. Christus ist für uns gehorsam geworden bis in den Tod, / ja bis zum Tode am Kreuz. V Darum hat Gott Ihn erhöht / und hat Ihm einen Namen gegeben, / über alle Namen erhaben. ANTIPHONA 1 Ant. Mandátum novum do vobis: ut diligátis ínvicem, sicut diléxi vos, dicit Dóminus. Beáti immaculáti in via: qui ámbulant in lege Dómini. Ant. Mandátum novum do vobis: ut diligátis ínvicem, sicut diléxi vos, dicit Dóminus. V Ein neues Gebot gebe Ich euch: / Liebet einander, wie Ich euch geliebt! / So spricht der Herr. V Selig, die makellos gehen auf dem Wege, / die da wandeln im Gesetze des Herrn. ANTIPHONA 2 Ant. Postquam surréxit Dóminus a cœna, misit aquam in pelvim, et cœpit laváre pedes discipulórum suórum: hoc exémplum réliquit eis. Magnus Dóminus, et laudábilis nimis: in civitáte Dei nostri, in monte sancto eius. Ant. Postquam surréxit Dóminus a cœna, misit aquam in pelvim, et cœpit laváre pedes discipulórum suórum: hoc exémplum réliquit eis. V Der Herr erhob Sich vom Mahle / und füllte ein Becken mit Wasser; / und Er fing an, den Jüngern die Füße zu waschen. / Solch ein Beispiel vermachte Er ihnen. V Groß ist der Herr und gar würdig des Ruhmes, / in unsseres Gottes Stadt, auf Seinem heiligen Berg. ANTIPHONA 3 Ant. «Dómine, tu mihi lavas pedes?» Respóndit Iesus et dixit ei: «Si non lávero tibi pedes, non habébis partem mecum». V. Venit ergo ad Simónem Petrum, et dixit ei Petrus. Ant. «Dómine, tu mihi lavas pedes?» Respóndit Iesus et dixit ei: «Si non lávero tibi pedes, non habébis partem mecum». V. «Quod ego fácio, tu nescis modo: scies autem póstea». Ant. «Dómine, tu mihi lavas pedes?» Respóndit Iesus et dixit ei: «Si non lávero tibi pedes, non habébis partem mecum». V So kam er zu Simon Petrus; / und Petrus sagte zu Ihm: V Herr, Du willst die Füße mir waschen? / Jesus antwortete ihm und sprach: / Wenn Ich nicht die Füße dir wasche, / hast du keinen Anteil an Mir. V Was ich tue, noch verstehst du es nicht, / du wirst es aber später erkennen. ANTIPHONA 4 Ant. «In hoc cognóscent omnes, quia discípuli mei estis, si dilectiónem

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Proprium missae – Palmsonntag – Dominica II Passionis seu in Palmis

Divinum Officium – Sancta Missa ANTIPHONA I Ant. Púeri Hebræórum, portántes ramos olivárum, obviavérunt Dómino, clamántes et dicéntes: Hosánna in excélsis. Ant. Die Kinder der Hebräer trugen Ölzweige in Händen, sie zogen dem Herrn entgegen und riefen: Hosanna in der Höhe! ANTIPHONA II Ant. Púeri Hebræórum vestiménta prosternébant in via, et clamábant dicéntes: Hosánna filio David; benedíctus qui venit in nómine Dómini. Ant. Die Kinder der Hebräer breiteten ihre Kleider über den Weg; sie riefen: Hosanna dem Sohne Davids! Gepriesen, der da kommt im Namen des Herrn! ANTIPHONA III Cum Angelis et púeris fidéles inveniántur, triumphatóri mortis damántes: «Hosánna in excélsis». Wie die Engel und Kinder seien wir Seine Getreuen! Jubeln wollen wir dem Besieger des Todes: Hosanna in der Höhe! HYMNUS Glória, laus et honor tibi sit, Rex Christe, Redémptor: Cui pueríle decus prompsit Hosánna pium. Glória, laus et honor tibi sit, Rex Christe, Redémptor: Cui pueríle decus prompsit Hosánna pium. Israël es tu Rex, Davidis et ínclita proles: Nómine qui in Dómini, Rex benedícte, venis. Glória, laus et honor tibi sit, Rex Christe, Redémptor: Cui pueríle decus prompsit Hosánna pium. Coetus in excélsis te laudat caelicus omnis, Et mortális homo, et cuncta creáta simul. Glória, laus et honor tibi sit, Rex Christe, Redémptor: Cui pueríle decus prompsit Hosánna pium. Plebs Hebraea tibi cum palmis óbvia venit: Cum prece, voto, hymnis, ádsumus ecce tibi. Glória, laus et honor tibi sit, Rex Christe, Redémptor: Cui pueríle decus prompsit Hosánna pium. Hi tibi passúro solvébant múnia laudis: Nos tibi regnánti pángimus ecce melos. Glória, laus et honor tibi sit, Rex Christe, Redémptor: Cui pueríle decus prompsit Hosánna pium. Hi placuére tibi, pláceat devótio nostra: Rex bone, Rex clemens, cui bona cuncta placent. Glória, laus et honor tibi sit, Rex Christe, Redémptor: Cui pueríle decus prompsit Hosánna pium. Ruhm und Preis und Ehre sei Dir, Christ-König, Erlöser, Dem die kindliche Schar frommes Hosanna geweiht! A Ruhm und Preis und Ehre sei Dir, Christ-König, Erlöser, Dem die kindliche Schar frommes Hosanna geweiht! Du bist Irsaels König, Du Davids erhabener Sprosse, Der Du im Namen des Herrn als ein Gesegneter kommst. A Ruhm und Preis und Ehre sei Dir, Christ-König, Erlöser, Dem die kindliche Schar frommes Hosanna geweiht! Dort in der Höhe lobsingen Dir laut die himmlischen Scharen, So auch der sterbliche Mensch, so alle Schöpfung zugleich. A Ruhm und Preis und Ehre sei Dir, Christ-König, Erlöser, Dem die kindliche Schar frommes Hosanna geweiht! Einst mit den Zweigen der Palme kam jubelnd Dein Volk Dir entgegen, Siehe, mit Lied und Gebet treten auch wir vor Dich hin. A Ruhm und Preis und Ehre sei Dir, Christ-König, Erlöser, Dem die kindliche Schar frommes Hosanna geweiht! Jene brachten Dir Lob, bevor Du gingest zu leiden, Heute lobpreisen wir Dich froh als den König der Welt. A Ruhm und Preis und Ehre sei Dir, Christ-König, Erlöser, Dem die kindliche Schar frommes Hosanna geweiht! Jene gefielen Dir einst, so laß auch uns Dir gefallen: König, gütig und mild, dem alles Gute gefällt! A Ruhm und Preis und Ehre sei Dir, Christ-König, Erlöser, Dem die kindliche Schar frommes Hosanna geweiht! INTROITUS Ps 21:20 et 22 Dómine, ne longe fácias auxílium tuum a me, ad defensiónem meam áspice: líbera me de ore leonis, et a córnibus unicórnium humilitátem meam. Ps 21:2 Deus, Deus meus, réspice in me: quare me dereliquísti?

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Roberto de Mattei, Die Wurzeln und geschichtlichen Konsequenzen des Modernismus (5 von 5)

Neo-Modernismus in der heutigen Kirche Wie weitreichend ist die Präsenz des Neo-Modernismus in der Kirche heute? Es ist schwierig, ein Seminar oder eine katholische Universität zu finden, die davor immun ist. Die Frage sollte umgekehrt gestellt werden: Welches Seminar oder welche katholische Universität ist dem Lehramt der Kirche treu? Leider ist es nicht schwierig, diese Frage zu beantworten. Der Modernismus durchdringt die Kirche, auch wenn nur wenige dies explizit behaupten. Unter ihnen ist Kardinal Gianfranco Ravasi, der in einem Artikel in der Zeitung Sole-24 Ore bekräftigte, dass die Idee bei der Grundlegung des Modernismus mit der Notwendigkeit eines kulturellen und systematischen „Aggiornamento der Analyse und Kommunikation der christlichen Botschaft verbunden sei“ und dass dieses Unternehmen „an sich nicht nur legitim, sondern notwendig war.“ In Ravasis Interpretation waren Loisy, Tyrrell und Buonaiuti „Theologen von großer intellektueller Qualität, die von der antimodernistischen Repression der Kirche angegriffen wurden.“[1] Außerdem verfasste Kardinal Ravasi ein Vorwort zu La vita di Antonio Fogazzaro[2], einem Buch von Tommaso Gallarati Scotti (1878-1940), das am 9. Dezember 1920 wegen der Verteidigung eines Autors, der schon mehrfach auf dem Index landete, dem vizentinischen Autor Antonio Fogazzaro (1842-1911), (ebenfalls) auf den Index der verbotenen Bücher gesetzt wurde. Die Namen von Fogazzaro und Gallarati Scotti begleiten einander in den Seiten Kardinal Ravasis zusammen mit anderen Modernisten, wie Tyrrell, Loisy, Murri, Buonaiuti, von denen alle exkommuniziert wurden und an die Ravasi als Interpreten „des Ferments erinnert, das sich dann in Gesellschaft und Kultur entwickelte.“[3] Kardinal Kasper nimmt den Modernismus nicht so explizit wie Ravasi in Anspruch, aber seine philosophische und theologische Vision ist von denselben Fehlern durchdrungen. Seine Lehrer sind Schelling und Hegel, Heidegger und Rahner. Von diesen Autoren greift er die Idee einer „Erneuerung der theologischen Methode auf, in der das Werden vorherrscht, Zeit über Raum, Geschichte über Natur, Schrift über Tradition, Praxis über Lehre, Leben über Wahrheit.“ In der Präsentation, mit der Kardinal Kasper am 20. Februar 2014 die Arbeit des Außerordentlichen Konsistoriums über die Familie eröffnete, verwandelt sich das Christentum in ein Leben ohne Wahrheit, oder besser noch in ein Leben, das im „Werden“ der Erfahrung die Wahrheit produziert. Die Praxis wird zum Wertmaßstab, und da das Leben vieler Christen heute so tief in der Sünde versunken ist, dass sie sie nicht mehr als Sünde erkennen, sollte die Kirche ihre Lehre an diese gelebten Überzeugungen anpassen und den Begriff der Sünde selbst, der jeglicher ontologischen Bedeutung beraubt ist, negieren. Das ultimative Kriterium der Wahrheit wird zur soziologischen Realität. Die gute Beziehung zwischen Papst Franziskus und Kardinal Kasper ist bekannt, aber trotz der Tatsache, dass Pater Bergoglio eine Zeit in Deutschland verbrachte, ist es schwer vorstellbar, dass er die intellektuellen Mittel hatte, um die kryptischsten Passagen der Rahner-Kasperianischen Theologie zu verstehen. Die Bildung Bergoglios ist weniger seinem Jesuitenbruder Rahner als einem anderen jesuitischen Bruder, Pater de Lubac, zu verdanken, und durch de Lubac ist sie mit Blondel verbunden, wie viele Exegeten des Bergoglianismus uns versichern. Unter denjenigen, die versuchen würden, Papst Franziskus von jedem Fleck der Heterodoxie reinzuwaschen, ist Professor Massimo Borghesi, wie auch immer; er widerspricht sich jedoch selbst, wenn er uns versichert, dass Papst Franziskus „Blondelianer“ ist, durch Pater Gaston Fessard (1897-1978).[4] Maurice Blondel war in der Tat ein Modernist, weil er seine philosophische Methode aus dem Prinzip der Immanenz schuf, wie die Patres Tonquédec,[5] Réginald Garrigou Lagrange[6] und...

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Roberto de Mattei, Die Wurzeln und geschichtlichen Konsequenzen des Modernismus (4 von 5)

Die anthropologische Verschiebung des Zweiten Vatikanischen Konzils  Kardinal Ernesto Ruffini (1888-1967), der am 9. Mai 1961 Kardinal Ottaviani schrieb, drückte sich ohne Zweideutigkeiten aus: „Ich habe es schon früher gesagt, und ich wiederhole es: Der vom heiligen Pius X. verurteilte Modernismus hat sich heute verbreitet, noch schlimmer und schädlicher als damals!“[1]  Derselbe Kardinal Ruffini hatte zusammen mit Kardinal Ottaviani Johannes XXIII., dem Nachfolger von Pius XII. im Jahre 1958, vorgeschlagen, ein Ökumenisches Konzil einzuberufen, weil er dachte, dass ein solches die Irrtümer der Zeit in definitiver Art und Weise verurteilen würde. Aber Johannes XXIII. erklärte in seiner Ansprache, die das Vatikanum II am 11. Oktober 1962 eröffnete, dass das Konzil nicht dazu einberufen worden war, um Fehler zu verurteilen oder neue Dogmen zu formulieren, sondern die immerwährende Lehre der Kirche mit einer an die neuen Zeiten angepassten Sprache vorzustellen[2]. Was tatsächlich geschah, war, dass der der pastoralen Dimension zugeschriebene Primat eine Revolution in Sprache und Mentalität hervorrief. Es war diese neue Ausdrucksweise, die laut dem jesuitischen Historiker Pater John W. O. Malley „einen endgültigen Bruch mit den vorhergehenden Konzilen signalisierte.“[3] Die Konzilsväter waren von „Experten“ oder „Periti“ umgeben, die damit betraut waren, die Schemata zu überarbeiten und neu auszuarbeiten und oft die Interventionen der Konzilsväter vorbereiteten. Viele dieser Theologen waren während des Pontifikats von Pius XII. der Heterodoxie verdächtigt worden. Das erste Ziel, das sie erreichten, war die Ablehnung der Konzilsschemata der Vorbereitungskommissionen. Die Ablehnung dieser Schemata, die laut Konzilsregulatorien die Grundlage für die Diskussion bilden sollten, signalisierte einen Wendepunkt in der Geschichte des Zweiten Vatikanischen Konzils[4]. Ein italienischer Bischof, Mons. Luigi Borromeo (1893-1975) schrieb schon während der allerersten Konzilssitzung in sein Tagebuch: „Wir sind voll und ganz im Modernismus. Nicht der naive, offene, aggressive und kämpferische Modernismus der Zeit Pius X., nein. Der heutige Modernismus ist subtiler, verschleierter, eindringlicher und heuchlerischer. Er will keinen weiteren Sturm entfachen, und ersehnt, dass die gesamte Kirche feststellt, dass sie modernistisch geworden ist, ohne es selbst zu bemerken.(…) So bewahrt der heutige Modernismus alles vom Christentum, seine Dogmen und seine Organisation, aber er entleert es vollständig und hebt es auf. Es ist nicht mehr eine Religion, die von Gott kommt, sondern eine Religion, die direkt vom Menschen und indirekt vom Göttlichen kommt, das im Menschen ist.“[5] Msgr. Borromeo hat die „anthropologische Verschiebung“ des Zweiten Vatikanischen Konzils intuitiv erkannt, der das philosophische Immanenzprinzip des Modernismus auf die theologische Ebene übertrug. Der Hauptinterpret dieses Wandels war der Jesuit Karl Rahner (1904-1984)[6], der Theologe, der den größten Einfluss auf das Zweite Vatikanische Konzil und die nachkonziliare Zeit ausübte. Die konservativen Konzilsväter hatten ein klares Bewusstsein für die Irrtümer, die sich in das Herz der Kirche eingeschlichen hatten, aber sie überschätzten ihre eigene Stärke und unterschätzten die Stärke ihrer Gegner. Die Nouvelle Théologie war nicht nur eine theologische Schule, sondern eine organisierte Partei mit einer genauen Zielsetzung und Strategie. Die Stimme von Msgr. Antonino Romeo (1902-1979), der Anfang Januar 1960 in der Zeitschrift „Divinitas“ einen tiefen Angriff gegen das Biblische Institut eingeleitet hatte[7] und der die Existenz einer deutlichen Verschwörung seitens der Neomodernisten anprangerte, die innerhalb der Kirche arbeiteten, blieb (schließlich) isoliert.[8] Die Epoche des Konzils war auch die Epoche der größten Verbreitung des Kommunismus, der prinzipiellen Verirrung des 20. Jahrhunderts, die vom II. Vatikanum ignoriert wurde. Es ist nicht schwer, in dem „Primat der Pastoral“, der...

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Lesevorschau oder was kommt?

Da fast alle von uns mehr Zeit am Wochenende haben, so wollen wir jetzt schon auf den morgigen Beitrag mit dem griffigen, nicht untergriffigen Titel Fäkalientaucher oder vatikanische Missbrauchsgipfel aufmerksam machen, wo wir unsere Sicht der Dinge darlegen. DSDZ beneidet ein wenig die frommen Seelen, welche immer noch wie folgt schreiben können: Ich würde nicht so deutlich urteilen. Denn: Haben wir alle unsere Priester wirklich unterstützt? Haben wir sie in der Lehrverkündigung unterstützt, in Nöten, mit unserem täglichen Gebet? Nein, das tun nur wenige. Ich selbst habe bis zu meiner Bekehrung mich überhaupt nicht um die Anliegen der Priester gekümmert. Und das war genau in dem Zeitabschnitt, in dem die schreckliche Krise moralisch und theologisch für Priester und Bischöfe begann. Das waren die Jahre nach dem Konzil, nach der Liturgiereform ganz besonders. Ich bin sicher, dass die meisten, ja 90 % der Gläubigen ihre Priester nicht gestützt haben. Wer ist also schuldig an dem klerikalen Missbrauch? Wir, weil wir zu wenig gebetet haben und wohl das Missbrauchsopfer selbst, weil es da war. Hätte der Priester/Bischof/Kardinal, für den zu wenig gebetet wurde, kein Opfer präsent gehabt, dann wäre ja nichts passiert. Wenigstens dies eine Mal.  Aber diese Argumentation ist wirklich diabolisch, weil sie das Opfer zum Täter und den Täter zum Opfer stempelt. Wenn Sie, aber liebe Leserin, lieber Leser, heute die Bußpsalmen auf den Knien nicht gebetet haben, dann sind Sie wirklich daran schuld, weil Sie nichts getan haben. Denn Leben ist geistlicher Kampf und Gebet auch. Nicht ausschließlich, aber am Anfang, bevor man zu den Taten schreitet.

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Roberto de Mattei, Die Wurzeln und geschichtlichen Konsequenzen des Modernismus (3 von 5)

Vom Modernismus zur Nouvelle théologie Der heilige Pius X. verstand, dass er nicht mit einer  philosophische Schule verhandelte, sondern mit einer [politischen] Partei, und im Motu Proprio Sacrorum Antistitum[1] vom 1. September 1910, mit dem er den Antimodernisteneid anordnete, vertrat er auch die Hypothese, dass der Modernismus innerhalb der Kirche eine wahre und echte „Geheimgesellschaft“ bildete[2]. Ein Zeuge von „innerhalb“ der Bewegung, wie Albert Houtin, der das Ausmaß des Modernismus beschreibt, sah voraus, dass die Erneuerer die Kirche nicht verlassen würden, nicht einmal dann, wenn sie ihren Glauben verlieren würden, sondern dass sie vielmehr so lange wie möglich innerhalb der Kirche verbleiben würden, um ihre Ideen zu verbreiten.[3] „Bis jetzt“, erklärte Buonaiuti, „wollten sie Rom ohne Rom oder vielleicht gegen Rom reformieren. Es besteht die Notwendigkeit, Rom mit Rom zu reformieren; um die Reform durch die Hände derer zu führen, die reformiert werden müssen. Siehe, dies ist die wahre und unfehlbare Methode; aber es ist schwierig. Hic opus, hic labor[4]“. Aus dieser Perspektive schlug der Modernismus vor, den Katholizismus von innen her zu transformieren und das äußere Erscheinungsbild der Kirche soweit wie möglich intakt zu lassen. Scheint es möglich, sich vorzustellen, dass sich solch eine große und komplexe Bewegung ausgeliefert hätte, nachdem sie verurteilt wurde? In den Jahren nach dem Tod Pius X. war die Strategie der Modernisten, den Modernismus für inexistent zu erklären und die antimodernistische Bewegung streng zu verurteilen. Die Tendenzen der Erneuerer auf biblischem, liturgischem, theologischem und ökumenischem Gebiet entwickelten sich innerhalb der Kirche offenbar auf spontane Art und Weise, ohne irgendeine Ordnung oder Richtung, wie es bereits unter Leo XIII. geschehen war. In Wirklichkeit kursierte der Modernismus nicht nur in Büchern, sondern im ganzen Körper der Kirche und vergiftete jeden Aspekt. Dies ermöglichte der neu entstehenden „Nouvelle Théologie“, sich als eine „lebendige“ Theologie und Philosophie zu präsentieren, die mit der Geschichte verbunden, im Gegensatz zur buchstäblichen Abstraktion der neuscholastischen Schule steht. In Belgien, in Tournai, stand das dominikanische Kloster Le Saulchoir, wo beginnend ab 1932 Pere Marie-Dominique Chenu (1895-1990) „der Regens der Studien“ war. 1937 erschien sein kluges Proto-Manuskript mit dem Titel Une école de théologie, Le Saulchoir,[5] das ein „methodisches“ Programm für die Ausbildung dominikanischer Studenten sein wollte. Chenu kritisierte die antimodernistische Theologie im Namen eines „Christus des Glaubens“, der (wie es die Modernisten wollten) im „Christus der Geschichte“ erkannt werden kann. In dem Maß, in dem die Geschichtlichkeit die Bedingung des Glaubens und der Kirche ist, sollten die Theologen in der Lage versetzt werden, „die Zeichen der Zeit“ zu lesen, oder die Manifestation des Glaubens in der Geschichte. Das „Manifest“ des französischen Dominikaners wurde am 4. Februar 1942 durch ein Dekret des Heiligen Offiziums auf den Index gesetzt und Chenu wurde aus seiner Position entfernt. Aber seine Jünger, wie Pater Yves Congar (1904-1995), waren mehr denn je davon überzeugt, dass ihre Generation „jedes Wertelement, das aus der Übernahme des Modernismus hervorgehen könnte,“ wiedergewinnen und in das Erbe der Kirche übertragen sollte.“[6] Was die Schule von Le Saulchoir für die Dominikaner war, war das Universitätsinstitut von Fourvière bei Lyon für die Jesuiten. Diese Schule war vor allem durch die Lehre von Pater Auguste Valensin (1879-1953) beeinflusst, einem Schüler Blondel`s und engen Freund einer anderen führenden Persönlichkeit, des Jesuiten Pierre Teilhard de Chardin (1881-1955), der von seiner Lehrstelle suspendiert, 1926 verurteilt und 1939 vom Heiligen Offizium...

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Welcher Abo-Typ bin ich? Ästhet-Liturgie

[…] Nur zuweilen konnte eine leutselige, liebevolle und überquellende Stimmung ihn befallen, und das geschah jedesmal, wenn Herr Spinell in ästhetischen Zustand verfiel, wenn der Anblick von irgend etwas Schönem, der Zusammenklang zweier Farben, eine Vase von edler Form, das vom Sonnenuntergang bestrahlte Gebirge ihn zu lauter Bewunderung hinriss. „Wie schön!“ sagte er dann, indem er den Kopf auf die Seite legte, die Schultern emporzog, die Haende spreizte und Nase und Lippen krauste. „Gott, sehen Sie, wie schön!“ Und er war imstande, blindlings die distinguiertesten Herrschaften, ob Mann oder Weib, zu umhalsen in der Bewegung solcher Augenblicke…[…] (Thomas Mann, Tristan, in: Die Erzählungen, Fischer: Frankfurt am Main 1986, 245) Diese Beschreibung aus der Novelle Tristan von Thomas Mann trifft auf Sie zu. Sie lieben das Schöne, wo Sie dessen nur habhaft werden können und von all den drei Transzendentalien (natürlich thomistisch und nicht kantisch verstanden) ist Ihnen das Schöne, neben dem Wahren und Guten, das Liebste. Sie bereisen viele Kirchen und Klöster in der Suche nach dem ästhetischen Genuss, meistens in Südeuropa, da die hiesige bürstenschnittige Pastoralassistentin mit der Kinderbastelecke in der gotischen Nave Sie vertreibt und verschreckt. Wäre sie selbst ein bißchen hübscher, so könnten Sie einen Meinungsaustausch mit ihr sogar verschmerzen, aber so ist er ausgeschlossen, weil bei Ihnen die Form die Materie und die Materie die Form abbildet. Häßliches ist schlecht. Punkt. Sie entwickeln auch sehr starke Interessen für die liturgischen Paramente des Alten Ritus und können alle Rubriken und rubrizistische Vorschriften in der Nacht aufgeweckt auch rückwärts auswendig sagen. Für Sie ist Liturgie ein ästhetischer Hochgenuss und die wahre Religion gleichzeitig die schönste Religion. Dass der Katholizismus auch den Verstand und die Moral miteinschließt, wollen Sie in diesem Ihrem Lebensabschnitt lieber ausklammern. Denn Sie beten wie der hl. Augustinus: Herr, mache mich tugendhaft, aber noch nicht jetzt! Würde Ihre Pfarrkirche mitten in Venedig stehen und würden dort nur ästhetische vollkommene Vetus Ordo Pontifikalämter zelebriert werden, dann würden Sie sich sogar zu einer schon lange notwendigen Beichte auftraffen. Aber so lassen Sie sich Zeit. Sie halten sich für elitär und sind es auch, wenn Sie aber weiterhin meinen, dass die Zehn Gebote, insbesondere das Sechste, für Sie aus ästhetischen Gründen nicht gelten oder jetzt noch nicht, dann werden Sie das Fegefeuer leider nicht erreichen und in der Hölle werden Sie damit gemartert werden, dass man vor Ihren Augen wieder und immer wieder Kunstwerke zerstört. Schrecklich! Denken Sie an die beseligende Anschauung Gottes, was die Schönheit schlechthin sein wird, und bekehren Sie sich. Bei uns sind Sie weniger an frommen oder theologischen Beiträgen interessiert als an dem ewig Schönen. Die aktuelle Kirchenpolitik interessiert Sie auch nicht, weil Sie allzu sehr an Ihr eigenes Leben erinnert, von dem Sie ästhetisch wegtauchen möchten. Dennoch sind wir um Ihr Seelenheil besorgt und bieten Ihnen günstig ein „Ästheten-Liturgie“ Profil-Abo, der am 19.02.2019 ganze 503 Beiträge umfasst.  Warum so viel? Weil neben vielen Beiträgen dort auch Musik-Stücke, Propria und Predigten der Kirchenväter aufgeführt sind. Und zwar alles sehr schön.  

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Roberto de Mattei, Die Wurzeln und geschichtlichen Konsequenzen des Modernismus (2 von 5)

Der Heilige Pius X. und der Modernismus         Der Funke, der die Modernismus-Kontroverse auslösen sollte, war die Polemik, die durch das 1902 erschienene Essay von Abbé Alfred Loisy L’Evangile et l’Église ausgelöst wurde[1], das als Antwort auf die Interpretation des Christentums des protestantischen Exegeten Adolf von Harnack (1851-1930) die er in seinen Vorlesungen an der Universität Berlin vorstellt, verfasst wurde. Loisy, der die neue „historisch-kritische“ Methode auf das exegetische Feld anwendete, leugnete oder negierte den Offenbarungscharakter des Alten und Neuen Testaments, die Göttlichkeit Christi, die Einsetzung der Kirche, der Hierarchie und der Sakramente. In einer retrospektiven Analyse seiner Arbeit erklärte er, dass er „eine wesentliche Reform der biblischen Exegese, der gesamten Theologie und schließlich des Katholizismus im Allgemeinen gewollt“ habe.[2] Die Debatte wurde vom Oratorianer Lucien Laberthonnière (1862-1932), Direktor der „Annales de philosophie chrétienne“, mit dem Argument für die Notwendigkeit der Trennung des Christentums vom thomistischen Aristotelismus auf das philosophische Feld ausgedehnt, und auch von Edouard Le Roy (1870-1954), dem Nachfolger von Bergson am College de France, für den die dogmatische Wahrheit nur ein Element war, das der Praxis Orientierung gab und an sich nicht bewiesen werden konnte, sondern nur in ethisches Handeln übersetzt werden konnte. Die beiden wichtigsten Theologen der Bewegung waren zwei Priester, George Tyrrell aus Irland (1861-1909) und Ernesto Buonaiuti aus Italien (1881-1946). Tyrrell konvertierte vom Calvinismus zum Anglikanismus und dann zum Katholizismus (1879) und trat dann in die Gesellschaft Jesu ein und identifizierte die Offenbarung mit „religiöser Erfahrung“, die sich in jedem einzelnen Gewissen verwirklicht, durch welche die lex orandi die Normen der lex credendi diktiert, und nicht umgekehrt. Tatsächlich kann diese Offenbarungserfahrung „nicht von außen zu uns kommen; die Lehre kann der Anlass sein, nicht aber die Ursache.“[3] Buonaiuti war Professor für Kirchengeschichte am Seminario dell’Apollinare und Autor der Programma dei modernisti, die im Oktober 1907 anonym in Rom erschien. Diese Arbeit stellte einen Versuch dar, eine organische Antwort auf Pascendi zu geben, und wurde von dem Hauptbefürwortern der Modernistischen Bewegung wie (z.B.) Tyrrel gepriesen, der sie ins Englische übersetzte. Der Modernismus fand schließlich, in der Ausdrucksweise von Loisy, in der Figur des Barons Friedrich von Hügel (1852-1925) einen wichtigen „Vermittlungsagenten“. Als Sohn eines österreichischen Vaters und einer schottischen Mutter war von Hügel durch sein soziales Prestige und seinen kosmopolitischen Status „das Bindeglied zwischen der deutsch-englischen und der italienischen Gesellschaft, zwischen den Ideen der Philosophie der Aktion und denen der historischen Immanenz“[4] Paul Sabatier (1858-1928) definierte Hügel als „Laienbischof des Modernismus“,[5] aber Tyrrell stellte ihn Abbé Henri Brémond (1865-1933) als ihren „Laienpapst“ vor. Unser Programm, schrieb er mit Sarkasmus, „sei eine völlig akzeptable Religion, die vom größten Teil der anglikanischen und protestantischen Konfessionen mit offenen Armen empfangen werden wird; und nachdem das Papsttum völlig verwirrt und diskreditiert sein wird, werden wir zum Vatikan marschieren, und wir werden den Baron [von Hügel] auf dem Stuhl Petri als den ersten Laienpapst inthronisieren.“ [6] Angesichts dieser aggressiven Untergrundbewegung reagierte Pius X. mit der Veröffentlichung eines prophetischen Dokuments, der Enzyklika Pascendi. Der Kern des Modernismus bestand für Pius X. nicht nur im Gegensatz zu dem einen oder anderen der geoffenbarten Wahrheiten, sondern in der radikalen Umwandlung des gesamten Begriffes der „Wahrheit“ selbst, durch die Annahme des „Prinzips der Immanenz“, das die Grundlage des modernen Denkens ist, wie es in dem vom Dekret Lamentabili verurteilten Satz 58 zusammengefasst wird: „Die...

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Neue Gratispakete und wann gibt es Gedrucktes

Da die Menschheit, trotz der Bemühungen von Facebook, das 60 Geschlechter zu Verfügung stellt, nach wie vor aus zwei Geschlechtern besteht, so wollen wir Gratispakete gesondert für Männer und Frauen anbieten, obwohl das andere Geschlecht samt der übrigen 59 Facebook-Geschlechtern auch Zugriff auf jedes Paket haben kann. Zwar wollen wir keine getrennten Pakete für Männer und Frauen anbieten, aber eine Frau und ein Mann sollte sich bei uns belesen können, bevor sie oder er sich für ein Profil- oder Zeitabo entscheidet. Sicherlich haben es Männer schwerer in der verweiblichten und verweibischten Novus Ordo Kirche überhaupt religiöse Gefühle zu entwickeln, zumal wenn sie heterosexuell aber nicht heterodox sind. Daher vier ausgewählte Beiträge zur männlichen Spiritualität im Paket Gratis-Echte-Männer, sowie ebenfalls vier ausgewählte Beiträge zur weiblichen Spiritualität im Paket Gratis-Echte-Frauen, damit kein Streit und kein Neid aufkommt. Sicherlich wäre es von Vorteil, wenn wir Autoren gewinnen würden, welche überzeugend zum Thema   „Wie ich alle meine acht Söhne dazu brachte, dass sie das Alte Brevier beten“ beziehungsweise „Wie ich meine sieben Töchter erzog, dass sie alle ins Kloster gingen“ schreiben würden. Diese haben wir noch nicht, sondern können nur das anbieten, was wir halt haben. Somit gibt es bei uns wieder etwas umsonst, was diejenigen, die darauf aus sind, sicherlich erfreuen wird. Es ist aber schon mehrmals die Frage aufgetaucht:   Warum kann man nichts mehr ausdrucken? Weil es sich um Copyright geschützten Inhalte von Mavientura Projects handelt. Wir wollen nicht, dass jemand ungefragt unser geistliches Eigentum vervielfältigt und es zu Geld macht. Das machen wir schon selbst, zumal das deutsche Urheberrecht wohl das strengste der ganzen Welt ist.     Aber niemand würde doch wagen es unerlaubt kopieren und plagiieren? Das denken Sie. Sie würden, denn sie tun es und haben es getan. Dann kann man es aber niemanden zeigen. Das stimmt, aber wir arbeiten dran und zwar in dieser Reihenfolge: Wir müssen ein Firmenlogo entwickeln und alle unsere Beiträge und Produkte damit kennzeichen. Diese Marke und ihre Inhalte international schützen lassen. Eine Software finden, welche das Ausdrucken und Downloaden von einzelnen Beiträgen ermöglicht und mit der bisherigen Software kompatibel ist. Eine Zahlungsmöglichkeit herausfinden, welche das Einsammeln von kleinen Beträgen ermöglicht, ohne das die Gebühren der Zahlungsdienstleister den ganzen Betrag „auffressen“. Die Punkte 1. bis 3. kosten Geld, denn um im Internet welches zu machen, muss man zuerst investieren und daher halten wir uns zurück, um dieses Problem systemisch, global oder ein für allemal zufriedenstellend für alle Seiten zu lösen. Halten Sie es noch aus und lesen Sie zuerst online, indem Sie was abonnieren.

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Lesermeinung, Marketing und reiner Wein

DSDZ (der Schreiber dieser Zeilen) liest in der letzten Zeit ein Buch über Kaufpsychologie und Kaufverhalten, von einem amerikanischen Professor geschrieben, welcher alle Kauf- und Verkaufsstrategien an sich selbst ausprobiert hatte. Das Buch ist nach ungefähr 1/3 des Umfangs so.. so.. (wie der Amerikaner sagen würde) und enthält für Verkaufsprofis wohl Altbackenes. Es wird aber auch darin wieder einmal deutlich, dass die pragmatischen Amerikaner eine sehr junge Zivilisation darstellen und europäische Philosophie und Theologie schon längst tiefgründigere Ansichten eruiert und vermittelt hat.  Was lernt man aus solchen Büchern? Dass Menschen sehr irrational und selbstbezogen sind. Ja, man manipuliert sie am besten, wenn man ihnen das sagt, was Sie hören wollen und es auf eine glaubwürdige Weise tut. Die Menschen wollen ihr positives Selbstbild und Selbstwertgefühl nach außen tragen und darin von jemanden, am besten von einer Autorität, bestätigt werden. Man lernt aber auch, dass die Reaktionen des Publikums kaum einzuschätzen sind und man am besten bei seinen Projekten bleibt, denn man kann ohnehin nicht alle und alles erreichen. Und die Prädestination gibt es auch. Jemanden zu manipulieren bringt aber wirklich auf die lange Sicht nichts, denn jeder kommt irgendwann einmal dahinter, was viele Aufsteiger bitter erfahren mussten, weil sich irgendwann alles – das Gute und das Böse – kumuliert. Daher veröffentlichen wir oben abwechselnd die positiven und negativen Lesermeinungen, die man sich umsonst durchlesen kann, um die wahren Reaktionen abzubilden. Wir fragen uns auch, ob die Darstellung des Abo-Typs den erhofften Erfolg bringen wird, denn manche können sich dabei beleidigt fühlen und ihrer Einzigartigkeit beraubt, welche uns die Welt einredet und vorgaukelt. Dabei sind wir alle typisch. Manchmal in Klleinigkeiten, aber dennoch. Andererseits – wäre das dialog-offene, sinn- und ergebnisleere Betutteln unserer nachkonziliaren Geistlichen erfolgreich, so würden nicht ca. 200 000 Katholiken in Deutschland aus der Kirche austreten und nur 10% zur sonntäglichen Messe gehen, von der fehlenden Breitenwirkung ganz zu schweigen. Der Franziskus-Effekt auch Rein-in-die-Apostasie genannt, beschleunigt diesen Effekt. Dem Kunden also das zu geben, was er verlangt, funktioniert offensichtlich marketingtechnisch innerhalb der Kirche nicht, weil die Menschen so etwas auch billiger vom Dealer um die Ecke erhalten können. Wir bleiben uns also treu, da solch ein Nischenblog wohl ein untypisches Nischenpublikum anzieht. Vielleicht sind wir auch zu günstig. Ja, das wird es wohl sein.

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Roberto de Mattei, Die Wurzeln und geschichtlichen Konsequenzen des Modernismus (1 von 5)

Von Prof. Roberto de Mattei bei der Konferenz anlässlich des Studientages über „Alten und Neuen Modernismus: Die Wurzeln der Kirchenkrise“ Rom – 23. Juni 2018 Inhalt: Der Ursprung des Begriffs „Modernismus“ Der Heilige Pius X. und der Modernismus Vom Modernismus zur Nouvelle théologie Die anthropologische Verschiebung des Zweiten Vatikanischen Konzils “  Neo-Modernismus in der heutigen Kirche Der Ursprung des Begriffs „Modernismus“ Es scheint, dass der Begriff „Modernismus“ von dem belgischen katholischen Ökonom Charles Périn in seinem Werk geprägt wurde, das dem „Le modernisme dans l’Eglise“[1] gewidmet war, um unter diesem Namen einen Komplex von Fehlern zu bezeichnen, die durch den liberalen Katholizismus von Lamennais in die Kirche eindrang. 1883 entwickelte Padre Matteo Liberatore dieses Thema in einer Reihe von Artikeln in „Civiltà Cattolica“ weiter[2] . Derjenige jedoch, der dem Wort „Modernismus“ seine historische Bedeutung in dem Sinne gab, in dem wir es immer noch benutzen, war der Heilige Pius X., der den Begriff zuerst im Dekret Lamentabili[3]  vom 3. Juli 1907 und dann in der Enzyklika Pascendi[4] vom 8. September 1907 verwendete. Mit dieser Bezeichnung  wollte Pius X. die Einheit der theologischen, philosophischen und exegetischen Fehler definieren, die sich in den Jahrzehnten vor seinem Pontifikat in der katholischen Kirche verbreitet hatten. Als er Pascendi veröffentlichte, war Pius X. seit nunmehr vier Jahren im Amt, während der Modernismus schon seit einer langen Zeit ausgebrütet wurde. Um dessen Ursprung ausfindig zu machen, muss man einem ganzen „Stammbaum“ von Irrtümern  nachgehen, der vor allem in der deutschen Philosophie im 19. Jahrhundert Wurzeln geschlagen hatte. Tatsächlich leitet sich der Modernismus aus zwei Gedankenlinien ab, die dem Luthertum entstammen: dem Rationalismus von Kant und Hegel, der die Religion auf die Philosophie reduzierte, und dem Irrationalismus der „Gefühlsphilosophen“ Jacobi und Schleiermacher, der die Religion mit einem Gefühl (Empfindung) des Göttlichen identifizierten. Aber der Modernismus ist mehr als eine Doktrin: Er ist eine neue psychologische Haltung gegenüber der modernen Welt, die mit dem Amerikanismus in Verbindung gebracht werden kann, einem Komplex neuer Theorien,  die von Isaac Hecker (1819-1888) aufgestellt wurden, einem protestantischen Konvertiten, der zum Gründer der Paulisten wurde, welcher die Idee einer allgemeinen Glaubensentwicklung und einer Anpassung der Kirche an die Erfordernisse der Moderne vorschlug. Dieser Wandel der Mentalität entwickelte sich vor allem während des Pontifikats von Leo XIII. Auf der philosophischen Ebene war das Denken Leo XIII. der Moderne kategorisch entgegengesetzt. In diesem Sinne war die Enzyklika Aeterni Patris vom 4. August 1879 ein wahres Manifest gegen die Irrtümer der modernen Philosophie, in der der Papst bekräftigte, dass der große Weg zur Wiederherstellung der verlorenen Wahrheit eine Rückkehr zur Philosophie des Hl. Thomas von Aquin sei. Es war kein Zufall, dass Pius X. in einem Apostolischen Schreiben an die Römische Akademie des Heiligen Thomas bekräftigte, dass einer der hauptsächlichen Gründe des Ruhms von Leo XIII. darin bestand, „in erster Linie und mit aller Kraft die Wiederherstellung der Lehre des heiligen Thomas von Aquin anzustreben“.[5] Auf politischer und pastoraler Ebene versuchte Leo XIII sich mit der modernen Welt, die er auf der philosophischen Ebene bekämpfte, abzustimmen. Dieser Geist des Kompromisses drückte sich vor allem in der Idee des Ralliement[6]  oder [anders gesagt Anm. d. Übers.] in der Politik der Annäherung an die freimaurerische und säkularistische Dritte Republik in Frankreich aus, wie sie in der Enzyklika Au milieu des sollicitudes[7] vom 16. Februar 1892 bekräftigt wurde. Der...

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