Tradition und Glauben

Proprium missae – In Nativitate Sancti Joannis Baptistae

  Werbeanzeigen Werbeanzeigen __ATA.cmd.push(function() { __ATA.initSlot('atatags-3-5d11cfcb228a4', { collapseEmpty: 'before', sectionId: '915422841', location: 120, width: 300, height: 250 }); }); __ATA.cmd.push(function() { __ATA.initSlot('atatags-4-5d11cfcb228ac', { collapseEmpty: 'before', sectionId: '915422844', location: 130, width: 300, height: 250 }); });...

Dieser Inhalt ist nur für Tageszugang, Zugang 7 Tage, Abo-30 Tage und Abo-1 Jahr Mitglieder abrufbar.
Einloggen Registrieren
Weiterlesen

Predigten zum Evangeliumstext der Alten Messe – Sonntage II – Zweiter Sonntag nach Pfingsten

Evangelium des zweiten Sonntags nach Pfingsten Lk 14, 16 – 24 Jesus erzählte folgendes Gleichnis: „Ein Mann veranstaltete ein großes Gastmahl und lud viele dazu ein. Als die Stunde des Mahles gekommen war, sandte er seinen Knecht aus, um den Geladenen zu sagen: Kommt! Alles ist schon bereit. Da fingen alle einmütig an sich zu entschuldigen. Der erste sagte zu ihm: Ich habe ein Landgut gekauft und muß hingehen, es zu besichtigen. Ich bitte dich, halte mich für entschuldigt. Ein anderer sagte: Ich habe fünf Joch Ochsen gekauft und gehe hin, sie zu erproben. Ich bitte dich, halte mich für entschuldigt. Ein dritter sagte: Ich habe mir eine Frau genommen und kann deshalb nicht kommen. Der Knecht kam zurück und berichtete dies seinem Herrn. Da ward der Hausherr zornig und befahl seinem Knechte: Geh schnell hinaus auf die Straßen und Gassen der Stadt und hole die Bettler und Krüppel, die Blinden und Lahmen herein! Der Knecht meldete: Herr, es ist geschehen, wie du befohlen hast. Aber es ist noch Platz da. Da sprach der Herr zum Knecht: Geh hinaus an die Landwege und an die Gartenzäune und dränge alle hereinzukommen, dammit mein Haus voll wird. Ich sage euch aber, von jenen Männern, die geladen waren, soll keiner mein Mahl verkosten.“ Predigttext des Kirchenvaters Auslegung vom heiligen Papste Gregor. Zwischen den Genüssen des Körpers und denen des Herzens pflegt der Unterschied zu sein, daß die körperlichen Genüsse, wenn man sie nicht hat, eine starke Sehnsucht im Menschen anfachen, daß sie aber, wenn sie gierig aufgenommen werden, den, der sie genießt, alsbald zum Überdruß an ihnen auf Grund der Sättigung bringen. Im Gegensatz dazu erregen die geistigen Genüsse, wenn man sie nicht hat, Abneigung, wenn man sie hat, Sehnsucht; und sie werden von dem, der sie aufnimmt, um so mehr ersehnt, je mehr sie vom Verlangenden aufgenommen werden. Bei jenen macht das Verlangen Freude, das Verkosten Mißbehagen; bei diesen ist das Verlangen gering und das Verkosten steigert das Gefallen daran. In jenen bewirkt das Verlangen Sättigung und die Sättigung Überdruß; in diesen aber schafft das Verlangen Sättigung und die Sättigung Verlangen. Die geistigen Genüsse nämlich vermehren das Verlangen in der Seele, indem sie satt machen; denn je mehr deren lieblicher Geschmack empfunden wird, um so mehr wird erkannt, was mit größerem Verlangen geliebt werden soll; und deshalb können sie, wenn man sie nicht hat, nicht geliebt werden, weil ihr lieblicher Geschmack unbekannt ist. Wer sollte nämlich lieben, was er nicht kennt? Darum mahnt uns der Psalmist mit den Worten: „Verkostet es und seht, wie lieblich der Herr ist“. Als ob er offenkundig sagen sollte: „Seine Lieblichkeit kennt ihr nicht, wenn ihr sie nicht verkostet; aber berührt nur die Speise des Lebens mit dem Gaumen des Geistes, damit ihr deren Süßigkeit ausprobt und sie lieben könnt! Diese Lieblichkeit hat aber verloren der Mensch, als er im Paradies sündigte; er ging von dort hinaus, als er den Mund gegenüber der Speise der ewigen Süßigkeit verschloß. V. Du aber, o Herr, sei uns gnädig.R. Gott sei Dank gesagt. Kirchengebet O Herr, verleih, daß wir deinen heiligen Namen allezeit fürchten und lieben, weil Du jenen niemals deinen Schutz versagst, denen Du eine feste Liebe zu Dir eingeflößt hast. Amen....

Dieser Inhalt ist nur für Tageszugang, Zugang 7 Tage, Abo-30 Tage und Abo-1 Jahr Mitglieder abrufbar.
Einloggen Registrieren
Weiterlesen

Predigten zum Evangeliumstext der Alten Messe – Festtage II – Fronleichnam

Evangelium des Heil. Fronleichnansfestes Joh 6, 56 – 59 Jesus sprach: „Wer mein Fleisch ißt und mein Blut trinkt, der bleibt in mir und ich in ihm. Wie mich der Vater gesandt hat und ich durch den Vater lebe, so wird auch der, der mich ißt, durch micht leben. Dies ist das Brot, das vom Himmel herabgekommen ist, nicht wie das (Manna), das eure Väter gegessen haben, die gestorben sind. Wer dieses Brot ißt, wird leben in Ewigkeit.“ Predigttext des Kirchenvaters Auslegung vom heiligen Bischof Augustin. Da die Menschen beim Essen und Trinken die Absicht haben, daß sie weder Hunger noch Durst leiden, so hat diesen Erfolg im wahren Sinne einzig jene Speise und jener Trank, die diejenigen, von denen er genossen wird, unsterblich und unverweslich macht. Und das ist die Gemeinschaft der Heiligen selbst, in der ein voller und einseitiger Friede und Eintracht herrschen wird. Dabei hat, wie es auch schon vor uns die Gottesmänner beachtet haben, Jesus Christus, unser Herr, seinen Leib und sein Blut unter solchen Dingen angeboten, die aus vielen Bestandteilen in einer Einheit zusammengebracht werden; denn das eine wird aus vielen Körnern zu einer Einheit hergestellt, das andere fließt aus vielen Beeren zu einer Einheit zusammen. Alsdann erklärt er, wie das geschehen soll, wovon er spricht, und was das heißt, seinen Leib zur Speise und sein Blut zum Trank zu haben. „Wer meinen Leib zur Speise und mein Blut zum Tranke hat, der bleibt in mir, und in dem bleibe ich.“ Das heißt also: jenes Brot zur Speise und jenes Blut zum Tranke zu haben, in Christus bleiben und ihn als Bleibenden in sich haben. Und infolgedessen hat derjenige, der nicht in Christus bleibt und in dem nicht Christus bleibt, zweifellos keine geistigen Genuß seines Leibes und keinen geistigen Trank seines Blutes, auch wenn er leiblich und sichtbar mit den Zähnen die heilige Hülle des Leibes und Blutes Jesu Christi drückt; vielmehr nimmt er das Essen und Trinken eines so großen Heiligtums vor zur Verurteilung seiner selbst, weil er als Unreiner es wagt, zu den Sakramenten Christi hinzuzutreten, die keiner würdig empfängt, der nicht so rein ist, daß von ihm gesagt werden kann: „Selig sind, die ein reines Herz haben; denn sie werden sich an Gott laben.“ V. Du aber, o Herr, sei uns gnädig. R. Gott sei Dank gesagt. Kirchengebet O Gott! der Du unter dem wunderbaren Geheimnisse das Gedächtniß deines Leidens hinterlassen hast; wir bitten Dich, verleihe, daß wir die hochheiligen Geheimnisse deines Leibes und Blutes also verehren, daß wir die Frucht deiner Erlösung in uns jederzeit erfahren mögen! Amen....

Dieser Inhalt ist nur für Tageszugang, Zugang 7 Tage, Abo-30 Tage und Abo-1 Jahr Mitglieder abrufbar.
Einloggen Registrieren
Weiterlesen

Predigten zum Evangeliumstext der Alten Messe – Sonntage II – Allerheiligste Dreifaltigkeit

Evangelium des Festes der Hl. Dreifaltigkeit (zugleich 1. Sonntags nach Pfingsten) Mt 28, 18 – 20 Jesus trat auf seine Jünger zu und sprach zu ihnen: „Mir ist alle Gewalt gegeben im Himmel und auf Erden. Darum geht hin und lehret alle Völker: Tauft sie im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes und lehrt sie alles halten, was ich euch geboten habe. Seht, ich bin bei euch alle Tage bis ans Ende der Welt.“ Predigttext des Kirchenvaters Auslegung vom heiligen Gregor von Nazianz. Wer von den Katholiken ist in Unkenntnis, daß der Vater in Wahrheit Vater, der Sohn in Wahrheit Sohn und der Heilige Geist in Wahrheit Heiliger Geist ist, wie der Herr selbst zu seinen Aposteln sagt: „Geht hin und taufet alle Völker im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes?“ Das ist die vollkommene Dreifaltigkeit, die in der Einheit besteht, die wir als eine Wesenheit bekennen. Denn wir nehmen nicht entsprechend dem Verhältnis bei den Körpern eine Teilung in Gott vor, sondern wir glauben, daß gemäß der Macht der göttlichen Natur, die keinen Stoff an sich hat, auch die verschiedene Namen tragenden Personen ein Dasein haben und bezeugen, daß in der göttlichen Wesenheit eine Einheit ist. Auch sagen wir nicht vom Sohne, daß es in ihm eine Ausdehnung eines Teiles von einem Teile gibt, wie einige gemeint haben; auch halten wir ihn nicht für ein Wort ohne Wirklichkeit, wie den Schall von etwas Gesprochenem, sondern wir glauben, daß die drei Namensträger und die drei Personen eine Wesenheit, eine Majestät, eine Macht sind. Und deshalb bekennen wir einen Gott, weil die Einheit der Majestät uns hindert, mit einem Vielheitsworte von Göttern zu reden. Außerdem nennen wir im katholischen Sinne den Vater und den Sohn; von zwei Göttern aber können und dürfen wir nicht reden. Nicht etwa, als ob der Sohn Gottes nicht Gott wäre, da er doch wahrer Gott vom wahren Gott ist; sondern weil wir wissen, daß der Gottessohn nicht von anderswo, als von dem einen Vater selbst stammt, deshalb reden wir von einem Gott. Das haben nämlich die Propheten, das haben die Apostel überliefert; das hat der Herr selbst gelehrt, wenn er sagt: Ich und der Vater sind eins. Das „eins“ bezieht er, wie ich gesagt habe, auf die Einheit des göttlichen Wesens, durch das „wir sind“ weist er auf die Personen hin. V. Du aber, o Herr, sei uns gnädig.R. Gott sei Dank gesagt. Kirchengebet Allmächtiger, ewiger Gott! Der Du uns, deinen Dienern, die Gnade verliehen hast, die Herrlichkeit der heiligen Dreieinigkeit im Bekenntniße des wahren Glaubens zu erkennen und in der Macht der Herrlichkeit die Einigkeit anzubeten: wir bitten Dich, daß wir Kraft dieses Glaubens von allen Widerwärtigkeiten allzeit geschützt werden, durch Christus unsern Herrn. Amen. Kirchengebet (für den 1ten Sonntag nach Pfingsten.) Gott, du Stärke derer, die auf Dich hoffen, sey gnädig unsern Bitten! und weil ohne Dich die sterbliche Schwäche nichts vermag, sende die Hilfe deiner Gnade, daß wir in Ausübung deiner Gebote Dir durch Gesinnung und Handlung gefallen! Amen....

Dieser Inhalt ist nur für Tageszugang, Zugang 7 Tage, Abo-30 Tage und Abo-1 Jahr Mitglieder abrufbar.
Einloggen Registrieren
Weiterlesen

Peter Kwasniewski, Wiederaufbau des authentischen Katholizismus auf den Ruinen des Konzilsexperiments (2 von 2)

Peter Kwasniewski hat Recht. Der Vetus Ordo ist eine Untergrundbewegung, es ist eine Konspiration, in die man eingeweiht wird, wie früher bei der Christenverfolgung in der Alten Kirche. Aber jetzt verfolgt die Novus Ordo Kirche oder die Anti-Kirche ihre eigenen Kinder. Die schlimmsten Feinde der Liturgie der Kirche sind die Diener der Kirche, d.h. die Priester und die Bischöfe selbst. DSDZ wird doch tatsächlich auch von Priestern angeschrieben, welche ihm berichten, wie viel sie von ihren Vorgesetzten auszustehen haben. Es heißt immer: „Nein, nein, nein. Du denkst, Du bist mit Deiner Alten Messe besser als wir? Du bist nicht demütig!“ Dieser Widerstand ist wirklich dämonisch, denn wäre die Alte Messe gleichgültig, wäre sie irgendeine ästhetische Narretei einer Gruppe von Sonderlingen, so würde man sie doch erlauben, so wie man jeder lesbisch-katholischen Hausfrauengruppe erlaubt den Gottesdienst zu „gestalten“ oder „ihren Gottesdienst zu feiern“. Je wirrer, desto besser. Aber dies gilt für die Alte Messe nicht. Was aber Peter Kwasniewski unerwähnt lässt ist dieses: Die Alte Messe wirkt objektiv heiligend. Sie wirkt! Sie ist nicht nur deswegen besser, weil sie älter, würdiger, schöner und katholischer ist. Sondern, weil man in ihr durch sie wirklich die Glaubensgeheimnisse gleichsam „schauen“ kann. Man beginnt zu verstehen, man sieht die Zusammenhänge, man weiß worauf es im Katholizismus ankommt. Und deswegen wird sie praktisch verboten, weil man nicht deswegen das Konzil veranstaltet hat, damit die Menschen wirklich etwas geistlich verstehen. Nein, so nicht! Auf dem Kongress zum zehnten Jahrestag von Summorum Pontificum hieß es, „den alten Ritus zu feiern, bedeutet, mit Hoffnung in die Zukunft zu schauen“. Auf welche Art und Weise ist die Rückkehr des usus antiquior ein effektiver Weg, der Krise der Kirche zu begegnen, in deren Schatten wir zur Zeit leben? Die Lösung für das Chaos, in das wir durch eine lange Reihe von Fehlentscheidungen geraten sind, ist einfach und gleichzeitig außerordentlich schwierig: Wir müssen immer wieder die entgegengesetzten Entscheidungen treffen. Die Kirche muss aufhören, über neue Strategien, neue Programme, neue pastorale Initiativen oder statistische Erfolgsmaßstäbe nachzudenken, und sich entschlossen wieder der Verkündigung des vollen Evangeliums einschließlich seiner „harten Aussagen“ widmen, weiterhin der Zelebration der feierlichen und schönen Liturgie; dem Aufbau von Klöstern und religiösen Gemeinschaften auf der Grundlage des usus antiquior; der Pflege eines intellektuell robusten Lehrplans in Seminaren und Universitäten; einer Förderung großer Familien, wie in den alten Tagen, und der Unterstützung von Homeschooling. Nur wenn man einen ernsthaften gegenkulturellen Weg einschlägt, gibt es eine langfristige Hoffnung für den Katholizismus. Als Gläubiger bin ich überzeugt, dass der Glaube überleben und wieder gedeihen wird, aber nur dort, wo solche Dinge getan werden oder in dem Maße, in dem sie getan werden. Was kann getan werden, um zukünftigen Generationen die Bedeutung der Messe nach dem usus antiquior zu vermitteln und verständlich zu machen ? Zuerst und vor allen Dingen muss die Zahl der Orte, an denen die alte Liturgie angeboten wird, trotz allen gegenteiligen Drucks weiter zunehmen. In dieser Zeit offizieller Feindseligkeiten, besonders in Europa, müssen viele Priester die Alte Messe erlernen und sie im Geheimen lesen, wie es die „undercover“ Jesuitenmissionare im elisabethanischen England in ihrem Jahrhundert getan haben. Wie kein Mensch glauben kann, was er niemals gehört hat, kann kein Katholik lernen, als Katholik zu denken und zu leben, ohne Zugang zu dem herausragenden Schatz des Glaubens zu haben, nämlich dem römischen Ritus in seiner Fülle. Wann und wo immer diese Messen angeboten werden, werden unweigerlich ihre Verehrer bei ihnen auftauchen. Ich erinnere mich, dass wir im College einen Kaplan hatten, der die traditionelle lateinische Messe im Geheimen anbot, aber jeder, der es wissen wollte, wusste dass sie stattfand, und viele Studenten nutzten diese Gelegenheit – auch zukünftige Mitglieder der Priesterbruderschaft St. Petrus. So wurde ich in den alten Ritus eingeführt: als ein disciplina arcani [Arkandisziplin, wo man nur den Eingeweihten bestimmte Informationen zukommen lässt Red.], wie in der frühen Kirche! Und selbst jetzt, so viele Jahre nach Ecclesia Dei und Summorum Pontificum, müssen wir immer noch darum kämpfen, Territorium für die Messe aller Zeiten zu erobern. Viele Menschen „konvertieren“ heute vom Novus Ordo „Katholizismus Lite“ zum traditionellen katholischen Glauben, was teilweise auf die Travestie des Pontifikats von Papst Franziskus zurückzuführen ist. Aber es gibt auch Kinder in katholischen Familien, die ihn sozusagen mit der Muttermilch aufsogen. Für sie ist das Erlernen der alten Liturgie nichts anders als das Erlernen des Alphabets oder des Katechismus. Ich kenne einige Erwachsene in den USA, die seit ihrer Kindheit treu die Alte Messe besucht und noch nie am Novus Ordo teilgenommen haben oder die ihn (den Novus Ordo) zum ersten Mal sehen, wenn sie das College besuchen. Für mich ist dies ein enorm hoffnungsvolles Zeichen: eine neue Generation von Menschen, die nicht von den falschen Annahmen und Grundsätzen der liturgischen Reform befallen ist und die die katholische Tradition in die Zukunft tragen kann. Eine Generation, die von außen kommend sehr...

Dieser Inhalt ist nur für Tageszugang, Zugang 7 Tage, Abo-30 Tage und Abo-1 Jahr Mitglieder abrufbar.
Einloggen Registrieren
Weiterlesen

Peter Kwasniewski, Wiederaufbau des authentischen Katholizismus auf den Ruinen des Konzilsexperiments (1 von 2)

Anbei ein herzerwärmendes Interview von Peter Kwasniewski über die Alte Messe in der vorzüglichen Übersetzung von davillatollkuehn. Es wird zurecht Alice von Hildebrand zitiert, welche meint, dass der Teufel die Alte Messe hasst. Natürlich tut er das. Er hasst alles Gute, Schöne, Wahre und Heilige. Alles, wo sich ein Mensch laben und erbauen kann. Es lässt sich wirklich nicht leugnen, dass der Novus Ordo ganze Scharen von dämonischen Narzissten großzieht, wie immer wieder Ann Barnhardt wiederholt, da man einander in die Augen schaut. Die Gläubigen denken, dass es um sie geht und der Priester sie bespaßen muss. Der Priester denkt, dass es um ihn geht, weil die Menschen seinetwegen kommen. Missverständnis auf beiden Seiten und Gott bleibt außen vor. Im Cicero von Februar wird Wunnibald Müller, ein angeblich katholischer Theologe, zitiert, der sich mit den Missbrauchspriestern befasst. Seine Ansichten sind zwar nicht katholisch und er glaubt nicht an die Notwendigkeit oder gar die Möglichkeit des Zölibats, aber es sagt etwas Interessantes:  „Zwischen der Priesterweihe und dem ersten Übergriff vergehen in der Regel zehn bis fünfzehn Jahre. Man kann sagen, dass die Einsamkeit und der Mangel an Intimität diese Priester in besonderer Weise anfällig machen für sexuelle Übergriffe.“  Das ist doch höchst interessant und ein wenig beruhigend. Es werden also nicht immer Psychopathen und Pädophile geweiht, wie in einem Fall in Belgien, die sich gleich nach der Weihe an den Kindern und Jugendlichen vergehen. Man wird so nach 10 bis 15 Jahren des Priesterlebens. Nach 10 bis 15 Jahren von Novus Ordo. Erschütternd. Aber es kommt noch besser: Sie [die Täter] haben kein Schuldbewusstsein?Ja, typisch für diese Täter ist ein Mangel an Einfühlungsvermögen. Viele wissen nicht: Was tu ich den Kindern damit an? Ich bin Priestern begegnet, die der Meinung waren, sie hätten den Kindern noch etwas Gutes getan.  Nein. Doch, da kommen zwei Dinge zusammen: Der Mangel an Einfühlungsvermögen – und eine narzisstische Persönlichkeitsstruktur.  Nach 10 bis 15 Jahren Novus Ordo hat man eine narzisstische Persönlichkeitsstruktur, kein Einfühlungsvermögen und kein Gewissen. Wir wissen nicht, wie diese Männer früher gewesen sind, denn Wunibald Müller spricht mit ihnen, nachdem sie schon straffällig geworden sind. Der Novus Ordo hat sie weder einfühlsamer, noch heiliger oder besser gemacht, sondern umgekehrt.  War es denn früher wirklich besser? Diesbezüglich wohl schon, denn es ist die Menge an solchen Taten, welche das Faß wohl überall zum Überlaufen brachte. Die Menge und die fehlenden Strafen und Reaktionen der Bischöfe. Wir alle haben einen hohen Preis für den Novus Ordo zu zahlen. Ich wurde von der italienischen Zeitschrift Radici Cristiane, die von Roberto de Mattei herausgegeben wird, zu folgendem Interview eingeladen. Es erschien in der April-Ausgabe unter dem Titel „L‘ usus antiquior ci salverà – Intervista al dott. Peter Kwasniewski.“ Der englische Originaltext ist unten mit Genehmigung von Radici Cristiane wiedergegeben Radici Cristiane: Wir erleben eine historische Krise in der Kirche. Denken Sie nur an den Rückgang der Berufungen, die Kirchen werden von Tag zu Tag leerer, die Missbräuche in der Liturgie werden immer zahlreicher. In Kirchen, in denen die Messe im alten Ritus gefeiert wird, sind jedoch sehr viele junge Menschen anwesend. Wie ist das zu erklären? Dr. Kwasniewski: Das Phänomen ist nicht schwer zu erklären. Die heutige Welt bietet jungen Menschen ständige Versuchungen, sei es in der Anziehungskraft intellektueller Moden oder in den allgegenwärtigen moralischen Fallen der Unkeuschheit und anderer Laster. Aus diesem Grund sind die meisten Jugendlichen in der westlichen Welt im Jugendalter korrumpiert: Sie sind praktische Atheisten, Hedonisten, Materialisten, gelangweilt, der Wahrheit gegenüber gleichgültig und süchtig nach leichter Stimulation. Wenn es inmitten dieses erniedrigenden Morastes noch junge Menschen gibt, die wirklich gegen diesen Trend vorgehen und den christlichen Glauben für sich beanspruchen wollen, werden sie nach etwas Ernsthaftem, Anspruchsvollem, Gegenkulturellem Ausschau halten – etwas, das die Suche des Verstandes und die Wünsche des Herzens befriedigen kann. Jugendliche im Westen müssen kämpfen, um zu glauben und (Gott) anzubeten. Es muss etwas geben, wofür man kämpfen kann. Die überlieferte römische Liturgie und die sich ihr zuneigenden Riten, Glaubens – Überzeugungen, die auf sie hin geordnete gestalterische Kultur und Weltanschauung bieten einen reichen, komplexen und allumfassenden Bedeutungsrahmen, der zu zuversichtlicher Selbsthingabe, zum Streben nach Tugend und zu einer Motivation inspiriert, das Leben großzügig zu teilen. Die Menschen werden durch die Verehrung des transzendenten Gottes himmelwärts und durch den Stolz, ein großes Erbe anzunehmen und zu überbringen, vorwärts gezogen. Diese Verehrung gibt uns ein Gefühl der Zugehörigkeit in einer Zeit, in der so viele ihre Familien, ihre Kulturen, ihre Identität, ihr Selbst ablehnen. es gibt uns ein Gefühl der Stabilität in einem Zeitalter, das formlos und leer ist. Die neue Liturgie sollte die modernen Menschen ansprechen. Warum, meinen Sie, ist das gescheitert? Die reformierte Liturgie ist sowohl in den offiziellen Büchern als auch in der Art, wie sie allgemein eingefügt worden ist, sehr stark von modernen Zügen geprägt: Autonomie, Spontaneität,...

Dieser Inhalt ist nur für Tageszugang, Zugang 7 Tage, Abo-30 Tage und Abo-1 Jahr Mitglieder abrufbar.
Einloggen Registrieren
Weiterlesen

Predigten zum Evangeliumstext der Alten Messe – Festtage II – Pfingstmontag

Evangelium des Pfingsmontags Joh 3, 16 – 21 „Denn so sehr hat Gott die Welt geliebt, daß er seinen eingeborenen Sohn dahingab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren gehe, sondern das ewige Leben habe. Denn Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, daß er die Welt richte, sondern damit die Welt durch ihn gerettet werde. Wer an ihn glaubt, wird nicht gerichtet; wer nicht glaubt, der ist schon gerichtet, weil er nicht glaubt an den Namen des eingeborenen Sohnes Gottes. Das aber ist das Gericht: Das Licht ist in die Welt gekommen, doch die Menschen hatten die Finsternis lieber als das Licht; denn ihre Werke waren böse. Denn jeder, der Böses tut, haßt das Licht und kommt nicht zum Lichte, damit seine Werke nicht zutage treten. Wer aber nach der Wahrheit handelt, kommt zum Lichte, damit offenbar wird, daß seine Werke in Gott getan sind.“ Predigttext des Kirchenvaters Auslegung vom heiligen Bischof Augustinus. Soweit es auf den Arzt ankommt, ist er gekommen, um den Kranken zu heilen. Selbst tötet sich derjenige, der die Vorschriften des Arztes nicht befolgen will. Der Heiland kam in die Welt. Wozu anders ist er Heiland der Welt genannt worden als dazu, daß er die Welt zum Heile führe, nicht daß er die Welt verurteile? Willst du nicht von ihm zum Heil geführt werden, so wirst du durch dich selbst verurteilt werden. Doch, was sage ich: du wirst verurteilt werden? Gib acht, was er sagt: „Wer an ihn glaubt, wird nicht verurteilt“. „Wer aber nicht glaubt“ – was erwartest du anders als daß er sagt: „Er wird verurteilt“. Wenn er nun hinzufügend sagt“ „Er ist schon verurteilt“, so ist das Urteil noch nicht offenkundig geworden, aber das Urteil ist schon geschehen. Der Herr kennt diejenigen, die zu ihm gehören; ihm ist es bekannt, wer zum Empfang der Krone bleibt und wer zum Brennen in den Flammen bleibt. Er kennt auf seiner Tenne den Weizen, er kennt auch die Spreu; Er kennt, was er gesät hat; er kennt auch das Unkraut. „Schon ist verurteilt derjenige, der den Glauben verweigert.“ Weshalb verurteilt? „Weil er den Glauben verweigert der Majestät des eingeborenen Gottessohnes. Das aber ist der Urteilsgrund, daß, wo derjeinge, der das Licht ist, in die Welt gekommen ist, die Menschen mehr die Finsternis geliebt haben, als das Licht; ihre Taten waren nämlich böse.“ Wie also haben einige Echtgutes getan und sind zum Licht gekommen? Und auch dieses steht im folgenden: „Wer Echtgutes tut, der kommt zum Licht“. V. Du aber, o Herr, sei uns gnädig. R. Gott sei Dank gesagt. Kirchengebet Erhöre, barmherziger Gott! mein Flehen und das Bitten der gesammten Christenheit, laß das Licht deiner Gnade über uns noch mehr, und über jene Völker, die noch in dir Dunkelheit leben, ganz neu leuchten! Amen....

Dieser Inhalt ist nur für Tageszugang, Zugang 7 Tage, Abo-30 Tage und Abo-1 Jahr Mitglieder abrufbar.
Einloggen Registrieren
Weiterlesen

Predigten zum Evangeliumstext der Alten Messe – Festtage II – Pfingstsonntag

Evangeliumstext des Pfingstsonntags Joh 14, 23 – 31 In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: „Wer mich liebt, bewahrt mein Wort; mein Vater wird ihn lieben, und wir werden zu ihm kommen und Wohnung bei ihm nehmen. Wer mich nicht liebt, bewahrt meine Worte nicht. Und doch stammt das Wort, das ihr vernehmt, nicht von mir, sondern vom Vater, der mich gesandt hat. Dies habe ich euch gesagt, während ich noch bei euch bin. Der Beistand aber, der Heilige Geist, den der Vater in meinem Namen senden wird, der wird auch alles lehren und euch an alles erinnern,was ich euch gesagt habe. Den Frieden hinterlasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch. Nicht wie die Welt ihn gibt, gebe ich ihn euch. Euer Herz bange nicht und zage nicht! Ihr habt ja gehört, daß ich euch gesagt habe: Ich gehe hin und komme wieder zu euch. Wen ich mich liebtet, würdet ihr euch freuen, daß ich zum Vater gehe; denn der Vater ist größer als ich. Nun habe ich es euch gesagt, ehe es eintritt, damit ihr glaubt, wenn es eintritt. Ich werde nicht mehr viel mit euch reden; denn es kommt der Fürst dieser Welt. Über mich vermag er nichts; aber die Welt soll erkennen, daß ich den Vater liebe und so handle, wie der Vater mir aufgetragen hat. Predigttext des Kirchenvaters Auslegung vom heiligen Papste Gregor. Wir möchten, Geliebteste, die Worte des verlesenen Evangeliums in Kürze durchnehmen, um nachher länger bei der Betrachtung einer solchen Festlichkeit verweilen zu können. Heute ist nämlich der Heilige Geist unter einem plötzlichen Geräusch auf die Jünger gekommen und hat die Gemüter der fleischlich veranlagten umgewandelt, daß sie von seiner Liebe erfüllt wurden und durch die äußerlich sichtbaren Zungen wurden die Herzen glühend gemacht; denn während sie bei der Erscheinung des Feuers ein göttliches Wesen in sich aufnahmen, sind sie in lieblicher Weise in der Liebe aufgelodert. Denn der Heilige Geist ist selbst die Liebe; daher sagt ja auch der heilige Johannes: „Gott ist die Liebe“. Wer also mit ganzer Seele nach Gott verlangt, der hat schon den, den er liebt. Denn es könnte niemand die Liebe zu Gott haben, wenn er nicht denjenigen hätte, den der liebt. Und darum antwortet ein jeder von euch, wenn man ihn fragt, ob er Gott liebe, mit voller Zuversicht und ohne Bedenken: Ja, ich liebe ihn. Am Anfang der Lesung selbst aber habt ihr gehört, was derjenige sagt, der die Wahrheit ist: „Wer mich liebt, wird beachten, was ich sage“. Der Prüfstein der Liebe ist also das Vorzeigen der Tat. Daher sagt in seinem Briefe derselbe heilige Johannes: „Wer da sagt: ich liebe Gott, und dessen Gebot nicht beachtet, der ist ein Lügner. Nun lieben wir Gott in Wirklichkeit und wir beachten seine Gebote, wenn wir uns die rein sinnlichen Vergnügungen versagen. Denn wer sich noch im Verlangen nach verbotenen Dingen verliert, der liebt Gott gewiß nicht; denn der widerspricht ihm ja in seinem Willen. V. Du aber, o Herr, sei uns gnädig.R. Gott sei Dank gesagt. Kirchengesang von dem Heil. Geiste Komm‘ zu uns, o heiliger Geist, sende uns vom Himmel her deines Lichtes heil’gen Strahl! Komm‘, der Armen Vater Du, komm‘, der Himmelsgaben Quell, komm‘, der Menschen-Herzen Licht! Bester Tröster, komm‘ zu uns, Du der Seelen süßer Gast, und Erquickung unserm Geist! Ruhe bei des Lebens Müh’n, Labsal in dem heißen Kampf, wenn wir weinen, unser Trost! Wonnevolles sel’ges Licht, ganz sey deiner Gläub’gen Herz, ganz von deinem Strahl erfüllt! Nichts ist in des Menschen Brust, nichts von Güte und von Werth, wenn er deiner Gnade entbehrt. Rein’ge Du, was unrein ist, und das Dürre feuchte an, und das Wunde heile Du! Beuge, was noch widerstrebt, das Erkaltete entflamm‘, das Verirrte bring zurück! Schenke deiner frommen Schaar, die auf Dich vertraut und hofft, deine siebenfält’ge Gab‘! Gib zum frommen Leben Kraft, in der Todesstunde Trost, dort das Heil, das nie vergeht!...

Dieser Inhalt ist nur für Tageszugang, Zugang 7 Tage, Abo-30 Tage und Abo-1 Jahr Mitglieder abrufbar.
Einloggen Registrieren
Weiterlesen

Predigten zum Evangeliumstext der Alten Messe – Sonntage II – Sonntag nach Christi Himmelfahrt

Evangelium des Sonntags nach Christi Himmelfahrt Joh 15, 26 -27;16, 1 – 4 Wenn der Beistand kommt, den ich euch vom Vater senden werde, der Geist der Wahrheit, der vom Vater ausgeht, so wird er Zeugnis von mir geben. Und auch ihr sollt Zeugnis geben, weil ihr von Anfang an bei mir seid. Dies habe ich euch gesagt, damit ihr nicht Anstoß nehmt. Man wird euch aus den Synagogen stoßen; ja es kommt die Stunde, da jeder, der euch tötet, Gott einen Dienst zu erweisen glaubt. Das werden sie tun, weil sie weder den Vater noch mich kennen. Ich habe euch das gesagt, damit ihr, wenn jene Stunde kommt, daran denket, daß ich es euch vorhergesagt habe. Anfangs habe ich euch nichts davon gesagt, weil ich bei euch war. Predigttext des Kirchenvaters Auslegung vom heiligen Bischof Augustin Der Herr Jesus hat in der Ansprache, die er seinen Jüngern nach dem Abendmahl, unmittelbar vor seinem leidensvollen Tode, als er sich anschickte, wegzugehen, und sie bezüglich der leiblichen Gegenwart zu verlassen, aber mit allen Seinigen bis zum Ende der Welt in geistiger Gegenwart zusammen zu sein, gehalten hat, sie ermahnt, die Verfolgungen seitens der Glaubensfeinde zu ertragen, die er mit dem Worte „Welt“ benannte; und doch sagte er, daß er „aus dieser Welt seine Jünger auserwählt“ habe, damit sie wüßten, daß sie auf Grund der Gnade Gottes das seien, was sie sind, auf Grund eigener Fehler aber das gewesen seien, was sie waren. Alsdann bezeichnete er als Verfolger, und zwar als seine und auch als Verfolger der Seinigen ganz deutlich die Juden, damit es ganz klar würde, daß auch diejenigen in dem Ausdruck „verdammungswürdige Welt“ eingeschlossen seien, die die Christen verfolgen. Und als er von ihnen erklärte, daß sie den nicht kennen, von dem er gesandt war, und dennoch den Vater und den Sohn hassen, d.h. denjenigen, der gesandt war und denjenigen, von dem er gesandt war – von alledem habe ich schon in anderen Vorträgen gesprochen – kam er zu der Stelle, in der er sagte: „Damit der Satz erfüllt werde, der in ihrem Offenbarungsbuch also ausgedrückt ist: Sie hassen mich ohne Grund.“ V. Du aber, o Herr, sei uns gnädig.R. Gott sei Dank gesagt. Kirchengebet Allmächtiger, ewiger Gott! verleih‘, daß wir alle Zeit einen geneigten Willen haben, deine Gebote zu vollziehen, und deiner Majestät mit aufrichtigem Herzen zu dienen. Amen....

Dieser Inhalt ist nur für Tageszugang, Zugang 7 Tage, Abo-30 Tage und Abo-1 Jahr Mitglieder abrufbar.
Einloggen Registrieren
Weiterlesen

Proprium missae – Dominica post Ascensionem

Divinum Officium – Sancta Missa INTROITUS Ps 26:7; 26:8; 26:9 Exáudi, Dómine, vocem meam, qua clamávi ad te, allelúia: tibi dixit cor meum, quæsívi vultum tuum, vultum tuum, Dómine, requíram: ne avértas fáciem tuam a me, allelúia, allelúia. Ps 26:1 Dóminus illuminátio mea et salus mea: quem timébo? V. Glória Patri, et Fílio, et Spirítui Sancto. R. Sicut erat in princípio, et nunc, et semper, et in saecula saeculórum. Amen Ps 26:7; 26:8; 26:9 Exáudi, Dómine, vocem meam, qua clamávi ad te, allelúia: tibi dixit cor meum, quæsívi vultum tuum, vultum tuum, Dómine, requíram: ne avértas fáciem tuam a me, allelúia, allelúia. Erhör mein Rufen, Herr, mit dem ich zu Dir flehe, alleluja. Es spricht zu Dir mein Herz: Dein Antlitz suche ich. Ja Herr, Dein Antlitz will ich suchen. Dein Antlitz wende nicht hinweg von mir, alleluja, alleluja. Der Herr ist mein Licht und mein Heil, wen sollte ich fürchten? V Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geiste; R. wie es war im Anfang, so auch jetzt und allezeit und in Ewigkeit. Amen. Erhör mein Rufen, Herr, mit dem ich zu Dir flehe, alleluja. Es spricht zu Dir mein Herz: Dein Antlitz suche ich. Ja Herr, Dein Antlitz will ich suchen. Dein Antlitz wende nicht hinweg von mir, alleluja, alleluja. ALLELUIA 1 Allelúia, allelúia Ps 46:9 V. Regnávit Dóminus super omnes gentes: Deus sedet super sedem sanctam suam. Allelúia. Alleluja, alleluja. V Der Herr ist König über alle Völker; Gott sitzt auf Seinem heiligen Thron. Allelluja. ALLELUIA 2 Ioannes 14:18 V. Non vos relínquam órphanos: vado, et vénio ad vos, et gaudébit cor vestrum. Allelúia. V Ich werde euch nicht als Waisen zurücklassen; Ich gehe und komme wieder zu euch und euer Herz wird sich freuen. Alleluja OFFERTORIUM Ps 46:6. Ascéndit Deus in iubilatióne, et Dóminus in voce tubæ, allelúia. Aufgefahren ists Gott unter Jubel, der Herr beim Schalle der Posaunen, alleluja. COMMUNIO Ioannes. 17:12-13; 17:15 Pater, cum essem cum eis, ego servábam eos, quos dedísti mihi, allelúia: nunc autem ad te vénio: non rogo, ut tollas eos de mundo, sed ut serves eos a malo, allelúia, allelúia. «Vater, solange Ich bei ihnen war, habe Ich sie bewahrt, die Du Mir gegeben», alleluja. «Jetzt aber komme ich zu Dir. Ich bitte nicht, Du solltest sie wegnehmen aus der Welt, sondern Du mögest sie vor dem Bösen bewahren», alleluja, alleluja....

Dieser Inhalt ist nur für Tageszugang, Zugang 7 Tage, Abo-30 Tage und Abo-1 Jahr Mitglieder abrufbar.
Einloggen Registrieren
Weiterlesen

Predigten zum Evangeliumstext der Alten Messe – Festtage II – Christi Himmelfahrt

Evangelium am Feste Himmelfahrt Christi Mk 16, 14 – 20 Zuletzt erschien der den Elf, wie sie bei Tische waren. Er verwies ihnen ihren Unglauben und ihre Herzenshärte, dass sie denen nicht geglaubt hatten, die ihn, den Auferstandenen, gesehen hatten. Dann sprach er zu ihnen: „Geht hin in alle Welt und predigt das Evangelium allen Geschöpfen. Wer glaubt und sich taufen lässt, wird gerettet werden; wer aber nicht glaubt, wird verdammt werden. Die Gläubigen sollen folgende Wunder begleiten: In meinem Namen werden sie böse Geister austreiben, in neuen Sprachen reden, Schlangen aufheben, und wenn sie etwas Tödliches trinken, wird es ihnen nicht schaden. Kranken werden sie die Hände auflegen, und sie werden gesund werden.“ Nachdem der Herr [Jesus] so zu ihnen gesprochen hatte, wurde er in den Himmel aufgenommen und setzte sich zur Rechten Gottes. Sie aber zogen aus und predigten überall. Der Herr wirkte mit ihnen und bekräftigte ihr Wort durch Wunder, die es begleiteten. Predigttext des Kirchenvaters Auslegung vom heiligen Papste Gregor. Der Grund, weshalb die Jünger bezüglich der Auferstehung des Herrn so langsam zum Glauben kamen, war nicht so sehr ihre Schwäche, als, wenn ich so sagen soll, unsere künftige Stärkung. Denn die Auferstehung selbst wurde ihnen wegen ihres Zweifels durch viele Beweise handgreiflich gemacht; und wenn wir diese beim Lesen anerkennen, was ist das anders, als daß wir durch ihren Zweifel fester werden? Weniger hat mir nämlich Maria Magdalena geboten, die schneller geglaubt hat, als Thomas, der lange zweifelte. Er nämlich kam durch den Zweifel zum Berühren der Wundennarben und hat aus unserem Herzen die Wunde des Zweifels entfernt. Um euch die Wirklichkeit der Auferstehung des Herrn glaubhaft zu machen, müssen wir auf das achten, was Lukas berichtet mit den Worten: „Beim Mahle gab er ihnen den Auftrag, sie sollten von Jerusalem nicht weggehen“. Und nach wenigen Worten: „Unter ihren Augen erhob er sich und eine Wolke nahm ihn auf, so daß er ihren Blicken entschwand.“ Achtet auf die Worte, merkt euch deren tiefen Sinn. Beim Mahle erhob er sich. Er aß, und dann stieg er auf; auf daß augenscheinlich durch den Akt des Essens die Wirklichkeit des Leibes deutlich gezeigt würde. Markus aber erwähnt, daß der Herr, bevor er in den Himmel stieg, die Jünger wegen der Unzugänglichkeit der Herzen und ihres ungläubigen Sinnes getadelt habe. Und was haben wir anders darin zu beachten, als daß der Herr zu dem Zweck damals die Jünger tadelte, als er sie leiblich verließ, damit die Worte, die er beim Scheiden sagte, im Herzen der Hörer fester eingeprägt blieben? V. Du aber, o Herr, sei uns gnädig.R. Gott sei Dank gesagt. Kirchengebet O Gott, von dem alles Gute herkömmt; verleih unsern demüthigen Bitten, daß wir deinen Einsprechungen gemäß recht denken und unter deiner Leitung auch recht handeln! Amen....

Dieser Inhalt ist nur für Tageszugang, Zugang 7 Tage, Abo-30 Tage und Abo-1 Jahr Mitglieder abrufbar.
Einloggen Registrieren
Weiterlesen

Proprium missae – In Ascensione Domini

Divinum Officium – Sancta Missa INTROITUS Acta 1:11 Viri Galilæi, quid admirámini aspiciéntes in coelum? allelúia: quemádmodum vidístis eum ascendéntem in coelum, ita véniet, allelúia, allelúia, allelúia. Ps 46:2 Omnes gentes, pláudite mánibus: iubiláte Deo in voce exsultatiónis. V. Glória Patri, et Fílio, et Spirítui Sancto. R. Sicut erat in princípio, et nunc, et semper, et in saecula saeculórum. Amen Acta 1:11 Viri Galilæi, quid admirámini aspiciéntes in coelum? allelúia: quemádmodum vidístis eum ascendéntem in coelum, ita véniet, allelúia, allelúia, allelúia. Ihr Männer von Galiläa, was schaut ihr staunend auf zum Himmel? alleluja. Wie ihr Ihn sahet auffahren zum Himmel, so wird Er wiederkommen, alleluja, alleluja, alleluja. Ihr Völker alle, klatschet in die Hände, jubelt zu Gott mit lautem Jauchzen. V Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geiste; R. wie es war im Anfang, so auch jetzt und allezeit und in Ewigkeit. Amen. Ihr Männer von Galiläa, was schaut ihr staunend auf zum Himmel? alleluja. Wie ihr Ihn sahet auffahren zum Himmel, so wird Er wiederkommen, alleluja, alleluja, alleluja. ALLELUIA 1 Allelúia, allelúia. Ps 46:6 Ascéndit Deus in iubilatióne, et Dóminus in voce tubæ. Allelúia. Alleluja, alleluja. Aufgefahren ist Gott unter Jubel, der Herr beim Schalle von Posaunen. Alleluja. ALLELUIA 2 Ps 67:18-19 V. Dóminus in Sina in sancto, ascéndens in altum, captívam duxit captivitátem. Allelúia. V Der Herr auf Sinai, im Heiligtum, Er steigt empor und führt als Beute die Gefangenen mit. Alleluja. OFFERTORIUM Ps 46:6 Ascéndit Deus in iubilatióne, et Dóminus in voce tubæ, allelúia. Aufgefahren ist Gott unter Jubel, der Herr beim Schalle von Posaunen, alleluja. COMMUNIO Ps 67:33-34 Psállite Dómino, qui ascéndit super coelos coelórum ad Oriéntem, allelúia. Singet Psalmen dem Herrn, der über die Himmel der Himmel emporsteigt, dem Aufgang entgegen, alleluja....

Dieser Inhalt ist nur für Tageszugang, Zugang 7 Tage, Abo-30 Tage und Abo-1 Jahr Mitglieder abrufbar.
Einloggen Registrieren
Weiterlesen

Predigten zum Evangeliumstext der Alten Messe – Sonntage II – 5. Sonntag nach Ostern

Evangelium des fünften Sonntags nach Ostern Joh 16, 23 – 30 „An jenem Tage werdet ihr mich nichts mehr fragen. Wahrlich, wahrlich, ich sage euch, wenn ihr den Vater in meinem Namen um etwas bittet, so wird er es euch geben. Bisher habt ihr um nichts gebeten in meinem Namen. Bittet, so werdet ihr empfangen, und eure Freude wird vollkommen sein. Dies habe ich in Bildern zu euch geredet. Es kommt die Stunde, da ich nicht mehr in Bildern zu euch reden, sondern offen euch vom Vater Kunde geben werde. An jenem Tage werdet ihr in meinem Namen bitten, und ich sage euch, dass ich dann den Vater nicht mehr für euch bitten brauche. Denn der Vater liebt euch, weil ihr mich geliebt und weil ihr geglaubt habt, dass ich von Gott ausgegangen bin. Ich bin vom Vater ausgegangen und in die Welt gekommen; ich verlasse die Welt wieder und gehe zum Vater.“ Da sprachen seine Jünger: „Siehe, jetzt redest du offen und sprichst nicht mehr in Bildern. Jetzt wissen wir, dass du alles weißt und niemand dich erst zu fragen braucht. Darum glauben wir, dass du von Gott ausgegangen bist.“ Predigttext des Kirchenvaters Auslegung vom heiligen Bischof Augustin. Es sind nur diese Worte des Herrn zu behandeln: „Wahrlich, wahrlich, ich sage euch, wenn ihr den Vater in meinem Namen um etwas bitten werdet, wird er es euch geben“. Es ist schon in den vorhergehenden Teilen dieser Ansprache des Herrn gesagt worden, um derentwillen, die manches vom Vater im Namen Christi erbitten und es nicht erhalten, daß nichts im Namen des Heilands erbeten wird, was gegen das Wesen der Seligkeit erbeten wird. Denn man darf es nicht so auffassen, daß er den aus Buchstaben und Silben bestehenden Laut, sondern was der Laut bedeutet und was bei diesem Laut richtig und der Wahrheit entsprechend verstanden wird, bezeichnet, wenn er sagt: „In meinem Namen“. Deshalb bittet derjenige, der von Christus das glaubt, was von dem eingeborenen Gottessohn nicht geglaubt werden darf, nicht im Namen desselben, auch wenn er in den Buchstaben und Silben das Wort Christus nicht ausläßt; denn er bittet im Namen dessen, den er sich vorstellt, wenn er bittet. Wer aber das glaubt, was von ihm zu glauben ist, der bittet im Namen desselben; und er bekommt, was er erbittet, wenn er nicht zum Schaden für seine ewige Seligkeit etwas erbittet. Er bekommt es aber dann, wenn er den Empfang notwendig hat. Manches wird nämlich nicht versagt, sondern hinausgeschoben, damit es zur passenden Zeit gegeben wird. So ist sicher das zu verstehen, was er sagt: „Er wird es euch geben,“ damit man einsieht, daß in diesen Worten solche Wohltaten bezeichnet werden, die sich auf die Bittsteller unmittelbar beziehen. Es werden nämlich alle Gottesfreunde im Bitten für sich selbst erhört; aber sie werden nicht erhört im Bitten für alle ihre Freunde oder Feinde oder für andere Beliebige; denn nicht ist ohne weiteres gesagt „Er wird es geben“, sondern „er wird es euch geben.“ V. Du aber, o Herr, sei uns gnädig. R. Gott sei Dank gesagt. Kirchengebet O Gott, von dem alles Gute herkömmt; verleih unsern demüthigen Bitten, daß wir deinen Einsprechungen gemäß recht denken und unter deiner Leitung auch recht handeln! Amen....

Dieser Inhalt ist nur für Tageszugang, Zugang 7 Tage, Abo-30 Tage und Abo-1 Jahr Mitglieder abrufbar.
Einloggen Registrieren
Weiterlesen

Proprium missae – Dominica V Post Pascha

Divinum Officium – Sancta Missa INTROITUS Isa 48:20 Vocem iucunditátis annuntiáte, et audiátur, allelúia: annuntiáte usque ad extrémum terræ: liberávit Dóminus pópulum suum, allelúia, allelúia Ps 65:1-2 Iubiláte Deo, omnis terra, psalmum dícite nómini eius: date glóriam laudi eius. V. Glória Patri, et Fílio, et Spirítui Sancto. R. Sicut erat in princípio, et nunc, et semper, et in saecula saeculórum. Amen Isa 48:20 Vocem iucunditátis annuntiáte, et audiátur, allelúia: annuntiáte usque ad extrémum terræ: liberávit Dóminus pópulum suum, allelúia, allelúia Kündet den Freudenruf, daß man ihn höre, alleluja; kündet bis an das Ende der Erde; befreit hat der Herr Sein Volk, alleluja, alleluja. Jubelt Gott, ihr Lande all, singet Psalmen Seinem Namen; herrlich laßt Sein Lob erschallen. V Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geiste; R. wie es war im Anfang, so auch jetzt und allezeit und in Ewigkeit. Amen. Kündet den Freudenruf, daß man ihn höre, alleluja; kündet bis an das Ende der Erde; befreit hat der Herr Sein Volk, alleluja, alleluja. ALLELUIA 1 Allelúia, allelúia. V. Surréxit Christus, et illúxit nobis, quos rédemit sánguine suo. Allelúia, Alleluja, alleluja. V Auferstanden ist Christus; aufleuchtet Er uns, die Er erlöste mit Seinem Blut. Alleluja. ALLELUIA 2 Ioannes 16:28 Exívi a Patre, et veni in mundum: íterum relínquo mundum, et vado ad Patrem. Allelúia. Ich bin vom Vater ausgegangen und in die Welt gekommen; Ich verlasse die Welt wieder und gehe zum Vater. Alleluja. OFFERTORIUM Ps 65:8-9; 65:20 Benedícite, gentes, Dóminum, Deum nostrum, et obaudíte vocem laudis eius: qui pósuit ánimam meam ad vitam, et non dedit commovéri pedes meos: benedíctus Dóminus, qui non amóvit deprecatiónem meam et misericórdiam suam a me, allelúia. Preiset, ihr Völker, den Herrn, unsern Gott; lauscht auf den Schall Seines Lobes. Er gab meiner Seele das Leben und ließ meine Füße nicht wanken. Gepriesen der Herr, Er hat nicht verschmäht mein Gebet, Sein Erbarmen nicht von mir gewandt, alleluja. COMMUNIO Ps 95:2 Cantáte Dómino, allelúia: cantáte Dómino et benedícite nomen eius: bene nuntiáte de die in diem salutáre eius, allelúia, allelúia. Singet dem Herrn, alleluja, singet dem Herrn und preiset Seinen Namen. Laut kündet Tag für Tag Sein Heil, alleluja, alleluja....

Dieser Inhalt ist nur für Tageszugang, Zugang 7 Tage, Abo-30 Tage und Abo-1 Jahr Mitglieder abrufbar.
Einloggen Registrieren
Weiterlesen

Predigten zum Evangeliumstext der Alten Messe – Sonntage II – Vierter Sonntag nach Ostern

Evangelium des vierten Sonntags nach Ostern Joh 16, 5 – 14 „Nun gehe ich zu dem, der mich gesandt hat, und keiner von euch fragt mich: Wohin gehst du? Sondern weil ich euch das gesagt habe, ist euer Herz vol Traurigkeit. Aber ich sage euch die Wahrheit: Es ist gut für euch, dass ich hingehe. Denn wenn ich nicht hingehe, kommt der Beistand nicht zu euch; wenn ich aber hingehe, werde ich ihn euch senden. Und wenn er kommt, wird er der Welt zum Bewusstsein bringen, dass es eine Sünde gibt, eine Gerechtigkeit und ein Gericht: eine Sünde, weil sie an mich nicht glaubt; eine Gerechtigkeit, weil ich zum Vater gehe und ihr mich nicht mehr seht; ein Gericht, weil der Fürst dieser Welt schon gerichtet ist. Nich vieles hätte ich euch zu sagen, aber ihr könnt es jetzt nicht tragen. Wenn aber jener Geist der Wahrheit kommt, wird er euch in alle Wahrheit einführen. Denn er wird nicht aus sich reden, sondern was er hört, wird er reden, und was zukünftig ist, euch verkünden. Er wird mich verherrlichen; denn er wird von dem Meinigen nehmen und es euch verkünden. Predigttext des Kirchenvaters Auslegung vom heiligen Bischof Augustin. Da der Herr Jesus seinen Jüngern Verfolgungen vorausgesagt hatte, die sie nach seinem Weggang dulden würden, fügte er etwas an und sagte: Das habe ich euch am Anfang nicht gesagt, weil ich bei euch war; jetzt aber gehe ich zu dem, der mich gesandt hat.“ Hier ist zunächst nachzusehen, ob er ihnen die zukünftigen Leiden nicht schon früher vorausgesagt hat. Doch die anderen drei Evangelisten zeigen deutlich genug, dass er ihnen dies vorausgesagt hat, bevor man zum Abendmahl gekommen war; und nach Beendigung desselben hat er gemäß Johannes die Worte gesprochen, in denen er sagte: „Das habe ich euch von Anfang an nicht gesagt, weil ich bei euch war.“ Könnte man vielleicht die Frage dadurch beantworten, daß auch sie von der nächsten Nähe seines Todes reden, als er dieses sagte? Also nicht von Anfang an, wo er mit ihnen war; denn er hat dies gesagt, als er schon im Weggehen und im Begriff war, zum Vater zu gehen. Und deshalb ist auch gemäß jener Evangelisten richtig, was hier gesagt ist: „Dies habe ich euch von Anfang an nicht gesagt“. Aber was machen wir mit der Glaubwürdigkeit des Evangeliums nach Matthäus, der berichtet, daß ihnen dies vom Herrn nicht erst dann, wo er mit den Jüngern das Paschamahl vornehmen wollte, als der leidensvolle Tod bevorstand, sondern daß es ihnen von Anfang an verkündet worden sei, wo zum erstenmal die Apostel mit Namen aufgezählt werden und wo sie zur Arbeit für Gott ausgesandt wurden? V. Du aber, o Herr, sei uns gnädig.R. Gott sei Dank gesagt. Kirchengebet O Gott! der Du machest, daß dein Volk nur Eines Sinnes und Herzens wird; laß dasselbe deine Gebote lieben und nach deinen Verheißungen trachten, damit unsere Herzen dort eine bleibende Stätte finden, wo wahre Freude wohnt! Amen....

Dieser Inhalt ist nur für Tageszugang, Zugang 7 Tage, Abo-30 Tage und Abo-1 Jahr Mitglieder abrufbar.
Einloggen Registrieren
Weiterlesen

Proprium missae – Dominica IV Post Pascha

Divinum Officium – Sancta Missa INTROITUS Ps 97:1; 97:2 Cantáte Dómino cánticum novum, allelúia: quia mirabília fecit Dóminus, allelúia: ante conspéctum géntium revelávit iustítiam suam, allelúia, allelúia, allelúia. Ps 97:1 Salvávit sibi déxtera eius: et bráchium sanctum eius. V. Glória Patri, et Fílio, et Spirítui Sancto. R. Sicut erat in princípio, et nunc, et semper, et in saecula saeculórum. Amen Ps 97:1; 97:2 Cantáte Dómino cánticum novum, allelúia: quia mirabília fecit Dóminus, allelúia: ante conspéctum géntium revelávit iustítiam suam, allelúia, allelúia, allelúia. Singet dem Herrn ein neues Lied, alleluja; denn Wunderbares hat der Herr getan, alleluja. Enthüllt hat Er im Angesicht der Völker Seine Heiligkeit, alleluja, alleluja, alleluja. Geholfen hat Ihm Seine Rechte und Sein heiliger Arm. V Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geiste; R. wie es war im Anfang, so auch jetzt und allezeit und in Ewigkeit. Amen Singet dem Herrn ein neues Lied, alleluja; denn Wunderbares hat der Herr getan, alleluja. Enthüllt hat Er im Angesicht der Völker Seine Heiligkeit, alleluja, alleluja, alleluja. ALLELUIA 1 Ps 117:16. Déxtera Dómini fecit virtútem: déxtera Dómini exaltávit me. Allelúia. Alleluja, alleluja. Die Rechte des Herrn wirket Wunder; die Rechte des Herrn hat mich erhöht. Alleluja. ALLELUIA 2 Rom 6:9 Christus resúrgens ex mórtuis iam non móritur: mors illi ultra non dominábitur. Allelúia. Christus, von den Toten auferstanden, stirbt nicht mehr; der Tod hat fürderhin keine Macht über Ihn. Alleluja. OFFERTORIUM Ps 65:1-2; 85:16 Iubiláte Deo, univérsa terra, psalmum dícite nómini eius: veníte et audíte, et narrábo vobis, omnes qui timétis Deum, quanta fecit Dóminus ánimæ meæ, allelúia. Jubelt Gott, ihr Lande all; singet Psalmen Seinem Namen. Kommt und hört; euch allen, die ihr Gott in Ehrfurcht dient, will ich künden, was der Herr in meiner Seele Großes wirkte, alleluja. COMMUNIO Ioann 16:8 Cum vénerit Paráclitus Spíritus veritátis, ille árguet mundum de peccáto et de iustítia et de iudício, allelúia, allelúia. Wenn der Tröster kommt, der Geist der Wahrheit, wird Er der Welt beweisen, daß es eine Sünde, eine Gerechtigkeit und ein Gericht gibt, alleluja, alleluja.  ...

Dieser Inhalt ist nur für Tageszugang, Zugang 7 Tage, Abo-30 Tage und Abo-1 Jahr Mitglieder abrufbar.
Einloggen Registrieren
Weiterlesen

Predigten zum Evangeliumstext der Alten Messe – Sonntage II – 3. Sonntag nach Ostern

Evangelium des dritten Sonntags nach Ostern Joh 16, 16 – 22 „Noch eine kleine Weile, und ihr seht mich nicht mehr; und wiederum eine kleine Weile, und ihr seht mich wieder [, denn ich gehe zum Vater].“ Da sagten einige seiner Jünger zueinander: „Was will er uns damit sagen: Noch eine kleine Weile, und ihr seht mich nicht mehr; und wiederum eine kleine Weile, und ihr seht mich wieder? Und: Ich gehe zum Vater?“ Sie sagten also: „Was meint er mit den Worten: Noch eine kleine Weile? Wir verstehen nicht, was er sagt.“ Jesus erkannte, dass sie ihn fragen wollten, und sprach zu ihnen: „Darüber fragt ihr einander, dass ich gesagt habe: Noch eine kleine Weile, und ihr seht mich nicht mehr, und wiederum eine kleine Weile, und ihr seht mich wieder. Wahrlich, wahrlich, ich sage euch, ihr werdet weinen und wehklagen, aber die Welt wird sich freuen; ihr werdet traurig sein, aber eure Trauer wird sich in Freude verwandeln. Wenn eine Frau gebiert, hat sie Trauer, weil ihre Stunde gekommen ist; hat sie aber das Kind geboren, so gedenkt sie nicht mehr der Not, aus Freude darüber, dass ein Mensch zur Welt gekommen ist. So habt auch ihr jetzt Trauer; aber ich werde euch wiedersehen, und euer Herz wird sich freuen, und eure Freude wird niemand von euch nehmen. Predigttext des Kirchenvaters Auslegung vom heiligen Bischof Augustinus. Eine kleine Weile ist die ganze Dauer, in der die gegenwärtige Zeit verläuft. Deshalb sagt derselbe Evangelist in seinem Briefe: „Es ist die letzte Stunde da“. Deshalb hat er nämlich hinzugefügt: „Denn ich gehe zum Vater,“ was auf den ersteren Satz zu beziehen ist, wo er sagt: „Noch eine kleine Weile, und ihr werdet mich nicht mehr sehen.“ Durch den Gang zum Vater nämlich wollte er bewirken, daß sie ihn nicht mehr sehen. Und darum ist dies nicht deshalb gesagt, weil er sterben wollte und weil er bis zur Auferstehung aus ihren Anblick verschwinden sollte, sondern weil er zum Vater gehen wollte, was er getan hat, nachdem er auferstanden war und als er nach einem vierzigtägigen Verkehr unter ihnen in den Himmel aufstieg. Denjenigen also sagte er: „Noch eine kleine Weile, und ihr werdet mich nicht mehr sehen,“ die ihn damals leiblich sahen, weil er zum Vater gehen wollte und weil sie ihn von da ab als Sterblichen nicht mehr sehen sollten, wie sie ihn sahen, als er dies sagte. Wenn er aber hinzufügte: „Und wieder eine kleine Weile, und ihr werdet mich wieder sehen,“ so gab er ein Versprechen der ganzen Kirche, wie er auch der ganzen Kirche versprach: „Ich bin bei euch bis zum Ende der Welt“. Es läßt der Herr sein Versprechen nicht unerfüllt. Nur eine kleine Weile, und wir werden ihn sehen; dort, wo wir nichts mehr zu erbitten, nichts mehr zu erfragen haben, weil nichts bleibt, was zu ersehnen wäre, nichts verborgen sein wird, was zu suchen wäre. V. Du aber, o Herr, sei uns gnädig. R. Gott sei Dank gesagt. Kirchengebet Gott! der Du denjenigen, die von dem Wege der Tugend abgewichen sind, das Licht deiner Wahrheit hast leuchten lassen; verleih allen denen, die sich zum Christentum bekennen, die Gnade, daß sie das, was deinem heiligen Namen entgegen ist, verabscheuen, und nach dem streben, was ein so heiliges Bekenntniß von ihnen fordert. Amen....

Dieser Inhalt ist nur für Tageszugang, Zugang 7 Tage, Abo-30 Tage und Abo-1 Jahr Mitglieder abrufbar.
Einloggen Registrieren
Weiterlesen

Proprium missae – Dominica III Post Pascha

Divinum Officium – Sancta Missa INTROITUS Ps 65:1-2 Iubiláte Deo, omnis terra, allelúia: psalmum dícite nómini eius, allelúia: date glóriam laudi eius, allelúia, allelúia, allelúia. Ps 65:3 Dícite Deo, quam terribília sunt ópera tua, Dómine! in multitúdine virtútis tuæ mentiéntur tibi inimíci tui. V. Glória Patri, et Fílio, et Spirítui Sancto. R. Sicut erat in princípio, et nunc, et semper, et in saecula saeculórum. Amen Ps 65:1-2 Iubiláte Deo, omnis terra, allelúia: psalmum dícite nómini eius, allelúia: date glóriam laudi eius, allelúia, allelúia, allelúia. Jubelt Gott ihr Lande all, alleluja, singet Psalmen Seinem Namen, alleluja; herrlich laßt Sein Lob erschallen, alleluja, alleluja, alleluja. Saget zu Gott: Wie gewaltig sind Deine Werke, o Herr! Ob der Fülle Deiner Macht huldigen selbst Deine Feinde Dir. V. Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geiste; R. wie es war im Anfang, so auch jetzt und allezeit und in Ewigkeit. Amen. Jubelt Gott ihr Lande all, alleluja, singet Psalmen Seinem Namen, alleluja; herrlich laßt Sein Lob erschallen, alleluja, alleluja, alleluja.   ALLELUIA 1 Ps 110:9 Redemptiónem misit Dóminus pópulo suo. Allelúia. Erlösung sandte der Herr Seinem Volke. Alleluja. ALLELUIA 2 Luc 24:46 Oportebat pati Christum, et resúrgere a mórtuis: et ita intráre in glóriam suam. Allelúia. Christus mußte leiden und von den Toten auferstehen und so eingehen in Seine Herrlichkeit. Alleluja OFFERTORIUM Ps 145:2 Lauda, anima mea, Dóminum: laudábo Dóminum in vita mea: psallam Deo meo, quámdiu ero, allelúia. Lobe den Herrn, meine Seele. Loben will ich den Herrn mein Leben lang, will lobsingen meinem Gotte, solang ich bin, alleluja. COMMUNIO Ioannes 16:16 Módicum, et non vidébitis me, allelúia: íterum módicum, et vidébitis me, quia vado ad Patrem, allelúia, allelúia. «Noch eine kleine Weile, und ihr werdet Mich nicht mehr sehen», alleluja; «und wieder eine kleine Weile, und ihr werdet Mich wiedersehen; denn Ich gehe zum Vater», alleluja, alleluja....

Dieser Inhalt ist nur für Tageszugang, Zugang 7 Tage, Abo-30 Tage und Abo-1 Jahr Mitglieder abrufbar.
Einloggen Registrieren
Weiterlesen

Predigten zum Evangeliumstext der Alten Messe – Sonntage II – Zweiter Sonntag nach Ostern

Evangelium des zweiten Sonntags nach Ostern Joh 10, 11 – 16 Ich bin der gute Hirt. Der gute Hirt gibt sein Leben für seine Schafe. Der Mietling aber, der nicht Hirt ist und dem die Schafe nicht gehören, lässt die Schafe im Stich und flieht, wenn er den Wolf kommen sieht, und der Wolf fällt die Schafe an und versprengt sie. Der Mietling flieht, weil er eben ein Mietling ist und ihm an den Schafen nichts liegt. Ich bin der gute Hirt. Ich kenne die Meinen, und die Meinen kennen mich, wie mich der Vater kennt und ich den Vater kenne. Ich gebe mein Leben für meine Schafe. Ich habe noch andere Schafe, die nicht aus diesem Schafstall sind. Auch sie muss ich herbeiführen; sie werden auf meine Stimme hören, und es wird eine Herde und ein Hirt sein. Predigtext des Kirchenvaters Auslegung vom heiligen Papst Gregor: Ihr habt, geliebteste Brüder, gehört aus der Lesung des Evangeliums, was ihr zu lernen habt; ihr habt auch gehört, in welch gefahrvoller Lage wir sind. Derjenige nämlich, der nicht infolge einer zufälligen Zugabe, sondern auf Grund seines Wesens gut ist, sagt: „Ich bin der gute Hirt“. Und er fügt die Art der Güte, die wir nachzuahmen haben, hinzu indem er sagt: „Der gute Hirt gibt sein Leben für seine Schafe hin“. Er hat das getan, wozu er auffordert; er hat (durch die Tat) gezeigt, was er geboten hat. Der gute Hirt hat für seine Schafe sein Leben hingegeben, um zu unserem Heiligungsmittel seinen Leib und sein Blut zu bestimmen und die Schafe, die er zurückerkauft hatte, mit seinem Fleische zu speisen. Uns ist bezüglich der Betrachtung des Todes der Weg gezeigt worden, auf dem wir zu folgen haben; es ist die Form beigefügt worden, der wir uns anpassen sollen. Als erstes gilt für uns, daß wir unsere äußeren Güter seinen Schafen in Barmherzigkeit mitteilen; als äußerstes aber, daß wir, falls es notwendig ist, uns auch m Tod für dieselben Schafe zur Verfügung stellen; von diesem ersten ganz Geringen gelangt man aber zu dem größeren Letzten. Da aber die Seele, auf Grund deren wir leben, in uns vergleichlicher Weise wertvoller ist als das Vermögen, das wir besitzen, wann wird derjenige, der sein Vermögen nicht für die Schafe gibt, seine Seele für sie hingeben? V. Du aber, o Herr, sei uns gnädig. R. Gott sei Dank gesagt. Kirchengebet O Gott, der Du durch die Erniedrigung deines Sohnes die gefallenen Menschen wieder aufgerichtet hast; verleih deinen Gläubigen eine immerwährende Fröhlichkeit, damit diejenigen, welche Du dem ewigen Tode entrissen hast, durch deine Gnade die ewigen Freuden genießen. Amen....

Dieser Inhalt ist nur für Tageszugang, Zugang 7 Tage, Abo-30 Tage und Abo-1 Jahr Mitglieder abrufbar.
Einloggen Registrieren
Weiterlesen

Proprium missae – Dominica II Post Pascha

Divinum Officium – Sancta Missa INTROITUS Ps 32:5-6 Misericórdia Dómini plena est terra, allelúia: verbo Dómini coeli firmáti sunt, allelúia, allelúia. Ps 32:1 Exsultáte, iusti, in Dómino: rectos decet collaudátio. V. Glória Patri, et Fílio, et Spirítui Sancto. R. Sicut erat in princípio, et nunc, et semper, et in saecula saeculórum. Amen  Ps 32:5-6 Misericórdia Dómini plena est terra, allelúia: verbo Dómini coeli firmáti sunt, allelúia, allelúia. Voll der Barmherzigkeit des Herrn ist die Erde, alleluja; durch das Wort des Herrn sind die Himmel geschaffen, alleluja, alleluja. Jubelt, ihr Gerechten, im Herrn; denn Gotteslob ist Pflicht der Guten. V. Ehre sei dem Vater und dem Sohne und dem Heiligen Geiste. R. Wie es war im Anfang, so auch jetzt und allezeit und in Ewigkeit. Amen. Voll der Barmherzigkeit des Herrn ist die Erde, alleluja; durch das Wort des Herrn sind die Himmel geschaffen, alleluja, alleluja. ALLELUIA Luc 24:35. Cognovérunt discípuli Dóminum Iesum in fractióne panis. Allelúia Die Jünger erkannten den Herrn Jesus am Brotbrechen. Alleluja. ALLELUIA Ioannes 10:14. Ego sum pastor bonus: et cognósco oves meas, et cognóscunt me meæ. Allelúia. «Ich bin der gute Hirt und kenne Meine Schafe, und die Meinen kennen Mich.» Alleluja. OFFERTORIUM Ps 62:2; 62:5 Deus, Deus meus, ad te de luce vígilo: et in nómine tuo levábo manus meas, allelúia. O Gott, mein Gott, zu Dir erwach ich mit dem Morgenlicht; in Deinem Namen erheb ich meine Hände, alleluja. COMMUNIO Ioannes 10:14. Ego sum pastor bonus, allelúia: et cognósco oves meas, et cognóscunt me meæ, allelúia, allelúia. «Ich bin der gute Hirt», alleluja: «Ich kenne Meine Schafe, und die Meinen kennen Mich», alleluja, alleluja....

Dieser Inhalt ist nur für Tageszugang, Zugang 7 Tage, Abo-30 Tage und Abo-1 Jahr Mitglieder abrufbar.
Einloggen Registrieren
Weiterlesen

Predigten zum Evangeliumstext der Alten Messe – Festtage II – Weißer Sonntag

Evangelium des weißen oder ersten Sonntages nach OsternJoh 20, 19 – 31Am Abend jenes ersten Wochentages waren die Jünger aus Furcht vor den Juden bei verschlossenen Türen versammelt. Da kam Jesus, trat in ihre Mitte und sprach zu ihnen: „Friede sei mit euch!“ Nach diesen Worten zeigte er ihnen seine Hände und seine Seite. Da freuten sich die Jünger, daß sie den Herrn sahen. Abermals sprach Jesus zu ihnen: „Friede sei mit euch! Wie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch.“ Nach diesen Worten hauchte er sie an und sprach: „Empfanget den Heiligen Geist. Denen ihr die Sünden nachlasset, denen sind sie nachgelassen; denen ihr sie behaltet, denen sind sie behalten.“Einer von den Zwölfen, Thomas, mit dem Beinahmen Didymus, war nicht dabei, als Jesus kam. Die andern Jünger sagten ihm nun: „Wir haben den Herrn gesehen.“ Er aber erwiderte ihnen: „Wenn ich an seinen Händen nicht das Mal der Nägel sehen und meinen Finger nicht in die Stelle der Nägel und meine Hand nicht in seine Seite legen kann, glaube ich nicht.“Acht Tage darauf waren die Jünger wieder drinnen, und Thomas war bei ihnen. Da kam Jesus bei verschlossenen Türen und trat in ihre Mitte mit den Worten: „Friede sei mit euch!“ Dann sprach er zu Thomas: „Leg deinen Finger hierher und sieh meine Hände, reich deine Hand her und leg sie in meine Seite, und sei nicht ungläubig, sondern gläubig!“ Thomas sprach zu ihm: „Mein Herr und mein Gott!“ Jesus erwiderte ihm: „Weil du mich siehst, glaubst du? Selig, die nicht sehen und doch glauben!“Jesus hat noch viele andere Wunder vor den Augen seiner Jünger getan, die nicht in diesem Buche aufgezeichnet sind. Diese aber sind aufgezeichnet, damit ihr glaubt, daß Jesus ist Christus, der Sohn Gottes, und damit ihr im Glauben das Leben habt in seinem Namen. Predigtext des Kirchenvaters Auslegung vom heiligen Papste Gregor: Als erste Frage aus der gegenwärtigen Lesung des Evangeliums klopft an unseren Geist die: Wie war nach der Auferstehung der Leib des Herrn ein wirklicher, da er doch durch verschlossene Türen zu den Jüngern eintreten konnte? Aber wir müssen beachten, daß das Wirken Gottes, wenn es mit der Vernunft erfaßt wird, nichts Wunderbares an sich hat, und daß der Glaube kein Verdienst hat, wenn ihm das menschliche Denken etwas aus der Erfahrung bietet. Aber diese Taten unseres Heilandes selbst, die aus sich allein nicht begriffen werden können, müssen nach einer anderen Tätigkeit desselben abgewogen werden, auf daß staunenswerten Dingen noch staunenswertere Taten Glaubwürdigkeit verschaffen. Derselbe Leib des Herrn trat nämlich bei verschlossenen Türen zu den Jüngern hinein, der, wie es sich von selbst versteht, vor die Augen der Menschen bei seiner Geburt aus dem verschlossenen Schoß der Jungfrau hervorging. Was soll man also staunen, wenn er bei verschlossenen Türen nach seiner Auferstehung, wo er auf ewig leben wollte, eintrat, da er doch, als er kam, um den Tod zu leiden, aus dem uneröffneten Schoß der Jungfrau heraustrat? Aber weil der Glaube der Zuschauer gegenüber dem Leib, der sichtbar war, Bedenken hegte, zeigte er ihnen sofort die Hände und die Füße; er bot ihnen den Leib zum befühlen an, den er bei verschlossenen Türen hineingeführt hatte. Dabei zeigte er zwei wunderbare und nach menschlichem Urteil sehr widersprechende Dinge, indem er nach seiner Auferstehung seinen Leib als einen unverweslichen und dennoch als einen fühlbaren zeigte. Denn einerseits muß das auflösbar sein was befühlt wird; und andererseits kann das nicht fühlbar sein, was nicht auflösbar ist. Aber auf eine wunderbare und unbegreifliche Weise hat unser Heiland nach der Auferstehung einen Leib gezeigt, der sowohl unauflösbar, als auch fühlbar war, so daß er durch das Vorzeigen des Unauflösbaren zur Belohnung einlud, durch den Hinweis auf die Fühlbarkeit Stärkung für den Glauben bot. Er hat also an sich sowohl die Unauflösbarkeit, wie auch die Fühlbarkeit erwiesen, gewiß um zu zeigen, daß nach der Auferstehung sein Leib sowohl dieselbe Natur, aber auch eine andere Herrlichkeit hatte. V. Du aber, o Herr, sei uns gnädig. R. Gott sei Dank gesagt. Kirchengebet Allmächtiger Gott! wir bitten Dich, verleih, daß wir nach vollendetem Osterfeste das Andenken an dasselbe durch alle unsere Handlungen und unsern ganzen Lebenswandel zeigen! Amen....

Dieser Inhalt ist nur für Tageszugang, Zugang 7 Tage, Abo-30 Tage und Abo-1 Jahr Mitglieder abrufbar.
Einloggen Registrieren
Weiterlesen

Proprium missae – Dominica in Albis in Octava Paschae

Divinum Officium – Sancta Missa INTROITUS 1 Pet 2, 2. Quasi modo géniti infántes, allelúia: rationabiles, sine dolo lac concupíscite, allelúia, allelúia, allelúia. Ps 80:2. Exsultáte Deo, adiutóri nostro: iubiláte Deo Iacob. V. Glória Patri, et Fílio, et Spirítui Sancto. R. Sicut erat in princípio, et nunc, et semper, et in saecula saeculórum. Amen 1 Pet 2, 2. Quasi modo géniti infántes, allelúia: rationabiles, sine dolo lac concupíscite, allelúia, allelúia, allelúia. Wie neugeborene Kindlein, alleluja, doch schon voll Einsicht, verlangt ohne Falsch nach Milch, alleluja, alleluja, alleluja. Gott, unserem Helfer, jauchzet zu; jubelt entgegen dem Gotte Jakobs. V. Ehre sei dem Vater und dem Sohne und dem Heiligen Geiste. R. Wie es war im Anfang, so auch jetzt und allezeit und in Ewigkeit. Amen. Wie neugeborene Kindlein, alleluja, doch schon voll Einsicht, verlangt ohne Falsch nach Milch, alleluja, alleluja, alleluja. ALLELUIA Matt 28:7. In die resurrectiónis meæ, dicit Dóminus, præcédam vos in Galilaeam. Allelúia. Es spricht der Herr: «Am Tage Meiner Auferstehung geh Ich euch voraus nach Galiläa.» Alleluja. ALLELUIA Ioannes 20:26. Post dies octo, iánuis clausis, stetit Iesus in médio discipulórum suórum, et dixit: Pax vobis. Allelúia. Acht Tage danach trat Jesus bei verschlossenen Türen in die Mitte Seiner Jünger und sprach: «Friede sei mit euch!» Alleluja OFFERTORIUM Matt 28:2; 28:5-6. Angelus Dómini descéndit de coelo, et dixit muliéribus: Quem quaeritis, surréxit, sicut dixit, allelúia. Ein Engel des Herrn stieg vom Himmel und sprach zu den Frauen: «Er, den ihr suchet, ist auferstanden, wie Er gesagt hat», alleluja. COMMUNIO Ioannes 20:27 Mitte manum tuam, et cognósce loca clavórum, allelúia: et noli esse incrédulus, sed fidélis, allelúia, allelúia. «Reiche deine Hand her und erkenne die Male der Nägel», alleluja, «und sei nicht ungläubig, sondern gläubig», alleluja, alleluja....

Dieser Inhalt ist nur für Tageszugang, Zugang 7 Tage, Abo-30 Tage und Abo-1 Jahr Mitglieder abrufbar.
Einloggen Registrieren
Weiterlesen

Predigten zum Evangeliumstext der Alten Messe – Festtage II – Ostermontag

Evangelium des Heiligen Ostermontags Lk 24, 13 – 35 Noch am selben Tage wanderten zwei von ihnen nach einem Flecken mit Namen Emmaus, sechzig Stadien von Jerusalem entfernt. Sie sprachen miteinander von allem, was sich zugetragen hatte. Während sie so miteinander redeten und sich besprachen, nahte Jesus selbst und ging mit ihnen. Ihre Augen aber waren gehalten, daß sie ihn nicht erkannten. Er sprach zu ihnen: „Was sind das für Reden, die ihr auf dem Wege miteinander führt?“ Da hielten sie traurig inne. Der eine aber, namens Kleopas, antwortete ihm: „Bist du der einzige Fremdling in Jerusalem, der nicht weiß, was dort in diesen Tagen geschehen ist?“ Er fragte sie: „Was denn?“ Sie erwiderten ihm: „Was mit Jesus von Nazareth geschehen ist. Er war ein Prophet, mächtig in Wort und Tat vor Gott und allem Volke. Unsere Hohenpriester und die Vorsteher aber haben ihn dem Tode überantwortet und gekreuzigt. Wir aber hatten gehofft, er werde Israel erlösen. Und nun ist nach alledem heute schon der dritte Tag, seit dies geschehen ist. Zwar haben uns einige aus unseren Frauen in Schrecken gesetzt. Sie waren frühmorgens am Grabe, fanden aber seinen Leichnam nicht. Sie kamen mit der Kunde, es seien ihnen Engel erschienen, die versichert hätten, daß er lebe. Einige von den Unsrigen gingen dann zum Grabe und fanden bestätigt, was die Frauen gesagt hatten; ihn selbst aber sahen sie nicht.“ Da sprach er zu ihnen:“ O ihr Unverständigen und von langsamer Fassungskraft, um alles zu glauben, was die Propheten verkündet haben! Musste nicht Christus dies leiden und so in seine Herrlichkeit eingehen?“ Und er begann mit Moses und allen Propheten und erklärte ihnen, was in allen Schriften von ihm geschrieben steht. So kamen sie dem Flecken nahe, zu dem sie wanderten. Er tat, als wolle er weitergehen. Sie aber nötigten ihn und sprachen: „Bleibe bei uns; denn es will Abend werden, der Tag hat sich schon geneigt.“ Da kehrte er mit ihnen ein. Während er mit ihnen zu Tische saß, nahm er das Brot, segnete es, brach es und reichte es ihnen. Da wurden ihre Augen geöffnet, und sie erkannten ihn. Er aber entschwand ihren Augen. Und sie sprachen zueinander: „Brannte nicht das Herz in uns, als er unterwegs mit uns redete und uns die Schrift erschloß?“ Noch in derselben Stunde machten sei sich auf, kehrten nach Jerusalem zurück und fanden die Elf mit ihren Gefährten versammelt. Diese sprachen: „Der Herr ist wahrhaft auferstanden und dem Simon erschienen.“ Nun erzählten sie, was sich auf dem Wege zugetragen hatte, und wie sie ihn am Brotbrechen errkannt hätten. Predigtext des Kirchenvaters Auslegung vom heiligen Papste Gregor. Ihr habt gehört, Brüder, daß der Herr den zwei Jüngern, die auf dem Wege dahingingen, die wohl noch nicht glaubten, aber doch von ihm redeten, sichtbar wurde; aber er zeigte ihnen nicht eine Gestalt, die sie hätten erkennen können. Das also wirkte der Herr äußerlich in den leiblichen Augen, was bei ihnen im Innern vorging, in den geistigen Augen. Denn sie waren im Innern bewegt von Liebe und von Zweifel; der Herr aber wurde ihnen äußerlich gegenwärtig und zeigte nicht, wer er war. Entsprechend dem Umstand, daß sie von ihm sprachen, gewährte er ihnen seine Gegenwart; aber entsprechend dem Umstand, daß sie über ihn Zweifel hegten, verbarg er die Gestalt, an der man ihn erkennen konnte. Er wechselte wohl Worte mit ihnen, tadelte die Härte ihres Geistes, erschloß ihnen die dunklen Stellen der Heiligen Schrift, die von ihm handeln; und dennoch, weil er noch in ihrem Herzen ein Fremder war in bezug auf den Glauben, stellte er sich dar, als ob er weiter gehen wollte. Darstellen1 bedeutet in unserer Sprache dasselbe wie bilden; deshalb nennen wir auch diejenigen, die aus Stoff etwas bilden, Darsteller. Also hat derjenige, der die einfache Wahrheit selbst ist, nichts Zweideutiges getan, sondern hat sich ihnen als das leiblich gezeigt, was er bei ihnen im Geiste galt. Sie sollten aber erprobt werden, ob sie, wo sie ihn noch nicht als Gott liebten, ihn wenigstens als Wanderer lieben könnten. V. Du aber, o Herr, sei uns gnädig.R. Gott sei Dank gesagt. Kirchengebet O Gott, der Du der Welt durch die österliche Feierlichkeit Heilsmittel verliehen hast: wir bitten Dich, begleite dein Volk mit himmlischer Gabe, damit es vollkommene Freiheit und ewiges Leben zu erlangen würdig werden möge! Amen. 1Dieser Satz ist im Deutschen schwer zu geben, weil unsere Sprache das lateinische Bild nicht wiedergeben kann. Im Lateinischen Bedeutet fingere soviel wie „sich stellen oder darstellen“ und zugleich „bilden, herstellen“; und das davon abgeleitete Wort figulus bedeutet „Töpfer“ = Hersteller von Töpfen aus Lehm....

Dieser Inhalt ist nur für Tageszugang, Zugang 7 Tage, Abo-30 Tage und Abo-1 Jahr Mitglieder abrufbar.
Einloggen Registrieren
Weiterlesen

Predigten zum Evangeliumstext der Alten Messe – Festtage II – Ostersonntag

Evangelium des Heiligen Ostersonntages Mk 16, 1 – 7 Als der Sabbat vorüber war, kauften Maria Magdalena, Maria, die Mutter des Jakobus, und Salome würzige Kräuter, um hinzugehen und ihn zu salben. In der Morgenfühe des ersten Wochentages, als die Sonne eben aufging, kamen sie zum Grabe. Sie sprachen zueinander: „Wer wird uns den Stein vom Eingang des Grabes wegwälzen?“ Als sie hinblickten, sahen sie, daß der Stein schon weggewälzt war. Er war nämlich sehr groß. Sie gingen in das Grab hinein und sahen zur Rechten einen Jüngling in weißem Gewande sitzen, und sie erschraken. Er aber sprach zu ihnen: „Fürchtet euch nicht! Ihr sucht Jesus von Nazareth, den Gekreuzigten. Er ist auferstanden, er ist nicht hier. Seht hier die Stelle, wo man ihn hingelegt hatte. Geht nun hin und meldet seinen Jüngern, zumal dem Petrus: Er geht euch voraus nach Galiläa. Dort werdet ihr ihn sehen, wie er euch gesagt hat.“ Predigtext des Kirchenvaters Auslegung vom heiligen Papst Gregor. Ihr habt gehört, geliebteste Brüder, daß die heiligen Frauen, die dem Herrn gefolgt waren, mit Wohlgerüchen zum Grab kamen und ihm, dem sie, so lange er lebte, in Liebe zugetan gewesen, auch, wo er tot war, in freundschaftlicher Absicht Dienste erweisen. Aber was sie getan, deutet etwas an, was in der heiligen Kirche zu geschehen hat. Wir müssen nämlich das, was sich ereignet hat, in der Weise hören, daß wir auch überlegen, was wir in Nachahmung desselben zu tun haben. Und so kommen wir, die wir an den Toten glauben, dann, wenn wir mit dem Wohlgeruch der Tugenden umduftet, mit dem Rufe des Eifers in guten Werken dem Herrn suchen, ganz gewiß mit duftenden Salben an sein Grab. Solchen Frauen aber, die mit duftenden Salben kamen, sind Engel sichtbar geworden, weil eben jene Seelen die himmlischen Bürger zu schauen bekommen, die mit dem Wohlgeruch der Tugenden in heiliger Sehnsucht an den Herrn herangehen. Wir müssen jedoch darauf achten, was das bedeuten soll, daß der Engel zur Rechten sitzend gesehen wird. Was anders wird denn durch die Linke angedeutet als das gegenwärtige Leben, was anders aber durch die Rechte als das ewige Leben? Daher steht ja im Hohenlied geschrieben: „Seine Linke ist unter meinem Haupt, und seine Rechte hält mich umfangen.“ Weil also unser Erlöser schon durch den diesem Leben anhaftenden sterblichen Zustand hindurchgegangen war, deshalb war es richtig, daß der Engel, der gekommen war, dessen unvergängliches Leben zu melden, zur Rechten saß. Er erschien bekleidet mit einem weißen Gewand, weil er die Freude verkündet, die mit unserer Festlichkeit verbunden ist. Die weiße Farbe seines Kleides verkündet nämlich den Glanz unserer Festesfreude. Sollen wir sagen: unserer oder seiner Festlichkeit? Um es in richtigerer Weise auszudrücken, wollen wir sagen: sowohl seiner als unserer. Jene Auferstehung unseres Erlösers ist nämlich einerseits unsere Festlichkeit, weil sie uns zur Unsterblichkeit zurückgeführt hat; anderseits wurde sie eine Festlichkeit der Engel, weil sie dadurch, daß sie uns zum Himmel zurückgerufen hat, ihre Zahl ausgefüllt hat. V. Du aber, o Herr, sei uns gnädig. R. Gott sei Dank gesagt. Kirchengebet O Gott! der Du durch deinen Sohn uns den Eingang in den Himmel, aufgeschlossen hast; nimm gnädig an unsern Dank für deine Barmherzigkeit und gib, daß wir unsere guten Vorsätze getreu halten, damit wir, gespeiset durch das heiligste Osterlamm, zu einem frommen Leben in Christo auferstehen und einst in die ewige Seligkeit eingehen mögen, durch Christus, unsern Erlöser. Amen....

Dieser Inhalt ist nur für Tageszugang, Zugang 7 Tage, Abo-30 Tage und Abo-1 Jahr Mitglieder abrufbar.
Einloggen Registrieren
Weiterlesen

Predigten zum Evangeliumstext der Alten Messe – Karsamstag

Evangelium des Heiligen Karsamstages Mt 28, 1 – 7 Nach Ablauf des Sabbats, beim Morgengrauen des ersten Wochentages, machten sich Maria Magdalena und die andere Maria auf den Weg, um nach dem Grabe zu sehen. Und siehe, da entstand ein starkes Erdbeben. Denn ein Engel des Herrn stieg vom Himmel herab, trat hinzu, schob den Stein weg und setzte sich darauf. Sein Aussehen war wie der Blitz und sein Gewand weiß wie Schnee. Die Wächter erbebten aus Furcht vor ihm und waren wie tot. Die Frauen aber redete der Engel an: „Fürchtet euch nicht! Ich weiß, ihr sucht Jesus, den Gekreuzigten. Er ist nicht hier; er ist auferstanden, wie er gesagt hat. Kommt, seht hier den Ort, wo der Herr gelegen hat. Und nun geht eilends hin und meldet seinen Jüngern, daß er von den Toten auferstanden ist. Seht, er geht euch voraus nach Galiläa; dort werdet ihr ihn sehen. Seht, ich habe es euch gesagt.“ Hymnus Christus ist erstanden, befreit von Todesbanden; Deß wollen wir alle froh seyn, Christus will unser Trost seyn. Alleluja! Christus ist erstanden, befreit von Todesbanden; Der als das wahre Osterlamm Die Missethat der Welt hinnahm. Alleluja! Christus ist erstanden, befreit von Todesbanden; Wie Du vom Tod‘ erstanden bist, Laß uns ersteh’n Herr Jesu Christ! Alleluja!...

Dieser Inhalt ist nur für Tageszugang, Zugang 7 Tage, Abo-30 Tage und Abo-1 Jahr Mitglieder abrufbar.
Einloggen Registrieren
Weiterlesen

Proprium missae – Karsamstag – Sabbato Sancto

Divinum Officium – Sancta Missa CANTICUM 1 Cantemus Domino: gloriose enim honorificatus est: equum et ascensorum proiecit in mare: adiutor, et protector factus est mihi in salutem. V. Hic Deus meus, et honorificabo eum: Deus patris mei, et exaltabo eum. V. Dominus conterens bella: Dominus nomen est illi. 1. Ch Laßt uns singen dem Herrn, denn machtvoll hat Er Sich kund­getan: / Roß und Reiter warf Er ins Meer. 2. Ch Er ist mein Hel­fer geworden zum Heile, / Er ist mein Beschützer. 1 Ch Er ist mein Gott, Ihn will ich preisen;/der Gott meines Vaters, Ihn will ich erheben. 2. Ch Der Herr macht zunichte den Krieg;/Herr ist sein Name. CANTICUM 2 Vinea facta est dilecto in cornu, in loco uberi. V. Et maceriam circumdedit, et circumfodit: et plantavit vineam Sorec: et ædificavit turrim in medio eius. V. Et torcular fodit in ea: vinea enim Domini Sabaoth, domus Israël est. 1. Ch Ein Weinberg war meinem Geliebten zu eigen / oben auf fruchtbarer Höhe. 2. Ch Und Er zog um ihn eine Mauer, / Er grub ihn um und pflanzte Reben von Sorek. 1. Ch In seine Mitte baute Er einen Turm, / und Er grub eine Kelter. 2. Ch Der Weinberg des Herrn der himmlischen Heere, es ist das Haus Israel. CANTICUM 3 Attende, cælum, et loquar: et audiat terra verba ex ore meo. V. Exspectetur sicut pluvia eloquium meum: et descendant sicut ros verba mea, sicut imber super gramina. V. Et sicut nix super fænum: quia nomen Domini invocabo. V. Date magnitudinem Deo nostro: Deus, vera opera eius, et omnes viæ eius iudicia. V. Deus fidelis, in quo non est iniquitas: iustus et sanctus Dominus. Ch Horche auf, o Himmel, ich rede! / Erde, vernimm die Worte meines Mundes; 2. Ch Meine Rede nimm auf wie den Regen,/niederfließen sollen meine Worte wie Tau; 1. Ch Gleich­wie Regen auf sprossende Kräu­ter / und wie Schnee auf welken­des Laub; / denn anrufen will ich den Namen des Herrn. 2. Ch Unserem Gott gebet Ehre! / Gottes Werke sind wahr, / gerecht sind all Seine Wege. 1. u. 2. Ch Gott ist getreu, in Ihm ist kein Trug; / heilig ist der Herr und gerecht. CANTICUM 4 Sicut cervus desiderat ad fontes aquarum: ita desiderat anima mea ad te, Deus. V. Sitivit anima mea ad Deum vivum, quando veniam, et apparebo ante faciem Dei? V. Fuerunt mihi lacrymæ meæ panes die ac nocte, dum dicitur mihi per singulos dies: Ubi est Deus tuus? V. Dóminus vobíscum. R. Et cum spiritu tuo. Ch Wie der Hirsch verlangt nach den Quellen der Wasser, / so verlangt, o Gott, meine Seele nach Dir. Ch. Meine Seele dür­stet nadi dem lebendigen Gott. / Wann darf ich kommen und treten vor Gottes Angesicht? 1u. 2. Ch. Meine Tränen sind mir zum Brot geworden bei Tag und bei Nacht; / an jedem Tage fragen sie mich: Wo bleibt dein Gott? ALLELUIA S. Allelúia. C. Allelúia. S. Allelúia. C. Allelúia. S. Allelúia. C. Allelúia. S. Alleluja! C. Alleluja! S. Alleluja! C. Alleluja! S. Alleluja! C. Alleluja! CANTICUM 5 V. Confitémini Dómino, quóniam bonus: quóniam in sǽculum misericórdia eius. V. Preiset den Herrn, denn Er ist gut! / In Ewigkeit währt Sein Erbarmen. CANTICUM 6 V. Laudáte Dominum omnes gentes: et collaudáte eum, omnes pópuli. V. Quóniam confirmáta est super nos misericórdia eius: et véritas Dómini manet in ætérnum. V. Lobet den Herrn, alle Völ­ker; / ihr Stämme alle, lobpreiset Ihn! V. Denn mächtig waltet über uns Seine Gnade, / und Seine Treue währt in Ewigkeit. PRO LAUDIBUS Ant. Allelúia, allelúia, allelúia. Laudáte Dóminum in sanctis eius * laudáte eum in firmaménto virtútis eius. Laudáte eum in virtútibus eius, * laudáte eum secúndum multitúdinem magnitúdinis eius. Allelúia, allelúia, allelúia. Ant. Alleluja, alleluja, alleluja. Lobpreist den Herrn in Seinem Heiligtum * lobt Ihn in Seiner starken Feste. Lobt Ihn ob Seiner Wunder taten, * lobt Ihn ob Seiner großen Macht. Allelúia, allelúia, allelúia. ANTIPHONA Et valde mane una sabbatorum, veniunt ad monumentum, orto iam sole, alleluia. Benedictus Dominus, Deus Israel, * quia visitavit et redemit populum suum. Et erexit cornu salutis nobis * in domo David pueri sui. Et valde mane una sabbatorum, veniunt ad monumentum, orto iam sole, alleluia. Und gar frühe, / am ersten Tag nach dem Sabbat, / da kommen sie zum Grab, als eben aufging die Sonne, alleluja Gepriesen sei der Herr, der Gott Israels! * Denn heimgesucht hat Er Sein Volk und ihm Erlösung bereitet. Er ließ uns erstehn ein Zeichen des Heiles * in dem Haus Seines Knechtes David. Und gar frühe, / am ersten Tag nach dem Sabbat, / da kommen sie zum Grab, als eben aufging die Sonne, alleluja...

Dieser Inhalt ist nur für Tageszugang, Zugang 7 Tage, Abo-30 Tage und Abo-1 Jahr Mitglieder abrufbar.
Einloggen Registrieren
Weiterlesen

Predigten zum Evangeliumstext der Alten Messe – Festtage II – Karfreitag

Evangelium des Heiligen Freitags Leidensgeschichte nach Johannes (18, 1-40 19, 1-42) + bedeutet Christus, C (Cantor, Chronista) den Erzähler, S (Succentor) die übrigen sprechenden Personen C Das Leiden unsres Herrn Jesus Christus nach Johannes. In jener Zeit begab sich Jesus mit seinen Jüngern über den Bach Cedron. Hier war ein Garten, in den Er mit Seinen Jüngern hineinging. Auch Judas, Sein Verräter, kannte den Ort; denn Jesus war oft mit Seinen Jüngern dorthin gekommen. Judas nahm nun eine Abteilung Soldaten und Diener von den Hohenpriestern und Pharisäern und begab sich dorthin mit Laternen, Fackeln und Waffen. Jesus, der alles wußte, was über Ihn kommen sollte, trat ihnen entgegen und sprach: † «Wen suchet ihr?» C Sie antworteten: S «Jesus von Nazareth.»  C Jesus erwiderte ihnen: † «Ich bin es.» C Judas, der Verräter, stand bei ihnen. Als nun Jesus zu ihnen sprach: «Ich bin es», da wichen sie zurück und fielen zu Boden. Er fragte sie wiederum: † «Wen suchet ihr?» C Sie sagten: S «Jesus von Nazareth.» C Jesus antwortete: † «Ich habe es euch gesagt, Ich bin es; wenn ihr also Mich suchet, dann lasset diese gehen!» C So sollte das Wort erfüllt werden, das Er gesprochen: «Von denen, die Du Mir gegeben hast, habe Ich keinen verloren.» Simon Petrus aber zog das Schwert, das er bei sich hatte, schlug auf den Knecht des Hohenpriesters ein und hieb ihm das rechte Ohr ab. Der Name des Knechtes war Malchus. Da sprach Jesus zu Petrus: † «Stecke dein Schwert in die Scheide. Soll Ich den Kelch, den Mir der Vater gegeben hat, nicht trinken?» C Die Wache, der Hauptmann und die Diener der Juden ergriffen nun Jesus und banden Ihn. Sie führten Ihn zunächst zu Annas. Dieser war der Schwiegervater des Kaiphas, der in jenem Jahre Hoherpriester war. Kaiphas aber war es gewesen, der den Juden den Rat gegeben hatte: «Es ist besser, wenn ein Mensch für das Volk stirbt.» Simon Petrus und der andere Jünger (Johannes) folgten Jesus nach. Jener Jünger war mit dem Hohenpriester bekannt und gelangte so mit Jesus in den Vorhof des Hohenpriesters. Petrus aber stand draußen vor der Türe. Da ging der andere Jünger, der dem Hohenpriester bekannt war, hinaus, redete mit der Türhüterin und führte auch den Petrus hinein. Da sprach das Mädchen, das die Türe hütete, zu Petrus: S «Bist nicht auch du einer von den Jüngern dieses Menschen?»  C Er antwortete:  S «Nein.» C Die Knechte und die Diener standen um ein Kohlenfeuer und wärmten sich; denn es war kalt. Auch Petrus trat zu ihnen und wärmte sich. Der Hohepriester fragte nun Jesus über Seine Jünger und Seine Lehre. Jesus antwortete ihm: † «Ich habe öffentlich vor aller Welt geredet. Ich habe immer in der Synagoge und im Tempel gelehrt, wo alle Juden zusammenkommen, und habe nichts im Verborgenen geredet. Was fragst du Mich also? Frage die, welche Mich gehört haben; sie wissen, was Ich zu ihnen geredet habe.» C Bei diesen Worten gab einer von den Dienern, der dabeistand, Jesus einen Backenstreich und sagte: S «So antwortest Du dem Hohenpriester?» C Jesus erwiderte ihm: † «Habe Ich unrecht geredet, so beweise Mir das Unrecht; habe Ich aber recht geredet, warum schlägst du Mich?» C Annas schickte Ihn nun gebunden zum Hohenpriester Kaiphas. Simon Petrus stand immer noch da und wärmte sich. Da sprachen sie zu ihm: S «Bist nicht auch du einer von Seinen Jüngern?» C Er leugnete es und sprach: S «Ich bin es nicht.» C Nun sagte einer von den Knechten des Hohenpriesters, ein Verwandter dessen, dem Petrus das Ohr abgehauen hatte, zu ihm: S «Hab’ ich dich nicht im Garten bei Ihm gesehen?» C Petrus leugnete abermals, und sogleich krähte der Hahn. Sie führten nun Jesus von Kaiphas weg in das Gerichtshaus (in die Residenz des Landpflegers). Es war frühmorgens. Sie selbst gingen nicht ins Gerichtshaus hinein, um nicht unrein zu werden (durch das Betreten der Wohnung eines Heiden) und das Osterlamm noch essen zu können. Pilatus ging daher zu ihnen hinaus und fragte sie: S «Welche Anklage habt ihr wider diesen Menschen?» C Sie antworteten ihm: S «Wäre Dieser kein Missetäter, so hätten wir Ihn dir nicht überliefert.» C Pilatus sprach zu ihnen: S «Nehmt ihr Ihn hin und richtet Ihn nach eurem Gesetz.» C Die Juden erwiderten: S «Uns ist es nicht erlaubt, jemand zu töten.» C So sollte das Wort Jesu erfüllt werden, mit dem Er die Art Seines Todes angedeutet hatte. Pilatus ging wieder ins Gerichtshaus hinein, ließ Jesus vorführen und fragte Ihn: S «Bist Du der König der Juden?» C Jesus antwortete: † «Sagst du das aus dir selbst, oder haben es dir andere von Mir gesagt?” C Pilatus erwiderte: S «Bin ich denn ein Jude? Dein Volk und die Hohenpriester haben Dich mir überliefert. Was hast Du getan?» C Jesus antwortete: † «Mein Reich ist nicht von dieser Welt. Wenn Mein Reich von dieser Welt wäre, so würden gewiß Meine Diener für Mich streiten, und Ich wäre nicht den Juden ausgeliefert worden. Nun aber ist Mein Reich nicht von hier.” C Da sprach Pilatus zu Ihm: S «Also bist Du doch ein König?” C Jesus antwortete: † «Ja, Ich bin ein König. Dazu bin Ich geboren und in die Welt gekommen, daß Ich für die Wahrheit Zeugnis gebe. Jeder, der...

Dieser Inhalt ist nur für Tageszugang, Zugang 7 Tage, Abo-30 Tage und Abo-1 Jahr Mitglieder abrufbar.
Einloggen Registrieren
Weiterlesen
error: Content is protected !!