Tradition und Glauben

Die weihnachtlichen Stimmungskiller: Hl. Stephanus, Unschuldigen Kinder und Hl. Thomas Becket

Sie kennen es doch, liebe Leserinnen und Leser. Man ist gut gesättigt vom cholesterinreichen Weihnachtsessen, man hat die Kinder unter den Geschenkpackungen wiedergefunden, siehe Loriots Weihnachten bei den Hoppenstedts, Sie haben die Katze aus der Lametta entknäult, der große jährliche Weihnachtsfamilienstreit blieb diesmal aus, die Ehe hält immer noch und Sie haben Aussichten auf Kaffee und Kuchen in Ihrem Kaninchenzuchtverein und sogar auf das zweite Stück Torte. Ja, Sie sind glücklich und gehen mit Ihrer Familie am zweiten Weihnachtstag in die Kirche, denn Sie gehören zu denen, die die Kirche tatsächlich mehrmals im Jahr aufsuchen und was hören Sie: Mord und Totschlag. Ja, beim Martyrium von hl. Stephanus ist die ganzen Weihnachtsstimmung des heimeligen Jesus-Kindes wirklich futsch.  Muss das sein?, fragen Sie sich. Was soll man da den Kindern sagen? Die ganze Stimmung ist da weg. Man sollte bei dem liturgischen Kalender an die Kinder denken. Aber in der Weihnachtsoktave hört der Mord und Totschlag nicht auf. Wir haben am 26. 12 den hl. Stephanus, am 28.12 die Unschuldigen Kinder und am 29.12 den hl. Thomas Becket. Am 27.12 feiert man hl. Johannes den Apostel, der auch ein Märtyrer war, aber sein Martyrium wunderbar überlebte. Er wurde im Öl gekocht, tauchte aber anschließend aus dem Kessel jünger und schöner als vorher auf. Der Kaiser gab auf und verbannte ihn auf die Insel Patmos. Wenn man all das berücksichtigt, dann muss man doch einsehen, wie wenig die weltlichen Weihnachtserwartungen mit dem tatsächlichen liturgischen Weihnachtsfest zu tun haben. Weihnachten ist zwar das zweitgrößte Fest nach Ostern, am Weihnachtstag selbst werden, wie bei Ostern, drei Heilige Messen gefeiert, die meisten Armen Seelen kommen daher an diesem Tag frei, aber so richtig weihnachtlich ist es nur am 25.12, denn die Weihnachtsoktav wird von mehreren Duplex-Festen durchbrochen und geht somit unter, zumal wir, nach dem Tridentinischen Brevier nach 25.12 mehrere Oktaven haben: Weihnachtsoktave Oktave des hl. Stephan-Festes Oktave des hl. Johannes des Apostel-Festes Oktave der Unschuldigen Kinder Am 5. Januar kommt die Vigil des Epiphaniefestes, danach die Epiphanie mit einer Oktave, welche liturgisch das eigentliche Weihnachten beendet. Da es den Leuten zu kurz erscheint, so feiert man bis zur Taufe Christi beziehungsweise bis zum 2 Februar. Schaut man aber auf die Erziehung der Kirche durch die Liturgie, so sieht man, dass man gleich nach der Geburt Christi aufs Martyrium vorbereitet wird, denn Bekenntnis bis zum Blut gehört zum Glauben an die Menschwerdung Gottes dazu. Umgebracht wurde St. Stephanus, den hl. Johannes wollte man deswegen umbringen, die Unschuldigen Kinder, obwohl wirklich unschuldig, mussten dran glauben und hl. Thomas Becket auch. Tod, wo man nur hinsieht.  Vat. II und Martyrium Beurteilt man aber diese Heiligen anhand der Richtlinien des Zweiten Vatikanischen Konzils, „des größten aller Zeiten“, fügt salbungsvoll unsere Pastoralassistentin hinzu, dann sehen wir, dass sie sich alle extrem blöde angestellt haben. Hl. Stephanus : er pflegte keinen interreligiösen Dialog im Lichte von Nostra aetate und Dignitatis humanae und ihn kümmerte offensichtlich nicht, im Gegensatz zu Benedikt XVI., was die Rabbiner, die es in dieser Form noch nicht gab, von ihm dachten. Offensichtlich war hl. Stephanus die These von Kardinal Koch unbekannt, dass man die Juden ja nicht missionieren durfte. Wäre hl. Stephanus „offener“, „konziliarer“, „dialogbereiter“ gewesen, dann hätte er länger leben können und in seinem Kaninchenzuchtverein das zweite Stück Kuchen problemlos abgegriffen. Aber so: selber schuld!  Hl. Johannes der Apostel hat leider „die richtige Autonomie der irdischen Wirklichkeiten“, nach Gaudium et Spes 36, völlig unbeachtet gelassen, ganz zu schweigen von der „Achtung von  fremden Kulturen“. Ihm fehlte auch die Überzeugung aus Nostra aetate 2, wonach das, was in den heidnischen Religionen „wahr und heilig ist“ nicht abzulehnen sei. Wirklich ein Wunder, dass er mit dieser dogmatischen Einstellung überlebt hat. Die Unschuldigen Kinder waren wirklich unschuldig, denn so sehr sie sich auch vielleicht bemüht hätten mit den Schächtern des Herodes einen ergebnisoffenen Dialog zu pflegen (ergebnisoffen für die Kinder, nicht die Schächter), es hätte ihnen nichts genützt, weil sie einerseits noch nicht sprechen konnten, andererseits die Schächter gleich zuschlugen. Wären sie aber schon im Mutterleib umgebracht worden, da trotz der subkutanen Bemühungen von Franziskus die Haltung der katholischen Kirche zur Abtreibung immer noch „zu rigide“ ist, dann wäre ihnen das Schicksal des Todes nach der Geburt erspart worden.  Der hl. Thomas Becket war natürlich ein doktrinärer Reaktionär, der im XII Jhdt. so gehandelt hat, als wäre das Vat. II im XX Jhdt. undenkbar gewesen. Mischte sich in die Politik ein, wollte Kleriker kirchenrechtlich bestrafen, widersetzte sich dem König, war ein Wirrkopf und Querulant, sodass der arme Heinrich II. gar nicht anders konnte als ihn umbringen zu lassen. Denn die Kirche gehört in die Sakristei, sonst gibt es keine Kirchensteuer. Verstanden?  Man könnte diese Reihe der Konzilsanklagen gegen die vorkonziliaren Heiligen noch beliebig weit ausbauen. Das ist auch der Grund, warum Sie keine Predigten über die Heiligen hören. Nicht nur...

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Predigten zum Evangeliumstext der Alten Messe – Fest der Unschuldigen Kinder

Evangelium am Feste der Hl. Unschuldigen Kinder Mt 2, 13 – 18 Als die Weisen aus dem Morgenlande weggezogen waren, erschien dem Joseph im Traum ein Engel des Herrn und sprach: „Steh auf, nimm das Kind und seine Mutter und flieh nach Ägyptei. Bleibe dort, bis ich dir Weisung gebe. Denn Herodes wird nach dem Kinde suchen, um es zu ermorden.“ Da stand er auf, nahm noch in der Nacht das Kind und seine Mutter und zog nach Ägypten. Dort blieb er bis zum Todde des Herodes. So sollte in Erfüllung gehen, was der Herr durch den Propheten gesprochen hatte: „Aus Ägypten berief ich meinen Sohn.“ Als Herodes sich von den Weisen hintergangen sah, geriet er in heftigen Zorn. Er ließ in Bethlehem und in dessen ganzem Gebiete alle Knäblein von zwei Jahren und darunter umbringen – entsprechend der Zeit, die er von den Weisen erforscht hatte. Da erfüllte sich das Wort des Propheten Jerremias, der da spricht: „In Rama wird Klage laut, Viel Weinen und Wehgeschrei: Rachel weint um ihre Kinder Und will sich nichth trösten lassen, Weil sie nicht mehr sind.“ Predigtext des Kirchenvaters Auslegung vom heiligen Priester Hieronymus. Buch 1 der Auslegung zu Mt Kap. 2 Als er das Kind nahm und seine Mutter, um nach Ägypten überzusiedeln, hat er sie zur Nachtzeit und im Dunkeln genommen, da er ja die Nacht der Unwissenheit denen, von denen er wegging, in ihrem Unglauben zurückgelassen hat. Wo er jedoch nach Judäa zurückkehrt, wird weder die Nacht, noch das Dunkel im Evangelium erwähnt, weil am Ende der Welt die Juden den Glauben oder gleichsam den von Ägypten zurückkehrenden Christus annehmen und auf diese Weise zum Licht gelangen werden. V. Du aber, o Herr, sei uns gnädig.R. Gott sei Dank gesagt. In der 8. Lesung behandelt der Heilige den Hinweis des Evangelisten auf die Erfüllung der ersten Weissagung: „Damit erfüllt würde, was vom Herrn durch den Propheten gesagt worden ist: Aus Ägypten habe ich meinen Sohn gerufen.“ Mögen hier eine Antwort geben diejenigen, die den Ausgaben der Hebräer die Glaubwürdigkeit bestreiten, wo dieses bei den Übersetzern der Siebzigerausgabe zu lesen ist. Weil sie dies nicht finden werden, will ich ihnen sagen, daß es beim Propheten Oseas geschrieben steht, wie die Bücher beweisen können, die ich neulich veröffentlicht habe. V. Du aber, o Herr, sei uns gnädig.R. Gott sei Dank gesagt. Kirchengebet Gott, dessen Ruhm die unschuldigen Kinder nicht durch Reden, sondern durch Sterben verkündet haben; ertödte in uns alles Böse, damit den Glauben, welchen unsere Zunge ausspricht, auch unser Leben bekenne! Amen....

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Der hl. Evangelist Johannes – der vom Herzen des Herrn getrunken hat

Die heutige Liturgie feiert am 27.12 das Fest des Evangelisten Johannes. Ein Fest, welches ab der Reform von 1955 durch den Sonntag der Weihnachtsoktave gleichsam zugedeckt wird. Dies bedeutet, dass im Falle, dass das Johannesfest auf einen Sonntag fällt, die Messe vom Sonntag und das Brevier vom Sonntag gelesen werden. War es denn früher anders? Ja, denn bis zu den „Reformen“ von 1955 waren manche Heiligenfeste höher gestuft als ein Sonntag. Dies gilt ja auch heute beispielsweise für Weihnachten. Fällt es auf einen Sonntag, dann feiern wir Weihnachten und nicht einen Sonntag. Da die Heiligen den konkreten Weg der Christusnachfolge zeigen, waren sie und ihre Feste allen Häretikern und „Reformern“ ein Dorn im Auge. Nach den protestantischen Reformatoren waren es die Jansenisten, welche sich sehr lange darüber ärgerten, dass angeblich die Heiligenfeste die Sonntage „zudecken“. Diese Tendenz die Heiligenfeste durch Sonntage zu eliminieren ist expressis verbis vom Pius VI. in der Konstitution Auctorem fidei verurteilt worden, welche sich mit den Irrlehren der Synode von Pistoia (1794) auseinandersetzte. Diese Verurteilung lautet wie folgt: „74. Die Entscheidung der Synode, die über das Jahr hin festgelegten Feste auf einen Sonntag zu verlegen …“. (DH 2674)...

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Predigten zum Evangeliumstext der Alten Messe – Fest des Hl. Johannes des Apostels

Lesung 4Predigt des heiligen Papstes Leo.Predigt 1 über die Geburt Christi.Derjenige, der uns, Geliebteste, das Heil bringt, ist heute geboren. Wir wollen freudig sein. Es wäre doch unrecht, der Trauer einen Platz zu gewähren, wo das Leben aufgeht, das nach Vernichtung des furchtwirkenden Todes uns Fröhlichkeit schafft infolge der verheißenen Seligkeit. Keiner wird von der Teilnahme an dieser freudigen Feier ausgeschlossen. Der eine gemeinsame Grund zur Freude für alle ist der, dass unser Herr, der Tilger von Sünde und Tod, weil er keinen von Schuld Freien fand, deshalb zur Befreiung von allen gekommen ist. Es juble der Heilige, weil er nahe kommt der Palme; es mag sich freuen der Sünder, weil er eingeladen wird, sich dich Verzeihung zu holen; es fasse Mut der außerhalb des Christentums Stehende, weil er gerufen wird zum (richtigen) Leben. Gottes Sohn hat nämlich entsprechend der Zeitfülle, die des göttlichen unergründlichen Ratschlusses Erhabenheit angeordnet hatte, die mit ihrem Schöpfer zu versöhnende Natur des menschlichen Geschlechtes selbst angenommen, damit der Begründer des Todes durch diese selbst, über die er den Sieg davongetragen, besiegt würde.V. Du aber, o Herr, sei uns gnädig.R. Gott sei Dank gesagt. Lesung 5In diesem für uns unternommenen Kampf ist auf der Grundlage eines vollen und bewunderungswürdigen Gleichheitsrechtes gerungen worden; da der allmächtige Herr nicht in seiner Majestät, sondern in unserer Niedrigkeit als Kämpfer auftritt und ihm dieselbe Gestalt, dieselbe Natur entgegenstellt (wie wir sie haben), die wohl unsere Sterblichkeit mit uns teilt, aber mit der Sünde nichts gemein hat. Fern ist nämlich bei dieser Geburt das, was von allen zu lesen ist Hiob 14,4: „Keiner ist frei vom Schmutz, nicht einmal das Kind, dessen Lebensdauer auf der Erde einen Tag beträgt.“ Nichts ist also in dieser Geburt von fleischlicher Begierlichkeit eingedrungen, nichts von dem, was auf die Sünde Bezug hat, übergegangen. Eine königliche Jungfrau aus davidischem Stamme wird ausgewählt, die, um mit heiligem Lebenskeim befruchtet zu werden, die Leibesfrucht früher geistig, als körperlich, empfangen sollte. Und damit sie nicht in Unkenntnis des oben beschlossenen Planes auf die ungewohnten Worte, mit denen sie angeredet wurde, in Angst käme, erfährt sie das, was in ihr vom Heiligen Geiste zu wirken war, aus der Aussprache mit dem Engel; und sie glaubt dann, dass sie keine Schädigung der Jungfräulichkeit erfahren würde als Gottesmutter, die sie bald werden sollte.V. Du aber, o Herr, sei uns gnädig.R. Gott sei Dank gesagt....

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Predigten zum Evangeliumstext der Alten Messe – Festes des Hl. Erzmartyrers Stephanus

Lesung 4Predigt des heiligen Papstes Leo.Predigt 1 über die Geburt Christi.Derjenige, der uns, Geliebteste, das Heil bringt, ist heute geboren. Wir wollen freudig sein. Es wäre doch unrecht, der Trauer einen Platz zu gewähren, wo das Leben aufgeht, das nach Vernichtung des furchtwirkenden Todes uns Fröhlichkeit schafft infolge der verheißenen Seligkeit. Keiner wird von der Teilnahme an dieser freudigen Feier ausgeschlossen. Der eine gemeinsame Grund zur Freude für alle ist der, dass unser Herr, der Tilger von Sünde und Tod, weil er keinen von Schuld Freien fand, deshalb zur Befreiung von allen gekommen ist. Es juble der Heilige, weil er nahe kommt der Palme; es mag sich freuen der Sünder, weil er eingeladen wird, sich dich Verzeihung zu holen; es fasse Mut der außerhalb des Christentums Stehende, weil er gerufen wird zum (richtigen) Leben. Gottes Sohn hat nämlich entsprechend der Zeitfülle, die des göttlichen unergründlichen Ratschlusses Erhabenheit angeordnet hatte, die mit ihrem Schöpfer zu versöhnende Natur des menschlichen Geschlechtes selbst angenommen, damit der Begründer des Todes durch diese selbst, über die er den Sieg davongetragen, besiegt würde.V. Du aber, o Herr, sei uns gnädig.R. Gott sei Dank gesagt. Lesung 5In diesem für uns unternommenen Kampf ist auf der Grundlage eines vollen und bewunderungswürdigen Gleichheitsrechtes gerungen worden; da der allmächtige Herr nicht in seiner Majestät, sondern in unserer Niedrigkeit als Kämpfer auftritt und ihm dieselbe Gestalt, dieselbe Natur entgegenstellt (wie wir sie haben), die wohl unsere Sterblichkeit mit uns teilt, aber mit der Sünde nichts gemein hat. Fern ist nämlich bei dieser Geburt das, was von allen zu lesen ist Hiob 14,4: „Keiner ist frei vom Schmutz, nicht einmal das Kind, dessen Lebensdauer auf der Erde einen Tag beträgt.“ Nichts ist also in dieser Geburt von fleischlicher Begierlichkeit eingedrungen, nichts von dem, was auf die Sünde Bezug hat, übergegangen. Eine königliche Jungfrau aus davidischem Stamme wird ausgewählt, die, um mit heiligem Lebenskeim befruchtet zu werden, die Leibesfrucht früher geistig, als körperlich, empfangen sollte. Und damit sie nicht in Unkenntnis des oben beschlossenen Planes auf die ungewohnten Worte, mit denen sie angeredet wurde, in Angst käme, erfährt sie das, was in ihr vom Heiligen Geiste zu wirken war, aus der Aussprache mit dem Engel; und sie glaubt dann, dass sie keine Schädigung der Jungfräulichkeit erfahren würde als Gottesmutter, die sie bald werden sollte.V. Du aber, o Herr, sei uns gnädig.R. Gott sei Dank gesagt. Gebet Heiliger Stephanus, du Blutzeuge Jesu Christi, du Mann voll des Glaubens und der Kraft, Wunder zu wirken! Du bewiesest so klar und überzeugend, daß Jesus der Messias sey. Die Gelehrtesten der Juden konnten deiner Weisheit nicht widerstehen, da der Geist Gottes aus dir redete; daher wurden sie, die Feinde Jesu Christi, auch deine Feinde, die dich verläumdeten und jene herrlichen Worte: „Sehet! ich sehe den Himmel offen und den Menschensohn, den ihr ans Kreuz geschlagen habt, zur Rechten Gottes sitzen,“ als Gotteslästerung aufnahmen, und so dich als Gotteslästerer dem Tode überlieferten. — Du gekreuzigter und wieder zum Leben erweckter, Du erniedrigter und zum Throne Gottes erhöhter König! den einst Stephanus dem irregeführten Volke verkündete, den Stephanus einst zur Rechten Gottes sah, für den Stephanus sein Leben hingab: o sende einen Strahl deines Lichtes, in mein Herz, daß ich an Dich glaube, wie Stephanus! gieb mir Muth, daß ich von Dir rede, wie Stephanus! gieb mir Liebe und Geduld, daß ich für Dich leide, wie Stephanus, daß auch ich meine Feinde segne, wie Stephanus, und dann Dich einst im Himmel sehe, wie Dich Stephanus schon auf Erden sah! Amen....

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Predigten zum Evangeliumstext der Alten Messe – das Weihnachtsfest

Lesung 4Predigt des heiligen Papstes Leo.Predigt 1 über die Geburt Christi.Derjenige, der uns, Geliebteste, das Heil bringt, ist heute geboren. Wir wollen freudig sein. Es wäre doch unrecht, der Trauer einen Platz zu gewähren, wo das Leben aufgeht, das nach Vernichtung des furchtwirkenden Todes uns Fröhlichkeit schafft infolge der verheißenen Seligkeit. Keiner wird von der Teilnahme an dieser freudigen Feier ausgeschlossen. Der eine gemeinsame Grund zur Freude für alle ist der, dass unser Herr, der Tilger von Sünde und Tod, weil er keinen von Schuld Freien fand, deshalb zur Befreiung von allen gekommen ist. Es juble der Heilige, weil er nahe kommt der Palme; es mag sich freuen der Sünder, weil er eingeladen wird, sich dich Verzeihung zu holen; es fasse Mut der außerhalb des Christentums Stehende, weil er gerufen wird zum (richtigen) Leben. Gottes Sohn hat nämlich entsprechend der Zeitfülle, die des göttlichen unergründlichen Ratschlusses Erhabenheit angeordnet hatte, die mit ihrem Schöpfer zu versöhnende Natur des menschlichen Geschlechtes selbst angenommen, damit der Begründer des Todes durch diese selbst, über die er den Sieg davongetragen, besiegt würde.V. Du aber, o Herr, sei uns gnädig.R. Gott sei Dank gesagt. Lesung 5In diesem für uns unternommenen Kampf ist auf der Grundlage eines vollen und bewunderungswürdigen Gleichheitsrechtes gerungen worden; da der allmächtige Herr nicht in seiner Majestät, sondern in unserer Niedrigkeit als Kämpfer auftritt und ihm dieselbe Gestalt, dieselbe Natur entgegenstellt (wie wir sie haben), die wohl unsere Sterblichkeit mit uns teilt, aber mit der Sünde nichts gemein hat. Fern ist nämlich bei dieser Geburt das, was von allen zu lesen ist Hiob 14,4: „Keiner ist frei vom Schmutz, nicht einmal das Kind, dessen Lebensdauer auf der Erde einen Tag beträgt.“ Nichts ist also in dieser Geburt von fleischlicher Begierlichkeit eingedrungen, nichts von dem, was auf die Sünde Bezug hat, übergegangen. Eine königliche Jungfrau aus davidischem Stamme wird ausgewählt, die, um mit heiligem Lebenskeim befruchtet zu werden, die Leibesfrucht früher geistig, als körperlich, empfangen sollte. Und damit sie nicht in Unkenntnis des oben beschlossenen Planes auf die ungewohnten Worte, mit denen sie angeredet wurde, in Angst käme, erfährt sie das, was in ihr vom Heiligen Geiste zu wirken war, aus der Aussprache mit dem Engel; und sie glaubt dann, dass sie keine Schädigung der Jungfräulichkeit erfahren würde als Gottesmutter, die sie bald werden sollte.V. Du aber, o Herr, sei uns gnädig.R. Gott sei Dank gesagt. Kirchengebet Gott! durch Dich ward diese heilige Nacht mit dem Schimmer des wahren Lichtes erleuchtet; laß uns auch im Himmel zu Theil werden die Freude dieses Lichtes, dessen hohe Erscheinung wir auf Erden durch den Glauben erkannt haben. — Allmächtiger Gott! ein neues Licht ist über uns durch dein menschgewordenes Wort ausgegossen worden; gieb, daß dieses Licht in unsern Werken erscheine, so wie es durch den Glauben unser Gemüth erleuchtet. Allmachtiger Gott! laß uns durch den Heiland der Welt, dessen Geburt wir heute feiern, zu Kindern Gottes neu geboren und einst zum unsterblichen Leben erwecket werden! Amen. Kirchengebet Gott! durch Dich ward diese heilige Nacht mit dem Schimmer des wahren Lichtes erleuchtet; laß uns auch im Himmel zu Theil werden die Freude dieses Lichtes, dessen hohe Erscheinung wir auf Erden durch den Glauben erkannt haben. — Allmächtiger Gott! ein neues Licht ist über uns durch dein menschgewordenes Wort ausgegossen worden; gieb, daß dieses Licht in unsern Werken erscheine, so wie es durch den Glauben unser Gemüth erleuchtet. Allmachtiger Gott! laß uns durch den Heiland der Welt, dessen Geburt wir heute feiern, zu Kindern Gottes neu geboren und einst zum unsterblichen Leben erwecket werden! Amen....

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Predigten zum Evangeliumstext der Alten Messe – Vigil des Weihnachtsfestes

Weniger Breviergebet ist weniger geistliche Leistung Da wir alle heute und morgen den Kirchgang vor uns haben, auf den wir uns mental einstellen müssen, falls wir wieder einer nachkonziliaren „Jedoch-Aber-Wenn-Miteinander-Flüchtlinge-Rettet-die-Wale-Predigt“ ausgesetzt sein werden, so wollen wir uns mit Texten trösten, die wirklich katholisch sind und welche uns das Geheimnis der Menschwerdung Gottes nahebringen. Der Schreiber dieser Zeilen hat die heutige Matutin der Vigil des Weihnachtsfestes bereits gelesen und die heutigen Lesungen haben ihn so erfreut, dass er diese Freude den Lesern unseres Blogs mitteilen möchte. Dank der Mühe von divinum officium.com sind diese Lesungen auf Deutsch übersetzt, sodass wir sie hier bloß einzukleben brauchen. Die vorgestellten drei Lesungen gelten für alle vorkonziliaren Breviere: das tridentinische, Divino Afflatu, das Pianische und das aus dem Jahre 1962. Diese drei Lesungen werden heute im Officium der Weihnachtsvigil nach den Psalmen gebetet und zwar: im tridentinischen Brevier nach zwölf ganzen Psalmen (ergibt insgesamt 290 Psalmenverse), im Divino Afflatu-Brevier aus dem Jahre 1911 nach 9 geteilten Psalmen (ergibt insgesamt 98 Psalmenverse), im Pianischen Brevier aus dem Jahre 1955 nach 9 geteilten Psalmen (ergibt insgesamt 98 Psalmenverse), im Brevier des Johannes XXIII aus dem Jahre 1962 nach nach 9 geteilten Psalmen (ergibt insgesamt 98 Psalmenverse)....

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Die Schätze des Breviers: Lesungen in der Oktav der Unbefleckten Empfängnis (8)

8. Tag der Oktave Wir setzen unsere Lektüre der Lesungen der zweiten Lectio des alten Breviers fort mit den Teilen der dogmatischen Bulle Ineffabilis Deus (1854) vom Pius IX, mit welcher die Lehre von der Unbefleckten Empfängnis dogmatisiert wurde. Lesung 4 Deshalb haben schon in früheren Zeiten Bischöfe, Priester, Ordensgenossenschaften und sogar Kaiser und Könige den Apostolischen Stuhl gebeten, die Unbefleckte Empfängnis der allerseligsten Gottesmutter als Glaubenssatz zu erklären. Diese Bitten wurden auch in der Gegenwart wiederholt, und sie wurden besonders Unserem Vorgänger Gregor XVI. seligen Angedenkens und Uns selbst von Bischöfen, von Weltpriestern, von Ordensgenossenschaften, von hochstehenden Fürsten und vom gläubigen Volke vorgetragen. Dies alles wußten Wir sehr wohl und erwogen es ernstlich, und es machte Unserem Herzen besondere Freude. Sobald Wir also ohne Unser Verdienst nach dem unerforschlichen Ratschluß der göttlichen Vorsehung auf diesen erhabenen Lehrstuhl des heiligen Petrus erhoben wurden und das Steuer der ganzen Kirche übernahmen, betrachteten Wir es als Unsere heiligste Pflicht, entsprechend Unserer großen, von früher Kindheit an gehegten Verehrung, Andacht und Liebe zur allerseligsten Jungfrau und Gottesmutter Maria, alles durchzuführen, was die Kirche wünscht, damit die Ehre der allerseligsten Jungfrau vermehrt werde und deren Vorzüge in noch hellerem Lichte erglänzen....

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Die Schätze des Breviers: Lesungen in der Oktav der Unbefleckten Empfängnis (7)

7. Tag der Oktave Wir setzen unsere Lektüre der Lesungen der zweiten Lectio des alten Breviers fort mit den Teilen der dogmatischen Bulle Ineffabilis Deus (1854) vom Pius IX, mit welcher die Lehre von der Unbefleckten Empfängnis dogmatisiert wurde. Lesung 4 Wir alle aber wissen, mit welchem Eifer diese Lehre über die Unbefleckte Empfängnis der jungfräulichen Gottesmutter von den angesehensten Ordensgenossenschaften, von den berühmtesten theologischen Hochschulen und den hervorragendsten Lehrern der göttlichen Wissenschaft vertreten, dargelegt und verteidigt wurde. Ebenso ist bekannt, wie sehr die Bischöfe besorgt waren, auch bei den Kirchenversammlungen öffentlich und vor der ganzen Welt zu bekennen, dass die allerseligste Jungfrau und Gottesmutter Maria schon im voraus im Hinblick auf die Verdienste unseres Herrn und Erlösers niemals der Erbschuld unterworfen wurde, sondern voll und ganz von der Makel der Erbsünde bewahrt blieb und so auf eine besonders hehre Weise erlöst wurde. Dazu kommt noch eine überaus wichtige und bedeutsame Tatsache. Das Konzil von Trient hatte bei der Verkündigung des Glaubenssatzes von der Erbsünde auf Grund der Zeugnisse der Heiligen Schrift, der Kirchenväter und der rechtmäßigen Kirchenversammlungen festgelegt und entschieden, daß alle Menschen mit der Erbsünde behaftet zur Welt kommen; das gleiche Konzil erklärte indessen ebenso feierlich, es sei nicht seine Absicht, in dieses Dekret und in diese allgemeine Entscheidung die heilige und unbefleckte Jungfrau und Gottesmutter Maria miteinzuschließen. Durch diese Erklärung haben die Väter von Trient auf die Freiheit der allerseligsten Jungfrau von der Erbsünde den damaligen Verhältnissen entsprechend deutlich genug hingewiesen und ganz klar zum Ausdruck gebracht, daß aus der Heiligen Schrift, aus der Überlieferung und den Zeugnissen der Väter nichts vorgebracht werden kann, was diesem erhabenen Vorzug der Jungfrau irgendwie entgegensteht.  ...

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Die Schätze des Breviers: Lesungen in der Oktav der Unbefleckten Empfängnis (5)

  Wo ist der vierte Tag oder Oktave oder die Macht der Rubriken Bevor wir hier unsere Lesung fortsetzen, wird sich einigen von uns sicherlich die Frage stellen, was mit dem vierten Tag der Oktave passiert ist, da zuletzt die Texte des dritten Tages der Oktave gelesen wurden. Die simple Antwort lautet: den vierten Tag gibt es nicht. Warum? Weil in der Zeit der Oktave der Unbefleckten Empfängnis, also zwischen dem 8.12 bis 15. 12, nicht nur sehr wichtige Heiligenfeste fallen, welche immer in der Kirche feierlich begangen wurden, sondern auch der dritte Adventsonntag fällt. Da jedes neu eingeführte Fest, wie das der Unbefleckten Empfängnis eine Art Neuordnung des liturgischen Kalenders nach sich zog, so entstand mit der Zeit die theologische Disziplin der Rubrizistik, von lat. rubrum – „rot“, in welcher nicht nur angegeben wurde, wie zu zelebrieren sei, sondern auch welches Fest das wichtigere sei und warum.  Ohne an dieser Stelle ins Detail zu gehen, lässt sich zum Letzteren sagen, dass man hierzu in entsprechende Tabellen zu schauen hat, um zu wissen, welches Fest und welche Oktave über- oder untergeordnet ist. Denn es gibt sowohl bei den Festen als auch bei den Oktaven Hierarchien. Je wichtiger ein Fest ist, z. B. Ostern oder Weihnachten, umso weniger darf es verschoben werden oder in der dazugehörigen Oktave darf etwas dazwischen kommen. Die Rubriken sagen auch, was zu tun ist, wenn Kalender bedingt zwei Feste zusammenfallen, welches dann einer translatio also „Verschiebung“ unterliegt und welches nicht. Natürlich gibt es verschiedene Rubriken zu verschiedenen Brevieren: das Tridentinische Brevier (1570-1910) hat eigene Rubriken, das Divino afflatu des Pius. X von 1911 hat eigene Rubriken, das Pianische Brevier von 1955 hat eigene Rubriken, das Brevier des Johannes XXIII. von 1960 hat eigene Rubriken....

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Die Schätze des Breviers: Lesungen in der Oktav der Unbefleckten Empfängnis (3)

3. Tag der Oktave Wir setzen unsere Lektüre der Lesungen der zweiten Lectio des alten Breviers fort mit den Teilen der dogmatischen Bulle Ineffabilis Deus (1854) vom Pius IX, mit welcher die Lehre von der Unbefleckten Empfängnis dogmatisiert wurde.   Lesung 4 Deshalb verwendet ja auch die Kirche die gleichen Worte, mit denen die Heilige Schrift von der ungeschaffenen göttlichen Weisheit spricht und ihren ewigen Ursprung schildert, im kirchlichen Stundengebet und bei der Feier des hochheiligen Opfers und überträgt sie auf den Ursprung dieser Jungfrau; deren Erschaffung wurde ja auch zugleich mit der Menschwerdung der göttlichen Weisheit beschlossen. Dies alles wurde von den Gläubigen überall gern aufgenommen. Es ist dies ein Beweis dafür, mit welchem Eifer diese Lehre von der Unbefleckten Empfängnis der Jungfrau auch von der Römischen Kirche, der Mutter und Lehrerin aller Kirchen, gepflegt wurde. Dennoch verdienen die wichtigsten Schritte dieser Kirche einzeln aufgezählt zu werden; denn die Würde und das Ansehen dieser Kirche ist so groß, ihr kommt es auch voll und ganz zu, da sie der Zentralpunkt der katholischen Wahrheit und Einheit ist; in ihr allein wurde der Glaube unverfälscht bewahrt; von ihr müssen alle übrigen Kirchen den Glauben übernehmen....

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Die Schätze des Breviers: Lesungen in der Oktav der Unbefleckten Empfängnis (2)

  2. Tag der Oktave Wir setzen unsere Lektüre der Lesungen der zweiten Lectio des alten Breviers fort mit den Teilen der dogmatischen Bulle Ineffabilis Deus (1854) vom Pius IX, mit welcher die Lehre von der Unbefleckten Empfängnis dogmatisiert wurde. Die deutsche Fassung, leider auf divinum officium noch nicht vorhanden, stammt von dieser Seite hier.[1]   Lesung 4 Der über alle Worte erhabene Gott, dessen Wege Erbarmen und Wahrheit, dessen Wille die Allmacht ist, dessen Weisheit machtvoll wirkt von einem Ende bis zum anderen und in Milde alles lenkt, sah von Ewigkeit her das unheilvolle Verderben des ganzen Menschengeschlechtes infolge der Sünde Adams voraus. In seinem geheimnisvollen, der Welt verborgenen Ratschluß beschloß er aber, das erste Werk seiner Güte durch die Menschwerdung des Wortes auf eine noch unbegreiflichere Weise zu ergänzen. Denn der Mensch, der entgegen seinen liebevollen Absichten durch die List des Teufels in Schuld geraten war, sollte nicht zugrundegehen, und das, was durch den ersten Adam gefallen war, sollte durch den zweiten weit glücklicher wieder aufgerichtet werden. Darum wählte er von Anfang an und vor aller Zeit schon für seinen eingeborenen Sohn eine Mutter aus, und bestimmte, daß er von ihr in der seligen Fülle der Zeiten als Mensch geboren werden sollte;...

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Die Schätze des Breviers: Lesungen in der Oktav der Unbefleckten Empfängnis (1)

  Zwar können sich alle unsere Leser diese Texte auf der divinum officium Seite selbst durchlesen, aber es ist auch wahrscheinlich, dass dies kaum jemand tun wird. Das Nachtgebet des Breviers die Matutin, besteht, ohne jetzt in die Einzelheiten zu gehen, aus drei Lectiones – Gebeten, die am Anfang zu verschiedenen Nachtstunden gebetet wurden, bevor sie in Eins zusammengefasst wurden. An Festen und Feiertagen besteht die Matutin aus neun Psalmen, je drei Lectiones, welche, in den Brevieren von 1570 und 1911, also in dem Tridentinischen und dem Divino afflatu Brevier von neun Lesungen gefolgt werden. Es sieht in etwa so aus: Erste Lectio Drei Psalmen Drei Lesungen (1-3) AT AT AT Zweite Lectio Drei Psalmen Drei Lesungen (4-6) Predigt Predigt Predigt Dritte Lectio Drei Psalmen Drei Lesungen (7-9) Tagesevangelium Predigt Predigt/Biographie des kommemorierten Heiligen...

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Predigten zum Evangeliumstext der Alten Messe – Festtage. Unschuldige Kinder

Evangelium am Feste der Hl. Unschuldigen Kinder Mt 2, 13 – 18 Als die Weisen aus dem Morgenlande weggezogen waren, erschien dem Joseph im Traum ein Engel des Herrn und sprach: „Steh auf, nimm das Kind und seine Mutter und flieh nach Ägyptei. Bleibe dort, bis ich dir Weisung gebe. Denn Herodes wird nach dem Kinde suchen, um es zu ermorden.“ Da stand er auf, nahm noch in der Nacht das Kind und seine Mutter und zog nach Ägypten. Dort blieb er bis zum Todde des Herodes. So sollte in Erfüllung gehen, was der Herr durch den Propheten gesprochen hatte: „Aus Ägypten berief ich meinen Sohn.“ Als Herodes sich von den Weisen hintergangen sah, geriet er in heftigen Zorn. Er ließ in Bethlehem und in dessen ganzem Gebiete alle Knäblein von zwei Jahren und darunter umbringen – entsprechend der Zeit, die er von den Weisen erforscht hatte. Da erfüllte sich das Wort des Propheten Jerremias, der da spricht: „In Rama wird Klage laut, Viel Weinen und Wehgeschrei: Rachel weint um ihre Kinder Und will sich nichth trösten lassen, Weil sie nicht mehr sind.“ Predigtext des Kirchenvaters Auslegung vom heiligen Priester Hieronymus. Buch 1 der Auslegung zu Mt Kap. 2 Als er das Kind nahm und seine Mutter, um nach Ägypten überzusiedeln, hat er sie zur Nachtzeit und im Dunkeln genommen, da er ja die Nacht der Unwissenheit denen, von denen er wegging, in ihrem Unglauben zurückgelassen hat. Wo er jedoch nach Judäa zurückkehrt, wird weder die Nacht, noch das Dunkel im Evangelium erwähnt, weil am Ende der Welt die Juden den Glauben oder gleichsam den von Ägypten zurückkehrenden Christus annehmen und auf diese Weise zum Licht gelangen werden. V. Du aber, o Herr, sei uns gnädig. R. Gott sei Dank gesagt. Kirchengebet Gott, dessen Ruhm die unschuldigen Kinder nicht durch Reden, sondern durch Sterben verkündet haben; ertödte in uns alles Böse, damit den Glauben, welchen unsere Zunge ausspricht, auch unser Leben bekenne! Amen....

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Der hl. Evangelist Johannes – der vom Herzen des Herrn getrunken hat

Und hier nochmals unser Beitrag, der, so glauben wir, jedes Jahr lesenswert ist. Die heutige Liturgie feiert am 27.12 das Fest des Evangelisten Johannes. Ein Fest, welches ab der Reform von 1955 durch den Sonntag der Weihnachtsoktave gleichsam zugedeckt wird. Dies bedeutet, dass im Falle, dass das Johannesfest auf einen Sonntag fällt, die Messe vom Sonntag und das Brevier vom Sonntag gelesen werden. War es denn früher anders? Ja, denn bis zu den „Reformen“ von 1955 waren manche Heiligenfeste höher gestuft als ein Sonntag. Dies gilt ja auch heute beispielsweise für Weihnachten. Fällt es auf einen Sonntag, dann feiern wir Weihnachten und nicht einen Sonntag. Da die Heiligen den konkreten Weg der Christusnachfolge zeigen, waren sie und ihre Feste allen Häretikern und „Reformern“ ein Dorn im Auge. Nach den protestantischen Reformatoren waren es die Jansenisten, welche sich sehr lange darüber ärgerten, dass angeblich die Heiligenfeste die Sonntage „zudecken“. Diese Tendenz, die Heiligenfeste durch Sonntage zu eliminieren, ist expressis verbis von Pius VI. in der Konstitution Auctorem fidei verurteilt worden, welche sich mit den Irrlehren der Synode von Pistoia (1794) auseinandersetzte. Diese Verurteilung lautet wie folgt: „74. Die Entscheidung der Synode, die über das Jahr hin festgelegten Feste auf einen Sonntag zu verlegen …“. (DH 2674)...

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Predigten zum Evangeliumstext der Alten Messe – Festtage 1. St. Johannes Apostel

Evangelium am Feste des Hl Johannes, Apostels und Evangelisten Joh 21, 19 – 24 In jenen Tagen sprach Jesus zu Petrus: „Folge mir nach!“ Dd wandte sich Petrus um un sah den Jünger nachkommen, den Jesus liebte und der beim Abendmahl sich an seine Brust gelehnt und gefragt hatte: „Herr, wer ist es, der dich verrät?“ Als Petrus ihn erblickte, sprach er zu Jesus: „Herr, was wird aber mit diesem geschehen?“ Jesus antwortete ihm: „Wenn ich will, daß er am Leben bleibt, bis ich wiederkomme, was kümmert dich das? Folge du mir nach!“ So entstand bei den Jüngern die Meinng, jener Jünger werde nicht sterben. Aber Jesus hatte zu ihm nicht gesagt: „Er stirbt nicht“, sondern „Wenn ich will, daß er am Leben bleibt, bis ich wiederkomme, was kümmert dich das?“ Das ist der Jünger, der dies bezeugt und dies geschrieben hat. Wir wissen, dass sein Zeugnis wahr ist. Predigtext des Kirchenvaters Auslegung vom heiligen Bischof Augustin. Abhandlung 124 zu Joh. Zwei Arten von Leben, die ihr von Gott verkündet und angeboten sind, kennt die Kirche; von diesen beruht das eine auf dem Glauben, das andere auf dem Schauen; das eine gehört der Wanderzeit, das anderen dem ewigen Bleiben an; das eine besteht aus Mühe, das andere aus der Ruhe; das eine ist auf der Wanderung, das andere im Vaterland; zum einen gehört tätige Arbeit, zum andern der Lohn in genussvollem Anschauen. Das eine weicht dem Übel aus und tut Gutes, das andere kennt kein Übel, dem es ausweichen müsste, und hat ein großes Gut zum Genusse. Das eine kämpft mit dem Feinde, das andere führt ein Leben ohne Feind. V. Du aber, o Herr, sei uns gnädig. R. Gott sei Dank gesagt. Gebet Wie sehnet sich mein Herz, Dich, meinen Herrn und Heiland, ganz genau zu kennen, aus dem Jnnersten zu lieben und deinen Namen zu verherrlichen, wie Johannes, dein Liebling, der beim Abendmahle an deiner hochheiligen Brust lag, Dich kannte, liebte und verherrlichte! — Dank Dir, daß uns durch das Evangelium deines liebenden und geliebten Jüngers die Liebe deines Vaters, deine Thaten, deine Wunder, deine Reden und deine Wohlthaten geoffenbaret wurden. O, daß alle Menschen an das Uebermaaß deiner Liebe und an die Wunder deiner Weisheit, die in diesem Evangelium aufbehalten sind, glaubten, wie Johannes und seine Freunde! Jesus, Licht der Welt! Du Heil der Menschen! Erleuchte und stärke uns, daß wir Dich immer mehr und mehr erkennen und lieben, und dadurch immer heiliger, immer seliger werden! Amen....

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Predigten zum Evangeliumstext der Alten Messe – Festtage 1 – St. Stephanus

  Evangelium am Feste des Hl. Erzmartyrers Stephanus Mt 23, 34 – 39 (Jesus sprach zu den Pharisäern und Schriftgelehrten:) Darum seht, ich sende zu euch Propheten, Weise und Schriftgelehrt. Die einen von ihnen werdet ihr töten und kreuzigen, die andern in euren Synagogen geißeln und von Stadt zu Stadt verfolgen. So soll über euch kommen alles gerechte Blut, das auf Erden vergossen ward, vom Blute des gerechten Abel angefangen bis zum Blute des Zacharias, des Sohnes Barachias, den ihr ermordet habt zwischen dem Tempel und dem Altare. Fürwahr, ich sage euch: Dies alles wird über dieses Geschlecht kommen. Jerusalem, Jerusalem! Du mordest die Propheten und steinigst, die zu dir gesandt sind! Wie oft wollte ich deine Kinder Sammeln, wie eine Henne ihre Küchlein unter ihre Flügel sammelt; aber ihr habt nicht gewollt“ Nun wird euer Haus euch [verödet] überlassen. Denn ich sage euch: Ihr werdet mich von jetzt an nicht mehr sehen, bis ihr ausrufet: Hochgelobt sei der da kommt im Namen des Herrn! Predigtext des Kirchenvaters Auslegung vom heiligen Priester Hieronymus. Buch 4 der Auslegung zu Mt Kap. 23 Den Ausspruch: Macht nur voll das Maß eurer Väter, haben wir früher auf die Person des Herrn gedeutet, weil Er von den Juden getötet werden sollte. Man kann ihn aber auch auf Seine Jünger beziehen, von denen Er jetzt sagt: Seht, Ich sende zu euch Propheten, Weise und Schriftgelehrte. Beachte zudem, daß nach dem Worte des heiligen Apostels in seinem Brief an die Korinther die Jünger Christi verschiedene Gaben empfangen. Die einen als Propheten, welche die Zukunft Voraussagen; andere besitzen die Gabe der Weisheit, die den Zeitpunkt erkennen, wann sie das Wort verkünden sollen; wieder andere sind hochgelehrte Schriftkenner. Aus ihrer Mitte wurde Stephanus gesteinigt, Paulus hingerichtet, Petrus gekreuzigt, die Jünger in der Apostelgeschichte gegeißelt. V. Du aber, o Herr, sei uns gnädig. R. Gott sei Dank gesagt. Gebet Heiliger Stephanus, du Blutzeuge Jesu Christi, du Mann voll des Glaubens und der Kraft, Wunder zu wirken! Du bewiesest so klar und überzeugend, daß Jesus der Messias sey. Die Gelehrtesten der Juden konnten deiner Weisheit nicht widerstehen, da der Geist Gottes aus dir redete; daher wurden sie, die Feinde Jesu Christi, auch deine Feinde, die dich verläumdeten und jene herrlichen Worte: „Sehet! ich sehe den Himmel offen und den Menschensohn, den ihr ans Kreuz geschlagen habt, zur Rechten Gottes sitzen,“ als Gotteslästerung aufnahmen, und so dich als Gotteslästerer dem Tode überlieferten. — Du gekreuzigter und wieder zum Leben erweckter, Du erniedrigter und zum Throne Gottes erhöhter König! den einst Stephanus dem irregeführten Volke verkündete, den Stephanus einst zur Rechten Gottes sah, für den Stephanus sein Leben hingab: o sende einen Strahl deines Lichtes, in mein Herz, daß ich an Dich glaube, wie Stephanus! gieb mir Muth, daß ich von Dir rede, wie Stephanus! gieb mir Liebe und Geduld, daß ich für Dich leide, wie Stephanus, daß auch ich meine Feinde segne, wie Stephanus, und dann Dich einst im Himmel sehe, wie Dich Stephanus schon auf Erden sah! Amen....

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Predigten zum Evangeliumstext der Alten Messe – Festtage 1 – Der Heilige Christtag

Evangelium des heiligen Christtags Erste Messe Lk 2, 1 – 14 In jenen Tagen erging vom Kaiser Augustus ein Befehl, das ganze Weltreich aufzuzeichnen. Dies war die erste Aufzeichnung. Sie fand statt unter Quirinius, dem Statthalter von Syrien. Alle gingen hin, um sich eintragen zu lassen, ein jeder in seine Vaterstadt. Joseph war aus dem Hause und dem Geschlechte Davids. So zog er aus der Stadt Nazareth in Galiläa hinauf nach Judäa in die Stadt Davids, die Bethlehem heißt, um sich mit Maria, seiner Angetrauten, die guter Hoffnung war, eintragen zu lassen. Während sie dort waren, erfüllten sich ihre Tage. Sie gebar ihren erstgeborenen Sohn, wickelte ihn in Windeln und legte ihn in eine Krippe. In der Herberge fand sich kein Platz für sie. In jener Gegend hielten Hirten auf freiem Felde Nachtwache bei ihrer Herde. Da trat ein Engel des Herrn zu ihnen, und die Herrlichkeit des Herrn umstrahlte sie. Und sie fürchteten sich sehr. Der Engel aber sprach zu ihnen: „Fürchtet euch nicht! Seht, ich verkündige euch eine große Freude, die allem Volke zuteil werden soll: Heute ist euch in der Stadt Davids der Heiland geboren, der Messias und Herr. Und dies soll euch zum Zeichen sein: Ihr werdet ein Kind finden, das in Windeln gewickelt ist und in einer Krippe liegt.“ Alsbald gesellte sich zu dem Engel eine große himmlische Heerschar, die Gott lobte und sang: „Ehre sei Gott in der Höhe und Frieden auf Erden den Menschen seiner Huld.“ Predigtext des Kirchenvaters, Auslegung vom heiligen Papst Gregor.Hom. 8 zu den Evang.Weil wir auf Grund der Güte des Herrn die Feier des Messopfers heute dreimal vorzunehmen haben, können wir nicht lange über die Lesung des Evangeliums reden; aber wenigstens etwas, wenn es auch noch so kurz ist, zu sagen, drängt uns die Geburt unseres Heilands selbst. Was soll nun der Umstand, dass bei der bevorstehenden Geburt des Herrn die Weltbevölkerung gezählt wird, anders andeuten, als ein offenkundiges Zeichen, dass derjenige in irdischer Natur am Auftreten war, der seine Auserwählten in der Ewigkeit einschreiben wollte? Denn entgegengesetzt heißt es von den Verdammten beim Propheten Ps. 68: „Ausgestrichen sollen sie werden aus dem Lebensbuch, zum Volke Gottes gar nicht zählen.“ Er wird auch ganz richtig in Bethlehem geboren. Bethlehem heißt nämlich Brothaus. Er ist es ja doch, der sagt: „Ich bin das lebendige Brot, das vom Himmel herabgekommen ist.“ Der Ort also, an dem der Herr geboren wird, wird vorher Brothaus genannt, deshalb jedenfalls, weil es kommen sollte, dass derjenige dort im Leibe erschien, der die Seelen der Auserwählten mit innerer Sattheit beleben sollte. Er wird nicht im Elternhause, sondern auf der Reise geboren, gewiss, um zu zeigen, dass er wegen der menschlichen Natur, die er angenommen hatte, gleichsam auf fremdem Gebiet eine Geburt erlebte. V. Du aber, o Herr, sei uns gnädig. R. Gott sei Dank gesagt. Zweite Messe Lk 2, 15 – 20 Dann gingen die Engel von ihnen weg in den Himmel. Die Hirten aber sagten zueinander: „Wir wollen hinübergehen nach Bethlehem und sehen, was da geschehen ist und der Herr uns kundgetan hat!“ Sie gingen eilends hin und fanden Maria und Joseph und das Kind, das in der Krippe lag. Nachdem sie es gesehen hatten, erzählten sie, was ihnen über dieses Kind gesagt worden war. Alle, die es hörten, wunderten sich über das, was die Hirten ihnen erzählten. Maria aber bewahrte alle diese Dinge und erwog sie in ihrem Herzen. Die Hirten kehrten zurück und lobten und priesen Gott für alles, was sie gehört und gesehen hatten, so wie es ihnen gesagt worden war. Predigtext des Kirchenvaters, Auslegung vom Heiligen Bischof Ambrosius Buch 9 zu Lk Kap. 2 Seht die Anfänge der im Entstehen begriffenen Kirche. Christus wird geboren und die Hirten fangen an, Wache zu halten, damit sie der Heiden Herden, die vorher nach Art der Tiere lebten, in den Schafstall zusammenführten, auf dass diese nicht irgendwelche Angiffe von dem geistigen Wild inmitten der vielfach ausgebreiteten Finsternis auszuhalten hätten. Und richtig halten auch solche Hirten Wache, die der gute Hirt unterweist. Die Herde ist also das Volk, die Nacht diese Welt, die Hirten sind die Diener des Heiligtums. Vielleicht ist auch jener der Hirt, dem gesagt wird: „Sei wachsam und mache stark“; denn nicht bloß die Bischöfe hat der Herr zum Schutz seiner Herde bestimmt, sondern er hat auch die Engel dazu bestellt. V. Du aber, o Herr, sei uns gnädig. R. Gott sei Dank gesagt. Dritte Messe Joh 1, 1 – 14 Im Anfang war das Wort [der Sohn Gottes], und das Wort war bei Gott, und Gott war das Wort. Schon im Anfang war Es bei Gott. Durch das Wort ist alles geworden; und nichts, was geworden, ward ohne das Wort. In Ihm war das Leben, und das Leben war das Licht der Menschen. Und das Licht leuchtet in der Finsternis [der Sünde]; aber die Finsternis hat...

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Predigten zum Evangeliumstext der Alten Messe – Festtage 1 – Unbefleckte Empfängnis

Evangelium am Feste Mariae Empfängnis Lk 1, 26 – 28 Im sechsten Monate ward der Engel Gabriel von Gott gesandt ein eine Stadt in Galiläa mit Namen Nazareth zu einer Jungfrau. Sie war verlobt mit einem Manne namens Joseph, aus dem Hause Davids. Der Name der Jungfrau war Maria. Der Engel trat bei ihr ein und sprach: „Sei gegrüßt, du Gnadenvolle! Der Herr ist mit dir. [Du bist gebenedeit unter den Frauen].“ Predigt zum Evangelium des Festes Mariae Empfängnis Auslegung vom heiligen Bischof Germanus.Predigt auf Mariä Opferung.Gegrüßt seist du, Maria, du Gnadenvolle, heiliger als die Heiligen, erhabener als der Himmel, herrlicher als die Cherubim, preiswürdiger als die Seraphim und über alle Geschöpfe ehrwürdig. Sei gegrüßt, o Taube, die du uns die Frucht vom Ölbaum bringst und uns den Retter aus der geistigen Überflutung und den sichernden Hafen ankündigst, deren Flügel versilbert und deren Gefieder im Gelb vom heiligsten Golde und im Strahl des sie beleuchtenden Geistes schimmern. Sei gegrüßt, du lieblichster und geistiger Lustgarten Gottes, mit der liebevollsten und allmächtigen Rechten desselben heute nach dem Sonnenaufgang zu gepflanzt, die du ihm die lieblich duftende Lilie und die nie verwelkende Rose hervorbringst als Heilmittel für diejenigen, die die hassvolle und für die Seele verderbliche Bitterkeit des Todes nach dem Sonnenuntergang getrunken hatten; du Lustgarten, in dem zur Erkenntnis der Wahrheit der Lebensbaum aufblüht, von dem wir nur zu kosten brauchen, um die Unsterblichkeit zu erlangen. Sei gegrüßt, du hochheiliger Bau, du makelloser und allseitig reiner Palast Gottes des höchsten Königs, der, geziert mit dem, was dieser Gott-König an Pracht hat, alle gastlich in sich aufnimmt und mit geheimnisvollen Süßigkeiten labt; in dem jenes nicht von Händen gemachte und in verschiedenartigem Glanze erstrahlende Wort Gottes in der Absicht, das verirrte Menschengeschlecht wieder zurückzurufen, sich einem menschlichen Leib angetraut hat, um diejenigen, die auf Grund eigenen Willens aus ihm ausgeschlossen worden waren, mit dem Vater wieder zu versöhnen. Kirchengebet Wir bitten Dich, o Herr ! ertheile deinen Dienern das Geschenke der himmlischer Gnade, damit uns, denen die Geburt der seligen Jungfrau zum Anfange des Heils gereichte, die Feierlichkeit ihrer Empfängniß den Frieden vermehre, durch unsern Herrn Jesum Christum. Amen....

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Der hl. Evangelist Johannes – der vom Herzen des Herrn getrunken hat

Die heutige Liturgie feiert am 27.12 das Fest des Evangelisten Johannes. Ein Fest, welches ab der Reform von 1955 durch den Sonntag der Weihnachtsoktave gleichsam zugedeckt wird. Dies bedeutet, dass im Falle, dass das Johannesfest auf einen Sonntag fällt, die Messe vom Sonntag und das Brevier vom Sonntag gelesen werden. War es denn früher anders? Ja, denn bis zu den „Reformen“ von 1955 waren manche Heiligenfeste höher gestuft als ein Sonntag. Dies gilt ja auch heute beispielsweise für Weihnachten. Fällt es auf einen Sonntag, dann feiern wir Weihnachten und nicht einen Sonntag. Das die Heiligen den konkreten Weg der Christusnachfolge zeigen, daher waren sie und ihre Feste allen Häretikern und „Reformern“ ein Dorn im Auge. Nach den protestantischen Reformatoren waren es die Jansenisten, welche sehr lange sich darüber ärgerten, dass angeblich die Heiligenfeste die Sonntage „zudecken“. Diese Tendenz die Heiligenfeste durch Sonntage zu eliminieren ist expressis verbis vom Pius VI. in der Konstitution Auctorem fidei verurteilt worden, welche sich mit den Irrlehren der Synode von Pistoia (1794) auseinandersetzte. Diese Verurteilung lautet wie folgt: „74. Die Entscheidung der Synode, die über das Jahr hin festgelegten Fest auf einen Sonntag zu verlegen …“. (DH 2674)

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Der hl. Evangelist Johannes – der vom Herzen des Herrn getrunken hat

Die heutige Liturgie feiert am 27.12 das Fest des Evangelisten Johannes. Ein Fest, welches ab der Reform von 1955 durch den Sonntag der Weihnachtsoktave gleichsam zugedeckt wird. Dies bedeutet, dass im Falle, dass das Johannesfest auf einen Sonntag fällt, die Messe vom Sonntag und das Brevier vom Sonntag gelesen werden. War es denn früher anders? Ja, denn bis zu den „Reformen“ von 1955 waren manche Heiligenfeste höher gestuft als ein Sonntag. Dies gilt ja auch heute beispielsweise für Weihnachten. Fällt es auf einen Sonntag, dann feiern wir Weihnachten und nicht einen Sonntag. Das die Heiligen den konkreten Weg der Christusnachfolge zeigen, daher waren sie und ihre Feste allen Häretikern und „Reformern“ ein Dorn im Auge. Nach den protestantischen Reformatoren waren es die Jansenisten, welche sehr lange sich darüber ärgerten, dass angeblich die Heiligenfeste die Sonntage „zudecken“. Diese Tendenz die Heiligenfeste durch Sonntage zu eliminieren ist expressis verbis vom Pius VI. in der Konstitution Auctorem fidei verurteilt worden, welche sich mit den Irrlehren der Synode von Pistoia (1794) auseinandersetzte. Diese Verurteilung lautet wie folgt: „74. Die Entscheidung der Synode, die über das Jahr hin festgelegten Fest auf einen Sonntag zu verlegen …“. (DH 2674)

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Lesungen der Matutin der Vigil des Weihnachtsfestes

Weniger Breviergebet ist weniger geistliche Leistung Da wir alle heute und morgen den Kirchgang vor uns haben, auf den wir uns mental einstellen müssen, falls wir wieder einer nachkonziliaren „Jedoch-Aber-Wenn-Miteinander-Flüchtlinge-Rettet-die-Wale-Predigt“ ausgesetzt sein werden, so wollen wir uns mit Texten trösten, die wirklich katholisch sind und welche uns das Geheimnis der Menschwerdung Gottes nahebringen. Der Schreiber dieser Zeilen hat die heutige Matutin der Vigil des Weihnachtsfestes bereits gelesen und die heutigen Lesungen haben ihn so erfreut, dass er diese Freude den Lesern unseres Blogs mitteilen möchte. Dank der Mühe von divinum officium.com sind diese Lesungen auf Deutsch übersetzt, sodass wir sie hier bloß einzukleben brauchen. Die vorgestellten drei Lesungen gelten für alle vorkonziliaren Breviere: das tridentinische, Divino Afflatu, das Pianische und das aus dem Jahre 1962. Diese drei Lesungen werden heute im Officium der Weihnachtsvigil nach den Psalmen gebetet und zwar: im tridentinischen Brevier nach zwölf ganzen Psalmen (ergibt insgesamt 290 Psalmenverse), im Divino Afflatu-Brevier aus dem Jahre 1911 nach 9 geteilten Psalmen (ergibt insgesamt 98 Psalmenverse), im Pianischen Brevier aus dem Jahre 1955 nach 9 geteilten Psalmen (ergibt insgesamt 98 Psalmenverse), im Brevier des Johannes XXIII aus dem Jahre 1962 nach nach 9 geteilten Psalmen (ergibt insgesamt 98 Psalmenverse)....

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Die Schätze des Breviers: Lesungen in der Oktav der Unbefleckten Empfängnis (8)

8 Tag der Oktave Wir setzen unsere Lektüre der Lesungen der zweiten Lectio des alten Breviers mit den Teilen der Teilen der dogmatischen Bulle Ineffabilis Deus (1854) vom Pius IX, mit welcher die Lehre von der Unbefleckten Empfängnis dogmatisiert wurde. Lesung 4 Deshalb haben schon in früheren Zeiten Bischöfe, Priester, Ordensgenossenschaften und sogar Kaiser und Könige den Apostolischen Stuhl gebeten, die Unbefleckte Empfängnis der allerseligsten Gottesmutter als Glaubenssatz zu erklären. Diese Bitten wurden auch in der Gegenwart wiederholt, und sie wurden besonders Unserem Vorgänger Gregor XVI. seligen Angedenkens und Uns selbst von Bischöfen, von Weltpriestern, von Ordensgenossenschaften, von hochstehenden Fürsten und vom gläubigen Volke vorgetragen. Dies alles wußten Wir sehr wohl und erwogen es ernstlich, und es machte Unserem Herzen besondere Freude. Sobald Wir also ohne Unser Verdienst nach dem unerforschlichen Ratschluß der göttlichen Vorsehung auf diesen erhabenen Lehrstuhl des heiligen Petrus erhoben wurden und das Steuer der ganzen Kirche übernahmen, betrachteten Wir es als Unsere heiligste Pflicht, entsprechend Unserer großen, von früher Kindheit an gehegten Verehrung, Andacht und Liebe zur allerseligsten Jungfrau und Gottesmutter Maria, alles durchzuführen, was die Kirche wünscht, damit die Ehre der allerseligsten Jungfrau vermehrt werde und deren Vorzüge in noch hellerem Lichte erglänzen....

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Die Schätze des Breviers: Lesungen in der Oktav der Unbefleckten Empfängnis (7)

7 Tag der Oktave Wir setzen unsere Lektüre der Lesungen der zweiten Lectio des alten Breviers mit den Teilen der Teilen der dogmatischen Bulle Ineffabilis Deus (1854) vom Pius IX, mit welcher die Lehre von der Unbefleckten Empfängnis dogmatisiert wurde. Lesung 4 Wir alle aber wissen, mit welchem Eifer diese Lehre über die Unbefleckte Empfängnis der jungfräulichen Gottesmutter von den angesehensten Ordensgenossenschaften, von den berühmtesten theologischen Hochschulen und den hervorragendsten Lehrern der göttlichen Wissenschaft vertreten, dargelegt und verteidigt wurde. Ebenso ist bekannt, wie sehr die Bischöfe besorgt waren, auch bei den Kirchenversammlungen öffentlich und vor der ganzen Welt zu bekennen, dass die allerseligste Jungfrau und Gottesmutter Maria schon im voraus im Hinblick auf die Verdienste unseres Herrn und Erlösers niemals der Erbschuld unterworfen wurde, sondern voll und ganz von der Makel der Erbsünde bewahrt blieb und so auf eine besonders hehre Weise erlöst wurde. Dazu kommt noch eine überaus wichtige und bedeutsame Tatsache. Das Konzil von Trient hatte bei der Verkündigung des Glaubenssatzes von der Erbsünde auf Grund der Zeugnisse der Heiligen Schrift, der Kirchenväter und der rechtmäßigen Kirchenversammlungen festgelegt und entschieden, daß alle Menschen mit der Erbsünde behaftet zur Welt kommen; das gleiche Konzil erklärte indessen ebenso feierlich, es sei nicht seine Absicht, in dieses Dekret und in diese allgemeine Entscheidung die heilige und unbefleckte Jungfrau und Gottesmutter Maria miteinzuschließen. Durch diese Erklärung haben die Väter von Trient auf die Freiheit der allerseligsten Jungfrau von der Erbsünde den damaligen Verhältnissen entsprechend deutlich genug hingewiesen und ganz klar zum Ausdruck gebracht, daß aus der Heiligen Schrift, aus der Überlieferung und den Zeugnissen der Väter nichts vorgebracht werden kann, was diesem erhabenen Vorzug der Jungfrau irgendwie entgegensteht.  ...

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Die Schätze des Breviers: Lesungen in der Oktav der Unbefleckten Empfängnis (5)

  Wo ist der vierte Tag oder Oktave oder die Macht der Rubriken Bevor wir hier unsere Lesung fortsetzen, wird sich einigen von uns sicherlich die Frage stellen, was mit dem vierten Tag der Oktave passiert ist, da zuletzt die Texte des dritten Tages der Oktave gelesen wurden. Die simple Antwort lautet: den vierten Tag gibt es nicht. Warum? Weil in der Zeit der Oktave der Unbefleckten Empfängnis, also zwischen dem 8.12 bis 15. 12, nicht nur sehr wichtige Heiligenfeste fallen, welche immer in der Kirche feierlich begangen wurden, sondern auch der dritte Adventsonntag fällt. Da jedes neu eingeführte Fest, wie das der Unbefleckten Empfängnis eine Art Neuordnung des liturgischen Kalenders nach sich zog, so entstand mit der Zeit die theologische Disziplin der Rubrizistik, von lat. rubrum – „rot“, in welcher nicht nur angegeben wurde, wie zu zelebrieren sei, sondern auch welches Fest das wichtigere sei und warum.  Ohne an dieser Stelle ins Detail zu gehen, lässt sich zum Letzteren sagen, dass man hierzu in entsprechende Tabellen zu schauen hat, um zu wissen, welches Fest und welche Oktave über- oder untergeordnet ist. Denn es gibt sowohl bei den Festen als auch bei den Oktaven Hierarchien. Je wichtiger ein Fest ist, z. B. Ostern oder Weihnachten, umso weniger darf es verschoben werden oder in der dazugehörigen Oktave darf etwas dazwischen kommen. Die Rubriken sagen auch, was zu tun ist, wenn Kalender bedingt zwei Fest zusammenfallen, welches dann einer translatio also „Verschiebung“ unterliegt und welches nicht. Natürlich gibt es verschiedene Rubriken zu verschiedenen Brevieren: das Tridentinische Brevier (1570-1910) hat eigene Rubriken, das Divino afflatu des Pius. X von 1911 hat eigene Rubriken, das Pianische Brevier von 1955 hat eigene Rubriken, das Brevier des Johannes XXIII. von 1960 hat eigene Rubriken....

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Die Schätze des Breviers: Lesungen in der Oktav der Unbefleckten Empfängnis (3)

3 Tag der Oktave Wir setzen unsere Lektüre der Lesungen der zweiten Lectio des alten Breviers mit den Teilen der Teilen der dogmatischen Bulle Ineffabilis Deus (1854) vom Pius IX, mit welcher die Lehre von der Unbefleckten Empfängnis dogmatisiert wurde.   Lesung 4 Deshalb verwendet ja auch die Kirche die gleichen Worte, mit denen die Heilige Schrift von der ungeschaffenen göttlichen Weisheit spricht und ihren ewigen Ursprung schildert, im kirchlichen Stundengebet und bei der Feier des hochheiligen Opfers und überträgt sie auf den Ursprung dieser Jungfrau; deren Erschaffung wurde ja auch zugleich mit der Menschwerdung der göttlichen Weisheit beschlossen. Dies alles wurde von den Gläubigen überall gern aufgenommen. Es ist dies ein Beweis dafür, mit welchem Eifer diese Lehre von der Unbefleckten Empfängnis der Jungfrau auch von der Römischen Kirche, der Mutter und Lehrerin aller Kirchen, gepflegt wurde. Dennoch verdienen die wichtigsten Schritte dieser Kirche einzeln aufgezählt zu werden; denn die Würde und das Ansehen dieser Kirche ist so groß, ihr kommt es auch voll und ganz zu, da sie der Zentralpunkt der katholischen Wahrheit und Einheit ist; in ihr allein wurde der Glaube unverfälscht bewahrt; von ihr müssen alle übrigen Kirchen den Glauben übernehmen....

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Die Schätze des Breviers: Lesungen in der Oktav der Unbefleckten Empfängnis (2)

  2 Tag der Oktave Wir setzen unsere Lektüre der Lesungen der zweiten Lectio des alten Breviers mit den Teilen der Teilen der dogmatischen Bulle Ineffabilis Deus (1854) vom Pius IX, mit welcher die Lehre von der Unbefleckten Empfängnis dogmatisiert wurde. Die deutsche Fassung, leider auf divinum officium noch nicht vorhanden, stammt von dieser Seite hier.[1]   Lesung 4 Der über alle Worte erhabene Gott, dessen Wege Erbarmen und Wahrheit, dessen Wille die Allmacht ist, dessen Weisheit machtvoll wirkt von einem Ende bis zum anderen und in Milde alles lenkt, sah von Ewigkeit her das unheilvolle Verderben des ganzen Menschengeschlechtes infolge der Sünde Adams voraus. In seinem geheimnisvollen, der Welt verborgenen Ratschluß beschloß er aber, das erste Werk seiner Güte durch die Menschwerdung des Wortes auf eine noch unbegreiflichere Weise zu ergänzen. Denn der Mensch, der entgegen seinen liebevollen Absichten durch die List des Teufels in Schuld geraten war, sollte nicht zugrundegehen, und das, was durch den ersten Adam gefallen war, sollte durch den zweiten weit glücklicher wieder aufgerichtet werden. Darum wählte er von Anfang an und vor aller Zeit schon für seinen eingeborenen Sohn eine Mutter aus, und bestimmte, daß er von ihr in der seligen Fülle der Zeiten als Mensch geboren werden sollte;...

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Die Schätze des Breviers: Lesungen in der Oktav der Unbefleckten Empfängnis (1)

  Zwar können sich alle unsere Leser diese Texte auf der divinum officium Seite selbst durchlesen, aber es ist auch wahrscheinlich, dass dies kaum jemand tun wird. Das Nachtgebet des Breviers die Matutin, besteht, ohne jetzt in die Einzelheiten zu gehen, aus drei Lectiones – Gebeten, die am Anfang zu verschiedenen Nachtstunden gebetet wurden, bevor sie in Eins zusammengefasst wurden. An Festen und Feiertagen besteht die Matutin aus neun Psalmen, je drei Lectiones, welche, in den Brevieren von 1570 und 1911, also in dem Tridentinischen und dem Divino afflatu Brevier von neun Lesungen gefolgt werden. Es sieht in etwa so aus: Erste Lectio Drei Psalmen Drei Lesungen (1-3) AT AT AT Zweite Lectio Drei Psalmen Drei Lesungen (4-6) Predigt Predigt Predigt Dritte Lectio Drei Psalmen Drei Lesungen (7-9) Tagesevangelium Predigt Predigt/Biographie des kommemorierten Heiligen...

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