Tradition und Glauben

Anna Gallicana, Hose oder Rock – das ist hier die Frage (2 von 2)

Mantilla Wir haben uns auf diesem Blog schon mehrmals über das Mantilla-Experiment unterhalten und ihnen Internet-Anbieter sowie eine Anleitung zum Selbermachen angeboten. Eine Mantilla ist schon der erste Schritt, damit ‚Frau‘ den Heiligen Frauen ähnlicher wird. Man sieht damit gleich besser aus – nicht lächeln, das ist in Gegenwart des höchsten Königs durchaus ein Argument – und vor allem, man tritt damit aus dem Alltag heraus. Außerdem ist eine Mantilla leicht mitzunehmen. Eine der Schwierigkeiten mit der passenden Kleidung ist doch, dass man nicht immer die Zeit hat, sich vorher und nachher in aller Ruhe zu Hause umzuziehen. Besonders Werktags sind die Zeitpläne meist knapp, besonders wenn man arbeitet und/oder Kinder hat. Wenn man dann die Gelegenheit hat, zur Messe zu gehen, muss man das meist unmittelbar nach Arbeit oder Schule oder sogar nach dem Sportunterricht. Hier ist eine Mantilla zwar nicht ausreichend, aber guter Rat nicht teuer. Im Winter hat man es da noch leichter. Da kann man sich schnell einen passenden, möglichst langen Mantel überziehen und die ungebührliche Alltagskleidung darunter verbergen. Wie Sie sich vielleicht bereits denken können, diese Anregung gilt auch für Mitglieder des starken Geschlechts. Aber es geht noch besser. Ich werde es auf keinen Fall versäumen, Ihnen mein absolutes Lieblingskleidungsstück wärmstens (ist ja für den Winter) ans Herz zu legen: Das gute, alte, neue Cape! Es ist gerade wieder groß in Mode gekommen, was uns die Anschaffung in allen Preisklassen erheblich erleichtert. Es gibt das Cape in kurz (bis zur Taille), mittellang (bis unters Gesäß), lang (bis zum Knie) oder ganz selten und in den oberen Preisklasse auch das ganz lange (bis zum Knöchel). Mit einem mittellangen Cape sind sie bereits sehr passend gekleidet. Es bietet im Winter noch den Vorteil, dass man beim Sitzen eine kuschelig weiche und warme Unterlage hat. Schämen Sie sich...

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Anna Gallicana, Hose oder Rock – das ist hier die Frage (1 von 2)

Doch, doch, genau das ist die Frage ! Sind Sie schon einmal in eine Kirche gegangen ? Möglichst in eine, die noch wie eine Kirche aussieht. Also mit einem Hochaltar, den man beim Eintreten sofort bemerkt, mit Kniebänken, damit man sofort erkennt, dass es sich hier um eine katholische Kirche handelt und vor allem mit Heiligenfiguren. Es ist Ihnen vielleicht noch nicht aufgefallen, aber die Statuen sind nicht zur Verzierung da, sondern sie füllen den Raum, damit unsere Gedanken um sie kreisen. Etwa wie die Poster im Zimmer eines Teenagers. Als Katholiken sollten wir nämlich die Heiligen als unsere Vorbilder betrachten und in allem nachahmen: im Leben, im Denken, im Handeln und auch in der Kleidung. Ja, die Herren der Schöpfung werden da wohl ein bisschen schlucken. Ich bin als hasenspickende Familienmutter zwar theologisch ziemlich ungebildet, aber ich habe eine ziemlich genaue Vorstellung vom Himmel und vom ewigen Leben – wie sollte ich das ansonsten meinen Kindern erklären ? Also zunächst glaube ich, dass sich der Liebe Gott die Zeit und die näheren Umstände seines Aufenthalts in diesem Erdental sehr genau ausgesucht hat und dass dementsprechend das Leben im Himmel damit zu vergleichen ist. Wenn Jesus, die Gottesmutter, die Apostel und die meisten Heiligen der folgenden Jahrhunderte also Kleider getragen haben, so werden wir im Himmel das auch tun, alle! Besonders die Männer. Also gewöhnt euch schon mal an den Gedanken. Und das sieht doch gut aus, oder? Aber hier und heute? Ja, ich verstehe das gut, dass man sich nicht gänzlich der herrschenden Mode entziehen kann. Unser Pfarrer trägt zwar tapfer seine Soutane, aber für andere Männer wäre dies beispielsweise ein K.O.-Urteil für eine Anstellung. Nachdem diese Seite (die männliche) also geklärt wäre, kommen wir zur besseren Hälfte. Wir Damen können manchmal noch Röcke und Kleider in der Öffentlichkeit...

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Anna Gallicana oder aus dem Leben einer hasenspickenden Familienmutter

Wir lassen vorerst unsere Antipapst-Reihe ruhen, weil DSDZ weiter Teile verfassen muss, welche die Barnhardt-These theologisch ausbauen und philosophisch erweitern werden. Ansonsten steht uns bald die Kommerzialisierung des Blogs ins Haus, da wir jemanden gefunden haben, der aus der Anonymität heraustritt, um den Kopf für uns hinzuhalten. Um Spenden für die künftige Anwaltskosten wird jetzt schon gebeten. Wir wollen aus verschiedenen Gründen auf unserem Blog etwas anbieten, was es woanders nicht gibt. Dieses etwas wäre die Sicht einer theologisch nicht gebildeten hasenspickenden Familienmutter, welche jedoch kein einfaches Mütterchen vom Lande ist. Wir haben diesen jemand in der Mitarbeiterin Anna Gallicana, welche unter diesem Pseudonym ihre Beiträge verfassen wird.  DSDZ ist zwar vielseitig, aber er ist dennoch keine Frau. Als er neulich die Shopping-Queen schaute (ja, er schaut manchmal so etwas), da wurde es ihm klar, dass es sich bei der Weiblichkeit um ein Paralleluniversum handelt, zu dem ein Mann keinen Zugang hat. Ja, es ist gut so, aber er kann durch den fehlenden Zugang die Frauen nicht erreichen.  Wie verändert man die Gesellschaft? Durch die Frauen. Warum? Weil sie Mütter sind und viel Einfluss durch die Erziehung auf Männer und Frauen haben. Weil sich die Männer wenigstens teilweise in der Werbezeit nach den Frauen richten. Manche tun es auch lebenslang in der Ehe. Verändert man Frauen, so verändert man nach und nach die Männer. Da DSDZ ledig ist und sich nicht daran erinnern kann, dass ihn langfristig (kurzfristig eigentlich auch nicht) eine Frau irgendwohin lenken konnte, wo er selbst nicht hinwollte, so fehlt in seinem Leben das weibliche Korrektiv. Denn die Geschlechter sind dazu da einander zu ergänzen, was sehr schön Virginia Woolf in ihrer Erzählung „Room of one’s own“ subsumiert. Für diejenigen, die es nicht gelesen haben oder nicht lesen werden, stellen wir sein Fazit kurz dar: Virginia Woolf behauptet, dass...

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Anna Gallica, Wenn nicht jetzt, wann dann? Mantillas leicht gemacht!

Anbei stellen wir einen Beitrag der Leserin Anna Gallica vor, welche, wie sie in einem Kommentar schrieb, ihre Mantillas kostengünstig selbst bastelt. Da sich alle unsere Bastelbeiträge einer großen Beliebtheit erfreuen und wir auch etwas vorstellen wollen, was von dem jetzigen Homo-Sumpf ablenkt, so kommt solch ein Mantilla-Bastel-Beitrag gerade richtig. Weil Mantillas dermaßen aufregen und echauffieren, siehe die Kommentare auf gloria.tv, so machen wir gerade hier weiter der Maxime vom hl. Maximilian Kolbe  eingedenk: Eine gute Sache, denn der Teufel ärgert sich! Dass es ihn ärgert, kann man aus den Kommentaren ersehen, auch von Männern, denen es wirklich gleich sein dürfte, was die Frauen während der Messe auf dem Kopf tragen oder nicht tragen. Hier ist wieder einmal unsere dämonologische Maxime anzuwenden: Ist etwas auf der rein rationalen Ebene nicht erklärbar oder widersprüchlich, so muss man auf die übergeordnete spirituelle Ebene schreiten. Warum ist es rational nicht erklärbar?...

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Father Ripperger, Warum verhüllen wir etwas? Die Theologie des Verhüllens (7 von 7)

Auch der Heilige Irenäus schreibt, dass der Heilige Petrus Linus geweiht hat und ihn als seinen Nachfolger genannt hat. Er wurde gemartert und direkt neben dem Hl. Petrus bestattet. Man entdeckte schließlich seine sterblichen Überreste mit einer Inschrift von Linus direkt neben der Stelle, an der die sterblichen Überreste von St. Peter gefunden wurden. Der Heilige Hippolytus von Rom beschreibt im zweiten Jahrhundert ganz klar die Theologie des Verhüllens. In Bezug auf die Heilige Praxis lehrt er die Katechumenen, jene, die demnächst katholisch werden [sich taufen lassen]: „Ferner, lasst alle Frauen ihr Haupt mit einem Schal verhüllen, aber nicht nur mit einem aus Leinen, weil dies keine ausreichende Bedeckung ist …‟ Er geht also sogar ins Detail....

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Father Ripperger, Warum verhüllen wir etwas? Die Theologie des Verhüllens (6 von 7)

Mißstände beim Gottesdienst Eine Frage der Schicklichkeit In der Gegenwart Gottes einen Schleier zu tragen ist Lehre der Heiligen Schrift, der Heiligen Tradition, des kirchlichen Lehramtes. Es steht tatsächlich in der Heiligen Schrift, dass Frauen einen Schleier zu tragen haben, es ist das unfehlbare Wort Gottes. In 1 Korinther 11, 1 – 15 lesen Sie, dass Frauen einen Schleier zu tragen haben. Das ist die Eingebung des Heiligen Geistes: 1 Folgt meinem Beispiele, wie ich Christi Beispiel folge! 2 Ich finde es lobenswert von euch, dass ihr in allem meiner gedenkt und die Vorschriften einhaltet, wie ich sie euch übergeben habe. 3 Ich möchte euch aber wissen lassen: Das Haupt für einen jeden Mann ist Christus, das Haupt für die Frau ist der Mann, das Haupt für Christus ist Gott.Das ist die Ordnung: Gott ist das Haupt – sogar das Haupt Christi. Es geht hier also nicht um Gleichberechtigung, es geht um eine echte Hierarchie, die Ordnung bringt. Der Sohn ist dem Vater gleich, doch er gehorcht dem Vater. 4 Jeder Mann, der mit verhülltem Haupte betet oder prophetisch redet, entehrt sein Haupt. 5 Jede Frau, die mit unverhülltem Haupte betet oder prophetisch redet, entehrt ihr Haupt. Sie gleicht einer, die geschoren ist. 6 Wenn eine Frau sich nicht verhüllt, dann mag sie sich auch die Haare abschneiden lassen. Ist es aber für eine Frau schimpfllich, sich die Haare abschneiden oder sich kahl scheren zu lassen, dann soll sie sich auch verhüllen. 7 Der Mann braucht sein Haupt nicht zu verhüllen. Er ist das Ebenbild und der Abglanz Gottes; die Frau aber ist der Abglanz des Mannes. 8 Denn der Mann stammt nicht von der Frau, wohl aber die Frau vom Manne. 9 Auch wurde der Mann nicht um der Frau willen erschaffen, sondern die Frau um des Mannes willen. 10...

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Father Ripperger, Warum verhüllen wir etwas? Die Theologie des Verhüllens (5 von 7)

Es gibt also eine Hierarchie, die Gott schuf. Nun weiter mit der Beziehung zwischen Mann und Frau, wie es in Ephesser 5 steht. Dies zeigt aber auch die Mantilla. Sie zeigt, dass die Frau ihren gerechten Platz vor Gott und dem Mann anerkennt. Sie zeigt Demut, Gehorsam und Bescheidenheit. Das Tragen einer Mantilla zeigt zutiefst Bescheidenheit und Demut. Lesen Sie das 5. Kapitel des Epheserbriefes, und hier besonders die Verse 21 – 33! Der Schleier hat auch eine sakrale Dimension. Der Schleier ist das physische Zeichen dafür, dass die Frau selbst ein Tabernakel ist. Ebenso, wie wir unsere Tabernakel verhüllen, um zu zeigen, dass dort die Heiligkeit wohnt, so ist auch die Frau ein Tabernakel, ein Tabernakel, der neues Leben hervorbringen kann. Sie sollte also als Tabernakel angesehen werden und als solcher sollte ihr Verehrung und Respekt entgegengebracht werden. Sie hat eine sakrale Rolle in der Zusammenarbeit mit Gott, um Leben hervorzubringen und zu nähren. Und wie bereits gesagt, stehen ihr Keuschheit, Reinheit und Bescheidenheit sind für sie wesentlich um ein angemessen heiliger Tempel des Lebens zu sein....

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Father Ripperger, Warum verhüllen wir etwas? Die Theologie des Verhüllens (4 von 7)

Und was die Frau betrifft, so sehen Sie ihre charakteristische, einzigartige Charakteristik, dass sie tatsächlich Leben hervorbringen kann. SIE ist es, die Leben hervorbringen kann, nur Frauen können dies tun. Nur Frauen können neues Leben hervorbringen. Offensichtlich kommt dies daher, wie sie das Wirken Gottes widerspiegelt, aber vor allem ist es ihre Mitarbeit mit Gott. Und alles, was im Geistlichen mit der Eucharistie geschieht – sie bringt nämlich geistliches Leben hervor -, lässt Gott uns auch physisch sehen, indem ein Baby aus dem Leib der Mutter hervortritt. Die Frau ist es also, die das Leben in die Welt bringt. SIE nährt das Leben und lässt es wachsen. Sie ist das Herz und die Freude der Familie. Durch ihre nährende Sorge, ihre Weiblichkeit vereinigt sie die Familie in den Banden der Liebe. Und dies ist eine Ausdehnung für ihre erweiterte Familie, für ihre Gemeinde und die Nachbarschaft, dies ist … groß! Die Frau, wie jede Seele, sucht die intime Vereinigung mit Christus. Und all dies stellt die Mantilla dar....

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Father Ripperger, Warum verhüllen wir etwas? Die Theologie des Verhüllens (3 von 7)

Was ist also die Theologie der Mantilla? Vor allem ist sie verwurzelt in der einzigartigen Identität der Frau als Frau. Wir können sogar sagen, es ist ihre Weiblichkeit, das, was sie zur Frau macht. Doch zu allererst gehört dies zum Übernatürlichen, zuerst und vor allem handelt die Theologie der Mantilla von der einzigartigen Beziehung der Frau zu Christus auf der übernatürlichen Ebene. Und diese Rolle der Frau ist unveränderlich, denn so hat Gott sie gemacht. Gott ruft die Frau, so zu sein. Das ändert sich nicht mit der Zeit. Und da diese Rolle sich nicht ändert und tiefste Wahrheit ist, sollte die Mantilla dies auch nicht tun, da sie dies ausdrückt. Diese Theologie hat verschiedene Dimensionen: Die erste und wichtigste ist die eucharistische Dimension. Was bedeutet das? Wir wissen, dass Gott zu Anfang Adam erschaffen und Eva aus seiner Seite genommen hat. Auf ähnliche Weise fließt am Kreuz, als Jesus stirbt, Blut und Wasser aus Seiner Seite, was die Sakramente bedeutet, und gibt der Kirche das Leben....

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Father Ripperger, Warum verhüllen wir etwas? Die Theologie des Verhüllens (2 von 7)

Sogar die Heilige Hostie, die wir bei der Heiligen Kommunion empfangen ist eine Verhüllung. Im Tantum ergo lehrt uns der Heilige Thomas von Aquin, dass die Gegenwart Gottes in der Erscheinungsform von Brot und Wein verhüllt ist. Unsere Sinne versagen, wenn sie diese Wahrheit, auch nur im Geringsten zu erfassen. Wir sprechen davon, wie unser Herr Jesus Christus sich auf diese Weise verbirgt, verhüllt. Es erscheint den meisten Menschen, als sei das wirklich Brot und Wein. So ist also auch die Heilige Hostie eine „Hülle‟. Eine Hülle der heiligen Gegenwart Gottes. Man kann dem nicht entfliehen, es ist Gottes Anordnung: „Meine heilige Gegenwart wird verhüllt sein.‟ Und es ist schön, dass auch die heilige Hostie uns daran erinnert. Auch die heilige Hostie ist eine Verhüllung. Und deshalb können wir sagen: „Mein Herr und mein Gott!‟, wie der heilige Thomas von Aquin erklärt: Dies ist wirklich Gott, verborgen in den Gestalten von Brot und Wein....

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Father Ripperger, Warum verhüllen wir etwas? Die Theologie des Verhüllens (1 von 7)

Anbei ein sehr tiefgründiger Text von Father Ripperger, welchen Eugenie Roth mit benediktinischen Fleiß abgehört, zusammengetragen und übersetzt hat, wofür ihr Lob und Dank gebührt. Dieser Text führt in die theologischen Tiefen der Schleier-Symbolik ein und wird hoffentlich die Anzahl der Mantilla-Trägerinnen verdoppeln. Aber es geht hier nicht um Mode, es geht um Theologie und daher ist dieser Text auf für Männer geeignet, da der per Umkehrschluss erklärt, warum nach dem Konzil alle Schleier als Zeichen der unzugänglichen göttlichen Heiligkeit entfernt wurden. Anm. des Übersetzers: Das englische Wort veil kann „Schleier, Hülle, Velum, Mantilla“ bedeuten und wird hier auch für das Anlegen der priesterlichen Kleidung verwendet. Daher wird es jeweils verschieden übersetzt, kann aber auch im selben Zusammenhang möglicherweise mehrere Bedeutungen haben. Dies ist eine leicht zusammenfassende Übersetzung eines etwa einstündigen Films.  Verhüllen spielt eine bedeutende Rolle in der Göttlichen Liturgie des traditionellen Ritus‘, so wie es sein sollte. Im neuen Ritus ist das Verhüllen jedoch weitgehend verschwunden. Was bedeutet das für die Heilige Liturgie? Lex orandi, lex credendi (vgl.  kathpedia) wovon wir bereits gesprochen haben. Bevor wir uns mit den liturgischen Regeln befassen, dem Gregorianischen  Gesang, dem Gebrauch des Weihwassers und all diese Dinge, schauen wir zurück ins Alte Testament, da sich dort die Wurzeln unserer Liturgie befinden. Wenn man im Alten Testament vom „Verhüllen“ spricht, denkt man zunächst an das Allerheiligste, wo sich der Thron Gottes befand. Dies war vom übrigen Tempel durch einen riesigen Vorhang abgetrennt und nur der Hohepriester betrat es einmal im Jahr, um nach den vorgeschriebenen Ritualen Opfer darzubringen. Im Allerheiligsten war die Bundeslade wiederum in einem Zelt (= Tabernakel). Es gab noch verschiedene Bereiche mit limitiertem Zugang, so gab es einen Hof für die Priester, einen für die Israeliten, einen für die Frauen und einen für die Heiden. Wozu dient also das Verhüllen? Um das...

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Kardinal Siri, Männerkleidung, die von Frauen getragen wird (2 von 2)

Hier der zweite Teil des Aufsatzes von Kardinal Siri und diejenigen der Herren, die sich nach fundierten Hegel-Kritik sehnen statt nach Abhandlung der unmännlichen Rockfrage, werden hier fündig. Ja, ein katholischer Theologe muss vielseitig sein: Rock und Hegel mit Auschluss der hegelianischen Synthese natürlich. III. Lassen Sie uns ernsthaft über die Tragweite dessen nachdenken, was bislang gesagt wurde, auch wenn die Erscheinung einer Frau in Männerkleidern nicht sofort die selbe Verstörung hervorruft wie bei schwerer Unanständigkeit. Die Veränderung der weiblichen Psychologie zeitigt grundlegende und – auf lange Sicht – irreparable Schäden für die Familie, die eheliche Treue, zwischenmenschliche Zuneigung und die menschliche Gesellschaft. Es ist wahr, die Effekte des Tragens unpassender Kleidung werden nicht binnen kurzer Zeit erkennbar. Aber man muss daran denken, was langsam und heimtückisch mürbe gemacht, auseinandergerissen und pervertiert wird....

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Kardinal Siri, Männerkleidung, die von Frauen getragen wird (1 von 2)

Obwohl das obere Bildnis Kardinal Richelieu und nicht Kardinal Siri abbildet, der so ausgesehen hat, so handelt es sich dennoch, um eine der letzten Aussagen des ordentlichen Lehramtes zur Rockfrage (siehe Podcast Nr. 8), welche kurz vor dem Meteoriteneinschlag, lies: Vat. II, bekannt gegeben wurde. Kardinal Siri schreibt zwar nur zu den Gläubigen seiner eigenen Diözese, aber seine Argumentation ist interessant und kann auch außerhalb von Genua Gehör finden. Unsere Antwort zu dieser Frage lautet: Sollen also Frauen Hose tragen? Nein. Warum nicht? Weil Sie: a. schrecklich darin aussehen, b. ihre Weiblichkeit und ihre Würde verlieren, c. nicht zur Verschönerung der Welt beitragen d. zusätzliche Testosteron-Ausschüttung riskieren, e. gegen jegliche Tradition und Ästhetik verstoßen. Würde dies nicht gegen die persönliche Würde und Persönlichkeitsrechte verstoßen, so würde DSDZ ein paar Bilder seiner jetzigen Arbeitskolleginnen veröffentlichen, welche dem Spiegelbild und BMI zum Trotz natürlich Hosen tragen, damit alle sehen könnten, warum man es zu unterlassen hat. Kardinal Siri argumentiert anders, weniger ästhetisch und mehr philosophisch und ist als Lektüre zu empfehlen. ...

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Benedict Constable, Der Symbolismus der Geschlechter in liturgischen Rollen: Nicht bizarr, sondern einfach katholisch

Nach einer Reihe polemischer Beiträge wieder etwas Polemisches, aber eher für das Gemüt. Es geht um die liturgischen Aufgaben und darum, was es bedeutet männlich und weiblich zu sein. Der Schreiber dieser Zeilen lebt in einem Teil von Deutschland, wo man „schon viel weiter ist“, wie unsere bürstenschnittige Pastoralassistentin es ausdrücken würde und zwar auf dem Weg in den Abgrund des diabolischen Narzismuss. Die Frauen sind hier dermaßen häßlich und unweiblich, dass nicht einmal sekundäre Geschlechtsmerkmale ohne weiteres, wenn man nicht gerade im Schwimmbad ist, erkennbar sind. Frauen sehen also wie Männer aus: wie junge Männer oder wie Männer in der Andropause, Männer sehen noch wie Männer aus, aber besonders bei jüngeren Männer ist der Schritt zur Homosexualisierung und irgendeiner „Intersexualität“ irgendwie schon vollzogen. Ist es nicht gut? Nein, weil die allermeisten Menschen heiraten wollen oder sie wollen sich wenigstens mit jemanden sexuell und emotional binden, was auf die Dauer nicht möglich ist, weil es keine Ergänzung gibt. Wie treffen Ann Barnhard darlegt: die nachkonziliare Erziehung, womit wir auch die Welt meinen, tendiert dazu Mädchen immer maskuliner zu machen und die Jungs immer weiblicher. Man nennt es jetzt Gender. Die Konsequenzen gibt es im Erwachsenenalter, wo die Kinder zwei Väter oder zwei Mütter haben werden, die theoretisch ein Mann und eine Frau sind, sodass sie keine normale Kindheit oder Erziehung haben werden, weil das Mütterliche oder das Väterliche zu kurz kommen wird, falls noch überhaupt erzogen wird. Meistens endet es so, dass „ein Elternteil“, wie es jetzt modern heißt, alles übernimmt und überarbeitet zusammenbricht. Wo begann das Unglück? In der sog. Emanzipation der Frau, welche keine Emanzipation, sondern die Verleugnung der Weiblichkeit durch die Verleugnung der Mütterlichkeit ist. Die Frauen sind entweder: überarbeitet, allein und unglücklich oder verheiratet, arbeitend und unglücklich, eigentlich sind sie permanent unglücklich, weil die ungeborenen Kinder...

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Eugenie Roth, Das Mantilla-Experiment (4 von 4)

Mantillageschichten Tag 7: Weiterer Verlauf: An weiteren Tagen (für die Zähnung „Tag 7“) – scheinen die anderen Gottesdienstbesucher erst „richtig“ auf die Mantilla aufmerksam zu werden. Jemand, der sich auskennen sollte meint, sowas sei doch überhaupt nicht nötig (die Mantilla ist meines Wissens ein Sakramentale, ebenso wie der Rosenkranz und das Weihwasser, und eine Kopfbedeckung war für Frauen bis zum Vatikanum II verpflichtend während des Gottesdienstes zu tragen), jemand anders, ich solle doch die Mantilla unter dem Kinn binden, weil die Enden beim Gehen hin und her schwanken … Und: Nein, ich werde mich dadurch nicht davon abbringen lassen, die Mantilla zu tragen. Und ich werde die Mantilla auch nicht unter dem Kinn binden, obwohl mir ein orthodoxer Christ gesagt hat, dass das die Frauen bei ihnen wohl tun. Aber ob die eine so feine Mantilla tragen oder einfach ein Kopftuch? – Vermutlich schon, denn dieser Mann hat mir früher einmal eine Mantilla gezeigt, die er für eine Frau aus seiner Gemeinde besorgt hatte. …...

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Eugenie Roth, Das Mantilla-Experiment (3 von 4)

Mantillageschichten Tag 5: Ich besitze eine braune Mantilla für Advent und (Vor-) Fastenzeit, eine weiße für die übrigen (Sonn-) Tage. Werktags ist nur Gottesdienst bei besonderen Anlässen. Wie z. B. heute: Mitten in der „violetten  Kirchenjahreszeit“ (während der ich die braune Mantilla trage) wird ein „weißer“ Heiliger gefeiert: gebotener Festtag, d. h. Der Festtag hat die gleiche Wichtigkeit wie ein Sonntag. Wie zu der Zeit, da ich begonnen habe, in die TLM zu gehen, bin ich auch jetzt – trotz aller äußerlichen Ruhe – nervös … ob wohl … denn heute sind wieder andere Gottesdienstbesucher da, und auch wieder eine andere Organistin. Hallo, Eugenie, das ist nicht wichtig! Du tust das um Gottes Willen! Sie werden sich noch daran gewöhnen … ja, das werde ich mir noch etliche Male sagen müssen! Aber ich bin dankbar, dass es die Mantilla gibt und dass ich die Möglichkeit habe, eine zu tragen … schon seit Jahren wünsche ich mir „irgendein“ Kleidungsstück, das ich nur beim Beten trage, oder zu besonderen Anlässen … obwohl ich die Mantilla im Grunde erst vor einigen Wochen kennengelernt habe. Dass man so etwas IRGENDWANN FRÜHER getragen hat, wusste ich ja von Bildern… aber heutzutage …...

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Eugenie Roth, Das Mantilla-Experiment (2 von 4)

Mantillageschichten Tag 3: Der Sonntag, an dem meine Freundin in „ihren“ Gottesdienst geht. Der Sonntag, an dem ich schon vor dem Gottesdienst die geweihten Mantillas in Händen halte. Am Vorabend habe ich vorsorglich die raue Haut an meinen Händen „gebändigt“, die den Mantillas durchaus gefährlich werden kann, denn sie sind aus einem sehr feinen Gewebe. Ich will mir doch Tipps holen, wie ich sie am besten aufsetze, dazu muss ich sie ja in die Hand nehmen. Hmm … soll ich? Die Entscheidung fällt leicht. Natürlich! Einen Moment lang bin ich im Vorraum alleine, da nehme ich die braune Mantilla aus ihrer Hülle und setze sie mir auf den Kopf um zu sehen, ob ich die Pelikanschnäbel brauche oder ob die Mantilla auch ohne hält. Ergebnis: das bisschen „Stroh“ auf meinem Kopf hält die Mantilla so, wie ich sie aufsetze! Seidig weiches Haar hatte ich noch nie und diese Mantilla ist auch etwas steifer. Die Mantilla kann nicht herunterfallen....

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Eugenie Roth, Das Mantilla-Experiment (1 von 4)

Mantillageschichten Wir sind dazu übereingekommen unserer Mitarbeiterin Eugenie Roth in einem polnischen online-shop zwei Mantillas zu kaufen, eine braune für die Advents- und Fastenzeit und die gewöhnlichen Sonntage und eine weiße für die hohen Feste, die Weihnachts- und Osterzeit. Ja, soviel Liturgie muss sein! Eugenie Roth sollte das Mantilla-Experiment absolvieren und ihre Eindrücke des Selbstversuchs dokumentieren. Hier sind sie: ehrlich und frisch. Sicherlich werden sich viele Leserinnen und wie wir hoffen künftige Mantilla-Trägerinnen damit identifizieren können. Es bleibt an dieser Stelle zu sagen: Wenn Sie etwas selbstbewußt genug tragen, dann werden es die Menschen nach einer Zeit akzeptieren, es als normal empfinden und sich nach einiger Zeit die Frage stellen, warum sie selbst es nicht tragen. Die Tugend des Muts kann man nur bei Widerständen gewinnen und das Leben ist halt ein Kampf. Die Mantilla ist ein Sakramentale, sie ärgert den Teufel und würden Sie einen Bottich bei der Heiligen Messe auf dem Kopf tragen, wohlgemerkt zu einer Lederjacke und Springerstiefel, so würde diese Aufmachung die Menschen weniger stören als eine Mantilla, vor allem die Frauen. Es gibt eine Comic-Geschichte vom Häger dem Schrecklichen, wo Häger, Helga – seine Frau – und sein Freund Sven Karten spielen. „Ich habe einen König“, sagt Sven, „ich gewinne.“ „Pech gehabt“, sagt Helga, „ich habe eine Dame!“ „Wenn Helga mitspielt, schlägt die Dame alles“, erläutert Häger. Und in diesem Sinne: Durchhalten! Tag 1: Die Mantillas sind da! Eine braune für den „Alltag“, eine weiße für die kirchlichen Feiertage, so hatte ich mir das gedacht. Vorschriften dazu gibt es nicht. Ich zeige sie einem Bekannten, der von Beruf Schneider ist. Die Qualität sei sehr gut, meint er. Zu Hause werden sie fotografiert und wieder in die Schutzhüllen gesteckt. Nun warte ich auf den einen Tag im Monat, an dem Kerzen und Sakramentalien geweiht werden. Ich nehme mir...

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Mantilla – Häufig gestellte Fragen (FAQs)

Anbei stellen wir den übersetzten Beitrag eines amerikanischen Mantilla-Shops, den wir interessant und amerikanisch-pragmatisch finden. Wie wir bereits geschreiben haben, brauchen Sie sich Ihre Mantilla nicht in den USA zu bestellen. Es gibt auch welche in Polen, die wir bestellt und für gut befunden haben. Natürlich können Sie sich eine auch woanders kaufen,  wir bekommen von diesen Geschäften keine Provision. Da aber viele Mantilla-Anhängerinnen sich wohl die u.a. Fragen stellen, so wollen wir ihre Ängste mit diesem praktischen Beitrag zerstreuen und somit zur Verschönerung des Kircheninneren und -äußeren beitragen. Liebe Damen, es liegt jetzt an Ihnen! Über das Verhüllen des Hauptes: Warum tragen katholische Frauen während der Messe einen Schleier? Warum tragen Männer keinen Schleier? Wann sollte ich meinen Schleier tragen? Muss es eine Spitzenmantilla sein? Was ist mit Hüten und anderen Arten der Kopfbedeckung? Sollte ich es nicht vermeiden, während der Messe die Aufmerksamkeit auf mich zu ziehen? Ich bin etwas besorgt, was die Leute wohl denken, wenn ich einen Schleier Trage. Was raten Sie? Hat die Kirche die Schleier nach dem Vaticanum II abgeschafft? Ich trage den Schleier erst seit kurzem. Haben die Farben des Schleiers eine Bedeutung? Muss mein Haar ganz bedeckt sein? Wie verhindere ich, dass mein Schleier vom Kopf rutscht? In welchem Alter sollte meine Tochter anfangen, einen Schleier zu tragen? Ist es Eitelkeit, eine schöne Spitzenmantilla zu tragen? Sollte ich einen Schleier zu einer Hochzeit tragen? Über die Schleier bei  Lily und das Bestellen Bieten Sie auch Lieferung per Eilboten an? Wie bald kann ich die Lieferung erwarten? Welche Lieferanten beauftragen Sie? Warum werden handgefertigte Schleier bis zu fünf Wochen später ausgeliefert als solche, die Sie auf Lager haben? Machen Sie Hochzeitsschleier? Machen Sie alle Schleier selbst? Wie sollte ich meinen Schleier lagern? Wie sollte ich meinen Schleier reinigen? Liefern Sie auch an Wiederverkäufer...

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Mit Schleier in der Messe. Welche Regeln sind zu beachten?

Die Mantilla-Reihe fortsetzend, stellen wir einen Beitrag von Katrina Fernandez in der Übersetzung von Eugenia Roth vor. Es handelt sich um die Don’ts and Dos des Mantilla-Universums. Für die Herren: es ist WICHTIG, denn diese Regeln geben der Frau das richtige Bezugssystem wieder, in das sie sich einordnen kann. Es ist doch nicht gleichgültig, ob Sie ein physikalisches Problem nach den Gesetzen der klassischen, d.h. der newtonischen Physik oder der Quantenphysik lösen. Oder? Andere Bezugssysteme, andere Verfahrensweisen, andere Regel.  Für uns alle wird dadurch vielleicht die Abnahme der kurzgeschorenen Bürstenschnitt-Igelfrisur-Trägerinnen in den Kirchen herauskommen, weil die Mantillas diese Frisuren verdecken werden. Wenn das nichts ist? Der Weg dahin lohnt sich also. Sind schwarze Mantillas nur für Beerdigungen? Katrina Fernandez sagt es Ihnen     Katrina Fernandez September 13, 2016 Save to my reading list Jeffrey Bruno/Aleteia Liebe Katrina, Vor einigen Wochen sagte mir eine ältere Frau, dass der schwarze Schleier, den ich während des Sontagsgottesdienstes trug, eigentlich nur für Beerdigungen gedacht sei, und weiße oder elfenbeinfarbene, müsse man während der Messe tragen. Zumindest war dies Tradition, als sie eine junge Frau war, sagte sie. Ich hatte immer gehört, das alleinstehende Frauen weiß trügen und verheiratete oder verwitwete, oder geschiedenen Frauen schwarz. Ich besitze nur zwei schwarze Mantillas und nun frage ich mich, ob ich sie zur Messe tragen sollte, wenn sie doch nur dazu gedacht sind, bei Beerdigungen getragen zu werden. Ich würde sagen, dass weniger als ein Viertel der Frauen in meiner Kirche Schleier tragen, aber ich habe alle Farben gesehen – braun, purpur, beige, grün und sogar rot. Ich trage noch seit relativ kurzer Zeit einen Schleier, ungefähr vier Monate, so dass ich mir nicht ganz sicher war und nichts Falsches tun wollte. Haben die Farben eine besondere Bedeutung? Ich habe nie zuvor gehört, dass schwarze Mantillas nur für...

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Eugenie Roth, Wie ich zur Traditionellen Lateinischen Messe kam (2 von 2)

  Teil 2:  Erfahrungen Was ich im ersten Teil schon angedeutet habe, möchte ich jetzt – vielleicht auch in mehreren Abschnitten – etwas näher betrachten. Wie bereits geschrieben, war mir zu Beginn alles fremd bis auf die Musik – ja, und der erste Priester, den ich zu Hause erlebt habe, hat auch noch die alten „Baßgeigen“-Messgewänder[1] getragen, die – ich war damals wohl zehn Jahre alt – der „neue“ Pfarrer recht bald im Schrank hängen ließ. Ja, warum habe ich mir diese fremden Gottesdienste in einer mir fremden Sprache angetan (doch, so kann man ohne Übertreibung sagen), die Heilige Messe besteht ja nicht nur aus den Messgesängen, die ich aus meiner Kindheit noch kannte, und der gesamte Ablauf der TLM war mir unbekannt. Der Priester betet oft leise – ich will etwas hören! Der Priester betet auf Latein – ich will etwas verstehen!...

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Laura Calister, 50 einfache Schritte, einen Schleier bzw. eine Mantilla zu tragen

Wir stellen hiermit einen Beitrag von Laura Calister, den wir hier gefunden haben in der erfrischenden und lebendigen Übersetzung von Eugenia Roth vor. Es handelt sich hier um die Mantilla-Frage. Bevor einige unserer intellektuell ausgerichteten männlichen Leser sich die Frage stellen, wie man einen katholischen Blog für solchen Unsinn verschwenden kann, da es gilt die hegelianische Dialektik in den Dokumenten des letzten Konzils zu entlarven und auszumerzen, so antworten wir, dass die Welt  nicht nur aus intellektuellen Problemen besteht und wir hier bei Tradition und Glauben auch Leserinnen haben für welche Hegel eine kleinere Rolle spielt. Frauen sind halt anders, liebe Herren, was wir schon an anderer Stelle bemerkt haben. Da Gott aber die Menschen in zwei Geschlechtern geschaffen hatte, welche einander sowohl nerven als auch ergänzen, so sollten wir auch danach trachten das andere Geschlecht, soweit es geht, zu verstehen. Für eine Frau aber ist es sehr WICHTIG, wie sie aussieht, da ihr das Aussehen und die dazugehörige Kleidung das Gefühl der Sicherheit, der Zugehörigkeit, der sozialen Anerkennung gibt....

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Mantilla – die katholische Eleganz und ein Abglanz der Schönheit Gottes

Um unseren Blog noch frauenfreundlicher zu gestalten, veröffentlichen wir einen Beitrag in der Übersetzung von Eugenie Roth, den wir hier, auf einer amerikanischen traditionsverbundenen Seite gefunden haben. Wir wollen hiermit bei uns eine kleine Lanze für die Entdeckung einer Mantilla im deutschen Sprachraum brechen, wo sie wohl innerhalb der letzten 200 Jahre kaum verbreitet war (Vielleicht weiß jemand etwas mehr darüber?), was aber niemanden daran hindern sollte sie wieder oder zum ersten Mal zu tragen. Nein, meine Damen, es ist kein Kopftuch und keine Burka. Es ist eine Mantilla, denn Sie sind katholisch. Wir wollen dennoch keine jahrzehntelang dauernden Grabenkämpfe zwischen den Mantilla-Befürworterinnen und Mantilla-Gegnerinnen auslösen, wie sie leider immer wieder vorkommen. Tja, Frauen sind da wirklich unerbittlich, was Mode anbelangt.

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Traditionelle Messe ist frauenfreundlich (5 von 5): Selbstzentriertheit des Novus Ordo und Mantilla

Ad c. Ist Selbstzentriertheit Novus Ordo? Warum wurde das letze Konzil, Gott sei’s geklagt, veranstaltet? Um es dem „modernen Menschen“ gerecht zu machen. Was gerecht zu machen? Alles, wirklich alles. Aber warum? Weil der moderne Mensch dermaßen wertvoll, weil modern ist, dass er es einfach verdient. Die anderen, die nicht-modernen Neandertaler, waren ja nur behindert! So unmodern! Um an dieser Stelle die unvergleichliche Ann Barnhardt, sicherlich keine Tussi, zu zitieren:...

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Traditionelle Messe ist frauenfreundlich (4 von 5): Selbstzentrietheit nachcartesianisch?

Ad b. Ist Selbstzentriertheit modern nachcartesianisch? Als der arme René Descartes (1596-1650) sein berühmtes Cogito ergo sum aufschrieb, so dachte er wohl nicht, dass er in diesem Moment allen Menschen einen Freibrief für das Kreisen um sich selbst ausstellte. Dem Schreiber dieser Zeilen sind wirklich alle philosophischen Implikationen und Hintergründe des cartesianischen Denkens bekannt, er hatte mehr als einmal darüber doziert, wir wollen uns aber hier nicht damit aufhalten, was Descartes eigentlich schreibt und meinte, sondern wie es breit aufgenommen wurde. Es wurde so aufgenommen, dass das Subjekt nicht nur seine eigene, sondern die Welt überhaupt schafft....

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Traditionelle Messe ist frauenfreundlich (3 von 5): Selbstzentrietheit weiblich?

Ad a. Ist Selbstzentriertheit weiblich? Da der Schreiber dieser Zeilen um Objektivität bemüht ist, so gesteht er sich und anderen ein, dass er durchaus misogyne Züge besitzt. Frauen irritieren ihn durch ihre Irrationalität, ihre Launen, ihre fehlende Objektivität, ihren ständigen Selbstbezug, ihren wirklich oft anzutreffenden anklagenden Ton, wonach er immer an allem schuld war und ist.  Interessanterweise kommt er mit Frauen gut zurecht, sie schätzen seine Gesellschaft, er kann mit ihnen, wenn er will, effizient kommunizieren, indem er permanent mit der folgenden Gleichung arbeitet:...

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Traditionelle Messe ist frauenfreundlich (2 von 5): Ich-Kult

Der Ich-Kult der Moderne Der Schreiber dieser Zeilen hat in der letzten Zeit erfahren, dass er völlig anders mit der Umwelt kommuniziert als die meisten Menschen seiner Umgebung, vielleicht auch wie die allermeisten Menschen. Dies ist wahrscheinlich immer so gewesen, nur er hatte es nicht bemerkt. Während die Kommunikation seines Umfelds darauf beruht, dass man:...

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Traditionelle Messe ist frauenfreundlich (1 von 5): Ewig-Weibliches

Das Ewig-Weibliche nervt Nach der ersten Lektüre des Textes Vier Weisen, wie die Traditionelle Lateinische Messe die Frauen ehrt von Mary Donelann, den wir hiermit in der Übersetzung von Eugenie Roth vorstellen, kam dem Schreiber dieser Zeilen ein Zitat von Ephraim Kishon in den Sinn:...

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Mary Donnelan, Vier Weisen, wie die Traditionelle Lateinische Messe die Frauen ehrt

Mary Donellan January 31, 2017 One Comment Ich habe nun seit neun Monaten ohne Unterbrechung das Privileg, die traditionelle lateinische Messe besuchen zu können. Ich kann ohne zu zögern sagen, dass dies die absolut beste Wende meines Lebens war. Ich werde eine immerwährende Liebesgeschichte mit der katholischen Tradition haben, und ich bin selig, entdeckt zu haben, dass sich nirgendwo die katholische Tradition mit mehr atemberaubender Schönheit zeigt als in der traditionellen lateinischen Messe. Hier gibt es noch weithin vergessene Riten, Gebete und Symbole in all ihrer spirituellen Kraft und Wirksamkeit, wie in den vergangenen 1500 Jahren....

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Eugenie Roth, Wie ich zur Traditionellen Lateinischen Messe kam (1 von 2)

Auf die TLM wurde ich durch eine Bekannte aufmerksam, die mich bat, doch meine Unterschrift auf eine Liste zu setzen, damit in der Bischofsstadt die Heilige Messe nach den Büchern von 1962 gefeiert werden durfte. Nein, ich sei durch diese Unterschrift zu nichts verpflichtet (wie beruhigend war das damals für mich!). Dies war noch die Zeit, in der man die Erlaubnis des Bischofs einholen musste, welcher der beantragenden Gruppe dann einen Priester und eine Kirche zuwies. So bin ich dann, neugierig geworden durch die Begeisterung meiner Bekannten, auch einmal in den Gottesdienst nach dem Vetus Ordo gegangen. Der „alte“ Schott stand seit Jahrzehnten unbenutzt in meinem Regal, den hatte ich irgendwann – man brauchte ihn ja nicht mehr – geschenkt bekommen. Also: In die Hand nehmen. Abstauben. … Lesen … Zunächst die Erläuterungen. Wenn man den Verlauf des Gottesdienstes nicht kennt – für mich waren das viele unverständliche Worte....

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