Tradition und Glauben

Die ewige Liturgie- Wochenendbeilage oder wie die Prozesstheologie entstand

Statik, Dynamik und Metaphysik Schon die frühen ionischen Naturphilosophen haben erkannt, dass alles Dynamische das Statische erfordert. Anders ausgedrückt, um zu sehen, ob sich etwas bewegt, müssen Sie feste unbewegliche Punkte haben, sonst wissen Sie nicht, welcher Zug eigentlich fährt: der Ihre oder der gegenüber. Plato brachte es auf den Punkt, indem er sich sowohl auf Heraklit wie auch auf Parmenides stützend sagte: die bewegliche, dynamische sichtbare Welt braucht eine unbewegliche, statische unsichtbare Welt....

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Die Totenoffizium-Wochenendbeilage

Liturgische Gebete für die Armen Seelen Stellen Sie sich vor Sie sind in eine Gletscherspalte, einen Brunnen oder ein sonstiges Loch gefallen. Sie können sich nicht bewegen, sind geschwächt, verletzt und können  nur hoffen, dass jemand kommt und Sie herauszieht. Das ist genau die Situation der Seelen im Fegefeuer, welche einsitzen und auf Gebet warten....

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Die Bußpsalmen-Wochenend-Beilage

  Da DSDZ wichtige Dokumente bis Montag einzureichen hat, so wird dieser Beitrag kurz ausfallen.  In dieser Wochenendbeilage erinnern wir an unsere Bußpsalmen-Initiative samt ihrem theoretischen Hintergrund. Was hier wirklich zu betonen ist: Gebete wirken! Inwiefern? Insofern, dass sie demjenigen, für den gebetet wird, wirklich die notwendigen Gnaden geben. Auf unserem polnischen Blog, wie auf dem deutschen ja auch, gibt es die Möglichkeit sein Gebetsanliegen anzugeben, damit andere für einen beten. Es wirkt wirklich. Hier ein Beispiel aus dem eigenen Leben: DSDZ muss einen Businessplan abgeben, der positiv geprüft werden muss, um ihm eventuell einen Gründerzuschuß sichert. Die Chancen stehen gut, aber:...

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Die Fegefeuer-Wochendbeilage

Wir stellen oft fest, dass unser Geschmack und die Gewichtung der Beiträge mit dem Geschmack der meisten Leser nicht übereinstimmen. Wir halten die Reihe über das Fegefeuer für die wertvollste, weil es den Lesern, die ins Fegefeuer kommen sollten klar macht, was sie dort erwartet. Die zweite Reihe, die wir für wertvoll halten, ist die Reihe über die Prädestination/Reprobation, welche zeigt, warum manche Menschen niemals ins Fegefeuer kommen werden, die dritte wertvolle Reihe ist diejenige über das Gebet nach Pater Poulain SJ in Abwechslung mit der Reihe über die Geistesunterscheidung nach Kardinal Bona. Hier nochmals zusammengefasst: Fegefeuer als Ziel Prädestination/Reprobation als Ausschlussverfahren Gebet und Geistesunterscheidung als Mittel Leider werden diese Reihen kaum gelesen, kaum kommentiert oder als eine „katholische Folklore“ abgetan. Dazu ein Kommentar aus gloria.tv, welches uns als Marketing-Tool sui generis dient. Eine Dame Immaculata90 schreibt: Interessant ist es schon, die verschiedenen „Fegfeuervisionen“ der verschiedenen Jahrhunderte miteinander zu vergleichen. Manchmal hat man dabei den Eindruck, daß dabei das Eltern- und Erziehungsbild der jeweiligen Zeit Pate gestanden hat. Je älter die „Visionen“, desto drakonischer und teilweise irrsinniger die dort angeblich gesehenen Strafen, die weniger an einen barmherzigen und liebenden Gott, sondern an einen sadistischen Schinder erinnern, der jeden KZ-Betreiber geradezu neben sich erblassen läßt. Zeitgenössische „Seher“ sprechen wiederum von beglückenden Nahtoderlebnissen bei Menschen, die nach der älteren Lesart längst in die allertiefste Hölle verbannt sein müßten. Ich glaube an die Lehre der heiligen Kirche über das Fegfeuer vollinhaltlich, aber ich bin mehr als skeptisch bei all diesen angeblichen Visionen, weil sie derart widersprüchlich zeitbedingte Vorstellungen widerspiegeln. Beten und opfern wir lieber viel für die Armen Seelen und lassen wir für sie wahre hl. Messen lesen, als uns in diesen nervenkitzelnden Spekulationen zu verlieren! Was bei all diesen Kommentaren auffällt, ist die Tatsache, dass die gloria.tv-Leser „kommentieren“, ohne überhaupt den betreffenden Beitragsabschnitt, geschweige denn den ganzen Originalbeitrag auf dem Blog gelesen oder verstanden zu haben. Man liest die Hälfte der Überschrift und gibt seinen Senf, nicht einmal „dazu“, denn das „Dazu“ wird gar nicht gelesen. Immaculata90  kann gar nicht so viele Fegfeuervisionen gelesen haben, da es nur wenige gibt, die wirklich kirchlich anerkannt wurden. Hl. Katharina von Genua stellt eine Ausnahme dar und ein Kardinal, der ihren Text las, schrieb: „die Lehre, welche in den Schriften der Autorin [hl. Katharina von Genua] vorliegt, augenscheinlich dem Heiligen Geist unterworfen wurden […] und mangels anderer Beweise genügen würde unbestritten ihre Heiligkeit festzustellen“.[1] Das heißt die Lektüre allein, die dermaßen unweltlich, geistlich und überweltlich ist, hätte genügt die Autorin heilig zu sprechen. Das sind doch wirklich starke Worte!  Immaculata90 weiß es aber besser, denn ihr Gottesbild ist natürlich richtig, sodass sie schreibt: Manchmal hat man dabei den Eindruck, daß dabei das Eltern- und Erziehungsbild der jeweiligen Zeit Pate gestanden hat. Je älter die „Visionen“, desto drakonischer und teilweise irrsinniger die dort angeblich gesehenen Strafen, die weniger an einen barmherzigen und liebenden Gott, sondern an einen sadistischen Schinder erinnern, der jeden KZ-Betreiber geradezu neben sich erblassen läßt. Man muss sich fragen, wo bei der hl. Katharina von Genua so etwas erscheint, da ja kaum von Strafen gesprochen wird. Kommen wir aber zu etwas Grundsätzlichem. Menschen hören nicht zu und reden ausschließlich über sich selbst. An einem Arbeitsplatz, an dem DSDZ in Schichtdienst arbeitete, hatten fast alle Kollegen die Angewohnheit jeden nach zwei Sekunden zu unterbrechen, ihm oder ihr...

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Die Homo-Prälaten-Wochenendbeilage

Nachdem wir letzte Woche bei den „guten“ Bischöfen Kraft geschöpft haben, in der Zahl zwei: Weihbischof Schneider und Erzbischof Lenga (emeritiert), kehren wir nun zur traurigen kirchlichen Wirklichkeit von Oktober 2018 zurück. Wie sieht denn diese aus: Je höher in der Hierarchie, desto homosexueller, atheistischer und satanistischer. Da der Teufel nur ein Geschöpf ist, so unterliegt er auch den Ratschlüssen Gottes, sodass er sich ab und zu offenbaren muss. Ganz am Anfang seines unseligen Pontifikats sagte der Antipapst Bergoglio: „Wer nicht zu Gott betet, betet zum Teufel.“ Man könnte zwar oberflächlich betrachtet, annehmen, dass das Ziel der nachkonziliaren Kirche ab 1962, insbesondere unserer lieben DBK, darin bestand eine flächendeckenden Atheismus einzuführen. Was einige vielleicht nicht wissen, so wurden in der ehemaligen Sowjetunion viele Kirchen, wie z.B. die St. Kasimirius-Kirche in Vilnius, zu „Museen des Atheismus“ umgestaltet, wo man all die kirchlichen Einrichtungen (Altäre, Bänke, Statuen etc.) größtenteils bestehen ließ (also anders als nach dem Bildersturm nach Vat.II) und die Menschen dort herum führte, um zu zeigen, wie es „damals in den dunklen Zeiten war als die Menschheit die Religion noch brauchte“....

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Die guten-Bischöfe-Wochenendbeilage oder die materielle Sünde des Novus Ordo

Während in Rom die „Jugendsynode“ auch die LGTB-Synode oder Sodomiten-Synode bzw. Sodo-Synode genannt, abgehalten wird, wollen wir uns dem Bischofsideal nach Pseudodionysius-Areopagita widmen und einige alte Beiträge der „guten“ Bischöfe samt des neuesten Interview-Buches von Bischof Athanasius Schneider vorstellen. Das Ideale als Reale oder die objektive Ordnung Eine grundsätzliche Bemerkung zuerst. Bei Gott ist das Ideale zugleich das Reale. Dies bedeutet, dass Gott nicht nur jede mögliche Vollkommenheit besitzen könnte oder es schön wäre, dass er diese besitzen würde, sondern, dass Gott real jede mögliche Vollkommenheit besitzt. Theologie fasst diese Wahrheit wie folgt auf: Die physische Wesenheit Gottes ist die Summe aller göttlichen Vollkommenheiten. Die metaphysische Wesenheit Gottes besteht darin, dass er das subsistierende Sein selbst ist.[1] Weil Gott vollkommen ist, somit ist seine Schöpfung die sichtbare und die unsichtbare ebenso vollkommen, weil sie Sein vollkommenes Wesen abbildet. In der sichtbaren, sprich der natürlichen Welt, herrschen bestimmte Naturgesetze, bei denen das Reale und das Ideale ebenso in Eins fallen. Nehmen wir zum Beispiel Gravitation und die Fallbeschleunigung g. Gravitation ist eine der vier Grundkräfte der Physik, welche mit anderen Grundkräften, auf die wir hier nicht eingehen wollen, in der Einheit eine Wechselwirkung bildet. Wenn Sie in Deutschland von einem Kirchturm etwas (keinen apostatischen Bischof natürlich) nach unten werfen, dann beträgt die Fallbeschleunigung 9,81 m/s2 = 981 Gal und diese wird als Konstante g angegeben. Da die Gravitation, abhängig von der Entfernung zu den Erdpolen variiert, so variiert Gal auch unerheblich. Arbeiten Sie in einem Bereich, wo man Gal berücksichtigen muss, so müssen Sie dies für einen bestimmten Ort auf der Erde berücksichtigen, denn Nordpol ist nicht gleich Äquator. Worauf wir aber hier hinaus wollen. Auch im Falle von Gal weicht das Ideale nicht vom Realen ab. Es wäre also nicht nur „schön“, wie unsere Pastoralassistentin mit einem Augenaufschlag nach oben sagen würde, dass Gal, nach wikipedia:...

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Die verspätete Benedikt-verteidigt-sich-Wochenendbeilage

Da DSDZ am Samstag völlig siech und krank mit Benommenheit und Schwindelgefühl im Bette lag und gestern, als er zumindest schon sitzen konnte etwas für die Ämter ausfüllen musste, so konnte die einigermaßen gewohnte Wochenendbeilage am Samstag nicht veröffentlicht werden. Wenn man zu nichts anderem als zum Liegen fähig ist, dann geht die Gesundheit wirklich vor. Wir wollen dennoch die Wochenendbeilage in der Woche nachholen und uns hauptsächlich auf Fremdtexte stützend etwas zu den zwei Briefen Benedikts an Kardinal Brandmüller schreiben. Diese Briefe, von der BILD-Zeitung veröffentlicht, sehen wie folgt aus:...

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Maria-Wochenendbeilage: Gebet und Kampf

Der Sündensmog und frische marianische Luft Im Zeiten des real existierenden Sozialismus, der natürlich existierend aber irreal war, hatten manche Berufsgruppen, welche dem sozialistischen Ideal entsprachen, ein gutes Leben. Zur Gruppe der Bestverdiener gehörten damals die Bergleute, welche nicht nur sehr viel verdienten, sondern auch ganz große Vergünstigungen außerhalb der Arbeitszeit erfuhren: Hotels, Ferienhäuser, Urlaub, Sanatorien etc. Man ging zurecht von der Annahme aus, dass ein Mann der mit 18 Jahren ins Bergwerk kommt, dort schwer körperlich mindestens 8 Stunden pro Tag arbeitet, nur Staub, Gase und Motorabgase einatmet, dass dieser Mann sich in dem Urlaub gut erholen muss, um seinem sozialistischen Vaterland das nötige Arbeitssoll weiterhin abliefern zu können. Daher hatten die Bergleute mit die besten Ferienanlagen (nach Militär und Miliz), an sauberen und gesunden Orten, damit sie wenigstens im Urlaub saubere Luft einatmen konnten, bevor sie mit Anfang 40 starben. Denn die meisten sozialistischen Bergleute atmeten die schädliche Luft nicht nur unter der Erde, sondern auch oben nachdem sie das Bergwerk verlassen hatten. Die Luftqualität in Schlesien bis 1989 war wirklich legendär schlecht, über manchen Städten herrschte dauernd eine Smogwolke und man versuchte die Wäsche gar nicht erst aufzuhängen, denn sie wurde vom Hängen allein wieder schwarz. Mutatis mutandis galt das für sehr viele Bergsiedlungen des ehemaligen Ostblocks. Diese Bergleute verstarben früh an Staublunge/Tuberkulose/Krebs oder Herzinfarkt, da sie meistens noch auch rauchten, sich fett ernährten (sie hatten ja das Fleisch) und unmäßig Alkohol tranken. Was dennoch ihre Lebenserwartung nach oben schraubte, war der Ferienaufenthalt in sauberen Regionen, wo sie ein paar Wochen im Jahr saubere Luft tanken konnten. Was hat das mit uns heute zu tun? Das, dass wir uns geistlich gesehen in derselben Lage befinden. Wir leben in einer vom Sündensmog verpesteten Luft, die wir innerhalb und außerhalb unserer Kirchen einatmen müssen. Manche von uns arbeiten unter Tage, wo sie dunkle Erkenntnisse über das Leben unserer Geistlichen erhalten (Stichwort: Missbrauch), welche sie anderen mitteilen müssen....

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Pater Poulain SJ – Wochenendbeilage

Bei all dem Dreck, der jetzt überall in der Kirche sichtbar wird, bei all dem Sumpf der uns hineinziehen will, ist es wichtig immer daran zu denken, dass man selbst nicht verloren geht. Im Flugzeug müssen Sie zuerst sich selbst die Sauerstoffmaske aufsetzen, beim Klettern müssen Sie zuerst sich selbst absichern. Jawohl, es ist der Heilsegoismus, denn in der Hölle werden Sie auch selbst brennen und kein Kollektivismus des Miteinander wird Ihnen dort helfen, im Fegefeuer werden Sie auch einzeln gereinigt werden. Das also, was Sie jetzt zu Lebzeiten erreichen ist Ihnen sicher. Die Rente ist es nicht. Deswegen soll man das eigene geistliche Leben entwickeln, weil es niemand für Sie tun wird. Es ist wirklich wie mit der Muskelmasse und Krafttraining: niemand wird für Sie trainieren. Mag das Fitnessstudio auch so luxuriös und der Trainer kompetent sein, schwitzen müssen Sie schon selbst. Die Kommentare zu Pater Poulain SJ werden wenig gelesen, weil wohl 90% unserer Leser dazu kommen müsste sich wirklich feste Gebetszeiten zu setzen. Es ist wieder einmal wie beim Joggen: morgens zu müde, abends zu kaputt. Aber beten muss man schon und zwar mindestens am Morgen und am Abend. Sie erreichen viel mehr Zeit morgens, indem Sie zeitiger ins Bett gehen und nicht im Netz surfen oder Fernsehen, denn dort finden Sie kaum etwas, was Sie auferbaut. Gehen Sie früher ins Bett, dann stehen Sie auch früher auf. So einfach ist es....

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Die Gnosis-Anti-Kirche-klerikaler Missbrauch-Wochenendbeilage

Pennsylvanien ist überall Die wenig in D, A und CH beachteten Nachrichten aus den USA sind erschreckend, wo der Staat Pennsylvanien sechs Diözesen juristisch zwang ihre Archive zu öffnen, woraus ersichtlich wurde, dass 300 Priester, die meisten homosexuell, im Zeitraum von 1947 bis 2017 1000 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene sexuell missbraucht haben. [Der ganze Report von 1356 Seiten ist hier einzusehen.] Die Bischöfe haben diese Priester systematisch gedeckt und ab und zu den Opfern Abfindungen gezahlt. Die Einzelheiten dieses Missbrauchs sind absolut erschütternd, [Warnung ein: Extrem verstörender Inhalt!] blasphemisch, gotteslästerlich und, wie Ann Barnhardt richtigerweise schreibt, hatten diese Priester ihre Missbrauchsideen [Warnung ein: Extrem verstörender Inhalt!] aus den Satansmessen, an denen sie teilnahmen, denn auf solche Ideen kommt man außerhalb dieses Kontexts nicht. Dass der Missbrauch von Bischöfen gedeckt wurde, die, so Schätzungen, mindestens zu 30% selbst [Warnung ein: Extrem verstörender Inhalt!] homosexuell sind, ist besonders gravierend....

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Die Don-Leone-Sex-Wochenendbeilage

Anhand der Diskussionen, die unsere Zölibatsreihe auf gloria.tv auslöst, stellen wir fest, dass die allermeisten Katholiken die katholische Lehre über die Ordnung des Geschlechtlichen, um das vermaledeite Wort „Sexualität“ an dieser Stelle nicht zu verwenden, überhaupt nicht kennen. Und interessanterweise diejenigen, die sich für sehr katholisch halten. Die nachkonziliare Kirche hat wirklich die ganze Arbeit geleistet, da wir solche Sätze lesen wie: „Sexualität hat ihren Ursprung in Gott.“ „Zölibat gab es in der Urkirche nicht. Es ist eine spätere Erfindung.“ Beides stimmt nicht. Beides ist Mainstreamdenken der deutschen Schnittmenge Staat-Staatskirche. Wir werden noch viel, viel schreiben müssen, um überhaupt die katholische Ehelehre darzustellen, denn wenn man sie überhaupt kennt, so kann man sie entweder annehmen oder verwerfen. Was ist der primäre Ehezweck? Das Zeugen der Kinder, um: das Menschengeschlecht zu erhalten, Seelen Gott und der Kirche zuzuführen, die Zahl der Erwählten zu vollenden....

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Die antidämonische Mantilla-Anzug-Wochenendbeilage oder agere contra

Der beste Weg DSDZ [der Schreiber dieser Zeilen] auf die Palme zu bringen, besteht darin: ihn zu bedrohen, ihn zu erpressen, ihm etwas zu verbieten. Man kann davon ausgehen, dass er in 90% der Fälle genau das Entgegengesetzte tun wird und zwar richtig. Ist das nicht kindisch? Nein, es ist das ignatianische agere contra – „entgegen wirken“ oder die Umsetzung der geistlichen Maxime: diabolus inverse legitur – „den Teufel muss man umgekehrt lesen“. Schlägt man dem Gegner das Druckmittel aus der Hand, indem man es selbst anwendet, so entledigt man sich des Druckes. Wir müssen uns ferner ständig vor Augen halten, dass hinter wirklich allen Ereignissen geistliche Mächte stecken, die sich dieser Ereignisse bedienen. Manchmal bedienen sie sich auch der Menschen, die sich darüber nicht im Klaren sind, dass sie die Propaganda des Feindes verbreiten. Woher weiß, dass der Ursprung dämonisch ist?...

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Hilary White oder die katastrophal-benediktinische Wochenendbeilage

In der Zeit als DSDZ (der Schreiber dieser Zeilen) noch Die Zeit las, um seine Deutschkenntnisse auf dem Laufenden zu halten, wunderte er sich über den Umfang dieser Wochenzeitschrift, sowie über die Leute, welche wirklich die Zeit haben innerhalb des Wochenendes oder der ganzen Woche Die Zeit wirklich zu lesen. Dies ist ihm auch mehrmals gelungen, da diejenigen, die während der Woche einen Lesehunger aufbauen sich am Wochenende auf Gedrucktes stürzen können. Wir planen zwar keine regelmäßigen Wochenendbeilagen, dennoch wollen wir ab und zu längere Texte am Samstag voröffentlichen. Und so präsentieren wir den ausgezeichneten Text von Hilary White, zu welchem unserer eigener Beitrag Kayfabe, Teamplayer und „der gute, alte Benedikt“ lediglich ein Vorwort bildete. Wir bringen es radikaler auf den Punkt, aber Hilary White gebührt der Anfangsruhm, da sie die ganze Vorarbeit geleistet hat. Worum geht es? Darum, dass wir endlich, liebes katholisches.info, mit der Benedikt-Legende aufräumen müssen. Es gab keinen konservativen „lieben“ Benedikt, es gab einen Progressiven, der im Jahre 1964 stehengeblieben ist und so zu einem „Konservativen“ wurde. „Konservativ“ bedeutet in diesem Kontext, rechts von Küng aus gesehen. Aber das ist noch längst nicht katholisch. Wenn Hilary White „Et tu, Benedicte“ titelt, so spielt sie sicherlich auf Cäsars letzte Worte an, der unter den Verrätern seinen Ziehsohn Brutus entdeckte und verwundert ausrief: „Und Du auch Brutus?“ Da dieses Et tu Brute in allen Lehrbüchern als ein Fallbeispiel des Vocativus angegeben wird, so geben wir hier mit deutscher Gründlichkeit den Vokativ Benedicte anstatt des englischen Benedict wieder, wie es im The Remantant steht, um jeglicher Vokativ-Missachtung vorzubeugen. Ja, ja, lieber Kinder, wenn ihr die lateinische Deklination schleifen lasst und nicht schön aufesst, dann kommt das Dritte Vatikanische Konzil! Benedikt ist also ein Verräter?, werden manche fragen. Natürlich ist er das, antworten wir. Wer sonst hat uns den Bergoglio beschert? Aber ein echter Benedikt-Fan findet immer Ausflüchte, wie die geschlagene Ehefrau, welche ihren Mann immer rechtfertigt, obwohl er sie schlägt, betrügt und das Geld versäuft. Er ist so gut, war es, wollte es sein, wird es irgendwann vielleicht..… Das typische Stockholm-Syndrom oder das Syndrom der geschlagenen Frau sind in der letzten Zeit auch bei männlichen Benedikt-Fans anzutreffen. Eine geschlagene Frau sieht einfach nicht ein, dass ihr Mann schlecht ist und sie verteidigt ihn nicht aus Angst noch zusätzlich verprügelt zu werden, sondern wirklich aus Liebe. Polizei ist da machtlos, weil diese Frauen die Anzeige mit einem zusätzlichen blauen Auge immer zurückziehen. Und was hat das mit Benedikt zu tun? Dieses, dass ein „bekennender Benedikt-Fan“ sich in einer völlig zerrissenen und widersprüchlichen Wirklichkeit befindet, weil er einerseits seinen „geliebten Benedikt“, lieber Herr Nardi, rechtfertigen muss, andererseits die Welt nicht versteht und immer tiefer in Glaubenszweifel gerät. Man muss einfach die Grundprämisse ändern. Benedikt war kein guter orthodoxer Konservativer. Er war immer ein progressiver Modernist, der gemäßigten Couleur und deswegen so gefährlich, weil wir ihm seinen Katholizismus abnahmen. Deswegen ist er wahrscheinlich gewählt worden, damit er mehr Seelen zugrunde richten kann. Deswegen unterstützt er immer noch Bergoglio. Hilary White hat Recht, indem sie schreibt, dass kein Mensch heutzutage die genuine, vorkonziliare katholische Theologie ausreichend kennt, um einen Ratzinger auseinandernehmen zu können. DSDZ traut sich das durchaus zu, aber er arbeitet wieder beruflich, hat wenig Zeit (wie bei Loriots Eheberatung „Psychologin: Herr Blöhmann, küssen Sie Ihre Gattin gelegentlich? Herr Blöhmann: Weniger. Es...

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Vetus Ordo und die Weiblichkeit oder unsere Frauenbeilage

Nach der Kurzreihe über die Männlichkeit und die Tridentinische Messe, soll auch eine Kurzreihe über die Weiblichkeit und die Alte Messe folgen. Zuerst stellen wir fest, dass es in der Liturgie nicht um weiblich oder männlich geht, sondern um Gott und das Geistig-Übernatürliche. Gender ist eine allgegenwärtige Häresie, der wir nicht anhängen, aber durch das geistliche Leben nähern wir uns Gott, der über allem Geschlechtlichen steht. Es gibt eine Geschichte aus der Zeit der Wüstenväter, wo die Mönche bei den vorbeigehenden Ordensschwestern einander sagten: „Schauen wir weg. Frauen kommen“ worauf eine der vorbeigehenden ihnen sagte: „Wäret ihr richtige Mönche, so hättet ihr in uns keine Frauen gesehen“. Wohl wahr! Es gibt Frauen und Männer und je mehr sie sich Gott nähern, desto Gott-gleicher werden sie, ohne dass sie ihr Geschlecht ändern oder die ontologische Differenz, also der Wesensunterschied zwischen Gott und Mensch aufgehoben wird. Je älter und geistlicher man wird, desto weniger stellt man sich die Frage: Wie weiblich oder männlich bin ich? Weil man viel zu sehr mit anderen Dingen beschäftigt ist. Aber niemand kommt gleich als ein 100 jähriger Wüstenvater auf die Welt, sondern hat viel Zeit und viel Entwicklung vor sich, über die man zwar in einigen Jahren oder Jahrzehnten müde lächeln wird, welche aber erst erkämpft werden muss. Da uns auch Frauen lesen, so wollen wir die Traditionelle Lateinische Messe, die Tridentinische Messe oder den Vetus Ordo ein wenig aus der weiblichen Perspektive erläutern....

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