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14. September: Hl. Katharina von Genua (1447-1510)

Hier ein vergangener Beitrag zum heutigen Heiligenfest. Da der Teufel der Geist der Unordnung ist, so stört er auch die Chronologie, indem er uns an die weltlichen Sorgen binden möchte. Da der Schreiber dieser Zeilen nachweislich sehr große weltliche Nöte hatte und immer noch hat, welche dank der Spenden der Leser ein wenig abgemildert werden, …

Katharina von Genua: Traktat über das Fegefeuer (21 von 21)

Kurze Erläuterung der sieben Thesen im Schreiben der Glaubenskongregation Über das letzte Ziel des Menschen im ewigen Leben im Himmel und über die zuvor vielleicht nötige jenseitige Läuterung im Fegfeuer hat das II. Vatikanische Konzil im 7. Kapitel der Dogmatischen Konstitution über die Kirche “Lumen gentium” (Artikel 48-51) und Papst Paul VI. in seinem “Credo …

Katharina von Genua: Traktat über das Fegefeuer (20 von 21)

Schreiben der päpstlichen Glaubenskongregation zu Fragen der Eschatologie … Die Verantwortlichen (in der Kirche) müssen allem große Aufmerksamkeit schenken, was im allgemeinen Bewußtsein der Gläubigen eine allmähliche Verfälschung und eine fortschreitende Auflösung irgendeiner Wahrheit des bei der Taufe abgelegten Glaubensbekenntnisses verursachen könnte, besonders wenn diese Wahrheit für den Gesamtzusammenhang des Glaubens notwendig und mit bestimmten …

Katharina von Genua: Traktat über das Fegefeuer (19 von 21)

Am Ende dieser Beitragsreihe werden die wichtigsten Daten des Lebens der hl. Katharina von Genua vorgestellt. Kurz und gut: Fegefeuer zu Lebzeiten, was sich auf die Ewigkeit umgemünzt sehr rechnet. Da wir in einer Zeit des ausufernden Narzissmus leben, ja, auch des diabolischen Narzissmus, so sind wir es gewohnt, dass sich Menschen in den Vordergrund …

Katharina von Genua: Traktat über das Fegefeuer (18 von 21)

Schlußüberlegungen zur Fegfeuerlehre der heiligen Catharina Wenn man nach der Lektüre des “Traktats über das Fegfeuer” überlegt, worin das Wesen des Zustandes der Armen Seelen im Fegfeuer in der Sicht der hl. Catharina von Genua besteht, so ist folgendes zu sagen: Die Seele hat das furchtbare Gericht Gottes glücklich hinter sich gebracht; sie konnte, weil …

Katharina von Genua: Traktat über das Fegefeuer (17 von 21)

Das, was hl. Katharina von Genua hier beschreibt, ist die passive Reinigung der Seele durch Gott auch “Nacht des Geistes” genannt. Um das Fegefeuer zu sehen, muss man es erlebt haben. Um zu Gott zu kommen, muss man alles Irdische hinter sich lassen, wie Gewichte beim Auftauchen. Hl. Katharina beschreibt einen Zustand, wo man am …

Katharina von Genua: Traktat über das Fegefeuer (15 von 21)

DSDZ [der Schreiber dieser Zeilen] war heute beim Workshop eines Versicherungsmaklers mit 20 Jahren Berufserfahrung, der überzeugt darlegte, dass 90% aller Versicherungen unsinnig seien, gezielt zum Schaden des Versicherungsnehmers mit arglistiger Täuschung abgeschlossen werden, weil man darauf spekuliert, dass der Versicherungsfall nicht eintreten wird und falls doch die Versicherung dann nicht zu zahlen braucht, da …

Katharina von Genua: Traktat über das Fegefeuer (14 von 21)

Völlig übereinstimmend mit Gottes Urteil zu sein – tja, das erlebt man erst im Fegefeuer. Will wollen ja “unser Ding” durchziehen und Gott soll sich da angleichen und es uns möglich machen. Aber das geistliche Leben ist gerade der Gegenteil davon: wir sollen einmütig mit Gottes Willen werden, indem wir ihn erkennen. Die Wirklichkeit des …

Katharina von Genua: Traktat über das Fegefeuer (12 von 21)

Worum geht es hier? Dass man selbst von sich selbst freiwerden muss.  “[…] wenn eine Tätigkeit vollkommen sein soll, muß sie gewirkt werden in uns ohne uns,” Und wann gelingt es? Durch die Reinigung Gottes, spätestens im Fegefeuer. Und daher ist die sog. “subjekttheoretische Wende” in der Theologie, die wir dem deutschen Idealismus und Rahner …

Katharina von Genua: Traktat über das Fegefeuer (11 von 21)

Xl. Kapitel Die Seele ist mit der Bestimmung zu all jener Vollkommenheit erschaffen worden, deren sie fähig war. Sie hätte dahin kommen müssen durch eine Lebensführung, wie sie ihr aufgetragen war, ohne sich mit Sünde zu beflecken. Aber als sie sich dann mit der Erbsünde befleckt hatte und auch noch durch persönliche Tatsünden, da verlor …

Katharina von Genua: Traktat über das Fegefeuer (10 von 21)

X. Kapitel Ich sehe auch, daß von jener göttlichen Liebe zur Seele hin gewisse Strahlen und Blitze ausgehen, die so feurig und durchdringend sind, daß es scheint, sie müßten nicht nur den Leib, sondern auch die Seele, wenn das möglich wäre, vernichten. Diese Strahlen bringen zwei Wirkungen in der Seele hervor: Die eine besteht darin, …

Katharina von Genua: Traktat über das Fegefeuer (9 von 21)

Was ist das Ziel des geistlichen Lebens? Gleichförmig mit Gott zu werden auch gleichförmig, was den Verstand anbelangt. Die griechischen Kirchenväter nannten es homónoia katà ton nóon. Und wo erfährt man es? Im Fegefeuer spätestens, falls man es dorthin schafft. Da ist man gar nicht in der Lage anders zu denken, als Gott denkt und anders …

Katharina von Genua: Traktat über das Fegefeuer (8 von 21)

Was ist die wahre Barmherzigkeit? Die Qual des Fegefeuers. Stellen Sie sich vor: Es gäbe nur den Himmel mit seinen objektiven Anforderungen und darunter die Hölle. Die meisten von uns würden wohl in der Hölle landen. Wo erlebt man die reine Objektivität? Ebenfalls im Fegefeuer, denn die Seele sieht selbst: “Ich bin noch nicht rein, …

Katharina von Genua: Traktat über das Fegefeuer (6 von 21)

Was beschreibt die hl. Katharina hier? Die Sehnsucht, die absolute, alles verzehrende Sehnsucht, welche das Absolute und Unverfügbare sieht und es nicht habe kann. Wir alle waren doch schon in dieser Situation, dass wir uns nach etwas oder nach jemand verzehrt haben. Alles hing davon ab und es war unverfügbar. Sie standen mehrere Stunden in …

Katharina von Genua: Traktat über das Fegefeuer (5 von 21)

Was ist das Ziel des geistlichen Leben, was den Willen anbelangt? Eine Gleichförmigkeit des eigenen Willen mit dem Willen Gottes zu erreichen. Denn falls Sie es nicht zu Lebzeiten schaffen, haben Sie dafür das Fegefeuer, wo es um Wesentliches schmerzhafter sein wird. Sie sitzen dann in einem Feuerofen, bildlich gesprochen, und ihr “Rost” wird gereinigt, …