Tradition und Glauben

Kardinal Bona und das „Tagebuch der Stoßgebete“. 19. Im Schmerz und bei jedweder Bedrängnis

Wir werden bald den Traktat Über den Willen Gottes von hl. Alphons Liguori lesen, in welchem geschrieben steht, dass uns Gott durch alles erzieht. Durch Krankheiten, äußere Angriffe, Lebensumstände, aber auch direkt durch dämonischen Angriffe, welche manche Heilige, wie z.B. der wenig bekannte hl. Alphons Rodriguez SJ, der Patron Mallorcas. Daher stellt sich sie Frage: Ist es legitim Gott überhaupt um Schonung zu bitten? Die Antwort lautet: Ja, denn Gott wird ohnehin das tun, was er möchte. Christus hat im Ölgarten auch um Schonung gebeten, doch willigte er schließlich in den Willen des Vaters ein. DSDZ (der Schreiber dieser Zeilen) wird oft von Menschen kontaktiert, die mit allen möglichen Problemen zu kämpfen haben und es sind wirklich manchmal exorbitant schwierige Probleme. DSDZ betet für sie, was immer hilft. Entweder löst sich die Situation von selbst auf oder der Schmerz wird dermaßen gelindert und derjenige, auch durch Ratschläge, so aufgebaut, dass er oder sie in der Lage ist diese Situation zu ertragen oder um die Änderung zu kämpfen. „Viel Feind, viel Ehr“ und ohne Proben und Versuchungen können wir uns gar nicht bewehren. Dennoch beten man bei jedem neune Schicksalsschlag instinktiv: Oh, bitte Gott… hilf mir, dass …. Gott hilft schon, aber einige Arbeit müssen wir schon selbst machen, denn wir haben nur ein Leben und einen freien Willen. DSDZ gewöhnt sich jetzt an bei einem jeden neuen metaphorischen Schlag in die Magengrube nicht: Wofür jetzt das schon wieder? zu denken, sondern Dein Wille geschehe, zu sagen. Heute hat er ein schwieriges Gespräch vor sich, denn er muss jemanden feuern und sich wieder auf ein neues Risiko in einer Angelegenheit einlassen. Bequem ist es nicht, aber Dein Wille geschehe. Amen. In dolore et quacumque tribulatione. Recordare, Domine, fragilitatis meae et dic Angelo percutienti: Cesset iam manus tua. Verumtamen non mea, sed tua voluntas fiat. Im Schmerz und bei jedweder Bedrängnis Gedenke, Herr, meiner Gebrechlichkeit und sage dem verfolgenden Engel: Deine Hand möge jetzt ruhen. Dennoch nicht mein, sondern Dein Wille geschehe. Unterstützen Sie uns! Falls Sie diesen Beitrag wertvoll fanden und einen Gegenwert Ihrerseits beisteuern möchten, so können Sie uns etwas spenden.  ...

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Kardinal Bona und das „Tagebuch der Stoßgebete“. 18. Beim Uhrenschlag

Wir denken nicht oft daran, dass jede Tageszeit durch Christi Anwesenheit auf Erden geheiligt wurde. Wann fragen Sie sich schon, was Christus um 16:03 getan hat. Es stimmt, dass sich Gott mit der Zeit und Geschichte verband als er die Welt mit der Zeit schuf, sich in der Zeit Israel auserwählte und schließlich Christus – der Sohn Gottes- zeitlich wurde. Denn sein Erdenleben war begrenzt. Die Liturgie im Brevier gedenkt zwar verschiedener Stunden, so ist die Terz, die ungefähr um 9 Uhr gebetet werden sollte der Aussendung des hl. Geistes und 15 Uhr dem Kreuzestod gewidmet, aber nicht jede Stunde ist tatsächlich Christus zugeordnet....

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Kardinal Bona und das „Tagebuch der Stoßgebete“. 16. Bei der Rückkehr

My home is my castle – „mein Heim ist meine Burg“, sagt der Angelsachse. Für einen Mönch aber ist seine Zelle der innerste, geweihte Raum. Geweiht sind das Klostergrundstück, die Klostergebäude, die Kirche, die Klausur, alle Aufenthaltsräume und natürlich die eigene Zelle. Als DSDZ in Fontgombault war, so wurde ihm klar hinter wie vielen Wällen sich die Mönche verschanzen, um ihre Heiligkeit und Gottesfurcht bewahren zu können. Der in der Welt lebende Mensch, insbesondere derjenige im Neuheidentum der Bundesrepublik Deutschland, entbehrt all dieser Schutzwälle, was auch der Grund ist, warum DSDZ ungern seine mittlerweile auch mehrmals geweihten Räume verlässt. DSDZ fand neulich ein sehr interessantes Buch, dass wohl nach 1219 geschrieben wurde und erst 2009 wissenschaftlich auf Lateinisch herausgegeben worden ist. Es heißt Liber revelationum de insidiis et versutiis daemonum adversus homines – „Das Buch der Offenbarungen über die Fallen und Tücken der Dämonen gegen die Menschen“  (Liber revelationum (Schmidt, Paul Gerhardt (Hsg.), in: Monumenta Germaniae Historica. Quellen zur Geistesgeschichte des Mittelalters, Bd. 24, Hannover: Hahnsche Buchhandlung 2009). Es wurde von einem Zisterzienserabt, der wohl im Jahre 1219 starb einem Mitbruder diktiert, welcher dieses Buch niederschrieb und herausgab. Wir werden daraus wohl noch reichlich schöpfen, denn Literatur dieser Art – Dämonensichtungen in der first person perspective – ist sehr selten. Richalm war sicherlich nicht psychisch krank, er berichtet sehr kurz, nüchtern und scholastisch gelehrt über seine Erfahrungen. Er hatte in seinem Klosterleben wichtige Ämter erfolgreich bekleidet, war zweimal Prior, bevor er zum Abt gewählt wurde, was wohl ein psychisch kranker Mensch nicht bewältigt hätte. Er befahl dem Mitbruder mit der Veröffentlichung nicht nur seinen, Richalms Tod abzuwarten, sondern auch den Tod des Redakteurs, welcher sich jedoch nicht an dieses Verbot hielt und nach Richalms Tod das Buch dem Lektor des Klosters zur Einsicht vorlegte. Für die psychische Gesundheit Richalms spricht der Umstand, dass er Angst hatte für verrückt erklärt und gar gesteinigt zur werden (Kap. 50)....

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Kardinal Bona und das „Tagebuch der Stoßgebete“. 15. Beim Verlassen des Hauses oder der Zelle.

Der Alltag besteht aus Alltäglichem, das Banale aus Banalitäten. Zu der großen Versuchung eines Menschentyps, den wir den Romantiker nennen wollen, gehört die Überzeugung, dass Sein Ideal nicht hier und jetzt als das Reale ist, sondern irgendwo fern und unerreichbar existiert. Was ich traure, weiß ich nicht. Es ist ein unbekanntes Sehnen, immerdar durch Tränen sehe ich der Sonne liebstes Licht. (Möricke, Lass oh Welt)...

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Kardinal Bona und das „Tagebuch der Stoßgebete“. 14. Nach getaner Handlung.

Da wir durch die Taufe Glieder Christi sind, so können wir, wenn wir in der Gnade bleiben, alle unsere Taten und Handlungen, seien sie auch so banal und alltäglich, mit den Handlungen des göttlichen Erlösers vereinigen. Die Kirche ist ja der mystische Leib Christi und der gleichsam fort existierende Christus. Aber erst durch die intentionale Vereinigung mit Christus werden unsere Werke durch die Gnade verwandelt und somit verdienstvoll.   Opere peracto Domine Jesu, hoc opus, quod peregi, commendo mellifluo cordi tuo emendandum ac perficiendum, tibique illud offero in unione operum tuorum. Nach getaner Handlung Herr Jesus, diese Handlung, die ich vollbracht habe, empfehle ich Deinem Honig fließendem Herzen an, damit Sie gereinigt und vervollkommnt wird. Dir opfere ich sie auf in Vereinigung mit Deinen Werken.   Falls Sie diesen Beitag wertvoll fanden und einen Gegenwert Ihrerseits beisteuern möchten, so können Sie uns etwas spenden.  ...

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Kardinal Bona und das „Tagebuch der Stoßgebete“. 13. Vor jedweder Handlung

Wie wir hier schon mehrmals schrieben, besteht das Leben auch das geistliche Leben aus Kleinigkeiten und Details. Um das Große und Heilige irgendwann einmal zu vollbringen, muss man es durch diese Kleinigkeiten vorbereiten. Bei der Niederschrift dieses Beitrages am 09.07.2018 werden in vielen regionalen, vorkonziliaren Heiligenkalendern die Märtyrer von Gorkum gefeiert.  Diese 19 Priester und Ordensmänner waren 1572 deswegen in der Lage das Märtyrium aus den Händen der Calvinisten zu erleiden, indem sie den Glauben an die eucharistische Realpräsenz und Primat des Papstes nicht aufgaben, weil sie wohl ihr ganzes Leben lang fromm lebten. Dies bedeutet, dass Sie im Jahre 1572, d.h. ganze elf Jahre nach dem Trienter Konzil (1545-63)  in einer zufällig ausgewählten Stadt unter einem zufällig ausgewählten Stadtklerus Märtyrer vorgefunden hätten, denn die 19 von Gorkum waren vorher nichts Besonderes. Dies würde also dem Jahr 1976 nach dem letzten Konzil entsprechen. Wir sparen uns diesmal unseren traditionellen Seitenschlag gegen die heutigen Geistlichen samt DBK und stellen lediglich fest, dass die Trienter Reformen und das Tridentinische Brevier, welches alle Märtyrer von Gorkum wohl gebetet haben, diese Früchte des Blutzeugnisses brachte. Aber solch eine Glanzleistung des Märtyriums, welchem lange und harte Folter seitens der Kalvinisten vorangingen, die gar nicht „im Sinne der Ökumene“ waren, musste mit kleinem, mühevollen Tageswerk im Laufe des ganzen Lebens der Märtyrer von Gorkum vorbereitet werden. Wir können Gott wirklich jedes Detail opfern, einer auch so banaler Alltagstätigkeit, welche Kardinal Bona nicht einmal näher bezeichnet, sondern vom quodlibet opus – „einer jedweder/beliebigen Tätigkeit“ spricht.  Lernen wir das nachfolgende Gebet auswendig, sagen wir es auf, denn es wird uns aktuelle Gnaden bringen, die sich irgendwann einmal zu einer Glanzleistung subsumieren werden. Ein Stabhochspringer vollbringt seinen Sprung auch nur in Sekunden, aber er braucht Jahre, um diese Sekunden richtig auszuführen. Ante quolibet opus Domine Jesu, da ut peragam opus istud ad gloriam tuam et salutem meam, sicut tibi placitum est. Vor jedweder Handlung Herr Jesus, gib, dass ich diese Tat vollbringe zu Deiner Ehre und zu meinem Heil, wie es Dir gefällt.  ...

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Kardinal Bona und das „Tagebuch der Stoßgebete“. 12. Nach der Mahlzeit

Bei den Stoßgebeten von Kardinal Bona geht es darum jede, auch so banale Alltagstätigkeit mit der übernatürlichen Dimension zu verbinden und Gott um seine aktuelle Gnade dafür zu bitten. DSDZ (der Schreiber dieser Zeilen) verrichtet zurzeit in seinem Brotberuf dermaßen banale Tätigkeiten, dass es banaler nicht mehr geht. Ja, ein einigermaßen trainierter Gorilla mit Fremdsprachenkenntnissen könnte es auch. Leider ist es keine rein körperliche Tätigkeit, bei der man meditieren könnte, sondern man muss schon daran denken, was man gerade tut. Aber das Leben unser aller besteht aus Banalitäten. Man kann nicht 24 Stunden pro Tag geistliche oder intellektuelle Höchstleistungen abliefern, was schon die Wüstenväter wussten. Man braucht mechanische, banale Tätigkeiten, um sich zu regenerieren, aber banal bedeutet nicht gottlos. Man kann alles in Opfer und Gebet ummünzten und vielleicht sollten wir alle, nach dem Vorbild von Kardinal Bona, Stoßgebete vor unseren banalen Alltagstätigkeiten entwickeln....

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Kardinal Bona und das „Tagebuch der Stoßgebete“. 11. Vor der Mahlzeit

Das heutige Stoßgebet, das zu Tisch gebetet wird, macht uns wieder einmal klar, dass unsere Prioritäten falsch liegen. Wir kümmern uns stets um das aktuelle Tagesgeschehen und nicht um die Ewigkeit. Wenn wir abends unsere Gewissenserforschung unter dem Gesichtspunkt machen würden, Was hat mir heute für die Ewigkeit genützt? dann würde wirklich wenig übrig bleiben. Natürlich besteht jeder Weg aus kleinen Schritten und die Zukunft wird im Jetzt gemacht, denn die Ewigkeit wird sich nicht um sich selbst kümmern, sondern Sie bauen jetzt für Ihre Ewigkeit vor und zwar, wo Sie diese verbringen werden. Für alle von uns, die sehr effizient ihre Zeit einplanen müssen, sollte sich nicht die Frage stellen: Wie effizient war ich heute und was haben ich erledigt? sondern Wie habe ich heute für meine Ewigkeit vorgesorgt? Natürlich muss man auch sehr banale Dinge tun, aber die helfen uns auch, wenn wir davor die sog. „gute Meinung“ erwecken, d.h. wenn wir Gott um seine Hilfe bitten und diese Tätigkeiten aufopfern. Dann geht unser Tagewerk für die Ewigkeit nicht verloren, sonst heißt es zuerst: Schaffe, schaffe, Häusle baue! und danach Hinfort in das ewige Höllenfeuer! Ja, jeder sollte wirklich stets mit der Möglichkeit der eigenen Verdammnis durch schlechte Prioritäten und Unterlassungssünden rechnen. Noch haben Sie Zeit.  Wenn Sie wüssten, wer alles in der Hölle landet, der in Augen der Welt als „gut, fromm und konservativ“ angesehen ist? Wenn Sie nur wüssten ….   Ante mensam Da, mihi, Domine, operari non cibum qui perit, sed qui permanet in vitam aeternam. Zum Tischgebet Gib mir Herr, nicht für diejenige Speise zu arbeiten, die verloren geht, sondern um diejenige, die für das ewige Leben währen wird.  ...

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Kardinal Bona und das „Tagebuch der Stoßgebete“. 10. Nach der Messe oder Kommunion

Was ist die hl. Kommunion? Die Vereinigung: des Schöpfers mit dem Geschöpf, der Seele mit Christus ihrem Bräutigam, des Christen mit Christus. Es ist etwas dermaßen Intimes, dass dieses Gebet vom cubiculum – „dem Schlafgemach, dem Schlafzimmer“ spricht. Viele Heilige fielen nach dem Kommunionempfang in Exstase und der hl. Bernhard von Clairvaux wird nicht müde, in seinem Kommentar zum Hohenlied die Seele mit Braut und Christus mit dem Bräutigem zu vergleichen. Aber unser Schlafgemach, unsere Seele, ist auch mit einem ordentlichen, gewischten und aufgeräumten Raum zu vergleichen, der sich auf einen hohen Besuch vorbereitet. Der Katholik der nachkonziliaren Zeit kommuniziert sehr oft, wenn auch hoffentlich niemals unwürdig, so doch ziemlich routiniert. Es scheint, dass die Heiligkeit der Priester bzw. die fehlende Heiligkeit ihrerseits den Leib Christi, den man empfängt, besudelt und einen Teil der Gnaden mindert. Sie empfangen also die himmlische Speise, Christus selbst, aus dreckigen, vor Dreck verkrusteten Priesterpfoten, welche vor Sünde nur so triefen. Deswegen ist es Katholiken verboten, wissentlich Sakramente vor Priestern zu empfangen, wo denen sie positiv wissen, dass sie in schwerer Sünde leben und/oder suspendiert sind.  Wenn man es nicht positiv weiß, sondern es nur vermutet, dann ist man zwar entschuldigt, aber der Dreck bleibt trotzdem kleben. Vielleicht hilft das u.a. Gebet die Gnaden der Hl. Kommunion zu bewahren und sich dennoch zu heiligen. Post missam vel communionem Sanctifica Domine, animam meam et benedictionem tuam in ea relinque. Ingredere cubiculum cordis mei et illud posside in sempinternum. Nach der hl. Messe oder Kommunion Heilige, oh Herr, meine Seele und hinterlasse in ihr Deinen Segen. Tritt in das Gemach meines Herzens ein und nimm es in Besitz in Ewigkeit.  ...

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Kardinal Bona und das „Tagebuch der Stoßgebete“. 9. Bei der Elevation der Hostie und des Kelchs.

Diarium aspirationum – Tagebuch der Stoßgebete Dieses Stoßgebet kann bei der Erhebung, d.h. der Elevation der Hostie und des Kelchs kurz nach der Wandlung gebetet werden oder auch bei der gemeinsamen Elevation, welche zu den Worten „In ipso“ – „Durch ihn etc.“ stattfindet. Während beim Vetus Ordo der Moment der Wandlung gut vom Rest abgehoben und liturgisch unterstrichen ist, so verpasst man diesen Moment bei Novus Ordo oft, weil Novus Ordo so konstruiert worden ist, dass man ihn verpasst....

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Kardinal Bona und das „Tagebuch der Stoßgebete“. 8. Vor Messe oder Kommunion.

Diarium aspirationum – Tagebuch der Stoßgebete Diejenigen von uns, die oft zur Messe gehen oder kommunizieren, werden von einer bestimmen Routine eingefangen, bei der die Bedeutung des Kreuzesopfers Christi untergeht. Die Aufgabe des Gläubigen besteht darin ein anderer Christus (alter Christus) zu werden, welcher sich mit dem Herrn selbst aufopfert. Ja, das ist unsere Aufgabe hier auf Erden nicht nur mitzuopfern, sondern sich ganz aufzuopfern, bis zum Märtyrium hin, wenn Gott es möchte. Man kann sich bei diesem Stoßgebet die folgenden Fragen stellen: Wie steht es um meinen Opfersinn? Bin ich die makellose Hostie? Falls nicht, warum? Was kann ich Gott noch alles opfern? Wovon mich freimachen? Bin ich es überhaupt wert, in das Opfer Christi hineingenommen zu werden?...

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Kardinal Bona und das „Tagebuch der Stoßgebete“. 7. Nach dem Breviergebet.

Diarium aspirationum – Tagebuch der Stoßgebete Nach dem Breviergebet Da nach dem Breviergebet vor dem Breviergebet ist, so musss eine jede Gebetseinheit mit einem Abschlussgebet gleichsam umrandet werden. Ist es nicht zu viel ein Gebet noch mit einem anderen Gebet abzuschließen?...

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Kardinal Bona und das „Tagebuch der Stoßgebete“. 6. Vor dem Breviergebet.

Diarium aspirationum – Tagebuch der Stoßgebete Vor dem Breviergebet Da wir hoffen, dass Sie alle wenigstens ein Morgengebet, wenn nicht gar das Breviergebet (divinum officium) verrichten, so ist es gut dazu mit dem folgenden Stoßgebet zu schreiten.  Mit dem „Werk Deiner Hände“ ist hier der betende Mensch selbst gemeint, welcher darum bittet von Gott durch seine Gnade beim Beten unterstützt zu werden. Das Werk der Schöpfung – der Mensch – bittet seinen Schöpfer um Hilfe, um dieses Werk der Gerechtigkeit – das Gebet – verrichten zu können. Sehen Sie, es steckt immer bei Kardinal Bona Theologie dahinter und Sie kommen schnell in die Betrachtung.   Ante divinum officium Vocabis me, Domine, et ego respondebo tibi, operi manuum tuarum porrige dexteram tuam. Vor dem divinum officium Du wirst mich rufen, Herr und ich werde Dir antworten, erstrecke Deine Rechte auf das Werk Deiner Hände.  ...

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Kardinal Bona und das „Tagebuch der Stoßgebete“. 5. Beim Sonnenaufgang.

  Diarium aspirationum – Tagebuch der Stoßgebete Beim Sonnenaufgang Da Mönche und viele Berufsgruppen sehr früh aufstehen, erleben Sie oft den Sonnenaufgang, den man auch mit einem Stoßgebet würdigen kann. Es ist Christus selbst, der die „Sonne der Gerechtigkeit“ genannt wird und der an jedem Tag alle unsere Werke beleuchtet um sie später am Ende unseres Lebensabends zu richten.   In ortu solia Exorere, exorere sol iustitiae, et illustra splendoribus tuis animam meam Beim Sonnenaufgang Gehe auf, gehe auf Sonne der Gerechtigkeit und erleuchte meine Seele mit deinen Strahlen.    ...

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Kardinal Bona und das „Tagebuch der Stoßgebete“. 4. Beim Händewaschen.

Diarium aspirationum – Tagebuch der Stoßgebete Beim Händewaschen Es gibt Berufe, in denen man sich beinahe pausenlos die Hände wäscht, was die meisten Hauttypen gar nicht vertragen. Man kann diese Tätigkeit, die man wirklich mehrmals am Tag verrichtet mit diesem Gebet verknüpfen, wo man sowohl um Kraft als auch um Reinheit bittet. Denn nur diese Gnaden werden uns zuteil, um die wir wirklich bitten. Cum manus abluis Da virtutem, Domine, manibus meis ad abstergendam omnem maculam, ut sine pollutione mentis et corporis valeam tibi servire. Beim Händewaschen Gib Kraft, o Herr, meinen Händen, damit ich jeden Makel wegwische und so ohne Verunreinigung des Geistes und des Körpers Dir zu dienen vermöge.  ...

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Kardinal Bona und das „Tagebuch der Stoßgebete“. 3. Beim Anziehen.

Diarium aspirationum – Tagebuch der Stoßgebete Beim Ankleiden Das nachfolgende Gebet deckt so etwas Banales wie das Anziehen ab. Es erinnert an die Ankleidegebete des Priesters im Alten Ritus, welche, das sie nicht absolut vorgeschrieben sind, kaum jemand aufsagt. Da wir aber mit jedem Tag Gott näher kommen sollen, so sollen wir auch täglich mehr den alten Menschen ausziehen und den neuen Menschen anziehen, womit wir im u.a. Gebet bitten. Dum indueris Exue me, Domine, veterem hominem cum actibus suis et indue me novum hominem, qui secundum Deum creatus est in iustitia et sanctitate veritatis. Beim Ankleiden Ziehe, o Herr, mir den alten Menschen mit seinen Werken aus und ziehe mir den neuen Menschen an, der in Gerechtigkeit und Heiligkeit der Wahrheit nach Dir geschaffen wurde.    ...

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Kardinal Bona und das „Tagebuch der Stoßgebete“. 2. Beim Aufstehen.

Diarium aspirationum – Tagebuch der Stoßgebete Beim Aufstehen   Das folgende Gebet ist beim morgendlichen Aufstehen zu verrichten, es lässt sich aber auch aufsagen, wenn wir überhaupt vom Sitzen oder Liegen aufstehen. Es wirkt motivierend, inspirierend und bittet Christus, den Gekreuzigten, um seinen Schutz.   Mane cum surgis In nomine Domini nostri Jesu Christi crucifixi surgo: ipse, qui me redemit, me custodiat, protegat atque defendat ab omni malo hodie, semper et in hora mortis meae. Beim morgendlichen Aufstehen Im Namen unseres Herren Jesus Christus des Gekreuzigten stehe ich auf: er selbst, der mich erlöst hat, möge mich bewahren, beschützen und verteidigen von allem Bösen heute, immer und in der Stunde meines Todes. Unterstützen Sie uns! Falls Sie diesen Beitag wertvoll fanden und einen Gegenwert Ihrerseits beisteuern möchten, so können Sie uns etwas spenden.  ...

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Kardinal Bona und das „Tagebuch der Stoßgebete“. 1. Beim Aufwachen in der Nacht.

Diarium aspirationum – Tagebuch der Stoßgebete Beim Aufwachen in der Nacht Viele Menschen haben Probleme mit dem Durchschlafen, wachen in der Nacht auf, manchmal von Alpträumen geplagt, da die Finsternis wirklich die Wirkungszeit der Mächte der Finsternis ist. Es empfiehlt sich in solchen Augenblicken dieses Gebet auswendig zu lernen, aufzusagen und bis zum Einschlafen zu meditieren. Cum quis noctu expergiscitur Deus propitius esto mihi peccatori: educ me de tenebris et umbra mortis et dic de tenebris lucem splendescere. Wenn jemand in der Nacht aufwacht Gott sei mir Sünder nahe: führe mich aus der Dunkelheit und den Schatten des Todes heraus und sage der Dunkelheit, dass sie Licht ausstrahlen solle.   Unterstützen Sie uns! Falls Sie diesen Beitag wertvoll fanden und einen Gegenwert Ihrerseits beisteuern möchten, so können Sie uns etwas spenden.  ...

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Kardinal Bona und das „Tagebuch der Stoßgebete“. Einführung.

Da wir hier nicht bei einer Predigt der Piusbruderschaft sind, werden wir nicht jeden Beitrag mit der Feststellung anfangen, dass „wir in der Zeit einer großen Kirchenkrise leben“ da dies ein Blinder mit Krückstock sieht und diese Ausdrucksweise absolut untertrieben ist. Wir leben in einer Zeit der absoluten, gründlichen und eigentlich abgrundtiefen Verweltlichung des Klerus und der Gläubigen, was leider auch die Traditionalisten betrifft. Der Schreiber dieser Zeilen kommt nicht umhin festzustellen, dass auch unter den traditionellen Geistlichen die Priesterweihe als eine Art „Lizenz zum Wichtig-Sein“ gesehen wird, als eine Fahrkarte zum Himmel, der sich nichts entgegenstellen wird. Die Bemühung um Selbstheiligung ist kaum vorhanden, besonders um die tiefer gehende Selbstheiligung. Jeder, der Sport getrieben hat, weiß was für ein Muskelkater erfolgt, wenn man wirklich die tieferliegenden Muskeln bemüht hat und nicht diejenigen Partien, die ohnehin täglich oder oft zum Einsatz kommen. Etwas Gründliches kostet immer, gründliche Heiligkeit auch....

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