Augustin Poulain SJ, Die Fülle der Gnaden (53). Geistliche Sinnesempfindung

Warum glauben Sie haben früher die Heiligen sich dermaßen abgetötet? Warum haben sie so viel gefastet, über ihre Sinne gewacht und sich auch anders bemüht immer weniger sinnlich zu sein? Sie taten es deswegen, um …

Augustin Poulain SJ, Die Fülle der Gnaden (52) „Besitz Gottes“ oder Sprache der Mystik

Obwohl man Gott, wie im letzten Beitrag dieser Reihe dargestellt, auch sinnlich genießen kann, sind doch die Aussagen der meisten Mystiker analog zu deuten. Was bedeutet das? Das sie an die Grenzen der Sprache stoßen …

Augustin Poulain SJ, Die Fülle der Gnaden (51) Geistiges Berühren und Schmecken

Wenn wir das Problem haben sollten, geistiges Berühren und Schmecken oder Riechen nicht metaphorisch, sondern körperlich zu akzeptieren, so liegt das daran, dass wir weiterhin frühaufklärerisch und karthesianisch denken. Seele hier, Leib dort, keine gegenseitige …

Augustin Poulain SJ, Die Fülle der Gnaden (47). Vereinigung und Exstase sind wahr

Erlebt man das Gebet der Vereinigung und die davor erfolgenden Ekstasen, so ist es unmöglich daran zu zweifeln, dass diese Erlebnisse wirklich sind. Die ersten Traktate über das mystische Leben wurden vor den griechischen Kirchenvätern …

Augustin Poulain SJ, Die Fülle der Gnaden (44) Quellenbelege zum Gebet der Ruhe (vii)

Gott schuldet uns nichts Mystische Gnaden sind kein Allgemeingut und niemand hat allein durch die Taufe oder gar durch den Gnadenstand Anspruch darauf. Die nachkonziliare Theologie ist ein Gnadendebakel, denn Rahner wiederholte die Lehre von …

Augustin Poulain SJ, Die Fülle der Gnaden (43) Quellenbelege zum Gebet der Ruhe (vi)

Mystik als Vorahnung des Himmels Die unten angegebenen Quellenbelege sind sehr schön, aber sie betreffen die mystische Erfahrung an sich und nicht nur das Gebet der Ruhe. Das letztere macht den Anfang der Mystik aus, …

Augustin Poulain SJ, Die Fülle der Gnaden (41) Quellenbelege zum Gebet der Ruhe (iv)

Warum nicht gleich alles? Die unten angeführten Texte zum Gebet der Ruhe handeln davon, dass Gott sich in diesem Zustand sehr oft nur teilweise zeigt, indem er nur manche Kräfte der Seele besucht. Welche Kräfte …

Augustin Poulain SJ, Die Fülle der Gnaden (40) Quellenbelege zum Gebet der Ruhe (iii)

Fühlt es sich richtig an? Der Glaube ist eine intellektuell-voluntaristische Angelegenheit. Dies bedeutet, dass der Glaube eine Zustimmung des Verstandes (assensio mentis) zu den Glaubenswahrheiten ist, die von Gott geoffenbart wurden. Um diese mentale Zustimmung …

Augustin Poulain SJ, Die Fülle der Gnaden. (39). Quellenbelege zum Gebet der Ruhe (ii)

Wozu das alles? Bei der Lektüre der heutigen Quellenbelege zum Gebet der Ruhe stellt sich natürlich die Frage, wozu ein „normaler Mensch“ dieses detailliertes Wissen braucht? Die Antwort ist recht einfach: Um falsche Privatoffenbarungen von richtigen …

Augustin Poulain SJ, Die Fülle der Gnaden. (38). Quellenbelege zum Gebet der Ruhe (i)

Eines der großen Vorzüge des Buches von Pater Poulain SJ ist seine Quellenfundierung. Der französische Jesuit gibt immer wieder Zitate aus den Werken von Mystikern und Kirchenlehrern, um seine Thesen von den Stufen des Gebets zu beweisen. …