Augustin Poulain SJ, Die Fülle der Gnaden (56). Geistliche Berührungen in der Tradition

Warum gibt Pater Poulain SJ all diese Quellenbelege? Warum muss so viel bewiesen werden? Weil eben die Aszetik und nicht die Dogmatik die Königsdisziplin ist. Fast jeder, der logisch denken kann und sich in die …

Augustin Poulain SJ, Die Fülle der Gnaden (52) „Besitz Gottes“ oder Sprache der Mystik

Obwohl man Gott, wie im letzten Beitrag dieser Reihe dargestellt, auch sinnlich genießen kann, sind doch die Aussagen der meisten Mystiker analog zu deuten. Was bedeutet das? Das sie an die Grenzen der Sprache stoßen …

Augustin Poulain SJ, Die Fülle der Gnaden (51) Geistiges Berühren und Schmecken

Wenn wir das Problem haben sollten, geistiges Berühren und Schmecken oder Riechen nicht metaphorisch, sondern körperlich zu akzeptieren, so liegt das daran, dass wir weiterhin frühaufklärerisch und karthesianisch denken. Seele hier, Leib dort, keine gegenseitige …

Augustin Poulain SJ, Die Fülle der Gnaden (50) Geistiges Sehen und Hören

Pater Poulain SJ stellt hier das geistige Sehen und Hören vor. Diese Begriffe sind nicht metaphorisch, sondern real zu verstehen. Wie wir im Himmel die Anschauung Gottes haben werden in der Visio beatifica, d.h. ein …

Augustin Poulain SJ, Die Fülle der Gnaden (47). Vereinigung und Exstase sind wahr

Erlebt man das Gebet der Vereinigung und die davor erfolgenden Ekstasen, so ist es unmöglich daran zu zweifeln, dass diese Erlebnisse wirklich sind. Die ersten Traktate über das mystische Leben wurden vor den griechischen Kirchenvätern …

Augustin Poulain SJ, Die Fülle der Gnaden (44) Quellenbelege zum Gebet der Ruhe (vii)

Gott schuldet uns nichts Mystische Gnaden sind kein Allgemeingut und niemand hat allein durch die Taufe oder gar durch den Gnadenstand Anspruch darauf. Die nachkonziliare Theologie ist ein Gnadendebakel, denn Rahner wiederholte die Lehre von …

Augustin Poulain SJ, Die Fülle der Gnaden (43) Quellenbelege zum Gebet der Ruhe (vi)

Mystik als Vorahnung des Himmels Die unten angegebenen Quellenbelege sind sehr schön, aber sie betreffen die mystische Erfahrung an sich und nicht nur das Gebet der Ruhe. Das letztere macht den Anfang der Mystik aus, …

Augustin Poulain SJ, Die Fülle der Gnaden (40) Quellenbelege zum Gebet der Ruhe (iii)

Fühlt es sich richtig an? Der Glaube ist eine intellektuell-voluntaristische Angelegenheit. Dies bedeutet, dass der Glaube eine Zustimmung des Verstandes (assensio mentis) zu den Glaubenswahrheiten ist, die von Gott geoffenbart wurden. Um diese mentale Zustimmung …

Augustin Poulain SJ, Die Fülle der Gnaden. (39). Quellenbelege zum Gebet der Ruhe (ii)

Wozu das alles? Bei der Lektüre der heutigen Quellenbelege zum Gebet der Ruhe stellt sich natürlich die Frage, wozu ein „normaler Mensch“ dieses detailliertes Wissen braucht? Die Antwort ist recht einfach: Um falsche Privatoffenbarungen von richtigen …

Augustin Poulain SJ, Die Fülle der Gnaden. (37) 6. Hauptkennzeichen der mystischen Vereinigung (iii) Gibt es Mystik?

Mystik ist neben Wunder ein Gottesbeweis. Wenn es mystische Erlebnisse gibt, wenn diese wirklich übernatürlich sind, dann gibt es Gott, dann gibt es die spirituelle Dimension, die nicht materiell ist. Daher werden sowohl die Wunder …

Augustin Poulain SJ, Die Fülle der Gnaden. (36) 6. Hauptkennzeichen der mystischen Vereinigung (ii)

Der Schreiber dieser Zeilen (DSDZ) kommt nicht umhin festzustellen, dass seine besten Beiträge, zu denen er diese Poulain-Reihe zählt, kaum gelesen werden. Dies ist der Anzahl der Klicks und der Seitenaufrufe zu entnehmen und die Zahlen lügen nicht. …

Augustin Poulain SJ, Die Fülle der Gnaden. (35) 6. Hauptkennzeichen der mystischen Vereinigung (i)

Der geringen Leserschaft unserer Beiträge zum spirituellen Mittwoch ist zu entnehmen, dass wirklich kaum irgendwelche Katholiken ein Gebetsleben haben. Unter „Gebetsleben“ verstehen wir hier nicht das bloße Rezitieren von Gebeten, sondern schon Betrachtung, schon die …