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Augustin Poulain SJ, Die Fülle der Gnaden (44) Quellenbelege zum Gebet der Ruhe (vii)

Gott schuldet uns nichts Mystische Gnaden sind kein Allgemeingut und niemand hat allein durch die Taufe oder gar durch den Gnadenstand Anspruch darauf. Die nachkonziliare Theologie ist ein Gnadendebakel, denn Rahner wiederholte die Lehre von de Lubac, der wiederum den Bajus aufwärmte. Worin denn genau? Michael Bajus meinte, dass die Ausstattung der Ureltern im Paradies …

Augustin Poulain SJ, Die Fülle der Gnaden (43) Quellenbelege zum Gebet der Ruhe (vi)

Mystik als Vorahnung des Himmels Die unten angegebenen Quellenbelege sind sehr schön, aber sie betreffen die mystische Erfahrung an sich und nicht nur das Gebet der Ruhe. Das letztere macht den Anfang der Mystik aus, es sind die ersten Sprossen der Leiter, die Maria von Escobar gesehen hat. Das, was man sehr begrenzt und gleichsam …

Augustin Poulain SJ, Die Fülle der Gnaden (40) Quellenbelege zum Gebet der Ruhe (iii)

Fühlt es sich richtig an? Der Glaube ist eine intellektuell-voluntaristische Angelegenheit. Dies bedeutet, dass der Glaube eine Zustimmung des Verstandes (assensio mentis) zu den Glaubenswahrheiten ist, die von Gott geoffenbart wurden. Um diese mentale Zustimmung überhaupt geben, muss man dazu gewillt sein. Dies bedeutet den Willen (voluntas) zu aktivieren und einzusetzen, da das, was Gott …

Augustin Poulain SJ, Die Fülle der Gnaden. (39). Quellenbelege zum Gebet der Ruhe (ii)

Wozu das alles? Bei der Lektüre der heutigen Quellenbelege zum Gebet der Ruhe stellt sich natürlich die Frage, wozu ein „normaler Mensch“ dieses detailliertes Wissen braucht? Die Antwort ist recht einfach: Um falsche Privatoffenbarungen von richtigen Privatoffenbarungen unterscheiden zu können. Um feststellen zu können, ob eine Person dermaßen im geistlichen Leben fortgeschritten ist, dass ihr Wirken …

Mystik als Gottesbeweis

Mystik ist ein Gottesbeweise, daher wird sie geleugnet und als natürlicher Zustand dargestellt. Diese Sichtweise, mit der Pater Poulain SJ in seinem Werk polemisiert, war schon unter den Theologen des ausgehenden 19 Jhdts. anzutreffen, wenn auch sie recht verdeckt vertreten wurde. Oft betrachtete man mystische Zustände semipelagianisch als fortgeschrittene asketische Zustände, zu den eigentlich jeder …

Augustin Poulain SJ, Die Fülle der Gnaden. (37) 6. Hauptkennzeichen der mystischen Vereinigung (iii) Gibt es Mystik?

Mystik ist neben Wunder ein Gottesbeweis. Wenn es mystische Erlebnisse gibt, wenn diese wirklich übernatürlich sind, dann gibt es Gott, dann gibt es die spirituelle Dimension, die nicht materiell ist. Daher werden sowohl die Wunder als auch mystische Zustände, wie auch schließlich die Gottesbeweise geleugnet. Wenigstens seit der Aufklärung, wo man die ganze Religion und …

Augustin Poulain SJ, Die Fülle der Gnaden. (36) 6. Hauptkennzeichen der mystischen Vereinigung (ii)

Der Schreiber dieser Zeilen (DSDZ) kommt nicht umhin festzustellen, dass seine besten Beiträge, zu denen er diese Poulain-Reihe zählt, kaum gelesen werden. Dies ist der Anzahl der Klicks und der Seitenaufrufe zu entnehmen und die Zahlen lügen nicht. Warum werden sie denn nicht gelesen? Weil die Menschen kein fortgeschrittenes Gebetsleben führen, sodass sie die hier beschriebenen Zustände gar …

Augustin Poulain SJ, Die Fülle der Gnaden. (35) 6. Hauptkennzeichen der mystischen Vereinigung (i)

Der geringen Leserschaft unserer Beiträge zum spirituellen Mittwoch ist zu entnehmen, dass wirklich kaum irgendwelche Katholiken ein Gebetsleben haben. Unter “Gebetsleben” verstehen wir hier nicht das bloße Rezitieren von Gebeten, sondern schon Betrachtung, schon die Wahrnehmung der Einwohnung Gottes in der Seele. Ist es überhaupt möglich? Ja, durchaus. Die heilige Teresa von Avila vergleicht das …

Augustin Poulain SJ, Die Fülle der Gnaden. (34) 5. Kapitel: Was ist “Beschauung”?

In diesem Kapitel bespricht Pater Poulain SJ die Bedeutung des Wortes “Beschauung”, Fremdwort „Kontemplation“ bei verschiedenen Autoren. Weil spirituelle Autoren in ihren Texten über sehr diffizile und selten vorkommende geistliche Zustände schreiben, so ist es nicht weiter verwunderlich, dass sie ihren Ausführungen keine Definitionen voranstellen, da sie, anders als Pater Poulain SJ, keine gelernten Mathematiker …

Augustin Poulain SJ, Die Fülle der Gnaden. (33) 4. Kapitel: Warum steigt man nicht auf?

Es gibt in den deutschen Bundesligen ein paar Vereine, welche dermaßen selten in die höhere Klasse aufsteigen, dass sie sich selbst stolz-ironisch die “Unaufsteigbaren” nennen. Denn der Mensch ist so geschaffen, dass er immer dann fragt, wenn er sich einer Hierarchie gegenübergestellt sieht, auf welcher Stufe er sich wohl befindet. Genauso ist es auch mit …

Augustin Poulain SJ, Die Fülle der Gnaden. (32) 4. Kapitel: Die mystischen Stufen.

DSDZ (der Schreiber dieser Zeilen) stellt sich in diesen Abschnitten wirklich die Frage, ob er den Kommentar zu Pater Poulain SJ noch fortsetzen sollte, da leider die Beiträge zum inneren Leben kaum gelesen werden, so dann man davon ausgehen kann, dass die Leser diese Probleme nicht haben. Dennoch wird DSDZ dies tun, da die praktische …

Augustin Poulain SJ, Die Fülle der Gnaden. (31) 4. Kapitel: Die verschiedenen Arten mystischer Gnaden.

Würden wir unsere Pater Poulain SJ-Reihe mit Bergsteigern vergleichen wollen, so treten wir nun in die Höhen ab 5000 m ein. Es ist noch nicht die “Todeszone” über 7000 m, es ist aber schon über die 3000 m-Zone, welche mit dem Gebet der Ruhe anfing. Zwar werden nur sehr wenige Menschen in diese Höhen der …

Augustin Poulain SJ, Die Fülle der Gnaden. (30) 3. Kapitel: Kurzer Überblick über die Geschichte des inneren Gebets (3)

Pater Poulain SJ stellt in diesem Abschnitt die Gebetsschule der Kirche von St. Sulpice (vor kurzem abgebrannt) in Paris vor, einer Schule die wenigstens indirekt zur Verbreitung des häretischen Quietismus beigetragen hatte. Was ist Quietismus? Es ist die Irrlehre, dass man völlig in allem passiv bleiben sollte, weil “Gott es schon machen werde”. Sie erkennen …

Augustin Poulain SJ, Die Fülle der Gnaden. (29) 3. Kapitel: Kurzer Überblick über die Geschichte des inneren Gebets (2)

Pater Poulain SJ hat fleißig historische Quellen gesammelt, um auch wirklich allen zu zeigen, wann man mit dem inneren Gebet anfing. Man fing damit gerade dann an als man das Brevierpensum dermaßen reduzierte, dass auch die vielbeschäftigten Bettelorden es verrichten konnten, was wohl in der Mitte des XIII Jhdts. stattfand. Die Mönchsorden beteten hingegen so …

Augustin Poulain SJ, Die Fülle der Gnaden. (28) 3. Kapitel: Kurzer Überblick über die Geschichte des inneren Gebets (1)

In diesem Teil seiner Abhandlung stellt Pater Poulain SJ etwas dermaßen Grundsätzliches fest, dass es einem wirklich den Atem verschlägt. Vor dem XVI Jahrhundert gab es keine Traktate über das innere Gebet, weil man so viel betete, dass man automatisch zum Betrachten kam. Erst durch das vereinfachte und verkürzte nachtridentinische Brevier, was wir schon woanders …

Augustin Poulain SJ, Die Fülle der Gnaden. (27) Kapitel: Vorstufen der Mystik? (17) Gebet der Einfachheit und Beschauung (iv). Quellen zum Gebet der Einfachheit – Keine Anstrengungen machen.

Was kommt an? DSDZ (der Schreiber dieser Zeilen) bedauert es immer wieder, dass die besten und arbeitsaufwändigsten Beiträge, die wir hier veröffentlichen, womit auf fremde und mit viel Mühe übersetzten Aufsätze gemeint sind, kaum gelesen werden. Woran sieht man das? An der Anzahl der Klicks und manchmal der Kommentare. Was kommt am Besten an? Einfach …

Augustin Poulain SJ, Die Fülle der Gnaden. (26) Kapitel: Vorstufen der Mystik? (16) Gebet der Einfachheit und Beschauung (iii). Quellen zum Gebet der Einfachheit.

Sollte DSDZ die Frage beantworten, was er für das Alleinstellungsmerkmal seines Bloges hält, so würde er antworten, dass dieser Blog wirklich praktische Anweisungen zum inneren Leben enthält, sowie theologische Beiträge aus der Innenansicht eines gläubigen Menschen, der die Verbindung zwischen Gebet, Dogma und Liturgie gleichsam organisch spürt und darlegt. Denn worum geht es im Leben? …

Augustin Poulain SJ, Die Fülle der Gnaden. (25) Kapitel: Vorstufen der Mystik? (15) Gebet der Einfachheit und Beschauung (ii). Quellen zum Gebet der Einfachheit.

Pater Poulain SJ stellt wieder einmal die Quellenbelege zusammen, welche das Gebet der Einfachheit empfehlen. Es sind hl. Johanna de Chantal, die sich auf hl. Franz von Sales beruft, hl. Ignatius von Loyola und ein P. Rouet. Sie alle zeigen, dass das Gebet der Einfachheit schon immer unerkannt und daher umstritten war. Warum? Weil man …

Augustin Poulain SJ, Die Fülle der Gnaden. (24) Kapitel: Vorstufen der Mystik? (14) Gebet der Einfachheit und Beschauung (i). Quellen zum Gebet der Einfachheit

Eines der großen Vorzüge des Buches von Pater Poulain SJ ist das Quellenstudium, welches er zur Mystik getätigt hat und welches am Ende eines jeden Kapitels als eine Zitatensammlung zu den einzelnen Stufen des Gebets erscheint. Anbei sehen wir die Belege aus der Korrespondenz der Heiligen über das Gebet der Einfachheit, an denen wir erkennen …

Augustin Poulain SJ, Die Fülle der Gnaden. (23) Kapitel: Vorstufen der Mystik? (13) Gebet der Einfachheit und Beschauung (ix). Betrachtung vorbereiten

Pater Poulain SJ untersucht die Frage, ob man den “Stoff” sprich die Inhalte des betrachtenden oder des affektiven Gebets vorbereiten sollte, wie z.B. über das göttliche Attribut der Vorsehung nachzudenken oder die Heilung des Aussätzigen durch Jesus zu betrachten. Die Antwort lautet: Natürlich ja! Warum? Weil alles Übung braucht. Wenn Sie ein Instrument spielen, singen …