Tradition und Glauben

Father Ripperger, Gebete gegen dämonische Umlagerung 

Bevor wir das Gebet von Father Ripperger gegen dämonische Angriffe auf unser Hab und Gut vorstellen, muss zuerst dargestellt werden, dass es, sogar im Lateinischen keine einheitliche Terminologie für verschiedene Angriffe des bösen Geistes gibt. Auch in der jeweiligen Landessprache sind die Termini manchmal fließend, was ihre korrekte Übersetzung ins Deutsche schwierig macht. Dämonologische Terminologie Versuchung (tentatio) Die erste unterste Angriffsstufe des Dämons ist die Versuchung (tentatio), welche er auf alle anwendet. Der Teufel gaukelt uns etwas vor, hat aber weder auf unseren Körper noch unser Hab und Gut einen Einfluss....

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Dämonologie hilft die Kirche zu verstehen: Eine Einführung zum Text von Ann Barnhardt

Als follow up oder Nachfolgebeitrag nach unserer, leider wenig gelesenen Reihe Am deutschen Wesen mag die Welt genesen, bringen wir wieder einen Text von Ann Barnhardt in der kongenialen Übersetzung von davillatollkuehn.  Für alle, die unsere „deutsche“ Reihe nicht gelesen, nicht zu Ende gelesen oder nicht verstanden haben, hier eine Zusammenfassung:...

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Warum Papst Franziskus die Abtreibung banalisiert oder das umgekehrte Opfer

Da dieser Beitrag wirklich sehr schwer aufzunehmen und zu verdauen sein wird, bauen wir ihn stückweise auf. Man wird sein Horizont des Möglichen erweitern müssen, um das, was wir schreiben zu glauben. Aber was ist Glauben? Was bedeutet Glauben? Um die von uns dargelegten Argumente und Sachverhalte anzunehmen, ist ein Glaubensakt nötig. Nein, wir sprechen hier aber vorerst nicht vom Akt des übernatürlichen Glaubens, sondern von einem rein menschlichen Glaubensakt, auf welchen sich der übernatürliche Glaubensakt stützt. Was ist aber Glauben im katholischen Sinne? Die dogmatische Konstitution Dei Filius, des Ersten Vatikanischen Konzils (1870), Kap. 3 definiert ihn wie folgt: Dieser Glaube, der Anfang des menschlichen Heiles, ist nach der Lehre der katholischen Kirche eine übernatürliche Tugend, kraft deren wir, unter Anregung und Mithilfe der Gnade Gottes, alles für wahr (vera esse) halten, was Gott geoffenbart hat und zwar nicht, weil wir im natürlichen Licht der Vernunft die innere Wahrheit des Sachverhaltes (propter intrinsecam rerum veritatem) durchschauen, sondern auf die Autorität (propter auctoritatem) des offenbarenden Gottes hin, der weder selber irren noch andere in Irrtum führen kann. Denn nach einem Ausspruch des Apostels „ist der Glaube ein festes Vertrauen auf das, was man hofft, ein Überzeugtsein von dem, was man nicht sieht“ (Hebr 11,1). (DH 3008)[1] Hanc vero fidem, quae humanae salutis initium est, Ecclesia catholica profitetur, virtutem esse supernaturalem, qua, Dei aspirante et adiuvante gratia, ab eo revelata vera esse credimus, non propter intrinsecam rerum veritatem naturali rationis lumine perspectam, sed propter auctoritatem ipsius Dei revelantis, qui nec falli nec fallere potest. Est enim fides, testante Apostolo, sperandarum substantia rerum, argumentum non apparentium (Hebr. XI, 1)....

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Die „Matrix“ der Kirche ernähren

Besessenheit und die Argumente ex contrario Wie ein erfahrener Exorzist ist einmal sagte, ist die Besessenheit der Einen eine große Chance für die Anderen. Warum? Weil durch die Aussagen der Besessenen die Strategie der Dämonen, die in ihnen stecken, erkennbar wird, wenn man ihre Aussagen der Umkehrschluss (ex contrario) interpretiert. Wenn also ein Besessener beim Anblick von Reliquien schreit: „Ich hasse diesen Gestank“, so ist davon auszugehen, dass es sich um echte Reliquien handelt, die von einer Person stammen, die zu Ihren Lebenszeiten tatsächlich der Tempel des Heiligen Geistes war (1 Kor 3,16). Wie sagte doch die Heilige Schrift: „Denn wir sind Christi Wohlgeruch für Gott unter denen, die gerettet werden, wie unter denen, die verlorengehen. Den einen sind wir Todesgeruch, der Tod bringt; den anderen Lebensduft, der Leben verheißt. Wer aber ist dazu fähig?“ 2 Kor 2,15-16 Auch im Alten Testament spricht die Schrift vom Wohlgeruch des Opfers oder vom Wohlgeruch der Frömmigkeit. Angelologie – eine verkannte, praktische Wissenschaft Was aber ein Mensch per Analogieschluss oder durch das diskursive Denken erkennen kann, das fasst ein Engel, auch ein gefallener Engel, intuitiv auf. Über die Art und Weise, wie die Engel die göttliche aber auch irdische Wirklichkeit auffassen, schreibt umfassend und abstrakt der heilige Thomas von Aquin. Seine Engellehre – Angelologie – ist in den Quaestiones 50-64 der Prima der Summ. Theol. enthalten, wobei von der Erkenntnis der Engel die Quaestiones 54-58 handeln.[1] Diese Ausführungen sind recht umfangreich und erfordern viel Vor- und Nachbereitung. Wir werden dennoch auch zu diesem Thema etwas publizieren. Man kann es auch selbst in der Zwischenzeit in der Bibliothek Kirchenväter nachlesen, wobei für die Genauigkeit der Übersetzung von uns keine Verantwortung übernommen wird.[2] Seit längerer Zeit, denn wahrscheinlich seit den Anfängen der Scholastik, wird den Theologen vorgeworfen, dass sie sich mit so unnützen Themen wie Angelologie abgeben und über beispielsweise über Fragen nachdenken, wie viele Engel sich am Ende einer Nadelspitze befinden können. Mit dieser Frage hat sich auch der Physiker Andreas Sandberg beschäftigt und seine Antwort lautet, dass die Anzahl der Engel 8.677 · 1049 beträgt, die kritische Engelmasse hingegen 3.8807 · 10-34 kg. Alles natürlich unter der Voraussetzung, dass (1) es Engel gibt, (2) diese sich materialisieren können und (3) die Materie in Energie umgewandelt werden kann. Der lesenswerte Aufsatz, der beweist, dass bestimmte Fragestellungen auch über die Scholastik hinaus nicht nur die Theologen faszinieren können, ist im u.a. Link einzusehen.[3] Die Theologie sagt, dass sich zwar bei den Engeln um geistliche Wesen handeln, diese aber doch tatsächlich Einfluss auf die Materie haben. Wie dies genau passiert liegt im Bereich einer opinio theologica und nicht des Lehramtes und deswegen wollen wir vorerst nicht dazu Stellung nehmen. Warum ist Angelologie so interessant? Weil all ihre Erkenntnisse auf die gefallenen Engel, deren Engelsnatur sich ja nicht gewandelt hat, angewendet werden können. Deswegen wird diese theologische Disziplin dermaßen stark verlacht und zwar nicht nur nach dem letzten Konzil, weil die gefallenen Engel, sprich die Dämonen, die ja die Menschen inspirieren können, nicht erkannt werden wollen. Denn würde man ihr Wesen und ihr modus operandi erkennen, so könnte man sich gegen sie besser wehren. Da einerseits verschiedene Engels-oder „Wesenheiten“-Erscheinungen in der Esoterik und im Okkulten zum Alltag gehören, andererseits sehr viele Privatoffenbarungen, wie die von Gabrielle Bitterlich, von Engeln, leider den falschen, inspiriert wurden, so tut eine...

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Sünde, Liturgiereform, Exorzismen, Dämonen und Bischofskonferenzen

Was ist Sünde? Die Frage: Was ist Sünde? ist im Grunde eine philosophische Frage, bevor sie zu einer theologischen Frage wird. Die Sünde ist ein Verstoß gegen die göttliche Ordnung. Sie stellt also in erster Linie ein Verstoß gegen die Gerechtigkeit dar. Der hl. Augustinus definiert Sünde wie folgt: Dictum, factum vel concupitum contra legem aeternum. Etwas gesagtes, getanes oder begehrtes gegen das ewige Gesetz. (Summ. theol. Ia IIae, q. 71. a.6 o et 1. 76, 2, ad 1) Der hl. Thomas von Aquin übernimmt diese Definition, vertieft sie und baut sie aus. Wir werden uns der thomistischen Sündenlehre sicherlich noch ausführlich widmen, denn der Schreiber dieser Zeilen kommt immer mehr zur Überzeugung, dass in der Theologie der Grundsatz „Thomismus oder nichts“ lautet, wie es immer noch auf Kuba „Sozialismus oder der Tod“ heißt. Und was war vor Thomas? Alles lief auf ihn hin und führte von ihm weg. Man lernt seine Einfachheit und Präzision erst dann schätzen, wenn man sich lange genung mit anderen philosophischen Schulen und Systemen herumschlug. Auf die kurze oder lange Sicht hat sich wirklich nichts anderes in der Theologie bewährt, ohne früher oder später in Irrlehre und Apostasie zu führen. Siehe den jetzigen Zustand der Kirche. Thomas ist dennoch sehr schwierig, weil seine Lösungen die schöne, klare Formel wie e=mc2 darstellen, die auf vielen mühsamen Rechenwegen erreicht werden muss. Die bereits erwähnte Moraltheologie von Peeters, die wir im nachfolgenden Beitrag verwenden werden, stellt recht kurz und prägnant die thomistische und katholische Lehre dar, denn besser als thomistisch geht es nicht. Es stellt somit die katholische Morallehre dar, welche noch nicht vom Personalismus, Existentialismus, Pragmatismus, Subjektivismus und Relativismus angekränkelt und anschließen zerfressen wurde. Was wirklich vielen Menschen unklar ist: ohne das richtige philosophische Gerüst, zuerst das metaphysische natürlich, kann man zu keiner guten, im Sinne der göttlichen Ordnung entsprechenden Ethik und Morallehre kommen. Ohne Metaphysik geht es nicht. Man wirft sie durch die Tür raus und sie kommt uns durch das Fenster herein. Und deswegen war die angebliche Zerstetzung aller Metaphysik durch Kant, den „Schutzheiligen“ der meist deutschsprachigen Häretiker, für die Theologie dermaßen zersetzend. Weil die objektive, also sich außerhalb des Subjekts befindende Welt, das berühmte Ding an sich, aufgehoben wurde. Jeder hat angeblich nur seine Kategorien, wir haben ähnliche und daher ist Erkenntnis überhaupt möglich. Sie ist aber nicht objektiv, sondern inter-subjektiv. So lautet die kantische Devise. Was natürlich kompletter Unsinn ist. Denn: gäbe es nichts „Draußen“, so würden wir nichts erkennen, jegliche Sprache und Kommunikation wäre aufgehoben, denn dem Satz: „Der Bus fährt vom Hauptbahnhof um 12.35 ab“ müsste die Frage folgen: „Nach deinen oder meinen Kategorien, denn ich sehe es anders“, es gäbe überhaupt keine Wahrheit und zwar in keinem Bereich, auch nicht im mathematischen oder logischen, denn wir erkennen die Formeln ja auch durch unsere Kategorien, es gäbe überhaupt keine moralische Ordnung mit Sollen und Verbieten, und wir wären wo? Genau: bei hier und jetzt und der Political Correctness. Deswegen hat die Kirche Kant schon sehr früh verurteilt, denn seine „Kritik der reinen Vernunft“, wurde mit dem Dekret vom 11.Juni 1827 auf den Index librorum prohibitorum gesetzt. Die katholische Kant-Kritik sparen wir uns für einen anderen Beitrag auf. An dieser Stelle bleibt zu sagen, dass ohne eine objektive, denn Gott gesetzte Ordnung bleibt der Begriff der Sünde sinnleer, denn diese hört dann...

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Die wirklichen Ursachen der Terrorangriffe von Paris

Dämonen als die Anstifter zum Bösen Die schrecklichen Nachrichten von Paris, wonach in einem islamistischen Terroranschlag nach den letzten Informationen 129 Menschen getötet und 350 verletzt worden sind, lässt nach Gründen für solche Taten fragen, da man den Motiven der Terroristen mit rationalen Gründen nicht beizukommen ist. Es stimmt. Die nur-rationale Erklärungs-und Verständnisebene hört hier tatsächlich auf. Während die RAF oder Action directe-Terroristen „nur“ Vertreter des Staates, der Politik oder der „Großfinanz“ umbrachten, haben die islamistischen Terroristen überhaupt keine Scheu wirklich alle umzubringen. Dieser von der falschen Religion motivierte Terrorismus übersteigt wirklich jeder Vorstellungskraft. Man macht sich ja auch selbst zum Feind und sprengt sich in die Luft. Daher benötigt man eine höhere, geistliche Erklärungebene und wird bitten alle sich auf diese Reise mit uns einzulassen, den Text bis zum Ende durchzulesen und sobald sie das Wort „Dämon“ lesen nicht aufzuhören. Es lohnt sich. Die letzten Anschläge bestätigen unsere Theorie, dass es geistliche, böse Mächte sind, die die Menschen zu solchen Taten inspirieren. Warum aber gerade jetzt? Es scheint uns, dass dem Teufel jetzt deswegen so viel Raum gegeben worden ist, weil die Heiligkeit, hauptsächlich durch die fehlende Tridentinische Messe, abgenommen hat. Die letzte Synode der Kirche mit ihrer Relatio synodis, welche die bisherige katholische Lehre wenigstens aushebelt, war eine himmelschreiende Sünde, welche das Strafgericht Gottes auf sich ruft. Das Benehmen von Papst Franziskus tut es auch. Die Dunkelheit steigt und die Konsequenzen lassen nicht lange auf sich warten. Man muss dabei bedenken, dass nach dem katholischen Verständnis ein Priester tatsächlich ein Eigentum Gottes ist und deswegen wiegen seine Sünden doppelt und dreifach mehr wie die eines Laien. Auch wenn sie exakt dasselbe tun. Was ist aber schwerer als die Sünde der Häresie und der Blasphemie?! Das Umgehen der Gesetze Gottes, um der Welt zu gefallen? Durch die Bischöfe, die Kardinäle und leider durch den Papst. Nun gut, es sind Sünden der Einzelnen, aber man stellt sich die Frage: „Wie können aber die Sünden von einigen auf die Gesamtheit einwirken?“ Sie können, weil die Kirche der mystische Leib Christi ist. Die Kirche ist das Licht der Völker und wenn sie sich verdunkelt, so gerät wirklich alles, auch die Heiden, die dadurch auch weniger Licht haben, außer Rand und Band. Obwohl wir hier eine gesunde Nüchternheit predigen und von Privatoffenbarungen Abstand halten, so ist es doch wahrscheinlich, dass die Hölle auf die Menschheit deswegen losgelassen wurde, weil die Menschheit in der letzten Zeit so schwer sündigt, siehe die Homo-Ehe und das Euthanasie-Gesetz. Diese Sicht von Ursache-Wirkung bestätigt auch die große Botschaft von La Salette: „Im Jahre 1864 wird Luzifer mit einer großen Menge von Teufeln aus der Hölle losgelassen. Sie werden den Glauben allmählich auslöschen, selbst in Menschen, die Gott geweiht sind. Sie werden sie in einer Weise blind machen, daß diese Menschen, falls sie nicht eine besondere Gnade empfangen, den Geist dieser bösen Engel annehmen werden. Viele Ordenshäuser werden den Glauben völlig verlieren und viele Seelen mit ins Verderben ziehen.“ Schlechte Bücher wird es auf der Erde im Überfluß geben, und die Geister der Finsternis werden überall eine Kälte gegen alles ausbreiten, was den Dienst Gottes betrifft. Sie werden eine sehr große Macht über die Natur haben. Es wird Kirchen geben, in denen man diesen bösen Geistern dient.[1]“ Wenn uns hier Menschen lesen, die „an so etwas“ nicht glauben, dass...

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