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Katholische Engellehre: (41). Die bösen Geister, ihre Sünde und ihr Sturz. (5) Folgen und Strafen der Engelsünde (ii) Verhärtung

2. Vollständige Verhärtung und Verstocktheit des Willens, die sowohl in Unbußfertigkeit als auch die Absicht, stets Böses zu handeln, in sich schließt. Unwiderruflichkeit der Entschlusskraft Im letzten Abschnitt haben wir die göttliche Gerechtigkeit als „die erste und hauptsächliche Quelle“ der Befestigung der gefallenen Engel im Bösen aufgezählt. Heute kommen wir zum zweiten Grund. Dieser liegt …

Katholische Engellehre: (40). Die bösen Geister, ihre Sünde und ihr Sturz. (5) Folgen und Strafen der Engelsünde (ii) Verhärtung

Verhärtung des Willens In seiner Jugend ist der Schreiber dieser Zeilen mit Ereignissen in Berührung gekommen, welche ihm klar machten, dass es Menschen gibt, die das Böse um des Bösen Willens tun. Sie wissen, dass es böse ist, sie wissen, welchen Schaden sie anrichten, sie wissen, welche Konsequenzen und Opfer sie deswegen erleiden und erleiden …

Katholische Engellehre: (39). Die bösen Geister, ihre Sünde und ihr Sturz. (5) Folgen und Strafen der Engelsünde (i) Verblendung

Verfinsterung und Verblendung des Erkennens. Man kann sich die Frage stellen, welche Folgen die Engelsünde für die Engel selbst hatte. Die Theologie zählt drei dieser Folgen auf: Verfinsterung und Verblendung des Erkennens. Vollständige Verhärtung und Verstocktheit des Willens, die sowohl Unbußfertigkeit als auch die Absicht, stets böse zu handeln, in sich schließt. Die wie ewige …

3. Oktober – Fest der Hl. Theresia vom Kinde Jesu (Lisieux)

4. Lesung Theresia vom Kinde Jesu stammte von achtbaren, durch einzigartige und ständige Gottesfurcht hervorragenden Eltern zu Alencon in Frankreich ab. So vom Geiste Gottes von frühestem Alter an erfüllt, war sie bestrebt ein frommes Leben zu führen. Später aber machte sie das Versprechen, Gott nichts zu versagen, was er von ihr zu verlangen schien; …

Katholische Engellehre: (38). Die bösen Geister, ihre Sünde und ihr Sturz. (4) Die Strafe folgte sofort.

Die Strafe folgte der Sünde sofort (Sententia fere communis) Die Heilige Schrift macht keinerlei Andeutungen, dass Gott den Engeln etwa Gelegenheit zu Verkehrung gegeben habe, scheint dies vielmehr durch Lk 10,18 und 2 P 2,4 auszuschließen. Sie stellt Christus nur als Erlöser der Menschen dar.[1] Da sagte er zu ihnen: Ich sah den Satan wie …

29. September – Fest des Hl. Erzengels Michael

Predigt des heiligen Papstes Gregor. Wir sprechen von neun Engelchören, weil wir nämlich nach dem Zeugnisse der Heiligen Schrift wissen, daß es Engel, Erzengel, Kräfte, Mächte, Fürstentümer, Herrschaften, Throne, Cherubim und Seraphim gibt. Daß es Engel und Erzengel gibt, bezeugen fast alle Seiten der Heiligen Schrift: Von Cherubim und Seraphim aber sprechen bekanntlich oft die …

Katholische Engellehre: (37). Die bösen Geister, ihre Sünde und ihr Sturz. (4) Sünde der Engel war Superbia (iv)

Die Hoffart – Superbia – der Engel ist wohl darin zu finden, dass sie nach danach strebten, Gott in seiner Unabhängigkeit und Herrschaft gleich zu sein (omnibus praecellere et nulli subesse – „allen voran zu stehen und niemandem Untertan zu sein“, wie Bonaventura In Sent.2 d. 5 a. 2 q. 1 von Luzifers Sünde sagt).[1] …

Katholische Engellehre: (36). Die bösen Geister, ihre Sünde und ihr Sturz. (4) Sünde der Engel war Superbia (iii)

Eine ziemlich verbreitete jüdische Überlieferung (Philo, De gigant. 3; Flavius Josephus, Antiq. I, 3, 1; Buch Henoch 6), die sich hartnäckig in der Gnosis und in der Kabbala hält, nahm unter Missdeutung von Genesis 6,2 (sahen die Gottessöhne, wie schön die Menschentöchter waren, und sie nahmen sich von ihnen Frauen, wie es ihnen gefiel.) an, …

8. September Mariä Geburt

Als DSDZ in seinem vorletzten Brotberuf arbeitete, so lebte er in der Welt der drei bis vier Kalender. Den ersten Kalender stellte der liturgische Kalender des Tridentinischen Breviers dar, den zweiten sein Schichtplan, der zwar freie Tage aber keine Wochenenden oder Feiertage kannte und den dritten Kalender machte der äußere weltliche Kalender aus. Manchmal gesellte …

8. September Mariä Geburt

Als DSDZ in seinem vorletzten Brotberuf arbeitete, so lebte er in der Welt der drei bis vier Kalender. Den ersten Kalender stellte der liturgische Kalender des Tridentinischen Breviers dar, den zweiten sein Schichtplan, der zwar freie Tage aber keine Wochenenden oder Feiertage kannte und den dritten Kalender machte der äußere weltliche Kalender aus. Manchmal gesellte …

Katholische Engellehre: (35). Die bösen Geister, ihre Sünde und ihr Sturz. (4) Sünde der Engel war Superbia (ii)

2. Tradition  Dass die bösen Engel und vor allem ihr Anführer durch Superbia (Hoffart, Stolz) gefallen sind, lehren die meisten Väter (z. B. Tatian Orat. Ad Graec. 12; Athanagoras, Supplic. 24; Gregor von Nyssa, Orat. Cat. 23; Chrysostomus, In Ioh. Hom. 16, 4; Augustinus, De civ. Dei XII, 6; XXII, 1). Wenn einige, wie Irenäus …

Oktave Mariä Himmelfahrt – 22. August

  Bei all unseren gegenwärtigen Sorgen um einen häretischen Papst, der die Kirche mutwillig und systematisch zerstört, um die schweigenden und wohl ungläubigen Prälaten, um die subkutane islamische Invasion Europas und um all die anderen konkreten Alltagsprobleme, die keinem erspart bleiben, bleibt doch zu bedenken, dass es außer der veränderlichen und, wie Aristoteles sagen würde, …

Katholische Engellehre: (34). Die bösen Geister, ihre Sünde und ihr Sturz. (4) Sünde der Engel war Superbia (i)

II. Die Sünde der Engel war eine Sünde der Hoffart (supérbia) (Sententia longe communior) Die meisten Theologen hielten fest, dass die Sünde der Engel in der Hoffart oder im Stolz bestand. Die Dogmatik von Diekamp-Jüssen verwendet den Begriff „Hoffart“, welches ein älteres Synonym für das Wort „Stolz“ darstellt und weiter deutsche Entsprechungen stellen die Wiedergabe …

Katholische Engellehre: (33). Die bösen Geister, ihre Sünde und ihre Sturz. (3) Biblische Aussagen

2. Die Offenbarungsquellen Die Heilige Schrift bezeugt das Dasein böser Geister mit fortschreitender Bestimmtheit: zunächst noch undeutlich Genesis 3,1 ff (Versuchung im Paradies), mit aller Klarheit aber gegen Ende der Alttestamentlichen Offenbarung und im Neuen Testament.[1] Es lässt sich also nicht sagen, dass die Lehre von der Existenz der bösen Geister unbiblisch ist. Wir geben …

Katholische Engellehre: (31). Die bösen Geister, ihre Sünde und ihre Sturz. (2) Lehramtliche Aussagen

Kirchliches Lehramt Die erste Lehraussage zur Existenz des Teufels gab es im vierten Jahrhundert im Kontext der Falschlehre der Priscillianisten oder der Priscillianer. Sie waren eine gnostische Sekte, so dass sie durch das unheilige geheime Treiben magischer Künste und die nichtigen Trügereien der Astrologen den Glauben der Religion und das Sittengesetz auf die Macht von …

Katholische Engellehre: (30). Die bösen Geister, ihre Sünde und ihre Sturz. (1) Es gibt böse Geister.

I. Es gibt böse Geister. De fide Die Existenz der Dämonen, der Teufel, der bösen Geister, der gefallenen Engel ist ein Dogma. Dies ist dogmatisch genauso sicher, wie das, dass Gott dreieinig und Christus auferstanden ist. Dabei gibt es kaum eine Glaubenswahrheit, die mehr der Lächerlichkeit preisgegeben oder wenigstens verschwiegen wird wie die Existenz der …

Katholische Engellehre: (29). Seligkeit der Engel, ihre Aufgaben und ihre Verehrung. (iii) Ihre Verehrung.

III. Es ist gut und nützlich, die heiligen Engel zu verehren und anzurufen. Fidei proximum. Einerseits ist es gut, fromm und nützlich, sowie in der biblischen Tradition verwurzelt die guten Engel zu verehren, obzwar nicht anzubeten, andererseits hatte die Kirche von ihren Anfängen an immer mit dem übertriebenen Engelkult zu kämpfen, der meistens gnostisch war …