Tradition und Glauben

Anna Gallicana, Partnersuche (4 von 4)

Die traditionelle Lösung steht ebenfalls in der Bibel. Der Heilige Paulus rät uns, den besten Weg zu wählen und ehelos zu bleiben. Das Zölibat ist nicht nur für Priester, sondern für alle (!) der beste Stand. Danken Sie Gott, wenn er Sie dazu berufen hat – und – eine Berufung ist keine eigene Entscheidung (siehe oben). Ehelos und zölibatär zu leben ist der einfachste Weg in den Himmel. Und nach diesem kurzen Zwischenaufenthalt auf dem Planet Erde geht es schließlich um die Ewigkeit, und die ist wirklich sehr, sehr … lang. Ewig eben. Im goldenen Mittelalter wusste man das noch. Und nein, kleiner Irrtum, ehelos leben bedeutet NICHT einsam zu sein. Obwohl ein wenig Einsamkeit manchmal ganz guttut. Aber das wiederum, ist eine persönliche Entscheidung. Warum wollen denn quasi alle an der Zerstörung der Familie mitwirken? Die natürliche Ordnung ist eine Großfamilie. Dazu gehören Eltern, Kinder, Alte, unverheiratete Tanten und Onkels … und wie wollen Sie mit einer Familie aus völlig Fremden (Ehegatte, Kinder) auskommen, wenn Sie es mit ihrer Ursprungsfamilie nicht aushalten? Das wäre schon mal ein gutes Training für ihre Ehetauglichkeit. Auch andere Verwandte und Freunde können die Einsamkeit ausfüllen. Vielleicht teilen Sie ihre Zeit auch unentgeltlich und gemeinnützig mit anderen, um all das zu verwirklichen, was Eltern nicht tun können. Oder kümmern Sie sich um Kinder anderer. Als Beruf oder in ihrer Freizeit. Was tun Sie denn jetzt? Eine christliche Ehe bedeutet auch Kinder zu haben. Und Kinder sind keine Freizeitbeschäftigung, sondern eine Lebensaufgabe und wie beim Thema Berufung (siehe oben) sind Kinder ein Geschenk Gottes, der uns damit die Verantwortung für deren Seelen überträgt. Dieses Geschenk kann man weder einfordern, noch sich gewaltsam selbst verschaffen, noch es zurückweisen. Habe ich schon die Verantwortung erwähnt? Das bedeutet, wenn’s schiefgeht mit der Kindererziehung, dann bist du schuld und verlierst deinen Anspruch auf den Himmel. Ja, und jetzt runter von der rosa Wolke und mal ganz realistisch nachgedacht. Wollen Sie immer noch einen Partner SUCHEN? Was nun? Nun, die Unzufriedenheit (kennen Sie das Märchen vom Fischer und seiner Frau?) bringt kein Glück. Und der Zufriedene braucht nicht mal ein Hemd. Gott erwartet von uns, dass wir ihm vertrauen, mit seinen Gaben zufrieden sind, dass wir jeden Tag aufs Neue, das Beste aus unseren Talenten machen und dass wir offen sind für IHN. Er wird uns zeigen, wo unsere Talente liegen. Er wird uns rufen, ihm nachzufolgen und uns den Weg zeigen, den er für den besten hält. Der andere Weg, der nicht für uns vorgesehen ist, ist wahrscheinlich der breite, bequeme, lustige Weg, der in die Hölle führt. Ist so ein bisschen Sex und Egoismus das wert? Also was tun? Fröhlich sein, Gutes tun, und die Spatzen pfeifen lassen. Oder in neudeutscher Übersetzung: mit seinem Stand und seiner Stellung zufrieden sein, seine Pflicht erfüllen, seine Fähigkeiten einsetzen, viel beten, Exerzitien besuchen, Wallfahrten … und alles Gott überlassen und nichts erzwingen. Schade, dass mir das niemand rechtzeitig gesagt hat. Doch ich liebe meinen Mann und meine Kinder und hoffe, dass wir alle zusammen in den Himmel kommen....

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Anna Gallicana, Partnersuche (3 von 4)

In egoistischen Gesellschaften leben egoistische Menschen Ich weiß, das hören wir nicht gern und es gehört eine gehörige Portion Ehrlichkeit dazu, es sich selbst einzugestehen. Also mal ganz ehrlich, wenn man sich einen Partner wünscht, ist das zumeist sehr egoistisch. Entweder befindet sich das Objekt der Begierde bereits in Sichtweite und man stellt sich vor wie schön (für mich selbst!) es mit dem anderen wohl wäre, wie sehr meine Freunde mich beneiden oder bewundern würden oder – man erträumt sich einen Partner, mit dem es mir selbst ja ach so viel besser ginge. Ja, es geht hier zunächst um das eigene Gefühl. Es wird auch nicht besser, dieses Wohlbefinden auch dem Partner zu unterstellen, um damit den eigenen Egoismus zu entschuldigen. Das gilt insbesondere in sexueller Hinsicht. So wollen die meisten jungen gläubigen Menschen heiraten, um erlaubten Sex zu haben. Sex gehört zwar IN die Ehe, ist aber NICHT Sinn und Zweck einer Ehe. Man sollte heiraten, um dem anderen in den Himmel zu helfen und Kinder für den Himmel zu erziehen. Punkt. Sex ist dabei Nebensache, sowie Holzhacken für das Kaminfeuer oder Hasenspicken zur Ernährung. Im Gegensatz zu einer weitverbreiteten Meinung (danke Maslow!) ist Sex aber KEIN Grundbedürfnis. Unsere größten Helden (das heißt die Heiligen) lebten fast alle ohne Sex. Punkt. Grundbedürfnisse müssen in jedem Lebensalter erfüllt werden, was bei Sex eindeutig nicht der Fall ist. Kinder und Alte leben sehr glücklich ohne! Und mit etwas gutem Willen auch alle anderen! Frauen unterliegen bei diesem sogenannten Bedürfnis stark den monatlichen hormonellen Schwankungen und haben mit Beginn der Menopause (meist irgendwann ab 40) meist sowieso kein Bedürfnis mehr danach, außer sie tragen sich noch mit einem unerfüllten Kinderwunsch. Bei Männern wird der Wunsch meist durch optische Reize geweckt und ist weniger hormonell oder altersbedingt. Also, es geht auch ohne, außer wenn man das nicht will – und genau das nennt man Egoismus. Wobei der Wunsch nach Sex zur Partnersuche führt, getarnt als die Sache mit der Liebe. Muss ich Ihnen jetzt wirklich erklären, was Liebe ist? Liebe ist, wenn man den Himmel verlässt, unsere menschliche Natur annimmt, mit uns lebt, um uns zu zeigen, wie man leben sollte, für uns stirbt, um uns den Himmel aufzuschließen. Das ist Ihnen zu hoch? Ich soll ein praxisnäheres Beispiel geben? Wenn Sie wollen … Liebe ist, – wenn ich mich um meinen kranken, sogar unheilbar kranken oder behinderten Gatten kümmere. – wenn ich dafür meinen Beruf aufgebe, der mir soziale Anerkennung und Erfüllung gab. – wenn ich meine Heimat verlasse, weil mein Gatte in andere klimatische Verhältnisse gebracht werden muss und ich meine Verwandten und Freunde nicht mehr wiedersehen kann. – wenn ich mich um ihn kümmere, auch wenn alle Bekannten mich für verrückt halten. – wenn ich bei ihm bleibe, obwohl er mir das Leben zur Hölle macht. – wenn ich Tag und Nacht für sein Seelenheil bete. – und obwohl kein Sex mehr möglich ist. Also, wenn Sie einen Partner ’suchen‘, um mit ihm ein solches Leben zu teilen, dann suchen Sie getrost. Ansonsten bedenken Sie mal (Fortsetzung folgt)...

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Anna Gallicana, Partnersuche (2 von 4)

Schauen wir doch einmal in die Bibel und beginnen wir bei Adam und Eva. Ja, schon ganz am Anfang kommt es zur ersten Ehe: Nachdem Gott Adam erschaffen hatte, begann dieser sich in seiner Welt umzusehen. Er benannte Tiere und Pflanzen und lebte in paradiesischen Verhältnissen. Trotzdem war er nicht zufrieden. Er beschwerte sich beim lieben Gott und verlangte einen Partner, der ihm entspräche. Ups, erster Fehler? Na ja, zumindest war das nicht besonderes lobenswert. Wie schon erwähnt, gibt uns Gott immer was wir brauchen und was gut für uns ist. Manchmal gibt er uns zur Strafe oder ‚Belehrung‘ auch das, worum wir so ungeduldig bitten. Und so bekam Adam eine Frau … und das Schicksal nahm seinen Lauf. Dann kam die berühmte Geschichte mit dem Apfel (ja, zu zweit macht man Dummheiten, die man alleine nicht machen würde …) und er verlor seine Heimat und musste fort. Mit den beiden großen Söhnen hatte er auch nicht so viel Glück, nur Streit, Mord und Totschlag – und dann noch ein langes Leben mit viel Mühe und Arbeit und vergeblicher Hoffnung auf eine baldige Erlösung. Es ist müßig zu spekulieren, was sich ohne Adams törichtes Begehren ereignet hätte. Persönlich bin ich davon überzeugt, dass Gott ihm zur rechten Zeit eine Gefährtin zugeführt hätte. Hätte Adam seinen eigenen Willen in allem Gott untergeordnet, hätte Eva dies auch getan, sie hätten sich nicht mit der Schlange eingelassen und wir lebten alle glücklich und zufrieden im Paradies. Ehen werden nämlich im Himmel geschlossen. Dafür brauchen wir auch nicht lange nach einem Beispiel zu suchen, hatte nicht die Jungfrau Maria beabsichtigt, ehelos zu bleiben? Und in Anbetracht des vorgerückten Alters des Heiligen Josef sowie der Legende können wir mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit davon ausgehen, dass dieser ebenfalls nicht zu heiraten gedachte. Aber Gott hatte andere Pläne. Er führte die beiden zusammen und sie führten auch ohne Sex, trotz Armut, Not und Flucht eine glückliche Ehe. Denn wer zur Ehe bestimmt ist, kann seiner Berufung schwerlich entgehen (das gilt übrigens auch für alle anderen Berufungen, siehe Jonas im Bauch des Wals etc.). Und ja, die Ehe ist eine Berufung, eines der Un-Worte, seit dem letzten Konzil. Jetzt glaubt jeder, sich selbst verwirklichen zu können – das ist genau das Gegenteil von Berufung und alles andere als katholisch! (Fortsetzung folgt)...

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Anna Gallicana, Partnersuche (1 von 4)

Nach der anstrengenden intellektuellen Kost zum Thema päpstliche Häresien und Kanonisation erfolgen hier eher lockere Betrachtungen unserer Autorin Anna Gallicana zum Thema „Partnersuche“. Schon das Wort selbst ist neumodisch und nicht traditionell, sowie eine Mogelpackung, denn man sucht im katholischen Verständnis keinen „Partner“, denn es ist kein Geschäft, sondern einen Ehemann oder eine Ehefrau mit verschiedenen Aufgabenbereichen und Pflichten, wobei der Mann das Haupt der Familie bleibt. Es gibt somit keine Gleichheit, sondern einander ergänzende Verschiedenheit. Die Ehe ist aber auch ein Vertrag (contractum), bei dem sich beide Vertragsparteien – und in diesem Sinne sind sie tatsächlich Vertragspartner – gegenseitig verschiedene Rechte und Pflichten zusichern. Will jemand eine sehr gedrängte traditionelle Ehelehre kennenlernen und eine sehr praktische noch dazu, dann möge er sich diese Konferenzen von Father Chad Ripperger anhören. Ebenfalls empfehlenswert sind die Konferenzen über den geistlichen Kampf in der Ehe. Es sind traditionelle Inhalte, die wir hier irgendwann trocken, geordnet und scholastisch darlegen werden. Father Ripperger spricht sehr schnell mit einem texanischen Akzent, sodass man recht gut Englisch können muss, um ihn überhaupt zu verstehen. Er präsentiert eine männlich-theologische Sicht der Dinge, wie DSDZ ja auch, deswegen sind wir Anna Gallicana dankbar, dass sie uns die weibliche Sicht aufzeigt. Will aber jemand fragen: Was sagt eigentlich die katholische, traditionelle Theologie über die „Partnersuche“? Dann antworten wir: Gar nichts! Die Kirche geht davon aus, dass man seinen Verstand hat und nach den guten katholischen Kriterien wählt, die man in sich trägt. Ist man selbst tugendhaft, dann sucht man die Tugend, um eine tugendhafte Familie zu gründen und „Gott die Kinder zuzuführen“, was das Ziel einer jeden Ehe ist. DSDZ hat vor Jahren seine „Partnersuche“ aufgegeben als ihm axiomatisch klar wurde, dass er niemals die Richtige finden wird, weil es sie nicht gibt und es sie deswegen nicht gibt, weil sie unmöglich, d.h. innerlich widersprüchlich, ist. Gibt es dies, dann gibt es das nicht, wenn jenes, dann nicht dieses, manchmal gibt es überhaupt gar nichts! Nach einer Art Hochrechnung wurde ihm klar, dass er besser bleibt, wie er ist, da er mehr verlieren als gewinnen wird. Nein, das ist keine romantische Einstellung, aber eine praktische. Leiden gehört zum Leben und man leidet verheiratet oder unverheiratet. Im letzteren Falle kann man niemanden die Schuld geben. Aber jeder hat seinen eigenen Willen und Verstand und entscheidet natürlich für sich. Bis dass der Tod euch scheidet … Ich habe letzthin die Partnersuche als größten Fehler meines Lebens bezeichnet. Wie versprochen sind hier ein paar persönliche Überlegungen zur Partnersuche. Diese Idee ist meiner Meinung nach eine Folge des Modernismus und gänzlich unkatholisch. Da mir theologisches Fachwissen abgeht, musste ich dies aus praktischer Erfahrung lernen. Glauben Sie an Gott? Und die göttliche Vorsehung, die Ihnen Vater und Mutter gegeben, Sie mit Talenten ausgestattet hat und Ihnen hilft, den für Sie bestimmten Platz im Leben zu finden und auszufüllen? Ich denke, wir können alle hiervon ein Lied singen. Und wenn Sie an Gottes Plan für Ihr Leben glauben, an seine Güte und Fürsorge … wie können Sie dann glauben, dass Gott so gemein sei, den für Sie bestimmten Ehegatten am anderen Ende der Welt zu verstecken, sodass Sie ihn mühsam suchen müssen und vielleicht nie finden können? Dass Sie diesen Gatten erst treffen, wenn die biologische Uhr schon ziemlich laut tickt und die besten Jahre für

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Die Homo-Prälaten-Wochenendbeilage

Nachdem wir letzte Woche bei den „guten“ Bischöfen Kraft geschöpft haben, in der Zahl zwei: Weihbischof Schneider und Erzbischof Lenga (emeritiert), kehren wir nun zur traurigen kirchlichen Wirklichkeit von Oktober 2018 zurück. Wie sieht denn diese aus: Je höher in der Hierarchie, desto homosexueller, atheistischer und satanistischer. Da der Teufel nur ein Geschöpf ist, so unterliegt er auch den Ratschlüssen Gottes, sodass er sich ab und zu offenbaren muss. Ganz am Anfang seines unseligen Pontifikats sagte der Antipapst Bergoglio: „Wer nicht zu Gott betet, betet zum Teufel.“ Man könnte zwar oberflächlich betrachtet, annehmen, dass das Ziel der nachkonziliaren Kirche ab 1962, insbesondere unserer lieben DBK, darin bestand eine flächendeckenden Atheismus einzuführen. Was einige vielleicht nicht wissen, so wurden in der ehemaligen Sowjetunion viele Kirchen, wie z.B. die St. Kasimirius-Kirche in Vilnius, zu „Museen des Atheismus“ umgestaltet, wo man all die kirchlichen Einrichtungen (Altäre, Bänke, Statuen etc.) größtenteils bestehen ließ (also anders als nach dem Bildersturm nach Vat.II) und die Menschen dort herum führte, um zu zeigen, wie es „damals in den dunklen Zeiten war als die Menschheit die Religion noch brauchte“....

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Ann Barnhardt: Wenn Sie „geschieden sind”, ist es aus mit Romanzen

Dieser Text ist sozusagen „aus Versehen“ übersetzt worden, weil Eugenia Roth eigentlich etwas anderes in die Sprache der Dichter und Denker (d. h. Deutsch) übertragen sollte, es aber verwechselte. Nun bei Gott gibt es keine Zufälle, sodass wir diesen Text als Aufhänger unserer Sex-Ehe-Zölibat-Wochenendbeilage verwenden möchten. Worum geht es? Darum, dass es für Katholiken keine wie auch immer geartete „Scheidungen“ gibt. Sind Sie gültig und rechtmäßig verheiratet, verlässt Sie Ihr Mann/Ihre Frau, geht er/sie fremd, nimmt er/sie Ihnen die Kinder und Sie, als Mann müssen lebenslang für sie und ihren neuen „Lebensabschnittsgefährten“ zahlen, der leider nicht arbeiten will, weil er nicht muss, ihre Ex ebenfalls nicht, Sie zahlen ja Unterhalt, dann ist es sehr ungerecht und tragisch, aber es gibt Ihnen nicht das Recht sich „umzusehen“ oder „sich neu zu orientieren“, kurz und gut mit einer anderen Frau/anderen Mann Sex zu haben. Für Frauen gilt dies auch, obwohl sie seltener an ihren Ex und die neue „Lebensabschnittsgefährtin“ den Unterhalt zahlen. Ehe währt bis zum Tode eines der Eheleute, gleich wie oft sie danach „verheiratet“ waren. Es gibt keine „Scheidung“ in der Kirche und folglich keine „Wiederverheiratung“. Es ist Ehebruch. Punkt. Dass Sie eine neue, moderne, hippe, bergoglianische Eheungültigkeitserklärung erhalten, ändert auch nichts daran, dass Sie weiterhin verheiratet sind. Das bergoglianische Dokument Mitis iudex erteilt Eheungültigkeitserklärung sozusagen „auf Verlangen“, ja die Analogie mit Abtreibung ist hier gewollt, sodass Ehen für ungültig erklärt werden, die weiterhin gültig sind....

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Mister X., Egal wie Sie darüber denken, wie schlimm die Korruption ist, es ist noch schlimmer.

„We are beating this horse to death“, sagt der Amerikaner, nicht mit flogging a dead horse, zu verwechseln. Das Erstere könnte man auf Deutsch bildungssprachlich und tierfreundlich mit „wir wollen das Thema vertiefen“ übersetzen. Ja, wir sind es auch leid über sodomitische Prälaten und ihre Skandale in der nachkonziliaren Kirche berichten zu müssen, weil es aber außer uns kaum jemand auf eine theologisch vertiefte Weise tut, so müssen wir dieses Los auf uns nehmen. Aber zum Erwachsenwerden gehört die Welt zu betrachten, wie sie nun mal ist. Die frommen Seelen, welche dauernd auf gloria.tv oder ähnlichen Foren ständig posten: „Es ist von der Presse aufgebauscht und antikatholisch.“ „Es ist nicht bewiesen und vermeintlich.“ „Man soll nicht richten.“ „Es sind gute Priester, die es so schwer haben.“ „Es ist unsere Schuld, weil wir zu wenig für sie gebetet haben.“ wollen sich einfach der Wirklichkeit nicht stellen. Warum? Weil ihre innere heile Welt es ihnen ermöglicht katholisch zu bleiben und anderen mit erhobenen Zeigefinger moralisch zu belehren. Originalton gloria.tv:...

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Vatikan ändert den Katechismus bezüglich der Homosexualität (Nr. 2358)

Wie der Blog eponymousflower unter der Berufung auf den Blog von Father Zuhlsdorf berichtet, welchem wiederum es jemand zugetragen hatte, hat der Vatikan auf seiner englischsprachigen Internetseite den Katechismus Nr. 2358 verändert, sodass jetzt, nach der neuen, „evolvierten“ Version, da sich nach Franziskus die Wahrheit verändert, die homosexuelle Neigung (propensio) an sich nicht mehr „objektiv ungeordnet“ (obiective inordinata) ist. Was bedeutet „objektiv ungeordnet“? Das ist ein Fachbegriff der Moraltheologie, der bedeutet, dass etwas an sich schlecht, moralisch verwerflich und unter keinen Umständen gut sein kann. Weil alles Gute auf Gott hingeordnet ist, so stellt sich alles, was „objektiv ungeordnet“ ist, gegen Gott und stellt daher die Materie der schweren Sünde dar. Nehmen wir ein Beispiel: mit einem spitzen Schraubenzieher, aus 1 m Höhe auf die Tastatur einzustechen ist „objektiv ungeordnet“, was die Funktionsfähigkeit des Rechners anbelangt. Tue ich dies, z.B. aus der Lust des Stechens (Doppeldeutigkeit beabsichtigt) heraus, dann: a. beschädige ich die Tastatur, b. führe vielleicht einen Kurzschluss herbei, der zum Rechnerausfall führt, c. beschädige höchstwahrscheinlich den Schreibtisch....

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Dariusz Oko: „Mit dem Papst gegen die Homohäresie“ durchaus lesenswert

Anbei als Pdf-Datei stellen wir eins berühmten Aufsatz von Hdw. Dariusz Oko, einem polnischen Priester und Privatdozenten an der Päpstlichen Hochschule in Krakau, wie er im Jahre 2012 in der „guten, alten Benedikt-Zeit“ veröffentlicht wurde. Dass dieser Aufsatz über die Bedrohung der Kirche durch Homosexuelle in einer Zeitschrift publiziert wurde, die vom homosexuellen David Berger betrieben wurde, entbehrt nicht einer gewissen Ironie. Der Aufsatz selbst ist lesenswert, aber kein must have. Es zeigt sich, wie naiv doch es von Oko war gerade vom Benedikt XVI Hilfe zu erwarten. Wir glauben aber, dass Pater Oko hier manche Begriffe verwechselt, denn Sodomie eines Priesters ist noch keine Häresie. Auch das Leugnen der katholischen Lehre über die Homosexualität ist keine Häresie sensu stricto, da die Sündhaftigkeit der Homosexualität kein Dogma ist, weil es keine geoffenbarte Glaubenswahrheit betrifft. Homosexualität ist eine sexuelle Perversion, ist schwer sündhaft und der Leugnung dieser Tatsache kommen sicherlich schwächere Zensuren zu....

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McCarrick- Affäre warum gerade jetzt?

Aus dem – Gott sei’s geklagt – aktuellen Anlass der McCarrick-Affäre erinnern wir an unsere alten Beiträge zur Homo-Thematik. Bevor wir uns dem Letzteren zuwenden, stellt sich die Frage, warum gerade jetzt nach 30 Jahren der bekannten Homo-Aktivität des amerikanischen Kardinals, der sowohl seine Seminaristen als auch wenigstens einen 11 Jährigen sexuell missbraucht hatte, sein Treiben öffentlich bekannt wird. Warum wurde dies denn bekannt? Weil der Vatikan ihn suspendiert hat. So informiert kath.net am 20. Juni 2018: Theodore Kardinal McCarrick, emeritierter Erzbischof von Newark, dann von Washington D.C., gab bekannt, dass er auf die öffentliche Ausübung seines Dienstes verzichten wird, nachdem Missbrauchsvorwürfe als glaubwürdig eingestuft worden sind. Im Pressestatement informiert Timothy Kardinal Dolan, Erzbischof von New York, dem Erzbistum, aus welchem McCarrick ursprünglich stammte: „Der Staatssekretär des Vatikans, Pietro Kardinal Parolin, hat auf Anweisung von Papst Franziskus Kardinal McCarrick instruiert, dass er nicht länger öffentlich sein Amt ausüben darf.“ Es geht gemäß dem „National Catholic Reporter“ offenbar um Missbrauchsvorwürfe gegenüber verschiedenen Jugendlichen sowie Erwachsenen. Beim Missbrauch eines Jugendlichen scheint es um einen Vorfall zu gehen, der bereits 47 Jahre zurückliegt und den McCarrick als Priester der Erzdiözese New York begangen haben könnte. McCarrick hatte bisher immer seine Unschuld beteuert und macht dies auch weiter, beteiligte sich aber konstruktiv an der Aufarbeitung der Vorwürfe. Also noch öffentlicher kann man es nicht machen. Hätte der Vatikan nichts unternommen, so wüssten wir bis heute nichts. Warum also jetzt? Das Treiben von McCarrick war ein öffentliches Geheimnis. Wie im Falle Weinstein muss man davon ausgehen, dass jemand die Erlaubnis dazu gegeben hat, dass diese Informationen heraussickern, die Presseleute ihre Archive öffnen und die ganze Sache publik wird. Warum hat der Vatikan McCarrick hoch genommen? Weil es um die Abschaffung des Priesterzölibats geht. Abgesehen davon, dass man diesen Skandal produziert, um noch mehr Seelen zu verderben, so will man auch mehrere Fliegen mit einer Klappe erschlagen. Wie es sich nämlich herausstellt, war McCarrick der Königsmacher und machte viele wohl seiner früheren Gespielen zu Bischöfen, indem er sie weiterempfahl, sodass ein Großteil des amerikanischen Episkopats buchstäblich „im Bett“ mit ihm war. Diejenigen, die es nicht waren, haben geschwiegen. Die amerikanischen Gläubigen werden daraus sicherlich Konsequenzen ziehen, doch es geht hier um etwas anderes....

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Hilary White: Der Skandal der Karmeliten In Rom: Die stillschweigende Zustimmung, die Homohäresie begünstigt. 

Der unten angegebene Aufsatz stellte den zweiten Teil des Artikels von Hilary White dar, einen Teil, der mittlerweile von The Remant vom Netz genommen wurde. Warum? Weil er dermaßen skandalöse Zustände im männlichen Zweig des Karmeliterordens beschreibt, dass es besser ist diese nicht zu kennen. Diese Zustände sind bekannt und der hier beschriebene Skandal stammt aus dem Jahre 2015. Worum geht es? Es geht darum, dass die obersten Oberen des Generalhauses der Unbeschuhten Karmeliter en masse die Dienste der Stricher [männlichen jugendlichen Prostituierten] sexuell in Anspruch nehmen. Als sich die Gläubigen darüber bei der Ordensleitung beschwerten, eine Kopie der Presse zusandten und eine andere der Ordenskongregation, da tat sich etwas, indem der Ordensgeneral sowohl (a) die „Stricher-Patres“ als auch (b) diejenigen, die sich wohl über diese beschwerten, die „Nicht-Stricher-Patres“, versetzte. Die Gläubigen blieben also sowohl ohne (a) als auch ohne (b), doch dies haben sie sich, so wohl der General, selbst eingebrockt und er zeigte ihnen damit, wo der Hammer hängt. Obwohl Hilary White ihre Story mit der Versetzung beginnt, so muss doch dieser etwas vorausgegangen sein, was die Versetzung notwendig machte. Unsere Hypothese: die Gläubigen und nicht „Nicht-Stricher-Patres“ beschwerten sich beim General, dieser machte kurzen Prozess und versetzte alle, wodurch weit mehr Gläubige davon Wind bekamen, weil sie nach den Gründen für die Versetzung fragen. Der General hat sich also ein Eigentor geschossen und wohl die „Aktivität der Laien“, welches das letzte Konzil ja so förderte, unterschätzt....

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Diese leidige Homothematik – Warum? (2 von 2)

  [Jakob Jordaens (1598-1678), Die Flucht von Lot und seiner Familie aus Sodom] Vermehrung der Sünde Wie wir aber schon in anderem Zusammenhang schrieben, spielen homosexuelle Handlungen im Satanismus oder in satanischen Riten eine pervers-wichtige Rolle, weil dadurch die Menschen besonders verdorben und Satan durch diese Taten besonders viel aufgeopfert wird. Bitte selbstständig auf youtube unter gay casting couch, gay hollywood und gay hip hop nachschauen. Um nach diesen glaubwürdigen Filmen zu urteilen, da sie wirklich über Insiderwissen verfügen, müssen sich künftige Schauspieler, Sänger und andere willige Männer in der Unterhaltungsbranche homosexuell prostituieren, obwohl sie vorher nicht homosexuell waren, um den Kontrakt zu erhalten, eine Filmrolle zu ergattern, höheres Einkommen zu erzielen etc. Dies ist ein Demütigungs- und Initiationsritual zugleich, welcher natürlich aufgenommen wird, damit derjenige für immer erpressbar bleibt. Da viele der Bosse der Unterhaltungsindustrie Satanisten sind, so verrichten sie dadurch ihr „Satansopfer“, indem sie diese jungen Männer schänden, die nach einiger Zeit von Opfern zu Tätern werden. Ja, es ist wahr, was den labilen Zustand vieler Schauspieler erklärt, ihre Tätowierungen, ihre Drogensucht, Selbstzerstörungswut, scheinbar zwanghafte Affären mit Frauen, um sich etwas zu beweisen und die „Verwischung der sexuellen Orientierung“. Die Castingcouch gibt es nicht nur für Frauen, auch für Männer, und es finden sich wirklich immer welche, die da mitmachen und es als Karriere ansehen. Da Satanisten von einer umgekehrten objektiven Norm ausgehen, so müssen sie konsequenterweise das tun, was Gott am meisten beleidigt, sprich immer schwerere sexuelle Perversion bis zum Menschenopfer hin praktizieren. Aber auch viele Homosexuelle, die von all dem Hintergrund keine Ahnung haben, tragen durch ihre Sünde zum Satansopfer bei....

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Christopher A. Ferrara, (3 von 3) Das  nächste Stadium im Bergoglio Debakel: Das Coming Out der Homo Kirche.

Bevor wir den letzten Teil dieses Beitrags vorstellen, möchten wir darauf hinweisen, dass diese Bischöfe wirklich so aussehen und diese Fotos nicht mit Photoshop bearbeitet wurden. Leider. Es wäre sicherlich von Nutzen eine Zusammenstellung der Homo-Lobby innerhalb der DBK, ÖBK oder der Bischofskonferenz der Schweiz zusammenzustellen, wofür aber der personale Notstand unserer Redaktion nicht ausreicht. Eigentlich ist es nicht notwendig, denn Sie können getrost davon ausgehen, dass ein katholischer Bischof, der behauptet das Homosexualität keine Sünde ist, wie neulich der Mainzer Bischof Peter Kohlgraf, zu der Homo-Lobby gehört und da man meistens von sich selbst spricht, so können Sie selbst zwei und zwei zusammenzählen.  Wir wollen wirklich nicht unsere Kräfte auf Beiträge wie „Die homofreundlichen Aussagen der deutschsprachigen Bischöfe“ konzentrieren, sondern die Schönheit des katholischen Glaubens hier darstellen. Wer regelmäßig gloria.tv liest, wird dort fündig. Es ist dennoch schrecklich, dass dieser ganze Sumpf und Morast nach oben hochgehievt wurde, nicht nur in der katholischen Kirche. Die Amerikaner sind da weiter und mutiger, weil sie sich durch Spenden finanzieren, ihre Geistlichen auch, und ein katholischer Katholik zahlt für das Katholische und nicht das Pseudo-Katholische. Da unsere Kirchensteuerkirche kein Preis-Leistungsverhältnis vorweisen muss, so tun sie, was sie wollen und lachen uns ins Gesicht. Leider....

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Christopher A. Ferrara, (2 von 3) Das  nächste Stadium im Bergoglio Debakel: Das Coming Out der Homo Kirche.

Eine wachsende Besetzung der „Homo Kirchen“ – Untestützer und – Aktivisten LGBT-Mainstreamer James Martin, SJ. Das Foto spricht für sich selbst Der ärgerliche, überempfindliche Pater James Martin, der es liebt, oft und öfter „Was zur Hölle“ zu sagen, ist ein unerbittlicher Förderer des homosexuellen Priestertums und der „Homo“ Ehe. Er ist nicht nur allen kirchlichen Sanktionen durch seine Unterordnung unter die unfehlbare moralische Lehre der Kirche entgangen, Bergoglio macht ihn zum Konsultor des Vatikanischen Sekretariats für Soziale Kommunikation. Offensichtlich begrüßt Bergoglios Vatikan seinen pro-homosexuellen Aktivismus., einschließlich einem Buch über „eine zu errichtende Brücke zwischen der Kirche und der imaginären LGBT-Gemeinschaft“, in dem Martin die Lehre der Kirche, die auch im aktualisierten Katechismus von Johannes Paul II. sagt, dass homosexuelle Veranlagung in sich selbst ungeordnet sind (Maritn würde es lieber „anders geordnet“ nennen),  und dass homosexuelle Handlungen schwerwiegend verdorben sind und dass Sodomie eine Sünde ist, schlicht ablehnt....

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Christopher A. Ferrara, (1 von 3) Das  nächste Stadium im Bergoglio Debakel: Das Coming Out der Homo Kirche

Der vorliegende ausgezeichete und ausgezeichnet übersetzte Text von Christopher A. Ferrara betrifft die USA, welches sich von D, A und CH darin unterscheidet, dass es dort noch katholische also rechtgläubige Bischöfe gibt. Ferrara befasst sich also mit denen, bei welchen die Homophilie, um es so vorsichtig zu formulieren, aufällig ist. In Deutschland ist es umgekehrt, denn uns kommt kein einziger Bischof in den Sinn, der Homosexualität als Sünde bezeichnet hätte, wenigstens seit Bischof Dyba nicht. Unsere Homo-Bischöfe, diejenigen also, welche die katholische Lehre über die Sünde der Sodomie nicht richtig wiedergeben, entnehmen Sie bitte unserer kurzen Reihe über die Bischofsperlen, die wir deswegen eingestellt haben, um nicht gezwungen zu sein auch noch in diesem Dreck zu wühlen. Sicherlich wäre es gut eine deutsche, österreichische oder schweizer Version des u.a. Artikels zu verfassen, wozu uns leider die Leute und die Mittel fehlen. Aber es ist wirklich sehr einfach: Ein jeder, der behauptet, dass Homosexualität keine Sünde ist, ist selbst ein Sodomit. Und was ist so schlimm daran?, würde uns vielleicht jemand fragen, der kein Katholik ist und sich hierhin verirrt hat....

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Warum so viele homosexuelle Priester oder das umgekehrte Prinzip (6 von 6)

Okkultismus und das umgekehrte Prinzip der Dämonen Da hinter jeder Versuchung zur Unkeuschheit der Dämon Asmodeus steht, so müssen wir uns wieder etwas näher der Dämonologie zuwenden, um zu verstehen, warum Homosexualität in den okkulten Praktiken eine wichtige Rolle spielt. Was hat das mit der Kirche zu tun? Das, dass sehr viele Kleriker Satanisten sind[1] und über ein okkultes Wissen verfügen. Da Okkultismus die Lehre der Dämonen ist, so müssen wir uns zuerst die Natur des Dämons anschauen. Was ist er? Ein Geist, der widerspricht. Ein Geist, der die Ordnung umkehrt.[2] Wie Joseph Görres in seiner Christlichen Mystik angibt, kehrt der Teufel, was sich am stärksten in der Besessenheit zeigt das Oben und Unten, vorne und hinten, rechts und links um.[3] So schreibt Görres: „Erscheint nämlich in der gesunden Ordnung der Dinge, dort, wo die höheren Einflüsse an den Menschen treten, auch seine Höhe, der sich alsdann, den tieferen Influenzen zu, seine Tiefe unterbreitet; so hat dies mit dem Einwohnen der dämonischen Kraft jetzt sich umgekehrt. Jene Höhe hat der Dämon von ihrer Mitte ab- und sich entgegengewendet, da aber die Tiefe sein Teil ist, und der räumlich-symbolische Ausdruck seines Gegensatzes gegen das Gute, das die Höhe hält; darum gilt sie ihm als das Oben und er sucht diese Umkehr der Verhältnisse in Allem darzustellen. Daher das Streben der Besessenen, die normale Stellung einzunehmen; dadurch, dass sie das Haupt gegen den Abgrund hingerichtet, mit dem sie im Paroxism [Konvulsion Red.] im nächsten Rapporte [dämonische Manifestation Red.] stehen, die Füße aber gegen den Himmel hinwenden; um unter die Fersen zu bringen, was ihnen als das Tiefere gilt. So die Besessene, die noch jetzt in Rom unter dem Exorzismus liegt. So oft ihr Anfall beginnt, legt sie sich auf den Rücken, die Beine nach Aufwärts kehrend. Mehrmals ist es geschehen, dass sie ganz steilrecht sich also aufgerichtet; so dass sie hinten allein auf dem Nackenwirbel oder dem Scheitel aufsitzend, mit den Beinen den Himmel tritt, und also das Grundverhältnis gänzlich umgekehrt.“[4]...

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Warum so viele homosexuelle Priester oder das umgekehrte Prinzip (5 von 6)

Vom Nichts ins Nichts Wenn wir annehmen, dass jeden Priesteramtskandidaten, der aus unlauteren Motiven die Weihe anstrebt, der Dämon Asmodeus am Tag der Weihe zu fassen bekommt, so stehen die Chancen dieses Dämons besser als jemals zuvor und zwar durch die folgenden Umstände: Fehlendes spirituelles Leben Je ungeistlicher ein Geistlicher wird, sollte er das Amt auch aus lauteren Motiven angestrebt haben, desto mehr regt sich in ihm das Fleisch, die Begierde und die Konkupiszenz, da er durch sein Amt von den Mühen der körperlichen Arbeit, welche eine asketische Wirkung ausübt, verschont bleibt. Deswegen ist es nicht verwunderlich, dass die größte Verweltlichung der Kirche, die mit und nach Vat. II einsetzte eine Welle der sodomitischen Perversion mitbrachte, welcher früher wirklich in diesem Maße nicht vorgefallen ist. Was will ein Sünder? a) Dass er seine Sünde vor sich selbst rechtfertigt. b) Dass er seine Sünde von Anderen rechtfertigt. c) Dass seine Sünde von Anderen gutgeheißen wird. d) Dass seine Sünde als Tugend dargelegt wird....

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Warum so viele homosexuelle Priester oder das umgekehrte Prinzip (4 von 6)

Einstellungsprofil und der Weg ins Verderben Obwohl es für manche unglaubwürdig klingen wird, so sind gezielt homosexuelle oder pädophil veranlagte Männer oder bereits aktive Homosexuelle und Pädophile geweiht worden, was der gut unterrichtete belgische Priester, der auf katholisches.info unter dem Nickname Adrienne Antoine schreibt, angibt: Man kommt nicht daran vorbei festzustellen: ab den 70er Jahren wurden sehr viele Männer geweiht, nicht obwohl, sondern weil sie homophil und pädophil waren. Von der gewöhnlichen Welt abgeschottete Klubs, in Positionen und Ämtern mit Ansehen, mit einem Anstrich von Seriosität, spielend mit Religion, Liturgie und Sakramenten und jagend nach junger frischen Beute. Alles toleriert von Diözesan- und Ordensleitungen, mit massiver, teils krimineller Energie vertuscht und verkleistert alias schäbig entschädigt, und bis in unsere Tage stümperhaft bekämpft und nicht eradiziert. Totale Verirrung und Fehlen von Empathie, Negation und Ausblendung – hochgradige Persönlichkeitsstörungen mit einem Hang zum Rezidivieren. Über Jahrzehnte wurde hier die Sakramentalität zu Grunde gerichtet. Dieses perverse Netzwerk sitzt jetzt noch immer, und leider in letzter Zeit noch mehr als früher, an den Schalthebeln der Kirche. [Originalton]...

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Warum so viele homosexuelle Priester oder das umgekehrte Prinzip (3 von 6)

Homosexualität in der Kirchengeschichte und ihre Lösung Ja die heutige Situation mit der Homosexuellendichte im Klerus ist höchst „verquer“, um es mit Theodor Fontane zu sagen, die heutige Lese-und Schreibweise lautet wohl „verqueer“. Hat es denn das auch früher gegeben? Durchaus, wovon das Buch Liber Gomorrhianus des hl. Kirchenvaters Petrus Damianus aus dem Jahre 1049 zeugt, was wirklich vor dem Zweiten Vatikanischen Konzil  war. Auch das Dekret des hl. Papstes Pius V Horrendum illud scelus aus dem Jahre 1568, das die Entfernung der schuldigen, also der homosexuellen Kleriker aus dem Priesterstand oder Buße in einem Kloster empfiehlt, war auch vorkonziliar. Brief des Papstes Leon IX. an hl. Petrus Damianus Dergleichen, also Homosexualität unter Priestern, kam also immer vor, wenn die höchste kirchliche Autorität dagegen vorgehen musste und ihre Entscheidungen dokumentiert sind. Es ist aber dem heiligen und höchst asketischen hl. Petrus Damianus (1006-1072) zu verdanken, der teilwiese Zustände in seinem eigenen Kloster beschreibt, dass sich solche lehramtliche Fragmente im Denzinger-Hünermann einfinden, wie die Passagen, die sich unten einfinden....

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Warum so viele homosexuelle Priester oder das umgekehrte Prinzip (2 von 6)

Asmodeus und die Zulassung Gottes Es ist der Teufel, der Vater der Lüge, welcher das Libido über alle Maßen hinaus so anstachelt, dass sich viele Heiligen in die Dornenbüsche warfen, um sich wenigstens dadurch von der Versuchung des Fleisches abzulenken. Es ist der Dämon Asmodeus, welcher zur Unkeuschheit versucht. Er erhält aber von Gott die Erlaubnis insbesondere jene zu versuchen, welche aus unlauteren Motiven das Priestertum wählen....

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Warum so viele homosexuelle Priester oder das umgekehrte Prinzip (1 von 6)

Priestertum als gay profession? Da wir hier Klartext reden, so können wir nicht umhin festzustellen, dass das Priestertum mittlerweile zu einer gay profession (schwulem Beruf), wie die Amerikaner sagen, verkommen ist und die Homosexuellendichte zurzeit wirklich extrem hoch ist. Jawohl, überall auch in angeblich streng katholischen Ländern wie Polen oder Philippinnen, auch bei den Konservativen, auch leider Gottes bei den Traditionalisten. Woher wissen wir das? Teilweise aus eigener Erfahrung, teilweise aus glaubwürdigen Quellen, teilweise aus Beobachtung. Wenn sich ein Priester wie eine Diva verhält, dann ist er nicht heterosexuell. Punkt....

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Die Kirche des Asmodeus oder worum es bei Don Leone geht? (7 von 7) Damit sie nicht in der Hölle landen.

Was ist die Konsequenz der Umsetzung der jetzigen Sexualiethik wie sie seit Amoris Laetitia angeblich gilt? Die Hölle und die ewigen Höllenquallen. Warum? Weil Theologie die Mathematik des Übernatürlichen ist. Wenn es Gott gibt, dann ist er vollkommen, sonst wäre er nicht Gott. Wenn es Gott gibt, dann hat er sich geoffenbart, damit wir wissen, dass es Ihn gibt, wie Er ist und was er von uns fordert. Wenn er Gott ist, dann ist er unveränderlich und seine Offenbarung, welche einen Teil seiner Selbst und seiner ewigen Ordnung darstellt, ist es auch. Wenn es die Offenbarung gibt, deren Höhepunkt in Jesus Christus stattfand und mit dem Tod des letzten Apostels niedergeschrieben wurde, dann ist sie ebenfalls unveränderlich. Wenn es die Offenbarung gibt und eine von Christus gestiftete Kirche, welche diese Offenbarung interpretiert, dann ist die Lehre der Kirche, was die Offenbarung an sich betrifft, ebenfalls unveränderlich. Es ist doch unmöglich, dass etwas bis zum Jahr 2016 falsch war und ab dem Jahr 2016 richtig wird. Es ist unmöglich, dass der unveränderliche und unveränderbare Gott, und seine Offenbarung gleich mit, sich auf einmal ändern, damit wir es bequem haben....

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Die Kirche des Asmodeus oder worum es bei Don Leone geht? (6 von 7) Der Untergang oder Amoris Laetitia als Ziel.

Wenn man sich die nachkonziliare Ehe- und Sexuallehre näher anschaut, wird einem im Nachhinein deutlich, dass seit mindestens 50 Jahren auf Amoris Laetitia hingearbeitet wurde. Wer konkret hat darauf hingearbeitet? Vat. II mit Gaudium et Spes 48 und 49: Gleichstellung des ersten (Kinder) und zweiten (gegenseitige Hilfe) Ehezweckes Paul VI. Humanae vitae: Anerkennung und Zulassung der natürlichen Verhütung, deren Anwendung so ausgeweitet wurde, dass sie zu einer legitimen Verhütung avansierte. Johannes Paul II. Theologie des Leibes: Ehelicher Sex als Selbstzweck und als Weg zu Gott Johannes Paul II. Familiaris consortio (1981): Zusammenleben von Ehebrechern wird zwecks Erziehung der Kinder geduldet, wenn sie keusch leben. (84) Johannes Paul II. Codex iuris canonici (1983): Umkehrung des ersten und zweiten Ehezweckes im Canon 1055 § 1:...

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Die Kirche des Asmodeus oder worum es bei Don Leone geht? (5 von 7) Warum Sex schlecht für die Seele ist.

Menschen, die aus der Welt kommen, aber auch die Mehrheit der Katholiken, Geistliche leider eingeschlossen, verstehen die traditionelle Einstellung zum Sex nicht, welche da lautet: So wenig wie möglich, am Besten gar nicht. Diese Einstellung ist dermaßen unweltlich und kontraintuitiv, da sexuelle Handlungen besonders bei ihrem Höhepunkgt mit einer großen Lust verbunden sind, welche nach neuesten Untersuchungen, nur noch vom Kokain-Kick im Gehirn übertroffen werden. Warum also auf etwas verzichten, was so lustvoll ist? Weil es vergänglich ist....

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Die Kirche des Asmodeus oder worum es bei Don Leone geht? (3 von 7) Von Unkeuschheit zum Sakrileg.

Sehr richtig schlägt Don Pietro den Bogen von der Unkeuschheit, also der Sünde gegen das Sechse Gebot, zum Sakrileg. Wenn Sie in einer Kirche im deutschsprachigen Raum sind, können Sie davon getrost ausgehen, dass 90% der Menschen nicht im Gnadenstand ist und das 99% diesen Zustand den sexuellen Sünden verdanken. Sie gehen fast alle zur Kommunion und begehen eine weitere Todsünde, des Sakrilegs wie auch derjenige Priester, der ihnen diese Kommunion wissend spendet. Wozu finden also die Novus Ordo Messen statt? Damit mehr Todsünden begannen werden. Deswegen kämpft das Novus Ordo Establishment um sie, und Franziskus wird vielleicht die Alte Messe in die Piusbruderschaft  auslagern und woanders  verbieten. Welche Sünden sind es denn?...

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Die Kirche des Asmodeus oder worum es bei Don Leone geht? (2 von 7) Potestas diaboli in lumbis est.

Im nächsten Abschnitt zeigt Don Leone, wie in der nachkonziliaren Theologie nach und nach jeder Begriff der caritas, also der Gottes- und Nächstenliebe durch amor, sprich Sex ausgehöhlt und ersetzt wurde. Denn der eigentliche Zweck der Ehe die Kinder, wurde mit dem zweiten Zweck der Ehe – gegenseitige Hilfe- (mutuum adiutorium) gleichgesetzt und während die vorkonziliare Theologie mit der gegenseitigen Hilfe die Hilfe beim Erreichen des Heils durch den Ehestand verstand, versteht die nachkonziliare Kirche dadurch Sex. Ja, die Eheleute helfen einander, indem sie Sex miteinander haben. Ist das denn keine Hilfe? Schon, aber eine kurzfristige und kaum auf das geistliche Ziel gerichtet, denn Sex bindet sehr und macht süchtig. Wie sehr richtig Ann Barnhardt darlegt: je mehr jemand auf der Skala des diabolischen Narzissmus forgeschritten ist, desto perverser ist sein Sex....

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Die Kirche des Asmodeus oder worum es bei Don Leone geht. (1 von 7) Es gibt keine „Sexualität“!

Die Reihe von Don Pietro Leone, welche wir mit Erlaubnis, Zustimmung und Segen des Autors als einzige auf Deutsch in der, wie immer vorzüglichen Übersetzung von davillatollkuehn, veröffentlichen, heißt Die Kirche und Asmodeus und nicht Die Kirche des Asmodeus, dessen sind wir uns bewußt. Dennoch ist Sex, Sexualität, das Geschlechtliche, der Geschlechtsakt dermaßen in der nachkonziliaren Kirche auf allen Ebenen der Lehre, insbesondere bei Amoris Laetitia, zu Deutsch „Die Freude am Sex“ gegenwärtig, dass man getrost sagen kann, dass die Kirche zu einer Kirche des Asmodeus also des Dämons der Unzucht, geworden ist. Denn bei Dämonen gibt es Bereiche der Spezialisierung, wie wir noch darlegen werden.  Die Muttergottes sagt ja selbst in La Salette: Zittert, Erde und ihr, die ihr Gelübde zum Dienste Jesu Christi abgelegt habt und die ihr innerlich euch selbst anbetet, zittert! Denn Gott geht daran, euch seinen Feinden zu überliefern, da die heiligen Orte in Verderbnis sind....

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Don Pietro Leone, Angriff auf die Ehe – Aufsatz (3 von 3)

    KRITIK DER NEULEHRE  Im folgenden Abschnitt werden wir 6 Hauptaussagen Linie für Linie vergleichen, zunächst die traditionelle Lehre, und danach die neue.         1. a) Der Hauptzweck der Ehe ist die Fortpflanzung; b) Der Hauptzweck der Ehe ist die Liebe;         2. a) Die eheliche Liebe wird als gegenseitige Hilfe und Unterstützung verstanden; b) Die eheliche Ehe wird als „ganzheitliche Selbsthingabe“ verstanden;          3.a) Großfamilien werden empfohlen; b) Kleinfamilien werden empfohlen;           4.a) Die natürliche Geburtenkontrolle wird mißbilligt; b) Die natürliche Geburtenkontrolle wird gebilligt;          5.a) Die Ehe wird dem geweihten Lebensstand unterordnet; b) Die Ehe wird dem geweihten Lebensstand gleichgestellt.         6.a) Der Ehemann wird als Familienoberhaupt betrachtet; b) Der Ehemann und die Ehefrau werden völlig gleichgestellt;        In bezug auf diesen Vergleich stellen wir die folgenden Fragen und geben die entsprechenden Antworten: i) Ist die Lehre in beiden Fällen die gleiche? Nein. ii) Hat die neue Lehre im Vergleich zur traditionellen eine größere Klarheit oder Tiefe des Ausdrucks? Nein.        iii) Ist es eine unterschiedliche Lehre? Ja. iv) Ist die traditionelle Lehre katholisch? Ja. v) Ist eine Lehre, die einer katholischen Lehre entgegensteht unkatholisch? Ja. vi) Ist eine katholische Lehre wahr? Ja.        vii) Ist eine unkatholische Lehre falsch? Ja.         Zusammenfassend läßt sich sagen, daß die neue Lehre in ihrem prima facie Sinn in allen aufgezählten Fällen falsch ist....

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Don Pietro Leone, Angriff auf die Ehe – Aufsatz (2 von 3)

VERSCHIEBUNG IM BEGRIFF DER EHELICHEN LIEBE  Wir betrachten hier ausführlicher die These, der Akt der ehelichen Liebe bestehe darin, daß ‘sich Mann und Frau einander vorbehaltlos gegenseitig schenken’ (Familiaris Consortio 32, zitiert im Neuen Katechismus 2370). Wenn diese These falsch ist, dann ist auch das ganze Gebäude der Theologie des Leibes hinfällig. Wir müssen nun bekennen, daß  diese These unhaltbar ist: Zuerst metaphysisch, weil die menschliche Person  unmittelbar ist; zweitens physisch, weil der Akt der ehelichen Liebe wesentlich das Suchen und den Genuß von Vergnügen mit sich bringt, ohne das er in der Tat unmöglich wäre; drittens moralisch, weil die Kirche lehrt erstens, daß der Ehemann Macht über den Leib der Frau, und die Frau Macht über den Leib des Mannes hat’ (I. Kor. 7.4), was bedeutet, daß jeder Partner nicht nur geben sondern auch nehmen soll; und zweitens (und allgemeiner), daß die Liebe des vorbehaltlosen Sich-Schenkens allein Gott gebührt und auch nur gegenüber Ihm möglich ist (Lk. 10.27), während die Nächstenliebe dem Menschen auf einer niedrigeren Stufe und in den ehelichen Beziehungen mit Zurückhaltung und Mäßigung geboten ist[1]. Tatsächlich bedeutet eine ganzheitliche Nächstenliebe Götzendienst....

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Don Pietro Leone, Angriff auf die Ehe – Aufsatz (1 von 3)

 ANGRIFF AUF DIE EHE Die Krise in der Familie und in der Ehe, die sich in der Schwangerschaftsverhütung, Scheidung, Abtreibung, Unzucht, und Homosexualität unaufhörlich ausbreitet, stammt offensichtlich vom Geist der Welt her und letztendlich von der gefallenen Natur. Der selbe Geist ist aber jetzt ins kirchliche Lehramt selbst hineingeschlichen, das somit eine mitwirkende Rolle in der Krise spielt. Die folgenden Auszüge von ‚Angriff auf die Ehe’ (Patrimonium Verlag 2016) bezeugen diese Tatsache und versuchen, sie nach den traditionellen theologischen Prinzipien der kirchlichen Lehre zu analysieren.   VERSCHIEBUNG IM LIEBESBEGRIFF Die Kirchentradition unterscheidet zwischen drei grundlegenden Liebesarten. Erstens gibt es die sinnliche Liebe (oder die Leidenschaft der Liebe), für welche die geschlechtliche Liebe ein Beispiel ist; zweitens gibt es die vernünftige Liebe (oder die Tugend der Liebe); drittens gibt es die Liebe der Caritas, also jene Art der vernünftigen Liebe, die durch die übernatürliche Gnade erhöht ist, um Gott in Sich Selbst zu lieben und den Nächsten in und wegen Gott.      Die Änderung der Lehre Kirchenmänner ab dem Zweiten Vatikanischen Konzil bis zum heutigen Tage mit ihrer Öffnung gegenüber der Welt in all ihren Erscheinungen und besonders in ihrer Lehre über die Ehe besteht wesentlich in der Verschiebung von der Liebe der Caritas zur sinnlichen Liebe hin....

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