Tradition und Glauben

Instrumentum laboris zur Amazonas-Synode oder der bergoglianische Neusprech (2 von 5)

Amazonas, warum nur Amazonas? Wenn man sich die Zeit so ab 1960 bis 2019 betrachtet und endlich die Struktur und die Strategie der Kirchenzerstörung entdeckt hat, so kommt man wirklich nicht umhin die diabolische Intelligenz, die dahinter steckt zu bewundern. Es dauert zwar etwas länger aus dem Kaninchenloch zu herauszukommen oder zu sehen, wie tief das Kaninchenloch reicht, wenn man es aber einmal gesehen hat, so kann man es nicht ungesehen und ungeschehen machen. Sollten Sie mit eigenen Augen sehen, wie Ihre Ehefrau Sie betrügt, dann können Sie sich nur einreden einer Halluzination zu erliegen oder das Geschehene und seine Konsequenzen akzeptieren. DSDZ las einmal den Bericht eines Mannes, der nach einer längeren Zeit es lernte im Wald Spuren zu lesen. Dort, wo untrainierte Menschen nur Laub und Blätter sehen, entdeckte er die Spuren eines schwangeren Eichhörnchens oder eines jungen Rehs. Es war ihm als würde er im Wald wie in einem Buch lesen und er kann jetzt niemals einen Wald begehen, ohne darin zu lesen. Die Entdeckung des Niedergangs der Kirche ist eine weniger erbauliche Angelegenheit. Es ist also würde man mit einem Röntgenblick oder eher MRT-Blick die Störungen der Gehirnstruktur, die Metastasen und die Zersetzung eines Körpers sehen, welche andere noch für gesund halten. Wie auch immer, die diabolische Intelligenz dieser Zerstörung der Kirche ist irgendwie faszinierend. Was will man tun? Man will den Ausfluss der göttlichen Gnade für die Welt unterbinden. Wodurch? Durch die Zerstörung des katholischen Priestertums. Wodurch konkret? Durch die Aufhebung des Zölibats. Gibt es denn auch nicht-zölibatäre katholische Priester? Nein, die hat es niemals gegeben. Zölibatsgesetzgebung der Kirche Fangen wir mit dem letzten Punkt an. Es stimmt zwar, dass wohl alle Apostel, außer Johannes, verheiratet gewesen sind, bevor sie Jesus nachfolgten. Als sie aber seine Jünger wurden, so haben sie ab diesem Zeitpunkt keusch gelebt. Dies bedeutet sie hatten keinen Sex mit ihren Ehefrauen, die ihnen nicht nachzogen, weder vor der Himmelfahrt Christi noch danach, da sie gleich in alle Welt zogen, um das Evangelium zu verkünden. Weder die Evangelien selbst, noch die neutestamentarischen Schriften, noch die Schriften der Häretiker oder Heiden berichten vom Familien- und Sexleben der Zwölf Apostel. Dies waren also die ersten Priester: zölibatär und keusch. Wie wir bereits schrieben, wurden in den ersten Jahrhunderten zwar verheiratete Männer zu Priestern geweiht, weil es kaum unverheiratete gab, aber seit ihrer Weihe durften sie nicht mehr die Ehe gebrauchen, also im Klartext keinen Sex mit ihrer Angetrauten haben. Diejenigen, die es dennoch taten, wurden aus dem Klerikerstand ausgeschlossen, wie die Kanones des Konzils von Elvira bestimmen: „Kanon 33: Man stimmt in dem vollkommenen Verbot über ein, dass viele Bischöfe, Priester, Diakone, d.h. für alle Kleriker, die im Altardienst stehen, gilt, dass sie sich ihrer Ehefrauen enthalten und keine Kinder zeugen; wer aber solches getan hat, soll aus dem Klerikerstand ausgeschlossen werden.“[1] Auch die spätere kirchliche Gesetzgebung, wie der Codex Canonum Ecclesiae Africanae (um. 390), stellt dasselbe fest: „[Es] ist angebracht, dass die Heiligen Vorsteher und Priester Gottes sowie die Leviten oder alle, die den göttlichen Sakramenten dienen, in allem enthaltsam sind, damit sie das, was sie in aller Schlichtheit vom Herrn erbeten, erlangen können; damit so, was die Apostel gelehrt haben und was ein alter Brauch bewahrt hat, auch wir behüten. […] Wir alle sind uns darüber einig, dass Bischof, Priester und Diakon,...

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Zwei Kardinäle und drei Bischöfe: Erläuternde Bemerkung zur Erklärung der Wahrheiten

Abei die erläuternde Bemerkung der zwei Kardinäle und drei Bischöfe, wie wir sie auf gloria.tv gefunden haben, denn man kann wirklich nicht sagen, dass dieser Text in den offiziellen katholischen Medien wirklich verbreitet wird, obgleich er sich überraschenderweise auch auf kath.net  wiederfindet. Wahrscheinlich ist er aber zu theologisch und zu lang, um wirklich rezipiert zu werden. Was sagt er aus? Er sagt, dass die Hierarchie versagt hat und zitiert den hl.Gregor den Großen: Die Menschen, die unserer Sorge anvertraut sind, verlassen Gott und wir schweigen. Sie leben in Sünde, und wir strecken nicht unsere Hand aus, um sie zu korrigieren.“ (In Ev. hom. 17, 3.14). Das ist wohl wahr, aber ohne eine direkte Schuldzuweisung sprich: „Papst“ Franziskus, der jetzige Vatikan mit Amoris Laetitia, bleiben die Vorwürfe im Raum stehen, da man nicht weiß, wem man „eine nahezu allumfassende lehramtliche Verwirrung und Desorientierung“ zu verdanken hat, sowie „eine verbreitete Lethargie in der Ausübung des Lehramtes auf unterschiedlichen Ebenen der kirchlichen Hierarchie“. Das heißt in Klartext: Bergoglio verbreitet Häresien, Keiner stellt sich ihm entgegen und verurteilt ihn auch die zwei Kardinäle und die drei Bischöfe nicht. Dies bedeutet, dass das Gift der Häresie aus der bergoglianischen Quelle weiterhin in die Flüsse, Seen und das Meer sickern und die Verdammnis vieler Seelen nach sich ziehen wird, da diejenigen, welche die Aufgaben haben den Antipapst der Häresie anzuklagen und abzusetzen es nicht tun, sondern bestimmte Täuschbewegungen vorführen. Die Intention ist sicherlich ehrenwert, aber es gibt keine richtige Umsetzung. Hört das Wort nicht nur an, sondern handelt danach; sonst betrügt ihr euch selbst. (estote autem factores verbi et non auditores tantum fallentes vosmet ipsos) (Jak 1,22) Die Vulgatafassung sagt wörtlich: „Seid Täter des Wortes und nicht nur Zuhörer“. Man könnte von einem Umsetzer des Wortes reden und das tun die zwei Kardinäle und drei Bischöfe nicht. Sie schreiben Richtiges, sie protestieren versteckt, aber sie tun leider nichts. Da wir nichtsdestotrotz jeden Strohhalm der katholischen Lehre unserer Bischöfe dankbar aufgreifen, so publizieren wir hier kommentiert diesen Text.  Erläuternde Bemerkung zur „Erklärung der Wahrheiten in Bezug auf einige der häufigsten Irrtümer im Leben der Kirche unserer Zeit“ Die Kirche in unserer Zeit erlebt eine der größten geistigen Epidemien, d.h. eine nahezu allumfassende lehramtliche Verwirrung und Desorientierung, die sich als eine ernsthaft ansteckende Gefahr für die geistige Gesundheit und das ewige Heil vieler Seelen erweist. Gleichzeitig muss man eine verbreitete Lethargie in der Ausübung des Lehramtes auf unterschiedlichen Ebenen der kirchlichen Hierarchie unserer Tage feststellen. Dies ist hauptsächlich durch die Nichteinhaltung der apostolischen Pflicht verursacht – wie es auch das Zweite Vatikanische Konzil in Erinnerung gerufen hat -, dass nämlich die Bischöfe „die ihrer Herde drohenden Irrtümer wachsam fernhalten“ sollen (Lumen gentium, 25). Unsere Zeit ist gekennzeichnet durch einen akuten geistigen Hunger der katholischen Gläubigen auf der ganzen Welt nach der Bekräftigung jener Wahrheiten, die vernebelt, untergraben und durch einige der gefährlichsten Irrtümer unserer Zeit geleugnet werden. Die Gläubigen, die diesen geistigen Hunger erleiden, fühlen sich im Stich gelassen und befinden sich deshalb in einer Art existenzieller Peripherie. Eine solche Situation erfordert dringend Abhilfe. Eine öffentliche Erklärung der Wahrheiten, die sich auf diese Fehler beziehen, duldet keinen weiteren Aufschub. Deshalb erinnern wir uns an die folgenden zeitlosen Worte des heiligen Papstes Gregor des Großen: „Unsere Zunge soll im Ermahnen nicht müde werden, dass nicht, nachdem wir das Amt der...

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Rückkehr der Bischofsperlen oder Bischof Wilmer und die Logik

Wir haben vor einiger Zeit unsere populäre Reihe die Bischofsperlen aufgegeben, weil man sie unendlich fortsetzen könnte und das Nachtreten in diesem Falle wirklich zu einfach ist. Ferner wollen wir unsere Leser aufmuntern und nicht zur Verzweiflung bringen. Außerdem verbietet es sich über die Behinderungen der Mitmenschen intellektueller, spiritueller oder moralischer Natur zu lachen. Sicherlich können wir sagen, dass die Mitglieder der DBK wirklich alles verwirkt haben: Autorität,  Respekt, geistliche Würde, indem sie sich entschieden den synodalen Schismaweg zu gegen, samt Kommunion für Ehebrecher und Protestanten und mit einer Homo-Segnung, einem Anliegen von Bischof Bode, die um die Ecke lugt. Interessanterweise glauben wir fest daran, dass im Falle eines nächsten ultraorthodoxen Pontifikats eines „Pius XIII“ mit Alter Messe, Scholastik und Brimborium und Co., fast alle deutschen Bischöfe wieder „konservativ“ werden würden. Da sie keine Ansichten haben, so können sie diese schnell ändern, was die Wandlungen vom „konservativen“ Saulus zu ‚liberalen“ Paulus erklärt, welche die ehemals konservativ-johanneo-paulinischen Bischöfe wie Marx, Schönborn oder Gänswein durchmachten. Wenn ein Katholik heutzutage nach priesterlichen und bischöflichen Vorbildern sucht, dann muss er viel lesen und zwar Vergangenes. Die deutsche Kirche macht Front gegen das Zölibat, welches, so die deutschsprachige Vatican.news 95% der Priester in Deutschland nicht einhält. Dies sind zwar keine offiziellen Zahlen, sondern die Schätzungen eines Therapeuten aus Berlin, aber weit von der Wahrheit sind sie wohl nicht entfernt, wie wir schon vor Jahren im Jahre 2016 schrieben, indem wir polnische Statistiken auf Deutschland extrapolierten. Dies bedeutet aber für uns, das 95% aller Priester uns unwürdig, doch gültig die Sakramente spenden und da die Spendung der Sakramente in Todsünde eine weitere Todsünde darstellt, was leider auch für die FSSPX gilt, so bekommen wir Gläubigen kaum Gnade. Ja, wenn Sie in Ihrer Umgebung lauter Konkubinarier haben, dann müssen Sie dennoch, falls Sie selbst gesündigt haben, bei ihnen zur Beichte gehen und ihre Lossprechung ist gültig. Aber es ist trotzdem verheerend. Was außerdem auffällt, ist die Vorgehensweise der DBK, welche die Restkatholiken in Deutschland auf die Aufgabe des Priesterzölibats vorbereitet, welches wohl „an der Lebenswirklichkeit der Priester“ vorbeigeht. Nach Thomas von Aquin unterdrückt keine andere Sünde so die Verstandeskraft, wie die Unzucht (luxuria) und die Unmäßigkeit im Essen und Trinken (gula). (Summ. theol. 22 q. 53 6. o. et q. 55. 8. ad 1 et q. 48. 2 ad 3). Unzucht macht also dumm und äußert sich als Schwierigkeiten mit logischer Schlußfolgerung. Zitieren wir dazu Bischof Heiner Wilmer von Hildesheim, der doch tatsächlich sagte:  „Ich wäre dafür, den Zölibat noch stärker zum Leuchten zu bringen, indem er nicht einfach für alle Geistlichen verpflichtend ist.“ Wir können diese Denkstrategie nachahmen und auf andere Lebenswirklichkeiten der Menschen anwenden: Version 1: „Ich wäre dafür, die eheliche Treue noch stärker zum Leuchten zu bringen, indem sie nicht einfach für alle Eheleute verpflichtend ist“. Version 2: „Ich wäre dafür, die Kirchensteuer noch stärker zum Leuchten zu bringen, indem sie nicht einfach für alle Katholiken verpflichtend ist“. Version 3: „Ich wäre dafür, das Strafrecht noch stärker zum Leuchten zu bringen, indem es nicht einfach für alle Straftäter verpflichtend ist“. Version 4: „Ich wäre dafür, die Körperhygiene noch stärker zum Leuchten zu bringen, indem sie nicht einfach für alle U-Bahn-Fahrgäste verpflichtend ist“. Version 5: „Ich wäre dafür, das Gehirn noch stärker zum Leuchten zu bringen, indem es nicht einfach für alle Bischöfe verpflichtend ist“. Ist aber X an sich gut, dann muss man es doch allen zugänglich machen wollen. Ist jedoch X an sich...

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Zwei Kardinäle und drei Bischöfe – ein neuer Syllabus ist besser als Nichts!

Wie Ann Barnhardt unter Berufung auf National Catholic Register informiert, haben sage und schreibe fünf Hierarchen der katholischen Kirche (d.h. 0,094% von 5.304 Bischöfen, das Pareto-Prinzip lässt grüßen) ein Dokument zur Bekräftigung der katholischen Lehre mit dem Titel „Die Kirche des lebendigen Gottes – die Säule und das Bollwerk der Wahrheit“ (1 Tim 3, 15) herausgegeben. Wer sind sie? Es handelt sich dabei um: Kardinal Raymond Burke, den Patron des Souveränen Malteserordens, Kardinal Janis Pujats, Emeritierter Erzbischof von Riga – Lettland, Erzbischof Tomasz Peta, Ordinarius von Astana – Kasachstan, Erzbischof Jan Pawel Lenga, Emeritierter Bischof von Karaganda – Kasachstan, Bischof Athanasius Schneider, Weihbischof von Astana – Kasachstan. Wir finden in dieser Zusammenstellung zwei Emeriti (Pujats und Lenga), einen quasi Emeritus (Burke), einen Weihbischof (Schneider) und einen Bischof Ordinarius (Peta). Was die Nationalitäten angelangt liegen die Polen vorn (Peta und Lenga), gefolgt von einem Deutsch-Russen und wohl auch Deutschen (Schneider), einem Letten (Pujats) und einem Amerikaner (Burke). Kirchenpolitisch gesehen ist es um katholische Orthodoxie am besten in Kasachstan bestellt oder allgemein im ehemaligen Ostblock, denn Pujats ist Lette und Lenga wohnt derzeit in Polen. Burke ist US-Amerikaner und ist der ehemals Ranghöchste unter ihnen. Dennoch eine reale Kirchenmacht repräsentiert Erzbischof Peta und er hat am meisten zu verlieren. Was schreiben sie? Sie stellen auf 8 Seiten 40 Punkte der katholischen Lehre in folgenden Themenblöcken zusammen : Fundamente des Glaubens, Glaubensbekenntnis, Das Gesetz Gottes Sakramente Der erste Abschnitt enthält zwei Punkte, der zweite 9, der dritte 17 und der letzte 10 Punkte. Es wird das dargestellt und bekräftigt, was derzeit unter Bergoglio in Frage gestellt oder verleugnet wird. Bevor wir alles übersetzen, wollen wir ein paar Beispiele nennen: Fundamente des Glaubens 1. Die richtige Bedeutung der Ausdrücke „lebendige Tradition“, „lebendiges Lehramt“, „Hermeneutik der Kontinuität “und „ Entwicklung der Lehre“ schließen die Wahrheit ein, was auch immer neue Einsichten in Bezug auf die Hinterlegung des Glaubens zum Ausdruck gebracht sein mögen, sie können dennoch nicht im Widerspruch zu dem stehen, was die Kirche immer im gleichen Dogma, im gleichen Sinne und in der gleichen Bedeutung dargestellt hat (siehe I. Vatikanisches Konzil, Dei Filius, Sess. 3, c. 4: „in eodem dogmate, eodem sensu, eademque sententia“). Glaubensbekenntnis 4. Nach der Einführung des Neuen und Ewigen Bundes in Jesus Christus kann niemand mehr gerettet werden durch Gehorsam gegenüber dem Gesetz Moses allein, ohne Glauben an Christus als wahren Gott und einzigen Retter von Menschheit (siehe Röm 3:28; Gal 2:16). Das Gesetz Gottes 16. Einer Frau, die ein Kind in ihrem Mutterleib empfangen hat, ist es nach Naturrecht und göttlichem Gesetz verboten dieses menschliche Leben in ihr zu töten, eigenständig oder durch andere. direkt oder indirekt (siehe John Paul II., Enzyklika Evangelium Vitae, 62). Sakramente 35. Das Bußsakrament ist das einzige gewöhnliche Mittel, wodurch die nach der Taufe begangenen schwere Sünden erlassen werden können, und nach dem göttlichen Gesetz müssen alle diese Sünden nach Anzahl und Art bekannt werden (Siehe Konzil von Trient, Sess. 14, can. 7). Was wird das bringen? Leider wenig, denn die Hierarchen halten sich an die Strategie den Übeltäter und Häretiker – Bergoglio – nicht beim Namen zu nennen und der Häresie nicht anzuklagen, wozu sie im letzten Offenen Brief an die Bischöfe aufgefordert wurden, von Menschen, die mehr zu verlieren hatten als sie. Die fünft Verfasser benennen stattdessen recht abstrakt das, was fälschlicherweise gelehrt wird,

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Raymond Kowalski, Wenn du alle Zeit der Welt hättest, wie würdest du die Kirche angreifen?

Zusammenfassung: Raymond Kowalski überlegt auf onepeterfive wie der Satan, der alle Zeit der Welt hatte, vorgegangen ist, um die Kirche in die heutige Lage zu bringen. Kowalski zeigt, dass alle direkten Angriffe auf die Kirche, wie durch Verfolgung oder Häresien, diese nur gestärkt hatten. „Der einzige Plan, der Erfolg haben könnte, ist einer, der die eigenen Waffen der Kirche benutzt. Um das zu erreichen, wäre es notwendig, den Glauben umzukehren. Die Wahrheit muss zum Irrtum und die Lüge muss zur Wahrheit werden. Die Kirche muss die Welt werden; die Welt muss die Kirche werden“, schreibt Kowalski. Die Schritte lauten: Legitimität und Gehorsam. „Die Ergebnisse des Konzils dürfen keinen Alarm auslösen. Sie müssen subtil sein. Sie müssen orthodox erscheinen. Im schlimmsten Fall können sie mehrdeutig sein. Erlasse keine neue Regel, sondern lass dafür Raum, dass eine Ausnahme zur Regel wird.“ Es fallen: Lehre, Moral, Eucharistie, Priestertum, die Anti-Kirche entsteht. Ein Sieg? Anbei ein Reprint aus onepeterfive von Mai 2019, welcher zeigt, dass man die Reihenfolge bestimmter Ereignisse nur ex post erkennen kann. Wir in Juni 2019, kurz vor Pfingsten, können wirklich sehen, wozu der Modernismus und das Vat. II gut war: zur Auflösung der Lehre, zur Auflösung der Moral, zur Auflösung des Priestertums, zur Auflösung des Messopfers. Es stellen sich dennoch dabei die folgenden Fragen: Warum hat es niemand früher gemerkt? Warum hat man nichts getan? Warum hat die Kirche, als sie wußte, dass sie unterwandert wird, keine effizienten Gegenmittel entwickelt? Und wir sprechen hier nicht von den 1950ern, 1930-ern oder gar den 1890-ern.  Wir sprechen vom ganzen XVIII. und XIX. Jahrhundert. Sicherlich war es nicht ausschließlich die Freimaurerei, welche zu dem heutigen Zustand beigetragen hatte, aber es gibt kaum etwas, was so gut dokumentiert wäre, wie die kirchlichen Dokumente gegen die Geheimgesellschaften und die Freimaurerei, denn sie war und ist nicht die einzige Geheimgesellschaft. So haben wir zu diesem Thema die folgenden Dokumente: Clemens XII, In eminenti (1738) ,  Pius VII, Ecclesiam a Jesu Christo (1821), Leo XII, Quo graviora (1825), Pius VIII, Traditi (1829), Gregor XVI, Mirari vos (1832), Pius IX, Brief an den Bischof von Olinda (1873), Leo XIII, Humanum genus (1884) Pius X, Brief an die Franzosen (1907) Codex Iuris Canonici (1917), Can. 2335. Hierbei sind nur die wichtigsten Dokumente genannt, denn es gibt wirklich viel mehr zu diesem Thema. Man wusste also Bescheid, dass man angegriffen, unterwandert und zerstört werden sollte. Der Teufel über den Raymond Kowalski schreibt, hat sich doch der Menschen bedient und war dabei sehr effizient. Vielleicht war es immer die Feigheit und die Passivität, die wir jetzt so gut beobachten, welche dazu geführt hat, weil „Gott es schon irgendwie richten wird“. Vielleicht, vielleicht. Die heutige Krise ist vor allem eine spirituelle Krise oder sagen wir es geradeheraus eine Apostasie, siehe die letzten Gänswein-Aussagen. Unsere lieben Geistlichen haben einfach keinen übernatürlichen Glauben und daher keinen Mut für das Richtige zu kämpfen und das Falsche zu bekämpfen. Aber die Gnade ist doch verfügbar: die Taufgnade, die sakramentale Gnade, die aktuelle Gnade und die Standesgnade. Liest man eine katholische Gnadenlehre, so lernt man, dass wir wirklich jede mögliche Gnade von Gott zur Verfügung gestellt bekommen, wenn wir ihn darum bitten und sogar ungefragt. Warum funktioniert es also nicht? Warum leben 95% der Priester kein zölibatäres Leben? Warum? Warum? Warum? Der jüngste Offene Brief an die...

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Heute, am 31. Mai, beten wir die Bußpsalmen für die Lösung des Bergoglio-Problems und für das Wiederaufleben der Kirche in DE, AT und CH

Es ist soweit: Die Bußpsalmen beten! Praktische Anweisung Man bete wie folgt: Man knie sich hin. Man mache das Kreuzzeichen. Man bete: „Im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.“ Man lese einfach all das laut vor, was auf den Seiten 179 bis 188 geschrieben steht. Man beende das Gebet mit einem Kreuzzeichen und Punkt (3) Ad 4. Unter „lautem Beten“ verstehen die frühen Rubriken des Offiziums, dass man die Lippen bewegen soll und sich selbst wenigstens hören sollte. Man braucht also nicht zu schreien. Sollte man zusammen mit jemanden beten, so kann man sich bei den Versen, Anrufungen der Litanei und anderen Gebeten abwechseln und während der eine laut betet, betet der andere im Geiste mit bis er an die Reihe kommt. So bestimmen es die Rubriken der alten Ablassgebete und so wird es richtig sein. Man kann sich die Texte ausdrucken oder am Handy beten. Wenn wirklich nicht knien kann? Sollte jemand alt und gebrechlich sein oder im Rollstuhl sitzen und wirklich nicht knien können, dann kann er dies halt nicht tun. Er kann sich eine andere machbare Abtötung für die Dauer des Gebets einfallen lassen. Die Rubriken sagen: flexis genibus – „mit gebeugten Knien“, dies bedeutet, dass, wenn jemand nicht kann, er auch mit gebeugten Knien teilweise sitzen kann, wie es in jeder Kirchenbank der Fall ist. Man kann sich auch auf ein Kissen knien, um es sich ein wenig einfacher zu machen. Aber je mehr Busse, desto größer unser Verdienst, siehe unsere Reihe. Was ist, wenn man kein Latein kann? Dann lernt man es eben dadurch, dass man es betet: learning by doing. Die Aussprache des Kirchenlateins ist wie folgt: C wird meistens wie K ausgesprochen (corpus – „korpusss“), außer Vor e, i, y, ae, oe, eu dann wir C wie z, c ausgesprochen (caeli – „zeli“) Q wird wie kw ausgesprochen (quoniam – „kwoniam“) Ngu, su wir wie ngw, sw (sanguis – „ssangwis“), aber das „w“ ist sehr leicht. X wie ks (capax – „kapaks“) Z wie s, stimmhaft (zizania – „sisania“) Ch wie ch (charta – „charta“) Ph wie f (philosophia – „filozofia“) Rh wie r (rhombus – „rombus“) Th wie t (thalamus – „talamus“) I am Wortanfang und vor einem Vokal wie j (iam – „jam“) Y wie y (thymiana – „tymiana“) V wie w (valde – „walde“) S am Wortanfang und Wortende wie ss (super – „ssuper“) S in Wortmitte wie das deutsche stimmhafte s (censebant – „zensebant“) Man kann die lateinische Aussprache bspw. bei den Mönchen von Le Barroux hören[3] oder in anderen Klöstern, die das vorkonziliare Offizium auf Lateinisch beten. Die Akzentuierung ist im Text angegeben. Bei Gloria Patri et Filio am Ende eines Psalms mache man eine leichte Verbeugung zur Ehre der Heiligen Dreifaltigkeit. Es geht hier um ein fürbittendes Gebet in einem wichtigen Anliegen und um keine Radioaufnahme. Auch wenn man Fehler macht, wird es Gott genehm sein und wenigstens wir – die Beter – werden dadurch geheiligt werden und vielleicht manch einer Bischof auch. Man kann seine Erfahrungen auf unserem Forum oder anderswo mitteilen. Man solle sich auch auf irgendwelche unerwartet auftretende Probleme und Schwierigkeiten, wie z.B. plötzlicher Familienstreit oder Streit am Arbeitsplatz gerade an diesem Tag einstellen. Dies wird ein gutes Zeichen sein, dass die Mächte der Finsternis diese Initiative bekämpfen. Man solle sich auch auf alle möglichen Zweifel am Sinn dieses Gebetsaufrufs und der eigenen Mitarbeit vorbereiten. Aber von nichts kommt nichts und der Verfall der Kirche in den deutschsprachigen Ländern scheint kaum noch steigerungsfähig. Jemand muss es herausreißen. Packen wir es an! [1] Und zwar mit diesen Beiträgen https://traditionundglauben.com/category/gebetsaktion-bischofskonferenz/ [2] Beispielsweise hier: http://rorate-caeli.blogspot.com/2015/09/deutschlandchurch-of-rich-or-church-of_16.html http://rorate-caeli.blogspot.com/2015/04/the-german-catholic-collapse-priests.html http://rorate-caeli.blogspot.com/2014/09/achtung-as-in-vatican-ii-germans-seem.html http://www.katholisches.info/2015/11/24/paepstliche-standpauke-fuer-deutsche-bischoefe-deutsche-kirche-nicht-die-fortschrittlichste-sondern-die-zerruettetste/ [3] http://www.barroux.org/fr/liturgie/ecoutez-nos-offices.html Ant.: Ne reminiscaris, Dómine, delícta nostra vel paréntum nostrórum, neque vindíctam sumas de peccátis nostris. Ant.: Herr, denke nicht an unsre und...

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Offener Brief an die Bischöfe, Patriarchen und Kardinäle der Hl. Katholischen Kirche; Gesamttext, Teil 4

Vielleicht werden sich einige nichtkatholische Leser aber auch katholische Leser dieses Textes denken: Er verbreitet also Häresien. Na und? Was macht das schon? Es macht schon etwas aus. Stellen Sie sich vor der oberste Richter des höchsten Gerichts Ihres Landes, welches die letzte Instanz der gesamten Judikative ist, würde: a. selbst schwer kriminell werden b. die Gesetzestexte z. B. der Verfassung so ändern und formulieren, dass es auf den unteren Ebene zu einer Rechtsfreiheit und Anarchie führen würde. Wäre das kein Grund ihn abzusetzen? Sicherlich hinkt dieser Vergleich ein wenig, da in einer parlamentarischen Demokratie der oberste Richter die Gesetze nicht macht, sondern diese überwacht, aber in einer Monarchie oder einer konstitutionellen Monarchie ist es schon anders. Da hat der Monarch zumindest die Möglichkeiten die Gesetze vorzuschlagen. Monarchien haben sich als Regierungssystem im Laufe der Menschheitsgeschichte als sehr stabil erwiesen, weil jeder Monarch ipso facto ein Beschützer der Monarchie ist. Will er kein Monarch sein, dann dankt er ab. Stellen Sie sich vor die Königin von England würde eine Drogenmafia leiten, ordentliche Bürger ohne Prozess ins Gefängnis sperren, die Hälfte Großbritanniens an Nordkorea abtreten und Gesetze verabschieden lassen, welche Anarchie, Angst und Schrecken verbreiten. Wäre dies kein Grund sie als Monarchin abzusetzen ohne die Monarchie als solche in Frage zu stellen? Natürlich wäre es das. So sieht ungefähr die derzeitige Lage in der katholischen Kirche aus, wenn man es in ganz einfachen Begriffen für die Heiden, welche keine übernatürliche Sicht der Dinge haben, darlegen wollte. So wie einem Monarchen Berater und Gremien zur Seite stellen, welche seine Schritte auch überwachen, so sollte in einer Demokratie die Gewaltenteilung dazu dienen, so hat die Kirche theoretisch die Kardinäle, die vatikanischen Kongregationen und die Bischöfe, welche den Papst beraten, aber auch ermahnen. Unter Bergoglio findet aber keine Ermahnung statt, weil sie alle Angst haben und ihr Posten ihnen wichtiger ist als die Kirche, das Ideal, das Große und Ganze. Deswegen muss auch diesmal das Fußvolk ran, denn so sehr sich die Gelehrten auch bemühen, die reale Macht einen Papst abzusetzen haben sie nicht. Sie haben ihn der Häresie angeklagt, zum dritten Mal insgesamt, aber die Amtsenthebung muss durch die dafür kanonisch befähigten Gremien erfolgen, sprich durch die Bischöfe. Was riskiert denn so ein Bischof? Nichts, das ist das schöne dabei. Er kann höchstens in Rente geschickt werden und lebt im Wohlstand weiter vom Geld der Gläubigen oder des Staates, wie in Deutschland. Es bestätigt sich auch hier die Lehre, dass diejenigen, die am wenigsten zu verlieren haben, die größten Feiglinge sind. Es ist wirklich alles viel einfacher als man denkt, wenn man erstmal die eigene Angst überwindet. Heute am 6.05. feiert die Kirche im alten Kalender das Fest des hl. Johannes im Lateran, auch hl. Johannes im Öl genannt. Denn der hl. Johannes der Apostel überlebte ein Martyrium, als er auf den Befehl des Kaisers Diokletian hin ins siedende Öl eingetaucht wurde, wo er aber, wie Tertullian schreibt, „jünger und schöner als zuvor wieder auftauchte“. Ja, es war ein Wunder und probieren Sie es nicht zuhause aus. Da der hl. Johannes nicht tot zu kriegen war, wurde er auf die Insel Patmos verbannt.  Wußte denn Johannes, das ihm nichts passieren wird? Wohl kaum. Denn ist als der einzige Jünger eines natürlichen Todes gestorben. Manche Martyrer hat Gott einen grausamen Tod sterben lassen, manche...

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Offener Brief an die Bischöfe, Patriarchen und Kardinäle der Hl. Katholischen Kirche; Gesamttext, Teil 3

Nachdem im vorigen Teil alle bewußten personellen Fehlentscheidungen Bergoglios aufgeführt worden sind, welche beweisen, dass er diejenigen befördert, die skandalös leben und häretisch sind, erfolgt an dieser Stelle eine andere Zusammenstellung seiner Taten, die man nicht anders als praktische und tätige Häresieförderung bezeichnen kann. Ja, Franziskus begeht Häresie. Damit aber eine formelle Häresie stattfindet, muss derjenige, der sie verbreitet insoweit theologisch gebildet sein, um überhaupt zu wissen, wogegen er verstößt. Daher ist es in der Kirchengeschichte kaum vorgekommen, dass ein von Kokablättern benommenes südamerikanisches Mütterchen, welches meinte den Hasen zu spicken, den sie sich aber eingebildet hat, denn in Südamerika gibt es keine Hasen (ätsch!) und dabei Häretisches von sich gab als formelle Häretikerin verurteilt worden ist. Ein formeller Häretiker kann eigentlich nur ein ausgebildeter Theologe werden, der die Häresien öffentlich, vorzugsweise in schriftlicher Form, vorlegt. Oft hört man von den neokonservativen Katholiken samt Geistlichen, welche sich eine Wirklichkeit konstruieren, um ja nichts unternehmen zu müssen: Das ist noch niemals eine formelle Häresie! Der ist viel zu dumm. Der weiß nicht, was er redet! Dummheit hin oder her. Bergoglio hat Theologie studiert, er war sogar der Rektor (sic!) einer katholischen Universität und als Papst stehen im alle möglichen Kongregationen und Berater zur Verfügung, damit er sich genau informieren kann. Er hat ja eigens die kirchlichen Dokumente, welche die Häresien verurteilen, die er jetzt vertritt, in seiner vorpäpstlichen Zeit zitiert. Sie sind im also bekannt, sodass er ganz genau weiß, wogegen er verstößt. Somit ist die Häresie Bergoglios sowohl formell als auch hartnäckig, denn er ist schon mehrmals  ermahnt worden. Er bleibt also ein Häretiker, weil er es will. (Die Unterstreichungen im Text stammen von uns.) Förderung der Zulassung wiederverheirateter Geschiedener zur Eucharistie. Papst Franziskus hat fortwährend die Zulassung von Personen zur Eucharistie unter bestimmten Bedingungen für Personen propagiert, die zivil von ihren Ehepartnern geschieden sind und in einer sexuellen Beziehung mit jemand anderem leben. Sein oben zitierter Brief an die Bischöfe von Buenos Aires stützt diese Praxis ausdrücklich. Er intervenierte bei der Formulierung der Relatio post disceptationem der Familiensynode von 2015. Sein Zusatz zur Relatio schlug die Zulassung wiederverheirateter geschiedener Katholiken  zur  Kommunion auf einer von Fall-zu-Fall-Basis vor und sagte, dass die Hirten die positiven  Aspekte von Lebensstilen, die die Kirche als schwer sündig betrachtet, einschließlich Zivilehe nach  einer Scheidung und voreheliche Kohabitation, betonen sollten. Diese Vorschläge wurden auf seinen persönlichen Druck hin in die Relatio eingefügt, trotz der Tatsache, dass sie nicht die erforderliche Zweidrittel-Mehrheit der Stimmen der Synode erhielten. Er hat die Richtlinien für die Diözese Rom formuliert, die wiederverheirateten geschiedenen Katholiken, die more uxorio mit ihren zivilen Partnern zusammen eben unter bestimmten Umständen den Zugang zur Eucharistie erlaubt. Diese Lehren und Handlungen sind an sich ein Angriff auf den Glauben, weil die Lehre, dass Katholiken mit einem lebenden Partner, die offen in Kohabitation mit einem anderen leben, die Eucharistie nicht empfangen können, ist zumindest eine der unfehlbaren Glaubenswahrheiten der Kirche. Diese Lehre ist zumindest eine Wahrheit, die zu akzeptieren erforderlich ist, damit das Glaubenserbe wirkungsvoll verteidigt und oder mit ausreichender Autorität weitergegeben werden kann. Ihre Leugnung ist nicht als eine von Papst Franziskus angenommene Häresie aufgelistet worden, weil einige respektablen Katholischen Theologen feststellten, dass diese Lehre nicht Teil des göttlich offenbarten Glaubenserbes ist. Eine Verleugnung dieser Wahrheiten unterstützt die oben aufgeführten Häresien IV und V: Andere Hinweise Am...

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Offener Brief an die Bischöfe, Patriarchen und Kardinäle der Hl. Katholischen Kirche; Gesamttext, Teil 2.3

Der vorliegende Abschnitt stellt etwas dar, was der Amerikaner the Hall of Shame nennt, zu Deutsch in etwas die „Halle der Schande“. Es werden hohe kirchlichen Würdenträger von Kardinal abwärts aufgeführt, die sich skandalös und meistens sodomitisch gebaren und dennoch oder gerade deswegen von Bergoglio in Amt gelassen und manchmal befördert werden. Es gibt keine Scham und keine Konsequenzen. Recht hat Ann Barnhardt, wenn sie schreibt, dass „die sodomitischen Prälaten in der Antikirche in kostbares Wirtschaftsgut“ sind.  Warum das aufzählen? Um zu beweisen, dass von Bergoglio gerade diejenigen Geistlichen gefördert werden, die in Wort und Tat die kirchliche Lehre leben oder anders ausgedrückt die oben inkriminierten Häresien existentiell umsetzen. Ja, Franziskus begeht Häresie und such sich dazu die entsprechende Gesellschaft. (B) Papst  Franziskus‘ öffentliche Aktionen, die eine Ablehnung der Glaubenswahrheiten anzeigen In ihrem offensichtlichen Sinn verstanden, sind die oben aufgezählten Äußerungen häretisch. Das wurde für viele von ihnen in der „Filial Correction“ die Papst Franziskus zugesandt wurde und in der theologischen Beurteilung von Amoris Laetitia, die dem Kardinalskollegium von 45 Katholischen Gelehrten übermittelt wurde. Diese Äußerungen sind jedoch nicht der einzige Beweis für das öffentliche Festhalten von Papst Franziskus an der Häresie. Es ist möglich, einen Glauben sowohl in Taten als auch in Worten zu zeigen. Das Kanonische Recht hat immer non-verbale Äußerungen als Häresien anerkannt, so wurde z.B. die Weigerung vor dem Allerheiligsten Sakrament zu knien, als Beweis für den Unglauben an die Lehre der Realpräsenz gewertet. Non-verbale Aktionen können in sich selbst den Glauben an eine Häresie anzeigen oder das in Verbindung mit mündlichen und schriftlichen Äußerungen tun. In letzterem Fall liefern sie einen Kontext, der klar macht, daß die fraglichen mündlichen und schriftlichen Äußerungen in häretischem Sinn zu verstehen sind. Eine große Anzahl der öffentlichen Aktionen des Papstes haben den Glauben an diese oben aufgelisteten Häresien auf vielfältige Weise bewiesen. Diese Aktionen umfassen den Schutz, die Beförderung und das Preisen von Klerikern und Laien, die ihren Glauben an diese Häresien bewiesen haben, oder die fortwährend auf eine Weise gehandelt haben, die den Glaubenswahrheiten trotzen, denen diese Häresien widersprechen. Das Kanonische Recht hat immer dafür gehalten, daß das Schützen, Fördern von Häretikern und Hilfe für sie selbst ein Beweis für Häresie sein kann. Indem man Kleriker und Laien preist, die diese Häresien äußern oder sie auf einflußreiche Posten beruft, oder Kleriker dieser Art vor Strafe oder Absetzung schützt, wenn sie schwer unmoralische und kriminelle Handlungen begangen haben, hilft er ihnen, ihren häretischen Glauben zu verbreiten. Indem man häretische Prälaten für die wichtigsten Posten in der Römischen Kurie auswählt, beweist er die Absicht, diese Häresien der ganzen Kirche aufzuzwingen, In dem er Kleriker schützt, die unmoralischer und krimineller sexueller Handlungen schuldig sind, sogar wenn dieser Schutz einen schwerwiegenden Skandal für die Kirche hervorruft und droht zu katastrophalen Aktionen durch die Zivilautoritäten zu führen, beweist er seinen Unglauben an die Katholische Sexual- und Morallehre und zeigt, daß ihm  die Unterstützung häretischer und krimineller Kleriker wichtiger ist, als das Wohl  der Kirche. Indem er öffentlich Individuen preist, die ihre Karriere dem Widerspruch gegen die Kirchenlehre und den katholischen Glauben gewidmet haben und die Verbrechen, die durch die Göttliche Offenbarung verdammt wurden, fördern und begehen. Es ist bemerkenswert, daß seine öffentliche Zustimmung und Unterstützung nicht unterschiedslos sind, er dehnt sein Lob nicht oft auf Katholiken aus, die für ihre völlige Treue gegenüber...

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Offener Brief an die Bischöfe, Patriarchen und Kardinäle der Hl. Katholischen Kirche; Gesamttext, Teil 2.2

Man könnte sich natürlich die Frage stellen, ob die negative Interpretation der Amoris Laetitia Passagen und anderer päpstlichen Häresien, die ja an sich negativ sind, zwingend notwendig ist. Er kann es ja ganz anders, im guten Sinne verstehen würde unsere fromme Seele meinen. Wenn dem so wäre, so würde Bergoglio und die vatikanischen Behörden anders reagieren. Denn die unten angeführte Interpretation von Amoris Laetitia aus Buenos Aires wurde als richtig und normativ im Vatikan erkannt. Franziskus begeht Häresie und das ist nicht zu leugnen. 7. Am 5. September 2016 haben die Bischöfe der Region Buenos Aires ein Statement zur Anwendung  von Amoris Laetitia formuliert,  indem sie feststellten: 8) „In anderen komplexeren Fällen und wenn noch keine Annullierungserklärung vorliegt, ist die oben erwähnte Option vielleicht nicht realisierbar. Dennoch ist der Weg der Differenzierung immer noch möglich. Wenn es dazu kommt, anzuerkennen, daß in einem besonderen Fall Einschränkungen gibt, die die Verantwortlichkeit und Schuld vermindern (cf 301-3012) -besonders wenn eine Person glaubt, daß sie ein weiteres Unrecht begehen, das den Kindern aus der neuen Verbindung schadet, bietet Amoris Laetitia die Möglichkeit an, Zugang zu den Sakramenten der Versöhnung und der Eucharistie zu erlangen (Fußnoten 336 und 351). Diese Sakramente ihrerseits- versetzen die Person in die Lage in der Macht der Gnade zu wachsen und  zu reifen.“… 9) Es mag richtig sein, daß ein möglicher Zugang zu den Sakramenten privat stattfindet, besonders wenn daraus Konfliktsituationen entstehen könnten. Aber zur selben Zeit müssen wir unsere Gemeinden in ihrem wachsenden Verstehen begleiten und willkommen heißen, ohne daß das Verwirrung über die Kirchenlehre über die Unauflöslichkeit der Ehe schafft. Die Gemeinschaft ist ein Instrument der Gnade, die „unverdient, bedingungslos und kostenlos“ ist. (297) 10) Differenzierung ist nicht in sich abgeschlossen. „weil sie dynamisch ist, immer offen bleiben muß für neue Stufen im Wachstum und für neue Entscheidungen, die es ermöglichen das Ideal besser zu verwirklichen.“ (303) – gemäß dem „Gesetz der Gradualität (295) und mit Vertrauen auf die Hilfe der Gnade.] Da wird behauptet, daß laut Amoris Laetitia- obwohl die Unausflöslichkeit der Ehe nicht geleugnet wird, und daß trotz des Verharrens in einem Zustand, der nicht nicht mit dem Empfang der Hilfe der Gnade kompatibel ist, die wiederverheirateten Geschiedenen die Sakramenten empfangen können. Papst Franziskus hat am selben Tag einen Brief an Bischof Sergio Alfredo Fenoy von San Miguel, einen Delegierten der argentinischen Bischöfe der Region Buenos Aires geschrieben, in dem er feststellt, daß die Bischöfe die einzig mögliche Interpretation von Amoris Laetitia gegeben hätten. [Geliebter Bruder, ich habe das Dokument der Bischöfe der Pastoralregion Buenos Aires „Basis-Kriterien zur Anwendung von Kapitel VIII von Amoris laetitia erhalten. Vielen Dank, daß sie es mir geschickt haben. Ich danke Ihnen für die Arbeit, die dafür verrichtet haben ein wahres Beispiel für Begleitung des Priesters…..und wir wissen alle, wie nötig diese Nähe des Bischofs zu seinem Klerus und des Klerus zu seinem Bischof ist. Der „nächste“ für den Bischof ist der Priester und das Gebot, den Nächsten wie sich selbst zu lieben, fängt für uns Bischöfe genau mit unseren Priestern an. Das Dokument ist sehr gut und erklärt vollkommen die Bedeutung von Kapitel VIII von Amoris Laetitia. Es gibt keine anderen Interpretationen.“ ] Dieser Brief an die Bischöfe von Buenos Aires wurde dann in den Acta Apostolicae Sedis vom Oktober 2016 veröffentlicht, mit einer Notiz, daß Papsts Franziskus seine...

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Medjugorje „pastoral“ anerkannt oder die Verwirrung geht weiter

Wie man heute überall nachlesen kann, hat der Antipapst Bergoglio die Wallfahrten nach Medjugorje erlaubt, ohne sich zu der Echtheit der angeblichen Erscheinungen zu äußern. Die orwellsche Doppelsprache (double speak) wird also beibehalten, denn: einerseits sagen wir nicht, ob die Erscheinungen echt sind andererseits erlauben wir die Wallfahrt als ob sie echt wären. Aber warum sollte man zu etwas wallfahrten, was nicht stattgefunden hat oder vom Teufel kommt? Dies bedeutet, dass beide Seiten, die jetzt über Medjugorje streiten werden, sich auf diese Entscheidung des Antipapstes berufen können, um ihren Standpunkt zu begründen. Was halten wir davon? Medjugorje ist eine Hoax. Das Paranormale dort ist dämonisch. Es hat in all den Jahrzehnten solche Dimensionen angenommen, dass sich dort alles vermischt. Bergoglio benutzt es, um das letzte Hasen spickende Mütterchen zu verderben. Wir haben schon darüber berichtet, wir haben die Erklärung des Bischofs übersetzt und es gibt wirklich nichts mehr dazu zu sagen. Falschmystik, nicht von Gott, Betrug, Hoax, Dämonisch! Die Anerkennung von Medjugorje zeigt aber auch, dass Bergoglio auch nichts auslässt, um die Gläubigen zu verderben, denn solch ein frommes Mütterchen, Hase hin oder her, wird: a. keinen Ehebruch begehen und darin kommunizieren, b. keine Homo-Ehe eingehen, c. die Todsünde meiden, d. aber nach Medjugorje pilgern, weil sie nach dem Übernatürlichen lechzt. Und genau dort wird der Teufel sie zu fassen bekommen, denn es wird gerade in Medjugorje von dämonischen Manifestationen berichtet und zwar bei Menschen, die vorher völlig normal und nicht besessen waren. Warum also dort? Weil sie sich dort etwas „eingefangen“ haben. Ja, das gibt es und es passiert oft den sog. „Geistesjägern„, welche heimgesuchte Orte besuchen und oft mit einer dämonischen Anhänglichkeit nach Hause kommen. Weil Bergoglio der Antipapst ist, so ist er jeder Geistesunterscheidung bar und daher wählt er das Schädlichste, was die meisten Seelen verderben kann. Er tut es aber bewußt, denn alle Aussagen zu Medju bis einschließlich Benedikt waren negativ. Uns wundert es nicht, denn es bestätigt nur unsere Antipapst-Theorie.  Hat es Ihnen gefallen? Damit dieser Beitrag auch für andere frei zugänglich bleibt, können Sie uns etwas spenden.

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Offener Brief an die Bischöfe, Patriarchen und Kardinäle der Hl. Katholischen Kirche; Gesamttext, Teil 2.1

In diesem Teil erfolgt der Nachweis, dass die im ersten Teil als Häresien formalisierte Sätze tatsächlich in den päpstlichen Schriften, hauptsächlich in Amoris Laetitia und Aussagen vorhanden sind. Wir stellen die schlimmsten Passagen rot dar, damit es auch jeder begreift. Und worum geht es dabei? Sex ist lebensnotwendig Gebote Christi sind nur ein Ideal Es gibt zwar Regeln, was Sex anbelangt aber nur Ausnahmen Ja, Franziskus begeht Häresie und diese sieht wie folgt aus. Beweis dafür, daß Papst Franziskus des Deliktes der Häresie schuldig ist.  Diese Beweise sind zweifach: die öffentlichen Äußerungen von Papst Franziskus und seine öffentlichen Handlungen (die unten zitierten Äußerungen aus Amoris laetitia sind nicht als isolierte Äußerungen zu verstehen, sondern in ihrer wahren Bedeutung im Zusammenhang mit dem gesamten Kapitel VIII dieses Dokuments zu lesen.) Es gibt zwei Arten von Beweisen. Sein öffentliches Handeln dient der Feststellung, daß die nachstehend aufgeführten öffentlichen Äußerungen von ihm im häretischen Sinne verstanden werden sollten. (A) Papst Franziskus‘ öffentliche Äußerungen widersprechen den Glaubenswahrheiten Amoris Laetitia 295: „Der Heilige Johannes Paul II hat das sog. „Gesetz der Gradualität“ vorgeschlagen, im Wissen, daß der Mensch „auf verschiedenen Stufen der Entwicklung das moralische Gute kennt, liebt und erfüllt.“ Das ist keine „Gradualität des Gesetzes “ sondern eher eine Gradualität in der vorsichtigen Ausübung freier Handlungen eines Einzelnen, der nicht in der Lage ist, die objektiven Forderungen des Gesetzes zu verstehen, zu schätzen und voll zu erfüllen. (I, II, IV.) 2. Amoris Laetitia 298: „Die Geschiedenen, die eine neue Verbindung eingegangen sind, können sich z.B. in verschiedenen Situationen wiederfinden, die nicht in offensichtlich starre Kategorien gezwungen werden sollten, die keinen Raum für eine angemessene persönliche und pastorale Differenzierung lassen. Eine Sache ist eine mit der Zeit konsolidierte zweite Beziehung, mit neuen Kindern, erwiesener Treue, großzügiger Selbstschenkung, christlichem Engagement, Bewußtsein für ihr Irregularität und der großen Schwierigkeit zurück zu gehen, ohne im Gewissen zu fühlen, daß man neue Sünden begehen werde. Die Kirche erkennt Situationen an, die aus ernsten Gründen – wie die Erziehung von Kindern, ein Mann und eine Frau die Pflicht sich zu trennen, nicht erfüllen können. [Fußnote 329: In solchen Situationen weisen zahlreiche Menschen, die die Möglichkeit „wie Bruder und Schwester“ zusammen zu leben kennen und akzeptieren, die die Kirche ihnen anbietet, darauf hin, daß wenn ein gewisser Ausdruck der Intimität fehlt, „es oft vorkommt, daß die Treue und das Wohl der Kinder gefährdet werden.] Es gibt auch die Fälle derer, die jede Anstrengung unternommen haben, ihre erste Ehe zu retten und zu Unrecht verlassen wurden, oder die zum Wohl der Kinder eine zweite Ehe geschlossen haben und manchmal subjektiv in ihrem Gewissen sicher sind, daß ihre vorherige und irreparabel zerbrochene Ehe nie gültig war, „Eine andere Sache ist, daß eine neue Verbindung, die aus einer kürzlichen Scheidung hervorgegangen ist, mit dem ganzen Leiden und der ganzen Verwirrung für Kinder und ganze Familien mit sich bringt, oder der Fall von jemandem, der fortwährend in seinen Verpflichtungen gegenüber der Familie versagt hat. Es muß klar bleiben, daß das nicht das Ideal ist, das das Evangelium für Ehe und Familie anregt. Die Synodenväter haben festgestellt, daß immer eine Differenzierung durch die Hirten stattfinden muß „durch adäquate Unterscheidung „in einem Ansatz, der sorgfältig die Lage wahrnimmt.“ Wir wissen, daß es keine einfachen Rezepte gibt.“ (III, IV). Amoris Laetitia 299: „Ich bin mit vielen Synodenvätern einig,...

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35 Shades of Bergoglio oder die immerwährende Ermahnung

Der etwas reißerische Titel, der an das grauenhafte Buch 50 Shades  erinnert, will auf die Tatsache anspielen, dass der Antipapst Bergoglio wegen seiner Häresien wirklich mehr als einmal, von fast allen Seiten, ermahnt worden ist. Die fleißige Maike Hickson hat mit deutscher Gründlichkeit auf Lifesitenews alle 35 Versuche der Katholiken dargestellt Bergoglio auf seine Fehler aufmerksam zu machen. Bei 6 Jahren Pontifikat ergibt das ungefähr 6 Ermahnungen pro Jahr. Geben wir diese Momente nach Hickson wieder: Direkte Versuche von Geistlichen und Laien, Papst Franziskus zu erreichen  Im Oktober 2014 veröffentlichte eine große katholische Gemeinde in den USA – St. Johannes der Täufer (Front Royal, Virginia), eine Glaubensbekundung bezüglich Ehe und Familie , die mehr als 1.000 Unterschriften von Gemeindemitgliedern erhielt und an Papst Franziskus gesandt wurde.  Am 16. April 2015 veröffentlichte die katholische Zeitung The Wanderer einen offenen Brief an Papst Franziskus, in dem die Unterzeichner Papst Franziskus bitten, dass er „die Schlussfolgerung der Familiensynode mit einer klaren und nachdrücklichen Bekräftigung der zeitlosen Lehren der Kirche bekräftigen solle, d.h.  die Unauflöslichkeit der Ehe, die Ehe und die Definition der Ehe und der ehelichen Liebe und die Tugend der Keuschheit, wie sie im Katechismus der katholischen Kirche dargestellt wird.“ Nach der ersten beunruhigenden Synode im Dezember 2014 machte die Verfasserin dieses Artikels [Maike Hickson Red.] selbst einen kleinen Versuch, die kirchliche Lehre über die Ehe zu verteidigen, indem sie einen Offenen Brief an Papst Franziskus schrieb, der auf der Grundlage ihrer eigenen Erfahrung als Scheidungskind fußt. Dieser Brief wurde an Papst Franziskus geschickt, aber er hat nie geantwortet. Er wurde auch an das Sekretariat der Bischofssynode geschickt, aber auch darauf wurde nicht geantwortet.  Am 24. April, kurz nach der Veröffentlichung des päpstlichen Dokuments,  veröffentlichte Bischof Athanasius Schneider eine von Nächstenliebe gepräge aber auch klare Kritik an Amoris Laetitia, sprach über die Verwirrung und „widersprüchlichen Interpretationen auch im Episkopat“, die aus diesem päpstlichen Text resultieren. Er rief die die Hierarchie der Kirche und die Laien auf den Papst um Klarstellung und offizielle Interpretation von Amoris Laetitia im Einklang mit der ständigen Lehre der Kirche zu bitten.  Am 13. Juli 2016 baten 16 internationale Anwälte für das Leben und Familie Papst Franziskus im Geist der Liebe, Demut und Treue in einer wirkungsvollen „Bitte an den Papst „, eindeutig die Wahrheit des katholischen Glaubens zu sagen, um die Verwirrung in der Lehre zu beenden, um die Klarheit wiederherzustellen und derjenige Heilige Vater zu sein, den die Katholiken brauchen.  Im Juli 2016 veröffentlichten 45 Geistliche und Gelehrte ihren Brief an die Kardinäle der katholischen Kirche, in dem sie „die Kardinäle und Patriarchen an den Heiligen Vater baten, die in dem Dokument aufgeführten Fehler endgültig und endgültig zu verurteilen um autoritär zu sagen, dass Amoris Laetitia nicht verlangt, dass einer von ihnen geglaubt oder als möglicherweise wahr angesehen wird. “Der Brief enthält eine sehr detaillierte Liste potenziell häretischer oder heterodoxer Aussagen, die aus Amoris Laetitia gezogen werden könnten.“ Am 3. August 2016  veröffentlichte Professor Josef Seifert eine detaillierte Kritik an Amoris Laetitia, in der mehrere Fehler in dem Dokument aufgelistet werden, die potenziell ketzerisch sein könnten, und bat den Papst „sie zu widerrufen.“ Seifert veröfftentlichte später, im August 2017 einen zweiten Text über Amoris Laetitia mit der Bitte „an Papst Franziskus und an alle katholischen Kardinäle, Bischöfe, Philosophen und Theologen.“ Es handelt sich um ein Dubium über eine rein logische Konsequenz einer Bestätigung in Amoris Laetitia und endet...

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Offener Brief an die Bischöfe, Patriarchen und Kardinäle der Hl. Katholischen Kirche; Gesamttext, Teil 1

Der Offene Brief besteht aus vier Teilen. Im ersten Teil werden die Häresien dargestellt samt ihrer Spiegelung in der Lehre der Kirche. Im zweiten Teil wird nachgewiesen, dass Bergoglio sie tatsächlich in Wort und Tat verkündet hat. Im dritten Teil wird die Hartnäckigkeit des Verbleibens in den Häresien dargestellt, was den Appell an die Bischöfe im vierten Teil nach sich zieht. Der zweite Teil besitzt noch diese Auffälligkeit, dass dort diejenigen Prälaten namentlich genannt werden, welche aufgrund ihrer häretischen und unmoralischen Umtriebe von Bergoglio in Amt gehalten und bestätigt werden. Denn für die Häresien von Franziskus sprechen seine Worte und Taten. Diese Vorgehensweise der Autoren des Offenen Briefes stellt das Gegenmittel gegen etwas dar, was wir hier als die Anatomie des Leugnens bezeichnen möchten. Es kommt bei frommen Seelen vor, die nicht unbedingt einen Hasen spicken müssen. Stufe 1: Was ist so falsch daran? (Ich glaub’s nicht!) Stufe 2: Hat er es wirklich gesagt? (Ich glaub’s nicht!) Stufe 3: Sind die Leute, die dies festgestellt haben wollen auch kompetent? (Ich glaub’s nicht!) Stufen 4: Wenn es so ist, warum haben denn die Bischöfe, Patriarchen und Kardinäle nicht reagiert? (Ich glaub’s nicht!) Stufe 5: Haben Sie auch ausreichend für sie gebetet? (Ich glaub’s nicht!) Obwohl den meisten von uns dies seltsam vorkommen wird, so gibt es tatsächlich noch fromme Seelen, welche glauben, dass wir gläubige, katholische Bischöfe und höhere Geistliche haben, Priester eingeschlossen, denen an der katholische Lehre liegt und dass der Papst, denn sie halten Bergoglio noch für Papst und nicht wie wir für den Antipapst, nur „falsch von der Presse und den Medien, denen man sowieso nicht glauben kann, verstanden worden ist“. Dieser Abwehrmechanismus kann zu einer beliebigen Tages- und Nachtstunde abgerufen werden und einem ist, als rede man gegen die Wände an. Natürlich ist es schwer die nachweisbare Apostasie der lehrenden Kirche (Ecclesia docens) anzunehmen, aber es ist auch nachweislich die lernende Kirche (Ecclesia discens), welche gegen den Gegenpapst auftritt und ihn der Häresien bezichtigt. DSDSZ (der Schreiber dieser Zeilen) weiß nicht, wie sich die Priester und die Bischöfe immer noch im Spiegel anschauen können, indem sie den Laien die ganze Angelegenheit überlassen, welche sie wiederum als die moralisch Überlegenen belehren. Vielleicht kann es uns jemand in einem Leserbrief erläutern, den wir gerne veröffentlichen werden. Wird man suspendiert, bekommt man immer noch zu essen. Wird man entlassen, kann man noch andere Dinge tun, wie romantisch auf dem Bau arbeiten. Apostasie ist schlimmer. Lesen wir aber lieber den Text, den wir der Veröffentlichung auf Beiboot Petri verdanken. Nachdem wir gestern die autorisierte Zusammenfassung des von LifeSiteNews veröffentlichten Offenen Briefes an die Bischöfe, Patriarchen und Kardinäle der Heiligen katholischen Kirche online gestellt haben, legen wir heute den ersten Teil des Gesamttextes vor. Hier geht´s zum Original:  klicken „EURE EMINENZEN, EURE SELIGKEITEN, EURE EXZELLENZEN“ wir senden Ihnen diesen Brief aus zwei Gründen: erstens um Papst Franziskus des kanonischen Vergehens der Häresie anzuklagen und zweitens, um Sie zu bitten, die nötigen Schritte zu unternehmen, um mit der schwierigen Situation eines häretischen Papstes umzugehen. Wir greifen zu dieser Maßnahme als letzte Möglichkeit auf die jahrelange Anhäufung von Schaden durch Papst Franziskus´ Worte und Handlungen zu antworten, die die Entstehung einer der schwersten Krise in der Geschichte der Katholischen Kirche ausgelöst haben. Wir beschuldigen Papst Franziskus des kanonischen Deliktes der Häresie. Damit das kanonische Delikt der Häresie begangen wird, müssen zwei Dinge...

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Offener Brief an die Bischöfe der Katholischen Kirche – Einleitung

Aus aktuellem Anlass wollen wir hier in Abschnitten den offenen Brief an die Bischöfe der Katholischen Kirche veröffentlichen, in welchem 20 Gelehrte Bergoglio der Häresie anklagen und katholische Bischöfe um Intervention bitten. Dass Bergoglio formelle Häresien begeht, schreiben wir hier seit 2015, sodass es nichts Neues ist. Schauen wir uns den Verlauf des Widerstandes an: 2015 Offener Brief des emeritierten Erzbischofs Jan Pawel Lenga von Karaganda, Kasachstan Februar 2016 Interview mit Bischof Athanasius Schneider April 2016 Aussagen von Kardinal Brandmüller Mai 2016 Interview von Kardinal Burke September 2016 Brief der 45 November 2016 Wir klagen an von The Remnant November 2016 Dubia der vier Kardinäle November 2016 Correctio filialis de haeresibus propagandis Wir haben es also bei dem jetzigen offenen Brief mit der dritten Initiative zu tun, bei der Franziskus öffentlich der Häresie angeklagt wird. Die erste Initiative stellte der Brief der 45 aus dem Jahre 2016 dar, die zweite die Correctio filialis aus dem Jahre 2017. Von einzelnen Initiativen und Unterschriftenaktionen abgesehen, ist dies alles, was bisher vorgefallen ist. Die Dubia der Kardinäle waren nur Zweifel, auf die Bergoglio nicht geantwortet hat. Während aber die bisherigen Aktionen den Sachverhalt der formellen Häresie darstellten, stellt dieser neben einer neuen Darstellung den Appell an die katholischen Bischöfe dar etwas zu unternehmen. Die Anzahl der im jetzigen offenen Brief vorgestellten Häresien könnte sicherlich noch erhöht werden, da wirklich kaum ein Tag vergeht, an dem der Antipapst Franziskus keine von sich gibt. Aber die Autoren verbleiben bei sieben. Es ist natürlich recht mühselig den kritischen Apparat darzulegen, um eine Häresie wirklich nachzuweisen, denn schon eine ist eine zuviel. Diejenigen, die an dieser Thematik mehr interessiert sind, verweisen wir zur englischen Ausgabe von Denzinger-Bergoglio,  einer spanischsprachigen Initiative, welche schon von Anfang des Bergoglio-Pontifikats angefangen hat, seine theologischen Irrtümer zusammenzutragen, welche mittlerweile auf 160 angewachsen sind. Was wird diese neue Initiative bringen? Praktisch leider nichts, wie wir bereits schrieben. Denn die Bischöfe sind zu ungläubig als dass sie ihre eigene Stelle samt Bezügen riskieren sollten. Aber es ist etwas für die Akten, für die Geschichte, für das Protokoll, dass sich jetzt niemand davon freisprechen kann er habe „es nicht gewußt“, wie die Deutschen im Dritten Reich. Manche haben es gewußt, manche wollten es nicht wissen, aber nach dieser letzten Initiative wissen die Bischöfe zumindest, dass es Gelehrte gibt, welche Bergoglio zum dritten Mal der Häresien anklagen. Der deutsche Text wurde auf dem Blog Beiboot Petri gefunden, welcher sich entweder selbst die Mühe der Übersetzung machte oder dem die deutsche Übersetzung zur Verfügung gestellt wurde. Wenn also unser hasenspickendes Mütterchen sich die letzten Jahre die Sorgen machte: Dass, was der Papst sagt, kann doch so nicht stimmen. dann hatte es recht, was hiermit zum dritten Male nachgewiesen wurde. LifeSiteNews hat einen Offenen Brief von 20 katholischen Gelehrten, Klerikern und Laien an Bischöfe und Kardinäle veröffentlicht, in dem darum gebeten wird, den Pontifex  wegen wiederholter Häresien in Wort, Schrift und Gesten zu ermahnen und in manchen Fällen zum Widerruf aufzurufen. Im 23-seitigen Originaltext des Briefes werden die Vorwürfe detailliert und minutiös aufgelistet, der gültigen Kirchenlehre und den passenden Kanons des kanonischen Rechts gegenübergestellt. Hier geht´s zum Original:  klicken und hier zum Gesamttext im Original: klicken  Das Original beginnt so: „Eure Eminenzen, Eure Seligkeiten, Eure Exzellenzen, wir senden Ihnen diesen Brief aus zwei Gründen: erstens um Papst Franziskus des kanonischen Vergehens der Häresie anzuklagen und...

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Heute, am 26. April, beten wir die Bußpsalmen für die Lösung des Bergoglio-Problems und das Wiederaufleben der Kirche in DE, AT und CH

Es ist soweit: Die Bußpsalmen beten! Praktische Anweisung Man bete wie folgt: Man knie sich hin. Man mache das Kreuzzeichen. Man bete: „Im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.“ Man lese einfach all das laut vor, was auf den Seiten 179 bis 188 geschrieben steht. Man beende das Gebet mit einem Kreuzzeichen und Punkt (3) Ad 4. Unter „lautem Beten“ verstehen die frühen Rubriken des Offiziums, dass man die Lippen bewegen soll und sich selbst wenigstens hören sollte. Man braucht also nicht zu schreien. Sollte man zusammen mit jemanden beten, so kann man sich bei den Versen, Anrufungen der Litanei und anderen Gebeten abwechseln und während der eine laut betet, betet der andere im Geiste mit bis er an die Reihe kommt. So bestimmen es die Rubriken der alten Ablassgebete und so wird es richtig sein. Man kann sich die Texte ausdrucken oder am Handy beten. Wenn wirklich nicht knien kann? Sollte jemand alt und gebrechlich sein oder im Rollstuhl sitzen und wirklich nicht knien können, dann kann er dies halt nicht tun. Er kann sich eine andere machbare Abtötung für die Dauer des Gebets einfallen lassen. Die Rubriken sagen: flexis genibus – „mit gebeugten Knien“, dies bedeutet, dass, wenn jemand nicht kann, er auch mit gebeugten Knien teilweise sitzen kann, wie es in jeder Kirchenbank der Fall ist. Man kann sich auch auf ein Kissen knien, um es sich ein wenig einfacher zu machen. Aber je mehr Busse, desto größer unser Verdienst, siehe unsere Reihe. Was ist, wenn man kein Latein kann? Dann lernt man es eben dadurch, dass man es betet: learning by doing. Die Aussprache des Kirchenlateins ist wie folgt: C wird meistens wie K ausgesprochen (corpus – „korpusss“), außer Vor e, i, y, ae, oe, eu dann wir C wie z, c ausgesprochen (caeli – „zeli“) Q wird wie kw ausgesprochen (quoniam – „kwoniam“) Ngu, su wir wie ngw, sw (sanguis – „ssangwis“), aber das „w“ ist sehr leicht. X wie ks (capax – „kapaks“) Z wie s, stimmhaft (zizania – „sisania“) Ch wie ch (charta – „charta“) Ph wie f (philosophia – „filozofia“) Rh wie r (rhombus – „rombus“) Th wie t (thalamus – „talamus“) I am Wortanfang und vor einem Vokal wie j (iam – „jam“) Y wie y (thymiana – „tymiana“) V wie w (valde – „walde“) S am Wortanfang und Wortende wie ss (super – „ssuper“) S in Wortmitte wie das deutsche stimmhafte s (censebant – „zensebant“) Man kann die lateinische Aussprache bspw. bei den Mönchen von Le Barroux hören[3] oder in anderen Klöstern, die das vorkonziliare Offizium auf Lateinisch beten. Die Akzentuierung ist im Text angegeben. Bei Gloria Patri et Filio am Ende eines Psalms mache man eine leichte Verbeugung zur Ehre der Heiligen Dreifaltigkeit. Es geht hier um ein fürbittendes Gebet in einem wichtigen Anliegen und um keine Radioaufnahme. Auch wenn man Fehler macht, wird es Gott genehm sein und wenigstens wir – die Beter – werden dadurch geheiligt werden und vielleicht manch einer Bischof auch. Man kann seine Erfahrungen auf unserem Forum oder anderswo mitteilen. Man solle sich auch auf irgendwelche unerwartet auftretende Probleme und Schwierigkeiten, wie z.B. plötzlicher Familienstreit oder Streit am Arbeitsplatz gerade an diesem Tag einstellen. Dies wird ein gutes Zeichen sein, dass die Mächte der Finsternis diese Initiative bekämpfen. Man solle sich auch auf alle möglichen Zweifel am Sinn dieses Gebetsaufrufs und der eigenen Mitarbeit vorbereiten. Aber von nichts kommt nichts und der Verfall der Kirche in den deutschsprachigen Ländern scheint kaum noch steigerungsfähig. Jemand muss es herausreißen. Packen wir es an! [1] Und zwar mit diesen Beiträgen https://traditionundglauben.com/category/gebetsaktion-bischofskonferenz/ [2] Beispielsweise hier: http://rorate-caeli.blogspot.com/2015/09/deutschlandchurch-of-rich-or-church-of_16.html http://rorate-caeli.blogspot.com/2015/04/the-german-catholic-collapse-priests.html http://rorate-caeli.blogspot.com/2014/09/achtung-as-in-vatican-ii-germans-seem.html http://www.katholisches.info/2015/11/24/paepstliche-standpauke-fuer-deutsche-bischoefe-deutsche-kirche-nicht-die-fortschrittlichste-sondern-die-zerruettetste/ [3] http://www.barroux.org/fr/liturgie/ecoutez-nos-offices.html Ant.: Ne reminiscaris, Dómine, delícta nostra vel paréntum nostrórum, neque vindíctam sumas de peccátis nostris. Ant.: Herr, denke nicht an unsre und...

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Benedikt XVI. ist ein deutscher Professor oder die Ansichten eines Unbeteiligten

„Indirekte Verantwortung“? Dank des Blogs von Ann Barnhardt konnte DSDZ (der Schreiber dieser Zeilen) heute Morgen in Erfahrung bringen, dass der Immer-Noch-Papst Benedikt XVI. einen langen Aufsatz für das auflagenstarke Massenmedium Klerusblatt zum Thema Pädophilie und klerikaler Missbrauch verfasst hat. Der ganze Aufsatz ist hier auf Deutsch nachzulesen, obwohl er als solcher wirklich lesenswert ist. Was ihn aber tatsächlich interessant macht, ist dies, dass er uns den Zugang zu den derzeitigen Gedankengängen Benedikts ermöglicht, die sicherlich auf die Vergangenheit der Amtshandlungen des Papstes und des Präfekten der Glaubenskongregation übertragbar sind. Zuerst schreibt Benedikt über seinen Status des Papa Emeritus: Da ich selbst zum Zeitpunkt des öffentlichen Ausbruchs der Krise und während ihres Anwachsens an verantwortlicher Stelle als Hirte in der Kirche gewirkt habe, mußte ich mir – auch wenn ich jetzt als Emeritus nicht mehr direkt Verantwortung trage  Welche indirekte Verantwortung trägt er denn? Hätte er wirklich abgedankt, dann hätte er gar keine Verantwortung zu tragen, da er eine reine Privatperson wäre. Ist er aber immer noch Papst, wie wir mit Ann Barnhardt und anderen glauben, dann trägt er eine Verantwortung, wenngleich, wie er selbst schreibt, eine indirekte. Kehren wir hier nochmals zur Benedikts halbherzigen Verzichtserklärung zurück, indem wir die Unterstreichungen von Ann Barnhardt verwenden, die da lautet, : Das „immer“ ist auch ein „für immer” – es gibt keine Rückkehr ins Private. Meine Entscheidung, auf die aktive Ausführung des Amtes zu verzichten, nimmt dies nicht zurück. Ich kehre nicht ins private Leben zurück – in ein Leben mit Reisen, Begegnungen, Empfängen, Vorträgen usw. Ich gehe nicht vom Kreuz weg, sondern bleibe auf neue Weise beim gekreuzigten Herrn. Ich trage nicht mehr die amtliche Vollmacht für die Leitung der Kirche, aber im Dienst des Gebetes bleibe ich sozusagen im engeren Bereich des heiligen Petrus. Der heilige Benedikt, dessen Name ich als Papst trage, wird mir da ein großes Vorbild sein: Er hat uns den Weg für ein Leben gezeigt, das aktiv oder passiv ganz dem Werk Gottes gehört. Kurz und gut: Benedikt hat sich ein passives Petrusamt ausgedacht und eingerichtet, bei welchem er sich nur die schönen Seiten des Papstamtes (das Tragen der weißen Soutane, Papst Name, Häuschen im Grünen, Empfang von Gästen, Korrespondenz mit Rabbinern und Schreiben für das bayerische „Klerusblatt“ etc.) vorbehält, aber auf die harte und aktive Ausübung des Petrusamtes verzichtet. Von dieser Haltung heraus, ist es nachvollziehbar, dass er in seinem neuesten Aufsatz schreiben kann, dass er „als Emeritus nicht die volle Verantwortung“ trage. Logisch? Logisch. Da es aber kein passives Petrusamt gibt und der Theologe Ratzinger nicht ein Amt uminterpretieren kann, dass von Christus selbst erschaffen wurde, so ist sein Amtsverzicht aufgrund des wesentlichen Irrtums (Kan. 188) ungültig. Er bleibt Papst, ob er will oder nicht. Diese Thematik werden wir noch woanders vertiefen, an dieser Stelle wollen wir etwas anderes behandeln. Das Schwelgen in der Professoren-Vergangenheit Liest man den Aufsatz Die Kirche und der Skandal des sexuellen Missbrauchs von 6.000 Wörtern, so wird einem deutlich, dass Benedikt XVI. tief in seinem Herzen und seiner eigenen Identität nach immer ein deutscher Professor ist und ein solcher bleibt. Ein Denker, kein Macher, aber eher ein Nachdenker als Denker und insbesondere ein akademischer Miteinander-Mitdenker. Sehr treffend schreibt der Blogger mundabor, dass Benedikt in einer Benedictopia, d.h. in einer benediktinischen Utopia lebt, in einer eigenen Welt, die immer im...

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Heute, am 29. März, beten wir die Bußpsalmen für die Lösung des Bergoglio-Problems und für das Wiederaufleben der Kirche in DE, AT und CH

Es ist soweit: Die Bußpsalmen beten! Praktische Anweisung Man bete wie folgt: Man knie sich hin. Man mache das Kreuzzeichen. Man bete: „Im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.“ Man lese einfach all das laut vor, was auf den Seiten 179 bis 188 geschrieben steht. Man beende das Gebet mit einem Kreuzzeichen und Punkt (3) Ad 4. Unter „lautem Beten“ verstehen die frühen Rubriken des Offiziums, dass man die Lippen bewegen soll und sich selbst wenigstens hören sollte. Man braucht also nicht zu schreien. Sollte man zusammen mit jemanden beten, so kann man sich bei den Versen, Anrufungen der Litanei und anderen Gebeten abwechseln und während der eine laut betet, betet der andere im Geiste mit bis er an die Reihe kommt. So bestimmen es die Rubriken der alten Ablassgebete und so wird es richtig sein. Man kann sich die Texte ausdrucken oder am Handy beten. Wenn wirklich nicht knien kann? Sollte jemand alt und gebrechlich sein oder im Rollstuhl sitzen und wirklich nicht knien können, dann kann er dies halt nicht tun. Er kann sich eine andere machbare Abtötung für die Dauer des Gebets einfallen lassen. Die Rubriken sagen: flexis genibus – „mit gebeugten Knien“, dies bedeutet, dass, wenn jemand nicht kann, er auch mit gebeugten Knien teilweise sitzen kann, wie es in jeder Kirchenbank der Fall ist. Man kann sich auch auf ein Kissen knien, um es sich ein wenig einfacher zu machen. Aber je mehr Busse, desto größer unser Verdienst, siehe unsere Reihe. Was ist, wenn man kein Latein kann? Dann lernt man es eben dadurch, dass man es betet: learning by doing. Die Aussprache des Kirchenlateins ist wie folgt: C wird meistens wie K ausgesprochen (corpus – „korpusss“), außer Vor e, i, y, ae, oe, eu dann wir C wie z, c ausgesprochen (caeli – „zeli“) Q wird wie kw ausgesprochen (quoniam – „kwoniam“) Ngu, su wir wie ngw, sw (sanguis – „ssangwis“), aber das „w“ ist sehr leicht. X wie ks (capax – „kapaks“) Z wie s, stimmhaft (zizania – „sisania“) Ch wie ch (charta – „charta“) Ph wie f (philosophia – „filozofia“) Rh wie r (rhombus – „rombus“) Th wie t (thalamus – „talamus“) I am Wortanfang und vor einem Vokal wie j (iam – „jam“) Y wie y (thymiana – „tymiana“) V wie w (valde – „walde“) S am Wortanfang und Wortende wie ss (super – „ssuper“) S in Wortmitte wie das deutsche stimmhafte s (censebant – „zensebant“) Man kann die lateinische Aussprache bspw. bei den Mönchen von Le Barroux hören[3] oder in anderen Klöstern, die das vorkonziliare Offizium auf Lateinisch beten. Die Akzentuierung ist im Text angegeben. Bei Gloria Patri et Filio am Ende eines Psalms mache man eine leichte Verbeugung zur Ehre der Heiligen Dreifaltigkeit. Es geht hier um ein fürbittendes Gebet in einem wichtigen Anliegen und um keine Radioaufnahme. Auch wenn man Fehler macht, wird es Gott genehm sein und wenigstens wir – die Beter – werden dadurch geheiligt werden und vielleicht manch einer Bischof auch. Man kann seine Erfahrungen auf unserem Forum oder anderswo mitteilen. Man solle sich auch auf irgendwelche unerwartet auftretende Probleme und Schwierigkeiten, wie z.B. plötzlicher Familienstreit oder Streit am Arbeitsplatz gerade an diesem Tag einstellen. Dies wird ein gutes Zeichen sein, dass die Mächte der Finsternis diese Initiative bekämpfen. Man solle sich auch auf alle möglichen Zweifel am Sinn dieses Gebetsaufrufs und der eigenen Mitarbeit vorbereiten. Aber von nichts kommt nichts und der Verfall der Kirche in den deutschsprachigen Ländern scheint kaum noch steigerungsfähig. Jemand muss es herausreißen. Packen wir es an! [1] Und zwar mit diesen Beiträgen https://traditionundglauben.com/category/gebetsaktion-bischofskonferenz/ [2] Beispielsweise hier: http://rorate-caeli.blogspot.com/2015/09/deutschlandchurch-of-rich-or-church-of_16.html http://rorate-caeli.blogspot.com/2015/04/the-german-catholic-collapse-priests.html http://rorate-caeli.blogspot.com/2014/09/achtung-as-in-vatican-ii-germans-seem.html http://www.katholisches.info/2015/11/24/paepstliche-standpauke-fuer-deutsche-bischoefe-deutsche-kirche-nicht-die-fortschrittlichste-sondern-die-zerruettetste/ [3] http://www.barroux.org/fr/liturgie/ecoutez-nos-offices.html Ant.: Ne reminiscaris, Dómine, delícta nostra vel paréntum nostrórum, neque vindíctam sumas de peccátis nostris. Ant.: Herr, denke nicht an unsre und...

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Roberto de Mattei, Die Wurzeln und geschichtlichen Konsequenzen des Modernismus (5 von 5)

Neo-Modernismus in der heutigen Kirche Wie weitreichend ist die Präsenz des Neo-Modernismus in der Kirche heute? Es ist schwierig, ein Seminar oder eine katholische Universität zu finden, die davor immun ist. Die Frage sollte umgekehrt gestellt werden: Welches Seminar oder welche katholische Universität ist dem Lehramt der Kirche treu? Leider ist es nicht schwierig, diese Frage zu beantworten. Der Modernismus durchdringt die Kirche, auch wenn nur wenige dies explizit behaupten. Unter ihnen ist Kardinal Gianfranco Ravasi, der in einem Artikel in der Zeitung Sole-24 Ore bekräftigte, dass die Idee bei der Grundlegung des Modernismus mit der Notwendigkeit eines kulturellen und systematischen „Aggiornamento der Analyse und Kommunikation der christlichen Botschaft verbunden sei“ und dass dieses Unternehmen „an sich nicht nur legitim, sondern notwendig war.“ In Ravasis Interpretation waren Loisy, Tyrrell und Buonaiuti „Theologen von großer intellektueller Qualität, die von der antimodernistischen Repression der Kirche angegriffen wurden.“[1] Außerdem verfasste Kardinal Ravasi ein Vorwort zu La vita di Antonio Fogazzaro[2], einem Buch von Tommaso Gallarati Scotti (1878-1940), das am 9. Dezember 1920 wegen der Verteidigung eines Autors, der schon mehrfach auf dem Index landete, dem vizentinischen Autor Antonio Fogazzaro (1842-1911), (ebenfalls) auf den Index der verbotenen Bücher gesetzt wurde. Die Namen von Fogazzaro und Gallarati Scotti begleiten einander in den Seiten Kardinal Ravasis zusammen mit anderen Modernisten, wie Tyrrell, Loisy, Murri, Buonaiuti, von denen alle exkommuniziert wurden und an die Ravasi als Interpreten „des Ferments erinnert, das sich dann in Gesellschaft und Kultur entwickelte.“[3] Kardinal Kasper nimmt den Modernismus nicht so explizit wie Ravasi in Anspruch, aber seine philosophische und theologische Vision ist von denselben Fehlern durchdrungen. Seine Lehrer sind Schelling und Hegel, Heidegger und Rahner. Von diesen Autoren greift er die Idee einer „Erneuerung der theologischen Methode auf, in der das Werden vorherrscht, Zeit über Raum, Geschichte über Natur, Schrift über Tradition, Praxis über Lehre, Leben über Wahrheit.“ In der Präsentation, mit der Kardinal Kasper am 20. Februar 2014 die Arbeit des Außerordentlichen Konsistoriums über die Familie eröffnete, verwandelt sich das Christentum in ein Leben ohne Wahrheit, oder besser noch in ein Leben, das im „Werden“ der Erfahrung die Wahrheit produziert. Die Praxis wird zum Wertmaßstab, und da das Leben vieler Christen heute so tief in der Sünde versunken ist, dass sie sie nicht mehr als Sünde erkennen, sollte die Kirche ihre Lehre an diese gelebten Überzeugungen anpassen und den Begriff der Sünde selbst, der jeglicher ontologischen Bedeutung beraubt ist, negieren. Das ultimative Kriterium der Wahrheit wird zur soziologischen Realität. Die gute Beziehung zwischen Papst Franziskus und Kardinal Kasper ist bekannt, aber trotz der Tatsache, dass Pater Bergoglio eine Zeit in Deutschland verbrachte, ist es schwer vorstellbar, dass er die intellektuellen Mittel hatte, um die kryptischsten Passagen der Rahner-Kasperianischen Theologie zu verstehen. Die Bildung Bergoglios ist weniger seinem Jesuitenbruder Rahner als einem anderen jesuitischen Bruder, Pater de Lubac, zu verdanken, und durch de Lubac ist sie mit Blondel verbunden, wie viele Exegeten des Bergoglianismus uns versichern. Unter denjenigen, die versuchen würden, Papst Franziskus von jedem Fleck der Heterodoxie reinzuwaschen, ist Professor Massimo Borghesi, wie auch immer; er widerspricht sich jedoch selbst, wenn er uns versichert, dass Papst Franziskus „Blondelianer“ ist, durch Pater Gaston Fessard (1897-1978).[4] Maurice Blondel war in der Tat ein Modernist, weil er seine philosophische Methode aus dem Prinzip der Immanenz schuf, wie die Patres Tonquédec,[5] Réginald Garrigou Lagrange[6] und...

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Roberto de Mattei, Die Wurzeln und geschichtlichen Konsequenzen des Modernismus (4 von 5)

Die anthropologische Verschiebung des Zweiten Vatikanischen Konzils  Kardinal Ernesto Ruffini (1888-1967), der am 9. Mai 1961 Kardinal Ottaviani schrieb, drückte sich ohne Zweideutigkeiten aus: „Ich habe es schon früher gesagt, und ich wiederhole es: Der vom heiligen Pius X. verurteilte Modernismus hat sich heute verbreitet, noch schlimmer und schädlicher als damals!“[1]  Derselbe Kardinal Ruffini hatte zusammen mit Kardinal Ottaviani Johannes XXIII., dem Nachfolger von Pius XII. im Jahre 1958, vorgeschlagen, ein Ökumenisches Konzil einzuberufen, weil er dachte, dass ein solches die Irrtümer der Zeit in definitiver Art und Weise verurteilen würde. Aber Johannes XXIII. erklärte in seiner Ansprache, die das Vatikanum II am 11. Oktober 1962 eröffnete, dass das Konzil nicht dazu einberufen worden war, um Fehler zu verurteilen oder neue Dogmen zu formulieren, sondern die immerwährende Lehre der Kirche mit einer an die neuen Zeiten angepassten Sprache vorzustellen[2]. Was tatsächlich geschah, war, dass der der pastoralen Dimension zugeschriebene Primat eine Revolution in Sprache und Mentalität hervorrief. Es war diese neue Ausdrucksweise, die laut dem jesuitischen Historiker Pater John W. O. Malley „einen endgültigen Bruch mit den vorhergehenden Konzilen signalisierte.“[3] Die Konzilsväter waren von „Experten“ oder „Periti“ umgeben, die damit betraut waren, die Schemata zu überarbeiten und neu auszuarbeiten und oft die Interventionen der Konzilsväter vorbereiteten. Viele dieser Theologen waren während des Pontifikats von Pius XII. der Heterodoxie verdächtigt worden. Das erste Ziel, das sie erreichten, war die Ablehnung der Konzilsschemata der Vorbereitungskommissionen. Die Ablehnung dieser Schemata, die laut Konzilsregulatorien die Grundlage für die Diskussion bilden sollten, signalisierte einen Wendepunkt in der Geschichte des Zweiten Vatikanischen Konzils[4]. Ein italienischer Bischof, Mons. Luigi Borromeo (1893-1975) schrieb schon während der allerersten Konzilssitzung in sein Tagebuch: „Wir sind voll und ganz im Modernismus. Nicht der naive, offene, aggressive und kämpferische Modernismus der Zeit Pius X., nein. Der heutige Modernismus ist subtiler, verschleierter, eindringlicher und heuchlerischer. Er will keinen weiteren Sturm entfachen, und ersehnt, dass die gesamte Kirche feststellt, dass sie modernistisch geworden ist, ohne es selbst zu bemerken.(…) So bewahrt der heutige Modernismus alles vom Christentum, seine Dogmen und seine Organisation, aber er entleert es vollständig und hebt es auf. Es ist nicht mehr eine Religion, die von Gott kommt, sondern eine Religion, die direkt vom Menschen und indirekt vom Göttlichen kommt, das im Menschen ist.“[5] Msgr. Borromeo hat die „anthropologische Verschiebung“ des Zweiten Vatikanischen Konzils intuitiv erkannt, der das philosophische Immanenzprinzip des Modernismus auf die theologische Ebene übertrug. Der Hauptinterpret dieses Wandels war der Jesuit Karl Rahner (1904-1984)[6], der Theologe, der den größten Einfluss auf das Zweite Vatikanische Konzil und die nachkonziliare Zeit ausübte. Die konservativen Konzilsväter hatten ein klares Bewusstsein für die Irrtümer, die sich in das Herz der Kirche eingeschlichen hatten, aber sie überschätzten ihre eigene Stärke und unterschätzten die Stärke ihrer Gegner. Die Nouvelle Théologie war nicht nur eine theologische Schule, sondern eine organisierte Partei mit einer genauen Zielsetzung und Strategie. Die Stimme von Msgr. Antonino Romeo (1902-1979), der Anfang Januar 1960 in der Zeitschrift „Divinitas“ einen tiefen Angriff gegen das Biblische Institut eingeleitet hatte[7] und der die Existenz einer deutlichen Verschwörung seitens der Neomodernisten anprangerte, die innerhalb der Kirche arbeiteten, blieb (schließlich) isoliert.[8] Die Epoche des Konzils war auch die Epoche der größten Verbreitung des Kommunismus, der prinzipiellen Verirrung des 20. Jahrhunderts, die vom II. Vatikanum ignoriert wurde. Es ist nicht schwer, in dem „Primat der Pastoral“, der...

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Heute, am 22. Februar, beten wir die Bußpsalmen für die Lösung des Bergoglio-Problems und das Wiederaufleben der Kirche in DE, AT und CH

Es ist soweit: Die Bußpsalmen beten! Praktische Anweisung Man bete wie folgt: Man knie sich hin. Man mache das Kreuzzeichen. Man bete: „Im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.“ Man lese einfach all das laut vor, was auf den Seiten 179 bis 188 geschrieben steht. Man beende das Gebet mit einem Kreuzzeichen und Punkt (3) Ad 4. Unter „lautem Beten“ verstehen die frühen Rubriken des Offiziums, dass man die Lippen bewegen soll und sich selbst wenigstens hören sollte. Man braucht also nicht zu schreien. Sollte man zusammen mit jemanden beten, so kann man sich bei den Versen, Anrufungen der Litanei und anderen Gebeten abwechseln und während der eine laut betet, betet der andere im Geiste mit bis er an die Reihe kommt. So bestimmen es die Rubriken der alten Ablassgebete und so wird es richtig sein. Man kann sich die Texte ausdrucken oder am Handy beten. Wenn wirklich nicht knien kann? Sollte jemand alt und gebrechlich sein oder im Rollstuhl sitzen und wirklich nicht knien können, dann kann er dies halt nicht tun. Er kann sich eine andere machbare Abtötung für die Dauer des Gebets einfallen lassen. Die Rubriken sagen: flexis genibus – „mit gebeugten Knien“, dies bedeutet, dass, wenn jemand nicht kann, er auch mit gebeugten Knien teilweise sitzen kann, wie es in jeder Kirchenbank der Fall ist. Man kann sich auch auf ein Kissen knien, um es sich ein wenig einfacher zu machen. Aber je mehr Busse, desto größer unser Verdienst, siehe unsere Reihe. Was ist, wenn man kein Latein kann? Dann lernt man es eben dadurch, dass man es betet: learning by doing. Die Aussprache des Kirchenlateins ist wie folgt: C wird meistens wie K ausgesprochen (corpus – „korpusss“), außer Vor e, i, y, ae, oe, eu dann wir C wie z, c ausgesprochen (caeli – „zeli“) Q wird wie kw ausgesprochen (quoniam – „kwoniam“) Ngu, su wir wie ngw, sw (sanguis – „ssangwis“), aber das „w“ ist sehr leicht. X wie ks (capax – „kapaks“) Z wie s, stimmhaft (zizania – „sisania“) Ch wie ch (charta – „charta“) Ph wie f (philosophia – „filozofia“) Rh wie r (rhombus – „rombus“) Th wie t (thalamus – „talamus“) I am Wortanfang und vor einem Vokal wie j (iam – „jam“) Y wie y (thymiana – „tymiana“) V wie w (valde – „walde“) S am Wortanfang und Wortende wie ss (super – „ssuper“) S in Wortmitte wie das deutsche stimmhafte s (censebant – „zensebant“) Man kann die lateinische Aussprache bspw. bei den Mönchen von Le Barroux hören[3] oder in anderen Klöstern, die das vorkonziliare Offizium auf Lateinisch beten. Die Akzentuierung ist im Text angegeben. Bei Gloria Patri et Filio am Ende eines Psalms mache man eine leichte Verbeugung zur Ehre der Heiligen Dreifaltigkeit. Es geht hier um ein fürbittendes Gebet in einem wichtigen Anliegen und um keine Radioaufnahme. Auch wenn man Fehler macht, wird es Gott genehm sein und wenigstens wir – die Beter – werden dadurch geheiligt werden und vielleicht manch einer Bischof auch. Man kann seine Erfahrungen auf unserem Forum oder anderswo mitteilen. Man solle sich auch auf irgendwelche unerwartet auftretende Probleme und Schwierigkeiten, wie z.B. plötzlicher Familienstreit oder Streit am Arbeitsplatz gerade an diesem Tag einstellen. Dies wird ein gutes Zeichen sein, dass die Mächte der Finsternis diese Initiative bekämpfen. Man solle sich auch auf alle möglichen Zweifel am Sinn dieses Gebetsaufrufs und der eigenen Mitarbeit vorbereiten. Aber von nichts kommt nichts und der Verfall der Kirche in den deutschsprachigen Ländern scheint kaum noch steigerungsfähig. Jemand muss es herausreißen. Packen wir es an! [1] Und zwar mit diesen Beiträgen https://traditionundglauben.com/category/gebetsaktion-bischofskonferenz/ [2] Beispielsweise hier: http://rorate-caeli.blogspot.com/2015/09/deutschlandchurch-of-rich-or-church-of_16.html http://rorate-caeli.blogspot.com/2015/04/the-german-catholic-collapse-priests.html http://rorate-caeli.blogspot.com/2014/09/achtung-as-in-vatican-ii-germans-seem.html http://www.katholisches.info/2015/11/24/paepstliche-standpauke-fuer-deutsche-bischoefe-deutsche-kirche-nicht-die-fortschrittlichste-sondern-die-zerruettetste/ [3] http://www.barroux.org/fr/liturgie/ecoutez-nos-offices.html Ant.: Ne reminiscaris, Dómine, delícta nostra vel paréntum nostrórum, neque vindíctam sumas de peccátis nostris. Ant.: Herr, denke nicht an unsre und...

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Roberto de Mattei, Die Wurzeln und geschichtlichen Konsequenzen des Modernismus (3 von 5)

Vom Modernismus zur Nouvelle théologie Der heilige Pius X. verstand, dass er nicht mit einer  philosophische Schule verhandelte, sondern mit einer [politischen] Partei, und im Motu Proprio Sacrorum Antistitum[1] vom 1. September 1910, mit dem er den Antimodernisteneid anordnete, vertrat er auch die Hypothese, dass der Modernismus innerhalb der Kirche eine wahre und echte „Geheimgesellschaft“ bildete[2]. Ein Zeuge von „innerhalb“ der Bewegung, wie Albert Houtin, der das Ausmaß des Modernismus beschreibt, sah voraus, dass die Erneuerer die Kirche nicht verlassen würden, nicht einmal dann, wenn sie ihren Glauben verlieren würden, sondern dass sie vielmehr so lange wie möglich innerhalb der Kirche verbleiben würden, um ihre Ideen zu verbreiten.[3] „Bis jetzt“, erklärte Buonaiuti, „wollten sie Rom ohne Rom oder vielleicht gegen Rom reformieren. Es besteht die Notwendigkeit, Rom mit Rom zu reformieren; um die Reform durch die Hände derer zu führen, die reformiert werden müssen. Siehe, dies ist die wahre und unfehlbare Methode; aber es ist schwierig. Hic opus, hic labor[4]“. Aus dieser Perspektive schlug der Modernismus vor, den Katholizismus von innen her zu transformieren und das äußere Erscheinungsbild der Kirche soweit wie möglich intakt zu lassen. Scheint es möglich, sich vorzustellen, dass sich solch eine große und komplexe Bewegung ausgeliefert hätte, nachdem sie verurteilt wurde? In den Jahren nach dem Tod Pius X. war die Strategie der Modernisten, den Modernismus für inexistent zu erklären und die antimodernistische Bewegung streng zu verurteilen. Die Tendenzen der Erneuerer auf biblischem, liturgischem, theologischem und ökumenischem Gebiet entwickelten sich innerhalb der Kirche offenbar auf spontane Art und Weise, ohne irgendeine Ordnung oder Richtung, wie es bereits unter Leo XIII. geschehen war. In Wirklichkeit kursierte der Modernismus nicht nur in Büchern, sondern im ganzen Körper der Kirche und vergiftete jeden Aspekt. Dies ermöglichte der neu entstehenden „Nouvelle Théologie“, sich als eine „lebendige“ Theologie und Philosophie zu präsentieren, die mit der Geschichte verbunden, im Gegensatz zur buchstäblichen Abstraktion der neuscholastischen Schule steht. In Belgien, in Tournai, stand das dominikanische Kloster Le Saulchoir, wo beginnend ab 1932 Pere Marie-Dominique Chenu (1895-1990) „der Regens der Studien“ war. 1937 erschien sein kluges Proto-Manuskript mit dem Titel Une école de théologie, Le Saulchoir,[5] das ein „methodisches“ Programm für die Ausbildung dominikanischer Studenten sein wollte. Chenu kritisierte die antimodernistische Theologie im Namen eines „Christus des Glaubens“, der (wie es die Modernisten wollten) im „Christus der Geschichte“ erkannt werden kann. In dem Maß, in dem die Geschichtlichkeit die Bedingung des Glaubens und der Kirche ist, sollten die Theologen in der Lage versetzt werden, „die Zeichen der Zeit“ zu lesen, oder die Manifestation des Glaubens in der Geschichte. Das „Manifest“ des französischen Dominikaners wurde am 4. Februar 1942 durch ein Dekret des Heiligen Offiziums auf den Index gesetzt und Chenu wurde aus seiner Position entfernt. Aber seine Jünger, wie Pater Yves Congar (1904-1995), waren mehr denn je davon überzeugt, dass ihre Generation „jedes Wertelement, das aus der Übernahme des Modernismus hervorgehen könnte,“ wiedergewinnen und in das Erbe der Kirche übertragen sollte.“[6] Was die Schule von Le Saulchoir für die Dominikaner war, war das Universitätsinstitut von Fourvière bei Lyon für die Jesuiten. Diese Schule war vor allem durch die Lehre von Pater Auguste Valensin (1879-1953) beeinflusst, einem Schüler Blondel`s und engen Freund einer anderen führenden Persönlichkeit, des Jesuiten Pierre Teilhard de Chardin (1881-1955), der von seiner Lehrstelle suspendiert, 1926 verurteilt und 1939 vom Heiligen Offizium...

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Roberto de Mattei, Die Wurzeln und geschichtlichen Konsequenzen des Modernismus (2 von 5)

Der Heilige Pius X. und der Modernismus         Der Funke, der die Modernismus-Kontroverse auslösen sollte, war die Polemik, die durch das 1902 erschienene Essay von Abbé Alfred Loisy L’Evangile et l’Église ausgelöst wurde[1], das als Antwort auf die Interpretation des Christentums des protestantischen Exegeten Adolf von Harnack (1851-1930) die er in seinen Vorlesungen an der Universität Berlin vorstellt, verfasst wurde. Loisy, der die neue „historisch-kritische“ Methode auf das exegetische Feld anwendete, leugnete oder negierte den Offenbarungscharakter des Alten und Neuen Testaments, die Göttlichkeit Christi, die Einsetzung der Kirche, der Hierarchie und der Sakramente. In einer retrospektiven Analyse seiner Arbeit erklärte er, dass er „eine wesentliche Reform der biblischen Exegese, der gesamten Theologie und schließlich des Katholizismus im Allgemeinen gewollt“ habe.[2] Die Debatte wurde vom Oratorianer Lucien Laberthonnière (1862-1932), Direktor der „Annales de philosophie chrétienne“, mit dem Argument für die Notwendigkeit der Trennung des Christentums vom thomistischen Aristotelismus auf das philosophische Feld ausgedehnt, und auch von Edouard Le Roy (1870-1954), dem Nachfolger von Bergson am College de France, für den die dogmatische Wahrheit nur ein Element war, das der Praxis Orientierung gab und an sich nicht bewiesen werden konnte, sondern nur in ethisches Handeln übersetzt werden konnte. Die beiden wichtigsten Theologen der Bewegung waren zwei Priester, George Tyrrell aus Irland (1861-1909) und Ernesto Buonaiuti aus Italien (1881-1946). Tyrrell konvertierte vom Calvinismus zum Anglikanismus und dann zum Katholizismus (1879) und trat dann in die Gesellschaft Jesu ein und identifizierte die Offenbarung mit „religiöser Erfahrung“, die sich in jedem einzelnen Gewissen verwirklicht, durch welche die lex orandi die Normen der lex credendi diktiert, und nicht umgekehrt. Tatsächlich kann diese Offenbarungserfahrung „nicht von außen zu uns kommen; die Lehre kann der Anlass sein, nicht aber die Ursache.“[3] Buonaiuti war Professor für Kirchengeschichte am Seminario dell’Apollinare und Autor der Programma dei modernisti, die im Oktober 1907 anonym in Rom erschien. Diese Arbeit stellte einen Versuch dar, eine organische Antwort auf Pascendi zu geben, und wurde von dem Hauptbefürwortern der Modernistischen Bewegung wie (z.B.) Tyrrel gepriesen, der sie ins Englische übersetzte. Der Modernismus fand schließlich, in der Ausdrucksweise von Loisy, in der Figur des Barons Friedrich von Hügel (1852-1925) einen wichtigen „Vermittlungsagenten“. Als Sohn eines österreichischen Vaters und einer schottischen Mutter war von Hügel durch sein soziales Prestige und seinen kosmopolitischen Status „das Bindeglied zwischen der deutsch-englischen und der italienischen Gesellschaft, zwischen den Ideen der Philosophie der Aktion und denen der historischen Immanenz“[4] Paul Sabatier (1858-1928) definierte Hügel als „Laienbischof des Modernismus“,[5] aber Tyrrell stellte ihn Abbé Henri Brémond (1865-1933) als ihren „Laienpapst“ vor. Unser Programm, schrieb er mit Sarkasmus, „sei eine völlig akzeptable Religion, die vom größten Teil der anglikanischen und protestantischen Konfessionen mit offenen Armen empfangen werden wird; und nachdem das Papsttum völlig verwirrt und diskreditiert sein wird, werden wir zum Vatikan marschieren, und wir werden den Baron [von Hügel] auf dem Stuhl Petri als den ersten Laienpapst inthronisieren.“ [6] Angesichts dieser aggressiven Untergrundbewegung reagierte Pius X. mit der Veröffentlichung eines prophetischen Dokuments, der Enzyklika Pascendi. Der Kern des Modernismus bestand für Pius X. nicht nur im Gegensatz zu dem einen oder anderen der geoffenbarten Wahrheiten, sondern in der radikalen Umwandlung des gesamten Begriffes der „Wahrheit“ selbst, durch die Annahme des „Prinzips der Immanenz“, das die Grundlage des modernen Denkens ist, wie es in dem vom Dekret Lamentabili verurteilten Satz 58 zusammengefasst wird: „Die...

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Roberto de Mattei, Die Wurzeln und geschichtlichen Konsequenzen des Modernismus (1 von 5)

Von Prof. Roberto de Mattei bei der Konferenz anlässlich des Studientages über „Alten und Neuen Modernismus: Die Wurzeln der Kirchenkrise“ Rom – 23. Juni 2018 Inhalt: Der Ursprung des Begriffs „Modernismus“ Der Heilige Pius X. und der Modernismus Vom Modernismus zur Nouvelle théologie Die anthropologische Verschiebung des Zweiten Vatikanischen Konzils “  Neo-Modernismus in der heutigen Kirche Der Ursprung des Begriffs „Modernismus“ Es scheint, dass der Begriff „Modernismus“ von dem belgischen katholischen Ökonom Charles Périn in seinem Werk geprägt wurde, das dem „Le modernisme dans l’Eglise“[1] gewidmet war, um unter diesem Namen einen Komplex von Fehlern zu bezeichnen, die durch den liberalen Katholizismus von Lamennais in die Kirche eindrang. 1883 entwickelte Padre Matteo Liberatore dieses Thema in einer Reihe von Artikeln in „Civiltà Cattolica“ weiter[2] . Derjenige jedoch, der dem Wort „Modernismus“ seine historische Bedeutung in dem Sinne gab, in dem wir es immer noch benutzen, war der Heilige Pius X., der den Begriff zuerst im Dekret Lamentabili[3]  vom 3. Juli 1907 und dann in der Enzyklika Pascendi[4] vom 8. September 1907 verwendete. Mit dieser Bezeichnung  wollte Pius X. die Einheit der theologischen, philosophischen und exegetischen Fehler definieren, die sich in den Jahrzehnten vor seinem Pontifikat in der katholischen Kirche verbreitet hatten. Als er Pascendi veröffentlichte, war Pius X. seit nunmehr vier Jahren im Amt, während der Modernismus schon seit einer langen Zeit ausgebrütet wurde. Um dessen Ursprung ausfindig zu machen, muss man einem ganzen „Stammbaum“ von Irrtümern  nachgehen, der vor allem in der deutschen Philosophie im 19. Jahrhundert Wurzeln geschlagen hatte. Tatsächlich leitet sich der Modernismus aus zwei Gedankenlinien ab, die dem Luthertum entstammen: dem Rationalismus von Kant und Hegel, der die Religion auf die Philosophie reduzierte, und dem Irrationalismus der „Gefühlsphilosophen“ Jacobi und Schleiermacher, der die Religion mit einem Gefühl (Empfindung) des Göttlichen identifizierten. Aber der Modernismus ist mehr als eine Doktrin: Er ist eine neue psychologische Haltung gegenüber der modernen Welt, die mit dem Amerikanismus in Verbindung gebracht werden kann, einem Komplex neuer Theorien,  die von Isaac Hecker (1819-1888) aufgestellt wurden, einem protestantischen Konvertiten, der zum Gründer der Paulisten wurde, welcher die Idee einer allgemeinen Glaubensentwicklung und einer Anpassung der Kirche an die Erfordernisse der Moderne vorschlug. Dieser Wandel der Mentalität entwickelte sich vor allem während des Pontifikats von Leo XIII. Auf der philosophischen Ebene war das Denken Leo XIII. der Moderne kategorisch entgegengesetzt. In diesem Sinne war die Enzyklika Aeterni Patris vom 4. August 1879 ein wahres Manifest gegen die Irrtümer der modernen Philosophie, in der der Papst bekräftigte, dass der große Weg zur Wiederherstellung der verlorenen Wahrheit eine Rückkehr zur Philosophie des Hl. Thomas von Aquin sei. Es war kein Zufall, dass Pius X. in einem Apostolischen Schreiben an die Römische Akademie des Heiligen Thomas bekräftigte, dass einer der hauptsächlichen Gründe des Ruhms von Leo XIII. darin bestand, „in erster Linie und mit aller Kraft die Wiederherstellung der Lehre des heiligen Thomas von Aquin anzustreben“.[5] Auf politischer und pastoraler Ebene versuchte Leo XIII sich mit der modernen Welt, die er auf der philosophischen Ebene bekämpfte, abzustimmen. Dieser Geist des Kompromisses drückte sich vor allem in der Idee des Ralliement[6]  oder [anders gesagt Anm. d. Übers.] in der Politik der Annäherung an die freimaurerische und säkularistische Dritte Republik in Frankreich aus, wie sie in der Enzyklika Au milieu des sollicitudes[7] vom 16. Februar 1892 bekräftigt wurde. Der...

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„Menschliche Brüderlichkeit“ von Abu Dhabi oder Bergoglio begeht Apostasie

Apostasie – was ist das? Wir versuchen zwar hier, so gut es geht, die fortlaufenden Häresien und andere die Kirche zerstörenden Aktivitäten des Antipapstes Franziskus, im Nachfolgenden Bergoglio genannt, auszublenden, um nicht zu verzweifeln. Dennoch ist neulich etwas vorgefallen, was wirklich alle Merkmale einer öffentlichen Leugnung des katholischen Glaubens, wie es richtigerweise John Lamont in Rorate Caeli auffasst, seitens des Antipapstes trägt. Was ist aber eine öffentliche Leugnung des katholischen Glaubens? Es ist Apostasie. Apostasie, auf Deutsch „Glaubensabfall“ macht jemanden zu einem Apostaten. Dieser wird nach dem kirchenrechtlichen Verständnis wie folgt definiert:   „Apostat ist, wer nach empfangener Taufe völlig vom christlichen Glauben abgefallen ist (z. B. zum Heidentum, Judentum, Islam oder allgemein zum Atheismus). Ein völliger Glaubensabfall liegt dann vor, wenn mit den wichtigeren Grundwahrheiten der christlichen Glaubenslehre vollständig gebrochen und damit die Verbindung mit dem Christentum ganz gelöst wird.“[1] Das Lehrbuch des Kirchenrechts von Eichmann-Mörsdorf stellt ferner fest: „Dieser Tatbestand [der Apostasie] liegt nicht erst dann vor, wenn jede christliche Glaubenswahrheit geleugnet wird, vielmehr schon dann, wenn eine für den christlichen Glauben wesentliche Wahrheit preisgegeben wird, näherhin eine Wahrheit, ohne deren gläubige Annahme kein Anspruch auf den Namen eines Christen besteht, z.B. die Leugnung der Gottessohnschaft Jesu Christi“.[2] Im alten Kirchenrecht (CIC 1917) betrafen die Canones 1325 § 2 und c. 2814 die Apostasie, im neuen Kirchenrecht (CIC 1983) ist es er Kanon 1364, der da sagt:   1. Der Apostat, der Häretiker oder der Schismatiker ziehen sich die Exkommunikation als Tatstrafe zu, unbeschadet der Vorschrift des can. 194, § 1, n. 2; ein Kleriker kann außerdem mit den Strafen gemäß can. 1336, § 1, nn. 1, 2 und 3 belegt werden. 2. Wenn andauernde Widersetzlichkeit oder die Schwere des Ärgernisses es erfordern, können weitere Strafen hinzugefügt werden, die Entlassung aus dem Klerikerstand nicht ausgenommen. Der neue Katechismus der Katholischen Kirche (KKK) spricht von der Apostasie recht unpräzise in  Nr. 2089 „Apostasie nennt man die Ablehnung des christlichen Glaubens im Ganzen“, was sich natürlich mit der traditionellen Sicht der Apostasie, welche die Leugnung einer einzigen Wahrheit ausmacht, siehe oben, kaum deckt.  Man kann in der Zwischenzeit kaum eine katholische Glaubenswahrheit nennen, welche Bergoglio nicht geleugnet hätte, obwohl unsere lieben Geistlichen, wie neulich Father Zuhlsdorf, den Antipapst auch hier wieder rausreden wollen. Die Situation in der katholischen Kirche erinnert, wie Ann Barnhardt richtigerweise sagt, an den folgenden anglikanischen Witz. Zwei Anglikaner sitzen in einer Kirchenbank als eine weibliche Bischöfin ihre lesbische Lebensgefährtin kirchlich heiratet. Einer sagt zum anderen:   Wenn die noch einen Schritt weitergehen, dann gehe ich. Tja, Bergoglio überschreitet jede mögliche Grenze und nichts passiert.   Apostasie von Abu Dhabi Was passierte aber in Abu Dhabi, wo das Dokument über die „menschliche Brüderlichkeit“ (Freimaurer Codewort) von Bergoglio und dem Großiman von Al-Azhar (Kairo), unserem baldigen Dienstherren in Deutschland, unterschrieben wurde? Dort steht doch tatsächlich nach der Übersetzung von katholisches.info folgendes:   Die Freiheit ist ein Recht eines jeden Menschen: Jeder besitzt die Freiheit des Bekenntnisses, des Denkens, der Meinung und des Handelns. Der Pluralismus und die Verschiedenheit der Religion, der Hautfarbe, des Geschlechts, der Rasse und der Sprache entsprechen dem weisen, göttlichen Willen, mit dem Gott die Menschen erschaffen hat. Diese göttliche Weisheit ist der Ursprung, aus dem das Recht zur Freiheit des Bekenntnisses und zur Freiheit der Verschiedenheit herrührt. Deshalb wird es verurteilt, die Leute zu...

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„Modernismus ist an allem schuld“ oder ein Kommentar zu Roberto de Mattei

Wir wollen hier in Abschnitten einen absolut herausragenden Aufsatz von Roberto de Mattei Die Wurzeln und geschichtlichen Konsequenzen des Modernismus vorstellen, welcher als Vortrag bei der Konferenz „Alter und neuer Modernismus: Die Wurzeln der Kirchenkrise“ abgehalten wurde, welche am 23. Juni in Rom stattfand. Dieser Aufsatz wurde auf Englisch bei onepeterfive.com veröffentlicht und hervorragend von unserem davillatollkuehn übersetzt, dem wir herzlich danken. Wir haben noch gewartet, ob vielleicht katholisches.info sich diese Mühe machen wird, welches einen viel weniger interessanten Aufsatz von Bischof Fellay von der SPPX veröffentlichte, aber wir mussten uns doch selbst die Mühe machen.  Nur jemand, der sich mit der intellektuellen Seite der jetzigen Apostasie längere Zeit befasst, wie DSDZ zum Beispiel, ist in der Lage die Einfachheit, Stringenz, Tiefgründigkeit und noch einmal Einfachheit des Aufsatzes zu würdigen. DSDZ ist wirklich begeistert, denn ähnliche Qualität, die einen späteren Zeitraum abdeckt, ist nur bei Msgr. Spadafora und seinem Werk Die „neue Theologie“ oder „Sie glauben gewonnen zu haben“ zu finden. Danken wir Gott für Roberto de Mattei! Dennoch wird sein Aufsatz nur für eine Minderheit unserer Leser verständlich sein, weil er eine gewisse Vorbildung benötigt. DSDZ wurde sehr oft vorgeworfen, dass er mit Absicht unverständlich redet oder schreibt, damit „dieser einfache arbeitende Mann oder das einfache Mütterchen, welches den Rosenkranz betet“ ihn nicht versteht. Als hätte DSDZ einen Leckerbissen, den er einem springenden Hund vorhält jedoch so, dass dieser Hund ihn nicht zu fassen bekommt. Ja, Wissen ist Macht und Bildung ist es auch. DSDZ hat es niemals mit Absicht getan und er dachte immer, sich unterhalb eines gewissen Niveaus zu befinden, während er wohl immer zu hoch war. Bei dieser Thematik ist Folgendes zu berücksichtigen: Nicht jeder kann alles verstehen. Nicht alles ist auch einer einfacheren Ebene 1:1 wiederzugeben. Bildung ist eine Sportart, einfach für diejenigen, die es können.   Ad 1. Obwohl es sich sehr hart und undemokratisch anhören wird: Intelligenzverteilung ist nicht gleich. Es wird immer Menschen geben, die bestimmte zu hohe abstrakte Inhalte nicht verstehen werden, gleich wie sehr sie sich anstrengen werden und wie genial ihr Lehrer ist. Punkt.   Ad 2. Jede Auslegung oder Vereinfachung ist eine kleine Verfälschung, da bestimmte Begriffe Fachbegriffe sind, welche angewandt werden müssen, um wirklich ihren Inhalt wiederzugeben. Bei Vereinfachung, Umschreibung oder Paraphrasierung verlieren die Begriffe an Inhalt.   Ad 3. Ein Balletttänzer kann deswegen in einer Leichtigkeit eine Pirouette drehen, eine Ballerina hochheben, weil er entsprechende Muskelgruppen wenigstens seit seinem 8 Lebenjahr täglich, mehrere Stunden lang, mehrere Tage in der Woche trainierte. Für einen Untrainierten sind diese Bewegungen nicht möglich, sowenig wie ein Untrainierter nicht beim Hahnenkammrennen in Kitzbühel teilnehmen kann ohne sich umzubringen, da hier Abfahrtsgeschwindigkeiten bis zu 150 km/h erreicht werden. Genauso ist es mit der Bildung. Sie können bestimmte Zusammenhänge mit z.B. Anfang 40 deswegen verstehen, weil Sie seit Ihrer Kindheit, durch die Bildung und das Studium bestimmte Gehirnareale und Synapsenverbindungen entwickelt haben. Da diese Synapsenverbindungen sich recht langsam und mühevoll bilden, deswegen dauert das Studium einige Jahre und die akademische Karriere ja auch, weil man permanent Neues lernt oder es sollte. Deswegen kann ein und derselbe Text für jemanden sehr einfach und für jemand anderes völlig unverständlich sein. Sie brauchen sich bloß einen trainierten Ballettänzer oder eine trainierte Ballerina und einen übergewichtigen Untrainierten oder  eine übergewichtige Untrainierte  vorzustellen. Für die letzteren sind bestimmte Bewegungsabläufe gar...

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Heute, am 25. Januar, beten wir die Bußpsalmen für die Lösung des Bergoglio-Problems und für das Wiederaufleben der Kirche in DE, AT und CH

Es ist soweit: Die Bußpsalmen beten! Praktische Anweisung Man bete wie folgt: Man knie sich hin. Man mache das Kreuzzeichen. Man bete: „Im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.“ Man lese einfach all das laut vor, was auf den Seiten 179 bis 188 geschrieben steht. Man beende das Gebet mit einem Kreuzzeichen und Punkt (3) Ad 4. Unter „lautem Beten“ verstehen die frühen Rubriken des Offiziums, dass man die Lippen bewegen soll und sich selbst wenigstens hören sollte. Man braucht also nicht zu schreien. Sollte man zusammen mit jemanden beten, so kann man sich bei den Versen, Anrufungen der Litanei und anderen Gebeten abwechseln und während der eine laut betet, betet der andere im Geiste mit bis er an die Reihe kommt. So bestimmen es die Rubriken der alten Ablassgebete und so wird es richtig sein. Man kann sich die Texte ausdrucken oder am Handy beten. Wenn wirklich nicht knien kann? Sollte jemand alt und gebrechlich sein oder im Rollstuhl sitzen und wirklich nicht knien können, dann kann er dies halt nicht tun. Er kann sich eine andere machbare Abtötung für die Dauer des Gebets einfallen lassen. Die Rubriken sagen: flexis genibus – „mit gebeugten Knien“, dies bedeutet, dass, wenn jemand nicht kann, er auch mit gebeugten Knien teilweise sitzen kann, wie es in jeder Kirchenbank der Fall ist. Man kann sich auch auf ein Kissen knien, um es sich ein wenig einfacher zu machen. Aber je mehr Busse, desto größer unser Verdienst, siehe unsere Reihe. Was ist, wenn man kein Latein kann? Dann lernt man es eben dadurch, dass man es betet: learning by doing. Die Aussprache des Kirchenlateins ist wie folgt: C wird meistens wie K ausgesprochen (corpus – „korpusss“), außer Vor e, i, y, ae, oe, eu dann wir C wie z, c ausgesprochen (caeli – „zeli“) Q wird wie kw ausgesprochen (quoniam – „kwoniam“) Ngu, su wir wie ngw, sw (sanguis – „ssangwis“), aber das „w“ ist sehr leicht. X wie ks (capax – „kapaks“) Z wie s, stimmhaft (zizania – „sisania“) Ch wie ch (charta – „charta“) Ph wie f (philosophia – „filozofia“) Rh wie r (rhombus – „rombus“) Th wie t (thalamus – „talamus“) I am Wortanfang und vor einem Vokal wie j (iam – „jam“) Y wie y (thymiana – „tymiana“) V wie w (valde – „walde“) S am Wortanfang und Wortende wie ss (super – „ssuper“) S in Wortmitte wie das deutsche stimmhafte s (censebant – „zensebant“) Man kann die lateinische Aussprache bspw. bei den Mönchen von Le Barroux hören[3] oder in anderen Klöstern, die das vorkonziliare Offizium auf Lateinisch beten. Die Akzentuierung ist im Text angegeben. Bei Gloria Patri et Filio am Ende eines Psalms mache man eine leichte Verbeugung zur Ehre der Heiligen Dreifaltigkeit. Es geht hier um ein fürbittendes Gebet in einem wichtigen Anliegen und um keine Radioaufnahme. Auch wenn man Fehler macht, wird es Gott genehm sein und wenigstens wir – die Beter – werden dadurch geheiligt werden und vielleicht manch einer Bischof auch. Man kann seine Erfahrungen auf unserem Forum oder anderswo mitteilen. Man solle sich auch auf irgendwelche unerwartet auftretende Probleme und Schwierigkeiten, wie z.B. plötzlicher Familienstreit oder Streit am Arbeitsplatz gerade an diesem Tag einstellen. Dies wird ein gutes Zeichen sein, dass die Mächte der Finsternis diese Initiative bekämpfen. Man solle sich auch auf alle möglichen Zweifel am Sinn dieses Gebetsaufrufs und der eigenen Mitarbeit vorbereiten. Aber von nichts kommt nichts und der Verfall der Kirche in den deutschsprachigen Ländern scheint kaum noch steigerungsfähig. Jemand muss es herausreißen. Packen wir es an! [1] Und zwar mit diesen Beiträgen https://traditionundglauben.com/category/gebetsaktion-bischofskonferenz/ [2] Beispielsweise hier: http://rorate-caeli.blogspot.com/2015/09/deutschlandchurch-of-rich-or-church-of_16.html http://rorate-caeli.blogspot.com/2015/04/the-german-catholic-collapse-priests.html http://rorate-caeli.blogspot.com/2014/09/achtung-as-in-vatican-ii-germans-seem.html http://www.katholisches.info/2015/11/24/paepstliche-standpauke-fuer-deutsche-bischoefe-deutsche-kirche-nicht-die-fortschrittlichste-sondern-die-zerruettetste/ [3] http://www.barroux.org/fr/liturgie/ecoutez-nos-offices.html Ant.: Ne reminiscaris, Dómine, delícta nostra vel paréntum nostrórum, neque vindíctam sumas de peccátis nostris. Ant.: Herr, denke nicht an unsre und...

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Auflösung von Ecclesia Dei – damit die Gnade versiegt

Damit uns niemand vorwerfen kann, dass wir in die Hasen-Hosen-Rock-Ecke flüchten, wenn etwas Wichtiges stattfindet, hier eine Erklärung zur Auflösung der Ecclesia Dei Kommission im telegraphischen Ann-Barnhardt-Stil: Frage: Warum löst Bergoglio die Ecclesia Dei Kommision auf? Antwort: Weil er vorhat die Ecclesia Dei Gemeinschaften aufzulösen und Summorum Pontificum aufzuheben. Frage: Warum wird die Alte Messe ins Reservat der Piusbruderschaft verlegt? Antwort: Weil die FSSPX immer noch kanonisch irregulär ist und alle Sakramente gültig, aber unerlaubt gespendet werden. Gläubige die dorthin ohne Not (z.B. im Todesfall) hingehen, begehen eine schwere Sünde. Die FSSPX wollte die Konkurrenz loswerden und machte mit Bergoglio einen Deal. Frage: Aber Franziskus hat ihnen die Beichtjurisdiktion gegeben, sowie die Möglichkeit die Ehen zu segnen. Und er ist Papst. Antwort: Er ist ein Gegenpapst. Seine Anweisungen sind nicht bindend. Frage: Und wenn er doch Papst ist? Antwort: Dann hätte er kirchenrechtlich eine Vorgehensweise wählen müssen, welche die Piusbruderschaft kanonisch regulär macht, indem die Piuspriester ganz legal ein kirchliches Amt erhalten. Die Entscheidung von Bergoglio ist ein riesen Formfehler, juristisch gesprochen, und daher hat sich faktisch nichts am kanonischen Status der FSSPX geändert. Kardinal Burke ist derselben Meinung wie DSDZ und jeder Kirchenjurist, der lesen kann eigentlich auch. Frage: Was passiert dann? Antwort: Dasselbe bei bei Unmündigen nach Amoris Laetitia oder Mitis iudex. Die Menschen werden denken, dass sie gültig und erlaubt: a. im Stand der Todsünde kommunizieren können, b. Eheungültigkeitserklärung auf Verlangen erhalten können ad a. Sie sind immer noch in Todsünde und begehen eine weitere, sowie ein Sakrileg, ad b. Eine gültige Ehe ist immer noch gültig gleich welche Papiere man sich besorgt. Die nachfolgende Ehe ist Ehebruch. Bei dieser Lösung werden die Gläubigen denken, dass sie bei der irregulären Piusbruderschaft erlaubt Sakramente erhalten können, was jedoch nicht der Fall ist, sodass sie materiell oder formell eine schwere Sünde begehen werden. Die Punkte a., b. und c. sind gleich. Es zählt das, was faktisch ist und nicht was Bergoglio sagt.  Frage: Aber die FSSPX sind die Guten? Antwort: So? Warum ist denn Bergoglio nicht gegen sie vorgegangen, wenn sie so gut und heilig sind? Warum all die Zugeständnisse? FSSPX sollte doch an seiner Abschussliste ganz oben stehen? FSSPX kritisiert ihn kaum und spricht vom „Heiligen Vater„. Frage: Wahrscheinlich will sich die FSSPX nichts verbauen? Antwort: Bei einem Gegenpapst und Häretiker? Der FSSPX war Benedikt nicht katholisch genug und jetzt schweigt sie zu Bergoglio. Frage: Worum geht es also? Antwort: Dass die Dunkelheit – Beroglio – Gegenpapst – sich mit der Dunkelheit – FSSPX – kanonisch irregulär – verbündet. Mit dem Ziel, dass die Seelen keine Gnade erhalten. So sieht es aus. Es geht um ihr Seelenheil, liebe Leserinnen und Leser. Fällt ihnen wirklich nicht dieses komische Bündnis zwischen der FSSPX und Bergoglio auf? Noch sind die Ecclesia Dei-Gemeinschaften nicht aufgelöst, aber dass wird noch folgen. Denn warum sollte man die Ecclesia Dei-Kommission von Gemeinschaften oder Priestern, die zahlenmäßig der FSSPX überlegen sind und welche mit den Jahren zu einer Anlaufstelle für Fragen zum Alten Ritus wurde auflösen, wenn man diese Gemeinschaften nicht auflösen wolle. Daher dieser vorauseilende Gehorsam der FSSP, deren polnischer Oberer, Gott sei’s geklagt bei soviel Feigheit, neulich am 13 Dezember 2018 sagte: „Es gibt keine Möglichkeit, in den Himmel zu kommen, ohne mit dem Papst vereint zu sein.“ Das ist theologisch gesehen Unsinn. Denn...

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Warum Bergoglio ein Gegenpapst ist? (13 von 20). Autoritäten über den häretischen Papst.

In den vorigen Beiträgen haben wir dargelegt, warum die Geistlichen nichts gegen die Häresien von Bergoglio unternehmen. Jetzt kehren wir wieder zu den Aussagen der theologischen Autoritäten zurück, welche über den haereticus papa schreiben. Der nächste Theologe, der sich, nach Suarez, Gedanken über eine Möglichkeit eines häretischen Papstes machte, war der hl. Robert Bellarmin SJ (gest. 1621), der in seiner vielzitierten Aussage folgendes schreibt: „Ein Papst, der ein formeller Häretiker ist, hört per se auf ein Papst und das Haupt der Kirche zu sein, da er sogleich aufhört ein Christ und ein Mitglied der Kirche zu sein. Aus diesem Grund kann er verurteilt und von der Kirche bestraft werden. Das ist vereinbar mit der Lehre aller Väter, welche lehrten, dass formelle Häretiker automatisch jegliche Jurisdiktion verlieren.“ (hl. Robert Bellarmin, De Romano Pontifice II, 30).[1] Auf diese Art und Weise schlägt Bellarmin mehrere Fliegen mit einer Klappe: zwar darf ein Papst als Papst von niemanden gerichtet werden, wenn er aber ein formeller Häretiker wird, hört er sogleich auf Papst zu sein, wie alle formellen Häretiker jegliche Kirchengewalt verlieren, so auch ein häretischer Papst, als Nicht-Papst kann er gerichtet werden, da er sich selbst seines Amtes enthoben hat. Ferner lesen wir bei Bellarmin:    „So wie es erlaubt ist, dem Papst zu widerstehen, der den Leib angreift, so ist es auch erlaubt ihm Widerstand zu leisten, wenn er Seelen angreift oder die bürgerliche Ordnung zerstört, vor allem aber, wenn er versucht, die Kirche zu zerstören. Ich behaupte also, dass es erlaubt ist, ihm [dem Papst] zu widerstehen, indem man seinen Befehlen nicht gehorcht und seinen Willen behindert. Es ist jedoch verboten, ihn zu richten, zu bestrafen oder zu entthronen, da dies die Handlungen sind, die der Obrigkeit zustehen“ (Bellarmin, De Romano Pontifice, II.29). Die Aussage ist wohl klar: weil der Glauben und das Seelenheil das höchste Gut darstellen, so ist es erlaubt einem Papst zu widerstehen, der diese angreift. Die Amtsenthebung wird aber der Obrigkeit überlassen, wobei sich die späteren Autoren darüber Gedanken machten, wer unter dieser „Obrigkeit“ zu verstehen ist. Ähnlich schreibt Suarez über den Widerstand gegen den Papst: „Wenn der Papst etwas gegen die guten Sitten anordnet, so soll man ihm nicht gehorchen. Wenn er etwas gegen offensichtliche Gerechtigkeit und gegen das Gemeinwohl unternimmt, so ist es erlaubt sich ihm zu widersetzen.“ (Suarez, Opera omnia X, Paris 1856 ff., S. 321, Tractatus de fide dogmatica, Disp. 10, Sect. 6, Nr. 16) Wie man sieht, ist Katholizismus die Religion des gesunden Menschenverstandes und nicht des totalitären Kadavergehorsams, welcher das für gut und richtig befindet, was sich der jeweilige Tyrann wünscht. Sollte jemand dagegen einwenden, dass dies zwar angesehene Theologen, aber keine Heiligen schreiben, so zitieren wir in diesem Kontext auch einen Heiligen. Es handelt sich um den Hl. Franz von Sales (gest. 1622), der schreibt: „Wir behaupten nicht, dass der Papst nicht in seinen privaten Ansichten irren kann, wie es Johannes XXII. tat; ebenso wenig [meinen wir], dass er nicht ein völliger Ketzer wie Honorius sein kann. Wenn er ein offensichtlicher Häretiker ist, so verliert er seine päpstliche Würde und hört damit auf ein Mitglied der Kirche zu sein. Andererseits muss die Kirche ihn entweder seines Amtes entheben oder, wie manche sagen, erklären, dass ihm das Petrinische Amt weggenommen worden ist, indem die Kirche das feststellt, was der hl. Petrus sagte: „Und sein Bischofsamt möge ein anderer übernehmen! (et episcopatum eius...

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Warum Bergoglio ein Gegenpapst ist? (12 von 20). Woher dieser Abfall oder die materielle Sünde.

Der nächste Grund für die jetzige Ungeistlichkeit, Verblendung und Feigheit unserer Hirten ist das Leben in der Sünde, auch in der materiellen Sünde.   Was ist materielle Sünde?   Sie tun etwas, was verboten ist, ohne zu wissen, dass es verboten ist. Eine materielle Sünde ist niemals eine schwere Sünde, weil die willentliche Zustimmung fehlt, aber es ist dennoch eine Sünde und zwar eine lässliche Sünde. Wenn man sich den Zustand unserer lieben Geistlichen bei Lichte ansieht, so sündigen die meisten schwer und zwar formell, wie die DBK durch die Einführung der Kommunion für Ehebrecher und Protestanten. Die meisten Priester sündigen durch ihre heterosexuellen und homosexuellen Konkubinate, durch vorgebrachte Häresien, durch Unglauben und was noch dabei anfällt. Aber sehr viele sündigen durch materielle Häresien aus denen leider die nachkonziliare Theologie besteht. Man lernt im Studium wenn nicht strikte Häresien, dann doch der Häresie nahe Aussagen, man wiederholt diese, weil man glaubt orthodox zu sein und schadet den Seelen, die man zu leiten hat. Es ist, als würden Sie im guten Willen Gift verabreichen. Die Menschen würden krank werden und sterben, Sie wüssten aber nicht warum. Die Geschichte der Medizin ist voll solcher Fälle, wo man Gift – wie Quecksilber bei Syphilis – verabreichte in der Überzeugung zu heilen.  Hatte man die Absicht zu schaden? Nein. Hatte man objektiv geschadet? Ja. Im Gegensatz zur Medizin sind die Nachwirkungen der theologischen Gifte langsamer ersichtlich, weil kaum jemand heutzutage der Meinung ist, dass Meinungen etwas verursachen und wirken und schon gar nicht theologische Ansichten. Dies ist falsch, weil Verfälschung des Glaubens qua Häresie nicht nur zeitliche, sondern auch ewige Folgen hat. Aber kehren wir zu materiellen Sünden zurück. Eine materielle Sünde ist eine leichte Sünde, sollte die Materie auch schwer sein. Welche Wirkungen haben leichte Sünden? Die Moraltheologie lehrt: „Sie disponieren zu schweren Sünden, weil sie: den speziellen Schutz Gottes aufheben, die Liebe zu Gott verringern, welche sich fürchtet Gott zu beleidigen, weil sie die Neigung zu schwereren Überschreitungen mehren, insbesondere dort, wo man schon leicht gesündigt hat.“[1] Zwar lassen sich leichte Sünden nicht aufsummieren, sodass z.B. 100 leichte Sünden eine schwere Sünde ausmachen, aber leichte Sünden verleiten dazu überhaupt eine schwere Sünde zu begehen. Nehmen wir die liturgische Sünde. Nach der Mehrheit der vorkonziliaren Moraltheologien ist eine bewusste Missachtung der Rubriken bei der Sakramentenspendung[2] oder gar eine freiwillige Zerstreuung insbesondere bei der Messe[3]  eine schwere Sünde. Wenn wir als die objektive geistliche Norm den Ritus der Sakramentenspendung nach den vorkonziliaren Normen betrachten, dann stellt der Ritus aller Novus Ordo Sakramente eine materielle Sünde dar. Wenn wir als die objektive geistliche Norm die vorkonziliare Theologie betrachten, dann stellt die gesamte nachkonziliare Theologie eine materielle Sünde dar. Wenn wir als die objektive geistliche Norm die vorkonziliare Verkündigung betrachten, dann stellt die gesamte nachkonziliare Verkündigung eine materielle Sünde dar. Aber neu bedeutet nicht falsch! wird jetzt jemand ausrufen. „Doch“, antworten wir, wenn die richtige Formel z.B. e= mc2 heißt, dann ist eine jede Veränderung, Neuerung oder Abweichung von ihr falsch, denn Wahrheit ist unveränderlich, insbesondere diejenige, die Gott, welcher die Wahrheit selbst ist, verbürgt. Wann fand die größte Aufgabe des Priesteramtes statt? Kurz nach dem Konzil als die Geistlichen, von anderen Gründen abgesehen, das Alte nicht mit dem Neuen vereinbaren konnten, da sie in der zweiwertigen Logik aufwuchsen. Aber auch die nachfolgenden Priestergenerationen, die mehr...

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