Tradition und Glauben

Instrumentum laboris zur Amazonas-Synode oder der bergoglianische Neusprech (2 von 5)

Amazonas, warum nur Amazonas? Wenn man sich die Zeit so ab 1960 bis 2019 betrachtet und endlich die Struktur und die Strategie der Kirchenzerstörung entdeckt hat, so kommt man wirklich nicht umhin die diabolische Intelligenz, die dahinter steckt zu bewundern. Es dauert zwar etwas länger aus dem Kaninchenloch zu herauszukommen oder zu sehen, wie tief das Kaninchenloch reicht, wenn man es aber einmal gesehen hat, so kann man es nicht ungesehen und ungeschehen machen. Sollten Sie mit eigenen Augen sehen, wie Ihre Ehefrau Sie betrügt, dann können Sie sich nur einreden einer Halluzination zu erliegen oder das Geschehene und seine Konsequenzen akzeptieren. DSDZ las einmal den Bericht eines Mannes, der nach einer längeren Zeit es lernte im Wald Spuren zu lesen. Dort, wo untrainierte Menschen nur Laub und Blätter sehen, entdeckte er die Spuren eines schwangeren Eichhörnchens oder eines jungen Rehs. Es war ihm als würde er im Wald wie in einem Buch lesen und er kann jetzt niemals einen Wald begehen, ohne darin zu lesen. Die Entdeckung des Niedergangs der Kirche ist eine weniger erbauliche Angelegenheit. Es ist also würde man mit einem Röntgenblick oder eher MRT-Blick die Störungen der Gehirnstruktur, die Metastasen und die Zersetzung eines Körpers sehen, welche andere noch für gesund halten. Wie auch immer, die diabolische Intelligenz dieser Zerstörung der Kirche ist irgendwie faszinierend. Was will man tun? Man will den Ausfluss der göttlichen Gnade für die Welt unterbinden. Wodurch? Durch die Zerstörung des katholischen Priestertums. Wodurch konkret? Durch die Aufhebung des Zölibats. Gibt es denn auch nicht-zölibatäre katholische Priester? Nein, die hat es niemals gegeben. Zölibatsgesetzgebung der Kirche Fangen wir mit dem letzten Punkt an. Es stimmt zwar, dass wohl alle Apostel, außer Johannes, verheiratet gewesen sind, bevor sie Jesus nachfolgten. Als sie aber seine Jünger wurden, so haben sie ab diesem Zeitpunkt keusch gelebt. Dies bedeutet sie hatten keinen Sex mit ihren Ehefrauen, die ihnen nicht nachzogen, weder vor der Himmelfahrt Christi noch danach, da sie gleich in alle Welt zogen, um das Evangelium zu verkünden. Weder die Evangelien selbst, noch die neutestamentarischen Schriften, noch die Schriften der Häretiker oder Heiden berichten vom Familien- und Sexleben der Zwölf Apostel. Dies waren also die ersten Priester: zölibatär und keusch. Wie wir bereits schrieben, wurden in den ersten Jahrhunderten zwar verheiratete Männer zu Priestern geweiht, weil es kaum unverheiratete gab, aber seit ihrer Weihe durften sie nicht mehr die Ehe gebrauchen, also im Klartext keinen Sex mit ihrer Angetrauten haben. Diejenigen, die es dennoch taten, wurden aus dem Klerikerstand ausgeschlossen, wie die Kanones des Konzils von Elvira bestimmen: „Kanon 33: Man stimmt in dem vollkommenen Verbot über ein, dass viele Bischöfe, Priester, Diakone, d.h. für alle Kleriker, die im Altardienst stehen, gilt, dass sie sich ihrer Ehefrauen enthalten und keine Kinder zeugen; wer aber solches getan hat, soll aus dem Klerikerstand ausgeschlossen werden.“[1] Auch die spätere kirchliche Gesetzgebung, wie der Codex Canonum Ecclesiae Africanae (um. 390), stellt dasselbe fest: „[Es] ist angebracht, dass die Heiligen Vorsteher und Priester Gottes sowie die Leviten oder alle, die den göttlichen Sakramenten dienen, in allem enthaltsam sind, damit sie das, was sie in aller Schlichtheit vom Herrn erbeten, erlangen können; damit so, was die Apostel gelehrt haben und was ein alter Brauch bewahrt hat, auch wir behüten. […] Wir alle sind uns darüber einig, dass Bischof, Priester und Diakon,...

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Zwei Kardinäle und drei Bischöfe: Erläuternde Bemerkung zur Erklärung der Wahrheiten

Abei die erläuternde Bemerkung der zwei Kardinäle und drei Bischöfe, wie wir sie auf gloria.tv gefunden haben, denn man kann wirklich nicht sagen, dass dieser Text in den offiziellen katholischen Medien wirklich verbreitet wird, obgleich er sich überraschenderweise auch auf kath.net  wiederfindet. Wahrscheinlich ist er aber zu theologisch und zu lang, um wirklich rezipiert zu werden. Was sagt er aus? Er sagt, dass die Hierarchie versagt hat und zitiert den hl.Gregor den Großen: Die Menschen, die unserer Sorge anvertraut sind, verlassen Gott und wir schweigen. Sie leben in Sünde, und wir strecken nicht unsere Hand aus, um sie zu korrigieren.“ (In Ev. hom. 17, 3.14). Das ist wohl wahr, aber ohne eine direkte Schuldzuweisung sprich: „Papst“ Franziskus, der jetzige Vatikan mit Amoris Laetitia, bleiben die Vorwürfe im Raum stehen, da man nicht weiß, wem man „eine nahezu allumfassende lehramtliche Verwirrung und Desorientierung“ zu verdanken hat, sowie „eine verbreitete Lethargie in der Ausübung des Lehramtes auf unterschiedlichen Ebenen der kirchlichen Hierarchie“. Das heißt in Klartext: Bergoglio verbreitet Häresien, Keiner stellt sich ihm entgegen und verurteilt ihn auch die zwei Kardinäle und die drei Bischöfe nicht. Dies bedeutet, dass das Gift der Häresie aus der bergoglianischen Quelle weiterhin in die Flüsse, Seen und das Meer sickern und die Verdammnis vieler Seelen nach sich ziehen wird, da diejenigen, welche die Aufgaben haben den Antipapst der Häresie anzuklagen und abzusetzen es nicht tun, sondern bestimmte Täuschbewegungen vorführen. Die Intention ist sicherlich ehrenwert, aber es gibt keine richtige Umsetzung. Hört das Wort nicht nur an, sondern handelt danach; sonst betrügt ihr euch selbst. (estote autem factores verbi et non auditores tantum fallentes vosmet ipsos) (Jak 1,22) Die Vulgatafassung sagt wörtlich: „Seid Täter des Wortes und nicht nur Zuhörer“. Man könnte von einem Umsetzer des Wortes reden und das tun die zwei Kardinäle und drei Bischöfe nicht. Sie schreiben Richtiges, sie protestieren versteckt, aber sie tun leider nichts. Da wir nichtsdestotrotz jeden Strohhalm der katholischen Lehre unserer Bischöfe dankbar aufgreifen, so publizieren wir hier kommentiert diesen Text.  Erläuternde Bemerkung zur „Erklärung der Wahrheiten in Bezug auf einige der häufigsten Irrtümer im Leben der Kirche unserer Zeit“ Die Kirche in unserer Zeit erlebt eine der größten geistigen Epidemien, d.h. eine nahezu allumfassende lehramtliche Verwirrung und Desorientierung, die sich als eine ernsthaft ansteckende Gefahr für die geistige Gesundheit und das ewige Heil vieler Seelen erweist. Gleichzeitig muss man eine verbreitete Lethargie in der Ausübung des Lehramtes auf unterschiedlichen Ebenen der kirchlichen Hierarchie unserer Tage feststellen. Dies ist hauptsächlich durch die Nichteinhaltung der apostolischen Pflicht verursacht – wie es auch das Zweite Vatikanische Konzil in Erinnerung gerufen hat -, dass nämlich die Bischöfe „die ihrer Herde drohenden Irrtümer wachsam fernhalten“ sollen (Lumen gentium, 25). Unsere Zeit ist gekennzeichnet durch einen akuten geistigen Hunger der katholischen Gläubigen auf der ganzen Welt nach der Bekräftigung jener Wahrheiten, die vernebelt, untergraben und durch einige der gefährlichsten Irrtümer unserer Zeit geleugnet werden. Die Gläubigen, die diesen geistigen Hunger erleiden, fühlen sich im Stich gelassen und befinden sich deshalb in einer Art existenzieller Peripherie. Eine solche Situation erfordert dringend Abhilfe. Eine öffentliche Erklärung der Wahrheiten, die sich auf diese Fehler beziehen, duldet keinen weiteren Aufschub. Deshalb erinnern wir uns an die folgenden zeitlosen Worte des heiligen Papstes Gregor des Großen: „Unsere Zunge soll im Ermahnen nicht müde werden, dass nicht, nachdem wir das Amt der...

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Zwei Kardinäle und drei Bischöfe – ein neuer Syllabus ist besser als Nichts!

Wie Ann Barnhardt unter Berufung auf National Catholic Register informiert, haben sage und schreibe fünf Hierarchen der katholischen Kirche (d.h. 0,094% von 5.304 Bischöfen, das Pareto-Prinzip lässt grüßen) ein Dokument zur Bekräftigung der katholischen Lehre mit dem Titel „Die Kirche des lebendigen Gottes – die Säule und das Bollwerk der Wahrheit“ (1 Tim 3, 15) herausgegeben. Wer sind sie? Es handelt sich dabei um: Kardinal Raymond Burke, den Patron des Souveränen Malteserordens, Kardinal Janis Pujats, Emeritierter Erzbischof von Riga – Lettland, Erzbischof Tomasz Peta, Ordinarius von Astana – Kasachstan, Erzbischof Jan Pawel Lenga, Emeritierter Bischof von Karaganda – Kasachstan, Bischof Athanasius Schneider, Weihbischof von Astana – Kasachstan. Wir finden in dieser Zusammenstellung zwei Emeriti (Pujats und Lenga), einen quasi Emeritus (Burke), einen Weihbischof (Schneider) und einen Bischof Ordinarius (Peta). Was die Nationalitäten angelangt liegen die Polen vorn (Peta und Lenga), gefolgt von einem Deutsch-Russen und wohl auch Deutschen (Schneider), einem Letten (Pujats) und einem Amerikaner (Burke). Kirchenpolitisch gesehen ist es um katholische Orthodoxie am besten in Kasachstan bestellt oder allgemein im ehemaligen Ostblock, denn Pujats ist Lette und Lenga wohnt derzeit in Polen. Burke ist US-Amerikaner und ist der ehemals Ranghöchste unter ihnen. Dennoch eine reale Kirchenmacht repräsentiert Erzbischof Peta und er hat am meisten zu verlieren. Was schreiben sie? Sie stellen auf 8 Seiten 40 Punkte der katholischen Lehre in folgenden Themenblöcken zusammen : Fundamente des Glaubens, Glaubensbekenntnis, Das Gesetz Gottes Sakramente Der erste Abschnitt enthält zwei Punkte, der zweite 9, der dritte 17 und der letzte 10 Punkte. Es wird das dargestellt und bekräftigt, was derzeit unter Bergoglio in Frage gestellt oder verleugnet wird. Bevor wir alles übersetzen, wollen wir ein paar Beispiele nennen: Fundamente des Glaubens 1. Die richtige Bedeutung der Ausdrücke „lebendige Tradition“, „lebendiges Lehramt“, „Hermeneutik der Kontinuität “und „ Entwicklung der Lehre“ schließen die Wahrheit ein, was auch immer neue Einsichten in Bezug auf die Hinterlegung des Glaubens zum Ausdruck gebracht sein mögen, sie können dennoch nicht im Widerspruch zu dem stehen, was die Kirche immer im gleichen Dogma, im gleichen Sinne und in der gleichen Bedeutung dargestellt hat (siehe I. Vatikanisches Konzil, Dei Filius, Sess. 3, c. 4: „in eodem dogmate, eodem sensu, eademque sententia“). Glaubensbekenntnis 4. Nach der Einführung des Neuen und Ewigen Bundes in Jesus Christus kann niemand mehr gerettet werden durch Gehorsam gegenüber dem Gesetz Moses allein, ohne Glauben an Christus als wahren Gott und einzigen Retter von Menschheit (siehe Röm 3:28; Gal 2:16). Das Gesetz Gottes 16. Einer Frau, die ein Kind in ihrem Mutterleib empfangen hat, ist es nach Naturrecht und göttlichem Gesetz verboten dieses menschliche Leben in ihr zu töten, eigenständig oder durch andere. direkt oder indirekt (siehe John Paul II., Enzyklika Evangelium Vitae, 62). Sakramente 35. Das Bußsakrament ist das einzige gewöhnliche Mittel, wodurch die nach der Taufe begangenen schwere Sünden erlassen werden können, und nach dem göttlichen Gesetz müssen alle diese Sünden nach Anzahl und Art bekannt werden (Siehe Konzil von Trient, Sess. 14, can. 7). Was wird das bringen? Leider wenig, denn die Hierarchen halten sich an die Strategie den Übeltäter und Häretiker – Bergoglio – nicht beim Namen zu nennen und der Häresie nicht anzuklagen, wozu sie im letzten Offenen Brief an die Bischöfe aufgefordert wurden, von Menschen, die mehr zu verlieren hatten als sie. Die fünft Verfasser benennen stattdessen recht abstrakt das, was fälschlicherweise gelehrt wird,

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Offener Brief an die Bischöfe, Patriarchen und Kardinäle der Hl. Katholischen Kirche; Gesamttext, Teil 4

Vielleicht werden sich einige nichtkatholische Leser aber auch katholische Leser dieses Textes denken: Er verbreitet also Häresien. Na und? Was macht das schon? Es macht schon etwas aus. Stellen Sie sich vor der oberste Richter des höchsten Gerichts Ihres Landes, welches die letzte Instanz der gesamten Judikative ist, würde: a. selbst schwer kriminell werden b. die Gesetzestexte z. B. der Verfassung so ändern und formulieren, dass es auf den unteren Ebene zu einer Rechtsfreiheit und Anarchie führen würde. Wäre das kein Grund ihn abzusetzen? Sicherlich hinkt dieser Vergleich ein wenig, da in einer parlamentarischen Demokratie der oberste Richter die Gesetze nicht macht, sondern diese überwacht, aber in einer Monarchie oder einer konstitutionellen Monarchie ist es schon anders. Da hat der Monarch zumindest die Möglichkeiten die Gesetze vorzuschlagen. Monarchien haben sich als Regierungssystem im Laufe der Menschheitsgeschichte als sehr stabil erwiesen, weil jeder Monarch ipso facto ein Beschützer der Monarchie ist. Will er kein Monarch sein, dann dankt er ab. Stellen Sie sich vor die Königin von England würde eine Drogenmafia leiten, ordentliche Bürger ohne Prozess ins Gefängnis sperren, die Hälfte Großbritanniens an Nordkorea abtreten und Gesetze verabschieden lassen, welche Anarchie, Angst und Schrecken verbreiten. Wäre dies kein Grund sie als Monarchin abzusetzen ohne die Monarchie als solche in Frage zu stellen? Natürlich wäre es das. So sieht ungefähr die derzeitige Lage in der katholischen Kirche aus, wenn man es in ganz einfachen Begriffen für die Heiden, welche keine übernatürliche Sicht der Dinge haben, darlegen wollte. So wie einem Monarchen Berater und Gremien zur Seite stellen, welche seine Schritte auch überwachen, so sollte in einer Demokratie die Gewaltenteilung dazu dienen, so hat die Kirche theoretisch die Kardinäle, die vatikanischen Kongregationen und die Bischöfe, welche den Papst beraten, aber auch ermahnen. Unter Bergoglio findet aber keine Ermahnung statt, weil sie alle Angst haben und ihr Posten ihnen wichtiger ist als die Kirche, das Ideal, das Große und Ganze. Deswegen muss auch diesmal das Fußvolk ran, denn so sehr sich die Gelehrten auch bemühen, die reale Macht einen Papst abzusetzen haben sie nicht. Sie haben ihn der Häresie angeklagt, zum dritten Mal insgesamt, aber die Amtsenthebung muss durch die dafür kanonisch befähigten Gremien erfolgen, sprich durch die Bischöfe. Was riskiert denn so ein Bischof? Nichts, das ist das schöne dabei. Er kann höchstens in Rente geschickt werden und lebt im Wohlstand weiter vom Geld der Gläubigen oder des Staates, wie in Deutschland. Es bestätigt sich auch hier die Lehre, dass diejenigen, die am wenigsten zu verlieren haben, die größten Feiglinge sind. Es ist wirklich alles viel einfacher als man denkt, wenn man erstmal die eigene Angst überwindet. Heute am 6.05. feiert die Kirche im alten Kalender das Fest des hl. Johannes im Lateran, auch hl. Johannes im Öl genannt. Denn der hl. Johannes der Apostel überlebte ein Martyrium, als er auf den Befehl des Kaisers Diokletian hin ins siedende Öl eingetaucht wurde, wo er aber, wie Tertullian schreibt, „jünger und schöner als zuvor wieder auftauchte“. Ja, es war ein Wunder und probieren Sie es nicht zuhause aus. Da der hl. Johannes nicht tot zu kriegen war, wurde er auf die Insel Patmos verbannt.  Wußte denn Johannes, das ihm nichts passieren wird? Wohl kaum. Denn ist als der einzige Jünger eines natürlichen Todes gestorben. Manche Martyrer hat Gott einen grausamen Tod sterben lassen, manche...

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Offener Brief an die Bischöfe, Patriarchen und Kardinäle der Hl. Katholischen Kirche; Gesamttext, Teil 3

Nachdem im vorigen Teil alle bewußten personellen Fehlentscheidungen Bergoglios aufgeführt worden sind, welche beweisen, dass er diejenigen befördert, die skandalös leben und häretisch sind, erfolgt an dieser Stelle eine andere Zusammenstellung seiner Taten, die man nicht anders als praktische und tätige Häresieförderung bezeichnen kann. Ja, Franziskus begeht Häresie. Damit aber eine formelle Häresie stattfindet, muss derjenige, der sie verbreitet insoweit theologisch gebildet sein, um überhaupt zu wissen, wogegen er verstößt. Daher ist es in der Kirchengeschichte kaum vorgekommen, dass ein von Kokablättern benommenes südamerikanisches Mütterchen, welches meinte den Hasen zu spicken, den sie sich aber eingebildet hat, denn in Südamerika gibt es keine Hasen (ätsch!) und dabei Häretisches von sich gab als formelle Häretikerin verurteilt worden ist. Ein formeller Häretiker kann eigentlich nur ein ausgebildeter Theologe werden, der die Häresien öffentlich, vorzugsweise in schriftlicher Form, vorlegt. Oft hört man von den neokonservativen Katholiken samt Geistlichen, welche sich eine Wirklichkeit konstruieren, um ja nichts unternehmen zu müssen: Das ist noch niemals eine formelle Häresie! Der ist viel zu dumm. Der weiß nicht, was er redet! Dummheit hin oder her. Bergoglio hat Theologie studiert, er war sogar der Rektor (sic!) einer katholischen Universität und als Papst stehen im alle möglichen Kongregationen und Berater zur Verfügung, damit er sich genau informieren kann. Er hat ja eigens die kirchlichen Dokumente, welche die Häresien verurteilen, die er jetzt vertritt, in seiner vorpäpstlichen Zeit zitiert. Sie sind im also bekannt, sodass er ganz genau weiß, wogegen er verstößt. Somit ist die Häresie Bergoglios sowohl formell als auch hartnäckig, denn er ist schon mehrmals  ermahnt worden. Er bleibt also ein Häretiker, weil er es will. (Die Unterstreichungen im Text stammen von uns.) Förderung der Zulassung wiederverheirateter Geschiedener zur Eucharistie. Papst Franziskus hat fortwährend die Zulassung von Personen zur Eucharistie unter bestimmten Bedingungen für Personen propagiert, die zivil von ihren Ehepartnern geschieden sind und in einer sexuellen Beziehung mit jemand anderem leben. Sein oben zitierter Brief an die Bischöfe von Buenos Aires stützt diese Praxis ausdrücklich. Er intervenierte bei der Formulierung der Relatio post disceptationem der Familiensynode von 2015. Sein Zusatz zur Relatio schlug die Zulassung wiederverheirateter geschiedener Katholiken  zur  Kommunion auf einer von Fall-zu-Fall-Basis vor und sagte, dass die Hirten die positiven  Aspekte von Lebensstilen, die die Kirche als schwer sündig betrachtet, einschließlich Zivilehe nach  einer Scheidung und voreheliche Kohabitation, betonen sollten. Diese Vorschläge wurden auf seinen persönlichen Druck hin in die Relatio eingefügt, trotz der Tatsache, dass sie nicht die erforderliche Zweidrittel-Mehrheit der Stimmen der Synode erhielten. Er hat die Richtlinien für die Diözese Rom formuliert, die wiederverheirateten geschiedenen Katholiken, die more uxorio mit ihren zivilen Partnern zusammen eben unter bestimmten Umständen den Zugang zur Eucharistie erlaubt. Diese Lehren und Handlungen sind an sich ein Angriff auf den Glauben, weil die Lehre, dass Katholiken mit einem lebenden Partner, die offen in Kohabitation mit einem anderen leben, die Eucharistie nicht empfangen können, ist zumindest eine der unfehlbaren Glaubenswahrheiten der Kirche. Diese Lehre ist zumindest eine Wahrheit, die zu akzeptieren erforderlich ist, damit das Glaubenserbe wirkungsvoll verteidigt und oder mit ausreichender Autorität weitergegeben werden kann. Ihre Leugnung ist nicht als eine von Papst Franziskus angenommene Häresie aufgelistet worden, weil einige respektablen Katholischen Theologen feststellten, dass diese Lehre nicht Teil des göttlich offenbarten Glaubenserbes ist. Eine Verleugnung dieser Wahrheiten unterstützt die oben aufgeführten Häresien IV und V: Andere Hinweise Am...

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Offener Brief an die Bischöfe, Patriarchen und Kardinäle der Hl. Katholischen Kirche; Gesamttext, Teil 2.3

Der vorliegende Abschnitt stellt etwas dar, was der Amerikaner the Hall of Shame nennt, zu Deutsch in etwas die „Halle der Schande“. Es werden hohe kirchlichen Würdenträger von Kardinal abwärts aufgeführt, die sich skandalös und meistens sodomitisch gebaren und dennoch oder gerade deswegen von Bergoglio in Amt gelassen und manchmal befördert werden. Es gibt keine Scham und keine Konsequenzen. Recht hat Ann Barnhardt, wenn sie schreibt, dass „die sodomitischen Prälaten in der Antikirche in kostbares Wirtschaftsgut“ sind.  Warum das aufzählen? Um zu beweisen, dass von Bergoglio gerade diejenigen Geistlichen gefördert werden, die in Wort und Tat die kirchliche Lehre leben oder anders ausgedrückt die oben inkriminierten Häresien existentiell umsetzen. Ja, Franziskus begeht Häresie und such sich dazu die entsprechende Gesellschaft. (B) Papst  Franziskus‘ öffentliche Aktionen, die eine Ablehnung der Glaubenswahrheiten anzeigen In ihrem offensichtlichen Sinn verstanden, sind die oben aufgezählten Äußerungen häretisch. Das wurde für viele von ihnen in der „Filial Correction“ die Papst Franziskus zugesandt wurde und in der theologischen Beurteilung von Amoris Laetitia, die dem Kardinalskollegium von 45 Katholischen Gelehrten übermittelt wurde. Diese Äußerungen sind jedoch nicht der einzige Beweis für das öffentliche Festhalten von Papst Franziskus an der Häresie. Es ist möglich, einen Glauben sowohl in Taten als auch in Worten zu zeigen. Das Kanonische Recht hat immer non-verbale Äußerungen als Häresien anerkannt, so wurde z.B. die Weigerung vor dem Allerheiligsten Sakrament zu knien, als Beweis für den Unglauben an die Lehre der Realpräsenz gewertet. Non-verbale Aktionen können in sich selbst den Glauben an eine Häresie anzeigen oder das in Verbindung mit mündlichen und schriftlichen Äußerungen tun. In letzterem Fall liefern sie einen Kontext, der klar macht, daß die fraglichen mündlichen und schriftlichen Äußerungen in häretischem Sinn zu verstehen sind. Eine große Anzahl der öffentlichen Aktionen des Papstes haben den Glauben an diese oben aufgelisteten Häresien auf vielfältige Weise bewiesen. Diese Aktionen umfassen den Schutz, die Beförderung und das Preisen von Klerikern und Laien, die ihren Glauben an diese Häresien bewiesen haben, oder die fortwährend auf eine Weise gehandelt haben, die den Glaubenswahrheiten trotzen, denen diese Häresien widersprechen. Das Kanonische Recht hat immer dafür gehalten, daß das Schützen, Fördern von Häretikern und Hilfe für sie selbst ein Beweis für Häresie sein kann. Indem man Kleriker und Laien preist, die diese Häresien äußern oder sie auf einflußreiche Posten beruft, oder Kleriker dieser Art vor Strafe oder Absetzung schützt, wenn sie schwer unmoralische und kriminelle Handlungen begangen haben, hilft er ihnen, ihren häretischen Glauben zu verbreiten. Indem man häretische Prälaten für die wichtigsten Posten in der Römischen Kurie auswählt, beweist er die Absicht, diese Häresien der ganzen Kirche aufzuzwingen, In dem er Kleriker schützt, die unmoralischer und krimineller sexueller Handlungen schuldig sind, sogar wenn dieser Schutz einen schwerwiegenden Skandal für die Kirche hervorruft und droht zu katastrophalen Aktionen durch die Zivilautoritäten zu führen, beweist er seinen Unglauben an die Katholische Sexual- und Morallehre und zeigt, daß ihm  die Unterstützung häretischer und krimineller Kleriker wichtiger ist, als das Wohl  der Kirche. Indem er öffentlich Individuen preist, die ihre Karriere dem Widerspruch gegen die Kirchenlehre und den katholischen Glauben gewidmet haben und die Verbrechen, die durch die Göttliche Offenbarung verdammt wurden, fördern und begehen. Es ist bemerkenswert, daß seine öffentliche Zustimmung und Unterstützung nicht unterschiedslos sind, er dehnt sein Lob nicht oft auf Katholiken aus, die für ihre völlige Treue gegenüber...

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Offener Brief an die Bischöfe, Patriarchen und Kardinäle der Hl. Katholischen Kirche; Gesamttext, Teil 2.2

Man könnte sich natürlich die Frage stellen, ob die negative Interpretation der Amoris Laetitia Passagen und anderer päpstlichen Häresien, die ja an sich negativ sind, zwingend notwendig ist. Er kann es ja ganz anders, im guten Sinne verstehen würde unsere fromme Seele meinen. Wenn dem so wäre, so würde Bergoglio und die vatikanischen Behörden anders reagieren. Denn die unten angeführte Interpretation von Amoris Laetitia aus Buenos Aires wurde als richtig und normativ im Vatikan erkannt. Franziskus begeht Häresie und das ist nicht zu leugnen. 7. Am 5. September 2016 haben die Bischöfe der Region Buenos Aires ein Statement zur Anwendung  von Amoris Laetitia formuliert,  indem sie feststellten: 8) „In anderen komplexeren Fällen und wenn noch keine Annullierungserklärung vorliegt, ist die oben erwähnte Option vielleicht nicht realisierbar. Dennoch ist der Weg der Differenzierung immer noch möglich. Wenn es dazu kommt, anzuerkennen, daß in einem besonderen Fall Einschränkungen gibt, die die Verantwortlichkeit und Schuld vermindern (cf 301-3012) -besonders wenn eine Person glaubt, daß sie ein weiteres Unrecht begehen, das den Kindern aus der neuen Verbindung schadet, bietet Amoris Laetitia die Möglichkeit an, Zugang zu den Sakramenten der Versöhnung und der Eucharistie zu erlangen (Fußnoten 336 und 351). Diese Sakramente ihrerseits- versetzen die Person in die Lage in der Macht der Gnade zu wachsen und  zu reifen.“… 9) Es mag richtig sein, daß ein möglicher Zugang zu den Sakramenten privat stattfindet, besonders wenn daraus Konfliktsituationen entstehen könnten. Aber zur selben Zeit müssen wir unsere Gemeinden in ihrem wachsenden Verstehen begleiten und willkommen heißen, ohne daß das Verwirrung über die Kirchenlehre über die Unauflöslichkeit der Ehe schafft. Die Gemeinschaft ist ein Instrument der Gnade, die „unverdient, bedingungslos und kostenlos“ ist. (297) 10) Differenzierung ist nicht in sich abgeschlossen. „weil sie dynamisch ist, immer offen bleiben muß für neue Stufen im Wachstum und für neue Entscheidungen, die es ermöglichen das Ideal besser zu verwirklichen.“ (303) – gemäß dem „Gesetz der Gradualität (295) und mit Vertrauen auf die Hilfe der Gnade.] Da wird behauptet, daß laut Amoris Laetitia- obwohl die Unausflöslichkeit der Ehe nicht geleugnet wird, und daß trotz des Verharrens in einem Zustand, der nicht nicht mit dem Empfang der Hilfe der Gnade kompatibel ist, die wiederverheirateten Geschiedenen die Sakramenten empfangen können. Papst Franziskus hat am selben Tag einen Brief an Bischof Sergio Alfredo Fenoy von San Miguel, einen Delegierten der argentinischen Bischöfe der Region Buenos Aires geschrieben, in dem er feststellt, daß die Bischöfe die einzig mögliche Interpretation von Amoris Laetitia gegeben hätten. [Geliebter Bruder, ich habe das Dokument der Bischöfe der Pastoralregion Buenos Aires „Basis-Kriterien zur Anwendung von Kapitel VIII von Amoris laetitia erhalten. Vielen Dank, daß sie es mir geschickt haben. Ich danke Ihnen für die Arbeit, die dafür verrichtet haben ein wahres Beispiel für Begleitung des Priesters…..und wir wissen alle, wie nötig diese Nähe des Bischofs zu seinem Klerus und des Klerus zu seinem Bischof ist. Der „nächste“ für den Bischof ist der Priester und das Gebot, den Nächsten wie sich selbst zu lieben, fängt für uns Bischöfe genau mit unseren Priestern an. Das Dokument ist sehr gut und erklärt vollkommen die Bedeutung von Kapitel VIII von Amoris Laetitia. Es gibt keine anderen Interpretationen.“ ] Dieser Brief an die Bischöfe von Buenos Aires wurde dann in den Acta Apostolicae Sedis vom Oktober 2016 veröffentlicht, mit einer Notiz, daß Papsts Franziskus seine...

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Offener Brief an die Bischöfe, Patriarchen und Kardinäle der Hl. Katholischen Kirche; Gesamttext, Teil 2.1

In diesem Teil erfolgt der Nachweis, dass die im ersten Teil als Häresien formalisierte Sätze tatsächlich in den päpstlichen Schriften, hauptsächlich in Amoris Laetitia und Aussagen vorhanden sind. Wir stellen die schlimmsten Passagen rot dar, damit es auch jeder begreift. Und worum geht es dabei? Sex ist lebensnotwendig Gebote Christi sind nur ein Ideal Es gibt zwar Regeln, was Sex anbelangt aber nur Ausnahmen Ja, Franziskus begeht Häresie und diese sieht wie folgt aus. Beweis dafür, daß Papst Franziskus des Deliktes der Häresie schuldig ist.  Diese Beweise sind zweifach: die öffentlichen Äußerungen von Papst Franziskus und seine öffentlichen Handlungen (die unten zitierten Äußerungen aus Amoris laetitia sind nicht als isolierte Äußerungen zu verstehen, sondern in ihrer wahren Bedeutung im Zusammenhang mit dem gesamten Kapitel VIII dieses Dokuments zu lesen.) Es gibt zwei Arten von Beweisen. Sein öffentliches Handeln dient der Feststellung, daß die nachstehend aufgeführten öffentlichen Äußerungen von ihm im häretischen Sinne verstanden werden sollten. (A) Papst Franziskus‘ öffentliche Äußerungen widersprechen den Glaubenswahrheiten Amoris Laetitia 295: „Der Heilige Johannes Paul II hat das sog. „Gesetz der Gradualität“ vorgeschlagen, im Wissen, daß der Mensch „auf verschiedenen Stufen der Entwicklung das moralische Gute kennt, liebt und erfüllt.“ Das ist keine „Gradualität des Gesetzes “ sondern eher eine Gradualität in der vorsichtigen Ausübung freier Handlungen eines Einzelnen, der nicht in der Lage ist, die objektiven Forderungen des Gesetzes zu verstehen, zu schätzen und voll zu erfüllen. (I, II, IV.) 2. Amoris Laetitia 298: „Die Geschiedenen, die eine neue Verbindung eingegangen sind, können sich z.B. in verschiedenen Situationen wiederfinden, die nicht in offensichtlich starre Kategorien gezwungen werden sollten, die keinen Raum für eine angemessene persönliche und pastorale Differenzierung lassen. Eine Sache ist eine mit der Zeit konsolidierte zweite Beziehung, mit neuen Kindern, erwiesener Treue, großzügiger Selbstschenkung, christlichem Engagement, Bewußtsein für ihr Irregularität und der großen Schwierigkeit zurück zu gehen, ohne im Gewissen zu fühlen, daß man neue Sünden begehen werde. Die Kirche erkennt Situationen an, die aus ernsten Gründen – wie die Erziehung von Kindern, ein Mann und eine Frau die Pflicht sich zu trennen, nicht erfüllen können. [Fußnote 329: In solchen Situationen weisen zahlreiche Menschen, die die Möglichkeit „wie Bruder und Schwester“ zusammen zu leben kennen und akzeptieren, die die Kirche ihnen anbietet, darauf hin, daß wenn ein gewisser Ausdruck der Intimität fehlt, „es oft vorkommt, daß die Treue und das Wohl der Kinder gefährdet werden.] Es gibt auch die Fälle derer, die jede Anstrengung unternommen haben, ihre erste Ehe zu retten und zu Unrecht verlassen wurden, oder die zum Wohl der Kinder eine zweite Ehe geschlossen haben und manchmal subjektiv in ihrem Gewissen sicher sind, daß ihre vorherige und irreparabel zerbrochene Ehe nie gültig war, „Eine andere Sache ist, daß eine neue Verbindung, die aus einer kürzlichen Scheidung hervorgegangen ist, mit dem ganzen Leiden und der ganzen Verwirrung für Kinder und ganze Familien mit sich bringt, oder der Fall von jemandem, der fortwährend in seinen Verpflichtungen gegenüber der Familie versagt hat. Es muß klar bleiben, daß das nicht das Ideal ist, das das Evangelium für Ehe und Familie anregt. Die Synodenväter haben festgestellt, daß immer eine Differenzierung durch die Hirten stattfinden muß „durch adäquate Unterscheidung „in einem Ansatz, der sorgfältig die Lage wahrnimmt.“ Wir wissen, daß es keine einfachen Rezepte gibt.“ (III, IV). Amoris Laetitia 299: „Ich bin mit vielen Synodenvätern einig,...

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35 Shades of Bergoglio oder die immerwährende Ermahnung

Der etwas reißerische Titel, der an das grauenhafte Buch 50 Shades  erinnert, will auf die Tatsache anspielen, dass der Antipapst Bergoglio wegen seiner Häresien wirklich mehr als einmal, von fast allen Seiten, ermahnt worden ist. Die fleißige Maike Hickson hat mit deutscher Gründlichkeit auf Lifesitenews alle 35 Versuche der Katholiken dargestellt Bergoglio auf seine Fehler aufmerksam zu machen. Bei 6 Jahren Pontifikat ergibt das ungefähr 6 Ermahnungen pro Jahr. Geben wir diese Momente nach Hickson wieder: Direkte Versuche von Geistlichen und Laien, Papst Franziskus zu erreichen  Im Oktober 2014 veröffentlichte eine große katholische Gemeinde in den USA – St. Johannes der Täufer (Front Royal, Virginia), eine Glaubensbekundung bezüglich Ehe und Familie , die mehr als 1.000 Unterschriften von Gemeindemitgliedern erhielt und an Papst Franziskus gesandt wurde.  Am 16. April 2015 veröffentlichte die katholische Zeitung The Wanderer einen offenen Brief an Papst Franziskus, in dem die Unterzeichner Papst Franziskus bitten, dass er „die Schlussfolgerung der Familiensynode mit einer klaren und nachdrücklichen Bekräftigung der zeitlosen Lehren der Kirche bekräftigen solle, d.h.  die Unauflöslichkeit der Ehe, die Ehe und die Definition der Ehe und der ehelichen Liebe und die Tugend der Keuschheit, wie sie im Katechismus der katholischen Kirche dargestellt wird.“ Nach der ersten beunruhigenden Synode im Dezember 2014 machte die Verfasserin dieses Artikels [Maike Hickson Red.] selbst einen kleinen Versuch, die kirchliche Lehre über die Ehe zu verteidigen, indem sie einen Offenen Brief an Papst Franziskus schrieb, der auf der Grundlage ihrer eigenen Erfahrung als Scheidungskind fußt. Dieser Brief wurde an Papst Franziskus geschickt, aber er hat nie geantwortet. Er wurde auch an das Sekretariat der Bischofssynode geschickt, aber auch darauf wurde nicht geantwortet.  Am 24. April, kurz nach der Veröffentlichung des päpstlichen Dokuments,  veröffentlichte Bischof Athanasius Schneider eine von Nächstenliebe gepräge aber auch klare Kritik an Amoris Laetitia, sprach über die Verwirrung und „widersprüchlichen Interpretationen auch im Episkopat“, die aus diesem päpstlichen Text resultieren. Er rief die die Hierarchie der Kirche und die Laien auf den Papst um Klarstellung und offizielle Interpretation von Amoris Laetitia im Einklang mit der ständigen Lehre der Kirche zu bitten.  Am 13. Juli 2016 baten 16 internationale Anwälte für das Leben und Familie Papst Franziskus im Geist der Liebe, Demut und Treue in einer wirkungsvollen „Bitte an den Papst „, eindeutig die Wahrheit des katholischen Glaubens zu sagen, um die Verwirrung in der Lehre zu beenden, um die Klarheit wiederherzustellen und derjenige Heilige Vater zu sein, den die Katholiken brauchen.  Im Juli 2016 veröffentlichten 45 Geistliche und Gelehrte ihren Brief an die Kardinäle der katholischen Kirche, in dem sie „die Kardinäle und Patriarchen an den Heiligen Vater baten, die in dem Dokument aufgeführten Fehler endgültig und endgültig zu verurteilen um autoritär zu sagen, dass Amoris Laetitia nicht verlangt, dass einer von ihnen geglaubt oder als möglicherweise wahr angesehen wird. “Der Brief enthält eine sehr detaillierte Liste potenziell häretischer oder heterodoxer Aussagen, die aus Amoris Laetitia gezogen werden könnten.“ Am 3. August 2016  veröffentlichte Professor Josef Seifert eine detaillierte Kritik an Amoris Laetitia, in der mehrere Fehler in dem Dokument aufgelistet werden, die potenziell ketzerisch sein könnten, und bat den Papst „sie zu widerrufen.“ Seifert veröfftentlichte später, im August 2017 einen zweiten Text über Amoris Laetitia mit der Bitte „an Papst Franziskus und an alle katholischen Kardinäle, Bischöfe, Philosophen und Theologen.“ Es handelt sich um ein Dubium über eine rein logische Konsequenz einer Bestätigung in Amoris Laetitia und endet...

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Offener Brief an die Bischöfe, Patriarchen und Kardinäle der Hl. Katholischen Kirche; Gesamttext, Teil 1

Der Offene Brief besteht aus vier Teilen. Im ersten Teil werden die Häresien dargestellt samt ihrer Spiegelung in der Lehre der Kirche. Im zweiten Teil wird nachgewiesen, dass Bergoglio sie tatsächlich in Wort und Tat verkündet hat. Im dritten Teil wird die Hartnäckigkeit des Verbleibens in den Häresien dargestellt, was den Appell an die Bischöfe im vierten Teil nach sich zieht. Der zweite Teil besitzt noch diese Auffälligkeit, dass dort diejenigen Prälaten namentlich genannt werden, welche aufgrund ihrer häretischen und unmoralischen Umtriebe von Bergoglio in Amt gehalten und bestätigt werden. Denn für die Häresien von Franziskus sprechen seine Worte und Taten. Diese Vorgehensweise der Autoren des Offenen Briefes stellt das Gegenmittel gegen etwas dar, was wir hier als die Anatomie des Leugnens bezeichnen möchten. Es kommt bei frommen Seelen vor, die nicht unbedingt einen Hasen spicken müssen. Stufe 1: Was ist so falsch daran? (Ich glaub’s nicht!) Stufe 2: Hat er es wirklich gesagt? (Ich glaub’s nicht!) Stufe 3: Sind die Leute, die dies festgestellt haben wollen auch kompetent? (Ich glaub’s nicht!) Stufen 4: Wenn es so ist, warum haben denn die Bischöfe, Patriarchen und Kardinäle nicht reagiert? (Ich glaub’s nicht!) Stufe 5: Haben Sie auch ausreichend für sie gebetet? (Ich glaub’s nicht!) Obwohl den meisten von uns dies seltsam vorkommen wird, so gibt es tatsächlich noch fromme Seelen, welche glauben, dass wir gläubige, katholische Bischöfe und höhere Geistliche haben, Priester eingeschlossen, denen an der katholische Lehre liegt und dass der Papst, denn sie halten Bergoglio noch für Papst und nicht wie wir für den Antipapst, nur „falsch von der Presse und den Medien, denen man sowieso nicht glauben kann, verstanden worden ist“. Dieser Abwehrmechanismus kann zu einer beliebigen Tages- und Nachtstunde abgerufen werden und einem ist, als rede man gegen die Wände an. Natürlich ist es schwer die nachweisbare Apostasie der lehrenden Kirche (Ecclesia docens) anzunehmen, aber es ist auch nachweislich die lernende Kirche (Ecclesia discens), welche gegen den Gegenpapst auftritt und ihn der Häresien bezichtigt. DSDSZ (der Schreiber dieser Zeilen) weiß nicht, wie sich die Priester und die Bischöfe immer noch im Spiegel anschauen können, indem sie den Laien die ganze Angelegenheit überlassen, welche sie wiederum als die moralisch Überlegenen belehren. Vielleicht kann es uns jemand in einem Leserbrief erläutern, den wir gerne veröffentlichen werden. Wird man suspendiert, bekommt man immer noch zu essen. Wird man entlassen, kann man noch andere Dinge tun, wie romantisch auf dem Bau arbeiten. Apostasie ist schlimmer. Lesen wir aber lieber den Text, den wir der Veröffentlichung auf Beiboot Petri verdanken. Nachdem wir gestern die autorisierte Zusammenfassung des von LifeSiteNews veröffentlichten Offenen Briefes an die Bischöfe, Patriarchen und Kardinäle der Heiligen katholischen Kirche online gestellt haben, legen wir heute den ersten Teil des Gesamttextes vor. Hier geht´s zum Original:  klicken „EURE EMINENZEN, EURE SELIGKEITEN, EURE EXZELLENZEN“ wir senden Ihnen diesen Brief aus zwei Gründen: erstens um Papst Franziskus des kanonischen Vergehens der Häresie anzuklagen und zweitens, um Sie zu bitten, die nötigen Schritte zu unternehmen, um mit der schwierigen Situation eines häretischen Papstes umzugehen. Wir greifen zu dieser Maßnahme als letzte Möglichkeit auf die jahrelange Anhäufung von Schaden durch Papst Franziskus´ Worte und Handlungen zu antworten, die die Entstehung einer der schwersten Krise in der Geschichte der Katholischen Kirche ausgelöst haben. Wir beschuldigen Papst Franziskus des kanonischen Deliktes der Häresie. Damit das kanonische Delikt der Häresie begangen wird, müssen zwei Dinge...

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Offener Brief an die Bischöfe der Katholischen Kirche – Einleitung

Aus aktuellem Anlass wollen wir hier in Abschnitten den offenen Brief an die Bischöfe der Katholischen Kirche veröffentlichen, in welchem 20 Gelehrte Bergoglio der Häresie anklagen und katholische Bischöfe um Intervention bitten. Dass Bergoglio formelle Häresien begeht, schreiben wir hier seit 2015, sodass es nichts Neues ist. Schauen wir uns den Verlauf des Widerstandes an: 2015 Offener Brief des emeritierten Erzbischofs Jan Pawel Lenga von Karaganda, Kasachstan Februar 2016 Interview mit Bischof Athanasius Schneider April 2016 Aussagen von Kardinal Brandmüller Mai 2016 Interview von Kardinal Burke September 2016 Brief der 45 November 2016 Wir klagen an von The Remnant November 2016 Dubia der vier Kardinäle November 2016 Correctio filialis de haeresibus propagandis Wir haben es also bei dem jetzigen offenen Brief mit der dritten Initiative zu tun, bei der Franziskus öffentlich der Häresie angeklagt wird. Die erste Initiative stellte der Brief der 45 aus dem Jahre 2016 dar, die zweite die Correctio filialis aus dem Jahre 2017. Von einzelnen Initiativen und Unterschriftenaktionen abgesehen, ist dies alles, was bisher vorgefallen ist. Die Dubia der Kardinäle waren nur Zweifel, auf die Bergoglio nicht geantwortet hat. Während aber die bisherigen Aktionen den Sachverhalt der formellen Häresie darstellten, stellt dieser neben einer neuen Darstellung den Appell an die katholischen Bischöfe dar etwas zu unternehmen. Die Anzahl der im jetzigen offenen Brief vorgestellten Häresien könnte sicherlich noch erhöht werden, da wirklich kaum ein Tag vergeht, an dem der Antipapst Franziskus keine von sich gibt. Aber die Autoren verbleiben bei sieben. Es ist natürlich recht mühselig den kritischen Apparat darzulegen, um eine Häresie wirklich nachzuweisen, denn schon eine ist eine zuviel. Diejenigen, die an dieser Thematik mehr interessiert sind, verweisen wir zur englischen Ausgabe von Denzinger-Bergoglio,  einer spanischsprachigen Initiative, welche schon von Anfang des Bergoglio-Pontifikats angefangen hat, seine theologischen Irrtümer zusammenzutragen, welche mittlerweile auf 160 angewachsen sind. Was wird diese neue Initiative bringen? Praktisch leider nichts, wie wir bereits schrieben. Denn die Bischöfe sind zu ungläubig als dass sie ihre eigene Stelle samt Bezügen riskieren sollten. Aber es ist etwas für die Akten, für die Geschichte, für das Protokoll, dass sich jetzt niemand davon freisprechen kann er habe „es nicht gewußt“, wie die Deutschen im Dritten Reich. Manche haben es gewußt, manche wollten es nicht wissen, aber nach dieser letzten Initiative wissen die Bischöfe zumindest, dass es Gelehrte gibt, welche Bergoglio zum dritten Mal der Häresien anklagen. Der deutsche Text wurde auf dem Blog Beiboot Petri gefunden, welcher sich entweder selbst die Mühe der Übersetzung machte oder dem die deutsche Übersetzung zur Verfügung gestellt wurde. Wenn also unser hasenspickendes Mütterchen sich die letzten Jahre die Sorgen machte: Dass, was der Papst sagt, kann doch so nicht stimmen. dann hatte es recht, was hiermit zum dritten Male nachgewiesen wurde. LifeSiteNews hat einen Offenen Brief von 20 katholischen Gelehrten, Klerikern und Laien an Bischöfe und Kardinäle veröffentlicht, in dem darum gebeten wird, den Pontifex  wegen wiederholter Häresien in Wort, Schrift und Gesten zu ermahnen und in manchen Fällen zum Widerruf aufzurufen. Im 23-seitigen Originaltext des Briefes werden die Vorwürfe detailliert und minutiös aufgelistet, der gültigen Kirchenlehre und den passenden Kanons des kanonischen Rechts gegenübergestellt. Hier geht´s zum Original:  klicken und hier zum Gesamttext im Original: klicken  Das Original beginnt so: „Eure Eminenzen, Eure Seligkeiten, Eure Exzellenzen, wir senden Ihnen diesen Brief aus zwei Gründen: erstens um Papst Franziskus des kanonischen Vergehens der Häresie anzuklagen und...

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„Menschliche Brüderlichkeit“ von Abu Dhabi oder Bergoglio begeht Apostasie

Apostasie – was ist das? Wir versuchen zwar hier, so gut es geht, die fortlaufenden Häresien und andere die Kirche zerstörenden Aktivitäten des Antipapstes Franziskus, im Nachfolgenden Bergoglio genannt, auszublenden, um nicht zu verzweifeln. Dennoch ist neulich etwas vorgefallen, was wirklich alle Merkmale einer öffentlichen Leugnung des katholischen Glaubens, wie es richtigerweise John Lamont in Rorate Caeli auffasst, seitens des Antipapstes trägt. Was ist aber eine öffentliche Leugnung des katholischen Glaubens? Es ist Apostasie. Apostasie, auf Deutsch „Glaubensabfall“ macht jemanden zu einem Apostaten. Dieser wird nach dem kirchenrechtlichen Verständnis wie folgt definiert:   „Apostat ist, wer nach empfangener Taufe völlig vom christlichen Glauben abgefallen ist (z. B. zum Heidentum, Judentum, Islam oder allgemein zum Atheismus). Ein völliger Glaubensabfall liegt dann vor, wenn mit den wichtigeren Grundwahrheiten der christlichen Glaubenslehre vollständig gebrochen und damit die Verbindung mit dem Christentum ganz gelöst wird.“[1] Das Lehrbuch des Kirchenrechts von Eichmann-Mörsdorf stellt ferner fest: „Dieser Tatbestand [der Apostasie] liegt nicht erst dann vor, wenn jede christliche Glaubenswahrheit geleugnet wird, vielmehr schon dann, wenn eine für den christlichen Glauben wesentliche Wahrheit preisgegeben wird, näherhin eine Wahrheit, ohne deren gläubige Annahme kein Anspruch auf den Namen eines Christen besteht, z.B. die Leugnung der Gottessohnschaft Jesu Christi“.[2] Im alten Kirchenrecht (CIC 1917) betrafen die Canones 1325 § 2 und c. 2814 die Apostasie, im neuen Kirchenrecht (CIC 1983) ist es er Kanon 1364, der da sagt:   1. Der Apostat, der Häretiker oder der Schismatiker ziehen sich die Exkommunikation als Tatstrafe zu, unbeschadet der Vorschrift des can. 194, § 1, n. 2; ein Kleriker kann außerdem mit den Strafen gemäß can. 1336, § 1, nn. 1, 2 und 3 belegt werden. 2. Wenn andauernde Widersetzlichkeit oder die Schwere des Ärgernisses es erfordern, können weitere Strafen hinzugefügt werden, die Entlassung aus dem Klerikerstand nicht ausgenommen. Der neue Katechismus der Katholischen Kirche (KKK) spricht von der Apostasie recht unpräzise in  Nr. 2089 „Apostasie nennt man die Ablehnung des christlichen Glaubens im Ganzen“, was sich natürlich mit der traditionellen Sicht der Apostasie, welche die Leugnung einer einzigen Wahrheit ausmacht, siehe oben, kaum deckt.  Man kann in der Zwischenzeit kaum eine katholische Glaubenswahrheit nennen, welche Bergoglio nicht geleugnet hätte, obwohl unsere lieben Geistlichen, wie neulich Father Zuhlsdorf, den Antipapst auch hier wieder rausreden wollen. Die Situation in der katholischen Kirche erinnert, wie Ann Barnhardt richtigerweise sagt, an den folgenden anglikanischen Witz. Zwei Anglikaner sitzen in einer Kirchenbank als eine weibliche Bischöfin ihre lesbische Lebensgefährtin kirchlich heiratet. Einer sagt zum anderen:   Wenn die noch einen Schritt weitergehen, dann gehe ich. Tja, Bergoglio überschreitet jede mögliche Grenze und nichts passiert.   Apostasie von Abu Dhabi Was passierte aber in Abu Dhabi, wo das Dokument über die „menschliche Brüderlichkeit“ (Freimaurer Codewort) von Bergoglio und dem Großiman von Al-Azhar (Kairo), unserem baldigen Dienstherren in Deutschland, unterschrieben wurde? Dort steht doch tatsächlich nach der Übersetzung von katholisches.info folgendes:   Die Freiheit ist ein Recht eines jeden Menschen: Jeder besitzt die Freiheit des Bekenntnisses, des Denkens, der Meinung und des Handelns. Der Pluralismus und die Verschiedenheit der Religion, der Hautfarbe, des Geschlechts, der Rasse und der Sprache entsprechen dem weisen, göttlichen Willen, mit dem Gott die Menschen erschaffen hat. Diese göttliche Weisheit ist der Ursprung, aus dem das Recht zur Freiheit des Bekenntnisses und zur Freiheit der Verschiedenheit herrührt. Deshalb wird es verurteilt, die Leute zu...

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Auflösung von Ecclesia Dei – damit die Gnade versiegt

Damit uns niemand vorwerfen kann, dass wir in die Hasen-Hosen-Rock-Ecke flüchten, wenn etwas Wichtiges stattfindet, hier eine Erklärung zur Auflösung der Ecclesia Dei Kommission im telegraphischen Ann-Barnhardt-Stil: Frage: Warum löst Bergoglio die Ecclesia Dei Kommision auf? Antwort: Weil er vorhat die Ecclesia Dei Gemeinschaften aufzulösen und Summorum Pontificum aufzuheben. Frage: Warum wird die Alte Messe ins Reservat der Piusbruderschaft verlegt? Antwort: Weil die FSSPX immer noch kanonisch irregulär ist und alle Sakramente gültig, aber unerlaubt gespendet werden. Gläubige die dorthin ohne Not (z.B. im Todesfall) hingehen, begehen eine schwere Sünde. Die FSSPX wollte die Konkurrenz loswerden und machte mit Bergoglio einen Deal. Frage: Aber Franziskus hat ihnen die Beichtjurisdiktion gegeben, sowie die Möglichkeit die Ehen zu segnen. Und er ist Papst. Antwort: Er ist ein Gegenpapst. Seine Anweisungen sind nicht bindend. Frage: Und wenn er doch Papst ist? Antwort: Dann hätte er kirchenrechtlich eine Vorgehensweise wählen müssen, welche die Piusbruderschaft kanonisch regulär macht, indem die Piuspriester ganz legal ein kirchliches Amt erhalten. Die Entscheidung von Bergoglio ist ein riesen Formfehler, juristisch gesprochen, und daher hat sich faktisch nichts am kanonischen Status der FSSPX geändert. Kardinal Burke ist derselben Meinung wie DSDZ und jeder Kirchenjurist, der lesen kann eigentlich auch. Frage: Was passiert dann? Antwort: Dasselbe bei bei Unmündigen nach Amoris Laetitia oder Mitis iudex. Die Menschen werden denken, dass sie gültig und erlaubt: a. im Stand der Todsünde kommunizieren können, b. Eheungültigkeitserklärung auf Verlangen erhalten können ad a. Sie sind immer noch in Todsünde und begehen eine weitere, sowie ein Sakrileg, ad b. Eine gültige Ehe ist immer noch gültig gleich welche Papiere man sich besorgt. Die nachfolgende Ehe ist Ehebruch. Bei dieser Lösung werden die Gläubigen denken, dass sie bei der irregulären Piusbruderschaft erlaubt Sakramente erhalten können, was jedoch nicht der Fall ist, sodass sie materiell oder formell eine schwere Sünde begehen werden. Die Punkte a., b. und c. sind gleich. Es zählt das, was faktisch ist und nicht was Bergoglio sagt.  Frage: Aber die FSSPX sind die Guten? Antwort: So? Warum ist denn Bergoglio nicht gegen sie vorgegangen, wenn sie so gut und heilig sind? Warum all die Zugeständnisse? FSSPX sollte doch an seiner Abschussliste ganz oben stehen? FSSPX kritisiert ihn kaum und spricht vom „Heiligen Vater„. Frage: Wahrscheinlich will sich die FSSPX nichts verbauen? Antwort: Bei einem Gegenpapst und Häretiker? Der FSSPX war Benedikt nicht katholisch genug und jetzt schweigt sie zu Bergoglio. Frage: Worum geht es also? Antwort: Dass die Dunkelheit – Beroglio – Gegenpapst – sich mit der Dunkelheit – FSSPX – kanonisch irregulär – verbündet. Mit dem Ziel, dass die Seelen keine Gnade erhalten. So sieht es aus. Es geht um ihr Seelenheil, liebe Leserinnen und Leser. Fällt ihnen wirklich nicht dieses komische Bündnis zwischen der FSSPX und Bergoglio auf? Noch sind die Ecclesia Dei-Gemeinschaften nicht aufgelöst, aber dass wird noch folgen. Denn warum sollte man die Ecclesia Dei-Kommission von Gemeinschaften oder Priestern, die zahlenmäßig der FSSPX überlegen sind und welche mit den Jahren zu einer Anlaufstelle für Fragen zum Alten Ritus wurde auflösen, wenn man diese Gemeinschaften nicht auflösen wolle. Daher dieser vorauseilende Gehorsam der FSSP, deren polnischer Oberer, Gott sei’s geklagt bei soviel Feigheit, neulich am 13 Dezember 2018 sagte: „Es gibt keine Möglichkeit, in den Himmel zu kommen, ohne mit dem Papst vereint zu sein.“ Das ist theologisch gesehen Unsinn. Denn...

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Warum Bergoglio ein Gegenpapst ist? (13 von 20). Autoritäten über den häretischen Papst.

In den vorigen Beiträgen haben wir dargelegt, warum die Geistlichen nichts gegen die Häresien von Bergoglio unternehmen. Jetzt kehren wir wieder zu den Aussagen der theologischen Autoritäten zurück, welche über den haereticus papa schreiben. Der nächste Theologe, der sich, nach Suarez, Gedanken über eine Möglichkeit eines häretischen Papstes machte, war der hl. Robert Bellarmin SJ (gest. 1621), der in seiner vielzitierten Aussage folgendes schreibt: „Ein Papst, der ein formeller Häretiker ist, hört per se auf ein Papst und das Haupt der Kirche zu sein, da er sogleich aufhört ein Christ und ein Mitglied der Kirche zu sein. Aus diesem Grund kann er verurteilt und von der Kirche bestraft werden. Das ist vereinbar mit der Lehre aller Väter, welche lehrten, dass formelle Häretiker automatisch jegliche Jurisdiktion verlieren.“ (hl. Robert Bellarmin, De Romano Pontifice II, 30).[1] Auf diese Art und Weise schlägt Bellarmin mehrere Fliegen mit einer Klappe: zwar darf ein Papst als Papst von niemanden gerichtet werden, wenn er aber ein formeller Häretiker wird, hört er sogleich auf Papst zu sein, wie alle formellen Häretiker jegliche Kirchengewalt verlieren, so auch ein häretischer Papst, als Nicht-Papst kann er gerichtet werden, da er sich selbst seines Amtes enthoben hat. Ferner lesen wir bei Bellarmin:    „So wie es erlaubt ist, dem Papst zu widerstehen, der den Leib angreift, so ist es auch erlaubt ihm Widerstand zu leisten, wenn er Seelen angreift oder die bürgerliche Ordnung zerstört, vor allem aber, wenn er versucht, die Kirche zu zerstören. Ich behaupte also, dass es erlaubt ist, ihm [dem Papst] zu widerstehen, indem man seinen Befehlen nicht gehorcht und seinen Willen behindert. Es ist jedoch verboten, ihn zu richten, zu bestrafen oder zu entthronen, da dies die Handlungen sind, die der Obrigkeit zustehen“ (Bellarmin, De Romano Pontifice, II.29). Die Aussage ist wohl klar: weil der Glauben und das Seelenheil das höchste Gut darstellen, so ist es erlaubt einem Papst zu widerstehen, der diese angreift. Die Amtsenthebung wird aber der Obrigkeit überlassen, wobei sich die späteren Autoren darüber Gedanken machten, wer unter dieser „Obrigkeit“ zu verstehen ist. Ähnlich schreibt Suarez über den Widerstand gegen den Papst: „Wenn der Papst etwas gegen die guten Sitten anordnet, so soll man ihm nicht gehorchen. Wenn er etwas gegen offensichtliche Gerechtigkeit und gegen das Gemeinwohl unternimmt, so ist es erlaubt sich ihm zu widersetzen.“ (Suarez, Opera omnia X, Paris 1856 ff., S. 321, Tractatus de fide dogmatica, Disp. 10, Sect. 6, Nr. 16) Wie man sieht, ist Katholizismus die Religion des gesunden Menschenverstandes und nicht des totalitären Kadavergehorsams, welcher das für gut und richtig befindet, was sich der jeweilige Tyrann wünscht. Sollte jemand dagegen einwenden, dass dies zwar angesehene Theologen, aber keine Heiligen schreiben, so zitieren wir in diesem Kontext auch einen Heiligen. Es handelt sich um den Hl. Franz von Sales (gest. 1622), der schreibt: „Wir behaupten nicht, dass der Papst nicht in seinen privaten Ansichten irren kann, wie es Johannes XXII. tat; ebenso wenig [meinen wir], dass er nicht ein völliger Ketzer wie Honorius sein kann. Wenn er ein offensichtlicher Häretiker ist, so verliert er seine päpstliche Würde und hört damit auf ein Mitglied der Kirche zu sein. Andererseits muss die Kirche ihn entweder seines Amtes entheben oder, wie manche sagen, erklären, dass ihm das Petrinische Amt weggenommen worden ist, indem die Kirche das feststellt, was der hl. Petrus sagte: „Und sein Bischofsamt möge ein anderer übernehmen! (et episcopatum eius...

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Warum Bergoglio ein Gegenpapst ist? (12 von 20). Woher dieser Abfall oder die materielle Sünde.

Der nächste Grund für die jetzige Ungeistlichkeit, Verblendung und Feigheit unserer Hirten ist das Leben in der Sünde, auch in der materiellen Sünde.   Was ist materielle Sünde?   Sie tun etwas, was verboten ist, ohne zu wissen, dass es verboten ist. Eine materielle Sünde ist niemals eine schwere Sünde, weil die willentliche Zustimmung fehlt, aber es ist dennoch eine Sünde und zwar eine lässliche Sünde. Wenn man sich den Zustand unserer lieben Geistlichen bei Lichte ansieht, so sündigen die meisten schwer und zwar formell, wie die DBK durch die Einführung der Kommunion für Ehebrecher und Protestanten. Die meisten Priester sündigen durch ihre heterosexuellen und homosexuellen Konkubinate, durch vorgebrachte Häresien, durch Unglauben und was noch dabei anfällt. Aber sehr viele sündigen durch materielle Häresien aus denen leider die nachkonziliare Theologie besteht. Man lernt im Studium wenn nicht strikte Häresien, dann doch der Häresie nahe Aussagen, man wiederholt diese, weil man glaubt orthodox zu sein und schadet den Seelen, die man zu leiten hat. Es ist, als würden Sie im guten Willen Gift verabreichen. Die Menschen würden krank werden und sterben, Sie wüssten aber nicht warum. Die Geschichte der Medizin ist voll solcher Fälle, wo man Gift – wie Quecksilber bei Syphilis – verabreichte in der Überzeugung zu heilen.  Hatte man die Absicht zu schaden? Nein. Hatte man objektiv geschadet? Ja. Im Gegensatz zur Medizin sind die Nachwirkungen der theologischen Gifte langsamer ersichtlich, weil kaum jemand heutzutage der Meinung ist, dass Meinungen etwas verursachen und wirken und schon gar nicht theologische Ansichten. Dies ist falsch, weil Verfälschung des Glaubens qua Häresie nicht nur zeitliche, sondern auch ewige Folgen hat. Aber kehren wir zu materiellen Sünden zurück. Eine materielle Sünde ist eine leichte Sünde, sollte die Materie auch schwer sein. Welche Wirkungen haben leichte Sünden? Die Moraltheologie lehrt: „Sie disponieren zu schweren Sünden, weil sie: den speziellen Schutz Gottes aufheben, die Liebe zu Gott verringern, welche sich fürchtet Gott zu beleidigen, weil sie die Neigung zu schwereren Überschreitungen mehren, insbesondere dort, wo man schon leicht gesündigt hat.“[1] Zwar lassen sich leichte Sünden nicht aufsummieren, sodass z.B. 100 leichte Sünden eine schwere Sünde ausmachen, aber leichte Sünden verleiten dazu überhaupt eine schwere Sünde zu begehen. Nehmen wir die liturgische Sünde. Nach der Mehrheit der vorkonziliaren Moraltheologien ist eine bewusste Missachtung der Rubriken bei der Sakramentenspendung[2] oder gar eine freiwillige Zerstreuung insbesondere bei der Messe[3]  eine schwere Sünde. Wenn wir als die objektive geistliche Norm den Ritus der Sakramentenspendung nach den vorkonziliaren Normen betrachten, dann stellt der Ritus aller Novus Ordo Sakramente eine materielle Sünde dar. Wenn wir als die objektive geistliche Norm die vorkonziliare Theologie betrachten, dann stellt die gesamte nachkonziliare Theologie eine materielle Sünde dar. Wenn wir als die objektive geistliche Norm die vorkonziliare Verkündigung betrachten, dann stellt die gesamte nachkonziliare Verkündigung eine materielle Sünde dar. Aber neu bedeutet nicht falsch! wird jetzt jemand ausrufen. „Doch“, antworten wir, wenn die richtige Formel z.B. e= mc2 heißt, dann ist eine jede Veränderung, Neuerung oder Abweichung von ihr falsch, denn Wahrheit ist unveränderlich, insbesondere diejenige, die Gott, welcher die Wahrheit selbst ist, verbürgt. Wann fand die größte Aufgabe des Priesteramtes statt? Kurz nach dem Konzil als die Geistlichen, von anderen Gründen abgesehen, das Alte nicht mit dem Neuen vereinbaren konnten, da sie in der zweiwertigen Logik aufwuchsen. Aber auch die nachfolgenden Priestergenerationen, die mehr...

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Warum Bergoglio ein Gegenpapst ist? (11 von 20). Woher dieser Abfall oder das abnehmende Brevier.

Sicherlich wird fast allen unseren Lesern die im letzten Beitrag vorgestellte Lehre von den Wirkungen der Sakramentalien neu sein. DSDZ (der Schreiber dieser Zeilen) wusste es auch nicht, denn niemand hat es ihm gesagt, obwohl er Theologie studierte. Er konnte also aufgrund seines Nichtwissens gezielt keine aktuellen Gnaden erbeten. Dennoch stellte er fest, dass er durch das Beten des Alten Breviers spirituell sehr schnell fortgeschritten ist. Dazu aber später. In dieser Lage, wie es DSDZ war, sind wohl 99% aller Priester und Ordensleute. Sie wissen nicht, wie man mehr aktuelle Gnaden erhält, die meisten wissen nicht mal, dass es aktuelle Gnade gibt. Es gibt aber durchaus Personen des geistlichen Standes, die um ihre eigene Heiligung bemüht sind, dennoch irgendwie nicht weiterkommen. Warum? Weil die nachkonziliaren Sakramentalien dermaßen geändert worden sind, dass sie entweder gar keine oder kaum aktuelle Gnade vermitteln. Wie will man das beweisen? Novus Ordo Sakramente ungültig? Durch die Auswirkungen der Konzilsreformen und den jetzigen Zustand unserer Geistlichkeit. Unter vielen traditionellen Katholiken, Anhängern der FSSPX und hauptsächlich unter den Sedisvakantisten herrscht die Meinung, dass die Novus Ordo Sakramente ungültig seien. Dies ist aber falsch und das aus zweifachen Grund. Es ist wirklich nicht mit den Dogmen von der göttlichen Vorsehung und von der Allgemeinheit des göttlichen Heilswillens vereinbar, dass Gott es zulassen würde, dass ab ca. 1970 alle Sakramente ungültig werden würden. Weil viele Sakramente absolut heilsnotwendig sind, so würde ihre Ungültigkeit das Heil für allermeisten Menschen ausschließen. Sedis und Anhänger der FSSPX reden sich so raus, dass die Sakramente in ihren Kapellen natürlich gültig seien. Dies stimmt zwar, sie sind gültig (valide), aber unerlaubt (illicite) und daher dürfen sie nicht ohne Not, d.h. nur dann wenn kein regulärer Priester erreichbar sind, dort empfangen werden. Aber angenommen Sedisvakantisten haben Recht und Sakramente sind ausschließlich bei ihnen gültig, dies würde praktisch fast alle Katholiken ausschließen, die zu keiner Sedi-Kapelle Zugang haben oder wissen Sie, wo die nächste Sedi-Kapelle ist? Eine falsche Prämisse führt immer zu absurden Lösungen. Aber die Annahme von der Ungültigkeit der Novus Ordo Sakramente ist auch aus rein theologischen Gründen falsch. Denn sie unterscheidet nicht streng genug zwischen dem eigentlichen Sakrament (sacramentum tantum) und den beigefügten Zeremonien (caeremoniae adnexae). Die letzteren sind Sakramentalien,[1] sodass man sagen kann, dass der Ritus der Sakramentenspendung zu 98% oder 99% aus Sakramentalien besteht. Wie wir hier schon öfters schrieben: die Anforderung an die Gültigkeit (validitas) eines Sakraments sind wirklich minimal.[2] Im Falle der Taufe genügt es, wenn ein Laie und sogar ein Ungetaufter Wasser nimmt,[3] jemanden besprengt und sagt, auch in der Landessprache, Ich taufe Dich im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes. Diese Art der Taufe, auch Laientaufe genannt, wurde schon immer von der Kirche anerkannt.[4] Die Taufe ist gültig, weil ihr aber alle die Sakramentalien fehlen welche einer vorkonziliaren Taufe beigefügt sind, ist sie natürlich weniger heiligend und wirkungsvoll als eine Taufe, die sozusagen „die ganze Packung“ der Heiligung beinhaltet. Ebenso verhält es sich mit anderen Sakramenten. Bei allen Novus Ordo Sakramenten ist die Form und Materie unverändert geblieben, gleich was Father Cekada über die Priesterweihe oder sonst noch schreibt. Die Novus Ordo Sakramente heiligen dennoch weniger, weil sie fast aller Sakramentalien entledigt worden sind. Ebenso ist die Novus Ordo Messe gültig, in diesem Sinne, dass darin ein Sakrament verwirklicht wird (sacramentum confecit), wenn die...

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Warum Bergoglio ein Gegenpapst ist? (10 von 20). Woher dieser Abfall oder fehlende Sakramentalien.

Was sind Sakramentalien?   Nach Bischof Ernest Müller, der sich diesem Thema mit aller Ausführlichkeit widmet, lässt sich zu Sakramentalien folgendes sagen: Sensu latiori intellecta Sacramentalia sunt actiones vel res ad cultum divinum ordinatae, quae hominum sanctificationi inserviunt. Im breiteren Sinne sind Sakramentalien Handlungen oder Dinge, die zum Gotteskult hingerichtet sind, welche der Heiligung der Menschen dienen. Sunt quadruplicis classis: Es gibt vier Klassen der Sakramentalien: Alia hominem sanctificandum vel res ad hominis sanctificationem et salutem destinatas potestati daemonum eripiunt, nempe exorcismi; Einige, welche zur Heiligung des Menschen dienen oder Dinge, die zur Heiligung und Rettung bestimmt den Menschen aus der Macht der Dämonen befreien – dies sind die Exorzismen, 2. Alia ad sanctificationem disponunt, in homine fidem, reverentiam, devotionem erga Deum ac res divinas excitando, nempe caeremoniae Sacramentis et Missae sacrificio adnexae; Andere, welche zur Heiligung disponieren, damit im Menschen Glaube, Ehrfurcht, Ergebenheit Gott gegenüber und den göttlichen Dingen erweckt werde, dies sind nämlich die Zeremonien, welche den Sakramenten und dem Messopfer beigefügt sind; 3. Alia sanctificationem promovent et augent, videlicet pia quaedam exercitia, qualia sunt oratio Dominica, preces ab Ecclesia statutae (e.g. horae canonicae), orationes in loco sacro recitatae, generalis confessio in Missa et Offcio divino dici solita, humilis et supplex tunsio pectoris, eleemosyna; per quae gratiae actuales obtineri, peccata venialia expiari, poenae temporales redimi possunt; Andere, welche die Heiligung fördern und vermehren und zwar fromme Übungen, welche das sind das Herrengebet [Vater unser], Gebete von der Kirche vorgeschrieben (z.B. Stundengebet), Gebete, die am heiligen Ort rezitiert werden, allgemeines Schuldbekenntnis, das in der Messe und im Offizium gebetet wird, demütiges und untergebenes Brustschlagen, Almosen; durch welche aktuelle Gnaden erhalten, lässliche Sünden gesühnt, zeitliche Sündenstrafen abgetragen werden können.“[1]   Bevor wir hier Bischof Müller weiter zitieren, fassen wir zusammen, was die Sakramentalien unter anderen bewirken: Sie verleihen aktuelle Gnaden, so Gott will, aber Er will schon. Wodurch kann man also konkret aktuelle Gnaden erhalten? Durch: Verrichtung von exorzismierenden Gebeten (St. Michael Erzengel Gebet), Verwendung von exorzismierenden Gegenständen (St. Benedikt Medaillie) Beiwohnung bei Zelebration der Sakramente, Beiwohnung bei der hl. Messe, Vater Unser, Gebete der Kirche – Brevier, Stundengebet, Rezitieren der Gebete am heiligen Ort (Kapelle, Kirche), Allgemeines Schuldbekenntnis in der Messe, im Offizium, Brutschlagen im Sinne von mea culpa, aber demütig, Almosen geben. Wenn Sie also 1) bis 10) verrichten, erhalten sie aktuelle Gnaden, d.h. gewissermaßen zusätzliche Batterieladungen für Ihr Handy. Dies positiv gewendet, negativ gewendet, können Sie dadurch die lässlichen Sünden sühnen und zeitliche Sündenstrafen, jetzt schon und nicht erst im Fegefeuer, abtragen. Ist das nicht schön? Aber lesen wir weiter: 4. Sanctificationem juvant benedictiones personarum et rerum, quibus quaedam vis salutifera adnexa est vel ex intrinseca sanctitate, prout ss. Nominibus Jesu et Mariae, signo s. Crucis, vel es benedictio Ecclesiae, sicuti aquae lustrali, candelis, palmis, cineribus, exulentis etc. Ecclesiae more benedictis; per quas impetrari possunt gratiae acutales, deleri leviora peccata, infestations demonis repelli, obtineri etiam beneficia temporalia e.g. sanitatis, si expediant saluti animae. Ubi notandum, quod Sacramentalia non immediate tollunt peccata venialia, sed quatenus per illa impetratur gratia ad eliciendos actus doloris vel charitatis, quorum vi peccata veniali delentur. Hinc omnibus fidelibus consulendum, ut post sumptionem aquae benedictae etc. eliciant actum doloris vel amoris. [2]   Der Heiligung helfen die Segnungen von Personen und Dingen, welchen eine gewisse heilbringende Kraft hinzugefügt ist. [Sie rührt] entweder aus der inneren Heiligkeit...

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Warum Bergoglio ein Gegenpapst ist? (9 von 20). Woher dieser Abfall oder eine kleine Gnadenlehre.

Der menschliche Zustand der Kirche (Bergoglio – Häretiker Kardinäle – Feiglinge) ist uns allen bekannt. Uns interessiert  aber die Frage:  Wie ist dieser Glaubensabfall der Geistlichkeit theologisch möglich? Dieser Abfall findet auf drei Ebenen statt: Glaubensabfall an sich – Verbreitung und Begünstigung der Häresien Moralischer Abfall – Kindesmissbrauch, Homosexualität und Konkubinat Fehlende Charakterstärke um gegen 1. und 2. vorzugehen In der Kirchengeschichte waren die Punkte 1. und 2. immer miteinander verbunden, aber immer wieder gab es eine Gruppe unbescholtener Reformer, welche das Übel sahen und dagegen dezidiert vorgingen. Dieses fehlt jetzt. Man muss auch sagen, dass es dieses Ausmaß an moralischen Sumpf, insbesondere, was den Kindesmissbrauch anbelangt oder sexuellen Missbrauch von Seminaristen durch Priester und Bischöfe, noch niemals gegeben hat.  Woher wissen wir das? Aus den historischen Quellen. Es wurde immer wieder Priesterkonkubinat beklagt, in den Zeiten der frühen gregorianischen Reform benutzte man dafür den Begriff „Nikolaiten“, ab und zu wurde auch Homosexualität/Sodomie unter Geistlichen beklagt, aber keine noch so antikatholischen Schriften sprechen vom systematischen und organisierten Kindesmissbrauch, wie er von ganzen Orden nach dem Konzil gepflegt wurde. Wenn sich einige auf das Werk von hl. Petrus Damiani Liber Gomorrhianus aus dem Jahre 1049 verweisen, um zu zeigen, dass es im Mittelalter auch nicht besser gewesen ist, dann haben sie wahrscheinlich dieses Buch nicht gelesen. Denn der hl. Petrus Damiani beschreibt, manchmal sehr naturalistisch, einvernehmliche, sexuelle Praktiken der Mönche miteinander und keine sexuellen Übergriffe Erwachsener gegen Kinder oder Erwachsener gegen Erwachsene. Wenn jemand darauf erwidert, dass es das immer gegeben hat, nur dass es besser versteckt und vertuscht wurde, so antworten wir darauf, dass ab einer bestimmten Größenordnung an nichts mehr versteckt oder vertuscht werden kann. Wie die ZDF-Doku zeigt, ist das Ausmaß enorm und der Vatikan weiß über alles seit Jahren Bescheid.  Aber wie konnte es dazu kommen? Wir wollen hier nicht psychologisch oder soziologisch antworten, sondern theologisch. Daher erfolgt hier eine längere Ausführung zu Gnadenlehre und Sakramentalien, welche zwar ein Nebengleis unserer Darstellung zum bergoglianischen Antipapsttum darstellt, Sie aber, werter Leserin, werte Leserin vielleicht retten kann. Denn die Tatsache, dass Bergoglio ein Antipapst ist, was viele bestreiten, macht Ihren persönlichen Kohl auch nicht fett, wenn dieser kulinarische Vergleich gestattet sein möge. Die Information aber, wie man an mehr Gnade kommt, schon. Wir starten aber von der Frage aus, was aus unseren lieben Geistlichen geworden ist, dass nicht einmal Bischöfe und Kardinäle den vermeintlich amtierenden Papst oder einen der Päpste wegen Häresie ermahnen. Ist Bergoglio Papst, gehört er ermahnt und als Häretiker abgesetzt, ist er Antipapst, braucht man auf ihn nicht hören und er gehört ebenfalls abgesetzt, weil die Kirche von einem Papst und keinem Antipapst regiert werden soll. Alle Verantwortlichen schweigen aber und der Widerstand, wenn er kommt, kommt von den Bloggern, welche, da keine Bischöfe und keine Kardinäle, einem Volkssturm ähneln. Es ist nicht von ungefähr, dass wir immer wieder auf die Geistlichen eindreschen. Sie haben, nach der katholischen Lehre mehr Gnade als die Laien und deswegen sind sie ontisch befähigt das Geistliche wahrzunehmen, es dem Volk zu kommunizieren und dieses durch die Sakramente zu heiligen. Ein katholischer Priester hat ein zusätzliches Sakrament mehr und ist kein protestantischer Prediger oder Religionsdiener, der ein Laie ist. Weil ein Geistlicher mehr Gnade hat, so kann er diese vermitteln. So viel zur Theorie.  Aber wie konnte es mit unseren Geistlichen...

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Warum Bergoglio ein Gegenpapst ist? (8 von 20). Grenzen der Unfehlbarkeit. Suarez.

  Wie im vorigen Beitrag erwähnt, war die Kirche spätestens seit Si Papa (ca. 1140) der Meinung, dass ein Papst, obwohl er keiner höheren Autorität unterliegt, weil er die höchste Autorität ist, er dennoch wegen Häresie gerichtet werden kann. Dies geht auch, wie Robert J. Siscoe zeigt, aus der Weihepredigt des Innozenz III. (gest. 1216) hervor, welcher sagte:   „Denn der Glaube ist für mich so notwendig [im Sinne von grundsätzlich unerlässlich Red.], dass während ich für andere Sünden nur Gott zum Richter habe, ich allein für die Sünde, die gegen den Glauben gerichtet ist, von der Kirche gerichtet werden könnte.“[1] Wir sehen, dass dieser große und einflussreiche Papst des Mittelalters sich durchaus seiner amtlichen und persönlichen Beschränkungen bewusst war und sich selbst nicht für den losgelösten und absoluten „Macher“ des Glaubens hielt, was mutatis mutandis auch auf Paul VI. und Johannes Paul II. anzuwenden ist, liebe Ultramontanisten und Papolatristen! Obwohl die Papstgeschichte nach Innozenz III. sich sehr wechselvoll gestaltete, so wurde die Frage nach einem häretischen Papst erst in der Reformationszeit wirklich prekär, weil in vielen Ländern, wie zum Beispiel im Römischen Reich der deutschen Nation, viele ehemalige katholische Bischöfe sich „reformierten“, was gleichbedeutend damit war, dass sie samt Konkubine (damals noch weiblich) und Kirchenschatz zum Luthertum übertraten. Die katholischen Theologen nahmen demzufolge an, dass das, was also für einen Bischof galt, auch theoretisch für einen Papst gelten konnte. Daher fingen einige Theologen an sich in der Nachreformationszeit die Frage zu stellen was nun passieren würde, wenn ein Papst tatsächlich in Häresie fallen sollte. Sie hielten dennoch dieses Szenario für unwahrscheinlich und die eigenen Erwägungen für sehr theoretisch.[2] So schreibt Franziskus Suarez SJ (gest. 1617), der Gigant der Barockscholastik, Folgendes:   Mihi magis pium et probabilius videtur, posse quidem Papam ut privatam personam errare ex ignorantia, non tamen ex contumacia. Quamvis enim efficere Deus possit, ut haereticus Papa non noceat Ecclesiae, suavior tamen modus providentiae est, ut, quia Deus promisit Papam definientem numquam erraturum, consequenter provideat, ne umquam ille haereticus sit.[3]     „Mir erscheint es frommer und wahrscheinlicher, dass ein Papst als eine Privatperson aus Unwissenheit (ex ignorantia) irren kann, nicht aber aus Widerspenstigkeit (ex contumacia). Obgleich kann Gott bewirken, dass ein häretischer Papst der Kirche nicht schadet, lieblicher ist es aber und mehr nach der Art der Vorsehung, dass, weil Gott versprochen hat, dass ein definierender Papst niemals irren wird, so wird Gott auch vorhersehen, dass jener [der Papst] niemals ein Häretiker sein wird.“ Nun ja, diese Aussage ist eine wichtige Theologenmeinung, denn Suarez ist schon eine Autorität und auch ein frommer Wunsch, der sich nach der höheren theologischen Wahrheit vom Walten der göttlichen Vorsehung (providentia) richtet. Wenn man von diesem Axiom ausgeht, so kann man folgerichtig fragen:   Wenn Gott seinen Beistand der Kirche im Papst als der höchsten nicht irrenden Autorität versprochen hat, warum sollte sich Gott da widersprechen? Bedenken wir jedoch, dass Suarez den Ausdruck papa definiens – „ein definierender Papst“ verwendet, womit wohl ein Papst gemeint ist, der willentlich und wissentlich eine Glaubenswahrheit definiert. Was viele Gläubige nicht wissen oder nicht wahrhaben wollen, sodass manche im Sedisvakantismus enden, ist die Tatsache, dass der Rahmen der päpstlichen Unfehlbarkeit nach Vaticanum I. wirklich sehr eng umrissen ist. Gründlich und kompetent stellt dieses Thema wieder einmal Robert J. Siscoe dar, dessen Aufsatz über die Päpstliche Unfehlbarkeit wir...

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Die weihnachtlichen Stimmungskiller: Hl. Stephanus, Unschuldigen Kinder und Hl. Thomas Becket

Sie kennen es doch, liebe Leserinnen und Leser. Man ist gut gesättigt vom cholesterinreichen Weihnachtsessen, man hat die Kinder unter den Geschenkpackungen wiedergefunden, siehe Loriots Weihnachten bei den Hoppenstedts, Sie haben die Katze aus der Lametta entknäult, der große jährliche Weihnachtsfamilienstreit blieb diesmal aus, die Ehe hält immer noch und Sie haben Aussichten auf Kaffee und Kuchen in Ihrem Kaninchenzuchtverein und sogar auf das zweite Stück Torte. Ja, Sie sind glücklich und gehen mit Ihrer Familie am zweiten Weihnachtstag in die Kirche, denn Sie gehören zu denen, die die Kirche tatsächlich mehrmals im Jahr aufsuchen und was hören Sie: Mord und Totschlag. Ja, beim Martyrium von hl. Stephanus ist die ganzen Weihnachtsstimmung des heimeligen Jesus-Kindes wirklich futsch.  Muss das sein?, fragen Sie sich. Was soll man da den Kindern sagen? Die ganze Stimmung ist da weg. Man sollte bei dem liturgischen Kalender an die Kinder denken. Aber in der Weihnachtsoktave hört der Mord und Totschlag nicht auf. Wir haben am 26. 12 den hl. Stephanus, am 28.12 die Unschuldigen Kinder und am 29.12 den hl. Thomas Becket. Am 27.12 feiert man hl. Johannes den Apostel, der auch ein Märtyrer war, aber sein Martyrium wunderbar überlebte. Er wurde im Öl gekocht, tauchte aber anschließend aus dem Kessel jünger und schöner als vorher auf. Der Kaiser gab auf und verbannte ihn auf die Insel Patmos. Wenn man all das berücksichtigt, dann muss man doch einsehen, wie wenig die weltlichen Weihnachtserwartungen mit dem tatsächlichen liturgischen Weihnachtsfest zu tun haben. Weihnachten ist zwar das zweitgrößte Fest nach Ostern, am Weihnachtstag selbst werden, wie bei Ostern, drei Heilige Messen gefeiert, die meisten Armen Seelen kommen daher an diesem Tag frei, aber so richtig weihnachtlich ist es nur am 25.12, denn die Weihnachtsoktav wird von mehreren Duplex-Festen durchbrochen und geht somit unter, zumal wir, nach dem Tridentinischen Brevier nach 25.12 mehrere Oktaven haben: Weihnachtsoktave Oktave des hl. Stephan-Festes Oktave des hl. Johannes des Apostel-Festes Oktave der Unschuldigen Kinder Am 5. Januar kommt die Vigil des Epiphaniefestes, danach die Epiphanie mit einer Oktave, welche liturgisch das eigentliche Weihnachten beendet. Da es den Leuten zu kurz erscheint, so feiert man bis zur Taufe Christi beziehungsweise bis zum 2 Februar. Schaut man aber auf die Erziehung der Kirche durch die Liturgie, so sieht man, dass man gleich nach der Geburt Christi aufs Martyrium vorbereitet wird, denn Bekenntnis bis zum Blut gehört zum Glauben an die Menschwerdung Gottes dazu. Umgebracht wurde St. Stephanus, den hl. Johannes wollte man deswegen umbringen, die Unschuldigen Kinder, obwohl wirklich unschuldig, mussten dran glauben und hl. Thomas Becket auch. Tod, wo man nur hinsieht.  Vat. II und Martyrium Beurteilt man aber diese Heiligen anhand der Richtlinien des Zweiten Vatikanischen Konzils, „des größten aller Zeiten“, fügt salbungsvoll unsere Pastoralassistentin hinzu, dann sehen wir, dass sie sich alle extrem blöde angestellt haben. Hl. Stephanus : er pflegte keinen interreligiösen Dialog im Lichte von Nostra aetate und Dignitatis humanae und ihn kümmerte offensichtlich nicht, im Gegensatz zu Benedikt XVI., was die Rabbiner, die es in dieser Form noch nicht gab, von ihm dachten. Offensichtlich war hl. Stephanus die These von Kardinal Koch unbekannt, dass man die Juden ja nicht missionieren durfte. Wäre hl. Stephanus „offener“, „konziliarer“, „dialogbereiter“ gewesen, dann hätte er länger leben können und in seinem Kaninchenzuchtverein das zweite Stück Kuchen problemlos abgegriffen. Aber so: selber schuld!...

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Warum Bergoglio ein Gegenpapst ist? (7 von 20). Vorgehen beim häretischen Papst. Si Papa.

Der Kanon – Si Papa Obwohl die Frage nach der Möglichkeit der Absetzung eines häretischen Papstes schon im Decretum Gratiani (um 1140) im Kanon Si Papa positiv geklärt wurde, so begann man ernsthaft erst in der Nachreformationszeit die Frage zu stellen, wie denn zu verfahren sei, wenn ein Papst in Häresie fallen sollte. Wir verweisen an dieser Stelle auf den ausgezeichneten Aufsatz von Robert. J. Siscoe „Kann die Kirche einen häretischen Papst verurteilen“, wo er alle wichtigen Quellen und Argumente zusammenträgt. Da wir auch für theologisch und juristisch nicht vorgebildete Leser schreiben, so wollen wir einige hier verwendete Begriffe entschlüsseln. Was ist das Decretum Gratiani? Es ist eine Quellensammlung des römischen Rechts, der Papstbriefe (Dekretalen), der Konzils-und Synodalakten und älterer Rechtssammlungen, welche ein Mönch Namens Gratian um das Jahr 1140 zusammengetragen hatte. Decretum Gratiani ist die Hauptquelle des römischen Rechts, mit welchem jeder Jurastudent im ersten Semester in Berührung kommt. Wenn man berücksichtigt, dass das römische Recht, hauptsächlich durch das Decretum Gratiani uns überliefert, mit dem Zwölftafelgesetz (ca. 450 v. Chr.) anfängt, so umfasst die Quellensammlung des Gratians, welche Gesetzestexte von 450 v. Chr. bis 1140 n. Chr. enthält, 1590 Jahre Rechtsgeschichte. Und was bedeutet das? Dass das Decretum Gratiani viel ältere Rechtsquellen anführt als die, deren Gratian ein Zeitgenosse war. Dieser Grundsatz ist auch auf Si Papa (Decretum Gratiani, distinctio 40, cap. 6) anzuwenden. Si Papa war spätestens bei der Niederschrift um das Jahr 1140 bekannt, aber wir wissen nicht, aus welcher Zeit dieser Kanon stammt. DSDZ weiß in diesem Moment nicht, ob die einzelnen Teile des Decretum Gratiani zeitlich einzuordnen sind, was man wohl anhand von Parallelquellen machen müsste. Vielleicht lesen uns irgendwelche Kanonisten, Mediävisten oder Rechtshistoriker, die diese Frage kompetent beantworten können. Es ist also durchaus möglich, dass der Kerntext von Si Papa bspw. aus dem VI. Jhdt. stammt, aber erst im XII. Jhdt. verschriftlicht wurde. Aber zitieren wir endlich den besagten Kanon Si Papa, den wir in eigener Übersetzung wiedergeben: Si papa suae et fraternae salutis negligens reprehenditur inutilis et remissus in operibus suis, et insupera bono taciturnus, quod magis officit sibi et omnibus, nichilominus innumerabiles populos catervatim secum ducit, primo mancipio gehennae cum ipso plagis multis in eternum vapulaturus. Huius culpas istic redarguere presumit mortalium nullus, quia cunctos ipse iudicaturus a nemine est iudicandus, nisi deprehendatur a fide devius; pro cuius perpetuo statu universitas fidelium tanto instantius orat, quanto suam salutem post Deum ex illius incolumitate animadvertunt propensius pendere. Wenn der Papst getadelt wird, dass er sein eigenes Heil und das seiner Brüder vernachlässigend nutzlos und nachlässig in seinen Werken ist und darüber hinaus schweigt, was das Gute anbelangt, was ihm selbst sehr und den anderen schadet, da nichts [anderes] unzählige Menschenscharen [in die Hölle] mit sich führt, wo er als erster im Rechtsbereich der Gehenna mit unzähligen Plagen in alle Ewigkeit gemartert wird. Kein Sterblicher maßt sich an, ihn seiner Verfehlungen zu überführen, da er, der selbst alle richten wird, von niemanden gerichtet wird, wenn er nicht dabei ertappt wird, dass er vom Glauben abweicht. Für seinen beständigen Stand betet die Allgemeinheit der Gläubigen umso dringlicher, als ihr Heil gleich nach Gott von seiner [des Papstes] Unbescholtenheit abhängt, sodass sie [die Gläubigen] sich deren Erhaltung intensiv widmen [sollten]. (Decretum Gratiani, distinctio 40, cap. 6) Der lateinische Text ist sehr dicht und inhaltsreich, sodass manches...

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Die letzte vorweihnachtliche doppelte Papstsichtung

DSDZ (der Schreiber dieser Zeilen) ist gestern mit dem 12 Teil seiner Antipapst-Reihe fertig geworden, welche viele Übersetzungen von Autoritäten-Aussagen mit sich führte, sodass er recht erschöpft ist. Sie werden es Ende Januar selbst nachlesen und beurteilen können. Was dabei auffällt, ist der Umstand, dass echte und gestandene Theologen wie Bellarmin, Suarez, Johannes vom hl. Thomas, Laymann etc. diese seltene Thematik nicht nur nicht scheuen, sondern sie wirklich sehr nüchtern behandeln. Sie scheinen auch ihre Opponenten nicht zu beleidigen oder zu verteufeln. Es werden Argumente gegeneinander gestellt und abgewogen. Das Thema eines häretischen Papstes und des Vorgehens in dieser Angelegenheit war zwar im XVI und XVII Jhdt. sehr theoretisch, jetzt ist es praktisch und daher liegen bei manchen die Nerven blank. Es herrscht ein Schlagabtausch zwischen Steven Skojec und Ann Barnhardt und Steven verliert sichtlich die Nerven. Was aber wirklich interessant ist, sind die Leserkommentare dazu. Manche Menschen verwickeln sich wirklich in die absurdesten Theorien nur um den Status quo zu rechtfertigen. So schreibt ein Leser von onepeterfive (Deacon Augustine), dass Bergoglio als schwerer Soziopath zu keiner formellen Häresie fähig ist. Dies ist rechtlich falsch, weil Soziopathie, sollte sie auch vorliegen, keine so schwere geistige Unzurechnungsfähigkeit darstellt, dass Bergoglio kein capax mentis wäre. Aber vielleicht ist der Leser tatsächlich ein Diakon, er denkt an seine kirchliche Karriere und spinnt sich solche Argumente zurecht. Denn wäre Bergoglio nicht zurechnungsfähig, so bräuchte man ihn nicht als Häretiker zu ermahnen. Aber man müsste ihn in diesem Falle dennoch absetzen. Wir sind wirklich wie in einem Brettspiel: alle Wege führen zu der Notwendigkeit der Absetzung, welche unsere lieben Geistlichen, vor allem die lieben Kardinäle, umgehen wollen. Denn: a. Benedikt ist Papst – man muss Bergoglio absetzen, b. Bergoglio ist Häretiker Papst – man muss ihn absetzen c. Bergoglio ist wahnsinnig – man muss ihn absetzen Stört es Ihren Lebensalltag wirklich, dass Bergoglio Papst ist? würde uns wohl ein uns wohl gesonnener Psychiater fragen. Eigentlich nicht, muss man ernsthaft antworten, es sei denn Sie schreiben Artikel darüber, dann hätten Sie diese Zeit auch anders verwenden können. Bei all dieser theologischen Thematik kommt DSDZ immer wieder ein Zitat aus einem seiner Lieblingsbücher in den Sinn, welches da lautet: „Ich muss gestehen, dass ich ihm nicht ganz folgen konnte. Er scheint sich sehr für kirchliche Angelegenheiten zu interessieren. Sind Sie auch sicher, dass sein Kopf in Ordnung ist? Meiner Erfahrung nach ist Interesse von Laien an Kirchendingen sehr oft ein erstes Anzeichen nahender Geisteskrankheit“. (Evelyn Waugh, Auf der schiefen Ebene, Zürich 1984, 83) Die von Waugh beschriebene Geschichte spielt aber in den 1920-gern in England als es noch Geistliche gab, welche sich für geistliche und kirchliche Angelegenheiten interessierten. Unter Katholiken auch. Heute, beinahe 100 Jahre später, sind es nur Laien, obwohl manchmal auch Theologen, die sich für kirchliche Angelegenheiten interessieren, weil es unsere kirchlichen Hirten nicht tun. Ihre Interessen, die man früher als Unterrockgeschichten bezeichnete, wie die des neuen Substituts im Staatssekretariats des Vatikans (ja, es heißt immer noch „Substitut“ und nicht „Prostitut“) kann man hier  und hier nachlesen. Muss man denn darüber schreiben? – fragt uns eine fromme Seele. Muss man denn solche Leute befördern? – fragen wir zurück. Aber vielleicht dienen diese unentwegten Skandale dazu uns, die Restgläubigen, dermaßen zu zermürben, dass wir hinschmeißen und aufgeben, sowohl darüber zu schreiben als auch uns darüber aufzuregen? Ist aber Bergoglio...

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Warum Bergoglio ein Gegenpapst ist? (6 von 20). Vorgehen beim häretischen Papst. Honorius

Der einzige Papst, dessen eine Häresie nachträglich von der Kirche verurteilt wurde, war Papst Honorius (625-638). Inwieweit Honorius wirklich wußte, was er tat, ist selbst unter Fachleuten umstritten. Was aber wichtiger ist: obwohl Honorius verurteilt wurde, wurde sein Pontifikat nicht nachträglich für nichtig erklärt, wie unsere Sedis es gerne hätten, denn Häresie bedeutet noch nicht automatisch Sedisvakanz. Man muss noch absetzen. Der Fall Honorius Zum einen lässt sich sagen, dass sich im Kirchenrecht oder in der Tradition der Kirche keine Vorschrift findet, wie man nun konkret einen häretischen Papst abzusetzen hat. Denn kein Papst ist während seiner Amtszeit wegen einer Häresie abgesetzt worden. Honorius wurde nach seinem Tod als Häretiker verurteilt, Johannes XXII. hat auf seinem Todesbett widerrufen. Was aber unseren Sedisvakantisten-Freunden beim Fall Honorius entgeht ist die Tatsache, dass dieser Papst zwar als Häretiker verurteilt wurde, aber sein Pontifikat nicht für null und nichtig erklärt wurde. So lautet die Verurteilung des Honorius, welche der Papst Leo II. (682-683) im Schreiben Regi regum (682) als Bestätigung der Entscheidung des 3. Konzils von Konstantinopel gegen die Monotheleten und Papst Honorius I. vornahm wie folgt: Wir haben nämlich erfahren, daß das heilige, allgemeine und große sechste Konzil [das 3. von Konstantinopel] ebenso wie die gesamte um diesen Heiligen Apostolischen Stuhl versammelte Synode [von Rom, anno 680] … gedacht … und in Übereinstimmung mit uns bekannt hat: Daß unser Herr Jesus Christus Einer von der heiligen und untrennbaren Dreifaltigkeit ist, der aus zwei und in zwei Naturen unvermischt, untrennbar und ungeteilt besteht; daß er als ein und derselbe wahrhaftig vollkommener Gott und ebenso vollkommener Mensch ist unter Wahrung der Eigentümlichkeit jeder der beiden in ihm zusammen kommenden Naturen; daß ein und derselbe das Göttliche wirkte als Gott und das Menschliche untrennbar wirkte als Mensch, außer allein der Sünde; das Konzil verkündete wahrhaftig, daß er deshalb auch zwei natürliche Willen und zwei natürliche Tätigkeiten habe, durch die hauptsächlich auch die Wahrheit seiner Naturen erwiesen wird, damit man nämlich klar den Unterschied erkenne, zu welchen Naturen sie gehören, aus denen und in denen ein und derselbe, unser Herr Jesus Christus, besteht; aufgrund dessen haben wir in der Tat anerkannt, daß dieses heilige…sechste Konzil…der apostolischen Verkündigung, ohne zu straucheln, gefolgt ist, in allen Punkten mit den Festlegungen der fünf heiligen und allgemeinen Konzilien übereinstimmt und nirgends über die Bestimmungen des rechten Glaubens hinaus etwas hinzufügte oder wegnahm, sondern geradewegs den königlichen und evangelischen Pfad beschritten hat; in ihnen und durch sie wurde die Ausarbeitung der heiligen Lehrsätze und die Lehre der anerkannten Väter der katholischen Kirche bewahrt… (DH 561) Und weil [das Konzil von Konstantinopel] die Bestimmung des rechten Glaubens…in reichster Fülle verkündet hat, die auch der Apostolische Stuhl des seligen Apostels Petrus … in Ehrfurcht angenommen hat, deshalb stimmen sowohl Wir als auch durch Unser Amt dieser ehrwürdige Apostolische Stuhl einträchtig und einmütig dem, was von ihm festgelegt wurde, zu und bekräftigen es durch die Autorität des seligen Petrus … (DH 562) Und in gleicher Weise belegen wir die Erfinder der neuen Irrlehre mit dem Anathema, nämlich Theodor, den Bischof von Pharan, Cyrus von Alexandrien, Sergius, Pyrrhus … und ebenso auch H o n o r i u s , der diese apostolische Kirche nicht durch die Lehre der apostolischen Überlieferung reinigte, sondern versuchte, in unheiligem Verrat den unbefleckten Glauben umzustürzen [griechische Fassung: zuließ, daß die unbefleckte Kirche durch unheiligen...

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Der deutsche „Benevakantismus“ oder wieviele Päpste sehen Sie?

DSDZ (Der Schreiber dieser Zeilen) schreibt an seiner eigenen Reihe „Warum Bergoglio ein Antipapst ist“, welche viele theologische Unterthemen und Gesichtspunkte abdecken wird (z. B. Gültigkeit der Novus Ordo Sakramente, Sakramentalien, Aussagen von Autoritäten zu einem Häretiker-Papst etc.). Die Reihe zählt jetzt schon 66 Seiten, 11 Beiträge von 20 geplanten sind fertig und wir werden sie hier als kleine, fassbare Häppchen präsentieren. DSDZ ist durchaus in der Lage kurz, wissenschaftlich, fachgerecht und präzise zu schreiben oder gar seine Argumente logisch zu formalisieren, was jedoch den Nachteil hat, dass es kaum jemand versteht. So schreibt man in wissenschaftlichen Aufsätzen für Kollegen und auf keinen populären Blog für sog. normale Menschen. DSDZ ist sich auch im Klaren darüber, dass manche Leser seine lange Reihe nicht zu Ende lesen oder verstehen werden, weil sie ganz dringend den Hasen spicken müssen. Denen, welche die ganze Reihe nicht abwarten können, präsentieren wir jetzt schon hier ihre Zusammenfassung: I. Der häretische Papst Sollte Bergoglio allem Anschein zum Trotz der rechtmäßige Papst sein, so hat er seit den formellen Häresien in Amoris Laetitia das Amt verloren, weil kein formeller Häretiker ein Kirchenamt bekleiden kann. II.  Benedikt ist nicht zurückgetreten Benedikt ist aufgrund seines substantiellen Fehlers (ausgebautes oder doppeltes Papsttum) nicht wirklich zurückgetreten, ob es ihm gefällt oder nicht. Daher war die Wahl von Bergoglio von vornherein ungültig und seine Häresien spielen für die Ungültigkeit seines Papsttums keine weitere Rolle. Warum sagt es denn keine kirchliche Autorität? Weil sie zu feige sind. So einfach ist das. Unter unseren „amerikanischen Verbündeten“, da wir ihre Aufsätze übersetzen (Ann Barnhardt, The Remnant, onepeterfive, Hilary White), ist in der letzten Zeit ein bitterer Streit entbrannt. Dies tut uns leid, es ändert aber sachlich nichts. Wir halten uns da nicht raus. Denn entweder: (1) a. ist Bergoglio Papst, b. er ist aber ein Häretiker c. und er gehört abgesetzt oder (2) a. Benedikt ist Papst, er möchte aber nicht regieren. b. Bergoglio ist deswegen kein Papst und hat demzufolge keine Amtsgewalt. Das Problem liegt aber nicht in der Theorie, sondern in der Praxis. Denn in jedem Falle müssten die Kardinäle Bergoglio absetzen, was sie nicht tun. Und nein, sie haben keine Angst vor dem Schisma. Sie haben Angst vor der eigenen Frührente, denn so schlimm kann es für sie kommen. Ein Albtraum! Steve Skojec verwendet den Begriff des „Benevakantismus„, der witzig und gut gewählt ist und der Chef von onepeterfive rechtfertigt seine Ansichten in einem Podcast. DSDZ hat sich diesen angehört und glaubt nach wie vor, dass mehr Argumente für die Barnhardt-These, den Benevakantismus, sprechen als dagegen. Was wirklich sonderbar ist, ist die Unterscheidung, welche Skojec angibt zwischen (a) einer formellen Häresie und (b) einem formellen Häretiker. Nach dem Theologen, den Skojec zitiert, kann man zwar formelle Häresien verkündigen, aber man ist noch lange kein formeller Häretiker. Das ist Unsinn! Natürlich ist man ein formeller Häretiker, wenn man formelle Häresien von sich gibt. Skojec stellt auch die Tatsache in Frage, dass Bergoglio ein formeller Häretiker ist,   „da wir nicht wissen, wie es um sein theologisches Studium bestellt ist“. Das wissen wir zwar nicht, was die Privatperson Bergoglio anbelangt. Aber doch nicht Bergoglio als Papst! Er gibt ja als Papst und nicht als Privatperson Häresien von sich und dadurch allein sind sie formell, weil er als Papst den ganzen kurialen Apparat samt Glaubenskongregation zur...

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Warum Bergoglio ein Gegenpapst ist? (5 von 20). Ist Bergoglio ein Häretiker?

Da wird uns in den nachfolgenden Beiträgen mit der Thematik eines häretischen Papstes befassen werden, so müssen wir die Frage stellen, ob Bergoglio ein Häretiker – und zwar ein formeller – in forum externum ist. Die Antwort lautet: „Ja, aber niemand setzt ihn ab“. Obwohl sich die oben gestellt Frage zu diesem Zeitpunkt des Pontifikats eigentlich erübrigt, so wollen wir diese sowohl stellen als auch beantworten. Ist er ein Häretiker? Ja, er ist ein Häretiker. Schon vom Anfang des unseligen Pontifikats an hat eine Gruppe von Theologen auf der spanischen und englischen Website Denzinger Bergoglio alle Irrtümer von Bergoglio zusammengestellt. Das so zusammengestellte Buch The Denzinger – Bergoglio umfasst sage und schreibe 1095 Seiten, was wohl damit zusammenhängt, dass die Aussagen des Antipapstes sehr breit zitiert und kommentiert werden. Eine kürzere Zusammenstellung der Häresien stellt der Brief der 45 dar, der namentlich unterschrieben wurde und aus welchem klar hervorgeht,[1] dass Amoris Laetitia elf häretische Sätze im Sinne einer sententia haeretica[2] enthält. Da die Anzahl der Häresien eine Mehrheitsentscheidung von 45 Theologen gewesen ist, so ist es durchaus möglich, dass jemand mehr als 11 Häresien in diesem unsäglichen Dokument – Amoris Laetitia – finden wird. Wenn ein Papst 11 Häresien in einem amtlichen Dokument schriftlich verkündet, dann ist ein formeller Häretiker, weil der Tatbestand der Häresie erfüllt wird. Denn: Als Papst kennt er die Lehre der Kirche gegen die er verstößt Er publiziert die Häresien in einem amtlichen Dokument Er wurde zumindest durch die Dubia, Brief der 45, Correctio filialis oder andere Aktionen darauf hingewiesen, dass er gegen die katholische Lehre verstoßen hat, Sodass eine Hartnäckigkeit (pertinacia) ersichtlich ist. Man muss aber an dieser Stelle (a) die Feststellung der Häresie von der (b) Disziplinierung der Häresie unterscheiden. Am Anfang dieses unsäglichen Pontifikats hat man sich im konservativen Spektrum gegenseitig folgendermaßen beruhigt: Stufe 1: „Nein, das ist keine Häresie. Er ist falsch zitiert worden“. Stufe 2: „Nein, das ist keine Häresie. Die Presse hat etwas aufgebauscht“. Stufe 3: „Nein, das ist keine formelle Häresie, nur eine materielle. Bloß keine voreiligen Schlüsse“. Stufe 4: „Es sieht zwar wie eine formelle Häresie aus, aber es ist keine bevor die Kardinäle es uns nicht sagen“. Stufe 5: „Es ist eine formelle Häresie und eine brüderliche Ermahnung sollte folgen“. Stufe 6: „Es ist eine formelle Häresie und eine brüderliche Ermahnung sollte jetzt wirklich folgen“. Stufe 7: „ Hallo … ist da jemand… die brüderlicher Ermahnung….hallo…“ Die englischsprachige Seite canon212.com zählt die Tage seit dem Erhalt der Dubia. Bei der Niederschrift dieses Beitrags waren es 808 Tage, die mit dem Warten auf die formelle Korrektur gleichbedeutend sind. Ernähren Sie sich gut, liebe Leserinnen und Leser und treiben Sie Sport, denn Sie müssen lange leben, um es zu erleben oder zu überleben. Aber die 808 Tage stehen nicht nur dafür, dass Franziskus nicht antwortet, sondern auch für die Feigheit der Kardinäle. Es ist so als würden Männer in Frauenbegleitung vorgeben, dass die jungen Männer „mit Migrationshintergrund“ gar nicht ihre Runde umzingelt haben und ihre Frauen begrapschen, bloß um nicht intervenieren zu müssen oder sich gar in eine Prügelei zu verwickeln. So würde die eigene Feigheit als Missverständnis oder Witz maskiert werden. Aber unsere Kardinäle sind nicht nur feige. Sie haben einfach keinen übernatürlichen Glauben, der sie zur Empörung befähigen würde. Lesen wir doch, wie es in der guten alten Zeit,...

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Warum Bergoglio ein Gegenpapst ist? (4 von 20). Bestandteile einer formellen Häresie

Anbei der lang erhoffte nächste Teil unserer Reihe Warum Bergoglio ein Gegenpapst ist? Denjenigen, welche auf die Argumente für das Gegenpapsttum warten, welche grosso modo, dem Vortrag von Ann Barnhardt zu entnehmen sind, sei an dieser Stelle gesagt, dass diese kommen werden. Wir wollen auch eine Eigenleistung abliefern, indem wir zeigen, dass  a. einen richtigen Papst b. die Assistentia Negativa schützt, c. sodass vor Bergoglio kein nachkonziliarer Papst  d. einer formellen Häresie, unserer Meinung nach, schuldig geworden ist. Die Assistentia Negativa hat allerdings nicht mehrere Päpste davon geschützt, Irrtümer und Häresien zu verbreiten, wie treffend Peter Kwasniewski darlegt. Aber bisher hat kein Papst gefehlt, wenn er ex cathedra sprach, denn nicht jede päpstliche Lehrmeinung ist ein ex cathedra Urteil. Dies bedeutet die richtigen Päpste schützt die Assistentia Negativa schon. Aber die Menge macht es und man kann sich wirklich die Frage stellen, was mit der Assistentia Negativa bei Bergoglio los ist, dass sie bei ihm überhaupt nicht greift. Weil er kein Papst ist. Obwohl die ganze Thematik der formellen Häresie eigentlich nichts mit dem Thema zu tun hat, ob Bergoglio ein Antipapst ist (Hat Benedikt nicht richtig abgedankt, dann ist Bergoglio der Antipapst!), so wollen wir dennoch an dieser Stelle die Lehre über die formelle Häresie darlegen, weil besonders in traditionellen Kreisen das Wort „Häretiker“ sehr inflationär verwendet wird. Will man sagen, dass Bergoglio ein formeller Häretiker ist, dann muss man zuerst wissen, was es mit der formellen Häresie auf sich hat. Bestandteile einer formellen Häresie Unter einer Häresie versteht das heutige Kirchenrecht (CIC 1983, Kan. 751) Folgendes: Häresie nennt man die nach Empfang der Taufe erfolgte beharrliche Leugnung einer kraft göttlichen und katholischen Glaubens zu glaubenden Wahrheit oder einen beharrlichen Zweifel an einer solchen Glaubenswahrheit; Apostasie nennt man die Ablehnung des christlichen Glaubens im ganzen; Schisma nennt man die Verweigerung der Unterordnung unter den Papst oder der Gemeinschaft mit den diesem untergebenen Gliedern der Kirche. Dicitur haeresis, pertinax, post receptum baptismum, alicuius veritatis fide divina et catholica credendae denegatio, aut de eadem pertinax dubitatio; apostasia, fidei christianae ex toto repudiatio; schisma, subiectionis Summo Pontifici aut communionis cum Ecclesiae membris eidem subditis detrectatio. Dies bedeutet, dass der Gegenstand einer Häresie oder das, was diese leugnet eine Glaubenswahrheit der Kategorie fides divina et catholica ist, was wir in unserer Reihe Notae theologicae oder die dogmatische Gewissheit dargelegt haben. Anders formuliert: nicht jeder Unsinn, ist gleich Häresie. Um eine formelle Häresie zu begehen muss man: Ausreichend kompetent in Theologie sein, um zu wissen, wogegen man verstößt Es formell also ausdrücklich mündlich oder schriftlich tun Trotz Ermahnung darin verhaftet bleiben. Moraltheologische Sicht Aber leihen wir die Stimme den Fachleuten. Häresie ist aus der Sicht des Kirchenrechts ein Verbrechen, aus der Sicht der Moraltheologie darüber hinaus noch eine persönliche Sünde. Bischof Ernst Müller, der Verfasser einer ausgezeichneten vorkonziliaren Moraltheologie, fasst es wie folgt auf: Häresie ist ein hartnäckiger Irrtum des Verstandes gegen den Glauben in demjenigen, der den Glauben empfangen hat, d.h. im Getauften. Haeresis est error intellectus pertinax contra fidem in eo, qui fidem suscepit, seu in baptizato. Dazu also, dass eine Häresie, und zwar eine formelle, im Christen auftritt, ist folgendes notwendig. Unde ad haeresim, eamque formalem, in Christiano requiritur Seitens des Verstandes ein Irrtum gegen den Glauben, das ist gegen die Glaubenslehre, welche die katholischen Dogmen betrifft, Ex parte intellectus error contra...

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Ann Barnhardt: Das bergoglianische Antipapsttum

All denen, die Englisch können, empfehlen wir den Vortrag von Ann Barnhardt, wo sie ihre Argumente, die wir mehrmals vorgestellt haben, zusammenfasst. Die Darstellung ist sehr überzeugend und Frage der Validität der Rücktritts von Benedikt oder der Wahl vor Bergoglio wird mittlerweile auch im Mainstream aufgegriffen. Ann Barnhardt aber war die erste und ihre gebührt der Dank. Eigentlich ist es sehr einfach, wenn man gesunden Menschenverstand einsetzt. Kein Rücktritt, keine Wahl notwendig, kein neuer Papst gewählt. Sie hat auch recht, wenn sie sagt: Es spielt keine Rolle, was Benedikt denkt. Er ist weiterhin Papst, weil man das Papstamt in kein Papstkollegium umwandeln kann! Anders und auf gut Deutsch formuliert: Benedikt/Ratzinger ist von dem ganzen deutschen Idealismus so wirr im Kopf, dass er denkt, dass das Bewußtsein die Wirklichkeit schafft. Aber die Wirklichkeit bleibt, was sie ist. Daher der „wesentliche Irrtum“ nach Kanon 188. Benedikt irrt so wesentlich, dass sein Rücktritt ungültig ist, denn er will etwas – doppeltes Papstamt, papa emeritus – was sachlich nicht möglich ist. Und hier kommen wir zu einer kleinen Lücke in Anns Beweiskette. Unserer Meinung nach zeigt sie nicht klar genug, inwieweit eine Beziehung zwischen Kirchenrecht, Theologie, Wirklichkeit und übernatürlicher Wirklichkeit besteht. In Deutschland, wie überall, herrscht ein radikaler Rechtspositivismus, der ganz grob wie folgt umrissen werden kann: Recht ist, was im Kodex steht. Daran muss man sich halten. Wenn es geändert wird, dann ist es halt anders. Dann hält man sich an das andere, was oft im Gegensatz zum Früheren steht. Es ist halt so. Wir haben Strafrecht, Arbeitsrecht, Seerecht, Verkehrsrecht und wie auch immer. Diese Gesetze können von heute auf morgen geändert werden. Sie spiegeln in gewissem Maße die Wirklichkeit wider, oder sie schaffen sie vielmehr. (Wird die zulässige Geschwindigkeit innerhalb der Ortschaften auf 80 km/h erhoben, dann fahren alle 80 km/h oder schneller.) Daher ist es zulässig anzunehmen, dass das, was im Gesetzbuch steht etwas anderes ist als das, was die Wirklichkeit abbildet. Im Kirchenrecht ist es anders, weil das Kirchenrecht: Teile enthält, die göttlichen Rechts sind und daher unwandelbar Teile enthält, die natürlichen Rechts sind und daher unwandelbar Teile enthält, die menschlichen Rechts sind und daher wandelbar ad 1. Mit diesen Teilen befasst sich die Theologie und die Tradition der Kirche. So ist die hierarchische Struktur der Kirche mit einem (sic!) Papst als Spitze göttlichen Rechts. Das Papstamt kann in nichts anderes verwandelt werden. Tut man es dennoch, dann gibt es keine Standesgnade für dieses Etwas und es finden keine übernatürlichen Konsequenzen statt. ad 2. Mit diesen Teilen befasst sich Theologie gleichermaßen wie Philosophie. Es ist ein Teil des gesunden Menschenverstandes. So beruht die Definition der Ehe als der Verbindung zwischen Mann und Frau sowie das Verbot der Geschwisterehe auf dem Naturrecht, dem Recht also, welches in unsere Natur eingepflanzt wurde. ad 3. Dieser Teil ist wandelbar, orientierte sich aber bis zum Kirchenrecht von 1983 an der bisherigen Praxis und Tradition der Kirche. So zum Beispiel die Notwendigkeit eines Seminars für Priesterausbildung oder der vorgeschriebenen Jahre der Formation vor den ewigen Gelübden. Im Falle von Kanon 188 haben wir es mit dem Bereich 2. und 3. zu tun. Es entspricht jeglichem Recht und dem gesunden Menschenverstand, dass jemand der wesentlich irrt, beispielsweise die Zwillingsschwester seiner eigentlichen Angebeteten heiratet, etwas tut, was er eigentlich nicht tun will. Er irrt auch wesentlich, wenn...

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Bergoglio verbietet den US-Bischöfen Vorgehen wegen Mißbrauch. Warum?

Wie die Nachrichtenagenturen informieren verbot Franziskus den US-Bischöfen bei ihrer derzeitigen Konferenz, über einen Maßnahmenkatalog gegen den sexuellen Mißbrauch abzustimmen. Der Heilige Stuhl habe darauf bestanden die angekündigten Maßnahmen zu verschieben, bis die von Papst Franziskus einberufene Sondersitzung im Februar abgeschlossen sei. Bei diesem Treffen der Vorsitzenden aller Bischofskonferenzen weltweit wird die Missbrauchskrise beraten werden. (Kath.net) Den US-Bischöfen steht aber das Wasser bis zum Hals, da sieben Generalstaatsanwälte von sieben US-Bundesstaaten, von 50 insgesamt, bereits eine Untersuchung führen und das Department of Justice oder das Ministerium für Gerechtigkeit soll ebenfalls involviert werden. Was bedeutet das alles? Da die US-Bundestaaten Informationen erhalten haben, dass Verbrechen (sexueller Missbrauch und Vergewaltigung, Menschenhandel, Prostitution, Vertuschung von Verbrechen)  jahrzehntelang innerhalb der Bundesstaaten und über deren Grenzen hinweg stattgefunden hat, so besteht rechtlich die Möglichkeit all diese Fälle mit Hilfe von FBI zu untersuchen, da diese Verbrechen mehrere Bundesstaaten betrafen und die RICO-Gesetze. Dies bedeutet, die amerikanische Antimafia-Gesetzgebung ist auf die katholische Kirche Amerikas anzuwenden. Was ist das besondere am RICO-Act? Wikipedia informiert uns: Der RICO Act ermöglicht es Bundesanwälten darüber hinaus, Personen wegen ihrer Zugehörigkeit zu einer kriminellen Vereinigung anzuklagen, auch wenn sie Straftaten nur angeordnet, aber nicht selbst ausgeführt haben oder wenn sie innerhalb von zehn Jahren nur zwei von insgesamt 35 festgelegten Straftaten begangen haben. Weil man die Mafiabosse nur selten mit einer rauchenden Pistole erwischte und deswegen man ihnen die Verbrechen, die sie befohlen hatten, nicht nachweisen konnte, so erlaubt dieses Gesetz auch jemanden gerichtlich zu belangen, der die Verbrechen nur angeordnet oder gedeckt/vertuscht hat. Was bedeutet dies für die US-Bischöfe? Wenn sie einen Mißbrauchspriester gedeckt oder versetzt haben. Wenn sie seine Verbrechen vertuscht und nicht angezeigt haben, dann gehen sie – die Bischöfe – in den Knast. So ist auch das jetzige Bestreben der US-Bischöfe zu verstehen möglichst schnell irgendwelche Gesetze zu verabschieden, um wenigstens der Presse zu zeigen, dass sie es jetzt, da die FBI vor der Tür steht, gut meinen, „lieb sind und es so schwer haben“. Franziskus unterbindet aber sogar diesen Versuch sich reinzuwaschen. Warum? Weil er die irdische Kirche zerstören will! Es gibt drei Möglichkeiten der Entwicklung des jetzigen Szenarios: Die Bischöfe halten sich an die Anweisungen aus dem Vatikan, verlieren jegliche Glaubwürdigkeit und werden anhand des RICO-Acts von den amerikanischen Behörden als eine verbrecherische Organisation eingestuft und verurteilt. Denn diese Organisation qua US-Bischöfe tut ja nachweislich nichts, um eine Selbstreinigung zu betreiben (Verbot aus Rom). Einige Bischöfe brechen aus, weil sie, wie Bischof McKnight sagte, „eine Verpflichtung ihren Gläubigen und Priestern gegenüber haben“. Es kommt zu einem kleinen US-Schisma. Der Vatikan wird von den US-Behörden als die Spitze der verbrecherischen Organisation der US-Bischöfe anerkannt und verurteilt und Franziskus wird gerichtlich belangt werden, was zumindest zur Auflösung aller diplomatischen Beziehungen zwischen Washington und dem Vatikan führen wird. Trump ist durchaus in der Lage Nr. 3 zu verwirklichen und wird darin von der Mehrheit der US-Katholiken, seiner Wählerschaft, unterstützt werden. Die US-Bischöfe aber können jetzt nur verlieren und zwar wenn sie auf Bergoglio hören und wenn sie nicht auf ihn hören. Warum hasst Bergoglio Amerika? Abgesehen davon, dass er, wie fast alle Südamerikaner, einen tiefen antiamerikanischen Komplex hegt, sind die USA immer noch die Weltmacht Nummer 1. Die amerikanische Kirche ist nach Deutschland die zweitreichste der Welt, wobei die Erstere doch tatsächlich noch über gläubige und konservative Bischöfe und Gläubige verfügt. Die...

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Was die Menschen wollen oder über Kirchenliebe und Kirchenkritik

Wenn man die Leserzuschriften auf gloria.tv, anderen katholischen Blogs und Plattformen, aber auch bei uns liest, so ist es sehr einfach festzustellen, was die Menschen eigentlich wollen? Sie wollen Bestätigung. Je mehr sie aber sündigen und vom Pfad der Tugend abweichen, umso mehr Bestätigung wollen sie, um im Irrtum verbleiben zu können: die Anhänger der FSSPX wollen weiterhin zur FSSPX gehen, die Sedisvakantisten wollen in der Sede-Vakanz-These bestätigt werden, Ehepaare, die Verhüten, wollen darin bestärkt werden, Menschen, die sexuelle Perversionen treiben, wollen Bestätigung, Verständnis oder wenigstens Toleranz (siehe die jetzige Sodo-Synode), Menschen, welche den Weltuntergang erwarten, wollen Bestätigung darüber, dass dieser am 9.11.2018 um 14. 53 Uhr stattfindet (wird er nicht)....

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Nuntius Viganò oder wie Blogger die Kirche retteten

Die heutigen Nachrichten bringen die Story, wie es eigentlich dazu kam, dass Erzbischof Viganò seinen hochbrisanten Bericht verfasste. Er verfasste ihn, wie onepeterfive berichtet, nach mehreren Treffen mit dem italienischen Blogger A.M. Valli, welcher diesen Blog betreibt. DSDZ (der Schreiber dieser Zeilen) kennt diesen Blog nicht, der jedoch, so Msgr. Viganò  im Vatikan gelesen und geschätzt wird. Wir verweisen unsere Leser zum Beiboot Petri, ebenfalls einem Blog, der über diese ganze Angelegenheit auf Deutsch berichtet und springen gleich zur theologisch-moralischen Auswertung dieses Ereignisses. Fassen wir zusammen:...

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