Tradition und Glauben

Peter Kwasniewski, Der fünfzig Jahre dauernde Abstieg zu Fußnote 351 (2 von 2)

Unsere 50 Jahre dauernde Desensibilisierung gegenüber der Heiligen Eucharistie Heutzutage gehen zumindest in bestimmten westlichen Ländern beinahe alle zur Kommunion wenn die Zeit kommt. Es ist einfach das, „was man in der Messe tut.‟ Fast niemand geht zur Beichte; fast niemand bleibt der Kommunionbank wegen Sündenbewusstseins fern; und rar sind die Priester, die überhaupt einmal darüber predigen, dass man die rechte Disposition zum Kommunionempfang haben muss (im Gegensatz zum Heiligen Jean Marie Vianney, der unermüdlich über diese Dinge predigte und die Beichtpraxis und den regelmäßigen Kommunionempfang erhöhte. Nicht umsonst ist er der Patron der Gemeindepfarrer. Patrone sind dazu da, dass man ihnen nacheifert). So wurde der Boden teuflisch für die Endphase vorbereitet, in der auch das allerletzte Hindernis für den Kommunionempfang theoretisch und praktisch aufgelöst wurde. In einer allgemeinen Situation, wo die wenigen Katholiken, die noch die Messe besuchen alle die Heilige Kommunion empfangen, erscheine es als eine grausame und ungewöhnliche Bestrafung einzelner  (aus ohnehin nur einer Handvoll Leute) sogenannter „Geschiedener und Wiederverheirateter‟ mit einer Sonderbehandlung: „Sie dürfen nicht zur Kommunion gehen, währenddessen die sich selbst missbrauchenden und unzüchtigen Teenager, die verhütenden Ehepaare, die Familien, welche manchmal die Sonntagsmesse zugunsten eine Sportveranstaltung ausfallen lassen — alle sind willkommen nach vorn zu kommen, wie üblich!‟ Werbeanzeigen Werbeanzeigen __ATA.cmd.push(function() { __ATA.initSlot('atatags-3-5d124478a18ac', { collapseEmpty: 'before', sectionId: '915422841', location: 120, width: 300, height: 250 }); }); __ATA.cmd.push(function() { __ATA.initSlot('atatags-4-5d124478a18b3', { collapseEmpty: 'before', sectionId: '915422844', location: 130, width: 300, height: 250 }); });...

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Peter Kwasniewski, Der fünfzig Jahre dauernde Abstieg zu Fußnote 351 (1 von 2)

Quelle Unsere 50 Jahre dauernde Desensibilisierung gegenüber der Heiligen Eucharistie Wir sind nicht eines schönen Tages im Jahr 2017 aufgewacht, um uns plötzlich mit dem eucharistischen Sakrileg konfrontiert zu sehen, das von oben beworben wurde. Es war ein langer, langsamer Prozess, der zu diesem Moment führte. Er bestand in der schrittweisen Verwässerung der Heiligkeit des Heiligen Messopfers und des Allerheiligsten Sakramentes als seinen wesentlichen Kern, mit institutionell tolerierten Sakrilegien auf dem Weg dorthin. Fünfzig Jahre der Entsakralisierung haben in der Dreistigkeit geendet, der gesamten katholischen Tradition über das Allerheiligste aller Geheimnisse der Kirche zu widersprechen....

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Eine Einführung zu Peter Kwasniewskis „Desensibilisierung der Eucharistie“ oder Ist da noch Jesus drin?

Wir kündigen hiermit einen Aufsatz von Peter Kwasniewski an in der überragenden Übersetzung von Eugenie Roth, in dem auf etwas aufmerksam gemacht wird, was uns wahrscheinlich entgeht. Seit Vat. II wurde überall, insbesondere im deutschen Sprachraum, alles so eingerichtet, dass man als Gläubiger immer weniger gehalten wird an die Realpräsenz zu glauben. Da Peter Kwasniewski  Amerikaner und Traditionalist ist, ein Professor der Liturgik und Kirchenmusiker noch dazu, der seit vielen Jahren ausschließlich zur Alten Messe geht, so lebt er in einer anderen Welt als wir, sodass ihm die sprichwörtliche „deutsche Härte“ des deutschsprachigen Kirchenalltags – Stichwort: Pfarrer um die Ecke und die bürsten-schnittige Pastoralreferentin – unbekannt ist. Dennoch macht er auf etwas aufmerksam, was wirklich universell ist, auf den gesteuerten Verfall des eucharistischen Kultes, der überall vorkommt, weil er leider von Rom aus initiiert wird. Wenn jetzt eine fromme Seele einwenden wird: Das sollte man nicht verallgemeinern. Das macht bloß ein junger Priester, der nicht auf die Kirche hört!...

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Correctio Filialis Deutsch (5 von 5)

Die Unterzeichner appellieren an die römische Kirche, damit die sich regt, was sie leider nicht tut.  Häresien gibt es noch mehr und eine jede ist eine zuviel, da wir vom ordentlichen Lehramt des Papstes sprechen, welches natürlich fehlerfrei zu sein hat, da es sonst ein solches nicht ist. Die Gelehrten, welche die Correctio filialis verfasst oder unterschrieben haben, haben wenigstens ihre Schuldigkeit getan. Für das Wohl der Seelen ist es nötig, dass sie (die sieben Thesen) erneut von der kirchlichen Autorität verurteilt werden. Mit der Auflistung dieser sieben Thesen wollen wir keine vollständige Liste aller Häresien und Irrtümer vorlegen, die der Leser bei einer objektiven Lektüre von Amoris laetitia, gemäß seinem natürlichen und offensichtlichen Sinn, feststellen würde, da sie durch das Dokument behauptet, nahegelegt oder begünstigt werden. Vielmehr beziehen wir uns auf jene sieben Thesen, die Eure Heiligkeit durch Worte, Taten und Unterlassungen – wie bereits dargelegt – effektiv unterstützt und verbreitet, und dadurch eine große und unmittelbare Gefahr für die Seelen verursacht hat....

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Correctio Filialis Deutsch (4 von 5)

In diesem Teil der Correctio filialis wird dargelegt, dass der Papst selbst die häretische Leseweise von Amoris Laetitia vertritt, als ob es eine andere gäbe, lieber Kardinal Müller, und seine offiziellen Vertreter auch. Die unten angegebenen sieben Punkte sind Häresien im eigentlichen Sinne des Wortes, weil sie direkt der geoffenbarten Lehre widersprechen und/oder Thesen wiederholen, welche eindeutig als häretisch von der Kirche bereits verurteilt wurden, siehe die ausführliche Fußnote 3. Wenn man also nicht behaupten kann, dass andere nachkonziliare Päpste wirkliche Häresien verkündet haben, liebe Sedisvakantisten, die Ihr uns auch lest, so ist dies für Papst Franziskus bewiesen. Spätestens mit Amoris Laetitia, an der er hartnäckig festhält, ist er in Häresie gefallen und gehört abgesetzt, liebe Kardinäle. Einfach Trump anrufen! Der hilft mit! Eure Heiligkeit hat einen offiziellen Brief an Bischof Sergio Alfredo Fenoy von San Miguel, Delegierter der Pastoralregion Buenos Aires, geschrieben, der dasselbe Datum wie das Schreiben der argentinischen Bischöfe trägt, in dem Sie erklären, daß die Bischöfe der Kirchenprovinz Buenos Aires die „einzige mögliche Interpretation von Amoris laetitia“ gegeben haben....

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Correctio Filialis Deutsch (3 von 5)

Hier folgen die Untaten von Franziskus, samt ihm hörigen Bischofskonferenzen, welche völlig dem päpstlichen Positivismus anhängen und nicht der katholische Lehre. Ihre Argumentationlinie lautet: Wenn ein Papst es sagt, dann ist es katholisch. Wenn eine Bischofskonferenz es sagt, dann ist es katholisch. Wenn ein Priester es sagt, dann ist es katholich....

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Correctio Filialis Deutsch (2 von 5)

  Um ganz kurz darzustellen, was an den vorgestellten Stellen von Amoris Laetitia falsch ist, werden wir in violett den jeweiligen Abschnitt einfach wiedergeben und kommentieren, wobei natürlich diese Fragmente nicht den Inhalt von Correctio filialis ausmachen. * * * Wir wollen nun aufzeigen, wie einige Stellen von Amoris laetitia zusammen mit Handlungen, Worten und Unterlassungen Eurer Heiligkeit dazu dienen, sieben häretische Thesen zu verbreiten.3 Die Stellen, auf die wir uns beziehen, sind folgende: AL 295: Auf dieser Linie schlug der heilige Johannes Paul II. das sogenannte »Gesetz der Gradualität« vor, denn er wusste: Der Mensch »kennt, liebt und vollbringt [. . . ] das sittlich Gute [. . . ] in einem stufenweisen Wachsen«.[323] Es ist keine „Gradualität des Gesetzes“, sondern eine Gradualität in der angemessenen Ausübung freier Handlungen von Menschen, die nicht in der Lage sind, die objektiven Anforderungen des Gesetzes zu verstehen, zu schätzen oder ganz zu erfüllen....

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Correctio Filialis Deutsch (1 von 5)

Nach der zugegeben recht unangenehmen und schwülstigen Reihe über die Homo-Kirche wenden wir uns wieder den aktuellen Kirchenfragen zu, welche darin bestehen, dass wir: a. einen häretischen Papst, unserer Ansicht nach gar einen Antipapst haben b. und niemand der Verantwortlichen (Bischöfe, Erzbischöfe und Kardinäle) etwas dagegen unternimmt....

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Correctio filialis, der Volkssturm und die falsche Prämisse

Correctio filialis – Wortbedeutung Gestern am 24. Oktober, dem Fest Beatæ Mariæ Virginis de Mercede (Bild oben), der Heiligen Jungfrau Maria von der Barmherzigkeit und einen Tag nach der interessanten, marianischen Sternkonstellation, die nur alle 7000 Jahre vorkommt, veröffentlichten 62 katholische Akademiker und Geistliche eine öffentliche Zurechtweisung des „Papstes“ Franziskus, welche sie die Correctio filialis zu Deutsch die „kindliche“ Ermahnung des Papstes nennen. Das Adjektiv filialis kommt von filius – „Sohn“ oder filia – „Tochter“ und bezeichnet adjektivisch etwas, was vom Sohn oder von der Tochter herkommt. Die bekannte Stelle in der das Adjektiv filialis vorkommt, ist die Gegenüberstellung der „sklavischen oder knechtischen Furcht“ (timor servilis), die der Sünder seiner Sünden wegen Gott gegenüber hegt und der „kindlichen Furcht“ (timor filialis), welche der Gerechte hegt, der sich fürchtet den geliebten Vater zu beleidigen und seinen Ansprüchen nicht gerecht zu werden (Summ. Theol. 2.2. q. 19, a.11).  Der Begriff der Correctio filialis scheint ein theologisches Novum zu sein, da die bisherige Theologie lediglich die Correctio fraterna – die „brüderlicher Ermahnung“ kennt. Während die brüderliche Ermahnung unter Gleichrangigen stattfindet und zwar unter Gleichrangigen im Bischofs- oder Priesteramt, so findet die Correctio filialis von unten nach oben statt, was die Autoren der Kindlichen Ermahnung selbst zugeben....

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Die Kardinäle sterben aus oder immer noch vom guten Tod

Auf eine providentielle, d.h. von der göttlichen Vorsehung vorgesehene, Weise fällt der heutige Beitrag vom 13.09.2017 Gebet um einen guten Tod, der vor mehreren Wochen verfasst wurde, mit Nachrichten über die Todesumstände von Kardinal Caffara zusammen. Kardinal Caffara ist der zweite der vier Dubia-Kardinäle, der innerhalb von wenigen Monaten verstorben ist. Zur Erinnerung Kardinal Meisner starb unerwartet am 5. Juli 2017, Kardinal Caffarra am 6. September 2017. Auf frommen Seiten wie katholisches.info  oder gloria.tv, ebenso wie bei onepeterfive.com wird mehr oder weniger verdeckt spekuliert, hauptsächlich in den Kommentaren, dass es sich vielleicht um keine normalen Todesfälle gehandelt hat, sondern, dass klipp und klar, diese „guten, unerschrockenen, katholischen Männer“ umgebracht wurden....

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Der Fall Müller oder warum „die Wirklichkeit beißt“? (3 von 3)

Nachtrag, Umkehr und Welt-Interview All diejenigen, die meinen wir hätten zu scharf und dazu noch anonym über Kardinal Müller geurteilt, mögen sich sein neuestes Interview in der Welt durchlesen. Noch weltlicher geht es wirklich nicht, obgleich Müller jetzt wirklich nichts zu verlieren hat. Aber vielleicht gelangt er durch diese Auszeit oder eher Verbannung zur Besinnung und entdeckt das Katholische am Katholischen. Der Schreiber dieser Zeilen war schon immer recht konservativ gewesen, für deutsche Verhältnisse viel zu konservativ und wunderte sich, warum ihn Gott so züchtigte, was Er auch weiterhin tut. Es stellte sich heraus, dass er zwar an weltlichen Maßstäben gemessen rechtgläubig, konservativ und fromm gewesen ist, aber nicht nach den Maßstäben Gottes. Diese sind viel strenger und viel höher....

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Der Fall Müller oder warum „die Wirklichkeit beißt“? (2 von 3)

Der Fall Müller Die o.a. Punkte 1. (ungläubig), 2. (kein spirituelles Leben) und 3. (Machtinteresse) lassen sich im Falle von Gerhardt Ludwig Müller gut belegen. Er promovierte 1977, also am nachkonziliaren Höhepunkt des Chaos‘ bei Lehmann zum Thema: Kirche und Sakramente im religionslosen Christentum. Bonhoeffers Beitrag zu einer ökumenischen Sakramententheologie, was wirklich alles sagt.[1]  Dann habilitierte er zum Thema Gemeinschaft und Verehrung der Heiligen. Geschichtlich-systematische Grundlegung der Hagiologie und wurde 1986 Dogmatiker in München, wo wohl Ratzinger, der mittlerweile in Rom angekommen ist, ein gnädiges Auge auf ihn warf. Müller setzte sich für die damals Moderne und häretische Befreiungstheologie ein[2] und wurde 2002 Bischof von Regensburg....

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Der Fall Müller oder warum „die Wirklichkeit beißt“? (1 von 3)

Infolge der Podcasts von Ann Barnhardt und onepeterfive wird dem Schreiber dieser Zeilen deutlich, dass er noch klarer, einfacher und direkter seine Ansichten formulieren sollte, damit die Menschen verstehen, wie es um die Wirklichkeit bestellt ist und wie sie langfristig ihre Seelen retten können. Reality bites – wörtl. “ Wirklichkeit beißt“, hieß einer der ersten Filme mit Wynona Ryder. Die kirchliche Wirklichkeit des Jahres 2017 ist auch wirklich schwer zu ertragen, nichtsdestotrotz muss man sich ihr stellen, was wir hiermit auch tun....

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Bergoglio zerstört die Kirche und keiner tut was. Eine vorläufige Bestandsaufnahme.

 Der Stand der Dinge Wie heute gloria.tv in Berufung auf anonimi della croce informierte, wird es keine öffentliche Ermahnung des Papstes geben, weil sich keine ausreichende Mehrheit der unterstützenden Kardinäle gefunden hat. Im Klartext bedeutet das, dass sich niemand traut öffentlich oder auch nicht gegen Bergoglio vorzugehen. Da der Blog anonimi della croce von römischen Priestern mit Insider-Informationen geleitet wird, so ist davon auszugehen, dass es sich um Kurienmitarbeiter handelt oder um jemanden, der Kontakte zu ihnen hat. Laut anonimi hat vor drei Wochen ein Treffen in Rom stattgefunden, währenddessen die Dubia-Kardinäle sich ihre Machtlosigkeit eingestehen mussten. Diese Entwicklung ist mehr als wahrscheinlich, da die angedrohte formelle Korrektur des Papstes wegen der Häresien von Amoris Laetitia, von der Kardinal Burke noch Mitte Dezember 2016 sprach auf sich warten lässt. Burke ist auf den Guam-Gulag verbannt worden und als Patron des Malteserordens praktisch entmachtet, der Orden und ein souveräner Staat gleich mit. Der Bergoglio Antipapst macht weiter, denn in der nächsten Zeit, so wird berichtet, kommt: Eine neue „Einheitsmesse“ mit den Protestanten,[1] Die Aufhebung des Zölibats, Interkommunion mit den Protestanten, Das dritte Vatikanische Konzil....

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Correctio Filialis Nachtrag 2 Luther

Der Einfluss Martin Luthers Zweitens sind wir durch unser Gewissen gezwungen, auf eine beispiellose Sympathie Eurer Heiligkeit für Martin Luther sowie auf eine Ähnlichkeit zwischen den Ideen Luthers über das Gesetz, die Rechtfertigung und die Ehe und jenen, die von Eurer Heiligkeit in Amoris laetitia und anderswo gelehrt und begünstigt werden, hinzuweisen.25 Das ist notwendig, damit unsere Anklage gegen die sieben häretischen Thesen, die in diesem Dokument aufgelistet sind, vollständig ist. Wir wollen zeigen, wenn auch nur auf zusammenfassende Weise, daß es sich dabei nicht um isolierte Irrtümer handelt, sondern daß sie Teil eines häretischen Systems sind. Die Katholiken müssen nicht nur vor den sieben Irrtümern gewarnt werden, sondern auch vor diesem häretischen System als solchem, nicht zuletzt aufgrund des Lobes, das Eure Heiligkeit dem Mann gezollt hat, von dem es herrührt. Auf einer Pressekonferenz vom 26. Juni 2016 sagte Eure Heiligkeit: „Ich glaube, dass die Absichten Martin Luthers nicht falsch waren: Er war ein Reformer. Vielleicht waren einige Methoden nicht die richtigen, aber in jener Zeit. . . wenn wir zum Beispiel die Geschichte von Pastor lesen [vgl. Ludwig von Pastor, Geschichte der Päpste seit dem Ausgang des Mittelalters], sehen wir, dass die Kirche wirklich kein nachahmenswertes Vorbild war: Es gab Korruption in der Kirche, es gab Weltlichkeit, Anhänglichkeit ans Geld und an die Macht. Dagegen hat er protestiert. Außerdem war er intelligent; er hat einen Schritt vorwärts getan und sich für sein Tun gerechtfertigt. Und heute sind wir – Lutheraner und Katholiken, mit allen Protestanten – einig über die Rechtfertigungslehre: In diesem so wichtigen Punkt hatte er sich nicht geirrt.“ 26 In einer Predigt in der lutherischen Kathedrale von Lund in Schweden, am 31. Oktober 2016, erklärte Eure Heiligkeit: „Wir Katholiken und Lutheraner haben begonnen, auf dem Weg der Versöhnung voranzugehen. Jetzt haben wir im Rahmen des gemeinsamen Gedenkens der Reformation von 1517 eine neue Chance, einen gemeinsamen Weg aufzunehmen, der sich in den letzten 50 Jahren im ökumenischen Dialog zwischen dem Lutherischen Weltbund und der Katholischen Kirche gebildet hat. Wir dürfen uns nicht mit der Spaltung und der Entfremdung abfinden, die durch die Teilung unter uns hervorgerufen wurden. Wir haben die Gelegenheit, einen entscheidenden Moment unserer Geschichte wiedergutzumachen, indem wir Kontroversen und Missverständnisse überwinden, die oft verhindert haben, dass wir einander verstehen konnten. Jesus sagt uns, dass der Vater der Winzer ist (vgl. Joh 14,1), der den Weinstock pflegt und beschneidet, damit er mehr Frucht bringt (vgl. V. 2). Der Vater ist ständig um unsere Beziehung zu Jesus besorgt, um zu sehen, ob wir wirklich mit ihm eng verbunden sind (vgl. V. 4). Er schaut auf uns, und sein liebevoller Blick ermutigt uns, unsere Vergangenheit aufzuarbeiten und in der Gegenwart dafür zu arbeiten, dass jene Zukunft der Einheit, die er so ersehnt, Wirklichkeit wird....

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Michael Matt, Christopher Ferrara und John Vennari: „Mit brennender Sorge: Wir klagen Papst Franziskus an“ (13 von 13)

Wir müssen Ihnen widerstehen An diesem Punkt in Ihrer turbulenten Amtszeit als „Bischof von Rom“ kann man nicht mehr bestreiten, dass ihre Präsenz auf dem Stuhl Petri eine klare und akute Gefahr für die Kirche darstellt. Im Angesicht dieser Gefahr müssen wir fragen: Werden Sie nicht im Geringsten beunruhigt durch den Skandal und die Verwirrung, die Ihre Worte und Taten in Bezug auf die Heilssendung der Kirche und deren Lehre über Glauben und Moral verursacht haben, vor allem im Bereich der Ehe, Familie und Sexualität? Ist es Ihnen niemals eingefallen, dass der endlosen Applaus der Welt für die „Franziskus Revolution“ das böse Omen ist, vor dem Unser Herr so dringend warnte?: „Wehe, wenn euch die Menschen lobpreisen! Denn ihre Väter haben ebenso an den falschen Propheten getan. (Lk 6:26 Allioli)“...

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Michael Matt, Christopher Ferrara und John Vennari: „Mit brennender Sorge: Wir klagen Papst Franziskus an“ (12 von 13)

Alle Beschwörungen ignorierend schmieden sie weiter an Ihrer „Revolution“ Während Sie Ihr Werk der Zerstörung fortführten, ignorierten Sie jedes persönliche Flehen, das an Sie gerichtet war, darunter unzählige Anfragen dahingehend, dass sie versichern, dass Amoris Laetitia nicht vom Stand der Lehre abweicht, sowohl als auch ein Dokument, das von einer Gruppe katholischer Gelehrter vorbereitet, ketzerische und fehlerhafte Sätze in Amoris identifiziert, die man sie bat zu verurteilen und zurückzuziehen. Es ist offensichtlich, dass Sie nicht die Absicht haben, brüderliche Zurechtweisung von wem auch immer zu akzeptieren, seien es auch die Kardinäle, die sie baten, die Gleichförmigkeit Ihrer Lehre mit dem unfehlbaren Lehramt zu klären. Im Gegenteil, je mehr die Gläubigen beängstigt und alarmiert waren, desto kühner handelten Sie. Während sie Ihre programmatische Lockerung in der Praxis der moralische Lehre der Kirche bezüglich der Sexualität fortsetzten, haben Sie den Päpstlichen Rat für die Familie ermächtigt, das erste schulische „Sexualerziehungs“ Programm zu veröffentlichen, das jemals vom Heiligen Stuhl verbreitet worden war. Der Laienverband, der sich erhob, den Glauben gegen Ihren Ansturm von zersetzenden Neuheiten angesichts des allgemeinen Schweigens der Hierarchie zu verteidigen, hat eine Zusammenfassung dieses schrecklichen Lehrplanes veröffentlicht, der eklatant die beständige Lehre der Kirche bezüglich der Zurückweisung jedweder Form von explizitem schulischen Sexualkundeunterricht verletzt:...

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Michael Matt, Christopher Ferrara und John Vennari: „Mit brennender Sorge: Wir klagen Papst Franziskus an“ (11 von 13)

„Ausnahmen“ des Moralischen Gesetzes können nicht begrenzt werden Merkwürdigerweise, wie auch immer, scheint Ihre neuartiges moralisches Kalkül nicht auf die anderen Sünden angewendet zu werden, die Sie ständig verurteilen, während Sie dabei sorgfältig die Grenzen der politischen Korrektheit beachten. Nirgendwo, zum Beispiel, weisen Sie auf „komplexe Umstände“ oder „Grenzen, die die Verantwortung und Schuld verringern“ hin, die die Mafiosi entschuldigen würden, die Sie rhetorisch en masse exkommunizierten und vor der Hölle warnten. Die Reichen verurteilen Sie als Blutsauger. Haarsträubender Weise klagen Sie sogar die treuen Katholiken der „Sünde der Wahrsagerei“ und der „Sünde des Götzendienstes“ an, weil sie die „Überraschungen Gottes“ – so bezeichnen Sie Ihre Neuartigkeiten – nicht akzeptieren wollen. Ihr gesamtes Pontifikat scheint auf die Erklärung einer Amnestie für Sünden des Fleisches zentriert zu sein, diejenigen Sünden, die mehr als jede andere Sünde, wie Unsere Liebe Frau von Fatima warnte, Seelen in die Hölle schicken. Was lässt Sie denken, dass den moralischen Dschinn-den Flaschengeist, den Sie aus der Flasche rausließen, und das Sie den „Gott der Überraschungen“ nennen, nur auf die moralischen Vorschriften beschränkt werden kann, auf deren Anwendung Sie überaus rigide zu harren scheinen? Ausnahmen für das eine, ausnahmslose moralische Gesetz zu kreieren führt zur Aufhebung aller Gesetze. Ihre Neuerungen greifen die Grundlage des Glaubens an und drohen, das gesamte Gebäude der Moral der Kirche „wie ein Kartenhaus“ zusammenfallen zu lassen – genau das, was treue Katholiken Ihre Meinung nach erreichen wegen Ihres angeblichen „Rigorismus“ und der Bindung an „kleinkarierte Regeln“....

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Michael Matt, Christopher Ferrara und John Vennari: „Mit brennender Sorge: Wir klagen Papst Franziskus an“ (10 von 13)

Eine „Pastorale Praxis“ im Krieg mit dem Lehramt Sie haben als die einzig richtige Interpretation von Amoris Laetitia ein moralisches Kalkül abgesegnet, das in der Praxis die gesamte Moralordnung unterminieren würde, nicht nur die Normen der Sexualmoral, die sie offensichtlich versuchen zu untergraben. Für die Anwendung von wirklich jeder moralischen Norm kann eine „Undurchführbarkeit“  aufgrund einer talismanartigen Beschwörung von „komplexen Umständen“ die von einem Priester oder einem Bischof in der „pastoralen Praxis“ „erkannt“ werden, während die Norm als allgemeine Regel fromm als unverändert  und unveränderbar verteidigt wird. Das nebulöse Kriterium der „Einschränkungen, die Verantwortung und Schuld verringern“ könnte auf alle Arten von gewöhnlichen Todsünde angewendet werden, einschließlich dem (nicht ehelichen) Zusammenleben – das sie schon mit einer „wahre Ehe“ verglichen haben – „homosexuellen Partnerschaften“ – deren Legitimierung Sie sich verweigert haben, entgegenzutreten – und Empfängnisverhütung, zu der Sie unglaublicherweise erklärten, sie sei moralisch zulässig, um die Übertragung von Krankheiten zu verhindern, was der Vatikan später als Ihre Ansicht in der Tat bestätigte...

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Michael Matt, Christopher Ferrara und John Vennari: „Mit brennender Sorge: Wir klagen Papst Franziskus an“ (9 von 13)

Ein schwerer sittlicher Irrtum wird nun ausdrücklich genehmigt Und nun, um die hinterhältige Verwendung einer Mehrdeutigkeit hinter sich zu lassen, haben Sie hinter den Kulissen ausdrücklich zugelassen, was Sie in der Öffentlichkeit zweideutig tolerierten. Ihr „vertraulicher“ Brief an die Bischöfe der Pastoralregion Buenos Aires hat ein Licht auf die Regelung geworfen, in der Sie als Erzbischof bereits Sakrilegien in den Heiligen Messen in den villas (Slums) genehmigten. In diesem Brief loben Sie das Dokument der Bischöfe über die „Grundlegende Kriterien der Anwendung von Kapitel Acht von Amoris Laetitia“ – als gäbe es die Pflicht, dieses Dokument anzunehmen und so eine Änderung der 2000jährigen kirchlichen Sakramentendisziplin zu erzeugen. Sie schreiben: „Das Dokument ist sehr gut und erklärt vollständig die Bedeutung von Kapitel VIII von Amoris Laetitia. Es gibt keine andere Interpretation.“ Ist es ein Zufall, dass diese Dokument gerade von der Erzdiözese kommt, in der Sie als Erzbischof schon längst öffentliche Ehebrechern und in eheähnlichen Verhältnissen Lebende zur Heiligen Kommunion zugelassen haben?...

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Michael Matt, Christopher Ferrara und John Vennari: „Mit brennender Sorge: Wir klagen Papst Franziskus an“ (8 von 13)

Amoris Laetitia: das Wirkliche Motiv für die Synode der Schande Diese Krise erreichte ihren Höhepunkt nach dem Abschluss Ihrer katastrophalen „Synode über die Familie.“ Obwohl sie dieses Ereignis von Anfang bis Ende manipulierten, um das Ergebnis, das sie sich gewünchst hatten, zu erreichen – die Heilige Kommunion für öffentliche Ehebrecher „in bestimmten Fällen“ – verfehlte es Ihre Absicht wegen des Widerstandes der konservativen Synodenväter, die Sie als solche demagogisch denunzierten , „die verschlossene Herzen … haben, die sich oft sogar hinter den Lehren der Kirche oder hinter den guten Absichten verstecken, um sich auf den Stuhl des Mose zu setzen und – manchmal mit Überheblichkeit und Oberflächlichkeit – über die schwierigen Fälle und die verletzten Familien zu richten“ In einem brutalen Missbrauch von Rhetorik verglichen Sie Ihre rechtgläubigen Bischofs-Gegner mit den Pharisäern, die Scheidung und „Wiederverheiratung“ entsprechend den mosaischen Gesetzen praktizierten. Aber das waren vor allem diejenigen Bischöfe, welche die Lehre Christi gegen die Pharisäer – und gegen Ihre eigenen Entwürfe verteidigten. Tatsächlich aber scheint es Ihre Absicht zu sein, durch einen Weg der „neo-mosaischen Praxis“ eine pharisäische Akzeptanz der Scheidung wiederzubeleben.  Ein renommierter katholischer Journalist, der für seinen moderaten Ansatz zur Analyse der kirchlichen Angelegenheiten bekannt ist, protestierte gegen Ihr verwerfliches Verhalten: „Für einen Papst ist es bizarr, diejenigen, die gläubig dieser Tradition treu bleiben als unbarmherzig zu charakterisieren und sie mit den hartherzigen Pharisäern zu vergleichen, sowie sie  gegen den barmherzigen Jesus auszuspielen.“...

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Michael Matt, Christopher Ferrara und John Vennari: „Mit brennender Sorge: Wir klagen Papst Franziskus an“ (7 von 13)

Ein unerbittlicher Drang, der sexuellen Amoral ein Heimrecht in der Kirche zu geben Aber nichts übersteigt die Arroganz und Dreistigkeit, mit der Sie der universalen Kirche die gleiche böse Praxis auferlegen, wie sie es als Erzbischof von Buenos Aires verfolgt haben: die sakrilegische Erlaubnis, das Allerheiligste Altarsakrament Menschen zu reichen, die in ehebrecherischen „Zweitehen“ leben, oder solchen zu geben, die ohne standesamtliche Trauung zusammenleben. Fast vom ersten Augenblick Ihrer Wahl an haben Sie den „Kasper Vorschlag“ gefördert – der wiederholt vom Vatikan unter Johannes Paul II. zurückgewiesen wurde. Kardinal Kasper, ein Erzliberaler sogar innerhalb der deutschen Hierarchie, hatte schon lange für die Zulassung von geschiedenen und „wiederverheirateten“ Personen zur Heiligen Kommunion in „bestimmten Fällen“ argumentiert. Es sollten diejenigen zum Sakrament zu gelassen werden, die nach einen fingierten und unwahren „Bußweg“ weiterhin ihre ehebrecherischen sexuellen Beziehungen aufrechterhalten. Kasper gehörte zur „St. Gallen Gruppe“, die für Ihre Wahl geworben hat, und Sie belohnten sein Beharren in diesem Irrtum fürstlich damit, ihn vor der Presse als „päpstlichen Theologen“ zu nominieren....

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Michael Matt, Christopher Ferrara und John Vennari: „Mit brennender Sorge: Wir klagen Papst Franziskus an“ (6 von 13)

Ein reformerischer „Traum“, unterstützt von einer Stahlfaust Alles in allem scheinen Sie von einer reformerischen Manie befallen zu sein, die keine Grenzen für Ihren „Traum“ des Weges der Kirche kennt. Wie Sie in Ihrem beispiellosen persönlichen päpstlichen Manifest, Evangelii gaudium (nn. 27, 49) erklären: „Ich träume von einer missionarischen Entscheidung, die fähig ist, alles zu verwandeln, damit die Gewohnheiten, die Stile, die Zeitpläne, der Sprachgebrauch und jede kirchliche Struktur ein Kanal werden, der mehr der Evangelisierung der heutigen Welt als der Selbstbewahrung dient …………………..                                                                                                                                                       Ich hoffe, dass mehr als die Furcht, einen Fehler zu machen, unser Beweggrund die Furcht sei, uns einzuschließen in die Strukturen, die uns einen falschen Schutz geben, in die Normen, die uns in unnachsichtige Richter verwandeln, in die Gewohnheiten, in denen wir uns ruhig fühlen, während draußen eine hungrige Menschenmenge wartet und Jesus uns pausenlos wiederholt: » Gebt ihr ihnen zu essen! « (Mk 6,37).“...

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Michael Matt, Christopher Ferrara und John Vennari: „Mit brennender Sorge: Wir klagen Papst Franziskus an“ (5 von 13)

Eine absurde Verharmlosung des Islam Sie erklären, die Rolle eines „koranischen“ Exegeten annehmend, der Mohammeds Kult von seiner ungebrochenen historischen Verbindung zur Eroberung und brutale Verfolgung von Christen entlasten will: „Angesichts der Zwischenfälle eines gewalttätigen Fundamentalismus muss die Zuneigung zu den authentischen Anhängern des Islam uns dazu führen, gehässige Verallgemeinerungen zu vermeiden, denn der wahre Islam und eine angemessene Interpretation des Korans stehen jeder Gewalt entgegen.“ [Evangelii gaudium, 253] Sie ignorieren die gesamte Geschichte des Krieges des Islam gegen die Christenheit, die sich bis auf den heutigen Tag fortsetzt, sowohl als auch die heutigen barbarischen rechtlichen Vorschriften und Verfolgung von Christen in den islamischen Republiken der Welt, wie Afghanistan, Iran, Malaysia, Malediven, Mauretanien, Nigeria, Pakistan, Katar, Saudi Arabien, Somalia, Sudan, Vereinigte Arabische Emirate und Jemen. Diese Regime verankern die Scharia in ihrem Rechtssystem. Von der Scharia glauben die Muslime, dass Allah sie für die ganze Welt erlassen hat, und dass sie etabliert werden muss, wenn der Bevölkerungsanteil der Muslime einen signifikanten Punkt erreicht hat. Wie Sie es ausdrücken würden, entbehren alle diese muslimischen Republiken einer „authentischen“ Auslegung des Korans!...

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Michael Matt, Christopher Ferrara und John Vennari: „Mit brennender Sorge: Wir klagen Papst Franziskus an“ (4 von 13)

Ein zügelloser Indifferentismus Während Sie kaum ein Pionier bezüglich der destruktiven postkonziliaren Neuheiten, wie den „Ökumenismus“ und den „interreligiösen Dialog“ sind, so haben Sie in einem Maße, das nicht einmal in den schlimmsten Jahren der nachkonziliaren Krise sichtbar war einen spezifischen religiösen Indifferentismus vorangetrieben, welcher praktisch die Mission der Kirche als Arche des Heiles aufhebt. Bezüglich der Protestanten erklären Sie, dass diese alle Mitglieder dergleichen „Kirche Christi“ wie die Katholiken seien, unabhängig davon, was sie glauben, und die lehrmäßigen Unterschiede zwischen Katholiken und Protestanten seien vergleichsweise triviale Angelegenheiten, die durch eine Übereinkunft der Theologen „ausgerarbeitet“ werden können....

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Michael Matt, Christopher Ferrara und John Vennari: „Mit brennender Sorge: Wir klagen Papst Franziskus an“ (3 von 13)

Eine selektive Einmischung in die Politik – und immer politisch korrekt Während Ihrer Amtszeit als „Bischof von Rom“ haben Sie wenig Rücksicht auf die Begrenzungen der päpstlichen Autorität und Kompetenz genommen. Sie haben sich in politische Affären wie die Einwanderungspolitik, das Strafrecht, die Umwelt, die Wiederherstellung der diplomatischen Beziehungen zwischen den Vereinigten Staaten und Kuba (während Sie die Not der Katholiken unter Castros Diktatur ignorierten) und sogar gegen die schottische Unabhähngigkeitsbewegung eingemischt. Doch Sie weigern sich, weltlichen Regierungen entgegenzutreten, wenn diese das göttliche und natürliche Recht durch Maßnahmen wie die Legalisierung der „Homo Ehe“, ein Bereich des göttlichen und natürlichen Rechtes, bei dem ein Papst intervenieren kann und muss. Tatsächlich zeihen Sie Ihre vielen Verurteilungen der sozialen Übel – alle von Ihnen politisch sichere Ziele – durch Ihre eigenen Handlungen, die das Zeugnis der Kirche gegen die vielfältigen Fehler der Moderne kompromittieren, der Lüge: Im Gegensatz zur konstanten Lehre der Kirche, die auf der Offenbarung gründet, fordern Sie die weltweite totale Abschaffung der Todesstrafe, egal wie schwer das Verbrechen sei, ja sogar die Abschaffung der lebenslangen Haft. Noch nie haben Sie Ihre Stimme gegen die Legalisierung der Abtreibung erhoben, welche die Kirche als Massenmord an Unschuldigen verurteilt. Sie erklären, dass einfache Gläubige dadurch schwer sündigen, dass sie im Haushalt weder recyceln noch unnötige Beleuchtung abschalten, während Sie selbst Millionen von Dollar für vulgäre Massenveranstaltungen rund um Ihre Person in verschiedenen Ländern ausgeben, zu denen Sie mit einem großen Personalanhang in gecharterten Jets, die Unmengen von CO2 in die Atmosphäre blasen, reisen. Sie fordern offene Grenzen in Europa für muslimische „Flüchtlinge“, die überwiegend im wehrfähigen Alter sind, während Sie selbst hinter den Mauern eines Vatikan Staates leben, der konsequent „nicht-vatikanistische Ausländer“ ausschließt – Mauern die von Leo IV gebaut wurden, um einen zweiten, diesmal muslimischen „Sacco di Roma“ zu verhindern. Sie reden unaufhörlich von den Armen und der „Peripherie“ der Gesellschaft, aber verbünden sich mit der reichen und korrupten deutschen Hierarchie und den Prominenten und Herrschern des Globalismus, die Abtreibung, Verhütung und Homosexualität fördern. Sie verhöhnen die gierige Firmen-Gewinnsucht und die „Wirtschaft, die tötet“, während Sie bei privaten Audienzen verschwenderische Spenden der reichsten Technokraten der Welt und Firmeninhaber erhalten und diese ehren, und Sie erlauben sogar Porsche, der für jeden Teilnehmer 6000 Dollar bezahlte, die Sixtinische Kapelle für ein „großartiges Konzert … ausschließlich für die Teilnehmer“ anzumieten. Das ist das erste Mal, dass ein Papst erlaubt hat, diesen sakralen Raum für ein Firmenevent zu nutzen. Sie fordern ein Ende der „Ungleichheit“, während Sie kommunistische und sozialistische Diktatoren, die angesichts des Massenelends unter ihrer Herrschaft im Luxus leben, umarmen. Sie verurteilen einen amerikanischen Präsidentschaftskandidaten als „nicht christlich“, weil er versucht, die illegale Einwanderung zu verhindern, während Sie nichts gegen die Diktatoren, die Massenmorde begehen, die Kirche verfolgen und Christen in ihren Polizeistaaten inhaftieren, sagen, sondern diese umarmen. Während die Politik und die veröffentlichte Meinung Ihre persönlichen Überzeugungen als ob sie ein Teil der katholischen Lehre wären, verbreiten, zögerten Sie nicht, die Würde einer päpstlichen Enzyklika zu missbrauchen, um strittige und auch nachgewiesen betrügerische wissenschaftliche Statements in Bezug auf „Klimawandel“, den „Kohlenstoffkreislauf“, „Kohlendioxid Verschmutzung“ und die „Versauerung der Ozeane“ zu billigen. Dasselbe Dokument fordert die Gläubigen gleichfalls dazu auf, auf eine vermeintliche „ökologische Krise“ zu reagieren, indem sie säkulare Programme der Umweltbewegung, wie die Ziele der UN für Nachhaltigen Entwicklung, unterstützen sollen. Diese Ziele, wie den Aufruf zum „universellen Zugang zu sexueller und reproduktiver Gesundheit“, was Verhütung und Abtreibung bedeutet, haben Sie sogar angepriesen. Das Original erschien in The Remnant: https://www.remnantnewspaper.com/web/index.php/articles/item/2766-with-burning-concern-we-accuse-pope-francis Überlegen Sie The Remnant zu abonnieren. Mehr informationen finden Sie hier....

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Michael Matt, Christopher Ferrara und John Vennari: „Mit brennender Sorge: Wir klagen Papst Franziskus an“ (2 von 13)

Liber of Accusation – Anklagebrief Durch die Gnade Gottes und das Kirchenrecht – eine Beschwerde gegen Franziskus, Römischen Pontifex, aufgrund der Gefahr für den Glauben, des schweren Schadens für die Seelen und des Schadens für das Gemeinwohl der heiligen katholischen Kirche. Was für eine Art Demut soll das sein? In der Nacht Ihrer Wahl, als Sie vom Balkon des Petersdomes sprachen, erklärten Sie: „die Pflicht des Konklaves war es Rom einen Bischof zu geben“. Obwohl die Leute in der Menge, die unter Ihnen stand, Mitglieder der universalen Kirche, aus der ganzen Welt kamen, drückten Sie ihren Dank nur „für das Willkommen der Diözesan-Gemeinschaft von Rom“ aus. Ebenfalls bekundeten Sie die Hoffnung, dass „der Weg der Kirche, den wir heute beginnen“ „befruchtend für die Evangelisation dieser wunderschönen Stadt“ sei. Sie baten, die Gläubigen, die auf dem Petersplatz versammelt waren zu beten, nicht für den Papst, sondern für „ihren Bischof“ und sie sagten, dass Sie am nächsten Tag „gehen würden, um die Madonna darum zu bitten, dass sie Rom schütze“....

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Michael Matt, Christopher Ferrara und John Vennari: „Mit brennender Sorge: „Wir klagen Papst Franziskus an“ (1 von 13)

Eine gemeinsame Erklärung von The Remnant und Catholic Familiy News Eure Heiligkeit: Der folgende Text, den wir in unserer Verzweiflung als unwürdige Laien schreiben, ist eine Anklage an Ihr Pontifikat, welches in demselben Masse, wie es die Mächte dieser Welt erfreut, ein Unglück für die Kirche ist. Das abschließende Ereignis, dass uns zwang, diesen Schritt zu gehen, war die Veröffentlichung Ihres „vertraulichen“ Briefes an die Bischöfe von Buenos Aires, der diese dazu autorisierte, öffentlichen Ehebrechern, die in Zweitehen leben und niemals die feste Absicht haben, ihr Leben zu ändern und ihre ehebrecherisch-sexuellen Beziehungen aufzugeben, zum Sakrament der Beichte und der Heiligen Kommunion zuzulassen. Diese Ihre Sichtweise sei die einzig richtige Auslegung von Amoris Lätitia. Sie trotzen den Worten unseres Herrn, der Scheidung und Wiederverheiratung per se als Ehebruch bezeichnet. Sie trotzen der Mahnung des heiligen Paulus über die göttliche Strafe für den unwürdigen Empfang des Allerheiligsten Altarsakramentes. Sie trotzen der Lehre Ihrer zwei unmittelbaren Vorgänger, die im Einklag ist mit der 2000jährigen Morallehre und eucharistischen Disziplin der Kirche, die in der göttlichen Offenbarung wurzeln. Sie trotzen dem Kanonischen Recht und der ganzen Tradition. Schon haben sie einen Bruch der universalen Disziplin der Kirche provoziert, dadurch, dass einige Bischöfe diese Disziplin trotz Amoris Lätitia aufrechterhalten, während andere, eingeschlossen die Bischöfe von Buenos Aires, diese ändern, allein auf der Grundlage Ihrer skandalösen „Apostolischen Exhortation“. So etwas ist bisher in der Geschichte der Kirche einmalig....

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Eine gute Nachricht – vier Kardinäle legen ihre Dubia bezüglich AL dem Papst vor

„Und sie dreht sich doch“ – die katholische Hierarchie, vertreten durch vier Kardinäle, darunter zwei Deutsche, was genau 50% darstellt, haben doch tatsächlich dem Papst ihre Zweifel bezüglich von Amoris Laetitia unterbreitet. Da das päpstliche Schreiben am 8. April 2016 im Vatikan vorgestellt wurde und beinahe am drauf folgenden Tag von katholischen Blogger, Journalisten und Intellektuellen kritisiert wurde, welchen am 27 Juli 2016 die Zensuren von 45 Theologen folgten, so erfreut das veröffentliche Schreiben der Kardinäle sieben Monate danach umso mehr. Die Kardinäle schreiben, dass sie dieses Schreiben dem Papst am 19. September vorlegten, dieser aber darauf nicht antwortete, sodass sie an die Öffentlichkeit gingen. Gut so! Wir wollen aber nicht „kritteln“, sondern freuen uns wirklich darüber, da wir zumal selbst auf unserem polnischen und deutschen Blog die Leser dazu ermuntert haben an ihre Kardinäle zu schreiben, was auch einige unserer Leser auch tatsächlich getan haben. Da wir zurzeit 211 Kardinäle haben, davon 109 wahlberechtigt, so stellt die Anzahl von vier Kardinälen genau 1,89%, aufgerundet 2% dar, wobei wir wieder bei der tröstlichen Richtigkeit der Gauss-Kurve wären. Die Gauss-Kurve stimmt immer, denn sie ist, wie Mathematik, Gott gegeben und es haben sich doch vier Gerechte gefunden. Die 2 % auf die Gesamtzahl des Klerus übertragend, bedeutet dies, dass wir weltweit, wenn man die Zahlen aus der Wikipedia nimmt: bei insgesamt 5237 Bischöfen, wir ca. 105 gläubige Bischöfe haben, bei insgesamt 415 792 Priestern, wir ca. 8316 gläubige Priester haben, bei 1, 27 Milliarden Katholiken, wir ca. 25 400 000 gläubige Katholiken haben....

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„Wir klagen an“ – Gericht über Papst Franziskus und andere Päpste. (4) Vorteile des Franziskus-Pontifikats?

Die Heiligkeit der nachkonziliaren Päpste? Welche Päpste leiteten doch die nachkonziliare Kirche. Wir meinen hier nicht nur das Intellektuelle, sondern das Geistliche. Den berühmten „besseren Draht nach oben“, den sensus fidei, der einen Papst auszeichnen sollte. Wir meinen die Heiligkeit. Die Muttergottes sagte ja in La Salette: „Rom wird den Glauben verlieren“, vielleicht meinte sie damit, dass er ihn nach und nach, kontinuierlich verlieren wird.  „Und wird zum Sitz des Antichristen werden“, sagte sie auch, wobei wir bei Papst Franziskus wären. Dennoch glaubt der Schreiber dieser Zeilen nicht, dass Franziskus der Antichrist sei, noch dass er der falsche Prophet sei. Warum nicht? Weil der Antichrist ein weltlicher mit hoher Intelligenz und Charisma ausgestatteter Herrscher sein soll, was Franziskus eindeutig nicht ist. Der falsche Prophet soll die Gläubigen verführen, welche sich gerade nicht von Franziskus verführen lassen, da sie, wie im Kommunismus, „mit den Füssen“ abstimmen und seinen Audienzen fernbleiben. Der Schreiber dieser Zeilen glaubt persönlich nicht, dass wir in der apokalyptischen Endzeit leben, sondern dass wir für das Wohl unserer Kirche kämpfen müssen, anstatt sich apokalyptisch zu entschuldigen. Gott wird seine Kirche, wie einst Israel dezimieren und aus dem Heiligen Rest eine neue, gereinigte Kirche auferstehen lassen, indem bestimmte Menschen mit seiner Gnade mitarbeiten werden. Denn von Nichts kommt Nichts. Bis dahin müssen alle, „die Pharao [das Konzil] kannten“, aussterben, was ja der Fall ist, weil die altliberale „frustrierte Konzilsgeneration“ buchstäblich ausstirbt und die „biologische Lösung“ naht. Es gibt keinen Priester- oder Ordensnachwuchs mehr, die Neukonservativen (Generation JP2) verlieren durch Franziskus den Glauben überhaupt oder den Glauben an „die Wohltaten des Konzils“ und sie fallen entweder ab oder sie werden zu Traditionalisten, indem sie einfach wieder katholisch werden. Sehen wir also Gott für Papst Franziskus dankbar, der einer Seuche gleicht, welche die Alten und Schwachen wegrafft und bei den Überlebenden das Immunsystem langfristig stärkt, da sie bestimmte Antigene (wie die gegen die Schwarze Pest) bilden, welche sie ihren Nachkommen vererben können. Interessanterweise gab es in Europa zuerst die Pandemie des Schwarzen Todes (1347-1358) und erst danach das Abendländische Schisma (1378-1417), wie auch die Reformation (1517- 1648). Als wollte Gott durch seinen Analogieschluss den Menschen zeigen, wie es euch jetzt im Körperlichen ergeht, denn angeblich ist 1/3 aller Europäer an dieser Seuche gestorben, so wird es euch auch im Geistlichen ergehen, wenn ihr nicht umkehrt. Nach der Reformation war sicherlich die Hälfte Europas nicht mehr katholisch und es wird immer weniger....

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