Tradition und Glauben

Wir sind nicht allein – tatsächlich katholische Hierarchen über die gegenwärtige Kirchenkrise

Wir freuen uns dank Rorate Caeli hier ein Film mit den Aussagen tatsächlich katholisch denkenden und handelnden Hierarchen zu präsentierten, die zur gegenwärtigen Kirchenkrise frei und frank sprechen. Der Film, der von einer polnischen Zeitschrift gemacht wurde, ist zwar auf Englisch, aber wir gehen davon aus, dass die meisten unserer Leser ihn verstehen werden. Ein schöner Beitrag zum Thema Polonia semper fidelis – Polen ist immer [dem Glauben] treu.  ...

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Worum es bei der Herbstsynode wirklich geht? (3) Herbstsynode und Dämonologie.

Herbstsynode und Dämonologie Manche der progressiven Synodenväter wollen einfach ihre persönliche Lebensweise theologisch und kirchenrechtlich fest verankern, damit sie sich selbst weniger schuldig fühlen. Andere wiederum wollen einfach noch mehr Menschen verderben und noch mehr Gott durch Sakrileg und Blasphemie beleidigen, damit sozusagen das Maß der Sünde voll wird. Die letztere Einstellung ist tatsächlich die Sicht der Dämonen, wie man aus der spirituellen Theologie weiß und manchmal beim Exorzismus auch hört. Die Dämonen wissen, dass sie verloren sind, dass ihre Zeit kurz ist, in welcher sie durch Anstiftung möglichst viel Böses tun wollen und möglichst viel Menschen verderben möchten, je mehr und je schwerer, desto besser. Ihr persönlicher Gewinn ist das Verderbnis der Anderen. Zwar leiden sie durch ihren Abfall und quälen sich unter einander auch sehr, sie wollen dennoch nicht umkehren, was viele Exorzisten bestätigen können. So sieht die äußerste Form der Verstockung und der hartnäckigen Sünde aus. Wir wollen an dieser Stelle sehr oberflächlich auf die katholische Dämonologie eingehen, eingedenk dessen, dass es sich hierbei um ein Gebiet handelt, bei dem sehr wenig de fide dogmatisiert wurde und bei welchem das meiste nicht über eine opinio theologica hinausreicht. Nichtsdestotrotz haben schon ganz frühe Kirchenväter und Theologen angenommen, dass ein Mensch, der in schwerer Sünde lebt die Agenda der Dämonen verwirklicht, manchmal wirklich besessen ist und sicherlich eine dämonische Sicht der Dinge besitzt. So ist auch die Notwendigkeit der Exorzismen vor der Taufe, wie sie in der alten Kirche praktiziert wurden, sowie die Notwendigkeit der Exorzismen in der Taufe selbst zu erklären. Bei vielen Schriftstellern steht der Begriff die Energoumenen, die Besessenen, für die Katechumenen. Clemens von Alexandrien (gest. 215) und später auch Evagrius Pontikus (gest. 399) bes. in seinem Werk De octo spiritibus malitiae tractatus, sagen, dass die Dämonen ihre eigenen Eigenschaften durch die Sünde bei den Menschen...

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Worum es bei der Herbstsynode wirklich geht? (2) Sägen am eigenen Ast.

Sägen am eigenen Ast Welche Organisation würde die Gesetze der Logik und des gesunden Menschenverstandes lädieren wollen, indem sie für ein Prozent der Mitglieder, welche die inneren und äußeren Gesetze dieser Organisation schwerwiegend missachten diese Gesetze aufheben oder aushebeln wollte? Man würde doch damit riskieren, dass die übrigen 99 % der „Gerechten“ diese widersprüchliche Doppelmoral nicht akzeptieren werden und diese Organisation als selbstwidersprüchlich und selbstzerstörerisch verlassen. Denn wer wird durch diese neue Gesetzgebung, welche Gott verhüten möge, am meisten benachteiligt? Diejenigen, die sich bemühen nach den Gesetzen Gottes zu leben und wenn sie fallen ihre Sünde als solche anerkennen. Sie sind tatsächlich besser als die übrigen, da sie, aufgrund ihres Glaubens die Situation (1) bis (3) für sich, vielleicht auch nach großen Kämpfen, ausgeschlossen oder aufgegeben haben. All dieser Kampf und dieses Opfer wird jetzt nichts mehr vor Gott und den Menschen gelten, da für diejenigen, die sich nicht an die Grundgesetze halten diese Grundgesetze aufgehoben werden. Stellen wir uns vor der Grundsatz einer Behörde lautet keine Korruption zu begehen, da sonst Kündigung droht. Dennoch entscheidet diese Behörde bei der Beibehaltung des Grundsatzes der Unkorrumpierbarkeit, gegenüber den 20-30 % der Korrupten keine Sanktionen zu verhängen und bei dieser Minderheit die Korruption de facto zuzulassen. Diese Entscheidung würde den Sinn dieser Behörde aufheben, da sie nur nach dem Gutdünken der Geldgeber und nicht nach dem öffentlichen Wohl entscheiden würde und wohl zur Kündigung oder ganz großem Verdruss der nicht korrupten Beamten führen. Die Entscheidung für eine kleine Minderheit die Gesetzgebung, welche den Erhalt des Ganzen sichert, aufzugeben, käme einer völligen Aufhebung der Logik und konsequenterweise einer Anarchie gleich. Zum kirchlichen Kontext zurückkehrend, muss man leider sagen, dass auf der berühmten „pastoralen“ Ebene die Lösung die Angehörigen der Gruppe (1) bis (3) zu den Sakramenten zuzulassen schon lange von den angeblich „barmherzig-fortschrittlichen“...

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Worum es bei der Herbstsynode wirklich geht? (1) Forderungen der progressiven und katholische Moral

Worin besteht nach Mediator Dei die wahre Barmherzigkeit Gottes? Sie besteht darin „das Menschengeschlecht mit übernatürlichen Wohltaten zu überhäufen“ (Mediator Dei, 212). Sie besteht also nicht darin Menschen, die in Todsünde leben noch zu weiteren Todsünden, d.h. zum Sakrileg und zur Blasphemie, zu verleiten. Sie besteht nicht darin die von Gott geoffenbarten Gebote und Werte umzuetikettieren, um das Falsche und Böse als Richtiges und Gutes auszugeben. Niemand kann das tun: kein Papst, da er damit eine formale Häresie in forum externum begeht und damit, nach Robert Bellarmin und anderen,[1] ipso facto aufhört ein Papst zu sein; kein Kardinal, kein Bischof, keine Synode und kein Konzil. In diesem Kontext kommt uns das Wort des Heilands in den Sinn, welches vielleicht gerade für diese Zeiten vorgesehen war:  „Weh euch, ihr Schriftgelehrten und Pharisäer, ihr Heuchler! Ihr zieht über Land und Meer, um einen einzigen Menschen für euren Glauben zu gewinnen; und wenn er gewonnen ist, dann macht ihr ihn zu einem Sohn der Hölle, der doppelt so schlimm ist wie ihr selbst.“ (Mt 23,15)  Man muss die jetzigen Postulate des Papstes,[2] mancher Kardinäle und mancher Bischöfe einfach aus einer geistlichen Perspektive heraus sehen und beurteilen, denn aus der menschlichen und rationalen Perspektive heraus betrachtet, machen sie überhaupt keinen Sinn. Es geht um die Forderungen der Wertschätzung und Kommunionzulassung von: „Wiederverheirateten Geschiedenen“, im Klartext: von notorischen Ehebrechern. „Anerkennung anderer Formen des menschlichen Zusammenlebens“, im Klartext: von notorischen Konkubinariern. Homosexuellen, im Klartext: von notorischen Sodomiten. Ad 1. „Wiederverheiratete Geschiedene“ In diesem Falle haben wir mindestens mit drei Todsünden zu tun: mit der Todsünde des Ehebruchs, mit der Todsünde des öffentlichen Ärgernisses und mit der Todsünde der Verstockung, da man ansonsten in diesem Zustand nicht verbleiben würde. Ad 2. Konkubinat In diesem Falle haben wir es ebenfalls mit mindestens drei Todsünden zu tun: mit der

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