Tradition und Glauben

Brief der 45 – Amoris Laetitia eine theologische Kritik (7) Schwächere Zensuren (ii).

AL 298: „[…] Die Kirche weiß um Situationen, in denen » die beiden Partner aus ernsthaften Gründen – zum Beispiel wegen der Erziehung der Kinder – der Verpflichtung zur Trennung nicht nachkommen können « [Fußnote 329].[1] Viele, welche die von der Kirche angebotene Möglichkeit, „wie Geschwister“ zusammenzuleben, kennen und akzeptieren, betonen, dass in diesen Situationen, wenn einige Ausdrucksformen der Intimität fehlen, » nicht selten die Treue in Gefahr geraten und das Kind in...

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Brief der 45 – Amoris Laetitia eine theologische Kritik (6) Schwächere Zensuren (i).

B. Aussagen, die unter eine schwächere Zensur fallen 12). AL 295: „Auf dieser Linie schlug der heilige Johannes Paul II. das sogenannte » Gesetz der Gradualität « vor, denn er wusste: Der Mensch » kennt, liebt und vollbringt […] das sittlich Gute […] in einem stufenweisen Wachsen «.[323] Es ist keine „Gradualität des Gesetzes“, sondern eine Gradualität in der angemessenen Ausübung freier Handlungen von Menschen, die nicht in der Lage sind, die objektiven Anforderungen des...

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Brief der 45 – Amoris Laetitia eine theologische Kritik (5). Zensuren: Häretische Sätze (iii).

9). AL 303: „ […] Doch dieses Gewissen kann nicht nur erkennen, dass eine Situation objektiv nicht den generellen Anforderungen des Evangeliums entspricht. Es kann auch aufrichtig und ehrlich das erkennen, was vorerst die großherzige Antwort ist, die man Gott geben kann, und mit einer gewissen moralischen Sicherheit entdecken, dass dies die Hingabe ist, die Gott selbst inmitten der konkreten Vielschichtigkeit der Begrenzungen fordert, auch wenn sie noch nicht völlig...

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Brief der 45 – Amoris Laetitia eine theologische Kritik (4). Zensuren: Häretische Sätze (ii).

5) AL 297; „Niemand darf auf ewig verurteilt werden, denn das ist nicht die Logik des Evangeliums!“ Wenn es in diesem Sinne verstanden wird, dass kein menschliches Wesen je zur ewigen Strafe in der Hölle verdammt werden kann oder verdammt wird: [dann verdient diese Aussage die Zensur] i). Haeretica, sacrae Scripturae contraria. ii). Scandalosa, perniciosa. Mt 25,46: „Diese werden eingehen in die ewige Pein, die Gerechten aber in das ewige...

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Brief der 45 – Amoris Laetitia eine theologische Kritik (3) Zensuren: Häretische Sätze (i).

Theologische  Zensuren der Sätze der Apostolischen Exhortation Amoris laetitia entnommen   A). Häretische Sätze 1). AL 83; „[…] die Kirche […] lehnt [auch] nachdrücklich die Todesstrafe ab.“ Wenn es in diesem Sinne verstanden wird, dass es bedeutet, dass die Todesstrafe immer und überall ungerecht in sich selbst ist und daher nicht rechtmäßig von Staat verhängt werden kann: [dann verdient diese Aussage die Zensur] i). Haeretica, sacrae Scripturae contraria. ii). Perniciosa....

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Brief der 45 – Amoris Laetitia eine theologische Kritik (2). Die Gefahren von AL.

  Die Gefahren von Amoris laetitia Die folgende Analyse negiert nicht den persönlichen Glauben von Papst Franziskus und stellt ihn auch nicht in Frage. Es ist nicht gerechtfertigt oder rechtmäßig, den Glauben irgendeines Autors auf der Grundlage eines einzigen Textes zu negieren, und dies ist besonders der Fall des Papstes im Fall. Es gibt weitere Gründe, warum der Text von Amoris laetitia nicht als ausreichender Grund verwendet werden kann zu...

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Unsere Erklärung zum Brief der 45. (2) Gesunden Menschenverstand ausschalten?

Das Fragment des Briefes der 45 über die Gefahren von Amoris Laetitia enthält eine wertvolle Passage, welche man sowohl auf die Konzilsdokumente als solche als auch auf die gesamte nachkonziliare Theologie anwenden kann. Wenn Sie einem normalen Menschen, der mit einem gesunden Menschenverstand ausgestattet ist, eine vorkonziliare Dogmatik, Enzyklika oder ein anderes lehramtliches oder theologisches Schreiben vorlegen, so wird er zwar nicht alles verstehen, aber eine innere Logik dahinter feststellen...

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Brief der 45 – Amoris Laetitia eine theologische Kritik (1) Autorität von AL.

Die Apostolische Exhortation Amoris laetitia: eine theologische Kritik Die apostolische Exhortation Amoris laetitia, von Papst Franziskus am 19.März 2016 veröffentlicht und an Bischöfe, Priester, Diakone, geweihte Personen, verheiratete Christen und alle gläubigen Laien gerichtet, hat vielen Katholiken Leid und Verwirrung gebracht aufgrund ihrer offensichtlichen Nichtübereinstimmung mit einer Anzahl von Lehren der Katholischen Kirche über Glauben und Moral. Diese Situation stellt eine ernsthafte Gefahr für die Seelen dar. Denn, wie der...

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Brief der 45 – die Namensliste der Unterzeichner

Anbei der Begleitbrief zu den theologischen Zensuren der 45 Theologen. Seien wir ihnen dankbar und beten für sie. [An Kardinal Angelo Sodano, Dekan des Kardinalskollegiums] Juni 2016 Eure Eminenz, als katholische Theologen und Philosophen, Kirchenhistoriker und Seelsorger schreiben wir Ihnen in Ihrer Eigenschaft als Dekan des Kardinalskollegiums, um Sie [darum] zu bitten, dass das Kardinalskollegium und die Patriarchen der katholischen Kirche gemeinsam tätig werden, um auf die Gefahren für den...

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Unsere Erklärung zum Brief der 45. Die Ausgangslage.

Wie die englischsprachigen Medien berichten, haben sich endlich 45 Theologen und Philosophen, eher weniger bekannt, dazu aufgerafft, den Papst zu zensurieren und die Zensuren mit eigenen Namen zu unterschreiben. Den Text selbst finden Sie hier, die Namensliste hier. Wir sind über diese Schreiben sehr froh und stellen wohl als die ersten eine deutschsprachige Übersetzung des Briefes der 45 ins Netz (in der Printversion ist sie in der Kirchlichen Umschau von...

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