Tradition und Glauben

Pater Demaris, Katholiken ohne Priester (10 von 10)

Es ist, wie gesagt, ein großen Vorrecht in den Zeiten des Martyriums zu leben. Man erhält zusätzliche Gnaden und kann sich zusätzliche Verdienste erwerben. Seit DSDZ in der spirituell-kirchlichen Wüste seiner Diözese lebt, hat er einen exorbitanten geistlichen Fortschritt an sich erfahren. Nein, es war nicht sein Verdienst, er hat gelitten, leidet immer noch und bekommt auch dadurch immer mehr Einsicht und Gnaden. Eine win-win-situation sozusagen....

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Pater Demaris, Katholiken ohne Priester (9 von 10)

So schlimm die Kirchenverfolgung während der Französischen Revolution auch war, an der sich wohlgemerkt alle heutigen Demokratien orientieren, sie ging vorüber und brachten eine Heiligkeit der Französischen Kirchen im XIX Jahrhundert hervor, von welcher man bis Vat. II noch zehren konnte. Es war wirklich ein survival of the fittest. Natürlich ist es Unsinn rahnerisch von einem „Gesundschrumpfen der Kirche“ zu reden. Wenn ihr Konto schrumpft, ist es doch niemals gesund. Die nachkonziliare Kirche ist nicht nur klein, sondern apostatisch. Es ist wirklich nichts Gutes bei diesem Gesundschrumpfen herausgekommen, sondern viele Seelen landeten in der Hölle. Die von der Französischen Revolution verfolgten Katholiken hatten den Vorteil uns gegenüber zu wissen, was der Glauben ist für den sie leiden. Sie litten auch aus den Händen der atheistischen Revolutionäre, nicht ihrer eigenen apostatischen Bischöfe. Aber viel Feind, viel Ehr. Man muss es sportlich nehmen und Gott dankbar sein, dass er uns in solch eine Zeit gestellt hat, in der wir Zeugnis geben können. In den Jahren 1947 bis 1957 zum Beispiel wäre es nicht möglich gewesen. 27. Ich muss euch sagen, meine Kinder, beunruhigt euch nicht über das, wessen Zeugen ihr seid. Der Glaube ist kein Verbündeter dieses Schreckens. Die Anzahl der Erwählten war immer klein. Fürchtet nur, dass Gott euch euren Mangel an Glauben vorwirft, und dass ihr nicht fähig wart, eine Stunde mit Ihm zu wachen. Ich gebe jedoch zu, dass die Menschheit trauern kann, aber wenn ich das so sage, muss ich hinzufügen, dass der Glaube sich freuen muss. Gott tut alles. Tragt dieses Urteil. Es ist das einzige, das euer würdig ist. Die Ungläubigen selbst stellten dieses Urteil aus, als der Retter wundersame Heilungen vollbrachte. Was Er nun tut, ist weitaus größer. In Seinem sterblichen Leben heilte Er den Körper, aber nun heilt Er Seelen und vervollständigt durch Versuchungen die Anzahl der Erwählten....

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Pater Demaris, Katholiken ohne Priester (8 von 10)

Einige von uns, insbesondere diejenigen, die älter sind, machen sich jetzt schon Sorgen, ob sie an ihrem Todesbett „einen richtigen Priester“ haben werden. Einen richtigen wohl nicht, vielleicht einen, vielleicht überhaupt keinen. DSDZ machte sich darüber auch einmal Gedanken bis ihm das in den Sinn kam, was ihm einer seiner Steuerberaterinnen in der Heimat sagte, so sich das Steuerrecht mindestens alle zwei Jahre von Grund auf änderte, sodass man weder Tag noch Stunde wußte. „Was machen Sie sich jetzt darüber Sorgen? Es kann sich doch von heute auf morgen alles ändern“. Dies stimmt, denn wer konnte in Januar 2013 – Endstadium Benedikt XVI.  – mit der Situation in Oktober 2018 rechnen? Wirklich niemand. Es kann durchaus besser werden. Aber wenn Sie sich um Gott kümmern zu Ihren Lebzeiten, dann wird sich Gott schon um Ihren guten Tod kümmern. Leben Sie so, dass Sie jederzeit sterben können und dass Sie auf keine Beichte auf dem Todesbett angewiesen sind. Denn weder Beichte, noch Letzte Ölung nach das Viatikum hatten die Märtyrer. Denken Sie an das Jetzt, an das Akkumulieren der Gnade. Ängste kommen vom Teufel. Das letzte Sakrament 25. Gott, der uns liebt und beschützt, möchte uns Seinen Leib geben, wenn der Tod naht – um unsere Furcht auf dieser letzten Reise wegzunehmen. Wenn du in die Zukunft betrachtest und dich auf deinem Totenbett siehst, ohne das Letzte Sakrament, ohne die Letzte Ölung, und ohne jegliche Hilfe von Seiten der Diener des Herrn, siehst du dich verlassen auf die traurigste und furchtbarste Weise. Tröstet euch, meine Kinder, in dem Vertrauen, das ihr in Gott habt. Dieser liebevolle Vater wird Seine Gnaden über euch ausgießen, Seinen Segen und Seine Gnaden, in diesen schrecklichen Augenblicken, die ihr fürchtet, in größerem Übermaß als wenn ihr durch Seine Diener unterstützt würdet, die ihr nur deshalb entbehrt, weil ihr Ihn Selbst nicht verlasst. Die Verlassenheit und Vergessenheit, die wir für uns selbst fürchten, verglichen mit der des Erlösers am Kreuz, als Er zu Seinem Vater sagte: „Mein Gott, Mein Gott, warum hast Du mich verlassen?‟ (Psalm 21) Ah! Wie erbaulich und tröstend sind diese Worte! Eure Pein und Verlassenheit führen euch zu eurer Glorreichen Bestimmung, indem Ihr Euer Leben Beendet, wie Jesus Seines beendete. Jesus war in Seinen Leiden, Seiner Verlassenheit und Seinem Tod in intimster Einheit mit Seinem Vater. In euren Schmerzen, eurer Verlassenheit, seid in gleicher Weise mit Ihm vereint, und lasst euer letztes Zeichen sein wie Seines, damit Gottes Wille geschehe. Ohne die Letzte Ölung und in der Hand von Menschen, die nicht nur nicht helfen, sondern mich sogar beschuldigen, werde ich viel glücklicher sein, dass mein Tod dem Tod Jesu ähnlicher sein wird, der ein Spektakel der Schande für die ganze Welt war. Gekreuzigt durch die Hände Seiner Feinde, wurde Er behandelt wie ein Dieb und starb zwischen zwei Dieben. Er Selbst war die Weisheit und wurde für einen Idioten gehalten. Er war die Wahrheit und wurde für einen Lügner und Betrüger gehalten. Die Pharisäer und Schriftgelehrten triumphierten über Ihn, in Seiner Gegenwart. Endlich waren sie mit Seinem Blut gesättigt. Christus starb in der Tortur und den qualvollen Schmerzen des Kreuzes. Christen! wenn euer letzter Augenblick und Tod eine Möglichkeit für eure Feinde ist, euch mit Beschuldigungen und Ungnade zu behandeln, was wären diese ohne Jesus? Ich bin nicht sicher, ob der Engel,...

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Pater Demaris, Katholiken ohne Priester (7 von 10)

Die Heilige Messe ist ein kultischer Opferdienst, aber das eigentliche Ziel ist es Gott zu opfern. Kann dieses Opfer kultisch, wegen Priestermangels, nicht erbracht werden, dann können wir unser ganzes Leben in einen Opferdienst umgestalten und Gott dennoch opfern. Wir können täglich die geistliche Kommunion machen. Aber unsere Lage sieht so aus, dass wir um uns herum Novus Ordo Messen haben, von welchen die meisten immer noch gültig sind, d.h. die Wesenswandlung findet trotz der bürstenschnittigen Pastoralassistentin immer noch statt. Manche dieser Novus Ordo Events sind leider ungültig. Sollten wir Zweifel haben, dann gehen wir dorthin, wo wir keine haben. Messen der FSSPX sind ebenfalls gültig, da aber weiterhin alle Piuspriester suspendiert sind und keine kirchlichen Ämter innehaben, so begeht ein solcher Priester immer bei dem Sakrament, das er vollbringt (confecit) eine Todsünde und ein Gläubiger, der darum weiß, ebenso. Wir gehen also nicht dorthin, weil wir viele spirituelle Probleme haben werden. Dies gilt mutatis mutandis für ale Ex-Pius-Sedi-Priester. Da die Wenigsten von uns Zugang zu Ecclesia Dei Gemeinschaften haben oder zu Priestern, die auch Vetus Ordo feiern, so sitzen wir alle mehr oder weniger auf dem Trockenen. Aber opfern kann man dennoch. Die Heilige Eucharistie 22. Die Heilige Eucharistie brachte euch viele Freuden und Vorzüge, als ihr an diesem Sakrament der Liebe teilnehmen konntet, aber da ihr nun dessen beraubt seid, um Verteidiger der Wahrheit und Gerechtigkeit  zu sein, sind eure Vorteile dieselben. Denn wer hätte es gewagt, sich diesem furchterregenden Tisch zu nähern, wenn nicht Jesus Christus uns ein Gebot gegeben hätte, und wenn die Kirche, die wünscht, dass wir uns mit dem Brot des Lebens stärken, uns nicht durch die Stimme ihrer Diener eingeladen hätte, zu essen, die uns wieder mit einem hochzeitlichen Gewand bekleideten. Das Alles war Gehorsam, aber wenn wir den Gehorsam mit dem vergleichen, dessen wir nun beraubt sind, mit dem was uns hierher geführt hat, wird es leicht sein, seinen Wert zu beurteilen. Abraham war gehorsam, indem er seinen Sohn opferte, und indem er ihn nicht opferte, aber sein Gehorsam war größer, als er das Schwert in seine Hand nahm als beim Zurückstecken desselben in die Scheide. Wir sind gehorsam, wenn wir zur Kommunion gehen, aber indem wir uns vom Opfer zurückhalten, opfern wir Uns selbst. Vor Durst nach Gerechtigkeit schmachtend und dem Blut des Lammes beraubt, das ihn allein stillen kann, opfern wir unser eigenes Wünschen so viel wie es in uns ist. Das Opfer Abrahams war das eines Augenblicks, und der Engel stoppte das Messer, unseres ist täglich, sich jeden Tag erneuernd, jedesmal, wenn wir in Unterwerfung die Hand Gottes anbeten, die uns von Seinen Altären vertreibt, und dieses Opfer ist freiwillig. Es geschieht, um zum eigenen Vorteil der Eucharistie beraubt zu sein, um die Messlatte des Kreuzes höherzulegen, um Christi und der Herrlichkeit Seiner Kirche willen. Beachtet, liebe Kinder, dass Jesus, nachdem Er Seinen Leib dahingegeben hatte, nichts Schweres darin fand, für uns zu sterben. Das ist die Tat eines Christen in der Verfolgung; die Eucharistie zieht das Kreuz nach sich. Lasst nicht zu, dass die Liebe zur Eucharistie uns das Kreuz verlassen lässt. Es lässt uns auferstehen und herrliche Fortschritte in der Gnade des Evangeliums machen, um vom Zönakel [des Gründonnerstags] hin zum Kalvarienberg zu gehen. Ja, ich fürchte mich nicht, dies zu sagen. Wenn der Sturm der Bosheit...

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Pater Demaris, Katholiken ohne Priester (6 von 10)

Pater Demaris stellt zurecht fest, dass man oft oberflächlich beichtet, die Lossprechung für selbstverständlich hinnimmt und davon ausgeht, dass die „Beichtdienstleistung“ ständig verfügbar ist. Würde man bei Eis und Schnee 100 km zu Fuß zu einem einigen, gottgefälligen Priester alle 6 Monate zurücklegen müssen, so würde man vorher und nachher mehr auf sich achten. So ist es nun mal. Wenn wir aber uns wirklich vorstellen, dass wir Christus selbst unsere Sünden bekennen, der alles weiß und sieht, den wir nicht besch…können und der für uns so viel erlitten hat, dann sieht die Sache ganz anders aus. DSDZ hat seit vielen Jahren die Sehnsucht nach einem richtigen Beichtvater, der frommer und gelehrter wäre als er selbst, der ihn durchschauen könnte und ihm in all seinen Angelegenheiten gut raten könnte. Diesen hat er aber nicht und es sieht nicht danach aus, dass es vor dem Tod von DSDZ noch was wird. Die Lösungen kommen aber selbst, durch das Licht der Gnade und DSDZ ist in der letzten Zeit in der Lage Menschen sehr schnell zu analysieren und ihnen zu helfen. Nein, es ist keine sakramentale Beichte, aber eine Unterweisung. Dennoch beichtet DSDZ bei einem Novus Ordo Priester, bei dem keine Heiligkeit vorhanden ist, dessen Lossprechung dennoch gültig ist und dessen Ratschläge DSDZ per Umkehrschluss interpretiert. So interpretiert sind sie sehr weise und hilfreich, denn DSDZ stellt auf diese Weise fest, was ihm der Widersacher durch diesen, ja zu 90% in Todsünde lebenden Priester sagen will und liest es mit umgekehrten Vorzeichen. Natürlich wäre es besser jemanden zu haben, den man nicht uminterpretieren müsste, aber es ist nun mal wie es ist. Also zuhause zu bleiben, keine Novus Ordo Priester gelten zu lassen, gilt nicht. Noch können sie gültig lossprechen. Beichte 18. Schließlich, wenn wir unsere Sünden nicht bekennen, bekennt die Kirche sie für uns. Das sind die vortrefflichen Regeln der Vorsehung, welche erlaubt, dass diese Prüfungen uns Verdienst erlangen und uns ernsthaft darüber nachdenken lassen, wie wir die Sakramente genutzt haben. Diese Gewohnheit und Leichtigkeit, mit der wir beichteten, machte uns oft lau. Stattdessen geht man heute, eines Beichtvaters beraubt, in sich, und der Eifer wird größer. Lasst uns auf diese Entbehrung sehen wie ein Fasten für die Seele und eine Vorbereitung darauf, dass das Brot der Buße, sehr begehrt, eine heilsamere Nahrung werden wird. Trachtet danach, von unserem Verhalten, das unsere Beichte vor den Menschen und unsere Anschuldigung vor Gott ist, alle Fehler zu verbannen, die sich in unsere gewöhnlichen Beichten eingeschlichen haben; vor allem, strebt nach innerer Demut. Was ich gesagt habe, ist mehr als genug. Jedoch bin ich nicht sicher, dass ich in der Lage war, eure Ängste und Bedenken zu beruhigen, die unweigerlich in einer Seele heraufbeschworen werden, die sich selbst richten und ihren eigenen Anweisungen folgen muss. Ich verspüre, liebe Kinder, die Wichtigkeit eurer Einsamkeit, doch wenn einer auf Gott vertraut, darf er das nicht halb tun, denn dies würde einen Mangel an Vertrauen zeigen, wenn man die außergewöhnlichen Mittel betrachtet, durch die Gott Seine Auserwählten ruft und in Gerechtigkeit erhält. Ihr habt in der Weisheit, Reife und Erfahrung der Diener Gottes Rat und weise Übungen gefunden, um die Sünde zu meiden, Gutes zu tun und Tugend zu erwerben. All dies hatte keinen sakramentalen Charakter, sondern kam aus persönlicher Erkenntnis. Ein tugendhafter, eifriger, aufgeklärter, liebender Freund könnte...

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Pater Demaris, Katholiken ohne Priester (5 von 10)

Das Bekenntnis (martyria), womit öffentliches zu Christus und seiner Lehre, Verleumdung, Verfolgung, Folter bis zum Tode hin ist eine Form die Vergebung der Sünden zu erlangen und zwar außersakramental. Das ist von Anfang an die Lehre der Kirche gewesen. Viele Christen waren am Anfang der Verfolgung lau, doch mit der Verfolgung wurden sie glaubensfester. Ja, lieber Leser, auch wenn man Ihnen in Ihrem Kaninchenzuchtverein das zweite Stück Kuchen nur widerwillig auf den Teller legt, weil man Sie für einen traditionellen Katholiken hält, so ist das eine kleine Verfolgung – auf der Kaninchenzuchtvereinebene. Durch dieses Erleiden wird Ihnen eine sehr kleine, lässliche Sünde nachgelassen. Aber eine wirklich kleine. Wollen Sie einen größeren Nachlass erleben, dann müssen Sie schon mehr aushalten.  Beichte Die Anwendung dieser Maximen hat Platz für alle, [die] wie wir durch Verfolgung des apostolischen Dienstes beraubt sind, der alle wahren Diener Jesu Christi entfernt oder in den Kerker schließt, die des Glaubens und der Frömmigkeit der Gläubigen würdig sind. Sie ist vor allem dann anzuwenden, wenn wir mit Verfolgung geschlagen werden; wir leiden dann um der Gerechtigkeit willen. Das Kreuz Christi hinterlässt keine Makel, wenn es angenommen und getragen wird, wie es sein sollte. Hier lasst uns, anstatt zu argumentieren, der Rede der Heiligen zuhören. Die Bekenner und Martyrer von Afrika, die an den Heiligen Cyprian schrieben, sagten mutig, dass man sein Gewissen im Gericht wieder rein und fleckenlos macht, wenn man den Namen Jesu Christi bekannt hat. Sie sagten nicht, dass jemand mit einem reinen Gewissen dorthin ging. Nichts beruhigt Skrupel so sehr wie das Kreuz [es tut]. Umgeben von drastischen Maßnahmen, welche die Prüfungen der Heiligen sind, bekennen wir Gott unsere Sünden, wenn wir sie nicht den Priestern beichten können. Ich fühle, meine Kinder, dass eure Sorgen und Bedenken verschwinden, und dass euer Glaube und eure Liebe zum Kreuz zunehmen. Sagt euch, und sagt durch euer Verhalten allen, die euch sehen, was der Heilige Paulus sagte: „Wer vermag uns zu scheiden von der Liebe Christi?  Etwa Trübsal oder Bedrängnis oder Verfolgung oder Hunger oder Blöße oder Gefahr oder Schwert? (Röm 8, 35). Der Heilige Paulus war also in eurer Lage, und er sagte nicht, dass ein Diener Gottes, wo er einen finden konnte, fähig sei, ihn von Jesus Christus zu trennen und seine Liebe für Ihn zu ändern. Er wusste, da aller menschlichen Hilfe und eines Mittlers zwischen ihm und dem Himmel beraubt, ihm in seiner Liebe, seinem Eifer für das Evangelium und das Kreuz alle Sakramente notwendigerweise Mittel zur Erlösung sind. Von dem, was ich eben gesagt habe, ist es für euch leicht, eine große Wahrheit zu sehen, zu eurem Trost und um euch Mut zu geben. Es ist dies, dass euer Verhalten ein wahres Bekenntnis vor Gott und den Menschen ist. Wenn das Bekenntnis der Lossprechung vorangehen muss, geht euer Verhalten hier den Gnaden der Heiligkeit und Gerechtigkeit voraus, die Gott euch gibt, und [es] ist ein Bekenntnis, öffentlich und andauernd. „Bekenntnis ist notwendig,‟ sagt der Heilige Augustinus, „weil es die Verdammung der Sünde einschließt.‟ Hier verdammen wir in einer so öffentlichen und feierlichen Weise, dass es alle wissen, und diese Verdammung ist der Grund, warum wir zu keinem Priester gehen können; ist das nicht befriedigender und erbaulicher? Die heimliche Verdammung unserer Sünden einem Priester gegenüber kostet uns wenig, während das, was wir heute tun,...

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Pater Demaris, Katholiken ohne Priester (4 von 10)

Ja, es gibt die Begierdetaufe, ja, es gibt die Liebesreue. Wenn Sie irgendwo im Knast unter lauter Moslems einsitzen werden, Sie wissen ihr Ende ist nahe und Sie werden eines natürlichen Todes und keines Märtyrertodes sterben, dann ist es möglich, dass, falls Sie die Liebesreue erwecken, also ihre Todsünden bedauern einzig aus Liebe zu Gott und nicht aus der Furcht vor Hölle, dass Sie eine außersakramentale Sündenvergebung erlangen. Aber nur dann, wenn Sie wirklich keinen Zugang zu irgendeinem Priester haben. Im Todesfalle zählt nicht, ob dieser Priester Vetus Ordo, Novus Ordo, suspendiert, laizisiert, Konkubinarier oder Sodomit ist. Er kann Ihnen trotzdem eine gültige Lossprechung in articulo mortis erteilen. Aber soweit sind wir noch nicht. Sie können auch in der Novus Ordo Kirche gültige Sakramente empfangen, vielleicht von Priestern, die viel weniger heilig sind als Sie selbst, die dennoch eine priesterliche Gewalt ausüben können....

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Pater Demaris, Katholiken ohne Priester (3 von 10)

Es gibt die ordentlichen, im Sinne normalen, gewöhnlichen, Gnadenmittel Gottes und die außerordentlichen. Denn Gott kann jedem die Gnade schenken, die er will. Gibt es wirklich überhaupt keine kirchliche Struktur und keine Priester um uns und nicht nur diejenigen, die wir nicht mögen oder anerkennen, dann können wir mit außerordentlichen göttlichen Hilfe rechnen. Bis es soweit ist, nutzen wir das, was wir haben, denn auch eine Novus Ordo Messe von einem Konkubinarier/Sodomiten zelebriert, ist gültig. Wenn wir die Möglichkeiten haben woander als zu Konkubinariern/Sodomiten nutzen wir diese Möglichkeit aus. Zu Irregulären gehen wird nicht....

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Pater Demaris, Katholiken ohne Priester (2 von 10)

Pater Demaris will sagen, dass Gott Gläubige auch in priesterlosen Zeiten nicht ohne Gnadenhilfe lassen wird. Dann weiß man richtige Priester wirklich zu schätzen. Wie glücklich waren die Gläubigen in der ehemaligen Sowjetunion nach 1989 als sie endlich richtige Priester zu sehen bekamen. Dann stellte sich zwar heraus, dass es nur Novus Ordo war, aber besser das als nichts nach 70 Jahren Atheismus. DSDZ war in sehr vielen Bereichen ein Autodidakt und ärgerte sich, dass er zu allem selbst kommen muss und niemanden hat, der ihm etwas zeigt. Denn mit einem Lehrer kommen Sie wirklich schneller ans Ziel. Aber ohne Lehrer lernen Sie viel mehr, weil all dieser „Zirkeltraining“, welche das Drum-Herum des ans Zielkommens umfasst, auch positive Spuren hinterlässt. Wenn Sie 50 Bücher durchlesen, um darin das eine wertvolle zu finden, bleibt der Inhalt der 49 an Ihnen auch hängen. Wir, die Laien, der priesterlosen Kirche um das Jahr 2018 sind in den Glaubensdingen viel besser gebildet, wenigstens manche von uns, als es Laien vor dem Meteoriteneinschlag 1962-65 jemals waren. Der ständige intellektuelle Kampf schärft die Sinne. Wir können uns nicht zurücklehnen und hoffen, dass „die Priester es schon machen werden“, denn (1) wir haben keine und (2) die übrig gebliebenen machen nichts. Wie sehr treffen Hilary White und Steven Skojec schreiben: Novus Ordo ist eine andere Religion als Katholizismus. Aber Novus Ordo bringt ja keine Priester hervor und diejenigen, die noch dabei sind, haben dermaßen verweltlichte Ansichten, dass der Unterschied zwischen Welt und Kirche, wie Bergoglio und seine Mannen es wollen, völlig aufgehoben wird. Wenn sich die Kirche in nichts von der Welt unterscheidet, wozu braucht man solch eine Kirche?  8. So, liebe Kinder, muss eure Gesinnung sein. Das Schild des Glaubens muss in Allem eure Waffe sein, Hoffnung muss euch stützen und die Liebe euch leiten. In Allem und immer müssen wir einfach sein wie die Tauben und schlau wie die Schlangen. Ich werde euch an den Leitspruch des Heiligen Cyprian erinnern, der in diesen Tagen eurem Glauben und eurer Gottesfurcht die Richtung weisen muss: „Suchet nicht zu sehr,‟ sagt dieser berühmte Martyrer, „die Möglichkeit eines Kampfes, noch weichet ihr aus. Lasst uns Gottes Befehl erwarten, und lasst uns allein auf Seine Gnade hoffen. Wenn Gott von uns ein demütiges Bekenntnis verlangt anstelle eines erbitterten Protestes, ist Demut unsere größte Stärke.‟...

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