Medjugorje: Erklärung des Ortsbischofs Ratko Perić (7 von 7)

  Der Heilige Stuhl hat zwar interveniert, aber too little and too late, wie die Engländer sagen. Zu spät und nicht ausreichend, wobei viele nicht wissen, dass die Beurteilung von Erscheinungen in den Zuständigkeitsbereich des Ortsbischofs und nicht der Universalkirche fällt. Man kann wirklich nicht sagen, dass sich Johannes Paul II. und Benedikt XVI. wegen[…]

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Medjugorje: Erklärung des Ortsbischofs Ratko Perić (6 von 7)

  Es war ein Riesenfehler, diesen Pilgerstrom überhaupt zuzulassen. Man hätte es gleich verbieten und die Seher exkommunizieren müssen, wie damals in Heroldsbach (ja, damit machen wir uns neue Feinde), aber dazu war die barmherzige, nachkonziliare Kirche nicht fähig, ferner können pekuniäre Gründe auch eine Rolle gespielt haben, da so die begehrten Devisen ins Land[…]

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Medjugorje: Erklärung des Ortsbischofs Ratko Perić (5 von 7)

Alle, wirklich alle kirchlichen Untersuchungen und Kommissionen seit 1981 kamen zu negativen Ergebnissen. Deswegen will der Antipapst Franziskus diese ganze Medjugorje-Chose aufleben lassen, um noch mehr zu spalten und zu verwirren. So einfach ist das.  VI. WIE VIELE KIRCHLICHE KOMMISSIONEN UND INTERVENTIONEN GAB ES?             Gegen Ende Juni 1981 begann die sensationelle Nachricht von „Erscheinungen[…]

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Medjugorje: Erklärung des Ortsbischofs Ratko Perić (4 von 7)

Ein Argument, das oft zugunsten von Medjugorje fällt sind die vielen Bekehrungen und Beichten. Aber wozu bekehren sich diese Leute? Zum Medjugorismus oder Katholizismus? Der Teufel kann auch Bekehrungen wirken, siehe Martin Luther und zu Frömmigkeitsübungen anstiften, um am Ende von Gott weg zu führen. Was die Gospa in Medjugorje sagte, wird zum höchsten Glaubenskriterium.[…]

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Medjugorje: Erklärung des Ortsbischofs Ratko Perić (3 von 7)

Tja, keiner der Medjugorje-Seher wurde Priester oder ging ins Kloster. Dafür haben Sie gut gehende Geschäfte und Anteile am Devotionalienhandel in Medjugorje, wie man so hört. Heilig ist etwas anderes, doch ihr Lebenswandel entspricht völlig der „nachkonziliaren Aufwertung des Laienstandes“ sowie „der Aufwertung der Ehe“ gegenüber der Ehelosigkeit. Keine Heiligkeit produziert nun mal keine Heiligkeit,[…]

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Medjugorje: Erklärung des Ortsbischofs Ratko Perić (2 von 7)

Medjugorje „ist voll Novus Ordo ey“, wie sich Jugendliche auszudrücken belieben, d.h. man weiß nicht worum es geht, wie viele Geheimnisse oder Botschaften es gab. Wirklich ganz anders als bei den anerkannten Marienerscheinungen in der Vergangenheit. Doch das Medju-Rad dreht sich verkaufsfördernd munter weiter und es dreht sich, es dreht sich… II. WIE VIELE GEHEIMNISSE[…]

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Medjugorje: Erklärung des Ortsbischofs Ratko Perić (1 von 7)

Die absurd hohe Zahl der „Erscheinungen“ und „Botschaften“ spricht doch gegen diese.  Am 17. Februar 2004 zählte der Bischof 37.238 „Erscheinungen‟ zusammen. Wir haben am 26.11.2014, dem Tag der Niederschrift des polnischen Beitrags, ca. 45.278 (sic!) „Erscheinungen“ aller „Seher“ zusammengezählt, indem wir die Methodologie des Bischofs angewandt haben, da zur dieser Zeit die „Hauptseher“ insgesamt  12.208 „Erscheinungen“  hatten. Am 3. September[…]

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Falschoffenbarung Medjugorje oder die emotionale Verführung

Im Zuge der Loslösung von unserer potentiellen Fanbase zerstören wir wieder einmal einen nachkonziliaren Mythos der angeblichen Marienerscheinungen in Medjugorje. In Medjugorje passiert seit 1981 allerhand, nur es kommt nicht von Gott. Der Teufel ist ein schlauer Fuchs und er verführt jeden so, wie dieser verführt werden möchte. Den Intellektuellen oder noch besser den, der[…]

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Die Tridentinische Messe und „diese unverschämten Tradis“

  Als Auflockerung in der recht schwierigen Gnosis-Reihe ein Beitrag, welcher unseren Messalltag betrifft. Sicherlich können sich viele Leser damit identifizieren und somit uns etwas hierzu schreiben. Im heutigen (2 Mai 2017, am Tag des hl. Athanasius) Blog onepeterfive findet sich ein bemerkenswerter Artikel, welchen der Schreiber dieser Zeilen selbstkritisch auf sich selbst beziehen kann.[…]

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Hilary White: Warum die Revolutionäre immer als erstes kontemplative Nonnen zerschlagen

  Ein neuer, sehr trauriger und wahrer Text von Hilary White. Der Papst Franziskus zerstört noch die kontemplativen Frauenorden, deren sehr kleine oder beständige Anzahl trotz der nachkonziliaren Reformen Gott das Opfer der Anbetung darbringen konnte. Jetzt geht es auch ihnen an den Kragen. Die Parallele von „Erledigung der Rest-Tschechei“ macht sich breit. Die seligen[…]

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Ann Barnhardt, Diabolischer Narzissmus: Wenn Fürsten ihren König verraten.

Written by  Ann Barnhardt Da Ann Barnhardt auf Amerikanisch schreibt, so verwendet sie eine Sprache des Pragmatismus, denn dies ist eigentlich die einzige philosophische Richtung in Amerika entstammt, sodass sie eine Wortwahl verwendet, die manchmal erklärungsbedürftig scheint. Für die Muttersprachler ist dies kein Problem, aber wir wollten einerseits ihren Text nicht allzustark verändern und ihm treu[…]

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Amoris laetitia oder wie fühlt sich der profanierte Christus?

  Dunkelheit über der Kirche Es ist die Zeit der absoluten Dunkelheit der Kirche, worauf das diabolische Spektakel Fiat lux quasi prophetisch, denn der Teufel hat auch seine „Propheten“ anspielte. Wie wir uns erinnern können, wurde aus einer absoluten Dunkelheit auf die Fassade der St. Peter Kirche alles Mögliche projiziert, diesmal wörtlich gemeint, nur nicht[…]

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Kard. Bona, Die Unterscheidung der Geister. (10) Geistesunterscheidung und Seelenschau kein Dauerzustand (habitus)

Wir leben in einer Zeit des ausufernden Paranormalen und Okkulten. Wer das bezweifelt, der sollte doch einmal ein paar Esoterik-Foren besuchen und nachschauen, welche Erlebnisse dort erzählt und kommentiert werden. Wenn wir dies nicht als Spinnereien oder psychische Krankheiten abtun wollen, so haben wir es in diesen Fällen mit paranormalen also übernatürlichen Erlebnissen oder Fähigkeiten[…]

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Augustin Poulain SJ, Die Fülle der Gnaden. (10) Kapitel 2: Vorstufen der Mystik? (2) Das Gebet der Einfachheit oder einfache Beschauung

  Die Darstellung der dritten Stufe des Gebets durch Pater Poulain SJ, in unserer Einführung oratio genannt und mit Wellenreiten verglichen, ist seitens des französischen Jesuiten dermaßen anschaulich wie auch präzise, dass sich eigentlich jeder Kommentar erübrigt. Menschen, die diese Erfahrungen wenigstens ansatzweise haben, werden sich in dieser Beschreibung und Systematisierung wiederfinden, andere sollen zuerst[…]

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Kard. Bona, Die Unterscheidung der Geister. (6) Gefahr der Abirrung ins Menschliche.

Kardinal Bona warnt nochmals alle eingehend eigenen geistlichen Eingebungen nicht ungefragt zu trauen, sie von Gott her zu prüfen und sich immer dessen bewußt zu sein, dass man trotz guten Willens fallen kann. Er führt ferner Beispiele derjenigen an, welche wie Origenes oder Tertullian als rechtgläubige beinahe Kirchenväter begannen und als Häretiker endeten, da sie[…]

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Augustin Poulain SJ- Ein Leben mit Mystik im Hintergrund. (1) Deutsche und französische Mystik

Obwohl im Falle eines mystischen Werkes die Persönlichkeit und die Biografie des Verfassers immer wieder durch die Seiten und durch die Ratschläge durchscheinen, die bei einem anderen Autor gar nicht gegeben worden wären, so wollen wir an dieser Stelle kurz den äußeren Rahmen des Lebens von Pater Augustin Poulain SJ (1836-1919) angeben. Die genaueren Angaben[…]

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Dom Prosper Guéranger OSB – Leben und Werk

Abwechselnd mit anderen unseren Materialien wollen wir hier in Abschnitten die Schrift „Antiliturgische Häresie“ von Abt (=Dom) Prosper Guéranger (1805-1875) vorstellen. Dies soll teilweise in der Übersetzung von Prof. Michael Fiedrowicz[1] und teilweise in unserer eigenen Übersetzung erfolgen, da die vorliegende deutsche Übersetzung den letzten, gleichsam krönenden, Teil nicht enthält. Prosper Guéranger, der als der[…]

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Eines tut Not – das geistliche Leben. Eine Einleitung in das Werk von A. Poulain SJ. (3 von 7): Der Weg der christlichen Vollkommenheit

Der Weg der christlichen Vollkommenheit Allen Katholiken, denn katholisch muss man schon sein, um bspw. in den Vorzug des sakramentalen und sonstigen Gnadenlebens zu kommen, welche nur in ihrer Fülle innerhalb der Kirche und durch die Kirche vermittelt werden, stehen die nachfolgenden Mittel der Heiligung des Weges der christlichen Vollkommenheit (via perfectionis christianae) offen. Diese[…]

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Eines tut Not – das geistliche Leben. Eine Einleitung in das Werk von A. Poulain SJ. (1 von 7): Das aktive und kontemplative Leben

Die Auswertung der Leserumfrage machte uns klar, dass unser deutschsprachige Leser, über den wir uns sehr freuen, vielmehr am geistlichen Leben als an der Kirchenkrise interessiert ist, da er die Letztere auch ohne uns ständig vor Augen hat. Wir wollen also das Eine tun, ohne das Andere lassen zu wollen, d.h. die katholische Theologie in[…]

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