Grevenbroicher Tagblatt, Homo-Ehe oder Absurditäten werden wahr

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DSDZ (der Schreiber dieser Zeilen) hat schon oft die Erfahrung gemacht, dass seine absurdesten Ideen, welche aus Bierlaune heraus gesagt der Unterhaltung dienen sollten sich entweder bewahrheiten oder eine versteckte Wahrheit zur Tage fördern. Und so schrieben wir im Beitrag Vultum Domini quaerere oder es geht ums Geld:

Dass Kardinal Marx von München an keinem Erhalt eines Klosters interessiert ist, liegt auf der Hand, der er braucht ein „entsprechendes Ambiente“ für die Segnung der Homo-Ehen und solch ein altes Frauenkloster kommt da wie gerufen.

Bevor uns eine fromme Seele wieder mal an den Kopf wirft:

Wie können Sie nur ….

hier ein paar Fakten. Obwohl uns die Idee, dass ein Ordinariat deswegen an einer Klosterübernahme interessiert ist, um dort Homo-Ehen zu segnen abstrus vorkam, so waren wir doch nicht so weit von der Wahrheit entfernt, denn dieses findet unter ein wenig veränderten Vorzeichen bereits statt. Dies berichtet ngz.online im Artikel: Grevenbroicher Standesamt traut nicht mehr im Kloster Langwaden. Worum geht es? Dass die Zisterzienser aus Langwaden ihre ehemalige Klosterbibliothek den standesamtlichen Trauungen seit 2007 zur Verfügung stellten, was anscheinend über eine gewisse Zeit auch Homo-Ehen inkludierte. Hier Originaltext aus ngz.online:

Die Langwadener Zisterzienser hatten 2007 mit der Stadt eine Zusammenarbeit vereinbart, seitdem waren standesamtliche Trauungen auch im Stefansaal – der ehemaligen Klosterbibliothek – möglich. „Das ist eine sehr schöne Örtlichkeit, ein toller Platz zum Heiraten“, sagt Krützen über das wohl größte Trauzimmer Grevenbroichs. „Allerdings hat sich durch das Recht auf Eheschließung für Personen gleichen Geschlechts eine andere Ausgangslage ergeben. Darauf haben die Mönche zurecht hingewiesen – und daraus hat sich ein Gegensatz entwickelt.“

Da die Stadt als staatliche Verwaltung alle gleich behandeln müsse und wolle, habe sie sich dazu entschieden, die Zusammenarbeit in Sachen standesamtliche Hochzeiten „leider zu beenden“, sagt Krützen. „Dem Ganzen sind Briefwechsel und persönliche Gespräche vorausgegangen, im gegenseitigen Respekt haben wir unsere Positionen ausgetauscht.“ Der Bürgermeister hat zwischenzeitlich auch den Ältestenrat der Stadt über die Entscheidung informiert – „er unterstützt diesen Verwaltungsakt“, betont Krützen.

Bis zum Ende des Jahres könnten noch Ehen – „die im Sinne der Kirche sind“ – in Langwaden geschlossen werden, dann sei Schluss. Diese Entscheidung kommentieren die Zisterziensermönche nicht – nur so viel: „Der Veränderungsprozess wurde durch die Stadt initiiert“, sagt Alois Seimetz, Geschäftsführer der Klosterbetriebe.

Die „Ehe für alle“ bleibt damit in Grevenbroich natürlich weiterhin möglich, die standesamtliche Trauung kann nur nicht mehr im Kloster Langwaden stattfinden – auch nicht für heterosexuelle Paare. Insgesamt werden in der Stadt jährlich rund 500 Ehen geschlossen. Das gilt auch für den Zeitraum 30. Juni 2017, als der Bundestag das neue Gesetz verabschiedete, bis zum heutigen Tag. Gleichgeschlechtliche Ehen feiern in der Schlossstadt aber noch nicht ihren Jahrestag, sie sind erst seit dem 1. Oktober 2017 möglich. Von dem Recht haben bislang 23 Paare Gebrauch gemacht – acht weibliche, 15 männliche. Einige davon haben ihre schon bestehende Lebenspartnerschaft umgewandelt. „Die Möglichkeit wird also wahrgenommen“, sagt Stadtsprecher Stephan Renner.

Was lernen wir daraus?

  1. Das Zisterzienserkloster verdient sein Geld als eine Event-Stätte.
  2. Standesamtliche Trauungen fanden dort statt, wohl auch gleichgeschlechtliche Trauungen.
  3. Die Zisterzienser kündigten die Mitarbeit in Sachen Homo-Ehe.
  4. Die Stadt kündigte den Zisterziensern.

Man könnte natürlich zur Feder greifen und den „beispiellosen Bekennermut“ der Zisterzienser hochjubeln oder die Sache auch anders kommentieren: „Wer sich mit der Welt ins Bett legt, wacht mit ihr auf“.  Man hat immer weiter die Grenze des „Dialogs mit der Welt“ verschoben bis dieser, Gott sei Dank, bei der Homo-Ehe endete. Wie einigen von Ihnen bekannt sein durfte, ist Horst Schlämmer, eine der vom homosexuellen Hape Kerkeling entwickelten Figuren, ein Reporter des „Grevenbroicher Tagblattes“, einer Zeitung, die es nicht gibt. Aber die Homo-Ehe in Grevenbroich gibt es schon, obwohl sich Kape Kerkeling wohl dort nicht hat homosexuell trauen lassen. Inwieweit in das Leben von Horst Schlämmer/Hape Kerkeling die Zistenzienser aus Langwaden involviert sind, ist uns nicht bekannt. Wir schließen dies aber nicht aus.

Warum solch ein Unsinn schreiben?

Um der Erheiterung willen, sowie zur Unterstützung der These, dass man in ehemaligen oder noch-Klöstern gut Homo-Hochzeiten ausrichten kann, und wenn die katholische Homo-Segnung kommen wird – denn warum soll sie denn nicht kommen nach der Kommunion für Ehebrecher und Protestanten – dann erst recht.

 

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Interkommunion oder der Vorstoß der deutschen „Konzilsritter“

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Da wir davon ausgehen, dass alle unsere Leser die Schreckensmeldungen der Franziskus-Herrschaft verfolgen, so dürfen wir als bekannt voraussetzen, dass die Meldung, wonach der Vatikan der DBK-Interkommunionlösung zugestimmt hat, allen bekannt ist.  Warum also dieses Hin-und-Her? Weil es Kayfabe oder ein Schaukampf ist.

Wie führt man die allgemeine ökumenische Messe ein?

Indem man schrittweise vorgeht:

  1. Man bitten eine befreundete, deutsche Bischofskonferenz die Interkommunion „in Einzelfällen“ an protestantische Ehegatten zu spenden,
  2. Diese „Einzellösung“ wird von anderen Bischofskonferenzen der Welt als ein Grundsatz der Kommunionspendung an alle Protestanten umgesetzt (siehe Handkommunion),
  3. Weil die Protestanten schon zur Kommunion gehen, steht einer „neuen ökumenischen Messe“ nichts im Wege.

Natürlich mussten vorher die Rollen verteilt werden, wie im Kasperle-Theater: Seppel, Wachtmeister, Hexe, Krokodil (bitte Namen selbstständig einfügen).

Was wird die „neue ökumenische Messe“ sein?

Irgendein paganer Kult der Mutter-Erde, versteckter Luziferianismus. Die neue Amazonas-Synode will nicht nur den Priesterzölibat aushebeln, „in begründeten Einzelfällen des Amazonas-Gebiets“, sondern auch Katholiken von den Heiden etwas lernen lassen, wie sehr anschaulich H. Reed Armstrong darstellt. Wir stehen wirklich an der Pforte einer luziferischen Einheitsreligion, die Schritt für Schritt umgesetzt wird. Der geforderte Gesamtrücktritt der chilenischen Bischofskonferenz macht allen Bischofskonferenzen klar, wohin ein eventueller Widerstand führen wird.  Keine rosigen Aussichten.

Warum es aber so versteckt tun?

Ein geradliniger Mensch würde sich fragen: Warum tun sie es nicht offen? Warum sagen sie nicht:

  1. Wir haben den Glauben an Gott verloren.
  2. Wir wollen einen neuen Glauben einführen.
  3. Weil wir eine Bande von ungläubigen Sodomiten sind.

Warum verkaufen Sie das Gift als etwas Wohltuendes und Gutes (Vat. II)?

Weil das Betrügen und die Augenwischerei den eigentlichen Kick ausmacht. Weil es diabolische Narzissten sind. Sie verkaufen ein Sakrileg als eine „barmherzige Hilfe in der familiären Notlage“, siehe Originalton DBK:

„Da eine generelle Zulassung des nichtkatholischen Teils einer konfessionsverbindenden Ehe zur vollen Teilnahme an der katholischen Eucharistiefeier nicht möglich ist, ist eine persönliche Gewissensentscheidung gefragt, die Menschen nach reiflicher Überlegung im Gespräch mit ihrem Pfarrer oder einer anderen mit der Seelsorge beauftragten Person treffen sollen. Da der Empfang der heiligen Kommunion nie nur ein individuelles Geschehen ist, sondern immer die Gemeinschaft der Kirche berührt, bedarf die persönliche Entscheidung einer festen Einbindung in das Leben der Kirche. Eine wichtige Rolle spielt deshalb das seelsorgliche Gespräch, in dem eine gute Lösung für jeden Einzelfall gefunden werden kann. Hier ist auch ein Ort, über das Sakrament der Versöhnung zu sprechen.“

Ist das eindeutig? Nein.

Ist es verständlich? Nein.

Kann jeder das nach seiner Façon interpretieren? Ja.

Wie die Konzilstexte? Ja.

Und ein altes katholischen Mütterchen, falls es deren noch gibt, wird jetzt wirklich zugeben, dass

„unsere lieben Bischöfe, die es so schwer haben, etwas wirklich Liebes für die armen Protestanten getan haben, die es auch so schwer haben“.

Was wir dadurch erreicht?

  • Protestanten empfangen die sakrilegische Kommunion, begehen eine Todsünde und ihnen droht die Hölle,
  • Priester teilen wissentlich die sakrilegische Kommunion, begehen eine Todsünde und ihnen droht die Hölle,
  • Katholische Ehepartner, die das befürworten begehen eine schwere Fremdsünde, da sie zur sakrilegischen Kommunion raten oder dieser nicht wehren, begehen eine Todsünde und ihnen droht die Hölle.

Es reicht also nicht, dass ehebrecherische Katholiken sakrilegische Kommunionen empfangen, das Maß der Sünde muss vergrößert werden durch die protestantischen Ehegatten und letztendlich alle Protestanten. Dies soll auch zur Spaltung des Klerus führen, zu einem zuerst inneren und dann äußeren Schisma, denn ein paar Priester werden sich sicherlich weigern dies zu tun, obwohl kaum in D, A und CH.  Wie sehr treffend Hilary White schreibt, so wie durch Amoris Laetitia sich in der Kirche kein Platz für gemäßigte orthodoxe, konservative Priester finden lässt, die irgendwie unter JP2 und B16 überleben konnten, so wird sich nach Cor orans kein Platz für orthodoxe kontemplative Nonnen finden lassen. Sie werden alle ins Schisma getrieben. Immer stärker, immer konsequenter. Das ist das Ziel. Eine vom Gegenpapst Franziskus betriebene Spaltung der Kirche, denn welcher richtiger Papst würde das betreiben wollen?

Heute, am 25. Mai, beten wir die Bußpsalmen für die Lösung des Bergoglio-Problems und das Wiederaufleben der Kirche in DE, AT und CH

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Es ist soweit: Die Bußpsalmen beten!

Praktische Anweisung

Man bete wie folgt:

  1. Man knie sich hin.
  2. Man mache das Kreuzzeichen.
  3. Man bete: „Im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.“
  4. Man lese einfach all das laut vor, was auf den Seiten 179 bis 188 geschrieben steht.
  5. Man beende das Gebet mit einem Kreuzzeichen und Punkt (3)

Ad 4.

Unter „lautem Beten“ verstehen die frühen Rubriken des Offiziums, dass man die Lippen bewegen soll und sich selbst wenigstens hören sollte. Man braucht also nicht zu schreien. Sollte man zusammen mit jemanden beten, so kann man sich bei den Versen, Anrufungen der Litanei und anderen Gebeten abwechseln und während der eine laut betet, betet der andere im Geiste mit bis er an die Reihe kommt. So bestimmen es die Rubriken der alten Ablassgebete und so wird es richtig sein. Man kann sich die Texte ausdrucken oder am Handy beten.

Wenn wirklich nicht knien kann?

Sollte jemand alt und gebrechlich sein oder im Rollstuhl sitzen und wirklich nicht knien können, dann kann er dies halt nicht tun. Er kann sich eine andere machbare Abtötung für die Dauer des Gebets einfallen lassen. Die Rubriken sagen: flexis genibus – „mit gebeugten Knien“, dies bedeutet, dass, wenn jemand nicht kann, er auch mit gebeugten Knien teilweise sitzen kann, wie es in jeder Kirchenbank der Fall ist. Man kann sich auch auf ein Kissen knien, um es sich ein wenig einfacher zu machen. Aber je mehr Busse, desto größer unser Verdienst, siehe unsere Reihe.

Was ist, wenn man kein Latein kann?

Dann lernt man es eben dadurch, dass man es betet: learning by doing. Die Aussprache des Kirchenlateins ist wie folgt:

  • C wird meistens wie K ausgesprochen (corpus – „korpusss“), außer
  • Vor e, i, y, ae, oe, eu dann wir C wie z, c ausgesprochen (caeli – „zeli“)
  • Q wird wie kw ausgesprochen (quoniam – „kwoniam“)
  • Ngu, su wir wie ngw, sw (sanguis – „ssangwis“), aber das „w“ ist sehr leicht.
  • X wie ks (capax – „kapaks“)
  • Z wie s, stimmhaft (zizania – „sisania“)
  • Ch wie ch (charta – „charta“)
  • Ph wie f (philosophia – „filozofia“)
  • Rh wie r (rhombus – „rombus“)
  • Th wie t (thalamus – „talamus“)
  • I am Wortanfang und vor einem Vokal wie j (iam – „jam“)
  • Y wie y (thymiana – „tymiana“)
  • V wie w (valde – „walde“)
  • S am Wortanfang und Wortende wie ss (super – „ssuper“)
  • S in Wortmitte wie das deutsche stimmhafte s (censebant – „zensebant“)

Man kann die lateinische Aussprache bspw. bei den Mönchen von Le Barroux hören[3] oder in anderen Klöstern, die das vorkonziliare Offizium auf Lateinisch beten. Die Akzentuierung ist im Text angegeben. Bei Gloria Patri et Filio am Ende eines Psalms mache man eine leichte Verbeugung zur Ehre der Heiligen Dreifaltigkeit.

Es geht hier um ein fürbittendes Gebet in einem wichtigen Anliegen und um keine Radioaufnahme. Auch wenn man Fehler macht, wird es Gott genehm sein und wenigstens wir – die Beter – werden dadurch geheiligt werden und vielleicht manch einer Bischof auch.

Man kann seine Erfahrungen auf unserem Forum oder anderswo mitteilen. Man solle sich auch auf irgendwelche unerwartet auftretende Probleme und Schwierigkeiten, wie z.B. plötzlicher Familienstreit oder Streit am Arbeitsplatz gerade an diesem Tag einstellen. Dies wird ein gutes Zeichen sein, dass die Mächte der Finsternis diese Initiative bekämpfen. Man solle sich auch auf alle möglichen Zweifel am Sinn dieses Gebetsaufrufs und der eigenen Mitarbeit vorbereiten. Aber von nichts kommt nichts und der Verfall der Kirche in den deutschsprachigen Ländern scheint kaum noch steigerungsfähig. Jemand muss es herausreißen. Packen wir es an!

[1] Und zwar mit diesen Beiträgen https://traditionundglauben.wordpress.com/category/gebetsaktion-bischofskonferenz/

[2] Beispielsweise hier: http://rorate-caeli.blogspot.com/2015/09/deutschlandchurch-of-rich-or-church-of_16.html http://rorate-caeli.blogspot.com/2015/04/the-german-catholic-collapse-priests.html http://rorate-caeli.blogspot.com/2014/09/achtung-as-in-vatican-ii-germans-seem.html http://www.katholisches.info/2015/11/24/paepstliche-standpauke-fuer-deutsche-bischoefe-deutsche-kirche-nicht-die-fortschrittlichste-sondern-die-zerruettetste/

[3] http://www.barroux.org/fr/liturgie/ecoutez-nos-offices.html

Ant.: Ne reminiscaris, Dómine, delícta nostra vel paréntum nostrórum, neque vindíctam sumas de peccátis nostris.

Ant.: Herr, denke nicht an unsre und unsrer Eltern Sünden, und straf uns nicht für unsre Missetaten.
Psalmus 6 Psalm 6

Dómine, ne in furore tuo árguas me, * neque in ira tua corípias me.

Herr, straf mich nicht in Deinem Grimme, * Und züchtige mich nicht in Deinem Zorn!

Miserére mei, Dómine, quóniam infírmus sum: * sana me, Dómine, quóniam conturbáta sunt ossa mea.

Erbarm Dich meiner, Herr, den ich bin krank; * Mach mich gesund, o Herr, den morsch ist mein Gebein.

Et ánima mea turbáta est valde: * sed tu, Dómine, úsquequo?

Gar sehr bestürzt ist meine Seele. * Du aber, Herr, wie lange säumst du noch?
Convértere, Dómine, et éripe ánimam meam: * salvum me fac propter misericórdiam tuam. Herr, wende Dich zu mir, errette mich, *Hilf mir in Deiner Güte!

Quóniam non est in morte qui memor sit tui: * in inférno autem quis confitébitur tibi?

Im Tode denkt ja keiner mehr an Dich, * Und in der Unterwelt, wer möchte dort Dich preisen?
Laborávi in gémitu meo, lavábo per síngulas noctes lectum meum: * lácrimis meis stratum meum rigábo. Wie matt bin ich von meinem Seufzen, + mit Weinen netz ich jede Nacht mein Bett, * Mit Tränen bad ich meine Lagerstätte.

Turbátus est a furóre óculus meus: * inveterávi inter omnes inimícos meos.

Mein Auge ist vor Kummer trüb geworden, * Ich bin gealtert unter lauter Feinden.

Discédite a me, omnes, qui operámini iniquitátem: * quoniam exaudívit Dóminus vocem fletus mei.

Hinweg von mir, ihr Übeltäter alle, * Mein lautes Weinen hat der Herr erhört!

Exaudívit Dóminus deprecatiónem meam, * Dóminus oratiónem meam suscépit.

Mein Flehen hat der Herr vernommen, * Der Herr hat angenommen mein Gebet.

Erubéscant, et conturbéntur veheménter omnes inimíci mei: * convertántur et erubéscant valde velóciter.

Sich schämen sollen alle meine Feinde; * Sie sollen schamrot werden und in Hast entfliehen.
Glória Patri et Filio et Spiritui Sancto * sicut erat in principio et nunc et semper et in saecula saeculorum. Amen. Ehre sei dem Vater und dem Sohne und dem Heiligen Geiste * Wie es war im Anfang, so auch jetzt und allezeit und in Ewigkeit. Amen.
Psalmus 31 Psalm 31
Beáti quorum remíssae sunt iniquitátes: * et quorum tecta sunt peccáta. Wohl dem, dem seine Missetat vergeben, * Und dem verziehen seine Sünden.

Beátus vir, qui non imputávit Dóminus peccátum, * nec est in spíritu ejus dolus.

Wohl dem, den keiner Schuld der Herr mehr zeiht, * In dessen Geist kein Falsch mehr ist.

Quóniam tácui, inveteravérunt ossa mea, * dum clamárem tota die.

Ich schwieg, da schwand mein Lebensmark dahin * Vor Seufzen Tag für Tag.

Quóniam die ac nocte graváta est super me manus tua: * convérsus sum in aerúmna mea, dum confígitur spina.

Denn Deine Hand lag schwer auf mir bei Tag und Nacht;* Ich wand mich hin und her in meinem Gram, doch tiefer drang der Stachel.

Delíctum meum cógnitum tibi feci: * et injustítiam meam non abscóndi.

Da hab ich endlich mein Vergehen dir bekannt, * Verbarg nicht länger meine Missetat.

Dixi: Confitébor advérsum me injustítiam meam Dómino: * et tu remisísti impietátem peccáti mei.

Ich sprach: “Bekennen will dem Herrn ich meine Bosheit”,* Und du vergabst mir meine Sündenschuld.

Pro hac orábit ad te omnis sanctus, * in témpore opportúno.

Drum soll sich jeder Fromme flehend zu Dir wenden, * Solang die Zeit der Gnade währt.

Verúmtamen in dilúvio aquárum multárum, * ad eum non approximábunt.

Bricht dann herein die mächt’ge Wasserflut, * ihn wird sie nicht erreichen.

Tu es refúgium meum a tribulatióne, quae circúmdedit me: * exsultátio mea, érue me a circumdántibus me.

Ja, Zuflucht bist du mir in meiner Not, die dräuend mich umgibt. * Du meine Wonne, rette mich von meinen Drängern.
Inelléctum tibi dabo, et ínstruam te in via hac, qua gradiéris: * firmábo super te òculos meos. Ich will dir Einsicht geben und den Weg dir weisen, auf dem du gehen sollst, * Will stets auf dich mein Auge richten:

Nolíte fíeri sicut equus et mulus, * quibus non est intelléctus.

Seid nicht wie Roß und Maultier, * Wie unvernünft’ge Tiere.

In camo et fraeno maxíllas eórum constringe, * qui non appróximant ad te.

In Zaum und Zügel mußt du ihre Backen zwängen, * Sonst folgen sie dir nicht.

Multa flagélla peccatóris, * sperántem autem in Dómino misericórdia circúmdabit.

Den Frevler treffen viele Plagen; * Doch wer auf Gott vertraut, den wird umfangen Seine Gnade.

Laetámini in Dómino et exsultáte, justi, * et gloriámini, omnes recti corde.

So freuet euch im Herrn und jubelt, ihr Gerechten; * Frohlocket all, die ihr geraden Herzens seid!
Glória Patri et Filio et Spiritui Sancto * sicut erat in principio et nunc et semper et in saecula saeculorum. Amen. Ehre sei dem Vater und dem Sohne und dem Heiligen Geiste * Wie es war im Anfang, so auch jetzt und allezeit und in Ewigkeit. Amen.
Psalmus 37 Psalm 37
Dómine, ne in furóre tuo árguas me, * neque in ira tua corrípias me. Herr, straf mich nicht in Deinem Grimme, * Und züchtige mich nicht in Deinem Zorn!

Quóniam sagíttae tuae infíxae sunt mihi: * et confirmásti super me manum tuam.

Denn Deine Pfeile drangen tief in mich hinein, * Und Deine Hand liegt schwer auf mir.

Non est sánitas in carne mea a fácie irae tuae: * non est pax óssibus meis a fácie peccatórum meórum.

Nichts Heiles ist an meinem Leib vor Deinem Zorn, * Und mein Gebein ist ruhelos ob meiner Sünden.
Quóniam iniquitátes meae supergréssae sunt caput meum: * et sicut onus grave gravátae sunt super me. Denn meine Schuld hat sich gehäuft ob meinem Haupte,* Gleich einer überschweren Last drückt sie mich nieder.

Putruérunt et corrúptae sunt cicatríces meae, * a fácie insipiéntiae meae.

Den Pesthauch der Verwesung atmen meine Wunden * Ob all der Torheit meiner Sünde.

Miser factus sum, et curvátus sum usque in finem: * tota die contristátus ingrediébar.

Wie bin ich elend, tief gebeugt, * Den ganzen Tag geh traurig ich einher.

Quoniam lumbi mei impléti sunt illusiónibus: * et non est sánitas in carne mea.

Von Brand verzehrt sind meine Lenden, * Nichts Heiles ist an meinem Leib.

Afflíctus sum, et humiliátus sum nimis: * rugiébam a gémitu cordis mei.

Zermalmt bin ich und ganz zerschlagen, * Ich schreie auf in meiner Seelenqual.

Dómine, ante te omne desidérium meum: * et gémitus meus a te non est abscónditus.

Vor Dir, o Herr, liegt offen mein Verlangen, * Dir ist das Seufzen meines Herzens wohlbekannt.

Cor meum conturbátum est, derelíquit me virtus mea: * et lumen oculórum meórum, et ipsum non est mecum.

Mein Herz ist ganz verzagt, verlassen hat mich meine ganze Kraft;* Geschwunden ist mir selbst das Licht der Augen.

Amíci mei, et próximi mei * advérsum me appropinquavérunt, et stetérunt.

Die Freunde, meine Lieben, * Sie weichen scheu zurück vor meinem Unglück.

Et qui juxta me erant, de longe stetérunt: * et vim faciébant qui quaerébant ánimam meam.

Und die mir nahestanden, rücken von mir ab. * Doch die mir nach dem Leben trachten, legen Schlingen.

Et qui inquirébant mala mihi, locúti sunt vanitátes: * et dolos tota die meditabántur.

Und die mir übel wollen, reden Lügen * Und sinnen Ränke Tag für Tag.

Ego autem tamquam surdus non audiébam: * et sicut mutus non apériens os suum.

Ich aber bin wie einer, der nicht hört; * Tu meinen Mund nicht auf gleich einem Stummen.
Et factus sum sicut homo non áudiens: * et non habens in ore suo redargutiónes. Ich bin geworden wie ein Tauber, * Der keine Widerrede hat in seinem Munde.
Quóniam in te, Dómine, sperávi: * tu exáudies me, Dómine, Deus meus. Auf Dich allein, o Herr, vertraue ich; * Du Herr, mein Gott wirst mich erhören.

Quia dixi: Nequándo supergáudeant mihi inimíci mei: * et dum commovéntur pedes mei, super me magna locúti sunt.

Ich sprach bei mir: „Nicht sollen über mich frohlocken meine Feinde, * Noch sollen sie sich stolz gebärden wider mich, wenn meine Füße straucheln.“

Quóniam ego in flagélla parátus sum: * et dolor meus in conspéctu meo semper.

Ich bin wahrhaftig Geiselhieben ausgesetzt, * Mein Schmerz verläßt mich nie.

Quóniam iniquitátem meam annuntiábo: * et cogitábo pro peccáto meo.

Ja, meine Schuld muß ich bekennen, * Mit Schmerz gedenken meiner Sünden.

Inimíci autem mei vivunt, et confirmáti sunt super me. * et multiplicáti sunt qui odérunt me iníque.

Doch meine Feinde sind voll Kraft und Leben, * Und zahlreich sind, die mich mit Unrecht hassen.

Qui retríbuunt mala pro bonis, detrahébant mihi: * quóniam sequébar bonitátem.

Das Gute lohnen sie mir mit Bösem, * Und lästern mich, weil ich das Rechte suche.

Ne derelínquas me, Dómine, Deus meus: * ne discésseris a me.

O Herr, verlaß mich nicht, * Weich nicht von mir, mein Gott.

Inténde in adjutórium meum, * Dómine, Deus salútis meae.

Herr, eile mir zu helfen, * Du, meines Heiles Gott!
Glória Patri et Filio et Spiritui Sancto * sicut erat in principio et nunc et semper et in saecula saeculorum. Amen. Ehre sei dem Vater und dem Sohne und dem Heiligen Geiste * Wie es war im Anfang, so auch jetzt und allezeit und in Ewigkeit. Amen.

Psalmus 50

Psalm 50
Miserére mei, Deus, * secúndum magnam misericórdiam tuam. Erbarm Dich meiner, Gott, * Nach Deiner großen Milde.
Et secúndum multitúdinem miseratiónum tuárum, * dele iniquitátem meam. In Deiner übergroßen Güte * Vergib mir meine Sündenschuld.

Amplius lava me ab iniquitáte mea: * et a peccáto meo munda me.

Wasch meinen Frevel gänzlich von mir ab, * Von meiner Sünde mach mich rein.

Quóniam iniquitátem meam ego cognósco: * et peccátum meum contra me est sémper.

Denn meine Missetat erkenn ich wohl, * Und bin mir meiner Schuld allzeit bewußt.
Tibi soli peccávi, et malum coram te feci: * ut justificéris in sermónibus tuis, et vincas cum judicáris. An Dir allein hab ich gesündigt und freventlich vor Dir gehandelt; * In Deinem Urteilsspruch sollt Du gerecht erscheinen, und recht behalten, wenn Du richtest.

Ecce enim in iniquitátibus concéptus sum: * et in peccátis concépit me mater mea.

Indes Du weißt, in Schuld bin ich geboren, * In Sünden schon hat meine Mutter mich empfangen.

Ecce enim veritátem dilexísti: * incérta et occúlta sapiéntiae tuae manifestásti mihi.

Die Wahrheit eines Herzens hat Du lieb, * Und Einsicht gabst du mir in meinem Innern.

Aspérges me hysóppo et mundábor: * lavábis me, et super nivem dealbábor.

Besprenge mich mit Ysop und ich werd‘ rein, * Ja, wasche mich, dann werd‘ ich weißer als der Schnee.

Audítui meo dabis gáudium et laetítiam: * et exsultábunt ossa humiliáta.

Laß‘ Freud‘ und Wonne wieder mich vernehmen, * auf daß frohlocke mein zerschlagenes Gebein.

Avérte fáciem tuam a peccátis meis: * et omnes iniquitátes meas dele.

Wend ab dein Angesicht von meinen Sünden, * Und tilge huldvoll alle meine Missetaten.
Cor mundum crea in me, Deus: * et spíritum rectum ínnova in viscéribus meis. Ein reines Herz erschaff in mir, o Gott, * Den rechten Geist erneu in meinem Innern.

Ne projícias me a fácie tua: * et spíritum sanctum tum ne áuferas a me.

Verwirf mich nicht vor Deinem Angesicht * Und Deinen heil’gen Geist nimm nicht von mir.

Redde mhi laetítiam salutáris tui: * et spíritu principáli confírma me.

Die Wonnen Deines Heiles gib mir wieder, * Und mach mich stark in hochgesinntem Geiste.

Docébo iníquos vias tuas: * et ímpii ad te converténtur.

Die Frevler will ich lehren Deine Wege, * Und Sünder werden sich zu Dir bekehren.

Líbera me de sanguínibus, Deus, Deus salútis meae: * et exsultábit lingua mea justítiam tuam.

Befrei mich von Befleckung, Herr, Gott meines Heiles, * Und laut wird meine Zunge Dein gerechtes Walten preisen.

Dómine, lábia mea apéries: * et os meum annuntiábit laudem tuam.

Herr, öffne meine Lippen * Auf daß mein Mund Dein Lob verkünde.

Quóniam si voluísses sacrifícium, dedíssem útique: * holcáustis non delectáberis.

Schlachtopfer, wenn Du sie begehrst, hätt ich gebracht, * Indes, Brandopfer finden Dein Gefallen nicht.

Sacrifícium Deo spíritus contribulátus: * cor contrítum, et humiliátum, Deus, non despícies.

Als Opfer gilt vor Gott ein tiefzerknirschter Geist, * Ein reuig demutvolles Herz, o Gott, verschmähst Du nicht.

Benigne fac, Dómine, in bona voluntáte tua Sion: * ut aedificéntur muri Jerúsalem.

Sei Sion gnädig, Herr, in Deiner Huld, * Laß neu erstehn die Mauern von Jerusalem.

Tunc acceptábis sacrifícium justítiae, oblatiónes, et holocáusta: * tunc impónent super altáre tuum vítulos.

Dann wirst in Gnaden Du entgegennehmen rechte Opfer, Gaben und Brandopfer, * Dann wird man wieder Opfertiere bringen Dir auf den Altar.

Glória Pátri et Fílio et Spiritui Sáncto * sicut erat in princípio et nunc et semper et in saecula saeculórum. Amen.

Ehre sei dem Vater und dem Sohne und dem Heiligen Geiste * Wie es war im Anfang, so auch jetzt und allezeit und in Ewigkeit. Amen.

Psalmus 101

Psalm 101

Dómine, exáudi oratiónem meam: * et clamor meus ad te véniat.

Erhöre, Herr, mein Flehen, * Und laß mein Rufen zu Dir kommen.

Non avértas fáciem tuam a me: * in quaecumque die tríbulor, inclína ad me aurem tuam.

Verbirg dein Antlitz nicht vor mir * Zur Zeit der Trübsal neig Dein Ohr mir zu.

In quaecúmque die invocávero te, * velóciter exáudi me.

Erhör mich schnell am Tage, * An dem ich zu Dir rufe.

Quia defecérunt sicut fumus dies mei: * et ossa mea sicut crémium aruerunt.

Wie Rauch zerrinnen meine Tage, * Wie Reisig dürr ist mein Gebein.

Percússus sum ut foenum, et áruit cor meum. * quia oblítus sum comédere panem meum.

Ich bin versengt wie Gras, verdorrt ist mir das Herz * Und selbst mein Brot vergesse ich zu essen.

A voce gémitus mei * adhaesit os meum carni meae.

Ob meines grimmen Stöhnens * Bin ich nur Haut und Bein.

Símilis factus sum pellicáno solitúdinis: * factus sum sicut nyctícorax in domicílio.

Ich gleiche schier dem Pelikan der Wüste * Bin wie die Eule im Gemäuer.

Vigilávi, * et factus sum sicut passer solitárius in tecto.

Ich wach die ganze Nacht * Und sitze einsam wie ein Vöglein auf dem Dach.

Tota die exprobrábant mihi inimíci mei: * et qui laudábant me, advérsum me jurábant.

Den ganzen Tag verhöhnen mich die Feinde * Und die mich hassen, brauchen mich als Fluch.

Quia cínerem tamquam panem manducábam, * et potum meum cum fletu miscébam.

Ich esse Asche gleichwie Brot, * Und mische meinen Trunk mit Tränen.

A fácie irae et indignatiónis tuae: * quia élevans allisísti me.

Ob Deines Zornes Grimm * In dem Du mich erfaßt und hingeschleudert.

Dies mei sicut umbra declinavérunt: * et ego sicut foenum árui.

Gleich Schatten schwinden meine Tage, * Wie Gras verdorre ich.

Tu autem, Dómine, in aetérnum pérmanes: * et memoriále tuum in generatiónem et generatiónem.

Du aber, Her, bleibst ewig, * Und Dein Gedenken währt durch alle Zeiten.

Tu exsúrgens miseréberis Sion: * quia tempus miseréndi ejus, quia venit tempus.

Erheben wirst du Dich und Sions Dich erbarmen, * Denn angebrochen ist die Zeit des Heils, die Gnadenzeit.

Quóniam placuérunt servis tuis lápides ejus: * et terrae ejus miserebúntur.

Ja, Deine Knechte lieben seine Mauern, * Und trauern über seinen Schutt.

Et timébunt Gentes nomen tuum, Dómine, * et omnes reges terrae glóriam tuam.

Dann werden Heiden Deinen Namen fürchten, * Die Könige der Erde Deine Herrlichkeit.

Quia aedificávit Dóminus Sion: * et vidébitur in glória sua.

Weil Du den Sion wieder hast erstehen lassen, * Und dort erschienst in Deiner alten Herrlichkeit.

Respéxit in oratiónem humílium: * et non sprevit precem eórum.

Du hast erhört der Armen Flehen * Und ihre Bitten nicht verschmäht.

Scribántur haec in generatióne áltera: * et pópulus, qui creábitur, laudábit Dóminum:

Aufzeichnen wird man dies dem späteren Geschlecht, * Und preisen wird den Herrn das Volk, das kommt,

Quia prospéxit de excélso sancto suo: * Dóminus de caelo in terram aspéxit:

Weil Er herabgeschaut von Seiner Höhe, * Weil Er vom Himmel hinsah auf die Erde,

Ut audíret gémitus compeditórum: * ut sólveret fílios interemptórum:

Zu hören auf das Seufzen der Gefangenen, * Und zu befreien die dem Tod Geweihten,
Ut annúntient in Sion nomen Dómini: * et laudem ejus in Jerúsalem. Damit sie Seinen Namen künden auf Sion, * Und Seine Ruhmestaten in Jerusalem,

In conveniéndo pópulos in unum, * et reges ut sérviant Dómino.

Wenn dort die Völker einstens sich versammeln, * Die Könige, dem Herrn zu dienen.

Respóndit ei in via virtútis suae: * Paucitátem diérum meórum núntia mihi.

Er brach mir auf dem Wege meine Kraft, * Verkürzte meine Tage.
Ne révoces me in dimídio diérum meórum: * in generatiónem et generatiónem anni tui. Ich sprach: „Nicht raff mich weg in meiner Tage Mitte, * Du, dessen Jahre von Geschlechte zu Geschlecht.“

Inítio tu, Dómine, terram fundásti: * et ópera mánuum tuárum sunt caeli.

Du bist es, der gegründet einst die Erde, * Und Deiner Hände Werke sind die Himmel.

Ipsi períbunt, tu autem, pérmanes: * et omnes sicut vestiméntum veteráscent.

Vergehen werden sie, doch Du bleibst ewig, * Zerfallen allzumal wie ein Gewand.

Et sicut opertórium mutábis eos, et mutabúntur: *

tu autem idem ipse es, et anni tui non defícient.

Du wechselst sie gleich einem Kleid, sie ändern sich; *

Du aber bleibst derselbe, Deine Jahre enden nicht.

Fílii servórum tuórum habitábunt: *

et semen eórum in saeculum dirigétur.

Die Kinder deiner Knechte werden friedlich wohnen, *

Ihr Same bleibt vor Dir für immer.

Glória Pátri et Fílio et Spiritui Sáncto * sicut erat in princípio et nunc et semper et in saecula saeculórum. Amen.

Ehre sei dem Vater und dem Sohne und dem Heiligen Geiste * Wie es war im Anfang, so auch jetzt und allezeit und in Ewigkeit. Amen.

Psalmus 129

Psalm 129

De profúndis clamávi ad te, Dómine: * Dómine, exáudi vocem meam:

Aus Abgrundstiefen schrei ich, Herr, zu Dir, * O Herr, erhör mein Rufen.

Fiant aures tuae intendéntes, * in vocem deprecatiónis meae.

O neig dein Ohr in Gnaden * Meinem lauten Flehen.

Si iniquitátes observáveris, Dómine: * Dómine, quis sustinébit?

Wenn du nachtrügest, Herr, die Sünden, * O Herr, wer könnte da bestehn?

Quia apud te propitiátio est: * et propter legem tuam sustínui te, Dómine.

Doch Dein, ich weiß, ist die Vergebung, * Und Dein Gesetz gibt mir Vertrauen.

Sustínuit ánima mea in verbo ejus: * sperávit ánima mea in Dómino.

So baue, meine Seele, auf Sein Wort * Und hoffe auf den Herrn.

A custódia matutína usque ad noctem: *

speret Israël in Domino,

Früh von der Morgenwache bis zur Nacht *

Harr Israel des Herrn.

Quia apud Deum misericordia * et copiosa apud eum redemptio.

Denn bei dem Herrn ist gnädiges Erbarmen, * Bei Ihm ist Heil in Fülle.

Et ipse redimet Israel * ex ómnibus iniquitátibus ejus.

Er selbst wird Israel erlösen * Aus allen seinen Sünden.

Glória Pátri et Fílio et Spiritui Sáncto * sicut erat in princípio et nunc et semper et in saecula saeculórum. Amen.

Ehre sei dem Vater und dem Sohne und dem Heiligen Geiste * Wie es war im Anfang, so auch jetzt und allezeit und in Ewigkeit. Amen.

Psalmus 142

Psalm 142

Dómine, exáudi oratiónem meam: áuribus pércipe obsecratiónem meam in veritáte tua: * exáudi me in tua justítia.

Herr, höre mein Gebet, + Vernimm mein Flehen in Deiner Treue, * Erhöre mich, gerechter Gott.

Et non intres in judícium cum servo tuo: *

quia non justificábitur in conspéctu tuo omnis vivens.

Geh nicht mit Deinem Knechte ins Gericht, * Den kein Lebendiger vermag vor Dir bestehen.

Quia persecútus est inimícus ánimam meam: *

Humiliávit in terra vitam meam.

Der Feind bedrängt schon lange meine Seele, *

Er tritt mein Leben in den Staub.

Collocávit me in obscúris sicut mórtuos saeculi: *

et anxiátus est super me spíritus meus,*

in me turbátum est cor meum.

In Finsternis verstößt er mich wie einen längst Verstorbenen. +

Mir bangt mein Geist *

Mein Herz ist ganz verzagt.

Memor fui diérum antiquórum, meditátus sum in ómnibus opéribus tuis: *

in factis mánuum tuárum meditábar.

Ich denke der vergangenen Tage, + Ich sinne über alle Deine Werke nach, *

Betrachte Deiner Hände tun.

Expándi manus meas ad te: * ánima mea sicut terra sine aqua tibi.

Ich strecke meine Hände aus nach Dir; * Wie lechzend Land, so harr ich Deiner.

Velóciter exáudi me, Dómine: * defécit spíritus meus.

Erhör mich rasch, o Herr, * Der Geist entschwindet mir.

Non avértas fáciem tuam a me: * et símilis ero descendéntibus in lacum.

Verbirg dein Antlitz nicht vor mir, * Sonst gleich ich denen, die ins Grab gesunken.

Audítam fac mihi mane misericordiam tuam: * quia in te sperávi.

O laß mich bald erfahren deine Huld, * Denn ich vertraue fest auf Dich.

Notam fac mihi viam, in qua ámbulem: * quia ad te levávi ánimam meam.

Zeig mir den Weg, auf dem ich wandeln soll, * Nach Dir geht all mein Sehnen.

Eripe me de inimícis meis, Dómine, ad te confúgi: * doce me fácere voluntátem tuam, quia Deus meus es tu.

O Gott, errette mich von meinen Feinden, ich flüchte mich zu dir. * Lehr Du mich Deinen Willen tun, den Du bist ja mein Gott.

Spiritus tuus bonus dedúcet me in terram rectam: * propter nomen tuum, Dómine, vivificábis me, in aequitáte tua.

Dein guter Geist geleite mich auf rechter Bahn. * Bei deinem Namen, Herr, erhalte mich am Leben.

Edúces de tribulatióne ánimam meam: *

et in misericórdia tua dipérdes inimícos meos.

In Deiner Treue hilf mir aus der Not. *

In Deiner Huld vernichte meine Feinde.

Et perdes omnes, qui tríbulant ánimam meam: *

quóniam ego servus tuus sum.

Vertilge alle, die mich hart bedrängen, *

Denn ich bin ja Dein Knecht.

Glória Pátri et Fílio et Spiritui Sáncto * sicut erat in princípio et nunc et semper et in saecula saeculórum. Amen.

Ehre sei dem Vater und dem Sohne und dem Heiligen Geiste * Wie es war im Anfang, so auch jetzt und allezeit und in Ewigkeit. Amen.

Ant.: Ne reminiscáris, Dómine, delícta nostra vel paréntum nostrórum, neque vindíctam sumas de peccátis nostris.

Ant.: Herr, denke nicht an unsre und unsrer Eltern Sünden, und straf uns nicht für unsre Missetaten.
Psalmen entnommen aus: Das Tagzeitenbuch des monastischen Breviers (Diurnale monasticum) 3. Auflage 1955 Litanei entnommen einem Gebet- und Gesangbuch aus dem 19. Jahrhundert.

Litania omnium sanctorum

Litanei von allen Heiligen Gottes

Kýrie eléison.

Herr, erbarme Dich unser!

Christe, eléison.

Christe, erbarme Dich unser!

Kýrie eléison.

Herr, erbarme Dich unser!

Christe, audi nos.

Christe, höre uns!

Christe, exáudi nos.

Christe, erhöre uns!

Pater de caelis, Deus, miserére nobis.

Gott Vater von den Himmeln, erbarme Dich unser!

Fili, Redémptor mundi, Deus, miserére nobis.

Gott Sohn, Erlöser der Welt, erbarme Dich unser!

Spíritus Sancte, Deus, miserére nobis.

Gott, Heiliger Geist, erbarme Dich unser!

Sancta Trínitas, unus Deus, miserére nobis.

Heiligste Dreifaltigkeit, ein Gott, erbarme Dich unser.

Sancta María, ora pro nobis.

Heilige Maria, bitt für uns!

Sancta Dei Génitrix, ora pro nobis.

Heilige Gottesgebärerin, bitt für uns!

Sancte Michaël, ora.

Heiliger Michael, bitt …

Sancte Gábriël, ora.

Heiliger Gabriel, bitt …

Sancte Raphaël, ora.

Heiliger Raphael, …

Omnes sancti Angeli et Archángeli, oráte pro nobis.

Alle heiligen Engel und Erzengel, bittet für uns!

Omnes sancti beatórum Spirítuum órdines, orate.

Alle heiligen Chöre der seligen Geister, bittet …

Sancte Joánnes Baptísta, ora.

Heiliger Johannes der Täufer, bitte für uns!

Sancte Joseph, ora.

Heiliger Josef, bitt …

Omnes sancti Patriárchae et Prophétae, orate.

Alle heiligen Patriarchen und Propheten, bittet …!

Sancte Petre, ora.

Heiliger Petrus, …

Sancte Paule, ora.

Heiliger Paulus, …

Sancte Andréa, ora.

Heiliger Andreas, …

Sancte Jacóbe, ora.

Heiliger Jakobus, …

Sancte Joánnes, ora.

Heiliger Johannes, …

Sancte Thoma, ora.

Heiliger Thomas, …

Sancte Jacóbe, ora.

Heiliger Jakobus, …

Sancte Philíppe, ora.

Heiliger Philippus, …

Sancte Bartholomaee, ora.

Heiliger Bartolomäus, …

Sancte Matthaee, ora.

Heiliger Matthäus, …

Sancte Simon, ora.

Heiliger Simon, …

Sancte Thaddaee, ora.

Heiliger Thaddäus, …
Sancte Matthia, ora. Heiliger Matthias, …

Sancte Bárnaba, ora.

Heiliger Barnabas, …

Sancte Luca, ora.

Heiliger Lukas, …

Sancte Marce, ora.

Heiliger Markus, …

Omnes sancti Apóstoli et Evangelístae, orate.

Alle heiligen Apostel und Evangelisten, …

Omnes sancti Discípuli Dómini, orate.

Alle heiligen Jünger des Herrn, …

Omnes sancti Innocéntes, orate.

Alle unschuldigen Kindlein, …

Sancte Stéphane, ora.

Heiliger Stephanus, …

Sancte Laurénti, ora.

Heiliger Laurentius, …

Sancte Vicénti, ora.

Heiliger Vincentinus, …

Sancti Fabiáne et Sebastiáne, orate.

Heilige Fabianus und Sebastianus, …

Sancti Joánnes et Paule, orate.

Heilige Johannes und Paulus, …

Sancti Cosma et Damiáne, orate.

Heilige Kosmas und Damianus, …

Sancti Gervási et Protási, orate.

Heilige Gervasius und Protasius, …

Omnes sancti Mártyres, orate.

Alle heiligen Martyrer, …

Sancte Silvester, ora.

Heiliger Sylvester, …

Sancte Gregóri, ora.

Heiliger Gregorius, …

Sancte Ambrósi, ora.

Heiliger Ambrosius, …

Sancte Augustíne, ora.

Heiliger Augustinus, …

Sancte Hierónyme, ora.

Heiliger Hieronymus, …

Sancte Martíne, ora.

Heiliger Martinus, …

Sancte Nicoláë, ora.

Heiliger Nikolaus, …

Omnes sancti Pontífices et Confessóres, orate.

Alle heiligen Bischöfe und Bekenner, …

Omnes sancti Doctóres, orate.

Alle heiligen Kirchenlehrer, …

Sancte Antóni, ora.

Heiliger Antonius, …

Sancte Benedícte, ora.

Heiliger Benedictus, …

Sancte Bernarde, ora.

Heiliger Bernardus, …

Sancte Domínice, ora.

Heiliger Dominikus, …

Sancte Francísce, ora.

Heiliger Franziskus, …

Omnes sancti Sacerdótes et Levítae, orate.

Alle heiligen Priester und Leviten, …

Omnes sancti Mónaci et Eremítae, orate.

Alle heiligen Mönche und Einsiedler, …

Sancta Maria Magdaléna, ora.

Heilige Maria Magdalena, …

Sancta Agatha, ora.

Heilige Agatha, …

Sancta Lúcia, ora.

Heilige Lucia, …

Sancta Agnes, ora.

Heilige Agnes, …

Sancta Caecília, ora.

Heilige Cäcilia, …

Sancta Catharína, ora.

Heilige Katharina, …

Sancta Anastásia, ora.

Heilige Anasthasia, …
Omnes sanctae Vírgines et Víduae, orate. Alle heiligen Jungfrauen und Wittfrauen, …

Omnes Sancti et Sanctae Dei, intercédite pro nobis.

Alle liebe Auserwählte Gottes, …

Propítius esto, párce nobis, Dómine.

Sei uns gnädig, verschone uns, o Herr!

Propítius esto, exáudi nos, Dómine.

Sei uns gnädig, erhöre uns, o Herr!
Ab omni malo, líbera nos, Dómine. Von allem Übel erlöse uns, o Herr!
Ab omni peccáto, líbera. Von aller Sünde erlöse uns …

Ab ira tua, líbera.

Von Deinem Zorne …
A subitánea et improvísa morte, líbera. Von dem jähen und unversehenen Tode …

Ab insídiis diáboli, líbera.

Von den Nachstellungen des Teufels …
Ab ira, et ódia, et omni mala voluntáte, líbera. Von Zorn, Haß und allem bösen Willen, erlöse uns …
A spíritu fornicatiónis, líbera. Vom Geiste der Unlauterkeit, …
A fúlgure et tempestáte, líbera. Von Blitz und Ungewitter, …

A flagéllo terraemótus, líbera.

Von der Geißel des Erdbebens, …
A peste, fame et bello, líbera. Von Pest, Hunger und Krieg, …

A morte perpétua, líbera.

Von dem ewigen Tode, …
Per mystérium sanctae Incarnatiónis tuae, líbera. Durch das Geheimnis deiner heiligen Menschwerdung, …

Per advéntum tuum, líbera.

Durch deine Ankunft, …

Per nativitatem tuam, líbera.

Durch deine Geburt, …
Per baptísmum, et sanctum jejúnium tuum, líbera. Durch deine Taufe und dein heiliges Fasten, …
Per crucem et passiónem tuam, líbera. Durch dein Kreuz und Leiden, …

Per mortem et sepultúram tuam, líbera.

Durch deinen Tod und dein Begräbnis, …

Per sanctam resurrectiónem tuam, líbera.

Durch deine heilige Auferstehung, …
Per admirábilem ascensiónem tuam, líbera. Durch deine wunderbare Himmelfahrt, …
Per advéntum Spíritus Sancti Parácliti, líbera. Durch die Ankunft des Heiligen Geistes, des Trösters, …
In die judícii, líbera. Am Tage des Gerichtes, …
Peccatores, te rogámus, audi nos. Wir Sünder, wir bitten Dich, erhöre uns!

Ut nobis parcas, te rogámus, audi nos.

Dass Du unser verschonest, …

Ut nobis indúlgeas, te rogámus, audi nos.

Dass Du uns die Sünden verzeihest, …
Ut ad veram poeniténtiam nos perdúcere dignéris, te rogamus … Dass Du uns zur wahren Buße führest, …

Ut Ecclésiam tuam sanctam régere et conserváre dignéris, te rogámus, audi nos.

Dass Du Deine heilige Kirche regieren und erhalten wollest, …

Ut domum Apostólicum et omnes ecclesiásticos órdines in sancta religióne conserváre dignéris, te rogámus, audi nos.

Dass Du den apostolischen obersten Hirten und alle geistlichen Stände in der heiligen Religion erhalten wollest, …

Ut inimícos sanctae Ecclésiae humiláre dignéris, te rogámus, audi nos.

Dass Du die Feinde der heiligen Kirche demütigen wollest, …

Ut régibus et princípibus christiánis pacem et veram concórdiam donáre dignéris, te rogamus, audi nos.

Dass Du den christlichen Königen und Fürsten Fried’ und Einigkeit verleihen wollest, …

Ut cuncto pópulo christiáno pacem et unitátem largíri dignéris, te rogámus, audi nos.

Dass Du Deinem ganzen christlichen Volke Fried’ und Einigkeit verleihen wollest, …

Ut omnes errántes ad unitátem Ecclesiae revocáre, et infidéles univérsos ad Evangélii lumen perdúcere dignéris, te rogámus, audi nos.

Dass Du alle, die von der Einheit der Kirche abirren zurückrufest und alle Ungläubigen an das Licht des Evangeliums führest …
Ut nosmetipsos in tuo sancto servítio confortáre et conserváre dignéris, te … Dass Du uns in Deinem heiligen Dienste stärken und erhalten wollest, …

Ut mentes nostras ad caeléstia desidéria érigas, te rogámus, audi nos.

Dass Du unsere Gemüter zu himmlischen Begierden erhebest, …

Ut ómnibus benefactóribus nostris sempitérna bona retríbuas, te rogámus, audi nos.

Dass Du all’ unsere Guttäter mit den ewigen Gütern belohnest, …

Ut ánimas nostras, fratrum, propinquórum et benefactóroum nostrórum ab aetérna damnatióne erípias, te rogámus, audi nos.

Dass Du unsere Seelen, die Seelen unserer Brüder, Freunde und Guttäter Seelen von der ewigen Verdammnis erretten wollest, …

Ut fructus terrae dare et conserváre dignéris, te rogámus, audi nos.

Dass Du die Früchte der Erde geben und erhalten wollest, …

Ut ómnibus fidélibus defúnctis réquiem aetérnam donáre dignéris, te rogámus, audi nos.

Dass Du allen abgestorbenen Christgläubigen die ewig’ Ruhe verleihen wollest, …

Ut nos exaudíre dignéris, te rogámus, audi nos.

Dass Du uns erhören wollest, …

Fili Dei, te rogámus, audi nos.

Du Sohn Gottes, …

Agnus Dei, qui tolis peccáta mundi, parce nobis, Dómine.

O Du Lamm Gottes, das hinnimmt die Sünden der Welt, verschone uns, o Herr!
Agnus Dei, qui tollis peccáta mundi, exáudi nos, Dómine. O Du Lamm Gottes, …, erhöre uns, o Herr!
Agnus Dei, qui tollis peccáta mundi, miserére nobis. O Du Lamm Gottes, …, erbarme Dich unser, o Herr!

Christe, audi nos.

Christe, höre uns!

Christe, exaudi nos.

Christe, erhöre uns!

Kyrie eleison.

Herr, erbarme dich.

Christe eleison.

Christus, erbarme dich.

Kyrie eleison.

Herr, erbarme dich.

(Priester) Pater noster qui es in caelis,

sanctificetur nomen tuum.

Adveniat regnum tuum.

Fiat voluntas tua sicut in caelo et in terra.

Panem nostrum quoditianum da nobis hodie

et dimitte nobis debita nostra sicut et nos dimittimus debitoribus nostris.

Et ne nos inducas in tentationem

(R.) sed libera nos a malo.

(Priester) Vater unser …

… und führe uns nicht in Versuchung

(A.) Sondern erlöse uns von dem Übel.

Psalmus 69

Psalm 69
Deus in adjutórim meum inténde: * Dómine, ad adjuvándum me festína. O Gott, merk’ auf meine Hilfe! * Herr, eile mir zu helfen!
Confundántur et revereántur, * qui quaerunt ánimam meam. Die meinem Leben nachstellen, * sollen schamrot und zuschanden werden.

Avertántur retrórsum, et erubéscant, * qui volunt mihi mala.

Die mir Böses gönnen, * sollen zurückweichen und sich schämen.

Avertántur statim erubescéntes, * qui dicunt mihi: Euge, euge.

Eilends sollen sie mit Schande zurückweichen, * die mir höhnisch zureden.

Exsúltent et laeténtur in te omnes qui quaerunt te, * et dicant semper: Magnificétur Dóminus: qui díligunt salutáre tuum.

Alle aber, die Dich suchen, sollen sich in Dir erfreuen und frohlocken, * und die Dein Heil lieben, sollen immerdar sagen: Der Herr sei hoch gepriesen.

Ego vero egénus, et pauper sum: * Deus, ádjuva me.

Ich bin elend und arm: * o Gott, hilf mir!

Adjútor meus, et liberátor meus es tu: * Dómine, ne moréris.

Du bist, Der mir hilft und mich erlöset. * Herr, verweile nicht!

Glória Pátri et Fílio et Spiritui Sáncto * sicut erat in princípio et nunc et semper et in saecula saeculórum. Amen.

Ehre sei dem Vater und dem Sohne und dem Heiligen Geiste, als es war im Anfange, jetzt und allweg und zu ewigen Zeiten. Amen.

V. Salvos fac servos tuos.

V.: Hilf Deinen Dienern, mein Gott!

R. Deus meus, sperántes in te.

A.: Die auf Dich trauen.

V. Esto nobis, Dómine, turris fortitúdinis.

V.: Sei uns, o Herr, ein starker Turm

R. A fácie inimíci.

A.: Vor dem Angesichte des Feindes.

V. Nihil profíciat inimícus in nobis.

V.: Lass den Feind nichts an uns gewinnen,

R. Et fílius iniquitátis non appónat nocére nobis.

A.: Und der Boshafte schade uns nicht.

V. Domine, non secúndum peccáta nostra fácias nobis.

V.: Herr, verfahre nicht mit uns nach unsern Sünden,

R. Neque secúndum iniquitates nostras retríbuas nobis.

A.: Und vergilt uns nicht nach unsern Missetaten.

V. Orémus pro Pontífice nostro N.

R. Dóminus consérvet eum, et vivícet eum, et beátum fáciat eum in terra, et non tradat eum in ánimam inimicórum ejus.

V.: Lasst uns beten für unsern obersten Hirten N. N.:

A.: Der Herr bewahre und erhalte ihn beim Leben. Er beglücke ihn auf Erden und übergebe ihn nicht dem Willen seiner Feinde.

V. Orémus pro benefactóribus nostris.

R. Retribuére dignárie, Dómine, ómnibus, nobis bona faciéntibus propter nomen tuum, vitam aetérnam. Amen.

V.: Lasst uns beten für unsere Guttäter:

A.: Herr, schenke allen, die uns Gutes tun, wegen Deines Namens das ewige Leben. Amen.

V. Orémus pro fidélibus defúnctis.

R. Réquiem aetérnam dona eis, Dómine, et lux perpétua lúceat eis.

V.: Lasst uns beten für die abgestorbenen Christ­gläu­bi­gen:

A.: Herr, schenke ihnen die ewige Ruhe und das ewige Licht leuchte ihnen.

V. Requiéscant in pace.

R. Amen.

V.: Sie ruhen in Frieden.

A.: Amen.

V. Pro frátribus nostris abséntibus.

R. Salvos fac servos tuos, Deus meus, sperántes in te.

V.: Lasst uns beten für unsere abwesenden Brüder:

A.: Errette Deine Diener, o Gott, die auf Dich hoffen.

V. Mitte eis, Dómine, auxílium de sancto.

R. Et de Sion tuére eos.

V.: Schicke ihnen Hilfe von Deinem Heiligtum,

A.: Und beschütze sie auf Sion.

V. Dómine exáudi oratiónem meam.

R. Et clamor meus ad te véniat.

V.: Herr, erhöre mein Gebet,

A.: Und lass mein Geschrei zu Dir kommen.

(Priester) Dóminus vobíscum.

R. Et cum spíritu tuo.

P: Der Herr sei mit euch.

A: Und mit deinem Geiste.

Orémus:

Deus, cui próprium est miseréri semper et párcere: Súscipe deprecatiónem nostram; ut nos, et omnes fámulos tuos, quos delictórum caténa constríngit, miserátio tuae pietátis cleménter absólvat.

Gebet:

O Gott, Dem allezeit das Erbarmen und Verschonen eigen ist, nimm unser Gebet auf, damit uns und alle Deine Diener, die mit den Sündenketten gebunden sind, Deine Erbarmnis gnädig auflöse.

Exáudi, quaesumus, Dómine, súpplicum preces, et confiténtium tibi parce peccátis: ut páriter nobis indulgéntiam tríbuas benígnus et pacem.

Wir bitten Dich, o Herr, erhöre das Gebet der Demütigen und schone derer, die ihre Sünden reumütig bekennen, auf dass Du uns die Verzeihung und zugleich den Frieden gnädigst erteilest.

Ineffábilem nobis, Dómine, misericórdiam tuam eleménter osténde: Ut simul nos et a peccátis ómnibus éxuas, et a poenis, quas pro his merémur, erípias.

Erzeige uns, Herr, Deine unaussprechliche Barmherzigkeit, auf dass Du uns von allen Sünden erledigst, und die Strafe, die wir dafür verdienen, schenkest.

Deus, qui culpa offénderis, poeniténtia placáris: preces pópuli tui supplicántis propítius, réspice; et flagélla tuae iracúndiae, quae pro peccátis nostris merémur, avérte.

O Gott, der Du durch die Sünde erzürnet und durch die Buße versöhnet wirst, sieh an das Gebet Deines demütigen Volkes und wende ab die Geißel Deines Zornes, die wir für unsere Sünden verdienen.
Omnípotens sempitérne Deus, miserére famulo tuo Pontífici nostro N., et dírige eum secúndum tuam cleméntiam in viam salútis aetérnae: ut, te donánte, tibi plácita cúpiat, et tota virtúte perfíciat. Allmächtiger, ewiger Gott, erbarme Dich Deines Die­ners, unsers obersten Hirten N. und leite ihn nach Deiner Güte auf dem Weg des ewigen Heils, damit er durch Deine Gnade nach dem, was Dir gefällt, trach­te, und es mit aller Kraft ins Werk richte.
Deus, a quo sancta desidéria, recta consília et justa sunt ópera: da servis tuis illam, quam mundus dare non potest, pacem; ut et corda nostra mandátis tuis dédita, et hóstium subláta formídine, témpora sint, tua protectióne, tranquílla. O Gott, von Dem die heiligen Begierden, guten Anschläge und gerechten Werke entspringen, gib Deinen Dienern den Frieden, den die Welt nicht geben kann, damit unsere Herzen sich Deinen Geboten er­geben und unsere Zeiten von der Furcht der Feinde befreiet und durch Deinen Schutz ruhig sein mögen.

Ure digne Sancti Spíritus renes nostros et cor nostrum, Dómine: ut tibi casto córpore serviámus, et mundo corde placeámus.

O Herr, entzünde unsere Nieren und Herzen mit dem Feuer des Heiligen Geistes, auf dass wir Dir mit keuschem Leibe dienen und mit reinem Herzen gefallen mögen.

Fidélum, Deus, ómnium cónditor et redémptor, animábus famulórum famularúmque tuárum remissiónem cunctórum tríbue peccatórum: ut indulgéntiam, quam semper optavérunt, piis supplicatiónibus consequántur.

O Gott, Du Schöpfer und Erlöser aller Gläubigen, erteile den Seelen Deiner Diener und Dienerinnen die Nachlassung aller Sünden, auf dass sie die Verzeihung, die sie allzeit gewünscht haben, durch das andächtige Gebet erhalten mögen.

Actiónes nostras, quaesumus, Dómine, aspirándo praeveni et adjuvando proséquere: ut cuncta nostra orátio et operátio a te semper incípiat, et per te coepta finiátur.

Omnípotens sempitérne Deus, qui vivórum domináris simul et mortuórum, omniúmque miseréris quos tuos fide et ópere futúros esse praenóscis: te súpplices exorámus:

ut, pro quibus effúndere preces decrévimus, quosque vel praesens saeculum adhuc in carne rétinet vel futúrum jam exútos córpore suscépit, intercedéntibus ómnibus Sanctis tuis, pietátis tuae cleméntia, ómnium delictórum suórum véniam consequántur. Per Dóminum nostrum, Jesum Christum.

O Herr, wir bitten Dich, Du wollest unserm Tun und Lassen mit Deiner Gnade zuvorkommen und dasselbe durch Deine Hilfe fortsetzen, damit all unser Gebet und unsere Werke von Dir jederzeit anfangen und durch Dich geendiget werden.

Allmächtiger, ewiger Gott, der Du über die Lebendigen und Toten herrschest und Dich all jener erbarmest, von denen Du voraus weißt, dass sie durch den Glauben und durch die Werke Dir zugehören wer­den, wir bitten Dich demütig, dass diejenigen, für wel­che zu beten wir uns vorgenommen haben und die entweder noch auf dieser Welt sich befinden, auf die Fürbitte aller Deiner Heiligen, durch Deine gütigs­te Barmherzigkeit die Nachlassung aller ihrer Sün­den erlangen mögen. Durch Jesum Christum unsern Herrn, Deinen Sohn, Der mit Dir und dem Heiligen Geiste lebet und herrschet in Ewigkeit.

Amen.

(Priester:) Dóminus vobíscum.

P. Der Herr sei mit euch.

R. Et cum spíritu tuo.

A. Und mit deinem Geiste.

V. Exáudiat nos omnípotens et miséricors Dóminus.

R. Amen.

V. Der allmächtige und barmherzige Gott erhöre uns.

A. Amen.

V. Et fidelium ánimae per misericórdiam Dei requiéscant in pace.

R. Amen.

V.: Und die Seelen der Gläubigen ruhen durch die Barmherzigkeit Gottes in Frieden.

A.: Amen.

 

„Ich zahle Kirchensteuer, dafür möchte ich auch eine Oblate“ oder Bergoglio und DBK machen es möglich

Gregormesse7 munster-1491

Verfall der Kirche

Es ist schwer Informationsportale zur Lage der Kirche durchzuschauen, denn es ist so als würde man Krankmeldungen von einer sterbenden, geliebten Person wahrnehmen. Um es mit E. Waughs Roman „Wiedersehen mit Brideshead“, der über das Sterben des Lord Marchmains schreibt, zu sagen:

„Bald gab es überhaupt keine Stadien der Besserung mehr, man konnte nur von kurzen Schwankungen im Tempo des Verfalls sprechen“.[1]

Die sichtbare, irdische Kirche wird nach und nach zerstört, ihr Gebäude abgetragen. Cogitavit Dominus dissipare murum filiae Sion – „der Herr hat beschlossen die Mauern der Tochter Sion abzutragen“, wie es in Klagen des Jeremias heißt. Weil sich die „Kirche des Konzils“ so schwer gegen Gott versündigte und versündigt, wird nichts von ihr übrig bleiben.  Haben Sie auch gemerkt, dass wir keine Priester, Bischöfe und Kardinäle haben? Warum haben wir keine? Weil, falls wir welche hätten, diese gegen Bergoglio vorgegangen wären. Das Herumreisen, wie Kard. Burke und Bischof Schneider es tun und dabei Interviews geben, dass jemand doch endlich etwas tun müsse, ist kein Vorgehen. Vielleicht ist es nicht nur Feigheit, vielleicht wissen die heutigen Geistlichen dermaßen nicht, was Sache ist, dass sie nicht für die Sache kämpfen wollen. DSDZ (der Schreiber dieser Zeilen) hat neulich eine sehr umfangreiche Dogmatik zum Thema Gnade durchgelesen, woraus ersichtlich ist, dass Gott einen Menschen im Gnadenstand, wo er nur kann unterstützt und ihm weitere Gnaden gibt. Jedoch ein Mensch in Todsünde fällt immer tiefer in den Abgrund und dieser wird von keiner Gnade gehalten.

Was ist denn die Todsünde unserer Geistlichen?

Häresie und Apostasie. Irrlehre und Glaubensabfall, dazu noch Gotteslästerung also Blasphemie. Wie DSDZ auch neulich lernte: die Materie der Sünde ist bei Häresie und Blasphemie immer schwer, d.h. wenn Sie auch unwissentlich Häresien und Blasphemien von sich geben, dann begehen sie immer eine leichte Sünde. Wenn Sie aber ein gebildeter Geistlicher sind, dann wissen Sie genau wogegen Sie sprechen und es sind schwere Sünden, welche Sie begehen, die aufgrund Ihres Standes und der Auswirkung des Ärgernisses zusätzlich noch multipliziert werden.

Was bedeutet das konkret?

Dass fast alle unsere Geistlichen in der Todsünde der Häresie und Blasphemie leben und seit Bergoglio noch zusätzlich in der Sünde Apostasie. Sie fallen in den Abgrund, wie einst die gefallenen Engel es taten und es gibt für sie keinen Halt mehr. Sie werden zusätzlich immer mehr verblendet, sodass sie das Schlechte, was sie tun, als etwas Gutes ansehen.

Was ist denn so schlecht?

  1. Kommunion an Ehebrecher
  2. Kommunion an Protestanten

Wir haben in einem Beitrag von März 2017 geschrieben, dass Bergoglio eine ökumenische Messe und Interkommunion plant. Wir dachten, dass dies in dieser Reihenfolge vorgenommen werden wird, irrten aber dabei. Denn zuerst soll durch die DBK die berühmte „Einzelfalllösung“ für die Ehegatten der Katholiken Kommunion für Protestanten eingeführt werden, weil ansonsten „ihre Ehe vor einem schweren Zerwürfnis steht“ oder so ähnlich und danach wird diese „deutsche Lösung“ wie die Handkommunion und die Kommunionhelfer für die gesamt Kirche eingeführt werden, wie damals schon um das Jahr 1970. Zusätzlich wird die Aufhebung des Zölibats als Einzelfall für das „Amazonas-Gebiet“ geplant, worauf Bischof Bode gleich einwarf: „Das wollen wir auch“. Es ist leider immer diese unselige deutsch-österreichische Allianz, welche die Zerstörung der Kirche betreibt, denn der altprogressive Bischof Kräutler ist ein Österreicher, Gott sei’s geklagt. Es war ein kluger Schachzug vom Bergoglio-Team, nennen wir diese Apostaten so, der DBK die Entscheidung mit der Kommunion für Protestanten zuzuweisen, sodass die Initiative gleichsam  von der „Regionalkirche“ und nicht von der „vatikanischen Zentrale“ aufoktroyiert wird. Sonst leiden ja die Kinder, wie beim fehlenden Sex bei Ehebrechern auch, siehe Amoris Laetitia. Sieben deutsche Bischöfe wandten sich an Bergoglio, damit dieser entscheidet, er will aber nichts entscheiden, weil er ein Schisma vorantreibt. Auf deisem Wege werden wir sogar in „unserem“ Kirchensteuerparadies ein Klein-Schisma haben, weil manche Diözesen die Protestantenkommunion nicht zulassen werden.

 Warum darf ein Protestant nicht zur Kommunion?

Um aber in diesem Kontext mit der grundsätzlichsten Fragen anzufangen:

Warum kann ein Protestant nicht zur Kommunion bei den Katholiken gehen?

Antworten wir wie folgt.

Erstes Argument:

  • Weil er kein Katholik ist.

Das Wort Kommunion kommt von Communio, was eine Glaubens- und Kircheneinheit bedeutet. Um kommunizieren zu können, muss man voll und ganz den katholischen Glauben ohne irgendwelche Abstriche bejahen, also: Jungfrauengeburt, Fegefeuer, Ablässe, Primat des Papstes, Transsubstantiationslehre etc. Außerdem muss man auch in einer kanonischen Einheit mit dem Ortsbischof stehen. Sehr richtig sagt Bischof Schneider im letzten Interview dazu folgendes:

Seit den Zeiten der Apostel (vgl. Apg 2,42) sind die Integrität des Glaubens (Doctrina Apostolorum), die hierarchische Gemeinschaft (communicatio) und die eucharistische Gemeinschaft (fractio panis) untrennbar miteinander verbunden. Bei der Zulassung eines getauften Menschen zur Heiligen Kommunion sollte die Kirche ihn nie vom Bekenntnis des vollständigen katholischen und apostolischen Glaubens entbinden. Es genügt nicht, von ihm nur den katholischen Glauben an das Sakrament der Eucharistie (oder das Sakrament der Buße und der Krankensalbung) zu verlangen.

Einen Getauften zur Heiligen Kommunion zuzulassen und von ihm als unabdingbare Voraussetzung dafür nicht die Annahme aller katholischen Wahrheiten zu fordern (z.B. die Dogmen des hierarchischen und sichtbaren Charakters der Kirche, des juristischen Primats des Papstes, der Unfehlbarkeit des Papstes, der Ökumenischen Konzile, des universalen und allgemeinen Lehramtes, die Mariendogmen usw.), bedeutet einen Widerspruch zur notwendigen, sichtbaren Einheit der Kirche und zum Wesen des eucharistischen Sakraments selbst. Die eigentliche Wirkung der Eucharistischen Kommunion ist nämlich die Manifestation der vollkommenen Vereinigung der Glieder der Kirche im sakramentalen Zeichen der Eucharistie. Der wirkliche Empfang der Heiligen Kommunion in der Katholischen Kirche – sogar in Ausnahmefällen – durch einen protestantischen oder durch einen orthodoxen Christen ist letztlich eine Lüge. Es widerspricht dem sakramentalen Charakter und der inneren, sakramentalen Wirklichkeit insofern, als die Nichtkatholiken, die zur Heiligen Kommunion zugelassen werden, bereitwillig weiterhin sichtbar einem anderen Glauben ihrer protestantischen bzw. orthodoxen Gemeinschaften anhängen.

Wir können in diesem Zusammenhang auch das problematische und widersprüchliche Prinzip des Canons 844 des Codex des Kirchenrechts (über die Verwaltung bestimmter Sakramente wie der Heiligen Eucharistie für nichtkatholische Christen in Notsituationen oder Todesgefahr) erkennen. Dieses Prinzip widerspricht der apostolischen Tradition und der beständigen Praxis der katholischen Kirche durch zweitausend Jahre hindurch. Schon in der unmittelbaren nachapostolischen Zeit des zweiten Jahrhunderts befolgte die römische Kirche diese Regel, wie der heilige Justinus bezeugt: „Dieses Mahl wird unter uns die Eucharistie genannt, an der niemand teilhaben darf, außer dem, der glaubt, daß die Dinge, die wir lehren, wahr sind“ (Apol. I,66).

Das ist alles sehr richtig und man kann daran erkennen, dass das neue Kirchenrecht rechtlich sehr vieles vorbereitete, die Kommunion für die Protestanten leider auch.

Also wir halten fest:

  • Ein Protestant ist kein Katholik und folglich kein Mitglied der katholischen Kirche.
  • Er teilt den katholischen Glauben nicht.
  • Er steht in keiner kanonischen Einheit mit der katholischen Kirche.

Das zweite Argument lautet:

  • Ein Protestant ist aller Wahrscheinlichkeit nach nicht im Gnadenstand, weil er niemals beichtet und es sehr unwahrscheinlich ist, dass ein Erwachsener seit seiner Taufe in keine Todsünde fällt. Wäre er aller Wahrscheinlichkeit zum Trotz doch im Gnadenstand, dann wäre er immer noch kein Katholik.

Wenn man also Protestanten, die per se oder ipso facto nicht im Gnadenstand sind, die Kommunion spendet, dann macht es überhaupt keinen Sinn, dass auch Katholiken noch im Gnadenstand sind, weil augenscheinlich kein Gnadenstand mehr gefordert wird.

Das dritte Argument lautet:

  • Durch die sakrilegische Kommunion isst und trinkt sich der Protestant den Tod und landet todsicher in der Hölle.

Es stellt sich die Frage, ob die DBK noch an die Wesenswandlung glaubt oder unsere Bischöfe wirklich wissen, dass der Leib Christi keine „Oblate“ ist. Wenn sie jetzt Kommunion an jeden Hinz und Kunz erlauben, dann vielleicht deswegen, weil sie positiv wissen, dass keine Wandlung stattfindet und es sich schlichtweg um nichts mehr als um „Oblaten“ handelt. Vielleicht ist dies hier und da tatsächlich der Fall, aber dadurch könnte man keine Sakrilegien begehen und das Maß der Sünde nicht in die Höhe treiben. Denn

  1. Kein Christus,
  2. Keine Profanierung,
  3. Keine Todsünde des Empfängers,
  4. Keine Todsünde des Priesters,
  5. Keine Todsünde des Bischofs, der es erlaubt.

Dies wäre aber zu schön, um wahr zu sein. Sie müssen sich immer vor Augen halten, dass die Leute, die dahinter stecken, hochintelligente Satanisten sind, welche vor allem geistlich denken. Sie möchten möglichst viel spirituellen Schaden anrichten und möglichst viele Seelen, auch protestantische Seelen, in die Hölle ziehen. Deswegen ist leider in den allermeisten Fällen „Jesus drin“, wie wir uns ausdrückten oder korrekt ausgedrückt es handelt sich tatsächlich um den Leib Christi, des Menschen und Gottes, welcher den Unwürdigen die ewige Verdammnis bringt. Leib Christi ist wie Uran, Plutonium oder Polonium. Es ist pure Radioaktivität, welche gut eingesetzt ganze Kriegsschiffe oder U-boote zum Laufen bring, ungeschützt aber Tod und Verwüstung anrichtet. Es ist wie die Bundeslade, welche von den Philistern entführt eine dermaßen große Seuche verursachte, dass die Philister sie samt Entschädigung freiwillig den Israeliten zurückbrachten, weil sie Angst hatten völlig daran zugrunde zu gehen (1 Sam 4-5). Dieser Text wird im Tridentinischen Brevier in der Oktav nach Fronleichnam gelesen, um die Größe, Würde und auch Gefährlichkeit der Hl. Eucharistie zu unterstreichen, denn Eucharistie ist Christus – Gott selbst. Unwürdig die hl. Kommunion zu empfangen, ist der sicherste Weg den Glauben zu verlieren, wie der Atheist Voltaire einem Schüler beibrachte. Hier nochmals kurz und bündig zusammengefasst:

Wollen Sie schnell und unwiederbringlich den Glauben verlieren, dann müssen Sie in schwerer Sünde kommunizieren oder wie man sagt sakrilegische Kommunion empfangen.

Deswegen pusht die DBK die Agenda „Kommunion an alle“ seit so vielen Jahrzehnten. Damit alle den Glauben verlieren, weil fast alle nicht im Gnadenstand sind.

  • Verhütung
  • Masturbation
  • Homosexualität
  • Häresie
  • andere schwere Sünden.

Es gibt wirklich massenweise Atheisten unter Priestern und Ordensschwestern, deren Atheismus irgendwann mal mit der ersten sakrilegischen Kommunion anfing. So können Sie für die Kirchensteuerkirche vollberuflich arbeiten, weil sie nicht sehen und es ihnen nicht weh tut. Sie haben wohl eine andere Sicht der Dinge, denn der Teufel stattet die Seinen auch mit einer, wie es scheint, kohärenten Sicht aus, welche da lautet:

  • Ehebrecher müssen Sex haben, damit ihre Kinder nicht leiden.
  • Ehebrecher bedürfen keiner Lossprechung von der Sünde, weil es in ihrem Falle kein Ehebruch ist.
  • Ehebrecher dürfen zur Kommunion gehen, damit sie sich nicht ausgeschlossen fühlen.
  • Protestanten als Ehegatten von Katholiken dürfen zur Kommunion gehen, damit ihre Ehe nicht leidet.

Sehen Sie irgendwelche Logik oder Sinn in diesen Äußerungen? Nein? Es gibt auch keinen, aber unter dem Einfluss des Teufels erscheint dies wohl als pure Logik. Man will also nicht nur noch mehr Seelen in die Hölle schicken, sondern man will sich auf diese Weise sozusagen an Gott rächen, indem man den Leib seines Sohnes profaniert. Denn ein Todsünder ist eine Kloake.

Ein gelungenes Konzil – aus der Sicht der Teufels

Vor einem Tag kam DSDZ der Geistesblitz, dass es völlig verfehlt ist von Vat. II als von einem verfehlten Konzil zu sprechen. Es war nicht verfehlt. Es wurde ins Leben gerufen, um die Kirche zu zerstören und es hat die Kirche zerstört. Wir gingen jahrzehntelang von der falschen Prämisse aus, dass Konzilien von Kirchenmännern ins Leben gerufen werden, um der Kirche zu nützen. Dieses Pastoralkonzil wurde deswegen ausgerufen, um die Kirche zu ruinieren. Ja, es war ein lang geplantes, bewusstes und strategisch durchgeführtes Vorgehen. Bergoglio stellt uns allen dies vor Augen, indem er viel schneller, offener und rücksichtsloser vorgeht als Vat. II. Es werden fast ganze 300 Seiten um einer Fußnote Willen geschrieben, welche das Gesetz Christi aufhebt und keiner muckt auf. Es ist falsch, wie Michael Davies es tat, nach den Zeitbomben in den „sonst guten“ Konzilisdokumenten zu suchen als nach der Ausnahme im Großen und Ganzen. Das Große und Ganze, die orthodoxe Hülle diente ausschließlich der Irreführung. Es gibt die ganze Zeit nur um die Zeitbomben: subsistiert in, jedoch-aber-wenn, Ökumenismus, Dialog mit den Religionen etc. Das Konzil hat Bergoglio möglich gemacht und er bringt es jetzt zu Ende, weil die gesamte nachkonziliare Priestergeneration dermaßen degeneriert und verblendet ist, dass sie nichts sieht und nichts taugt, siehe die Untätigkeit Bergoglio gegenüber. Es ist nicht nur dies schlimm, dass wir einen häretischen Antipapst haben, sondern dass offenbar wird, dass wir keine Priester, Bischöfe oder Kardinäle haben. DSDZ wird jetzt klar, warum er immer so schlecht behandelt wurde, warum er all diese Schwierigkeiten hatte, warum sie ihn so bekämpften. Weil sie nicht glaubten. Weil sie die dämonische Sicht der Dinge assimiliert haben. Deswegen schmeißen sie den Leib des Herrn in die erstbeste Kloake, weil sie selbst zu Kloaken geworden sind, so sprach Christus von den Priestern zur hl. Katharina von Siena. Die Mutter Gottes von La Salette benutzt diese Wortwahl auch. Und mit jeder Sünde werden sie schwärzer, verbohrter und verstockter. Es gibt nur „kurze Schwankungen im Tempo des Verfalls“, um mit Evelyn Waugh zu sprechen.

Hirschhausen ist nicht witzig

Deswegen ist der arme, dumme von Hirschhausen mit seiner blasphemischen Bemerkung weniger schuld als Kardinal Marx oder die DBK, welche solche Äußerungen erst möglich machten. Nach DBK ist ein Kirchenaustritt die Apostasie schlechthin, weil die Zahlung von Kirchensteuer mit Kirchenzugehörigkeit gleichgesetzt wird. Es ist falsch und wurde vom Vatikan verurteilt und abgewiesen. Weil aber die DBK die Gleichung aufsetzt:

Kirchensteuer = Kirchenzugehörigkeit = Anrecht auf Sakramente als Dienstleistung

dann denkt sich der Hirschhausen:

„Ich zahle durch meine Frau die Kirchensteuer, dafür möchte ich eine Oblate“.

Ist Hirschhausen dumm? Natürlich ist er das. Er ist auch nicht witzig, denn sein Witz ist ein bemühter Akademikerwitz, welchen jeder Dozent hin und wieder fallen lässt, wenn seine Studenten ermüden. Manche schreiben es sich sogar in den Vorlesungsskript: „Hier ein Witz“. Diesmal wirklich kein Witz. Hirschhausen hat keine vis comica, denn zum Witz gehört der Mut zur Autodestruktion, welcher man  dermaßen Herr wird, indem man eine Kunstfigur wie Cindy aus Marzahn, Mr. Bean etc. erfindet oder gleich eine kleine Welt wie Loriot, welche all das Destruktive, Selbstzerstörerische und Aggressive durch die Komik entwaffnet. Deswegen ist Komik leider immer derb und prollig. Von Hirschhausen hat aber zwei Titel. Er ist Dr. und „von“, ein „Vönlein“ oder ein Zaunadeliger, wie man in Adelskreisen sagt, jemand also der vom Stammbaum her nicht viel aufzubieten hat. Den Intendanten der öffentlich-rechtlichen (unsere Steuern) und vielen Frauen ist es gleich, was er tatsächlich bietet,  denn heißt jemand „Dr.“ und „von“, dann muss er „was“ sein und er bekommt als vermeintlich „niveauvoll“ (zwei Titel) gleich die beste Sendezeit (unsere Steuern). Und dann haben wir die „Oblate“ (seine Steuern) und der Kreis schließt sich (GEZ-Steuer, Kirchensteuer). Kein Adel, nicht Edles, kein Titel, kein Humor nur gequälter Akademikerwitz. Aber vielleicht wurde von Hirschhausen diese „Oblaten-Rolle“ von jemand zugewiesen. Durch die Staatsmedien soll die Ansicht verbreitet werden, dass sich die Katholiken mit „ihrer Oblate“ nicht so haben sollen. Es ist nur eine „Oblate“, das sagt ein „Dr.“ und dazu ein „von“ und schließlich zahlt er auch die Kirchensteuer. Und das ist es, was wirklich zählt. Vielleicht haben sich das Kardinal Marx und Pater Langendörfer SJ bei der Schweinshaxe und dritten Maß Bier selbst ausgedacht und den Text von Hirschhausen geschrieben. Möglich ist wirklich viel und alles.

Bischöfe durchprügeln

Wie soll man diesen Beitrag schließen? DSDZ kam neulich die Idee die Bischöfe einfach durchzuprügeln. Wir Männer würden uns einen Bus mieten, uns mit Stöcken, am besten mit Bambusstöcken bewaffnen, weil die schön federn und einen Bischof nach dem andern aufsuchen, um ihn richtig durchprügeln. Ein wenig krankenhausreif, nicht zum Tode, aber so, dass er daran denkt, wenn er wieder sein Sitzfleisch bei den Gremiensitzungen benutzt. Es tut ihnen nichts weh, sie verdienen eh 12.000 € im Monat. Wenn aber jeder von ihnen wüsste: bei der nächsten unkatholischen Entscheidung kommen die wieder und prügeln auf mich los, diesmal nicht metaphorisch, sondern real, dann würde er sich dies wohl auch überlegen. Denn die sind alle sehr feige. Aber dazu werden sich wohl keine Willigen finden, denn:

  • Volksverhetzung,
  • Aufruf zur Gewalt,
  • Gründung einer kriminellen Vereinigung,
  • Störung des sozialen Friedens,
  • Androhung einer Straftat,
  • „Ich habe Frau und Kinder und außerdem eine Kaninchenzüchterausstellung nächstes Wochenende“,
  • „Also Gewalt ähm…“
  • Etc.
  • Seufz!

DSDZ müsste sich mit einem guten Strafrechtler zusammensetzen, um auszurechnen für wie viel Jahre er danach mit seinem Knastköfferchen in den Knast wandern müsste. Es sei denn wir würden dies als eine politische Aktion starten und dann die Macht übernehmen, wie die Grünen. Aber dazu müsste es mehr Willige geben, denn DSDZ ist immer allein. Wir würden bei den Kardinälen anfangen, zu den Erzbischöfen übergehen, dann zu den Bischöfen, Weihbischöfen und schließlich bei den Priestern landen. Wären alle durchgeprügelt, so hätten wir eine andere Kirche und zwar schon seit 1965. Und wessen schuld ist das? Ihre. Nicht  deswegen, weil sie „nicht genug für unsere armen Geistlichen, die es so schwer haben“ gebetet haben, sondern deswegen, weil Sie sie nicht durchgeprügelt haben. Und jetzt redet von Hirschhausen von einer „Oblate“.

[1] Waugh, Evelyn, Wiedersehen mit Brideshead, Berlin 1990, 294.

Markus Günther, Kirche in der Krise Diaspora Deutschland (2 von 2)

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Religionen müssen absolute Wahrheiten formulieren

Für die große Mehrzahl der Menschen in- und außerhalb der Kirche bleibt die Frage nach Gott ein Leben lang ein Thema, mit dem sie nie ganz fertig werden. Die Wechselfälle des Lebens spiegeln sich auch in der Biographie des Glaubens. Entschlossener Atheismus ist die Ausnahme; ein vager, oft diffuser Glaube ist heute der Normalfall. Man könnte auch sagen: Es gibt sie noch in großer Zahl, die Suchenden und Zweifelnden, die, die nach Gott fragen und neugierig sind auf Antworten – aber die Kirchen erreichen diese Menschen immer seltener.

Aber warum finden die Suchenden die Wegweiser nicht mehr? Warum passen Angebot und Nachfrage nicht zusammen? Die populärste Antwort auf diese Frage lautet: weil die Kirche nicht mehr zeitgemäß ist. Sie müsste sich stärker der Lebenswirklichkeit der heutigen Menschen anpassen. Das klingt vorderhand plausibel, ist aber bei genauerem Hinsehen Unsinn. Denn die Evangelische Kirche in Deutschland hat so ziemlich alles getan, was von der katholischen Kirche immer noch verlangt wird, um endlich zeitgemäß zu sein: Frauenpriestertum, Abschaffung des Zölibats, Liberalität bei Moralfragen, volle Akzeptanz von Homosexuellen und Geschiedenen. Wären das tatsächlich die Gründe für die Malaise des Christentums, müsste es den Protestanten viel besser gehen als den Katholiken. Doch das ist nicht so. Ein zweiter Denkfehler kommt beim populären Zauberwort zeitgemäß“ hinzu: Wo sich die Kirche nicht auf zeitlose, unverfügbare Wahrheiten beruft, entlarvt sie sich selbst als reines Menschenwerk. Politische Programme müssen zeitgemäß sein, Unterhaltungsangebote auch; eine Religion muss absolute Wahrheiten für sich in Anspruch nehmen können – oder es ist keine Religion.

Außer Tamtam und Brimborium nix gewesen

Stattdessen haben beide Kirchen in Deutschland – nicht immer offiziell, aber de facto, im praktischen Leben halt – zentrale Glaubensinhalte längst aufgegeben. Im Versuch, niemanden zu verprellen und den Zugang zum Glauben möglichst leicht zu machen, wurde vieles ein bisschen weichgespült: Aus Jesus als „Sohn Gottes“ wurde Jesus, ein vorbildlicher Mensch wie Buddha und Gandhi auch. Aus der Auferstehung Christi wurde eine Legende, die man nicht wörtlich nehmen soll, sondern mehr so im Sinne von „Wer im Herzen seiner Lieben lebt, ist nicht tot“. Der kleinste gemeinsame Nenner dieser Verkündigung besteht oft nur noch aus einer Wohlfühlprosa, die ein möglichst breites Publikum ansprechen soll und gerade dadurch beliebig wirkt. Frieden in der Welt, mehr Gerechtigkeit für alle, auch selbst nicht immer so egoistisch sein – darauf kann sich jede Versammlung halbwegs anständiger Menschen einigen. Ein Appell der Unesco oder von Greenpeace klingt auch nicht viel anders. Gott braucht’s dafür nicht.

Wenn alle Jahre wieder, zu Weihnachten nämlich, die Kirchen doch noch einmal voll sind, geht es festlich zu, doch der Funke des Glaubens springt nur selten über. Viele Gottesdienstbesucher wundern sich – über die Kirche und über sich selbst. Was genau haben sie hier gesucht? Und warum haben sie nichts gefunden? Von sakralen Handlungen ist meist nur wenig zu spüren. Landet der spirituelle Nomade in einer traditionell geprägten Liturgie, ist das Ergebnis auch nicht besser. Denn der Fremde bleibt hier erst recht fremd und wendet sich ratlos wieder ab. Liturgie setzt viel Wissen voraus, sonst sieht man nichts als Tamtam und Brimborium.

Glauben ohne Bilder ist Ideologie

Vielleicht steht sich der Mensch von heute mit seiner aufgeklärten Schlauheit auch manchmal selbst im Weg. Glaube braucht einen Schuss Naivität, die Bereitschaft, die Kontrolle aus der Hand zu geben und sich auf Unbegreifliches einzulassen. Tastend und hoffend. Kein Wunder, dass das den meisten immer schwerer fällt in einer Welt, die gerade dabei ist, die letzten unberührten Domänen des Daseins – Sexualität, Liebe, Geburt, Sterben – industriell durchzuorganisieren. Die totale Kontrolle, die volle Alleinherrschaft über das eigene Leben ist angesagt; ein ungünstigerer Nährboden für den Glauben ist kaum denkbar.

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Doch die Kirchen haben auch selbst viel dazu beigetragen, Frömmigkeit und Glaubensnaivität, oder besser: die Unmittelbarkeit religiöser Bilder zu zerstören. In den Köpfen wurde der Sturm auf die traditionellen Vorstellungen angezettelt. Vielleicht ist das die verhängnisvollste Entwicklung der modernen Theologie gewesen: die Inhalte von ihren Bildern lösen zu wollen, den Glauben zu abstrahieren und darauf zu vertrauen, dass der Mensch von heute mehr mit einem Begriff als mit einem Bild anfangen kann. Ein Irrtum. Ein Glaube ohne Bilder ist eine Ideologie, und über eine Ideologie entscheiden der individuelle Verstand und die Mode der Zeit. Ein Bild bleibt ein Bild, fordert heraus, fasziniert, irritiert, wird angenommen oder abgelehnt, aber es behauptet sich selbst. Wer die Bilder zerstört, lässt auch von den Begriffen nichts mehr übrig. Wer sich Gott nicht mehr als Person vorstellen will, sondern lieber als abstraktes Wesen, als Energie oder Kraft, der wird darüber auch den Glauben verlieren. Jede menschliche Beziehung – und der Glaube ist nichts anderes als das – braucht als Gegenüber eine lebendige Person.

http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/krise-der-kirche-ist-deutschland-noch-ein-christliches-land-13342759-p2.html?printPagedArticle=true#pageIndex_3

Markus Günther, Kirche in der Krise Diaspora Deutschland (1 von 2)

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Wir geben hier einen Artikel von Markus Günther wieder, welcher Ende 2014 in der FAZ erschienen ist. Jawohl, in der FAZ, die Super-Dupper-Antikatholiken-Zeitung, welche sich in der Kirchenbekämpfung mit der Süddeutschen, dem Spiegel und der Zeit einen erbitterten Kampf liefert. Wer stärker drauf schlägt, hat gewonnen.  Ein ehemaliger Französisch-Lehrer von DSDZ (dem Schreiber dieser Zeilen) meinte einmal, dass in Frankreich keine Kritik der katholischen Kirche stattfindet, weil die Kirche dermaßen am Boden ist, dass ein einigermaßen fairer und redlicher Mensch nicht mehr drauf tritt. Wozu denn? Es ist doch tot. In Deutschland ist die Kirche noch mehr am Boden als in Frankreich, aber dank der Kirchensteuer steht die hohle Institution noch, wie ein Potemkinsches Dorf. Nur Fassade, kein Inhalt, keine Gläubigen, kein Nachwuchs. Durch die letzte Entscheidung der DBK Kommunion an Protestanten, also schwere Sünder, und an Ehebrecher, also schwere Sünder auszuteilen, wurde wieder einmal klar, dass es wirklich die Bischöfe sind, welche die Kirchenzerstörung betreiben. Sie können es tun, denn sie haben die Macht. Dürfen sie es denn? Natürlich nicht, denn die Kirche ist das Eigentum Gottes, welcher sie schon abstrafen wird. Diese Bischöfe sind also die Wächter des Glaubens und diese Bischöfe stellen einem Theologen, wie DSDZ, die Bescheinigung aus, dass er mit dem katholischen Glauben übereinstimmend lehrt, was man die venia legendi nennt. Ja, ja, nachdem wir jetzt alle gelacht haben, kommen wir zum Eigentlichen zurück. Welche katholischen Glauben bekennen die deutschen Bischöfe? Keinen. Ihren Eigenen, den deutsch-katholischen Staatskirchentum-Glauben, wo man aufgrund ein wenig Blah-blah-blah ein Staatsbeamter ist, 12.000 € im Monat verdient und einen Dienstwagen mit Chauffeur hat. Dabei würde der Staat es durchaus zu schätzen wissen, wenn der eine oder andere Bischof etwas zu sagen hätte und die Aufhängung der Kreuze in Bayern, angesichts der Islamisierung Deutschlands, nicht bekämpfen würde. Das gibt es aber nicht. Fehlanzeige. Die Bischöfe haben nichts zu sagen und betreiben die Dekonstruktion ihrer eigenen Kirche fleißig weiter. 

Warum tun sie das?

Weil sie Gott hassen und die Agenda derer betreiben, welche sie an diese Positionen gehievt haben. Eine andere Antwort gibt es nicht. Ann Barnhardt schreibt, dass die altliberalen Ordensleute absolut frohlocken, dass sie keinen Nachwuchs haben und ihre Gemeinschaften zugrunde gehen.

Warum?

Weil sie es auf diesem Wegen „dem System“ heimzahlen können, welches sie „dermaßen ungerecht“ behandelt hat.

Worin besteht diese Ungerechtigkeit?

Dass sie zölibatär leben mussten und offiziell keinen Sex haben durften. Sie hatten doch welchen, meistens miteinander, wovon sich das große deutsche „Miteinander“ wohl ableitet.  In anderen Ländern ist es nicht besser. Die Geistlichen hassen die Kirche, weil sie „an ihr leiden“, durch die angebliche Sexlosigkeit und „diesen ungeheuren Druck“, welchen manch eine Pastoralassistentin bestätigen wird. Wenn man sich selbst hasst, dann hasst man jeden und alles, was mit einem selbst zu tun hat. Man hasst seine Familie, seine Freunde, seinen Beruf, seine Firma. Wenn man aber ständig in der Sünde, im Widerspruch und der Lüge lebt, dann hasst man sich selbst ständig. Das ist der ewige Zustand der Dämonen, welche nicht wollen, dass es den Menschen besser geht als ihnen. Sie hassen sich und sind zugleich unsäglich stolz auf sich. Ja, daher kommt die hegelianische Dialektik der DBK und des letzten Konzils. Es ist doch nicht möglich, dass ein Bischof, der ein Quäntchen Glauben an die Wesensverwandlung hat, die Kommunion an die Ehebrecher und Protestanten beschlossen hätte. Wenn er also annehmen würde,  dass die hl. Kommunion tatsächlich der Leib Christi ist und demjenigen, der sie unwürdig empfängt, die ewige Verdammnis und ewige Höllenqualen bringt, den Bischöfen, die es beschlossen haben, natürlich auch. Und sie haben es beschlossen! Alle! Alle werden sich daran halten! Die „pastoralen Richtlinien“ dazu werden jetzt herausgegeben. Aber diese Entwicklung, welche in den letzten Entscheidungen der DBK zugespitzt offenbar wird, läuft ja seit längerer Zeit. Mindestens seit dem Konzil, eigentlich wohl aber seit der liturgischen Bewegung in den 1920ern, denn irgendwoher mussten ja Rahner und Ratzinger ihre Ideen herhaben. Markus Günther stellt die Tatsachen des Niedergangs der Kirche richtig dar und vielleicht freut er sich darüber. Wir beweinen die Zerstörung der Kirche, weil die Gnadenquellen versiegen, Christus geschändet wird und so viele Seelen auf die Hölle zurasen. Auf Wunsch und Bestimmung der „katholischen“ Bischöfe Deutschlands.

Ist Deutschland ein christliches Land? Wie man’s nimmt. Auf dem Papier binden die Kirchen noch Millionen Menschen. Doch im Leben des Einzelnen ist ihre Macht gering. Aus der Spätzeit des Christentums.

29.12.2014, von Markus Günther

In der Nacht vom 13. auf den 14. Dezember, fast auf den Tag genau vor 50 Jahren, irrte ein Student namens Franz durch die Straßen Münsters. Er konnte nicht schlafen. Zu aufgewühlt war er von der Predigt, die er am frühen Abend im Dom gehört hatte von einem jungen Priester und Professor, nur ein paar Jahre älter als er selbst, der Advent und Weihnachten auf ganz neue, ja revolutionäre Art deutete: Die alte Lehre, nach der die menschliche Geschichte sich in die Zeit des Dunkels und die des Heils teilt, die Zeit vor und nach Christi Geburt nämlich, könne doch heute niemand mehr ernst nehmen, sagte der junge Theologe. Wer wolle nach den Weltkriegen, nach Auschwitz und nach Hiroshima noch von der Zeit des Heils sprechen, die vor 2000 Jahren in Bethlehem begonnen habe? Nein, die Grenze zwischen dem Dunkel und dem Licht, zwischen Gefangenschaft und Erlösung, gehe nicht mitten durch die Geschichte, sondern mitten durch unsere Seele. Der Advent finde nicht im Kalender statt, sondern in unseren Herzen – oder er breche genau dort ergebnislos ab. Das ist starker Tobak, und man kann sich gut vorstellen, dass der Student nach dieser Predigt keinen Schlaf fand, sondern allein sein wollte, um das alles für sich zu durchdenken.

Heute sind die beiden alte Männer, der Student und der Prediger dieses denkwürdigen Abends in Münster, Franz Kamphaus, der damals eine schlaflose Nacht erlebte, und Joseph Ratzinger, der als 37-jähriger akademischer Jungstar die Theologiestudenten aufrüttelte. Erstaunlich, wie sich da die Lebenswege der beiden zum ersten Mal kreuzten. Im Rückblick stehen gerade diese beiden Namen, Ratzinger und Kamphaus, für zwei Wege der Kirche in Deutschland, die man nicht mit rechts und links beschreiben muss, die aber doch sehr gegensätzlich waren. Beide versuchten, das Christentum unter veränderten Bedingungen neu zu verkünden und irgendwie in die moderne Welt hinüberzuretten – und sie stritten erbittert um die richtigen und falschen Kompromisse im Verhältnis zwischen Christ und Welt. Aber jetzt, am Lebensende, verbindet die beiden über alle Distanzen hinweg eine gemeinsame Bilanz des Scheiterns: Das Christentum in Deutschland ist ideell bankrott.

Kirche in Deutschland gleicht der späten DDR

Daran hat die bescheidene, gewinnende Art von Kamphaus nichts geändert und auch nicht die kluge Theologie Ratzingers, der von Rom aus Deutschland mitregierte. Nicht einmal ein deutscher Papst – wer hätte das übrigens 1964, keine 20 Jahre nach Kriegsende, überhaupt für denkbar gehalten? – konnte das Christentum in Deutschland reanimieren. Vom deutschen Pontifikat ist außer ein bisschen Nationalstolz und schönen Fotos nichts geblieben. Kamphaus und Ratzinger, Modernisten und Traditionalisten, eifrige Reformer und eiserne Konservative, sie alle stehen in Deutschland vor einem gemeinsamen Scherbenhaufen.

Natürlich kann man all das bestreiten. Man kann etwa sagen, dass Deutschland doch immer noch ein christliches Land sei, weil fast zwei Drittel aller Deutschen einer der beiden großen Kirchen angehören, weil die Kinder auch in staatlichen Schulen Religionsunterricht bekommen, weil in unseren Gerichten und Schulen die Kreuze hängen und weil die Kirchen wertvolle Arbeit leisten in Kindergärten und Krankenhäusern. Sogar in der Präambel des Grundgesetzes steht noch der Gottesbezug, und die Kanzlerin hat beim Amtseid Gottes Hilfe beschworen. Ist Deutschland etwa kein christliches Land?

Ja, die historische Kulisse steht noch, das ist wahr, und sie ist verblüffend gut erhalten. Doch in vielem gleicht die Kirche in Deutschland heute der späten DDR: sieht stabil aus, steht aber kurz vor dem Kollaps. Und wie in der späten DDR machen sich viele Funktionäre etwas vor. Pfarrer und Bischöfe, auch viele Aktive in den Pfarrgemeinden sehen blühende Landschaften, wo längst Wüste ist. Liebe macht eben blind. Und dort, wo es um die eigene Existenz geht, vernebelt oft Zweckoptimismus den nüchternen Blick auf die Realität.

Als Glaubensgemeinschaft versagt

Bei der Selbsttäuschung helfen die glänzenden Fassaden und robusten Strukturen: Es gibt hierzulande 45.000 Kirchen, und die meisten sind – rein baulich – gut in Schuss. In diesem Jahr nehmen die katholische Kirche und die evangelische Kirche in Deutschland so viel Geld ein wie nie zuvor. Die deutsche Kirchenmusik ist die beste der Welt. Es gibt noch 44000 katholische Trauungen pro Jahr und 225.000 evangelische Konfirmationen. Ist das nichts? Fehlt nur noch das Argument, dass die Kirchen der zweitgrößte Arbeitgeber in Deutschland sind und mehr als einer Million Menschen einen sicheren Arbeitsplatz bieten. – Dann ist die Kirche endgültig auf dem Legitimationsniveau der örtlichen Müllverbrennungsanlage angekommen.

Nein, eine Kirche kann weder allein als Arbeitgeber noch als Stütze des Sozialsystems ernst genommen werden, sondern nur als Glaubensgemeinschaft. Und genau das, die gemeinsamen Glaubensinhalte, hat sich weitgehend in Luft aufgelöst. Dass nur ein Drittel der Deutschen an die Auferstehung Christi glaubt, müsste die Kirchen schon einigermaßen beunruhigen, wenn doch nach Aktenlage zwei Drittel Christen sind. Doch es ist noch viel schlimmer: Selbst unter den Gläubigen werden zentrale Inhalte der christlichen Botschaft massenhaft abgelehnt. 60 Prozent glauben nicht an ein ewiges Leben. Dagegen glaubt jeder vierte Deutsche, dass die Begegnung mit einer schwarzen Katze Unglück bringt. An Ufos glauben zwischen Flensburg und Oberammergau mehr Menschen als ans Jüngste Gericht. Willkommen in der deutschen Diaspora.

Gottesdienste werden einfach ohne Gott weitergefeiert

Wie wenig die Kirchenmitgliedschaft heute noch mit dem Glauben zu tun hat, offenbarte eine Meinungsumfrage des Instituts Allensbach im Auftrag der katholischen Kirche. Sie fiel allerdings so verheerend aus, dass die Ergebnisse nie veröffentlicht wurden. Auf die Frage, warum sie katholisch seien, antworteten 68 Prozent: „Weil man dann wichtige Ereignisse im Leben kirchlich feiern kann, zum Beispiel Hochzeit, Taufe.“ Auch beim zweithäufigsten Grund kann man die herzerfrischende Ehrlichkeit nur bewundern: „Es gehört für mich einfach dazu, das hat in unserer Familie Tradition.“ Es versteht sich von selbst, dass diese Gründe nicht als religiös gelten können, sondern einfach kulturelle, soziale Gründe sind. Die meisten Geistlichen vor Ort können den Befund bestätigen: Kirche funktioniert heute dort am besten, wo sie eine glänzende Feier verspricht. Eine Trauung in Weiß, oft in einer fremden, aber imposanten Kirche, ist immer noch sehr gefragt, ebenso die Bilder vom Kommunionkind im weißen Kleid oder vom Konfirmanden im dunklen Anzug. Doch fast jeder dritte Konfirmand glaubt gar nicht an Gott. Da drängt sich noch mal der Vergleich zur DDR auf: Als der Sozialismus längst bankrott war, stand die Jugendweihe immer noch hoch im Kurs. Sie hat sogar den Untergang der DDR überlebt und wird inzwischen, von sozialistischen Inhalten befreit, einfach sinnentleert weitergefeiert. Auch viele Gottesdienste sind heute so ausschließlich kulturelle Ereignisse (also: wöchentlicher Treffpunkt, jährliche Folklore, Familienfest), dass sie auch nach dem endgültigen Beweis von Gottes Nichtexistenz genauso gut weitergefeiert werden könnten.

Die Spätzeit des Christentums in Deutschland hat begonnen. Die Kirchensteuer wird entweder unter politischem Druck abgeschafft oder versiegt spätestens ab 2030 sowieso; die letzte christlich sozialisierte und kirchlich aktive Generation scheidet bald aus dem Arbeitsleben aus und stirbt in den nächsten drei Jahrzehnten. Dann bricht auch die Fassade der Kirche zusammen. Dahinter wird eine Minderheit zum Vorschein kommen, die nicht viel größer sein wird als die Gemeinschaft der Zeugen Jehovas.

Es geht konstant bergab

Dagegen wird alle paar Jahre in den Medien die Renaissance des Religiösen ausgerufen, vorzugsweise zur Weihnachtszeit. Journalisten und Soziologen wollen dann wieder einmal einen Trend ausgemacht haben: die Rückbesinnung auf die christlichen Wurzeln, die Sinnsuche einer neuen Generation, erst einen Benedikt- und neuerdings einen Franziskus-Effekt. Tatsächlich gibt es keinerlei Anhaltspunkte für eine solche Wendung. Die Zahlen bewegen sich konstant in eine Richtung: bergab. Allein im Jahr 2013 verlor die katholische Kirche schon wieder zehn Prozent ihrer Gottesdienstbesucher.

Die Rückbesinnung aufs Religiöse gibt es nicht. Aber interessanterweise steigt auch die Zahl der Atheisten kaum. Man könnte ja meinen, dass die Abwendung von den Kirchen mit einem kräftigen Aufschwung des Atheismus einhergehe. Doch davon kann keine Rede sein. Selbst denen, die mit traditionellen Religionen wenig anfangen können, reicht die Erklärung offenbar nicht, dass es irgendwann einmal nichts gab und dann durch einen Urknall das Weltall entstand; dass die Menschheit durch evolutionäre Zufälle entstanden ist und jeder einzelne Mensch auch; dass die Welt nur aus dem besteht, was man sehen, messen und begreifen kann; dass mit dem Tod einfach alles aus ist. Die Frage nach dem Woher und Wohin, die Frage nach Gott ist im Menschen angelegt. In den entscheidenden Momenten – also etwa wenn es um Krankheit und Tod geht, um die Abgründe des eigenen Lebens, um Schuld und Scheitern, Hoffnung und Trauer und nicht zuletzt: um die Erfahrung der Liebe – dort dringt die Frage nach Gott auch immer wieder ins Bewusstsein vor. „Wäre eines Tages jede Religion verschwunden und sogar das Wort „Gott“ vollständig ausgetilgt“, sagte einmal Karl Rahner, „dann würde man doch dieses Wort neu erfinden für das namenlose Geheimnis unserer Existenz.“

Kardinal Marx bekämpft das Kreuz oder am Vorabend von Intentio Crucis

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Am Vorabend des Festes Inventio Sanctae Crucis, welches bis 1960 am 3 Mai gefeiert wurde und die Wiederauffindung des Kreuzes durch die Hl. Helena ins Gedächtnis bringt, wollen wir kurz auf unsere alten Beiträge zur Islamisierung Deutschlands aufmerksam machen, welche in dem hervorgehobenen Inhalt oben erneut vorgestellt werden. Die Aussagen von Kardinal Marx, der sich gegen die Aufhängung des Kreuzes in Bayern wehrt, sind dermaßen skandalös, dass einem schlecht werden könnte, wenn man Kardinal Marx noch Ernst nehmen würde, was wir längst nicht mehr tun, siehe unsere Beiträge zu seiner Person. Es ist einfach langweilig das Offensichtliche zu wiederholen:

Ungläubiger Kirchensteuerschmarotzer!

und die Invektiven nutzen sich langsam ab. Der Schweinshaxenvergleich ist auch für die Schweinshaxen und Schweine einfach beleidigend. Diese Tiere sind keine Kardinäle der Katholischen Kirche, sie vollführen keine öffentliche Apostasie vom Glauben, indem sie als Staatsbeamte (sic!) dem Staat (sic! sic!) das Kreuz ausreden wollen (sic! sic! sic!). So sagte  Kardinal Marx doch tatsächlich:

„Das Kreuz lässt sich nicht verordnen“, äußerte sich der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx, gegenüber der „Süddeutschen Zeitung“. Durch die Verordnung, die Bayerns Ministerpräsident Markus Söder angeregt hatte, sei „Spaltung, Unruhe, Gegeneinander“ entstanden. Wenn das Kreuz nur als kulturelles Symbol gesehen werde, dann werde es im Namen des Staates enteignet.

Aber was ist schon anderes von einem bergoglianischen C9-Kardinal zu erwarten, der:

  • den Ehebrechern die Kommunion spendet – schwere Sünde des Sakrilegs und des Ärgernisses,
  • den Protestanten die Kommunion spenden will –  schwere Sünde des Sakrilegs und des Ärgernisses,
  • die Homosexuellen segnen will – schwere Sünde des Sakrilegs und des Ärgernisses.,

Natürlich ist es da nur konsequent, sich seines Kardinalskreuzes bei einem Israelbesuch zu schämen und es zu verstecken sowie das Kreuz überhaupt verstecken und aus der Öffentlichkeit entziehen zu wollen. Kardinal Marx will überhaupt keine Kreuze sehen, schon eher einen Halbmond, aus reiner Islamfreundlichkeit.

Warum stört ihn das Kreuz?

Weil er:

  1. in schwerer Sünde mindestens der Häresie lebt,
  2. höchstwahrscheinlich ein Freimaurer ist,
  3. höchstwahrscheinlich besessen ist,
  4. und daher die Sichtweise der Dämonen angeeignet hat, denen die Kreuze „vibrieren„.

Was ist ein Kreuz?

Es ist ein konstitutives Sakramentale, das ex opere operato wirkt. Einfach ausgedrückt ein Kreuz wirkt an sich, sogar ungesegnet, antidämonisch und die Dämonen meiden solche Orte. Wir werden dazu mehr schreiben, aber anders lässt sich doch die Entscheidung des Kardinals nicht erklären, es sei denn seine Loge, natürlich die Opernloge, welche sonst, sagte ihm:

Die hängen Kreuze auf! Dagegen muss Du etwas unternehmen!

Denn Kardinal Marx:

a. hat kein Copyright auf Kreuze,

b. ein Kreuz muss nicht unbedingt religiös aufgefasst werden, eine Straßenkreuzung, lieber Herr Kardinal, ist auch ein Kreuz,

c. es werden im Namen der „Kunst“ überall Kreuze geschändet, was den Kardinal natürlich nicht kümmert.

d. möge der Freistaat Bayern seine Amtsräume so dekorieren, wie er möchte, zahlt er doch an Kardinal Marx 12.000 € im Monat.

Schon Tertullian schrieb, dass die Heiden das Zeichen des Kreuzes verwendeten, weil es gegen die Dämonen half. Dies waren also keine Christen und die Kreuze waren sicherlich nicht gesegnet, vielleicht machten sie bloß das Zeichen des Kreuzes und es wirkte. Warum? Weil die Dämonen dadurch an ihre Niederlage erinnert werden. Da die Dämonen Kardinal Marx steuern, so mussten sie etwas dagegen unternehmen.

Ärgern Sie den Kardinal! Kaufen Sie sich ein Kreuz und lassen es auf Lateinisch segnen!

Ätsch!

Heute, am 27. April, beten wir die Bußpsalmen für die Lösung des Bergoglio-Problems und das Wiederaufleben der Kirche in DE, AT und CH

Es ist soweit: Die Bußpsalmen beten!

Praktische Anweisung

Man bete wie folgt:

  1. Man knie sich hin.
  2. Man mache das Kreuzzeichen.
  3. Man bete: „Im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.“
  4. Man lese einfach all das laut vor, was auf den Seiten 179 bis 188 geschrieben steht.
  5. Man beende das Gebet mit einem Kreuzzeichen und Punkt (3)

Ad 4.

Unter „lautem Beten“ verstehen die frühen Rubriken des Offiziums, dass man die Lippen bewegen soll und sich selbst wenigstens hören sollte. Man braucht also nicht zu schreien. Sollte man zusammen mit jemanden beten, so kann man sich bei den Versen, Anrufungen der Litanei und anderen Gebeten abwechseln und während der eine laut betet, betet der andere im Geiste mit bis er an die Reihe kommt. So bestimmen es die Rubriken der alten Ablassgebete und so wird es richtig sein. Man kann sich die Texte ausdrucken oder am Handy beten.

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Kurt Hutten, Drohen Abspaltungen in der katholischen Kirche (1970)? Traditionalisten gegen Progressisten. (6 von 6)

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Der untere Abschnitt ist wirklich rein historisch und zeigt, was passiert, wenn man eigene Kirchen gründet. Leider nichts Gutes, denn wir haben zurzeit mit Bergoglio 14 Antipäpste, wenn seit der Niederschrift dieses Beitrags kein neuer Antipapst dazu gekommen ist. Leider hat der Antipapst Bergoglio die Macht zu zerstören, der Rest ist harmlos. Wir werden sehen, wie es beim kommenden Schisma werden wird, welches wir am 21.02.2018 ankündigten. Ja, Kurt Hutten tat es im Jahre 1970 auch, aber damals war noch kein Antipapst an der Kirchenspitze, obwohl die Sedis es so sahen. 

Und wenn kein Schisma kommt?

Dann wird die Kirche weiterhin aus den kleinen Wunden bluten, wie es Hilary White, bezeichnet. Es wird keine Eucharistie, durch die geplante „ökumenische Messe“ und keine Priester mehr geben. Das Opfer wird nicht mehr dargebracht werden. Ein Schisma kann zeitweilig etwas retten. 

Die Traditionalisten und die „Erneuerte Kirche“ Collins 

In ihrer Frontstellung gegen das Aggiornamento, gegen die Progressisten und gegen den Vatikan und ebenso in der Betonung der mystischen Frömmigkeit, der Marienerscheinungen und des Endzeitglaubens besteht eine Gemeinsamkeit zwischen den Traditionalisten und der „Erneuerten Kirche“ von Michel Collin, der als „Clemens XV.“ nach zeitweiligem Aufenthalt in Colmar und Hagenau seinen „Vatikan“ in dem kleinen lothringischen Dorf Clémery aufgebaut hat. Seine Gläubigen sehen in ihm den „mystischen Papst der Endzeit“. Er überragt den Papst in Rom bei weitem. Denn er wurde nicht von Menschen gewählt, sondern durch das dritte Geheimnis von Fatima prophezeit und von der Allerheiligsten Dreifaltigkeit selbst berufen und geweiht (1950). Er fühle sich, so rühmen seine Anhänger, als demütiges Werkzeug Jesu, der durch ihn in unzähligen Botschaften seine Weisungen und Verheißungen an die Kirche und die Welt richtet. Er führe ein heiliges Leben, sei ein großer Beter, habe täglich Visionen, sei stigmatisiert und erleide während jeder Messe die Passion.

Eine Kooperation zwischen ihm und den Traditionalisten schien nahe zu liegen. Aber eine Auseinandersetzung zwischen Paul O. Schenker und den Clémery-Leuten machte deutlich, daß zwischen ihnen tiefe Gegensätze bestehen. Sie gipfeln in Schenkers Vorwurf, daß Collin schwärmerische Lehren vertrete und sich das Papstamt anmaße. Nachdem er im Februar 1969 in Clémery geweilt hatte, veröffentlichte Schenker einen Aufsatz über „Die Irrlehren der ‚Erneuerten Kirche’ Collins“ (2, Juni 1969). Als solche brandmarkte er u. a. dessen Lehren von der Allversöhnung, der Reinkarnation, der Miterlöserschaft Josephs, der Erhebung Mariens zum Urquell der Trinität. Weiter verurteilte er die Behauptung Collins, daß an Weihnachten 1967 das Reich des Heiligen Geistes begonnen habe.

„Solche unsinnigen, idiotischen Irrtümer und Irrlehren bedürfen für einen normalen Katholiken keines Kommentars zu deren Entkräftung“.

Schenker reihte Collin in den Anhang des Widersachers Gottes ein: „

Nebst der unerhörten Anmaßung, sich als Papst und Papst Paul VI. als den Antichristen auszugeben, lehrt und glaubt Collin also so teuflische Irrtümer, daß man sich allen Ernstes frägt, ob dieser Mensch überhaupt noch bei Sinnen ist. Könnte dazu ein Nein gesprochen werden, dann gereichte dies nur zu seiner Entlastung. Jedenfalls geht, wer sich von ihm einlullen läßt, ins Fangnetz des Widersachers Gottes. Auch der Hinweis auf die ‚heillose’ Verwirrung in der katholischen Kirche, die seit dem Zweiten Vatikanischen Konzil herrscht, kann keine legitime Begründung für den Übertritt zu dieser schlimmen Sekte sein. Paul VI. ist und bleibt der wahre und rechtmäßige Papst, auch wenn er seine von uns bedauerten Schwächen hat“.

Die Kluft war unüberbrückbar. Pater Josef von Clémery resignierte in einem Schreiben vom 20.10.1969:

„Wir erinnern uns schweren Herzens an H. P. O. Schenker, dem so viel Gnade angeboten wurde; das Licht der Erkenntnis der Wahrheit wurde ihm jedoch nicht zuteil“.

Die „rechte“ Opposition gegen die Amtskirche bleibt also gespalten. Ob es dabei bleibt? Ein wichtiger Kontroverspunkt zwischen beiden Gruppen ist die bis jetzt unveröffentlichte dritte Botschaft von Fatima. Auf sie gründet Collin seinen Anspruch, der wahre, göttlich eingesetzte Papst zu sein. Für die Traditionalisten ist das unannehmbar. Aber schon spukt ein Teil dieser Botschaft auch in ihren Kreisen.

„Ja, Rom! In diesem Augenblick aber denke ich an das sogenannte dritte Geheimnis von Fatima, soweit es kolportiert wurde. Danach soll der Satan bis in die höchsten Spitzen des Vatikans eingedrungen sein“ (8, Dez. 1969).

Das ist zunächst nur eine Einzelstimme. Vielleicht bleibt sie es auch. Aber mögen die Traditionalisten keine Trennung von Kirche und Papst vorgenommen haben, so mindert das nicht die Radikalität ihres Protests. Wenn man sich dann vergegenwärtigt, daß auf dem linken Flügel der Progressisten unter Führung der Holländer die Gefahr einer Abspaltung von der Kirche akut wird und die gleiche Gefahr auf dem äußersten rechten Flügel droht, dann kann man ermessen, vor welche Zerreißproben die Kirche gestellt ist. Einstweilen zeichnet sich nirgendwo eine Verständigung oder auch nur die Möglichkeit eines Gesprächs zwischen den Lagern ab. Die radikalen Traditionalisten sehen in den Neuerern nur noch die „Feinde“ Gottes und der Kirche, begegnen ihnen mit abgrundtiefem Mißtrauen und sind durch keine Gemeinsamkeiten des Glaubens mehr mit ihnen verbunden. Sie haben noch etliche Fürsprecher im Episkopat, haben Mitkämpfer unter Priestern und Ordensleuten, finden nicht nur im einfachen Volk, sondern auch bei Akademikern ein positives Echo. Aber sie bekommen auch die Mißbilligung von Bischöfen und Institutionen der „Amtskirche“ zu spüren. So hat sich der Diözesanrat des Bistums Basel „mit aller Deutlichkeit“ von den Tendenzen der Zeitschrift „Das Zeichen Mariens“ distanziert und den mit ihr verbundenen Gruppen vorgeworfen, daß sie „mit ihrem unerleuchteten Eifer Verwirrung und Spaltung unter den Gläubigen verursachen können“. Reaktionen dieser Art können den Rückzug der Getadelten in die innere Emigration nur beschleunigen.

Das befreiende Wort, das die Verhärtungen zwischen den Gegnern löst und die Gegensätze durch eine vollmächtige Antwort auf die religiösen Problemstellungen einer veränderten Welt aufhebt, ist nicht vorhanden. Aber mit dieser Verlegenheit steht die katholische Kirche nicht allein. Sie teilt sie mit der ganzen Christenheit, oder noch genauer: mit allen Religionen und Weltanschauungen unserer Zeit.

Die Bußpsalmen wirken oder sieben deutsche Bischöfe zeigen Anzeichen von Katholizismus

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Wir freuen uns allen mitteilen zu können, dass anscheinend unsere Bußpsalmen mit denen wir die Änderung der „Bergoglio-Situation“ und Bekehrung unserer Bischofskonferenzen bei Gott erflehen wollen, tatsächlich wirken, denn ganze sieben, sage und schreibe, deutsche Bischöfe von allen 65 der DBK (Zustand April 2018) haben doch tatsächlich an die Glaubenskongregation und den Päpstlichen Rat für die Einheit der Christen geschrieben, indem sie, so Kölner Stadtanzeiger, „Vatikan um Klärung und Hilfe bitten“. Wie aber gloria.tv informiert, sind ihre Motive die folgenden:

Die sieben Prälaten finden die Entscheidung „unrechtmäßig“. Sie verstoße gegen den katholischen Glauben und gegen die Einheit der Kirche. Die Bischofskonferenz habe ihre Kompetenz überschritten.

Wer sind diese sieben Bischöfe oder sechs Bischöfe und ein Kardinal?

  1. Kardinal Woelki  von Köln
  2. Bamberger Erzbischof Ludwig Schick,
  3. Augsburger Bischof Konrad Zdarsa,
  4. Eichstätter Bischof Gregor Maria Hanke,
  5. Görlitzer Bischof Wolfgang Ipolt,
  6. Regensburger Bischof Rudolf Voderholzer
  7. Passauer Bischof Stefan Oster.

Freuen wir uns, dass einige unsere Bischöfe Anzeichen von katholischer Gesinnung zeigen. Freuen wir uns, dass die Gauss-Kurve wirkt. Denn in unserem Beitrag  Was können wir für die Kirche tun? Die sieben Bußpsalmen beten (2). Bischofskonferenz und die Gauss-Kurve vom 22. November 2015 schrieben wir:

Wie viele Bischöfe sind noch katholisch? oder Die Aussagen der deutschen Bischöfe!

Diese zugegeben recht direkt gestellte Frage, d.h. nach der Katholizität der Bischöfe, lässt sich mathematisch recht exakt, aufgrund der Gauß-Kurve, beantworten. […]

Gibt es innerhalb der 67 Bischöfe,[6] denn die Weihbischöfe zählen auch dazu, die zur Vollversammlung der DBK gehören, noch überhaupt irgendwelche Bischöfe mit katholischen Ansichten? Rein mathematisch und statistisch gesehen, sollte es dennoch dort zwischen 6 bis 7 Katholiken geben. Warum gerade so viel? Weil die Gauss-Kurve (siehe unten) es sagt.

gauss-kurve

[…]

Dies bedeutet, dass in jeder Population 2/3 dem Durchschnitt entspricht, ungefähr 10% über–oder unterdurchschnittlich sind und davon ca. 2% wirklich, über-über oder auch unter-unterdurchschnittlich. Dies bedeutet, dass es bei 67 Bischöfen der DBK 6 bis 7 weniger schlimme als der Rest geben muss, wovon vielleicht ein bis zwei wirklich fromm sind, natürlich alles im Rahmen der Normen oder der Normverteilung der DBK und nicht des Himmels oder es vollumfänglichen katholischen Lehramts (leider). Nichtdestotrotz geht unser Gebet nicht an die jeweilige Bischofskonferenz verloren, denn ein paar Bischöfe werden doch im Gnadenstand sein und für die Gnaden des fürbittenden Gebets empfänglich.

Wir hatten also Recht und es sind wirklich exakt 7, welche weniger schlimm als der Rest ist. DSDZ (der Schreiber dieser Zeilen) freut sich immer, wenn er irgendeine Gesetzmäßigkeit entdeckt, die er anderen zu deren Erbauung mitteilen kann. Sie, liebe Leserin, lieber Leser, der Sie die ganze Zeit gebetet haben, haben etwas erreicht. Glückwunsch. Vielleicht ist es nicht viel, aber es ist auch die DBK. Interessanterweise erschien heute auf onepeterfive ein interessanter Artikel, welcher vom geistlichen Kampf und fürbittenden Gebet handelt. Einem Seher, Hwd. Louis Cestac, Mitte des 19 Jahrhunderts soll die Mutter Gottes gesagt haben:

“Prayer is a condition set by God Himself in order to obtain graces.”

„Das Gebet ist eine Bedingung, welche von Gott selbst errichtet wurde, um Gnaden zu erhalten“.

Dies kann die Mutter Gottes auch tatsächlich behauptet haben, obwohl es sich um eine Privatoffenbarung handelt, denn dies ist auch die Lehre der Kirche. Gnaden müssen erbetet werden, dass ist die Gnadenordnung Gottes. Wenn wir also um bestimmte Gnaden nicht bitten, so erhalten wir diese auch nicht. Dies wussten die Reformer ganz genau, weil sie fast alle Kollekten also die Gebete während der Messe änderten, sodass z. B. nicht mehr für bestimmte Anliegen (Rückkehr der Häretiker in die Kirche, Sieg über die Feinde der Kirche, etc.) gebetet wird. Und wenn Sie, werter Leser, werte Leserin, nicht auf den Knien die Bußpsalmen beten wollen, dann dürfen Sie sich über Bergoglio und die DBK nicht beschweren, denn Sie haben nicht alles getan, um dem entgegenzuwirken.

Der heutige Aufsatz auf onepeterfive An Intention the Devil Doesn’t Want You to Pray For zeigt auch die Wahrheit, dass sich der Teufel dort mehr wehrt, wo er mehr zu verlieren hat und wir anhand unserer Anfechtungen die Rangordnung des Guten erkennen können. Dies bedeutet: je schwieriger uns etwas zukommt, je mehr Kämpfe wir zu bestehen haben und Widerstände zu überwinden, umso gottgefälliger ist dieses Werk, denn was nichts kostet ist auch nichts wert.

Und warum macht Gott es nicht automatisch?

Weil er keine Wunschfee ist und wir die Kämpfende Kirche sind. Kein Kampf, kein Verdienst, keine Heiligung. So ist das. Nicht jammern.

Wir können aber durchaus außer den monatlichen Bußpsalmen täglich zusätzliche Gebete für die Lösung des Bergoglio-Problems beten, wie dieses Gebet, welches das Abschlussgebet der Auxilium Christianorum Gebete bildet:

Hehre Königen der Himmel, himmlische Herrscherin der Engel, die Du von Beginn an von Gott die Macht und den Auftrag erhalten hast, den Kopf Satans zu zertreten, wir bitten Dich flehentlich Deine Heiligen Legionen zu senden, damit sie unter Deinem Befehl und durch Deine Macht die Dämonen verfolgen und überall bekämpfen, ihre Dreistigkeit unterdrücken und sie in den Abgrund der Hölle zurückdrängen mögen.

O gute und liebevolle Mutter, Du seist immer unsere Liebe und Hoffnung! O Himmlische Mutter, sende Deine Heiligen Engel, uns zu verteidigen und den grausamen Feind weit von uns zu vertreiben.

Heilige Engel und Erzengel, verteidigt uns, beschützt uns. Amen

Die lateinische Fassung lautet wie folgt:

Augusta Regina cœlorum, cœleste Superana Angelorum, quæ ab initio à Deo recepisti potentiam et missionem ad caput satanæ conterendum, supplices deprecamur te mittere tuas legiones sanctas, ut te imperante et potentiâ tuâ, ubique persequantur demonia et confligant eos, deprimant audacitatem et expellant eos in abysso. O bona et piissima Mater, semper amor et spes nostra eris! O Mater divina, mitte Sanctos Angelos tuos ad nos defendendos et longe hostem efferum expellendum. Sancti Angeli et Archangeli, defendite et custodite nos. Amen.

Wenn Sie aber jetzt sagen, dass Sie dafür keine Zeit haben, dann erwidern wir, dass Sie im Fegefeuer, falls Sie dieses überhaupt erreichen, alle Zeit der Welt haben werden, die Konsequenzen dieser Unterlassungssünde auszubaden; noch sind Sie am Leben.

Machen wir also weiter mit der Mutter Gottes bis zum Endsieg. Amen.