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„Chilenische Lösung“ in Deutschland? Nicht schlecht, wenn es Nachwuchs gäbe.

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Wie die Presse berichtet, soll der Staatssekretär Parolin mit der Kanzlerin Merkel über die „chilenische Lösung“ beim deutschen Episkopat reden. Dies bedeutet, dass alle Bischöfe zurücktreten würden, um die Berufung von neuen Bischöfen zu ermöglichen. Die „chilenische Lösung“ wäre keine schlechte Idee, wenn sie nicht:

  • von Bergoglio kommen,
  • durch Parolin umgesetzt,
  • Deutschland betreffen würde.

Fangen wir mit dem letzten Punkt an. Es gibt hierzulande keinen Bischofsnachwuchs und daher keine Alternative. Während es in anderen Ländern, wie in den USA, noch rechtgläubige Priester gibt, die von ihren eigenen Bischöfen verfolgt und in psychiatrische Anstalten eingewiesen werden, kommt es hierzulande derartiges nicht vor. Die katholischen Ansichten sind dort nachvollziehbar und gegeben, wo es Verfolgung gibt, weil die „Verfolgung um der Gerechtigkeit willen“ immer den besten Beweis der Rechtgläubigkeit darstellt.

Wann haben Sie denn in Deutschland von der „Verfolgung eines guten gläubigen Priesters“ gehört?

Manchmal handelt es sich tatsächlich um „Mischfälle“, wo Konservatismus, mit schwieriger Persönlichkeit oder Homosexualität zusammenfallen. Es ist derzeit wirklich wie in einem totalitären Staat. Es müssten an die Macht diejenigen kommen, die in den Gefängnissen und Lagern gesessen haben. So war es auch während des arianischen Krise und IV und V Jhd. Die katholischen Bischöfe waren verbannt oder in Gefängnissen, sodass es leicht nachvollziehbar war, wer katholisch war und wer nicht. In Deutschland, wohl auch in A und CH haben wir aber keine zweite, verfolgte, katholische Reihe, die bloß auch die Machtübernahme wartet. Gäbe es welche, dann hätten sie sich schon unter Bergoglio zu Wort gemeldet, da zum Bekenntnis – Martyria – das Märtyrium – Martyria – gehört. Aber beispielsweise Pater Dreher von der FSSP zog sein Protest zu Pachamama zurück und ist wohl deswegen zum neuen Distriktoberen der FSSPS in Deutschland berufen worden. Kein gutes Zeugnis der Rechtgläubigkeit.

Zu einem guten Bischof gehören nicht nur die persönlichen orthodoxen Einsichten, falls vorhanden, sondern auch der Kampfgeist und das Durchsetzungsvermögen. Er müsste ja gegen seine „Mitbrüder“ und „Kollegen“ vorgehen und den Augias-Stall säubern, in Köln und woanders auch. Er müsste mit Hass, Verleumdung und Todesdrohungen leben können, wirklich unerschrocken sein und nur bei Gott Zuflucht nehmen, weil er sonst keinen hätte.

Und wer tut sich das schon an in der Church of Nice?

Denn wie sieht es aus: die Bösen sind unerschrocken, weil sie im Netzwerk arbeiten, die Guten sind feige und oft vereinsamt. Aber die „chilenische Lösung“ wäre eine gute Lösung, wenn wir einen katholischen Papst hätten, der unter Zuhilfenahme der nicht-homosexuellen Nuntien die tatsächlichen und wahren Informationen über die Bischofskandidaten erhalten könnte. Denn wenn Johanne Paul II einen McCarrick zum Bischof berufen hat, dann hat er alles gewusst und es war ihm gleich, dies ist aber keine katholische Haltung oder er hat es wirklich nicht gewusst und die McCarricks Akten sind gefälscht worden. Durch die Nuntien, durch die Bischofskongregation und durch Msg. Dziwisz, dem, wie eine polnische Doku neulich darstellte, wohl zu verdanken ist, dass McCarrick von Rang 14 auf die Spitze der Kandidatenliste für das Bistum Washington befördert worden ist.

Ein katholischer und integrer Papst würde katholische und integre Männer um sich scharen und nach und nach, auch durch ein „chilenische Lösung“ in der Kirche aufräumen. Es ist möglich, dass einige Ansätze des Bergoglio-Pontifikats, wie die „chilenische Lösung“ in der Zukunft sich als brauchbar erweisen können, wenn sie keine versteckte Agenda mit sich führen. Denn:

  • Jeder Bischof ist erpressbar.
  • Jeder hat vertuscht und hat buchstäblich „Leichen um Schrank“.
  • Deswegen wird er Bergoglio wegen der Apostasie nicht kritisieren, weil er sich vor kirchlichen und strafrechtlichen Konsequenzen fürchtet.

Die derzeitige „chilenische Lösung“ dient hauptsächlich dazu die Bischöfe auf Berogoglio-Linie zu bringen, denn vielleicht plant er Böses und zwar dort, wo sich theoretisch ein katholischer Widerstand regen könnte. In Deutschland ist das ausgeschlossen, daher ist hier die „chilenische Lösung“ unwahrscheinlich. Dass der nächste Papst katholisch ist, ist leider aufgrund der Zusammensetzung der Kardinalskollegiums mehr als unwahrscheinlich. Es sind alles samt Bergoglianer, die genauso kompromittiert wie die andern, dafür aber sehr loyal sind, denn Franziskus hat ja ihre Akten. Wir müssen also noch warten, beten, sühnen und uns warm anziehen.

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