Christine Niles, FSSPX beschützte einen sadistischen Vergewaltiger (1 von 3)

An dieser Stelle möchten wir uns herzlich bei dem Blogger und Gläubigen der Piusbruderschaft und Kirchfahrter Archangelus bedanken. Ohne seine Kommentare und Inspiration (Tertium non datur) wäre die Thematik der Piusbruderschaft auf unserem Blog nicht zur der richtigen Geltung gekommen. Vergelt’s Gott!

Dieser Fall ist so drastisch, dass sogar in Hollywood ein danach geschriebenes Drehbuch als „übertrieben und unrealistisch“ abgelehnt worden wäre. Der FSSPX-Priester vergewaltigte drei Frauen, bei einem selbst induzierten Exorzismus, um gnostisch „das Böse mit dem Bösen“ auszutreiben. Er fühlt sich so schuldlos, dass er gegen das erste Urteil, bei dem er 16 Jahre erhält mit einem FSSPX-Anwalt in Berufung geht, aber beim Berufungsgericht wegen des Nachweises der Folter bei Vergewaltigung 19 Jahre erhält. Und all das in einem FSSPX-Seminar ausgebildet, von einem Pius-Bischof geweiht und in eine leitende Position versetzt. Der größte FSSPX-Feind hätte es sich nicht besser ausdenken können. Und das soll die Rettung der Kirche und der katholischen Priesterschaft sein? In welcher Welt leben die Piusgläubigen, in welcher die Piusbruderschaft?

Bischof Fellay verstieß gegen das Zivilrecht und das Kirchenrecht

Pater Roisnel und Bischof Fellay

Ein Priester der Piusbruderschaft (FSSPX), der wegen sadistischer Vergewaltigung von drei Frauen – eine, die er mit Stricknadeln und Scheren gefoltert hatte – zu 19 Jahren Gefängnis verurteilt wurde, wurde von Bp. Bernard Fellay, unter Verstoß gegen das französische Recht beschützt.

Pater Christophe Roisnel, FSSPX

Der Fall von Fr. Christophe Roisnel schockierte das Gewissen der französischen Nation im Jahr 2017, als an der Akademie Notre-Dame de la Sablonnière in Goussonville bei Paris, wo er seit 2006 Direktor der Schule gewesen war, die Nachricht von seinem Strafverfahren wegen Vergewaltigung von drei Lehrerinnen – eine davon Mutter – bekannt wurde. Während Berichte über seine Verbrechen zu dieser Zeit in den französischen Medien explodierten, wurde seine Geschichte in englischsprachigen Medien kaum berichtet.

Die sexuellen Übergriffe fanden 2010 statt, während Exorzismen, zu denen er die Frauen überzeugt hatte, dass sie sich ihnen unterziehen. Er behauptete ferner die Exorzismen würden ihnen helfen das Trauma des sexuellen Missbrauchs zu überwinden, das sie in der Vergangenheit erlitten haben könnten.

Nach dem Französischen katholischen Medium La Croix

Die Opfer beschuldigten ihn, seinen psychologischen Einfluss auf sie genutzt zu haben, um seine Ziele zu erreichen. Sein Modus Operandi: mit ihnen über echte oder erfundene sexuelle Übergriffe zu sprechen, die sie in der Vergangenheit erlitten haben, um sie von der Notwendigkeit einer „Therapie“ zu überzeugen. Dann ließ er sie diese traumatischen Episoden noch einmal erleben, damit sie diese überwinden konnten.

Sein Argument war, dass sie „das Böse mit dem Bösen überwinden“ müssen, um die Frauen davon zu überzeugen, ihr früheres sexuelles Trauma erneut zu erleben, um „Heilung“ herbeizuführen. Diese Exorzismus-Sitzungen umfassten Auspeitschen und Vergewaltigung, und im Fall einer Frau beinhalteten sie das, was das Gericht „Folter“ und „Barbarei“ nannte: Missbrauch mit einer Reihe von Gegenständen, einschließlich Schere, Stricknadeln, Besenstielen, unter anderem Zahnbürste, Pinsel und Rosshaarhandschuh.

Eine der Frauen, die das Pseudonym „Eliane“ verwendete, sagte, er habe sie gezwungen, sich in einer Scheune in Manche in der Normandie auszuziehen, er habe sie mit mehreren Gegenständen vergewaltigt, bevor er es später im Schulkeller und an anderen Orten mit zunehmend größeren und gefährlicheren Objekte erneut tat.

Jérôme Triomphe, Fr. Roisnels Anwalt

„Er sagte, dass ich in der Vergangenheit ausgepeitscht worden war und dass ich diese Ereignisse noch einmal erleben müsste“ ,

sagte sie den Ermittlern . „Dann hat er mich mit seinem Hemd am ganzen Körper geschlagen.“

Eine andere Frau, „Diane“, die gezwungen wurde sich Oralsex und Sodomie [d.h. Analverkehr] zu unterziehen, und die sich sogar den Arm brach, um vor einem von Roisnels Angriffen zu fliehen, erzählte einem anderen FSSPX-Priester von dem Missbrauch. Der Priester weigerte sich, die Verbrechen der Polizei zu melden und behauptete, die Frau sei erwachsen und es sei in ihrer Verantwortung dies zu tun [d.h. eine Anzeige bei der Polizei zu erstatten].

Roisnel wurde 2014 verhaftet und vor Gericht gestellt, wo er zugab, Sex mit den Frauen gehabt zu haben, behauptete jedoch, dies sei „einvernehmlich“ gewesen. Das Strafgericht erließ 2017 ein Urteil mit einer Haftstrafe von 16 Jahren. Roisnel legte Berufung gegen das Urteil ein – was zu einer Erhöhung seiner Haftstrafe auf 19 Jahre führte, nachdem Beweise für seine Folter vor Gericht vorgelegt worden waren.

Strafgerichtshof in Nanterre, das Roisnels Haftstrafe auf 19 Jahre wegen des Nachweises der Folter während der Vergewaltigung erhöhte

Roisnels Verteidiger war Jérôme Triomphe, ein in traditionalistischen französischen Kreisen bekannter Anwalt und Anhänger der FSSPX, der auch die Familie Vincent Lambert vertrat, den berühmten Tetraplegiker, der als Frankreichs „Terry Schiavo“ gilt. Ironischerweise verdankte Lambert seinen Zustand dem FSSPX-Priester Pater Dr. Philippe Peignot, der Lambert als Jungen sexuell missbrauchte (Missbrauch, den Peignot zugab), was zu einer Abwärtsspirale und einem Leben aus Drogen und Alkohol führte und in dem schicksalhaften Autounfall endete, als Lambert berauscht Auto fuhr und gelähmt im Krankenhaus landete.

Fortsetzung folgt

Quelle

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